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DE1122417B - Impulssender zur Fernuebertragung - Google Patents

Impulssender zur Fernuebertragung

Info

Publication number
DE1122417B
DE1122417B DES70649A DES0070649A DE1122417B DE 1122417 B DE1122417 B DE 1122417B DE S70649 A DES70649 A DE S70649A DE S0070649 A DES0070649 A DE S0070649A DE 1122417 B DE1122417 B DE 1122417B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
transistors
resistor
pulse
multivibrator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70649A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Bittau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG filed Critical Siemens and Halske AG
Publication of DE1122417B publication Critical patent/DE1122417B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/26Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying pulse repetition frequency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Impulssender zur Fernübertragung Zur Fernübertragung von Meßwerten werden bekanntlich Impulssender verwendet, die Impulse mit einer dem jeweiligen Meßwert proportionalen Impulsf requenz erzeugen, die vom Impulsempfänger in einen der Impulsfrequenz proportionalen Anzeigewert umgesetzt werden. Zur Impulserzeugung werden üblicherweise frei schwingende Multivibratoren verwendet, denen der in eine Steuerspannung umgesetzte Meßwert zugeführt wird. Frei schwingende Multivibratoren haben aber den Nachteil, daß sie auch bei Verschwinden der Steuerspannung Impulse erzeugen, wodurch sich ergibt, daß dem Meßwert Null nicht, wie es sein sollte, auch eine Impulsfrequenz vom Wert Null, d. h. der Ruhezustand des Multivibrators, entspricht; es tritt viehnehr auch bei der Steuerspannung Null eine Schwingung auf, deren Impulsfrequenz durch die Daten der Schaltelemente bestimmt ist. Sie ist größer als die kleinste mit irgendeiner Steuerspannung erreichbare Impulsfrequenz, so daß sich bei verschwindender Steuerspannung eine von Null verschiedene Meßwertanzeige ergibt, der also überhaupt kein gemessener Wert entspricht.
  • Es ist bekannt, in frei schwingende Multivibratoren zwecks Vermeidung der Impulserzeugung bei verschwindender Steuerspannung in die Gitterstromkreise der Multivibratorröhren Gleichrichterdioden einzuschalten; diese bedeuten aber eine Komplizierung der Schaltung und im Betrieb eine Quelle zusätzlicher Störungen.
  • Es ist weiter bekannt, die Frequenz von frei schwingenden Transistor-Multivibratoren mit Hilfe von Induktivitäten zu steuern, die in die Kollektorkreise der Transistoren eingeschaltet sind und mittels Gleichstrom veränderbar sind. Diese Schaltung hat den Nachteil, daß die Frequenz nur innerhalb enger Grenzen steuerbar ist; niedere Frequenzen, wie sie für die Zwecke der Fermnessung verwendet werden, erfordern hohe Induktivitäten, so daß sich ein unwirtschaftlicher Aufwand ergeben würde.
  • Zur Erzeugung von Impulsen, deren Frequenz der Stärke eines Steuerstromes proportional ist, dient eine bekannte Schaltung mit Transistoren im Ladestromkreis eines Kondensators, dessen Ladezeit durch den Transistorwiderstand bestimmt ist. Bei dieser Schaltung wirkt sich jedoch die Temperaturabhängigkeit der Transistoren insofern nachteilig aus, als nicht bei allen Temperaturen die Gewähr gegeben ist, daß bei Verschwinden des Steuerstromes auch keine Impulse mehr erzeugt werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Impulssender zur Fernübertragung für nach dem Impulsfrequenzprinzip arbeitende Fernmeß-, Femmelde- oder Fernsteuergeräte, wobei zur Impulserzeugung ein Multivibrator dient, dessen Impulsfrequenz durch eine dem fernzuübertragenden Wert entsprechende Steuerspannung bestimmt ist. Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sich mit der Steuerspannung auch die Impulsfrequenz auf den Wert Null reduzieren läßt, ohne daß hierzu zusätzliche Schaltelemente erforderlich wären, wodurch sich auch die erwähnten Nachteile vermeiden lassen. Erfindungsgemäß dient zur Impulserzeugung ein in seiner Impulsfrequenz durch einen selbstkompensierenden Meßverstärker geregelter Multivibrator, der mit zwei elektronischen Schaltern versehen ist, deren Ein- bzw. Ausgangselektroden mit den Steuerelektroden des anderen elektronischen Schalters über einen Kondensator einerseits und über einen Kondensator mit Parallelwiderstand andererseits verbunden sind, wobei die Steuerelektroden über einen Widerstand, an den die Steuerspannung angelegt ist, an eine Sperrspannung geschaltet sind.
  • Der erfindungsgemäße Impulssender kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit Transistoren als elektronische Schalter ausgestattet werden, ohne daß deren Temperaturabhängigkeit den linearen Zusammenhang zwischen Steuerspannung und Impulsfrequenz, insbesondere das gleichzeitige Nullwerden dieser beiden Größen, stören kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es handelt sich hierbei um einen Impulssender zur Fernmessung, der im wesentlichen aus einem selbstkompensierenden Meßverstärker 1, einem monos tabilen Multivibrator 11 und einem bistabilen Multivibrator III besteht.
  • Der fernzuübertragende Meßwert wird in eine Spannung umgesetzt, die an die Eingangsklemmen 1 des Meßverstärkers I gelegt und einer Meßwicklung 2 zugeführt wird. Eine Kompensationswicklung 3 wird von einem der ausgesendeten Impulsfrequenz proportionalen Strom durchflossen. Mit Hilfe einer nicht näher dargestellten elektromechanischen Regeleinrichtung wird unter der Wirkung der Magnetfelder der gegensinnig geschalteten Wicklungen 2 und 3 ein Spannungsgenerator so eingeregelt, daß er mit seinem Ausgangstransformator 4 eine Steuerspannung von solcher Größe liefert, daß die Impulsfrequenz der an die Eingangsklemmen 1 gelegten Spannung proportional ist. Die Steuerspannung wird am Gleichrichter 5 gleichgerichtet und liegt als Gleichspannung am Widerstand 6, der in den gemeinsamen Basisstromkreis zweier Transistoren 7 und 8 des Multivibrators Il eingeschaltet ist.
  • Die Basis jedes der beiden Transistoren 7 und 8 ist über je einen Kondensator 9 bzw. 10 an den Kollektor des anderen Transistors geschaltet. Dem Kondensator 9 ist ein Widerstand II parallel geschaltet. Zum Betrieb der Multivibratoren II und 111 dient die Spannungsquelle 12, der zwei Widerstände 13 und 14 parallel geschaltet sind, die zusammen einen Spannungsteiler bilden, dessen Mittelabgriff an die Emitter der Transistoren der beiden Multivibratoren geschaltet ist. Der am Widerstand 14 auftretende Spannungsabfall wirkt als sperrende Vorspannung auf die Basen der Transistoren und hat den Zweck, ein freies Schwingen der Multivibratoren bei höheren Temperaturen und fehlender Steuerspannung zu verhindern.
  • Die Wirkungsweise des Multivibrators II ist folgende: In seinem Ruhezustand, der dann eintritt, wenn am Widerstand 6 keine Steuerspannung liegt, ist der Transistor 7 stromführend, da seine Basis über die Widerstände 11 und 15 mit dem kollektorseitigen Pol der Spannungsquelle 12 leitend verbunden ist, während der Transistor 8 gesperrt bleibt. Dieses Verhalten ist charakteristisch für einen monostabilen Multivibrator, der im Ruhezustand nur einseitig Strom führt und daher keine Impulse abgibt.
  • Bei Vorhandensein einer Steuerspannung gibt der Multivibrator II Impulse ab, und zwar dadurch, daß sich die Kondensatoren 9 und 10 abwechselnd aufladen und entladen, wobei der Stromdurchgang der angeschlossenen Transistoren 7 bzw. 8 abwechselnd geöffnet und gesperrt wird. Liegt am Widerstand 6 eine Steuerspannung, die größer ist als der entgegenwirkende Spannungsabfall am Widerstand 14, so wird der Transistor 8 leitend, und es steigt der Spannungsabfall am Widerstand 15. Der Spannungsabfall zwischen Emitter und Kollektor des Transistors 8 sinkt. Dadurch verringert sich der Basisstrom des Transistors 7, so daß auch sein Kollektorstrom abnimmt. Dadurch wird der Spannungsabfall am Widerstand 16 kleiner, wodurch der Kondensator 10 eine höhere Spannung erhält und sich über den Emitter des Transistors 8 auflädt. Dieser Ladestrom macht den Transistor 8 völlig leitend. Durch die Rückkopplung erfolgt die Umschaltung vom Sperrzustand des Transistors 8 zum leitenden Zustand praktisch sprunghaft. Ist der Kondensator 10 aufgeladen,' d. h. sein Ladestrom so stark zurückgegangen, daß die Kollektorspannung des Transistors 8 zu steigen beginnt, so fließt über den Kondensator 9 und den Widerstand 11 der Basisstrom des Transistors 7, der dadurch leitend wird. Nun liegt der geladene Kondensator 10 über den leitenden Transistor 7 sperrend zwischen Emitter und Basis des Transistors 8. In diesem Zustand ist die Ladespannung am Kondensator 10 in Serie mit der Sperrspannung am Widerstand 14 und der Steuerspannung am Widerstand 6. Die letztere ist so gepolt, daß bei steigender Steuerspannung der Entladevorgang des Kondensators 10 beschleunigt wird. Hierdurch hängt auch die Frequenz des Umschaltvorganges von der Größe der Steuerspannung ab, derart, daß sich mit steigender Steuerspannung die Impulsfrequenz erhöht. Die Impulse werden als Spannungen an den in den Kollektorkreisen der Transistoren 7 und 8 liegenden Widerständen 15 und 16 wirksam.
  • Die am Widerstand 15 liegende Spannung wird dem Multivibrator III zugeführt, der die übliche Schaltung bistabiler Multivibratoren aufweist und in an sich bekannter Weise zur Symmetrierung der vom Multivibrator II abgegebenen Impulse dient. Diese Impulse bewirken, daß die Transistoren 17 bzw. 18 abwechselnd eingeschaltet werden. Die Kollektorströme dieser Transistoren durchfließen ein Senderelais 19 und ein Kompensationsrelais 20. Das Senderelais 19 überträgt mit seinem Kontakt 21 die Impulse an die zum Impulsempfänger führende Leitung 22. Das Kompensationsrelais 20 besitzt einen Kontakt 23, dessen Drehpunkt zwischen zwei Kondensatoren 24 und 25 geschaltet ist und der in jeder Lage einen der beiden Kondensatoren überbrückt. Die Kondensatoren 24 und 25 sind in Serie in den Speisestronikreis der Kompensationswicklung 3 geschaltet, die von der Batterie 26 gespeist wird. Die Kondensatoren 24 und 25 werden bei jeder Umschaltung des Kontaktes 23 abwechselnd aufgeladen bzw. entladen, wobei der Entladestrom über die Kompensationswicklung 3 fließt, so daß der Entladestrom proportional der Impulsfrequenz ist und sich dadurch zur Regelung der Steuerspannung in der angegebenen Weise eignet.
  • Die Erfindung ist nicht auf solche Impulssender eingeschränkt, die aus Transistoren aufgebaut sind, denn der zur Impulserzeugung dienende monostabile Multivibrator kann ebenso wie auch der zur Impulssymmetrierung dienende bistabile Multivibrator mit Elektronenröhren oder dergleichen elektrischen Schaltmitteln ausgestattet sein. Der Verwendung von Transistoren ist jedoch bei Fernmeßgeräten der Vorzug zu geben, da hierdurch, abgesehen von der Raumersparnis, eine Reihe von Vorteilen gewonnen wird, die bei Geräten, die an unzugänglichen Stellen aufgestellt werden, besonders ins Gewicht fallen.
  • Bei Geräten dieser Art ist vor allem höchste Betriebssicherheit erforderlich, die bei Verwendung von Gasentladungsröhren nicht in hinreichendem Maße gegeben ist, da die Gasentladungsröhren sehr störanfällig sind, weshalb sie beispielsweise zum Einsatz an entlegenen Stellen, die im Winter nicht erreichbar sind, nicht in Frage kommen. Die Unzuverlässigkeit der Gasentladungsröhren wirkt sich insbesondere nach längerer Betriebsdauer aus. Mit Gasentladungsröhren ausgestattete Geräte benötigen außerdem eine Hilfsspannungsquelle von etwa 220 V Spannung, die bei Ausfall der Netzspannung den Betrieb aufrechterhält. Hierzu ist entweder ein Notstromaggregat oder eine Batterie mit einem Umformer erforderlich. Bei Verwendung von Transistoren ist eine Hilfsspannung solcher Größe nicht erforderlich, wodurch sich auch die Mlfsspannungsquellen der angegebenen Art erübrigen, weil man mit kleineren Spannungsquellen auskommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Impulssender zur Fernübertragung für nach dem Impulsfrequenzprinzip arbeitende Fernnieß-, Fernmelde- oder Fernsteuergeräte, wobei zur Impulserzeugung ein Multivibrator dient, dessen Impulsfrequenz durch eine dem fernzuübertragenden Wert entsprechende Steuerspannung bestimmt ist, gekennzeichnet durch einen in seiner Impulsfrequenz durch einen selbstkompensierenden Meßverstärker geregelten Multivibrator, der mit zwei elektronischen Schaltern (7, 8) versehen ist, deren Ein- bzw. Ausgangselektroden mit den Steuerelektroden des anderen elektronischen Schalters über einen Kondensator (10) einerseits und über einen Kondensator (9) nüt Parallelwiderstand (11) andererseits verbunden sind, wobei die Steuerelektroden über einen Widerstand (6), an den die Steuerspannung angelegt ist, an eine Sperrspannung (am Widerstand 14) geschaltet sind.
  2. 2. Impulssender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elektronische Schalter Transistoren (7, 8) dienen. 3. Impulssender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Basen der Transistoren eine Vorspannung mit Sperrwirkung angelegt ist, die eine unerwünschte Einschaltung der Transistoren bei höheren Temperaturen verhindert.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche AuslegeschriftenNr. 1059 032, 1075 473.
DES70649A 1959-10-02 1960-09-29 Impulssender zur Fernuebertragung Pending DE1122417B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1122417X 1959-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1122417B true DE1122417B (de) 1962-01-18

Family

ID=3685823

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES70649A Pending DE1122417B (de) 1959-10-02 1960-09-29 Impulssender zur Fernuebertragung

Country Status (1)

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DE (1) DE1122417B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059032B (de) * 1958-04-16 1959-06-11 Werk Fuer Fernmeldewesen Veb Schaltungsanordnung zur Umwandlung von elektrischen Stroemen in Impulse mit Hilfe eines Stosskreises, insbesondere fuer die Zwecke der Fernmessung
DE1075473B (de) * 1960-02-11 Siemens G- Ilalske Aktiengesell schaft Berlin und München Empfanger fur cine Fernmcßemnchtung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075473B (de) * 1960-02-11 Siemens G- Ilalske Aktiengesell schaft Berlin und München Empfanger fur cine Fernmcßemnchtung
DE1059032B (de) * 1958-04-16 1959-06-11 Werk Fuer Fernmeldewesen Veb Schaltungsanordnung zur Umwandlung von elektrischen Stroemen in Impulse mit Hilfe eines Stosskreises, insbesondere fuer die Zwecke der Fernmessung

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