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DE636874C - Registrierkasse oder Buchungsmaschine - Google Patents

Registrierkasse oder Buchungsmaschine

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Publication number
DE636874C
DE636874C DEE43118D DEE0043118D DE636874C DE 636874 C DE636874 C DE 636874C DE E43118 D DEE43118 D DE E43118D DE E0043118 D DEE0043118 D DE E0043118D DE 636874 C DE636874 C DE 636874C
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DE
Germany
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plates
plate
machine
recesses
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE43118D
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English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE636874C publication Critical patent/DE636874C/de
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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Registrierkasse oder Buchungsmaschine Es sind Registrierkassen oder Buchungsmaschinen zum Anzeigen, Drucken und Addieren von Zahlenbeträgen und anderen Angaben bekannt, bei denen zum Einstellen der Stellvorrichtungen für die Bildung der Zahlenbeträge oder sonstigen Angaben parallel zueinander angeordnete Platten dienen, die mit Aussparungen versehen sind, durch die Stäbe hindurchragen, deren zahnartige Vorsprünge bei .der Verschiebung der Stäbe die Platten in verschiedenen Kombinationen verschieben.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind die Aussparungen der Platten unter sich gleich. Der Abstand zweier Platten voneinander darf daher nicht kleiner sein als der Hub des stabförmigen Bedienungsorgans, damit ein Vorsprung des Bedienungsorgans jeweils nur auf eine einzige Platte einwirkt. Ist die Zahl der Platten groß, dann erfordert die bekannte Einrichtung viel Platz. Um die Platten auf kleinerem Raum unterbringen zu können, sind gemäß der Erfindung die Platten zu gleichen Gruppen zusammengefaßt und die mit den Vorsprüngen der Stäbe zusammenwirkenden wirksamen Kanten. der Plattenaussparungen bei den verschiedenen Platten einer Gruppe verschieden angeordnet, ferner die Vorsprünge der Stäbe unter sich gleich und zu den wirksamen Kanten der Platten einer Plattengruppe in der Weise angeordnet, daß bei der Verschiebung eines Stabes ein Vorsprung mit der wirksamen Kante nur einer Platte einer Plattengruppe zusammenwirken und durch die Aussparungen der anderen Platten der Plattengruppe frei hindurchtreten kann.
  • Hierdurch ist es möglich, auf einem begrenzten Raum eine große Anzahl Platten anzuordnen, da die Platten einer Plattengruppe dicht aneinandergerückt werden können.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand. beispielsweise dargestellt, und es zeigen: Fig. i eine schaubildliche Ansicht der Hauptteile einer Registrierkasse gemäß der Erfindung, ...
  • Fig. 2 eine schematische Ansicht der ganzen Maschine, Fig.3, 4, 5 und 6 Einzelansichten voti Teilen der Maschine nach der Erfindung, Fig. 7 einen senkrechten Schnitt durch die verschiedenen Gruppen von Einstellorganen und die mit ihnen zusammenarbeitenden Teile, Fig. 8 und 9 Seitenansicht und Querschnitt eines Bedienungsorgans, Fig. io und il bzw. 12 und 13 Ansichten bzw. Schnitte anderer Ausführungsformen von Bedienungsorganen, Fig. 14, 15, 16 und 17 abgebrochene Ansichten der Einstellvorrichtungen mit dem Bedienungsorgan nach den Fig. 12 und r3 entsprechenden Mitnehmerzähnen, Fig. 18 und 19 schematische, teilweise nach den Linien 18-r8 bzw. i9-ig der Fig. 2o geschnittene Ansichten der Verriegelungsvorrichtungen mit den einzelnen Teilen in verschiedener Lage, Fig. 2o einen .Schnitt der Fig. 19 und Fig. 21 einen Schnitt in einer Ebene senk-: recht zur Schnittebene der Fig. T8 und i.g*,, aus dem der Antrieb der Zählwerke durch dis'', zugehörigen Bedienungsorgane ersichtlich ist: Die auf der Zeichnung veranschaulichte Maschine kann zur Durchführung von Arbeitsvorgängen in vier Stellen, d. h. mit vier Ziffern, benutzt werden, so daß jeder Arbeitsvorgang höchstens dem Betrag 9999 entsprechen kann.
  • Selbstverständlich kann die Maschine so ausgebildet werden, daß sie für Arbeitsvorgänge mit größerer Stellenzahl benutzt werden kann. Gegebenenfalls können eine oder mehrere Vorrichtungen nach der Erfindung anstatt zum Einstellen von Ziffern auch zum Einstellen anderer Angaben, die Art der Plätze, Speise usw., und auch von Angaben benutzt werden, die sich auf bestimmte Angaben anderer Vorrichtungen beziehen. So kann z. B. bei der Ausgabe von Fahrscheinen auch der Abfahrts- und Ankunftsbahnhof angegeben#werden. Schließlich können eine oder mehrere der Vorrichtungen für den Antrieb oder die Steuerung der Hilfsvorrichtungen der Maschine benutzt werden.
  • Beim.dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Maschine vier Gruppen oder Kolonnen von Einstellorganen, und jede dieser Gruppen oder Kolonnen enthält die Ziffern o, 1, 2, 3, 4, 5, 6,; 7, 8, @ 9. Die Ziffer o wird, wie dies bei Maschinen dieser Art üblich ist, in jeder Gruppe oder Kolonne, in welcher keine Kennziffer erscheint, selbsttätig eingestellt und gedruckt.
  • Nach Fig. i weist der Block der Einstellorgane eine Führung i auf, in welcher die Finger2.i; 2.2...2.9; 3.1 .. . 3.9; 4.1 -'-. 4.9; 5.1 ... 5.9 gleiten. Jeder dieser Finger wird durch ein Einstellorgan bewegt, welches aus einer verschiebbaren, durch eine entsprechende Taste oder ein Bedienungsorgan i o. i ; I 1. i ; 12.1; 13.1 ... ; io.9; 11.9 und 13.9 gesteuerten Platte6.i;7.1;8.1;9.1...;6.9;7,9;8.9;9.9 besteht. Jede Platte weist einen Zahn 14 auf, der, wenn die zugeordnete Taste gedrückt wird; auf den zugehörigen Finger 2.i usw. einwirkt, ohne Einfluß auf die anderen Finger auszuüben. Durch die Bedienung der verschiedenen Tasten i o, il, 12, 13 arbeitet die Registrierkasse in der üblichen Weise, und jedesmal kann ein beliebiger Betrag in der Maschine eingestellt werden.
  • Gemäß der Erfindung können die verschiedenen Platten 6; 7, 8, 9 gruppenweise mit Hilfe eines Bedienungsorganes oder einer Taste 16a gesteuert werden, welches oder welche mit derart angeordneten Vorrichtungen versehen ist, daß nur ein Zusammenarbeiten mit denjenigen Platten erfolgt, die den Ziffern entsprechen, welche die in der Maschine einzustellende Zahl bilden. Diese Bedienungs-Argane können innerhalb der durch den Um-,:f;-ng der Maschine gesetzten Grenzen in be-@.isbiger Anzahl vorhanden sein. Jedes dieser Bedienungsorgane läßt, obgleich durch dieses die Zahl oder der Betrag in der Maschine eingestellt oder eine beliebige Angabe gemacht oder ein anderer Arbeitsgang eingeleitet werden kann, die anderen Organe der Maschine in der unwirksamen Lage.
  • Zur Erreichung dieses Zweckes weist beim dargestelltenAusführungsbeispiel Jede Platte 6, 7, 8, 9 eine Anzahl von Aussparungen 15, 16, 17, i& auf. Alle Aussparungen der gleichen Platte sind unter sich gleich, während die Aussparungen in den vier Platten jeder Gruppe voneinander abweichen. Jede dieser Gruppen entspricht einer Ziffer oder Zahl i, 2...9 in den verschiedenen Ziffernstellen. Überdies haben in den verschiedenen Gruppen die Platten gleicher Ordnungszahl, d. h. alle ersten, zweiten, dritten, vierten ... Platten, unter sich ,gleiche und gleichartig angeordnete Aussparungen. Die Aussparungen in den verschiedenen Platten jeder Gruppe und in den verschiedenen Gruppen liegen bündig oder in einer Richtung, derart, daß in jeder durch die benachbarten Aussparungen der verschiedenen Gruppen von Platten ,gebildeten Kolonne ein Bedienungsorgan oder eine Taste 16a mit Vorrichtungen eingeführt werden kann, durch welche gleichzeitig in den verschiedenen Kolonnen eine Anzahl von Platten verschoben werden kann, die höchstens gleich 'der Stellenzahl der Maschine oder gleich der Anzahl .der jede Gruppe bildenden Platten ist.
  • Die Anzahl der Aussparungen jeder Platte entspricht der Anzahl der zusammengesetzten Beträge, für welche die Maschine ausgebildet ist.
  • Wenn daher eine einem vorher bestimmten zusammengesetzten, beispielsweise aus vier Kennzeichnungsziffern gebildeten Betrag entsprechende Taste 16a gedrückt wird, werden vier Platten 6, 7, 8, 9 (oder, wenn eine oder mehrere Ziffern des Betrages o sind, eine geringere Anzahl von Platten) verschoben. Jede dieser Platten entspricht einer anderen Kolonne der Finger 2, 3, 4, 5 und kann irgendeiner der jede Kolonne bildenden Ziffern bis 9 entsprechen. Mithin wird durch Bedienung einer dem gewünschten Betrag entsprechenden Taste 1611 die der gewünschten Ziffer oder Zahl (i bis 9) zugeordnete Platte 6, 7, 8, 9 in der ersten, zweiten, dritten bzw. vierten Kolonne beeinflußt, derart, daß die Finger 2, 3, 4,-5 in der gleichen Weise wie durch Bedienung der vier üblichen Tasten io, 11, 12, 13 der Maschine, d. h. einer Taste jeder der Zehner-, Einer-, Zehntel- und Hundertstelstellen, verstellt werden.
  • Wenn eine oder mehrere Gruppen der Finger 2, 3, 4, 5 zum Anzeigen von Angaben dienen, werden durch die Verschiebung der diesen Gruppen zugeordneten Platten 6, 7, 8, g die betreffenden Angaben in Bereitschaftslage für den Abdruck in der Maschine eingestellt, so daB sie neben dem durch die anderen, den Ziffern zugeordneten Platten eingestellten Betrag zum Abdruck kommen.
  • Die Maschine kann weiter eine oder meh-. rere in der beschriebenen Weise durch die Tasten i6a beeinfluBte Platten zum Ändern der Arbeitsbedingungen der Einrichtungen der Maschine aufweisen, durch die beispielsweise nach Durchführung der Arbeitsgänge die Einstell- und Summierungsvorrichtungen, Druckwerke zum Ausgeben der Scheine oder Karten u'sw. in anderer Weise zur Wirkung gebracht werden oder die die Maschine treibende elektrische Einrichtung eingeschaltet wird.
  • Die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen die Gestalt der vier Platten 6, 7, 8, g jeder Gruppe. Jede dieser Platten hat eine Anzahl von Aussparungen i 5, 16, 17, 18 mit einem -vorspringenden Zahn ig, 2o, 21, 22, der mit einem Zahn 23, 24, 25, 26 der den gewünschten Betrag einstellenden Taste 16a zusammenarbeiten kann. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weisen die Aussparungen 15, 16, 17, i 8 eine Zone gleicher Weite in den verschiedenen Platten auf, um sowohl den freien Durchgang des Schaftes der Taste 16a zum Einstellen eines zusammengesetzten Betrages als auch die Verschiebung der Platten zu ermöglichen. jede Aussparung hat im übrigen, wie bereits erwähnt, einen Zahn ig, 2o, 21, 22, die in den verschiedenen Platten jeder Gruppe versetzt zueinander, in den in den verschiedenen Gruppen einander entsprechenden Platten jedoch gleich und in gleicher Lage angeordnet sind, derart, daß die in der später beschriebenen Weise ausgebildete Taste 16a auf jede Platte jeder Gruppe unabhängig zur Einwirkung kommen kann.
  • jede Taste i6a zum Einstellen eines zusammengesetzten Betrages besteht aus den Teilen 27, 28, 29, 3o, deren Anzahl gleich der Anzahl der Platten jeder Gruppe ist. jeder dieser Teile weist einen Zahn 23, 24, 25, 26 mit Schrägfläche auf, der hinsichtlich des Ouerschnittes der Taste so angeordnet ist, daß er mit einer der den verschiedenen Ziffernstellen zugeordneten Platten übereinstimmt. Der Zahn hat hinsichtlich der Länge der Taste eine solche Lage, daB er nur in einer der verschiedenen Gruppen auf die betreffende Platte zur Einwirkung kommt. Mithin arbeitet für jede Gruppe von Fingern 2, 3, 4., 5 die Taste auf diejenige Platte 6, 7, 8, g, welche der in der in Betracht kommenden Stelle in die Maschine: einzuführenden Ziffer zugeordnet ist.
  • Wenn durch die Taste 16a außer den den Ziffern zugeordneten Platten auch noch verschiedenen Arbeitsgängen entsprechende Platten beeinflußt werden sollen, werden selbstverständlich die hierzu notwendigen Zähne in geeigneter Weise vorgesehen. In den Fig. 3 bis 6 kann die Taste 16a durch ihren Teil 27 eine Platte 6 der Zehner einer Gruppe, durch den Teil 28 eine Platte 7 der Einer einer Gruppe, durch den Teil 29 eine Platte 8 der Zehntel einer Gruppe und durch den Teil 30 eine Platte g der Hundertstel einer Gruppe beeinflussen.
  • Die Wirkungsweise ergibt sich aus einer Betrachtung der Fig. 7 und 8, in welchen angenommen worden ist, daB durch die Taste 16a die Zahl 23,75 in der Maschine eingestellt werden soll.
  • In Fig. 7 werden durch die Zahlen i, 2, 3 ... g neben jeder Gruppe von Platten 6, 7, 8, g die Ziffern der Reihen des Blockes nach Fig. i angedeutet, die in den verschiedenen Kolonnen oder Stellen durch Beeinflussung der Platten der in Betracht kommenden Gruppe eingestellt werden. Weiter sind hier, teilweise weggebrochen, die Teile der Taste veranschaulicht, um an den verschiedenen Stellen des Tastenschaftes das Zusammenarbeiten ihrer verschiedenen Teile mit den zugeordneten Platten erkennen zu lassen. In der .dargestellten Lage, d. h. nach dem Drücken der Taste zwecks Einstellens des durch sie dargestellten Betrages, hat der Zahn 23 des Teiles 27 die Platte 6 der zweiten Gruppe verschoben, derart, daB die Ziffer 2 in der 7ehnerstelle eingestellt wird. Der Zahn 24 des Teiles 28 hat .die Platte 7. der dritten Gruppe verschoben, um die Ziffer 3 in der Einerstelle einzustellen. Die Zähne 25 und 26 der Teile 29 bzw. 3o haben die Platte 8 der siebenten Gruppe in der Zehntelstelle bzw. die Platte g der fünften Gruppe in der Hundertstelstelle verschoben. Keine der Platten der Gruppen r, .4. 6, 8, 9 ist verschoben worden.
  • Durch die Verschiebung der Taste i6a werden mithin die den gewünschten Betrag bildenden Ziffern eingestellt. (Im vorliegenden Falle hat der Betrag vier Stellen, doch kann er eine beliebige Anzahl von Ziffern innerhalb der von der Anzahl der Platten in jeder Gruppe abhängigen -Grenzen aufweisen.) Die Anzahl der vorher bestimmten, in die Maschine einzusetzenden Beträge hängt natürlich von der Anzahl der Aussparungen der Gruppen von Platten und von der Anzahl der Ver---,vendung findenden Tasten ab. Durch Bedienung - der Taste können schließlich verschiedene, neben. dem Betrag zu druckende Vermerke in der Maschine eingestellt und gegebenenfalls auch die die Maschine treibende elektrische Vorrichtung eingeschaltet werden.
  • Zum-Herstellen der Tasten 16a können, wie dies die Fig. 8 und 9 zeigen, Platten 27, 28, 29, 30 ,geeigneter Gestalt Verwendung finden, die in beliebiger Weise miteinander verbunden sind. Gegebenenfalls können Tasten verwendet werden; die .aus einer Stange 16v solchen; Querschnittes hergestellt worden sind, daß alle Platten 6 bis 9 aller Gruppen unbeeinflußt bleiben, wobei, beispielsweise durch Schrauben 32 (Fig. io und i i), Zähne 23', 24', 25', 26' an -dieser werden, durch welche die Platten in der gewünschten Gruppe oder Stelle beeinflußt,werden.
  • Die arbeitenden. Teile der Taste können auch in anderer Weise angeordnet werden. So kann beispielsweise nach den Fig. 12 und 13 der Schaft i6.1# der Taste zwei im Querschnitt V-förmige Teile bilden, und an .diesen Teilen können in beliebiger Weise Zähne 23', a4', 25', 26' befestigt werden.
  • Aws@ den Fig..14, 15, 16, 17 sind die Gestalt und Abmessungen der Aussparungen 15', 16', 17', 18' der Platten 6, 7, 8, 9 ersichtlich, die sie haben müssen, damit ihre Zähne i9', -20', a1', 22' mit den an den Teilen einer Taste i 6C aaeh .den Fi.g. 12 und 13 vorgesehenen Zähnen :23'1 24', 25', 26' zusammenarbeiten können.
  • Nachstehend soll die Wirkungsweise der Vorrichtung in Verbindung mit einer Registrierkasse beschrieben werden.
  • In dieser Registrierkasse werden die den Anzeigevorrichtungen, Druckwerken bzw. Summierungsvorrichtungen entsprechenden Vorrichtungen 33, 34, 35 (Fig.2) -durch Schieber 36 gesteuert, von denen für. jede Gruppe oder Kolonne von Ziffern öder anderen Angaben einer vorgesehen ist. Die Schieber 36 werden durch einen Schuh 37 mitgenommen, der.durch einen Lenker 38 und einen bei 4o drehbar gelagerten Winkelhebel 39 bewegt wird: Der Winkelhebel 39 steht unter Wirkung von zwei Nocken 41, 42, die auf der Antriebswelle 43 befestigt sind und mit Rollen 44 bzw. 45 des Winkelhebels 39 zusammenarbeiten. Jeder Schieber 36 ist mit ,dem Schuh 37 .durch eine bei 47 an dem Schieber drehbar- gelagerte Klinke 46 verbunden-, die in- eine Aussparung 48 des Schuhes 37 eingreifen kann. Die Klinke 46 hat einen Zahn 49, der mit einer Anzahl von Aussparungen 5o eines an dem Block i befestigten Teiles 51 zusammenarbeiten kann. Weiter trägt die Klinke 46 einen Zahn oder Anschlag 52, der mit dem durch den Einstellvorgang vorgeschobenen Firiger.2, -3, 4, 5 in Eingriff kommt. Unter normalen Bedingungen kommt der Anschlag öder. Zahn 52 mit dem Finger 53 der Ziffer o in Eingriff, -doch weicht dieser Finger selbsttätig aus, sobald eine Kennzeichnungsziffer in der Maschine eingestellt wird. -Sobald,durch das Drücken einer der Tasten i 6a (oder i o, i i, 12, 13) eine Einstellung erfolgt, wird der eine oder andere der Finger a,-3, 4, 5 der@verschiedenen, Stellen gegen seinen Schieber 36 vorgeschoben, und wenn dann die Welle 43 zur Durchführung des üblichen Arbeitsganges der Registrierkasse gedreht wird, .greift bei der Aufwärtsbewegung des .Schuhes 37 der Zahn der Klinke 46 des zugehörigen, noch ;seine Lage vom vorhergehenden Arbeitsgang einnehmenden Schiebers 36 in die Aussparung 48 -ein, so -daß der Schieber 36 durchden Schuh 37 in seine Nullage nach oben geführt wird. Hierauf wird der Schieber 36 durch den Schuh 37 bei seiner Abwärtsbewegung mitgenommen, bis der Anschlag oder Zahn 52 seiner Klinke 46 mit dem vorgeschobenen Finger 2, 3, 4 bzw. 5 in Eingriff kpmmt. In diesem Augenblick kommt die Klinke 46 des Schiebers, außer Eingriff mit dem Schuh 37, und der Schieber kommt in einer Lage zum Stillstand, deren Abstand von der Nulllage dem numerischen, in der in Betracht kommenden Kolonne eingestellten Wert entspricht. Die verschiedenen Schieber 36 nehmen bei ihrer Abwärtsbewegung die Vorrichtungen 33, 3435 um einen dem in der zugehörigen Kolonne eingestellten Wert proportionalen Betrag mit.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann Tasten aufweisen, die die verschiedenen Platten unabhängig voneinander beeinflussen, um einen beliebigen Betrag Ziffer für Ziffer in die Maschine einzuführen. Eine Vorrichtung dieser Art ist schematisch in Fig. i veranschaulicht, in welcher jede Platte 6, 7, 8, 9 außer mit Aussparungen 15, 16, 17, 18 mit einer .Stange 10, 11, 12, 13 versehen ist, um eine Bedienungstaste anzubringen.
  • Zweckmäßig wirken die= Tasten i o, i i,--12, 13 -nur durch Druck auf die zugehörigen Platten und sind von diesen unabhängig, um. wenn eine der Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag gedrückt wird, eine Verschiebung dieser Tasten zu verhindern und die gegenseitige Verriegelung der Bedienungsorgane . in der nachfolgend beschriebenen Weise zu ermöglichen. Diese Verriegelungsvorrichtung ist schematisch in Fig. i8 dargestellt, gemäß welcher jede Platte 6, 7, 8, 9 mit einem nur durch Druck durch die zugehörige Taste zu beeinflussenden Zahn 31 versehen ist.
  • Die beschriebene Maschine ist mit Vorrichtungen versehen, um jede Taste während der ganzen Dauer des Arbeitsvorganges in der Arbeitsstellung zu halten. Weiter sind Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen, um die Bedienung einer der Tasten 16a zu verhindern, sobald eine andere Taste gedrückt worden ist. Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 18 und 1g ist ebenfalls eine Vorrichtung vorgesehen, um die Bedienung einer der üblichen Tasten 1o, 11, 12, 13 zu verhindern, wenn eine der Tasten 1611 für einen vorher bestimmten Betrag gedrückt worden ist, und umgekehrt. Die Maschine weist auch eine Vorrichtung auf, um die Bedienung der verschiedenen Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag zu zählen, wodurch eine Kontrolle der Anzahl der durch jede Taste bewirkten Arbeitsvorgänge, der Anzahl der ausgegebenen Scheine oder Karten und des eingenommenen Betrages ermöglicht wird.
  • Um jede Taste 16a für zusammengesetzte Beträge in der Stellung zu halten, in welche sie gebracht worden ist. ist sie, wie Fig. 18 zeigt, mit einem Ansätz 54 versehen, der eine Aussparung 55 und eine Schrägfläche 56 aufweist. In der Maschine ist weiter gleitbar eine Platte 57 angeordnet, die gegenüber jeder Taste 16a eine den Durchgang des Ansatzes 54 ermöglichende Aussparung 58 aufweist. Die Platte 57 steht unter dem Einfluß einer nicht veranschaulichten, im Sinne des Pfeiles wirkenden Feder. Wenn eine Taste 16a zum Einstellen des entsprechenden Betrages gedrückt wird, wird bei der Bewegung des Ansatzes 54 in die Aussparung 58 hinein wieder zurückgeholt wird. Die Platte 57 kommt mithin mit der Aussparung 55 der Taste 16a in Eingriff, derart, daß letztere in der gedrückten Lage gehalten wird, bis die Platte 57 bei Beendigung des Arbeitsganges durch ein geeignetes Organ abermals verschoben wird.
  • Die Platte 59, die ebenfalls unter Wirkung einer nicht veranschaulichten Feder steht, dient dazu, das Drücken jeder anderen Taste 16a zu verhindern, wenn bereits eine dieser Tasten gedrückt worden ist. Zu diesem Zweck hat die Platte 59 gegenüber jeder Taste 16a eine Aussparung 6o, durch welche hindurch der Ansatz 54 mit der Schrägfläche 56 sich erstrecken kann. Durch den Ansatz 54 wird die Platte 59 entgegen der Wirkung ihrer Feder verschoben, derart, daß die anderen Aussparungen 6o der Platte 59 von den Ansätzen 54 der entsprechenden Tasten entfernt «-erden und unterhalb dieser Tasten volle Teile der Platte zu liegen kommen, die das Drücken der Tasten verhindern.
  • Wenn die Maschine mit Tasten 1o, 11, 12, 13 für die unabhängige Verstellung der Platten versehen ist, sind diese Tasten in der üblichen Weise mit einer federnden Platte 61 ausgerüstet, durch die die gedrückte Taste in der Arbeitslage gehalten wird. Alle Tasten 10, 11, 12, 13 stehen, wie die Fig. 18, 19 und 2o zeigen, unter dem Einfluß einer-Verriegelungsplatte 62, welche in die Aussparungen 63 aller Tasten eingreift, wenn eine Taste 16a für einen vorher bestimmten Betrag gedrückt worden ist. Diese Platte 62 wird durch den Arm 64 des Winkelhebels 64, 65 gesteuert, dessen anderer Arm 65 durch die Verriegelungsplatte 59 der Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag nach einem bestimmten Leerlauf verschoben wird, derart, daß durch die Verschiebung einer beliebigen Taste 16a durch die Platte 62 alle Tasten 1o, 11, 12, 13 verriegelt werden.
  • Die Tasten 1o, 11, 12, 13 nehmen schließlich durch ihre Schrägfläche 66 eine gleitbare Platte 67 mit, durch welche, sobald eine der Tasten 1o, 11, 12, 13 gedrückt worden ist, durch Einwirkung auf den Arm 68 des Winkelhebels 68, 69 eine Verschiebung der Platte 59 unterhalb der Tasten 16a, 54 erfolgt, so daß alsdann alle Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag verriegelt werden.
  • Die Tastatur der Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag kann weiter mit einer Vorrichtung beliebiger Art versehen sein, durch welche das gleichzeitige Drücken zweier oder mehrerer Tasten verhindert wird.* Wie Fig. 21 zeigt, kommt für den Antrieb der Zählwerke 70, 71, 72, 73 für die Anzahl der Bedienungen der verschiedenen Tasten 16a für einen vorher bestimmten Betrag der Ansatz 54 einer jeden Taste auf einen bei 78 drehbar gelagerten Hebel 74, 75 zur Einwirkung, der durch einen Lenker 79 eine Klinke 8o mitnimmt. Letztere kommt mit der zugehörigen Zählvorrichtung 70, 71, 72, 73 in Eingriff und bringt diese durch die in bekannter Weise durch die Maschine hervorgerufene Schwingung einer die Drehzapfen 82 der Klinken 8o tragenden Traverse 81 zur Wirkung.
  • Bei der beschriebenen Maschine hängt die Wirkungsweise der Einstellorgane oder Platten einzig und allein von der Gestalt derTaste 16a ab und ist unabhängig von der Lage dieser Taste in der Tastatur, .d. h. in der Gruppe der Aussparungen der Platten. Infolgedessen können die Tasten in jeder beliebigen Reihenfolge und in der für die Benutzung der Maschine geeignetsten Weise angeordnet werden.
  • Das Auswechseln oder Versetzen der Tasten 1611 kann sehr einfach dadurch erfolgen, daß die Tasten 16a aus den Aussparungen der Platten herausgezogen oder in diese eingesetzt werden. Hierzu genügt es, alle Schieber aller Gruppen vorzuschieben, derart, daß sie in eine Stellung gebracht werden, in welcher die Zähne der Tasten 16a vorbeilaufen können. Zu diesem Zwecke kann eine geeignete Vorrichtung beliebiger Art Verwendung finden, die vorzugsweise durch einen durch einen Schlüssel gesicherten Versehluß geschützt ist, um unbefugte Einstellungen zu verhindern. Beispielsweise kann eine Taste besonderen Querschnitts benutzt werden, derart, daß auf alle Platten aller Gruppen ein Exzenter- oder Schrägflächenantrieb zur Einwirkung kommt.
  • Da jeder Arbeitsgang durch das Drücken nur einer Taste ausgeführt wird, können diese Tasten benutzt werden, um die Antriebsmaschine einzuschalten. Zu diesem Zwecke kann eine durch einen Zahn jeder Taste verstellbare Universalplatte oder ein anderes unmittelbar durch die Tasten gesteuertes Organ Verwendung finden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse oder Buchungsmaschine zum Anzeigen, Drucken und Addieren von Zahlenbeträgen und anderen Angaben, bei der zum Einstellen der Stellvorrichtungen für die Bildung der Zahlenbeträge oder sonstigen Angaben parallel zueinander angeordnete Platten dienen, die mit Aussparungen versehen sind, durch die Stäbe hindurchragen, deren zahnartige Vorsprünge bei der Verschiebung der Stäbe die Platten in verschiedenen Kombinationen verschieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (6 bis 9) zu gleichen Gruppen zusammengefaßt sind und die mit den Vorsprüngen (23 bis 26) der Stäbe (16a) zusammenwirkenden wirksamen Kanten (i9 bis 22) der Plattenaussparungen (i5. bis 18) beiden verschiedenen Platten einer Gruppe verschieden angeordnet sind und daß ferner die Vorsprünge (23 bis 26) der Stäbe (16a) unter sich gleich und zu den wirksamen Kanten (i9 bis 22) der Platten (6 bis 9) einer Plattengruppe in der Weise angeordnet sind, daß bei der Verschiebungeines Stabes (16a) ein Vorsprung (23 bis 26) mit der wirksauren Kante (i9 bis 22) nur einer Platte einer Plattengruppe zusammenwirken und durch die Aussparungen (i5 bis 18) der anderen Platten (6 bis 9) der Plattengruppe frei hindurchtreten kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Platten einer Plattengruppe der Zahl der Stellen des Addierwerkes der Maschine entspricht, auf dessen Einstellorgane (2, 3 ... ) die Platten einwirken.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Bedienungsorgan (16a) aus nebeneinanderliegenden Teilen (27 bis 3o) besteht, von denen jeder gegenüber der durch ihn zu verstellenden Platte (6 bis 9) eine Schrägfläche (23 bis 26) aufweist.
  4. 4.. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafi jedes Bedienungsorgan (16a) aus einer profilierten Stange (16b bzw. 16c) besteht, an welcher an den erforderlichen Stellen die Schrägflächen (23 bis 26) bildende Ansätze vorgesehen sind.
  5. 5. Maschine nach; Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, däß alle Platten (6 bis 9) unter dem Einfluß eines einzigen Steuerorgans stehen, durch welches sie zwecks Auswechselns oder Ersetzens der in ihren Aussparungen (i5 bis 18) arbeitenden Bedienungsorgane (16a) als Ganzes verschoben werden.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platte (6 bis 9) unabhängig von den Bedienungsorganen (16a) unter dem Einfluß eines besonderen Bedienungsorgans (io bis 13) steht.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Verriegelungsvorrichtung (59), durch die das Verstellen der Bedienungsorgane (16a) verhindert wird, wenn auf eines der unabhängigen Bedienungsorgane (io bis 13) eingewirkt wird, und umgekehrt.
DEE43118D 1932-06-11 1932-08-07 Registrierkasse oder Buchungsmaschine Expired DE636874C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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