DE1121461B - Filmgreifer fuer kinematographische Kameras - Google Patents
Filmgreifer fuer kinematographische KamerasInfo
- Publication number
- DE1121461B DE1121461B DEB38561A DEB0038561A DE1121461B DE 1121461 B DE1121461 B DE 1121461B DE B38561 A DEB38561 A DE B38561A DE B0038561 A DEB0038561 A DE B0038561A DE 1121461 B DE1121461 B DE 1121461B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- film
- gripper
- pin
- tip
- cinematographic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
- G03B1/20—Acting means
- G03B1/22—Claws or pins engaging holes in the film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
- Filmgreifer für kinematographische Kameras Die Erfindung bezieht sich auf kinematographische Kameras und betrifft die Ausgestaltung des Filmgreifers.
- Man kennt Filmgreifer, die parallel zur Filmbahn schwenken und senkrecht dazu pendeln können und mit einer abgeschrägten Greiferspitze in die Filmperforierung eingreifen. Die bekannten Greifer dieser Art sind aus Spritzguß mit eingebauten Gleitflächen für den Antriebsexzenter hergestellt und an einer festgelegten Feder aufgehängt. Sie bilden einen umständlichen, teuren Teil des Filmantriebes und sind insbesondere für kleine kinematographische Kameras nicht brauchbar. Man hat auch schon vorgeschlagen, Filmgreifer aus einem Blechstück herzustellen, wobei man die Eigenfederung des Bleches zur Erzeugung der Eingriffsbewegung ausnutzte. Dieser Greifer wurde auf Federstahlblech hergestellt, das an den Biegungsstellen stark beansprucht wird.
- Die Erfindung betrifft einen Filmgreifer für kinematographische Kameras, der parallel zur Filmbahn schwenken und senkrecht dazu pendeln kann und mit einer abgeschrägten Greiferspitze in die Filmperforierung eingreift. Sie besteht darin, daß der Filmgreifer mit seiner durch eine Abbiegung gebildeten Spitze und seinem in an sich bekannter Weise den Exzenter umfassenden Gabelteil aus einer einzigen starren Blechplatte besteht, frei pendelnd auf einem gehäusefesten Stift aufgehängt ist und durch eine Blattfeder, die frei aufliegend und vom Stift durchsetzt die Aufhängestelle überdeckt, gegen die Filmebene gedrückt wird.
- Ein derartiger Filmgreifer ist insbesondere für sehr kleine kinematographische Kameras geeignet und kann infolge seiner einfachen Form sehr wirtschaftlich hergestellt werden.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, in der Fig. 1. eine Aufsicht auf den Filmgreifer, Fig. 2 einen Schnitt durch den Filmgreifer in Richtung der Linie 6-6 der Fig. 1 und Fig. 3 einen Teilschnitt durch den Filmgreifer in Richtung der Linie 7-7 der Fig. 1 zeigt.
- Der Filmgreifer wird durch die Exzenterscheibe 57 angetrieben, die um die Welle 45 in beliebiger Weise über das Zahnrad 44 aus dem Antrieb der Kamera gedreht wird. Sie ist in einem Ausschnitt 58 (Fig. 1) eines C-förmig gestalteten Gabelteiles 59 angeordnet, der aus einem einzigen, dünnen, starren Metallblech besteht und an seinem oberen Ende mit einem Loch 60 versehen ist, durch das ein Stift 61 mit etwas Spielraum hindurchreicht. Dieser Stift 61 ist an der Wand 14 befestigt, die an ihrer an die Wand 11 anschließenden Kante mit einem Schlitz versehen ist, durch welchen eine Blattfeder 63 sich erstreckt. Diese Blattfeder 63, die an der Wand 11 befestigt ist, ist mit einem Loch versehen, durch welches der Stift 61 frei herausragt. Sie legt sich gegen den Gabelteil 59 und drückt diesen federnd in Richtung auf die Wand 14, in deren Ebene der Film verläuft. Ein Schenkel des Gabelteiles 59 ragt, wie Fig. 1 zeigt, über eine öffnung 51 und ist mit einer durch eine Abbiegung gebildeten, abgeschrägten Greiferspitze 64 versehen, die mit dem übrigen Teil des Greifers 59 aus einem Stück besteht und durch die öffnung 51 der Wand 14 hindurchreicht, wie dies Fig. 3 zeigt. Wenn der Greifer 59 durch die Exzenterscheibe 57 nach links in Fig. 3 bewegt wird, greift die Greiferspitze 64 in dem Film A ein und bewegt ihn nach links. Wenn aber der Greifer 59 nach rechts bewegt wird, gleitet die Greiferspitze über den Film A hinweg. Dabei pendelt der Greifer 59 infolge des Spielraums zwischen dem Stift 61 und der Greiferplatte nach oben in Fig. 3 gegen den Druck der Feder 63. So wird der Film bei jeder Exzenterumdrehung um einen Abstand weiterbewegt, der einem Bildausschnitt entspricht.
- Der Filmgreifer nach der Erfindung läßt sich leicht durch Stanzen und Pressen aus einer einzigen dünnen, aber genügend starren Blechplatte herstellen und eignet sich wegen seines geringen Raumbedarfes und seines kleinen Gewichtes besonders vorteilhaft für sehr kleine kinematographische Apparate.
- Z,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Filmgreifer für kinematographische Kameras, der parallel zur Filmbahn schwenken und senkrecht dazu pendeln kann und mit einer abgeschrägten Greiferspitze in die Filmperforierung eingreift, dadurch t, daß der Filmgreifer mit seiner durch eine Abbiegung gebildeten Spitze (64) und seinem in an sich bekannter Weise den Exzenter (57) umfassenden Gabelteil (59) aus einer einzigen starren Blechplatte besteht, frei pendelnd auf einem gehäusefesten Stift (61) aufgehängt ist und durch eine Blattfeder (63), die frei aufliegend und vom Stift (61) durchsetzt die Aufhängestelle überdeckt, gegen die Filmebene gedrückt wird. , In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 545 553, 710 796, 886 843; deutsche Auslegeschrift A 18034 IX / 57 a (bekanntgemacht am 22. 12. 1955); schweizerische Patentschrift Nr. 207 214; Harald W ei s e: »Die kinematographische Kamera«, Springer Verlag, Wien, 1955, Abb. 206, S. 187/188.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1121461XA | 1955-06-17 | 1955-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1121461B true DE1121461B (de) | 1962-01-04 |
Family
ID=22342330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB38561A Pending DE1121461B (de) | 1955-06-17 | 1956-01-02 | Filmgreifer fuer kinematographische Kameras |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1121461B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE545553C (de) * | 1932-03-02 | Spicers Ltd | Getriebe fuer kinematographische Aufnahme- und Wiedergabeapparate | |
| CH207214A (de) * | 1938-02-05 | 1939-10-15 | Fides Gmbh | Durch Federwerk angetriebene Kinokamera. |
| DE710796C (de) * | 1937-02-19 | 1941-09-22 | Carl August Tschoertner | Schmalfilm-Aufnahmeapparat |
| DE886843C (de) * | 1941-06-17 | 1953-08-17 | Siemens Ag | Greifer fuer Kinogeraete, insbesondere fuer Schmalfilmprojektoren |
-
1956
- 1956-01-02 DE DEB38561A patent/DE1121461B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE545553C (de) * | 1932-03-02 | Spicers Ltd | Getriebe fuer kinematographische Aufnahme- und Wiedergabeapparate | |
| DE710796C (de) * | 1937-02-19 | 1941-09-22 | Carl August Tschoertner | Schmalfilm-Aufnahmeapparat |
| CH207214A (de) * | 1938-02-05 | 1939-10-15 | Fides Gmbh | Durch Federwerk angetriebene Kinokamera. |
| DE886843C (de) * | 1941-06-17 | 1953-08-17 | Siemens Ag | Greifer fuer Kinogeraete, insbesondere fuer Schmalfilmprojektoren |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE484148C (de) | Anordnung zum Befestigen von Apparatteilen auf Wellen | |
| DE1121461B (de) | Filmgreifer fuer kinematographische Kameras | |
| CH553438A (de) | ||
| DE514678C (de) | Anordnung an Holzbearbeitungsmaschinen mit Vorschubwalzen | |
| DE814274C (de) | Angetriebene Rollenbahn, insbesondere fuer kurvenfoermigen Verlauf | |
| DE886843C (de) | Greifer fuer Kinogeraete, insbesondere fuer Schmalfilmprojektoren | |
| DE952474C (de) | Tonarmlager | |
| DE608251C (de) | Pressdornbefestigung fuer Metallpressen | |
| AT26825B (de) | Vorrichtung zur Verhinderung des seitlichen Ablaufens eines Förderbandes von seinen Tragrollen. | |
| DE654255C (de) | Reklamevorrichtung mit elektromagnetisch angetriebenem, einen Blickfaenger tragendemHebelarm | |
| AT120132B (de) | Einrichtung zur Röntgenstrahlenanwendung. | |
| DE328200C (de) | Schubriegel | |
| AT119259B (de) | Vorrichtung zur Entnahme eines einzelnen Drahtes aus einem Drahtbündel. | |
| AT128286B (de) | Geschwindigkeitsmesser, dessen Zeiger durch ein zeitweise bewegtes Fallstück über ein Einstellstück eingestellt wird. | |
| DE668690C (de) | Dampfwasserableiter mit Schieber | |
| DE967986C (de) | Drehspulinstrument mit Spannbandaufhaengung und Mitteln zur Begrenzung der seitlichen Bewegungen des Raehmchens | |
| DE417841C (de) | Greiferantrieb fuer Aufnahme- und Projektionskinematographen | |
| DE1114782B (de) | Briefordnermechanik | |
| DE536024C (de) | Photographischer Verschluss | |
| AT146804B (de) | Feststellvorrichtung für um eine waagrechte Achse drehbare Auslagefenster od. dgl. | |
| AT44432B (de) | Kettenfadenwächter für Webstühle. | |
| AT20244B (de) | Verschluß für Oberlichtfenster. | |
| AT51549B (de) | Vorrichtung zur Bewegungsübertragung auf die Zitzenklemmteile an Melkmaschinen. | |
| DE427829C (de) | Zugspannungsmesser fuer Draehte, Seile o. dgl. | |
| DE817803C (de) | Abdichtungsvorrichtung fuer Tuerunterkanten |