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Registrierkasse oder Buchungsmaschine Es sind Registrierkassen oder
Buchungsmaschinen zum Anzeigen, Drucken und Addieren von Zahlenbeträgen und anderen
Angaben bekannt, bei denen zum Einstellen der Stellvorrichtungen für die Bildung
der Zahlenbeträge oder sonstigen Angaben parallel zueinander angeordnete Platten
dienen, die mit Aussparungen versehen sind, durch die Stäbe hindurchragen, deren
zahnartige Vorsprünge bei .der Verschiebung der Stäbe die Platten in verschiedenen
Kombinationen verschieben.
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Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind die Aussparungen der Platten
unter sich gleich. Der Abstand zweier Platten voneinander darf daher nicht kleiner
sein als der Hub des stabförmigen Bedienungsorgans, damit ein Vorsprung des Bedienungsorgans
jeweils nur auf eine einzige Platte einwirkt. Ist die Zahl der Platten groß, dann
erfordert die bekannte Einrichtung viel Platz. Um die Platten auf kleinerem Raum
unterbringen zu können, sind gemäß der Erfindung die Platten zu gleichen Gruppen
zusammengefaßt und die mit den Vorsprüngen der Stäbe zusammenwirkenden wirksamen
Kanten. der Plattenaussparungen bei den verschiedenen Platten einer Gruppe verschieden
angeordnet, ferner die Vorsprünge der Stäbe unter sich gleich und zu den wirksamen
Kanten der Platten einer Plattengruppe in der Weise angeordnet, daß bei der Verschiebung
eines Stabes ein Vorsprung mit der wirksamen Kante nur einer Platte einer Plattengruppe
zusammenwirken und durch die Aussparungen der anderen Platten der Plattengruppe
frei hindurchtreten kann.
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Hierdurch ist es möglich, auf einem begrenzten Raum eine große Anzahl
Platten anzuordnen, da die Platten einer Plattengruppe dicht aneinandergerückt werden
können.
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Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand. beispielsweise dargestellt,
und es zeigen: Fig. i eine schaubildliche Ansicht der Hauptteile einer Registrierkasse
gemäß der Erfindung, ...
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Fig. 2 eine schematische Ansicht der ganzen Maschine, Fig.3, 4, 5
und 6 Einzelansichten voti Teilen der Maschine nach der Erfindung, Fig. 7 einen
senkrechten Schnitt durch die verschiedenen Gruppen von Einstellorganen und die
mit ihnen zusammenarbeitenden Teile, Fig. 8 und 9 Seitenansicht und Querschnitt
eines Bedienungsorgans, Fig. io und il bzw. 12 und 13 Ansichten bzw. Schnitte anderer
Ausführungsformen von Bedienungsorganen, Fig. 14, 15, 16 und 17 abgebrochene Ansichten
der Einstellvorrichtungen mit dem Bedienungsorgan nach den Fig. 12 und r3 entsprechenden
Mitnehmerzähnen, Fig. 18 und 19 schematische, teilweise nach den Linien 18-r8 bzw.
i9-ig der Fig. 2o geschnittene Ansichten der Verriegelungsvorrichtungen
mit
den einzelnen Teilen in verschiedener Lage, Fig. 2o einen .Schnitt der Fig. 19 und
Fig. 21 einen Schnitt in einer Ebene senk-: recht zur Schnittebene der Fig. T8 und
i.g*,, aus dem der Antrieb der Zählwerke durch dis'', zugehörigen Bedienungsorgane
ersichtlich ist: Die auf der Zeichnung veranschaulichte Maschine kann zur Durchführung
von Arbeitsvorgängen in vier Stellen, d. h. mit vier Ziffern, benutzt werden, so
daß jeder Arbeitsvorgang höchstens dem Betrag 9999 entsprechen kann.
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Selbstverständlich kann die Maschine so ausgebildet werden, daß sie
für Arbeitsvorgänge mit größerer Stellenzahl benutzt werden kann. Gegebenenfalls
können eine oder mehrere Vorrichtungen nach der Erfindung anstatt zum Einstellen
von Ziffern auch zum Einstellen anderer Angaben, die Art der Plätze, Speise usw.,
und auch von Angaben benutzt werden, die sich auf bestimmte Angaben anderer Vorrichtungen
beziehen. So kann z. B. bei der Ausgabe von Fahrscheinen auch der Abfahrts- und
Ankunftsbahnhof angegeben#werden. Schließlich können eine oder mehrere der Vorrichtungen
für den Antrieb oder die Steuerung der Hilfsvorrichtungen der Maschine benutzt werden.
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Beim.dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Maschine vier Gruppen
oder Kolonnen von Einstellorganen, und jede dieser Gruppen oder Kolonnen enthält
die Ziffern o, 1, 2, 3, 4, 5, 6,; 7, 8, @ 9. Die Ziffer o wird, wie dies bei Maschinen
dieser Art üblich ist, in jeder Gruppe oder Kolonne, in welcher keine Kennziffer
erscheint, selbsttätig eingestellt und gedruckt.
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Nach Fig. i weist der Block der Einstellorgane eine Führung i auf,
in welcher die Finger2.i; 2.2...2.9; 3.1 .. . 3.9; 4.1 -'-. 4.9; 5.1 ...
5.9 gleiten. Jeder dieser Finger wird durch ein Einstellorgan bewegt, welches aus
einer verschiebbaren, durch eine entsprechende Taste oder ein Bedienungsorgan i
o. i ; I 1. i ; 12.1; 13.1 ... ; io.9; 11.9 und 13.9 gesteuerten Platte6.i;7.1;8.1;9.1...;6.9;7,9;8.9;9.9
besteht. Jede Platte weist einen Zahn 14 auf, der, wenn die zugeordnete Taste gedrückt
wird; auf den zugehörigen Finger 2.i usw. einwirkt, ohne Einfluß auf die anderen
Finger auszuüben. Durch die Bedienung der verschiedenen Tasten i o, il, 12, 13 arbeitet
die Registrierkasse in der üblichen Weise, und jedesmal kann ein beliebiger Betrag
in der Maschine eingestellt werden.
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Gemäß der Erfindung können die verschiedenen Platten 6; 7, 8, 9 gruppenweise
mit Hilfe eines Bedienungsorganes oder einer Taste 16a gesteuert werden, welches
oder welche mit derart angeordneten Vorrichtungen versehen ist, daß nur ein Zusammenarbeiten
mit denjenigen Platten erfolgt, die den Ziffern entsprechen, welche die in der Maschine
einzustellende Zahl bilden. Diese Bedienungs-Argane können innerhalb der durch den
Um-,:f;-ng der Maschine gesetzten Grenzen in be-@.isbiger Anzahl vorhanden sein.
Jedes dieser Bedienungsorgane läßt, obgleich durch dieses die Zahl oder der Betrag
in der Maschine eingestellt oder eine beliebige Angabe gemacht oder ein anderer
Arbeitsgang eingeleitet werden kann, die anderen Organe der Maschine in der unwirksamen
Lage.
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Zur Erreichung dieses Zweckes weist beim dargestelltenAusführungsbeispiel
Jede Platte 6, 7, 8, 9 eine Anzahl von Aussparungen 15, 16, 17, i& auf. Alle
Aussparungen der gleichen Platte sind unter sich gleich, während die Aussparungen
in den vier Platten jeder Gruppe voneinander abweichen. Jede dieser Gruppen entspricht
einer Ziffer oder Zahl i, 2...9 in den verschiedenen Ziffernstellen. Überdies haben
in den verschiedenen Gruppen die Platten gleicher Ordnungszahl, d. h. alle ersten,
zweiten, dritten, vierten ... Platten, unter sich ,gleiche und gleichartig angeordnete
Aussparungen. Die Aussparungen in den verschiedenen Platten jeder Gruppe und in
den verschiedenen Gruppen liegen bündig oder in einer Richtung, derart, daß in jeder
durch die benachbarten Aussparungen der verschiedenen Gruppen von Platten ,gebildeten
Kolonne ein Bedienungsorgan oder eine Taste 16a mit Vorrichtungen eingeführt werden
kann, durch welche gleichzeitig in den verschiedenen Kolonnen eine Anzahl von Platten
verschoben werden kann, die höchstens gleich 'der Stellenzahl der Maschine oder
gleich der Anzahl .der jede Gruppe bildenden Platten ist.
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Die Anzahl der Aussparungen jeder Platte entspricht der Anzahl der
zusammengesetzten Beträge, für welche die Maschine ausgebildet ist.
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Wenn daher eine einem vorher bestimmten zusammengesetzten, beispielsweise
aus vier Kennzeichnungsziffern gebildeten Betrag entsprechende Taste 16a gedrückt
wird, werden vier Platten 6, 7, 8, 9 (oder, wenn eine oder mehrere Ziffern des Betrages
o sind, eine geringere Anzahl von Platten) verschoben. Jede dieser Platten entspricht
einer anderen Kolonne der Finger 2, 3, 4, 5 und kann irgendeiner der jede Kolonne
bildenden Ziffern bis 9 entsprechen. Mithin wird durch Bedienung einer dem gewünschten
Betrag entsprechenden Taste 1611 die der gewünschten Ziffer oder Zahl (i bis 9)
zugeordnete Platte 6, 7, 8, 9 in der ersten, zweiten, dritten bzw. vierten Kolonne
beeinflußt, derart, daß die Finger 2, 3, 4,-5 in der gleichen Weise wie durch Bedienung
der vier üblichen Tasten io,
11, 12, 13 der Maschine, d. h. einer
Taste jeder der Zehner-, Einer-, Zehntel- und Hundertstelstellen, verstellt werden.
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Wenn eine oder mehrere Gruppen der Finger 2, 3, 4, 5 zum Anzeigen
von Angaben dienen, werden durch die Verschiebung der diesen Gruppen zugeordneten
Platten 6, 7, 8, g die betreffenden Angaben in Bereitschaftslage für den Abdruck
in der Maschine eingestellt, so daB sie neben dem durch die anderen, den Ziffern
zugeordneten Platten eingestellten Betrag zum Abdruck kommen.
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Die Maschine kann weiter eine oder meh-. rere in der beschriebenen
Weise durch die Tasten i6a beeinfluBte Platten zum Ändern der Arbeitsbedingungen
der Einrichtungen der Maschine aufweisen, durch die beispielsweise nach Durchführung
der Arbeitsgänge die Einstell- und Summierungsvorrichtungen, Druckwerke zum Ausgeben
der Scheine oder Karten u'sw. in anderer Weise zur Wirkung gebracht werden oder
die die Maschine treibende elektrische Einrichtung eingeschaltet wird.
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Die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen die Gestalt der vier Platten 6, 7, 8,
g jeder Gruppe. Jede dieser Platten hat eine Anzahl von Aussparungen i 5, 16, 17,
18 mit einem -vorspringenden Zahn ig, 2o, 21, 22, der mit einem Zahn 23, 24, 25,
26 der den gewünschten Betrag einstellenden Taste 16a zusammenarbeiten kann. Wie
aus der Zeichnung ersichtlich ist, weisen die Aussparungen 15, 16, 17, i 8 eine
Zone gleicher Weite in den verschiedenen Platten auf, um sowohl den freien Durchgang
des Schaftes der Taste 16a zum Einstellen eines zusammengesetzten Betrages als auch
die Verschiebung der Platten zu ermöglichen. jede Aussparung hat im übrigen, wie
bereits erwähnt, einen Zahn ig, 2o, 21, 22, die in den verschiedenen Platten jeder
Gruppe versetzt zueinander, in den in den verschiedenen Gruppen einander entsprechenden
Platten jedoch gleich und in gleicher Lage angeordnet sind, derart, daß die in der
später beschriebenen Weise ausgebildete Taste 16a auf jede Platte jeder Gruppe unabhängig
zur Einwirkung kommen kann.
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jede Taste i6a zum Einstellen eines zusammengesetzten Betrages besteht
aus den Teilen 27, 28, 29, 3o, deren Anzahl gleich der Anzahl der Platten
jeder Gruppe ist. jeder dieser Teile weist einen Zahn 23, 24, 25, 26 mit Schrägfläche
auf, der hinsichtlich des Ouerschnittes der Taste so angeordnet ist, daß er mit
einer der den verschiedenen Ziffernstellen zugeordneten Platten übereinstimmt. Der
Zahn hat hinsichtlich der Länge der Taste eine solche Lage, daB er nur in einer
der verschiedenen Gruppen auf die betreffende Platte zur Einwirkung kommt. Mithin
arbeitet für jede Gruppe von Fingern 2, 3, 4., 5 die Taste auf diejenige Platte
6, 7, 8, g, welche der in der in Betracht kommenden Stelle in die Maschine: einzuführenden
Ziffer zugeordnet ist.
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Wenn durch die Taste 16a außer den den Ziffern zugeordneten Platten
auch noch verschiedenen Arbeitsgängen entsprechende Platten beeinflußt werden sollen,
werden selbstverständlich die hierzu notwendigen Zähne in geeigneter Weise vorgesehen.
In den Fig. 3 bis 6 kann die Taste 16a durch ihren Teil 27 eine Platte 6 der Zehner
einer Gruppe, durch den Teil 28 eine Platte 7 der Einer einer Gruppe, durch den
Teil 29 eine Platte 8 der Zehntel einer Gruppe und durch den Teil 30 eine Platte
g der Hundertstel einer Gruppe beeinflussen.
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Die Wirkungsweise ergibt sich aus einer Betrachtung der Fig. 7 und
8, in welchen angenommen worden ist, daB durch die Taste 16a die Zahl 23,75 in der
Maschine eingestellt werden soll.
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In Fig. 7 werden durch die Zahlen i, 2, 3 ... g neben jeder
Gruppe von Platten 6, 7, 8, g die Ziffern der Reihen des Blockes nach Fig. i angedeutet,
die in den verschiedenen Kolonnen oder Stellen durch Beeinflussung der Platten der
in Betracht kommenden Gruppe eingestellt werden. Weiter sind hier, teilweise weggebrochen,
die Teile der Taste veranschaulicht, um an den verschiedenen Stellen des Tastenschaftes
das Zusammenarbeiten ihrer verschiedenen Teile mit den zugeordneten Platten erkennen
zu lassen. In der .dargestellten Lage, d. h. nach dem Drücken der Taste zwecks Einstellens
des durch sie dargestellten Betrages, hat der Zahn 23 des Teiles 27 die Platte 6
der zweiten Gruppe verschoben, derart, daB die Ziffer 2 in der 7ehnerstelle eingestellt
wird. Der Zahn 24 des Teiles 28 hat .die Platte 7. der dritten Gruppe verschoben,
um die Ziffer 3 in der Einerstelle einzustellen. Die Zähne 25 und 26 der Teile
29 bzw. 3o haben die Platte 8 der siebenten Gruppe in der Zehntelstelle bzw.
die Platte g der fünften Gruppe in der Hundertstelstelle verschoben. Keine der Platten
der Gruppen r, .4. 6, 8, 9 ist verschoben worden.
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Durch die Verschiebung der Taste i6a werden mithin die den gewünschten
Betrag bildenden Ziffern eingestellt. (Im vorliegenden Falle hat der Betrag vier
Stellen, doch kann er eine beliebige Anzahl von Ziffern innerhalb der von der Anzahl
der Platten in jeder Gruppe abhängigen -Grenzen aufweisen.) Die Anzahl der vorher
bestimmten, in die Maschine einzusetzenden Beträge hängt natürlich von der Anzahl
der Aussparungen der Gruppen von Platten und von der Anzahl der Ver---,vendung findenden
Tasten ab. Durch Bedienung
- der Taste können schließlich verschiedene,
neben. dem Betrag zu druckende Vermerke in der Maschine eingestellt und gegebenenfalls
auch die die Maschine treibende elektrische Vorrichtung eingeschaltet werden.
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Zum-Herstellen der Tasten 16a können, wie dies die Fig. 8 und 9 zeigen,
Platten 27, 28, 29, 30 ,geeigneter Gestalt Verwendung finden, die in beliebiger
Weise miteinander verbunden sind. Gegebenenfalls können Tasten verwendet werden;
die .aus einer Stange 16v solchen; Querschnittes hergestellt worden sind, daß alle
Platten 6 bis 9 aller Gruppen unbeeinflußt bleiben, wobei, beispielsweise durch
Schrauben 32 (Fig. io und i i), Zähne 23', 24', 25', 26' an -dieser werden, durch
welche die Platten in der gewünschten Gruppe oder Stelle beeinflußt,werden.
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Die arbeitenden. Teile der Taste können auch in anderer Weise angeordnet
werden. So kann beispielsweise nach den Fig. 12 und 13 der Schaft i6.1# der Taste
zwei im Querschnitt V-förmige Teile bilden, und an .diesen Teilen können in beliebiger
Weise Zähne 23', a4', 25', 26' befestigt werden.
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Aws@ den Fig..14, 15, 16, 17 sind die Gestalt und Abmessungen der
Aussparungen 15', 16', 17', 18' der Platten 6, 7, 8, 9 ersichtlich, die sie haben
müssen, damit ihre Zähne i9', -20', a1', 22' mit den an den Teilen einer Taste i
6C aaeh .den Fi.g. 12 und 13 vorgesehenen Zähnen :23'1 24', 25', 26' zusammenarbeiten
können.
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Nachstehend soll die Wirkungsweise der Vorrichtung in Verbindung mit
einer Registrierkasse beschrieben werden.
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In dieser Registrierkasse werden die den Anzeigevorrichtungen, Druckwerken
bzw. Summierungsvorrichtungen entsprechenden Vorrichtungen 33, 34, 35 (Fig.2) -durch
Schieber 36 gesteuert, von denen für. jede Gruppe oder Kolonne von Ziffern öder
anderen Angaben einer vorgesehen ist. Die Schieber 36 werden durch einen Schuh 37
mitgenommen, der.durch einen Lenker 38 und einen bei 4o drehbar gelagerten Winkelhebel
39 bewegt wird: Der Winkelhebel 39 steht unter Wirkung von zwei Nocken 41,
42, die auf der Antriebswelle 43 befestigt sind und mit Rollen 44 bzw. 45 des Winkelhebels
39 zusammenarbeiten. Jeder Schieber 36 ist mit ,dem Schuh 37 .durch eine bei 47
an dem Schieber drehbar- gelagerte Klinke 46 verbunden-, die in- eine Aussparung
48 des Schuhes 37 eingreifen kann. Die Klinke 46 hat einen Zahn 49, der mit einer
Anzahl von Aussparungen 5o eines an dem Block i befestigten Teiles 51 zusammenarbeiten
kann. Weiter trägt die Klinke 46 einen Zahn oder Anschlag 52, der mit dem durch
den Einstellvorgang vorgeschobenen Firiger.2, -3, 4, 5 in Eingriff kommt. Unter
normalen Bedingungen kommt der Anschlag öder. Zahn 52 mit dem Finger 53 der Ziffer
o in Eingriff, -doch weicht dieser Finger selbsttätig aus, sobald eine Kennzeichnungsziffer
in der Maschine eingestellt wird. -Sobald,durch das Drücken einer der Tasten i 6a
(oder i o, i i, 12, 13) eine Einstellung erfolgt, wird der eine oder andere der
Finger a,-3, 4, 5 der@verschiedenen, Stellen gegen seinen Schieber 36 vorgeschoben,
und wenn dann die Welle 43 zur Durchführung des üblichen Arbeitsganges der Registrierkasse
gedreht wird, .greift bei der Aufwärtsbewegung des .Schuhes 37 der Zahn der Klinke
46 des zugehörigen, noch ;seine Lage vom vorhergehenden Arbeitsgang einnehmenden
Schiebers 36 in die Aussparung 48 -ein, so -daß der Schieber 36 durchden Schuh 37
in seine Nullage nach oben geführt wird. Hierauf wird der Schieber 36 durch den
Schuh 37 bei seiner Abwärtsbewegung mitgenommen, bis der Anschlag oder Zahn 52 seiner
Klinke 46 mit dem vorgeschobenen Finger 2, 3, 4 bzw. 5 in Eingriff kpmmt. In diesem
Augenblick kommt die Klinke 46 des Schiebers, außer Eingriff mit dem Schuh 37, und
der Schieber kommt in einer Lage zum Stillstand, deren Abstand von der Nulllage
dem numerischen, in der in Betracht kommenden Kolonne eingestellten Wert entspricht.
Die verschiedenen Schieber 36 nehmen bei ihrer Abwärtsbewegung die Vorrichtungen
33, 3435 um einen dem in der zugehörigen Kolonne eingestellten Wert proportionalen
Betrag mit.
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Die beschriebene Vorrichtung kann Tasten aufweisen, die die verschiedenen
Platten unabhängig voneinander beeinflussen, um einen beliebigen Betrag Ziffer für
Ziffer in die Maschine einzuführen. Eine Vorrichtung dieser Art ist schematisch
in Fig. i veranschaulicht, in welcher jede Platte 6, 7, 8, 9 außer mit Aussparungen
15, 16, 17, 18 mit einer .Stange 10, 11, 12, 13 versehen ist, um eine Bedienungstaste
anzubringen.
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Zweckmäßig wirken die= Tasten i o, i i,--12, 13 -nur durch Druck auf
die zugehörigen Platten und sind von diesen unabhängig, um. wenn eine der Tasten
16a für einen vorher bestimmten Betrag gedrückt wird, eine Verschiebung dieser Tasten
zu verhindern und die gegenseitige Verriegelung der Bedienungsorgane . in der nachfolgend
beschriebenen Weise zu ermöglichen. Diese Verriegelungsvorrichtung ist schematisch
in Fig. i8 dargestellt, gemäß welcher jede Platte 6, 7, 8, 9 mit einem nur durch
Druck durch die zugehörige Taste zu beeinflussenden Zahn 31 versehen ist.
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Die beschriebene Maschine ist mit Vorrichtungen versehen, um jede
Taste während der ganzen Dauer des Arbeitsvorganges in der Arbeitsstellung zu halten.
Weiter sind
Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen, um die Bedienung
einer der Tasten 16a zu verhindern, sobald eine andere Taste gedrückt worden ist.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 18 und 1g ist ebenfalls eine Vorrichtung
vorgesehen, um die Bedienung einer der üblichen Tasten 1o, 11, 12, 13 zu verhindern,
wenn eine der Tasten 1611 für einen vorher bestimmten Betrag gedrückt worden ist,
und umgekehrt. Die Maschine weist auch eine Vorrichtung auf, um die Bedienung der
verschiedenen Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag zu zählen, wodurch eine
Kontrolle der Anzahl der durch jede Taste bewirkten Arbeitsvorgänge, der Anzahl
der ausgegebenen Scheine oder Karten und des eingenommenen Betrages ermöglicht wird.
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Um jede Taste 16a für zusammengesetzte Beträge in der Stellung zu
halten, in welche sie gebracht worden ist. ist sie, wie Fig. 18 zeigt, mit einem
Ansätz 54 versehen, der eine Aussparung 55 und eine Schrägfläche 56 aufweist. In
der Maschine ist weiter gleitbar eine Platte 57 angeordnet, die gegenüber jeder
Taste 16a eine den Durchgang des Ansatzes 54 ermöglichende Aussparung 58 aufweist.
Die Platte 57 steht unter dem Einfluß einer nicht veranschaulichten, im Sinne des
Pfeiles wirkenden Feder. Wenn eine Taste 16a zum Einstellen des entsprechenden Betrages
gedrückt wird, wird bei der Bewegung des Ansatzes 54 in die Aussparung 58 hinein
wieder zurückgeholt wird. Die Platte 57 kommt mithin mit der Aussparung 55 der Taste
16a in Eingriff, derart, daß letztere in der gedrückten Lage gehalten wird, bis
die Platte 57 bei Beendigung des Arbeitsganges durch ein geeignetes Organ abermals
verschoben wird.
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Die Platte 59, die ebenfalls unter Wirkung einer nicht veranschaulichten
Feder steht, dient dazu, das Drücken jeder anderen Taste 16a zu verhindern, wenn
bereits eine dieser Tasten gedrückt worden ist. Zu diesem Zweck hat die Platte 59
gegenüber jeder Taste 16a eine Aussparung 6o, durch welche hindurch der Ansatz 54
mit der Schrägfläche 56 sich erstrecken kann. Durch den Ansatz 54 wird die Platte
59 entgegen der Wirkung ihrer Feder verschoben, derart, daß die anderen Aussparungen
6o der Platte 59 von den Ansätzen 54 der entsprechenden Tasten entfernt «-erden
und unterhalb dieser Tasten volle Teile der Platte zu liegen kommen, die das Drücken
der Tasten verhindern.
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Wenn die Maschine mit Tasten 1o, 11, 12, 13 für die unabhängige Verstellung
der Platten versehen ist, sind diese Tasten in der üblichen Weise mit einer federnden
Platte 61 ausgerüstet, durch die die gedrückte Taste in der Arbeitslage gehalten
wird. Alle Tasten 10, 11, 12, 13 stehen, wie die Fig. 18, 19 und 2o
zeigen, unter dem Einfluß einer-Verriegelungsplatte 62, welche in die Aussparungen
63 aller Tasten eingreift, wenn eine Taste 16a für einen vorher bestimmten Betrag
gedrückt worden ist. Diese Platte 62 wird durch den Arm 64 des Winkelhebels 64,
65 gesteuert, dessen anderer Arm 65 durch die Verriegelungsplatte 59 der
Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag nach einem bestimmten Leerlauf verschoben
wird, derart, daß durch die Verschiebung einer beliebigen Taste 16a durch die Platte
62 alle Tasten 1o, 11, 12, 13 verriegelt werden.
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Die Tasten 1o, 11, 12, 13 nehmen schließlich durch ihre Schrägfläche
66 eine gleitbare Platte 67 mit, durch welche, sobald eine der Tasten 1o, 11, 12,
13 gedrückt worden ist, durch Einwirkung auf den Arm 68 des Winkelhebels 68,
69 eine Verschiebung der Platte 59 unterhalb der Tasten 16a, 54 erfolgt,
so daß alsdann alle Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag verriegelt werden.
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Die Tastatur der Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag kann
weiter mit einer Vorrichtung beliebiger Art versehen sein, durch welche das gleichzeitige
Drücken zweier oder mehrerer Tasten verhindert wird.* Wie Fig. 21 zeigt, kommt für
den Antrieb der Zählwerke 70, 71, 72, 73 für die Anzahl der Bedienungen der verschiedenen
Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag der Ansatz 54 einer jeden Taste auf
einen bei 78 drehbar gelagerten Hebel 74, 75 zur Einwirkung, der durch einen Lenker
79 eine Klinke 8o mitnimmt. Letztere kommt mit der zugehörigen Zählvorrichtung
70, 71, 72, 73 in Eingriff und bringt diese durch die in bekannter
Weise durch die Maschine hervorgerufene Schwingung einer die Drehzapfen 82 der Klinken
8o tragenden Traverse 81 zur Wirkung.
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Bei der beschriebenen Maschine hängt die Wirkungsweise der Einstellorgane
oder Platten einzig und allein von der Gestalt derTaste 16a ab und ist unabhängig
von der Lage dieser Taste in der Tastatur, .d. h. in der Gruppe der Aussparungen
der Platten. Infolgedessen können die Tasten in jeder beliebigen Reihenfolge und
in der für die Benutzung der Maschine geeignetsten Weise angeordnet werden.
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Das Auswechseln oder Versetzen der Tasten 1611 kann sehr einfach dadurch
erfolgen, daß die Tasten 16a aus den Aussparungen der Platten herausgezogen oder
in diese eingesetzt werden. Hierzu genügt es, alle Schieber aller Gruppen vorzuschieben,
derart, daß sie in eine Stellung gebracht werden, in welcher die Zähne der Tasten
16a vorbeilaufen können. Zu diesem Zwecke kann eine geeignete Vorrichtung
beliebiger
Art Verwendung finden, die vorzugsweise durch einen durch einen Schlüssel gesicherten
Versehluß geschützt ist, um unbefugte Einstellungen zu verhindern. Beispielsweise
kann eine Taste besonderen Querschnitts benutzt werden, derart, daß auf alle Platten
aller Gruppen ein Exzenter- oder Schrägflächenantrieb zur Einwirkung kommt.
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Da jeder Arbeitsgang durch das Drücken nur einer Taste ausgeführt
wird, können diese Tasten benutzt werden, um die Antriebsmaschine einzuschalten.
Zu diesem Zwecke kann eine durch einen Zahn jeder Taste verstellbare Universalplatte
oder ein anderes unmittelbar durch die Tasten gesteuertes Organ Verwendung finden.