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DE1122302B - Eingabevorrichtung fuer eine Rechenmaschine - Google Patents

Eingabevorrichtung fuer eine Rechenmaschine

Info

Publication number
DE1122302B
DE1122302B DEO6249A DEO0006249A DE1122302B DE 1122302 B DE1122302 B DE 1122302B DE O6249 A DEO6249 A DE O6249A DE O0006249 A DEO0006249 A DE O0006249A DE 1122302 B DE1122302 B DE 1122302B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
input device
push rods
sensing
calculating machine
remote
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO6249A
Other languages
English (en)
Inventor
Willibald Haninger
Erwin Glatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
Priority to DEO6249A priority Critical patent/DE1122302B/de
Publication of DE1122302B publication Critical patent/DE1122302B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Eingabevorrichtung für eine Rechenmaschine Die Erfindung betrifft eine Eingabevorrichtung für eine Rechenmaschine mit einen Stellstiftwagen abtastenden Fühlhebeln, die über Schubstangen einen Ausgabespeicher einstellen und neben welcher auch eine fernbedienbare Eingabevorrichtung angeordnet ist.
  • Bei den bekannten fernbedienbaren Eingabevorrichtungen erfolgt das Abfühlen der eingegebenen Daten durch Schrittschaltmagnete od. dgl., die in einer der Stellenzahl entsprechenden Anzahl erforderlich sind. Diese Vorrichtungen nehmen deshalb einen verhältnismäßig großen Raum in Anspruch. Darüber hinaus weisen sie den Nachteil hoher Störanfälligkeit auf, insbesondere aber setzen sie die normale Arbeitsgeschwindigkeit einer Rechenmaschine erheblich herab.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an den Schubstangen Abfühlnasen für die Abtastung der fernbedienbaren Eingabevorrichtung vorgesehen sind.
  • Für die fernbetätigte Eingabevorrichtung, die als Magnetstiftplatte ausgebildet ist, ergibt sich eine besonders gedrängte Bauart dadurch, daß an jeder Schubstange zur besseren räumlichen Verteilung der Eingabemagnete mehrere, vorzugsweise vier Abfühlnasen in vornehmlich gleichen gegenseitigen Abständen angeordnet sind. Aus dem gleichen Grund ist es auch zweckmäßig, die Abfühlnasen je zweier in ihrer Dekadenordnung aufeinanderfolgender Schubstangen gegeneinander versetzt anzuordnen.
  • In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Saldiermaschine mit den für den Übertragungsvorgang wesentlichen Teilen, Fig. 2 eine schematisch dargestellte Seitenansicht des Kontaktspeichers, Fig. 3 die beispielsweise Ausführung einer Kontaktbetätigungsvorrichtung mit einem Teilausschnitt aus dem Kontaktsatz, Fig. 4 eine Seitenansicht der Stellstiftanordnung mit den zugehörigen Schubstangen, Fig.5 eine Draufsicht auf die Stellstiftplatte und den darunter angeordneten Magneten und Stellhebeln, Fig. 6 eine Darstellung zweier Magnete mit den zugeordneten Stellhebeln und Stellstiften, Fig. 7 die Teilansicht eines Tauchmagnetspeichers mit einer Wertentnahmeschiene.
  • An dem an sich bekannten Haupthebel 1 einer Rechenmaschine (Fig. 1) ist ein Arm 2 so vorgesehen, daß er durch die in der Zeichnung nur angedeutete Grundplatte 3 hindurchragt. An seinem unteren Ende ist eine Schubstange 4 angelenkt, die am anderen Ende mit einem Bolzen 5 (Fig. 3) und einem Druckstück 6 aus Isolierstoff versehen ist. Der Bolzen 5 kann beispielsweise in einem U-förmig gebogenen Blechwinkel 7 entlanggleiten und die Schubstange 4 in ihrem Verstellbereich führen. Diese für die Schubstangen aller Dekaden vorgesehenen Führungsbleche 7 sind auf einem Führungsblock 8 befestigt, der eine rechteckige Form besitzt und an zwei gegenüberliegenden Kanten je zwei Winkel 9 und 10 trägt.
  • Zur Übertragung von Zahlenwerten aus einem anderen Rechengerät, z. B. einer elektronischen Rechenmaschine, in das Rechenwerk der Maschine, sind an den Schubstangen 4 je vier Anschlagnasen 38, 39, 40 und 41 vorgesehen, die mit Stellstiften 42 (Fig. 7) zusammenwirken. Die erste Anschlagnase 38 ist für die Ziffern 2 und 6, die zweite für die Ziffern 0, 4 und 8, die dritte für die Ziffern 3 und 7 und die letzte für die Ziffern 1 und 5 bestimmt, wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, in der die Stifte 42 mit den zugeordneten Ziffern benannt sind. Für die Ziffer 9 ist die Begrenzung in der unteren Gleichrichterverzahnung der Haupthebel 1 gegeben. Diese Verteilung ist aus Platzgründen notwendig, da die weiter unten erwähnte Anordnung von Tauchmagneten in der Längsrichtung der Schubstangen einen größeren Raum für sich beansprucht, als die Abstände von Ziffer zu Ziffer in der Schubstangeneinstellung es zulassen. Aus dem gleichen Grunde sind an jeder zweiten Schubstange 4 Anschlagnasen 43, 44, 45, 46 (Fig. 7) um die Hälfte des Längsabstandes der Stellstifte 42 gegenüber denen der benachbarten Schubstangen versetzt.
  • Unterhalb dieser Schubstangen befindet sich das eigentliche Einstellaggregat, das mit der Grundplatte der Maschine fest verbunden ist. Dieses Aggregat enthält ein oberes Führungsblech 47 und ein unteres Führungsblech 48, die durch Stehbolzen 49 (Fig. 4) in parallelem Abstand voneinander gehalten werden. Im oberen Führungsblech sind Aussparungen vorgesehen, in denen die oberen Enden der Stellstifte 42 mit quadratischem Querschnitt geführt sind. Im unteren Führungsblech dagegen sind Bohrungen zur Führung des unteren runden Teiles der Stellstifte 42 enthalten. Eine jedem Einstellstift zugeordnete Druckfeder 50 sorgt dafür, daß der Stift stets in der unteren Lage gehalten wird. Zur Betätigung der Stellstifte ist jedem von ihnen ein Tauchmagnet 51 zugeordnet, dessen Anker 52 auf die Stellstifte einwirken kann.
  • Sobald nun von einem anderen Rechengerät oder getrennten Eingabegerät ein einer bestimmten Ziffer entsprechender Tauchmagnet 31 erregt wird, wird der zugehörige Einstellstift 42 angehoben und legt sich an die Schubstange 4 der zugehörigen Dekade an. Aus Sicherheitsgründen, d. h. zur Vermeidung eines seitlichen Ausweichens, ist jeder Stellstift 42 mit einem zur Aufnahme der Schubstange entsprechenden Schlitz 53 versehen (Fig. 4).
  • Der bzw. die auf diese Weise betätigten Tauchmagnete einer oder mehrerer Dekaden halten die Stellstifte 42 so lange in der oberen Lage, bis nach Auslösung eines Arbeitsganges der Maschine die Schubstangen 4 so weit verstellt werden, daß sie mit einer ihrer Nasen 38, 39, 40 oder 41 an den betreffenden Stehstift 42 anschlagen. Anschließend werden die Haupthebel von einer an sich bekannten Gleichrichteranordnung festgehalten. Dadurch ist aber der von außen übernommene Zahlenwert in das Rechenwerk der Maschine eingegeben. Nach der Haupthebelgleichrichtung wird nun der Stromfluß zu den Magneten unterbrochen, und die Druckfedern 50 bringen die Einstellstifte 42 wieder in die Ausgangslage zurück.
  • Da es nicht möglich ist, alle erforderlichen Magnete 51 in der durch die nebeneinander angeordneten Schubstangen 4 gegebenen Breite unterzubringen, kann beispielsweise eine Anordnung der Magnete nach Fig. 5 gewählt werden. Wie aus der Darstellung erkennbar, überschreitet die Länge der Magnetreihen die Breite der Schubstangenanordnung sehr erheblich. Um trotzdem eine Beeinflussung der Stellstifte 42 durch die Magnete 51 im bereits erwähnten Sinne zu ermöglichen, sind Stellhebel 54 und 55 in einander in ihrer Längsausdehnung gegenüberliegenden Gruppen vorgesehen, die auf seitlich neben der Magnetanordnung in Längsrichtung angebrachten Achsen 56 und 57 unter Zwischenschaltung von Abstandsringen 58 schwenkbar gelagert sind und mit ihren abgebogenen Lappen die zugeordneten Anker 52 der Magnete 51 berühren (Fig. 6). Diese Stellhebel tragen an ihrer oberen Kante weitere Lappen 59, auf denen die jeweils zugeordneten Stellstifte 42 infolge der Wirkung der Federn 50 aufliegen.
  • Um die Wirkungsweise der als Ausführungsbeispiel dargestellten Eingabevorrichtung noch näher zu erläutern, sei beispielsweise die Eingabe des Wertes 64 753 dargestellt. Dabei sind die in Fig. 5 durch Schraffur hervorgehobenen Stellstifte von den zugeordneten Magneten 51 in ihre Wirklage verstellt, in der sie von den zugeordneten Nasen 38, 39, 40 oder 41 bzw. 43, 44, 45 oder 46 der jeweils in Frage stehenden Dekade nach Einleitung des Maschinenganges abgetastet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Eingabevorrichtung für eine Rechenmaschine mit einen Stellstiftwagen abtastenden Fühlhebeln, die über Schubstangen einen Ausgabespeicher einstellen und neben welcher auch eine fernbedienbare Eingabevorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schubstangen (4) Abfühlnasen (38 bis 41, 43 bis 46) für die Abtastung der fernbedienbaren Eingabevorrichtung (47, 48, 42) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Schubstange (4) vorzugsweise je vier Abfühlnasen (38 bis 41, 43 bis 46) in vornehmlich gleichen gegenseitigen Abständen angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfühlnasen (38 bis 41 bzw. 43 bis 46) je zweier in ihrer Dekadenordnung aufeinanderfolgender Schubstangen (4) gegeneinander versetzt angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 503 944, 574 816, 764 375, 828 454, 1042 928, 1043 679.
DEO6249A 1957-03-05 1957-03-05 Eingabevorrichtung fuer eine Rechenmaschine Pending DE1122302B (de)

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DE1122302B true DE1122302B (de) 1962-01-18

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ID=7350803

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE503944C (de) * 1929-01-31 1930-08-01 Rheinische Metallw & Maschf Schreibende, selbsttaetig multiplizierende Rechenmaschine
DE574816C (de) * 1929-01-18 1933-04-21 Rene Edmond Boutet Kombinierte Schreib- und Rechenmaschine
DE764375C (de) * 1935-06-16 1951-12-03 Anker Werke Ag Buchhaltungsmaschine
DE828454B (de) * 1949-04-01 1951-12-13 The Natio nal Cash Register Company, Dayton Ohio (V St A) Bucrmngs und ähnliche Maschine
DE1042928B (de) * 1955-11-04 1958-11-06 Deutsche Bundesbahn Einrichtung zum maschinellen Rechnen mittels einer normalen druckenden Saldiermaschine und einer normalen Vierspeziesmaschine
DE1043679B (de) * 1955-11-04 1958-11-13 Deutsche Bundesbahn Einrichtung zum maschinellen Saldieren und Registrieren fuer Buchungs- und Abrechnungszwecke

Patent Citations (6)

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