DE1122611B - Anordnung zur Programmsteuerung von Messwertverarbeitungsanlagen - Google Patents
Anordnung zur Programmsteuerung von MesswertverarbeitungsanlagenInfo
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- DE1122611B DE1122611B DES59150A DES0059150A DE1122611B DE 1122611 B DE1122611 B DE 1122611B DE S59150 A DES59150 A DE S59150A DE S0059150 A DES0059150 A DE S0059150A DE 1122611 B DE1122611 B DE 1122611B
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B11/00—Automatic controllers
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/04—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
- G05B19/12—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers
- G05B19/14—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers using punched cards or tapes
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Description
- Anordnung zur Programmsteuerung von Meßwertverarbeitungsanlagen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Programmsteuerung von Meßwertverarbeitungsanlagen, bei der durch Impulse eines Taktgebers ein Lochstreifenabtaster fortgeschaltet wird.
- Es sind programmgesteuerte Meßwertverarbeitungsanlagen bekannt, bei denen der Programmgeber aus Zählketten und Schaltrelais aufgebaut ist. Bei einer derartigen Anordnung schaltet bei jedem Taktimpuls die Zählkette um eine Stelle weiter, und durch die nachgeschalteten Relais werden Programmimpulse auf die verschiedenen Geräte verteilt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß bei Änderung des Programms eine teilweise Neuverdrahtung des Gerätes erforderlich ist.
- Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden. Sie gestattet ferner, den durch die Zählketten und die damit verbundene große Anzahl von Relais bedingten Aufwand zu verringern.
- Es ist bekannt, auf Lochstreifen neben Nachrichten auch Arbeitsprogramme, z. B. die Wagenbewegungen einer Schreibmaschine zu speichern. Die Erfindung befaßt sich demgegenüber mit der Steuerung von Meßwertverarbeitungsanlagen und soll die Einflüsse von Störungen verringern. Die Erfindung besteht darin, daß bei Störungen eine automatische Rückführung des Streifens in die Anfangslage bewirkt wird, welche durch eine besondere Lochkombination gekennzeichnet ist. Zweckmäßig wird ein in sich geschlossener, d. h. an seinen Enden miteinander verklebter Lochstreifen vorgesehen. Das Verfahren nach der Erfindung kann dahingehend erweitert werden, daß das Gesamtprogramm aus mehreren Unterprogrammen zusammengesetzt ist und daß mehrere Lochstreifenabtaster abwechselnd oder gleichzeitig in Abhängigkeit voneinander in Betrieb sind. Das hat den Vorteil, daß bei Störungen jeweils nur ein Teil des Programms wiederholt werden muß. Die Lochstreifen können ferner in vorteilhafter Weise dazu verwendet werden, daß Sonderzeichen für die Meßwertausgabe unmittelbar vom Lochstreifen an die Ausgabegeräte, z. B. Blattschreiber, Streifenlocher od. dgl. geleitet werden. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß bei Wiederholung des Programms im Störungsfall auch die Ausgabegeräte ohne zusätzlichen Aufwand die Programmwiederholung berücksichtigen.
- An Hand der Zeichnung wird im folgenden eine Meßwertverarbeitungsanlage als Anwendungsbeispiel der Erfindung erläutert.
- Der Programmlochstreifen ist mit 1 bezeichnet und wird dem Lochstreifenabtaster 2 zugeführt. Der Lochstreifenabtaster wird seinerseits durch einen Taktgeber 3 gesteuert, welcher durch Startimpulse od. dgl. von einer Schaltuhr 4 oder einem Handschalter 5 ein-und ausgeschaltet werden kann. Als Lochstreifenabtaster 2 kann ein für Fernschreibzwecke übliches Gerät benutzt werden. Der Lochstreifen 1 wird zweckmäßig in bekannter Weise an seinen Enden zu einem geschlossenen Ring verklebt. Der Anfang des Programms ist durch eine bestimmte Lochkombination gekennzeichnet. Weiter sind Mittel vorgesehen, welche im Bedarfsfalle, z. B. bei Störungen, eine automatische Rückführung in die Anfangsstellung bewirken. Die im Lochstreifenabtaster abgetastete Signalkombination wird einer Verteilerschaltung 6 zugeführt. Dort können verschiedene Signale, wie z. B. der Stopimpuls, oder Sonderzeichen, z. B. Vorzeichen, Kommata oder erläuternder Text unmittelbar an die Ausgabegeräte, z. B. Blattschreiber 7, Streifenlocher usw. übertragen werden. Die eigentlichen Programmbefehle, z. B. Startimpuls für Verschlüßler, Rechengeräte, Grenzwertkontrolleinrichtungen, Speicher, werden ebenfalls durch die Verteilerschaltung 6 an die entsprechenden Geräte verteilt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Analogmeßwerteingabestelle mit 8, die Digitalmeßwerteingabestelle mit 9 bezeichnet. Auf den Meßstellenschalter 10 kann ein Verschlüßler 11 folgen. Am Ausgang des Meßwertverarbeitungsgerätes 12 stehen die Meßwerte in der zum Betrieb des Ausgabegerätes, z. B. Meßwertblattschreibers 7, geeigneten Form zur Verfügung. Als Meßwertblattschreiber kann eine Fernschreibmaschine an sich bekannter Ausführung, jedoch mit einigen Zusatzgeräten, vorgesehen sein, welche die Meßwerttabelle 13 liefert. In manchen Fällen ist es erforderlich, das Meßwertausgabegerät mit dem Taktgeber 3 zu synchronisieren. Bei der beschriebenen Anordnung ist gegenüber der bekannten Programmierung bei digitalen Rechenmaschinen der Unterschied hervorzuheben, daß gleichzeitig mehrere Programmbefehle auf verschiedene Geräte gegeben werden können, während bei den bekannten Rechenmaschinen bei jedem Takt jeweils nur ein Befehl gegeben wird. Zweckmäßig erhält der Lochstreifen eine Farb- oder Lochkennzeichnung, die gestattet, das richtige Einlegen in den Abtaster zu kontrollieren. Ein Wechsel des Programms kann in einfacher Weise und ohne Eingriff in die Schaltung durchgeführt werden. Zur Herstellung der Lochstreifen können beispielsweise die in der Fernschreibtechnik gebräuchlichen Streifenlocher verwendet werden. Auch ist es möglich, mehrere Lochstreifenabtaster vorzusehen, welche gleichzeitig oder abwechselnd gegebenenfalls mit gegenseitiger Auslösung in Betrieb sind.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-1. Anordnung zur Programmsteuerung von Meßwertverarbeitungsanlagen, bei der durch Impulse eines Taktgebers ein Lochstreifenabtaster fortgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Störungen eine automatische Rückführung des Streifens in die Anfangslage bewirkt wird, welche durch eine besondere Lochkombination gekennzeichnet ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstreifen in sich geschlossen ist. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesamtprogramm aus mehreren Unterprogrammen zusammengesetzt ist und daß mehrere Lochstreifenabtaster abwechselnd oder gleichzeitig in Abhängigkeit voneinander in Betrieb sind. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Sonderzeichen für die Meßwertausgabe unn-üttelbar vom Lochstreifen an die Ausgabegeräte geleitet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1172 080, 2 800 539.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59150A DE1122611B (de) | 1958-07-25 | 1958-07-25 | Anordnung zur Programmsteuerung von Messwertverarbeitungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59150A DE1122611B (de) | 1958-07-25 | 1958-07-25 | Anordnung zur Programmsteuerung von Messwertverarbeitungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1122611B true DE1122611B (de) | 1962-01-25 |
Family
ID=7493072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59150A Pending DE1122611B (de) | 1958-07-25 | 1958-07-25 | Anordnung zur Programmsteuerung von Messwertverarbeitungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1122611B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1172080A (en) * | 1913-03-28 | 1916-02-15 | Siemens Ag | Means for closing and opening electric circuits. |
| US2800539A (en) * | 1954-12-06 | 1957-07-23 | Ibm | Program device |
-
1958
- 1958-07-25 DE DES59150A patent/DE1122611B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1172080A (en) * | 1913-03-28 | 1916-02-15 | Siemens Ag | Means for closing and opening electric circuits. |
| US2800539A (en) * | 1954-12-06 | 1957-07-23 | Ibm | Program device |
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