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DE1121561B - Guertel - Google Patents

Guertel

Info

Publication number
DE1121561B
DE1121561B DEH23752A DEH0023752A DE1121561B DE 1121561 B DE1121561 B DE 1121561B DE H23752 A DEH23752 A DE H23752A DE H0023752 A DEH0023752 A DE H0023752A DE 1121561 B DE1121561 B DE 1121561B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sections
belt
strands
braid
braided
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH23752A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Huppertsberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUPPERTSBERG ARTHUR FA
Original Assignee
HUPPERTSBERG ARTHUR FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUPPERTSBERG ARTHUR FA filed Critical HUPPERTSBERG ARTHUR FA
Priority to DEH23752A priority Critical patent/DE1121561B/de
Publication of DE1121561B publication Critical patent/DE1121561B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C1/00Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof
    • D04C1/06Braid or lace serving particular purposes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F9/00Belts, girdles, or waistbands for trousers or skirts
    • A41F9/002Free belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

Es sind bereits maschinell gefertigte Litzengeflechte bekannt, die miteinander abwechselnde volle, d. h. ungeschlitzte Abschnitte und Abschnitte mit eingeflochtenen Längsschlitzen aufweisen, welche diese Abschnitte in zwei oder mehrere schmalere Litzen unterteilen. Diese bekannten Litzengeflechte sind für Posamentierwaren, Borten, Einfassungen an Kleidern u. dgl. bestimmt. Die Unterteilung von Litzenabschnitten in zwei oder mehrere schmale Litzen hat dabei den Zweck, besondere Ziereffekte zu erzielen, indem beispielsweise die schmaleren Litzen miteinander verkreuzt oder verschlungen oder zu Randösen gebogen werden.
Es ist ferner bekannt, Gürtel aus einem als fortlaufende Vorware maschinell gefertigten Litzengeflecht herzustellen, das aus unelastischen oder elastischen Flechtsträngen, z. B. umsponnenen Gummifäden, geflochten ist.
Die Erfindung betrifft einen Gürtel aus einem Geflecht von unelastischen oder insbesondere elastisch dehnbaren Flechtsträngen, vorzugsweise aus durch Gummifäden elastisch dehnbar gemachten Flechtlitzchen. Das Neue an einem solchen Gürtel besteht erfindungsgemäß darin, daß die Hüftpartien des aus einem an sich bekannten, maschinell gefertigten Litzengeflecht mit aufeinanderfolgenden vollen, d. h. ungeschlitzten Abschnitten und Abschnitten mit eingeflochtenen Längsschlitzen bestehenden Gürtels durch die Abschnitte mit eingeflochtenen Längsschlitzen gebildet sind. Der Gürtel ist also an seinen Hüftpartien in zwei oder mehrere schmalere Litzen unterteilt, die sich unabhängig voneinander einstellen können. Das hat den Vorteil, daß der Gürtel sich der Form der Hüften gut anpassen kann, ohne daß ein unerwünschtes Rollen des Gürtels in der Querrichtung stattfindet. Damit ist zugleich ein angenehmes Tragen des Gürtels gewährleistet. Ungeachtet der Unterteilung seiner Hüftpartien in mehrere schmalere Litzen ist der erfindungsgemäße Gürtel einfach und wirtschaftlich herzustellen, da er als fortlaufende Vorware maschinell gefertigt werden kann.
Bei einem mit elastischen Einsätzen versehenen Ledergürtel ist es bekannt, den Hauptteil des Gürtels aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Lederstreifen zu bilden, die mit ihren Enden in gleichfalls aus Leder gefertigten, kappenförmigen Verschlußlaschen geführt sind, von denen die eine eine Dornschnalle trägt, während die andere Löcher zum Eingriff des Schnallendorns enthält. Die Enden der beiden Lederstreifen sind dabei mit den Verschlußlaschen durch kurze Abschnitte eines elastischen Gewebes verbunden, die in den kappenförmi-Gürtel
Anmelder:
Fa. Arthur Huppertsberg,
Wuppertal-Elberfeld, Hagenauer Straße
Arthur Huppertsberg, Wuppertal-Elberfeld,
ist als Erfinder genannt worden
gen Laschen verdeckt liegen. Um die den Hauptteil des Gürtels bildenden beiden Lederstreifen im Abstand zu halten, sind mehrere Abstandshalter vorgesehen, die von verhältnismäßig schmalen, auf den Lederstreifen verschiebbar geführten Schlaufen aus Leder gebildet sind. Der so eingerichtete Gürtel weist, abgesehen von seinen Verschlußlaschen, keine über die volle Gürtelbreite sich erstreckenden Abschnitte auf, vielmehr ist er praktisch mit einem über die ganze Länge des Hauptteiles durchlaufenden Schlitz versehen, der lediglich an einzelnen Stellen durch die schmalen Abstandshalter unterbrochen ist. Wegen seiner vielen durch Nähen miteinander zu verbindenden Einzelteile ist der bekannte Ledergürtel sehr umständlich und kostspielig in der Herstellung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 einen Teil einer fortlaufenden Vorware für Gürtel in starker Verkleinerung,
Fig. 2 einen von einem Abschnitt dieser Vorware gebildetes Gürtelwerkstück in einer gegenüber der Fig. 1 etwas vergrößerten Darstellung,
Fig. 3 einen kurzen Abschnitt der Vorware in etwa natürlicher Größe,
Fig. 4 einen Gürtel in stark verkleinertem Maßstab.
Die in Fig. 1 und 3 gezeigte Vorware für Gürtel stellt ein fortlaufendes, maschinell hergestelltes Litzengeflecht dar, dessen Flechtstränge (Fig. 3) aus schmalen Flechtlitzchen bestehen. Letztere enthalten Gummifäden, sind also elastisch dehnbar, was zur Folge hat, daß die daraus gefertigte Gürtelvorware ebenfalls elastisch dehnbar ist. Von ähnlichen bekannten Litzengeflechten für Gürtel unterscheidet sich das dargestellte Geflecht im wesentlichen dadurch, daß es auf Teilen seiner Länge mit beim Flechtvorgang eingearbeiteten Längsschlitzen 2 versehen und
109 759/1
dadurch streckenweise in mehrere, und zwar im Beispiel in drei schmalere Litzengeflechte unterteilt ist. Es wechselt dabei immer ein voller, d. h. ungeschlitzter Abschnitt α bzw. a! der Vorware mit einem geschützten, d. h. in mehrere schmalere Litzen unterteilten Abschnitt b ab. Die geschützten Abschnitte b sind kürzer als die ungeschlitzten Abschnitte a, a'. Letztere können unter sich gleiche Länge haben. Im Hinblick auf den Verschluß des Gürtels ist es jedoch vorteilhaft, die ungeschlitzten Abschnitte unterschiedlieh lang zu machen derart, daß immer ein etwas kürzerer Abschnitt α und ein etwas längerer Abschnitt α' miteinander abwechseln. Um ein Beispiel zu nennen, können die ungeschlitzten Abschnitte a und d abwechselnd 300 und 400 mm lang sein, während die dazwischenliegenden geschlitzten Abschnitte & sämtlich eine Länge von 150 mm haben.
Die Vorware wird nach den in Fig. 1 eingezeichneten Linien 3-3, d. h. immer in der Mitte der längeren ungeschlitzten Abschnitte a' in einzelne Gürtelwerkstücke (Fig. 2) zerschnitten, die dann an ihren Enden mit einem Gürtelverschluß, z. B. einer Dornschnalle, versehen werden. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind die so gefertigten Gürtel vorn und im Rücken von ungeschlitzten Teilen α bzw. a' des as Litzengeflechtes gebildet, während die geschlitzten Abschnitte b auf den Hüften zu liegen kommen. Da die schmalen Litzengeflechte dieser Abschnitte sich unabhängig voneinander einstellen können, passen sie sich der Form der Hüften leicht an, ohne daß ein Rollen in der Querrichtung eintritt.
Die Breite der Gürtelvorware richtet sich nach der gewünschten Breite der herzustellenden Gürtel, sie kann also in den für Gürtel üblichen Grenzen behebig gewählt werden. Die Länge der geschlitzten und ungeschlitzten Abschnitte sowie das Längenverhältnis dieser Abschnitte zueinander kann ebenfalls abweichend vom beschriebenen Beispiel gewählt und der jeweils gewünschten Gürtelweite angepaßt werden.
Wenn auch in allen dargestellten Beispielen angenommen ist, daß die Flechtstränge der Vorware aus schmalen Litzchen mit Gummifaden bestehen, ist es im Rahmen der Erfindung natürlich auch möglich, die Vorware aus anderen, bei Gürteln üblichen Werkstoffen zu fertigen. So könnten sie aus unelastischen Litzchen oder aus gummielastischen oder unelastischen Kordeln oder natürlichen oder künstlichen Fäden geeigneter Stärke, insbesondere aus künstlichen Bastfäden geflochten sein. Als Flechtmaterial kommen ferner lederartige Kunststoffstreifen oder mit einem Überzug aus biegsamem und schmiegsamem Kunststoff versehene Litzchen in Frage. Wenn das Flechtmaterial nicht elastisch dehnbar ist bzw. keine Gummifäden enthält, können in die Vorware selbst umsponnene Gummifäden von Gummikordeln oder mit Gummimittelenden gearbeiteten Litzchen eingearbeitet werden. Natürlich ist es auch möglich, die Gummifaden od. dgl. wegzulassen und die neue Vorware unelastisch auszubilden.
Wenn auch die dargestellte Ausbildung, bei der die geschlitzten Abschnitte in drei schmale Litzchen unterteilt sind, für Gürtel besonders zweckmäßig erscheint, ist es im Rahmen der Erfindung natürlich auch möglich, die Zahl der durch Schlitzung der Vorware gebildeten schmalen Litzen anders zu wählen. So könnte sowohl eine einfache Schlitzung bzw. eine Unterteilung in zwei Litzen als auch eine mehr als zweifache Schlitzung, z. B. in mindestens vier schmalere Litzen vorgesehen sein. Im dargestellten Beispiel haben die durch die Längsschlitze 2 gebildeten schmaleren Litzen sämtlich gleiche Breite. In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, den schmalen Litzen eine unterschiedliche Breite zu geben, und zwar beispielsweise so, daß bei zweifacher Schlitzung bzw. Unterteilung eine seitliche Litze schmaler und die andere seitliche Litze breiter ist als die mittlere oder auch so, daß die mittlere Litze eine kleinere oder größere Breite hat als die gleich breiten seitlichen Litzen.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Gürtel, bestehend aus einem Geflecht von unelastischen oder insbesondere elastischen Hechtsträngen, vorzugsweise aus durch Gummifaden elastisch dehnbar gemachten Flechtlitzchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüftpartien des aus einem an sich bekannten, maschinell gefertigten Litzengeflechts mit aufeinanderfolgenden vollen Abschnitten (a, a') und Abschnitten (b) mit eingeflochtenen Längsschlitzen bestehenden Gürtels durch die Abschnitte (b) mit eingeflochtenen Längsschlitzen gebildet sind.
2. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vollen Abschnitte (α) des Litzengeflechtes eine größere Länge haben als die geschützten Abschnitte (b).
3. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzten Abschnitte (Jb) des Litzengeflechtes in drei schmalere Litzen unterteilt sind.
4. Gürtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Schlitzung (2) gebildeten schmaleren Litzen gleiche Breite haben.
5. Gürtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Schlitzung gebildeten schmaleren Litzen ungleiche Breite haben.
6. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei unelastischer Ausführung des Gürtels das diesen bildende Litzengeflecht aus an sich bekannten, mit einem biegsamen und schmiegsamen Kunststoff überzogenen Flechtlitzchen besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 882 702, 542 711;
schweizerische Patentschrift Nr. 155 746;
französische Patentschriften Nr. 443 260, 373 548; USA.-Patentschriften Nr. 2 586 457, 2 136 796.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 109 759/1 1.62
DEH23752A 1955-04-27 1955-04-27 Guertel Pending DE1121561B (de)

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CH155746A (de) * 1931-06-16 1932-07-15 Ganzoni & Co Geflochtene Gummilitze.
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