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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Endoskop.
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Stand der Technik
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Es wurden Endoskope vorgeschlagen, die die Härte des Einführteils während einer endoskopischen Untersuchung verändern können (Patentdokument 1 und Patentdokument 2).
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Dokument aus dem Stand der Technik
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Patentdokument
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- Patentdokument 1: JP 2004-230201 A
- Patentdokument 2: JP 2002-355217 A
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Zusammenfassung der Erfindung
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Technisches Problem
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In den Endoskopen des Patentdokuments 1 und des Patentdokuments 2 werden eine Härteeinstellspule und ein in die Härteeinstellspule eingeführter Härteeinstelldraht für einen Härteeinstellmechanismus innerhalb des Einführteils verwendet. Die Härteeinstellspule und der Härteeinstelldraht sind an der Distalspitzenseite des Einführteils befestigt. Nur der Härteeinstelldraht wird auf einer Bedieneinheitsseite gezogen, um die Härte des Einführteils zu ändern, indem die Tatsache ausgenutzt wird, dass die Härteeinstellspule durch Komprimierung gehärtet wird.
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In den Endoskopen des Patentdokuments 1 und des Patentdokuments 2 wird jedoch eine Zugkraft oder eine Druckkraft auf die Härteeinstellspule und den Härteeinstelldraht ausgeübt, wenn der Einführteil kompliziert gekrümmt ist, und daher kann es schwierig sein, eine ausreichende Wirkung zu erzielen, selbst wenn ein Benutzer den Härteeinstellmechanismus betätigt.
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In einem Aspekt ist ein Ziel der Erfindung ein Endoskop vorzusehen, bei dem ein Härteeinstellmechanismus reibungslos funktioniert.
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Lösung des Problems
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Ein Endoskop enthält: ein Härteeinstellkabel, das in einem Einführteil angeordnet ist und eine Härteeinstellhülle, einen Härteeinstelldraht, der in die Härteeinstellhülle eingeführt ist, und ein Kopplungswerkzeug enthält, das die Härteeinstellhülle und den Härteeinstelldraht koppelt; ein Rückhalteelement, das an dem Härteeinstelldraht auf der Bedieneinheitsseite des Härteeinstellkabels befestigt ist; einen Nockenmechanismus, der mit dem Rückhalteelement gekoppelt ist, wenn eine Zugkraft auf den Härteeinstelldraht ausgeübt wird; eine Hüllenbefestigungseinheit, die mit der Härteeinstellhülle auf der Bedieneinheitsseite des Härteeinstellkabels gekoppelt ist; und einen Führungsrahmen, der zwischen dem Einführteil und einer Bedieneinheit angeordnet ist und den Nockenmechanismus und die Hüllenbefestigungseinheit so hält, dass sie in Längsrichtung des Einführteils unabhängig bewegbar sind.
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Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung
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In einem Aspekt ist es möglich, ein Endoskop vorzusehen, bei dem der Härteeinstellmechanismus reibungslos funktioniert.
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Figurenliste
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- 1 ist eine Außenansicht eines Endoskops.
- 2 ist eine Querschnittsansicht von Teil II in 1.
- 3 ist eine Querschnittsansicht von Teil III in 1.
- 4 ist eine vergrößerte Ansicht von Teil IV in 2.
- 5 ist eine Ansicht aus der Richtung des Pfeils V in 4.
- 6 ist eine Teilquerschnittsansicht eines Einführteils entlang der Linie VI-VI in 5.
- 7 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung des Einführteils.
- 8 ist eine Explosionsdarstellung des Einführteils.
- 9 ist eine vergrößerte Ansicht von Teil IX in 2.
- 10 ist eine perspektivische Ansicht einer Härteeinstellbedieneinheit, von der ein Härteeinstelldrehknopf entfernt wurde.
- 11 ist eine Vorderansicht der Härteeinstellbedieneinheit, von der der Härteeinstelldrehknopf entfernt wurde.
- 12 ist eine Vorderansicht der Härteeinstellbedieneinheit, von der ein Härteeinstelldrehknopf, ein Nockenring und Kragen- und Hüllenbefestigungsringe entfernt wurden.
- 13 ist eine Teilquerschnittsansicht der Härteeinstellbedieneinheit entlang der Linie XIII-XIII in 3.
- 14 ist eine Teilquerschnittsansicht der Härteeinstellbedieneinheit entlang der Linie XIV-XIV in 3.
- 15 ist eine Querschnittsansicht der Härteeinstellbedieneinheit, wenn ein Härteeinstellkabel in eine Distalspitzenseite gezogen wird.
- 16 ist eine vergrößerte Perspektivansicht der Härteeinstellbedieneinheit, von der der Härteeinstelldrehknopf entfernt wurde, wenn der Härteeinstelldrehknopf maximal gedreht ist.
- 17 ist eine Querschnittsansicht der Härteeinstellbedieneinheit, wenn der Härteeinstelldrehknopf maximal gedreht ist.
- 18 ist eine Teilquerschnittsansicht eines Einführteils gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
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Beschreibung von Ausführungsbeispielen
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[Erstes Ausführungsbeispiel]
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1 ist eine Außenansicht eines Endoskops 10. Das Endoskop 10 des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist ein Koloskop. Das Endoskop 10 enthält einen Einführteil 14, eine Härteeinstellbedieneinheit 30, eine Bedieneinheit 20 und ein Universalkabel 25. Die Bedieneinheit 20 enthält einen Abwinkelknopf 21 und einen Kanaleinlass 22. Die Oberfläche der Härteeinstellbedieneinheit 30 ist mit einem Härteeinstelldrehknopf 31 bedeckt.
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Das Endoskop 10 des vorliegenden Ausführungsbeispiels hat eine sogenannte Härteeinstellfunktion, die es einem Arzt, der ein Benutzer ist, ermöglicht, die Härte eines weichen Abschnitts 11 durch Betätigung des Härteeinstelldrehknopfes 31 während einer endoskopischen Untersuchung einzustellen. Genauer gesagt, kann der Benutzer die Härte eines härteverändernden Abschnittes 111 einstellen, der ein Teil des weichen Abschnittes 11 ist. Mit der Härte des weichen Abschnitts 11 ist hier die Biegesteifigkeit des weichen Abschnitts 11 gemeint. In der folgenden Beschreibung bedeutet ein hohe Härte des weichen Abschnitts 11 eine hohe Biegesteifigkeit des weichen Abschnitts 11, und eine geringe Härte des weichen Abschnitts 11 bedeutet eine geringe Biegesteifigkeit des weichen Abschnitts 11.
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Der Einführteil 14 ist lang und hat ein Ende, das über einen Biegeverhinderungsabschnitt 16 mit der Bedieneinheit 20 verbunden ist. Der Einführteil 14 umfasst den weichen Abschnitt 11, einen Abwinkelabschnitt 12 und eine Distalspitze 13 in dieser Reihenfolge von der Seite der Bedieneinheit 20. Der Abwinkelabschnitt 12 wird entsprechend einer Betätigung des Abwinkelknopfes 21 abgewinkelt.
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Ein Härteeinstellkabel 40 ist zwischen der Härteeinstellbedieneinheit 30 und einem Grenzabschnitt zwischen dem weichen Abschnitt 11 und dem Abwinkelabschnitt 12 angeordnet. Eine Konfiguration des Härteeinstellkabels 40 wird später beschrieben. Vom Kanaleinlass 22 bis zur Distalspitze 13 ist ein den Einführteil 14 durchdringender Kanal vorgesehen.
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In der folgenden Beschreibung wird eine Längsrichtung des Einführteils 14 als Einführrichtung bezeichnet. Entsprechend wird eine Seite nahe der Bedieneinheit 20 entlang der Einführrichtung als Bedieneinheitsseite bezeichnet und eine von der Bedieneinheit 20 entfernte Seite wird als Distalspitzenseite bezeichnet.
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Das Universalkabel 25 ist lang und hat ein erstes Ende, das mit der Bedieneinheit 20 verbunden ist, und ein zweites Ende, das mit einer Anschlusseinheit (nicht gezeigt) verbunden ist. Die Anschlusseinheit wird an einen Prozessor für ein Endoskop und dergleichen (nicht gezeigt) angeschlossen.
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2 ist eine Querschnittsansicht von Teil II in 1. In jeder Querschnittsansicht, einschließlich 2, sind andere eingebaute Objekte als ein Härteeinstellmechanismus, wie z. B. ein Kabel, ein Luftzuführschlauch, ein Wasserzuführschlauch, der Kanal, ein Abwinkeldraht und dergleichen nicht dargestellt.
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2 zeigt einen Distalspitzenabschnitt des weichen Abschnitts 11. Die Oberfläche des weichen Abschnitts 11 ist mit einem Außenschlauch 15 bedeckt. Mehrere rohrförmige Abwinkelteile 121 sind in dem Abwinkelabschnitt 12 angeordnet. 2 zeigt einen Teil des Abwinkelteils 121, der am nächsten zur Bedieneinheit angeordnet ist. Ein Biegegummi, der das Abwinkelteil 121 bedeckt, ist nicht gezeigt. Der Außenschlauch 15 und das Abwinkelteil 121 sind durch ein Verbindungsrohr 48 verbunden.
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Das Härteeinstellkabel 40 hat eine Härteeinstellhülle 41, einen Härteeinstelldraht 44, ein Kopplungswerkzeug 46, ein Verbindungskabel 42 und ein Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47. Das Verbindungskabel 42 ist auf der Distalspitzenseite des Einführteils 14 angeordnet, und die Härteeinstellhülle 41 und der Härteeinstelldraht 44 sind auf der Bedieneinheitsseite des Einführteils 14 angeordnet. Der Härteeinstelldraht 44 wird durch die Härteeinstellhülle 14 eingeführt. Das Verbindungskabel 42, die Härteeinstellhülle 41 und der Härteeinstelldraht 44 sind durch das Kopplungswerkzeug 46 miteinander verbunden.
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Die Härteeinstellhülle 41 ist unter Verwendung einer fest gewickelten Spule ausgebildet, in der ein runder Strang fest gewickelt ist. Das Verbindungskabel 42 ist unter Verwendung einer fest gewickelten Spule ausgebildet, in der ein flacher Strang fest gewickelt ist. Die Zugsteifigkeit des Verbindungskabels 42 ist geringer als die Zugsteifigkeit der Härteeinstellhülle 41. Die Härteeinstellhülle kann unter Verwendung eines Harzrohrs ausgebildet sein. Das Verbindungskabel 42 kann unter Verwendung eines Drahtes ausgebildet sein. Einzelheiten des Kopplungswerkzeugs 46 und des Distalspitzen-Verriegelungswerkzeugs 47 werden später beschrieben.
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3 ist eine Querschnittsansicht von Teil III in 1. 3 zeigt einen Zustand, in dem die Härte des weichen Abschnitts 11 auf die niedrigste Stufe eingestellt ist und der gesamte Einführteil 14 im Wesentlichen gerade ist. Ein Führungsrahmen 35 wird durch den Härteeinstelldrehknopf 31 eingeführt. Der Führungsrahmen 35 hat eine im Wesentlichen zylindrische Form. Der Führungsrahmen 35 hat eine zentrale Achse in einer Richtung, die mit der Längsrichtung des Einführteils 14 übereinstimmt.
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Auf der rechten Seite von 3 ist ein Bedieneinheitsgehäuse 23 an der Außenseite des Führungsrahmens 35 befestigt. Das Bedieneinheitsgehäuse 23 ist ein Gehäuse, das die Bedieneinheit 20 bildet. Auf der linken Seite der 3 ist an der Innenseite des Führungsrahmens 35 eine hintere Endkappe 17 befestigt, die an einem Endabschnitt des Einführteils 14 angebracht ist. Die hintere Endkappe 17 ist mit dem Biegeverhinderungsabschnitt 16 abgedeckt. Eine Biegeverhinderungskappe 161 ist an einem Endabschnitt des Biegeverhinderungsabschnitts 16 auf der Bedieneinheitsseite befestigt. Die Bedieneinheit 20 und der Einführteil 14 sind so aneinander befestigt, dass sie sich nicht über den Führungsrahmen 35 drehen können.
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Ein Nockenring 322, ein Kragenring 33 und ein Hüllenbefestigungsring 342 sind in dieser Reihenfolge von der Seite der Bedieneinheit 20 zwischen dem Führungsrahmen 35 und dem Härteeinstelldrehknopf 31 angeordnet. Der Nockenring 322, der Kragenring 33 und der Hüllenbefestigungsring 342 sind unabhängig voneinander in Längsrichtung des Führungsrahmens 35 beweglich.
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Der Nockenring 322 ist mit dem Härteeinstelldrehknopf 31 gekoppelt. Wenn der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 dreht, dreht sich der Nockenring 322 zusammen mit dem Härteeinstelldrehknopf 31. Der Nockenring 322 ist eines der Bestandteile eines Nockenmechanismus 32, der später beschrieben wird. Konfigurationen des Nockenrings 322 und des Nockenmechanismus 32 werden später beschrieben.
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Der Kragenring 33 hat eine zylindrische Form mit einem Innendurchmesser, der größer als der Außendurchmesser des Führungsrahmens 35 ist, und einem Außendurchmesser, der kleiner als der Innendurchmesser des Härteeinstelldrehknopfes 31 ist. Der Kragenring 33 kann sich in axialer Richtung des Führungsrahmens 35 zwischen dem Nockenring 322 und dem Hüllenbefestigungsring 342 frei bewegen.
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Der Kragenring 33 besteht aus einem hochgleitfähigen Harz, wie z. B. Polyacetal, Polytetrafluorethylen, Hartpolyethylen oder dergleichen. Der Kragenring 33 kann aus Metall sein, das einer Oberflächenbehandlung zur Verbesserung der Gleitfähigkeit unterzogen wurde, z. B. einer Fluorharzbeschichtung, einer Hartverchromung oder dergleichen.
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Eine Hüllenaufnahme 421 ist an einem Endabschnitt der Härteeinstellhülle 41 auf der Bedieneinheitsseite so befestigt, dass sie den Betrieb des Härteeinstelldrahtes 44 in Längsrichtung nicht beeinträchtigt. Die Hüllenaufnahme 421 ist mit zwei Befestigungsschrauben 341 an dem Hüllenbefestigungsring 342 befestigt (siehe 11). Der Hüllenbefestigungsring 342 und die Hüllenaufnahme 421 sind Bestandteile einer Hüllenbefestigungseinheit 34. Eine Konfiguration der Hüllenbefestigungseinheit 34 wird später beschrieben.
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Ein angetriebener Körper 36 mit einer im Wesentlichen zylindrischen Form ist im Inneren des Führungsrahmens 35 angeordnet. Der angetriebene Körper 36 hat eine im Wesentlichen zylindrische Form, die koaxial mit dem Führungsrahmen 35 ist. Ein Außendurchmesser des angetriebenen Körpers 36 ist geringfügig kleiner als ein Innendurchmesser des Führungsrahmens 35. Der angetriebene Körper 36 hat einen nach innen ragenden Drahthalteabschnitt 361.
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Der Drahthalteabschnitt 361 ist mit einem Drahtloch 362 versehen, das entlang einer axialen Richtung des angetriebenen Körpers 36 verläuft. Der Härteeinstelldraht 44, der aus dem Endabschnitt der Härteeinstellhülle 41 auf der Bedieneinheitsseite herausragt, durchdringt das Drahtloch 362. Ein Rückhalteelement 441 ist an einem Endabschnitt des Härteeinstelldrahtes 44 befestigt.
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4 ist eine vergrößerte Ansicht von Teil IV in 2. 5 ist eine Ansicht, aus der Richtung des Pfeils V in 4. 6 ist eine Teilquerschnittsansicht des Einführteils 14 entlang der Linie VI-VI in 5. 7 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung des Einführteils 14. 7 zeigt einen Zustand, in dem das Abwinkelteil 121 zur Distalspitzenseite geschoben ist. 8 ist eine Explosionsdarstellung des Einführteils 14. 8 zeigt einen Zustand, in dem sowohl das Abwinkelteil 121 als auch das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 auf die Distalspitzenseite geschoben sind. Eine Konfiguration des Distalspitzenabschnitts des weichen Abschnitts 11 wird unter Bezugnahme auf die 4 bis 8 beschrieben.
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Das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 ist an einem Endabschnitt des Verbindungskabels 42 befestigt. Das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 hat im Wesentlichen eine L-Form, wobei ein Ende zur Bedieneinheitsseite und das andere Ende zur Außenseite des Einführteils 14 zeigt. Das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 hat ein Befestigungsloch 475 an einem Endabschnitt, der zur Bedieneinheitsseite zeigt. Der Endabschnitt des Verbindungskabels 42 wird im Inneren des Befestigungslochs 475 durch eine beliebige Technik wie Kleben oder Löten befestigt. Ein Verriegelungsvorsprung 471 ist an einem Ende auf der Bedieneinheitsseite einer Endfläche des Distalspitzen-Verriegelungswerkzeugs 47 vorgesehen, die der Außenseite des Einführteils 14 gegenüberliegt.
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Wie in 5, 7 und 8 gezeigt, ist eine zur Distalspitzenseite hin offene Verriegelungswerkzeugnut 481 auf einer Seitenfläche des Verbindungsrohrs 48 vorgesehen. Eine Aufnahmenut 129, die zur Bedieneinheitsseite hin offen ist, ist an einer Position vorgesehen, die der Verriegelungswerkzeugnut 481 auf einer Seitenfläche des Abwinkelteils 121 entspricht. Der Verriegelungsvorsprung 471 ist in einem Distalspitzen-Halteabschnitt angeordnet, der von einem Abschnitt gebildet ist, in dem sich die Verriegelungswerkzeugnut 481 und die Aufnahmenut 129 überschneiden.
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Wie in 6 und 7 dargestellt, ist die Querschnittsform der Verriegelungswerkzeugnut 481 eine im Wesentlichen V-förmige Nut, mit einer großen Breite an der äußeren Umfangsseite. Die Querschnittsform des Distalspitzen-Verriegelungswerkzeugs 47 ist ebenfalls an der äußeren Umfangsseite des Einführteils 14 breit. Wie in 6 dargestellt, ist ein Distalspitzenabschnitt des Distalspitzen-Verriegelungswerkzeugs 47 mit einer Kante der Aufnahmenut 129 bedeckt.
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Mit der obigen Konfiguration kann sich das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 in Längsrichtung innerhalb eines Bereichs der in 4 dargestellten Länge A bewegen. Das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 wird von der Verriegelungswerkzeugnut 481 und dem Abwinkelteil 121 gehalten und bewegt sich folglich nicht in radialer Richtung des Einführteils 14.
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9 ist eine vergrößerte Ansicht von Teil IX in 2. Das Kopplungswerkzeug 46 hat eine abgestufte zylindrische Form, die auf der Bedieneinheitsseite dicker ist als auf der Distalspitzenseite. Beide Endflächen des Kopplungswerkzeugs 46 weisen entsprechende Löcher auf. Der Endabschnitt des Verbindungskabels 42 wird im Inneren des Loches auf der Distalspitzenseite durch eine beliebige Technik wie Kleben und Löten befestigt.
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Das Loch auf der Bedieneinheitsseite des Kopplungswerkzeugs 46 ist ein gestuftes Loch. Der Härteeinstelldraht 44 ist an einem Abschnitt mit kleinem Durchmesser auf der Innenseite durch eine beliebige Technik wie Kleben und Löten befestigt. Die Härteeinstellhülle 41 liegt an einem gestuften Abschnitt des gestuften Loches an. Die Härteeinstellhülle 41 wird an einem Abschnitt des gestuften Loches mit großem Durchmesser durch beliebige Mittel wie Kleben und Löten befestigt.
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Der Außenumfang des Endabschnittes der Härteeinstellhülle 41 wurde entfernt, um den Durchmesser zu verringern. Folglich wird die Befestigungsfestigkeit durch Vergrößern der Kontaktfläche zwischen der Härteeinstellhülle 41 und dem Kopplungswerkezug 46 erhöht und der Durchmesser des Einführteils 14 verringert.
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Da die an beiden Enden des Kopplungswerkzeugs 46 vorgesehenen Löcher nicht miteinander in Verbindung stehen, können das Verbindungskabel 42 und der Härteeinstelldraht 44 an den Böden der jeweiligen Löcher anliegen und an diesen befestigt werden. Folglich ist es nicht notwendig, jede Einführlänge des Verbindungskabels 42 und des Härteeinstelldrahtes 44 in das Kopplungswerkzeug 46 zum Zeitpunkt der Montage zu verwalten, und die Montage ist einfach.
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Darüber hinaus kann verhindert werden, dass ein Klebestoff, der beispielsweise zum Befestigen des Verbindungskabels 42 verwendet wird, das Loch auf der Seite des Härteeinstelldrahtes 44 verschließt und so die Montage des Härteeinstelldrahtes 44 behindert, da die Löcher an beiden Enden des Kopplungswerkzeugs 46 nicht miteinander verbunden sind. Die an beiden Enden des Kopplungswerkzeugs 46 vorgesehenen Löcher können z. B. über ein kleines Loch in der Mitte miteinander verbunden sein. In einem solchen Fall wird eine Prozesssteuerung so durchgeführt, dass Probleme wie das Auslaufen von Klebstoff nicht auftreten.
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10 ist eine Perspektivansicht der Härteeinstellbedieneinheit 30, von der der Härteeinstelldrehknopf 31 entfernt wurde. 10 zeigt einen Zustand, in dem die Härte des weichen Abschnitts 11 auf die niedrigste Stufe wie in 3 eingestellt ist und der gesamte Einführteil 14 im Wesentlichen gerade ist. 11 ist eine Vorderansicht der Härteeinstellbedieneinheit 30, von der der Härteeinstelldrehknopf 31 entfernt wurde. 11 zeigt einen Zustand, in dem der Hüllenbefestigungsring 342 zur Distalspitzenseite geschoben ist. Das Verschieben des Hüllenbefestigungsrings 342 wird später beschrieben.
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12 ist eine Vorderansicht der Härteeinstellbedieneinheit 30, von der der Härteeinstelldrehknopf 31, der Nockenring 322, der Kragenring 33 und der Hüllenbefestigungsring 342 entfernt worden sind. 12 zeigt einen Zustand, in dem die Härte des weichen Abschnitts 11 auf die niedrigste Stufe wie in 3 eingestellt ist und der gesamte Einführteil 14 im Wesentlichen gerade ist. 13 ist eine Teilquerschnittsansicht der Härteeinstellbedieneinheit 30 entlang der Linie XIII-XIII in 3. 14 ist eine Teilquerschnittsansicht der Härteeinstellbedieneinheit 30 entlang der Linie XIV-XIV in 3.
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Wie in 10 und 11 gezeigt, hat der Nockenring 322 eine abgestufte zylindrische Form, die einen Drehknopfeingriffsabschnitt 326 mit einem großen Durchmesser auf der Bedieneinheitsseite hat. Der Drehknopfeingriffsabschnitt 326 ist mit einer Vielzahl von Drehknopfeingriffsnuten 325 versehen, die sich in Längsrichtung erstrecken. Wenn die Drehknopfeingriffsnut 325 in einen Vorsprung (nicht gezeigt) eingreift, der an einer Innenfläche des Härteeinstelldrehknopfes 31 vorgesehen ist, dreht sich der Nockenring 322 in Verbindung mit der Drehung des Härteeinstelldrehknopfes 31.
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Zwei erste Nockennuten 321 sind an einer Seitenfläche des Nockenrings 322 vorgesehen. Die beiden ersten Nockennuten 321 haben die gleiche Form und sind axialsymmetrisch um eine Mittelachse des Nockenrings 322 angeordnet. Die erste Nockennut 321 ist in Bezug auf eine Endfläche des Nockenrings 322 an der Distalspitzenseite geneigt und verläuft im Wesentlichen parallel zu einer Endfläche des Nockenrings 322 auf der Bedieneinheitsseite.
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Der Hüllenbefestigungsring 342 hat Einstelllöcher 345, die jeweils eine tiefe Senkform auf einer Seitenfläche haben. Zwei Einstelllöcher 345 mit dem gleichen Abstand zur Endfläche bilden einen Satz, und insgesamt sind vier Sätze der Einstelllöcher 345 angeordnet. Die Abstände zwischen den Einstelllöchern 345, die die jeweiligen Sätze bilden, sind gleich. Es ist zu beachten, dass die Anzahl der Einstelllöcher 345 nicht auf acht Stück in vier Sätzen beschränkt ist. Es kann eine beliebige Anzahl von Einstelllöchern 345 angeordnet werden.
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Wie in 12 gezeigt, sind zweite Nockennuten 352 auf der Bedieneinheitsseite einer Seitenfläche des Führungsrahmens 35 vorgesehen. Zwei zweite Nockennuten 352 sind axialsymmetrisch um eine Mittelachse des Führungsrahmens 35 angeordnet. Der Führungsrahmen 35 ist mit zwei Gleitnuten 355 auf der Seitenfläche der Distalspitzenseite versehen.
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Wie in 3 und 14 dargestellt, ist der angetriebene Körper 36 an der Innenseite des Führungsrahmens 35 angeordnet. Der angetriebene Körper 36 hat die Form eines C-Rings und weist den Drahthalteabschnitt 361 auf, der von einem Rand des C-Rings nach innen ragt. Der Drahthalteabschnitt 361 ist auf der Distalspitzenseite des angetriebenen Körpers 36 vorgesehen. Der Drahthalteabschnitt 361 ist mit dem Drahtloch 362 versehen, das entlang der axialen Richtung des Führungsrahmens 35 hindurchgeht.
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Ein Drahtschlitz 363 mit einer Breite, die den Durchtritt des Härteeinstelldrahtes 44 ermöglicht und den Durchtritt des Rückhalteelements 441 nicht ermöglicht, ist an einem Rand des Drahtloches 362 vorgesehen. In 14 ist das Rückhalteelement 441 durch eine imaginäre Linie dargestellt. Man beachte, dass das Drahtloch 362 eine Abmessung hat, die es dem Rückhalteelement 441 ermöglicht, leicht hindurchzugehen, wenn ein Nockenstift 365 nicht oder nur wenig verschraubt ist. In einem Zustand, in dem der Nockenstift 365 verschraubt ist, kann das Rückhalteelement 441 nicht durch das Drahtloch 362 hindurchgeführt werden. Folglich bewegt sich das Rückhalteelement 441 nicht zur Distalspitzenseite des angetriebenen Körpers 36.
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Der angetriebene Körper 36 ist mit zwei Schraubenlöchern versehen, die eine Seitenfläche symmetrisch in Bezug auf eine zentrale Achse durchdringen. Eines der Schraubenlöcher dringt in Richtung des Drahtloches 362 ein. Der Nockenstift 365 ist in jedes der beiden Schraubenlöcher eingeschraubt. Ein Kopf des Nockenstiftes 365 geht durch die zweite Nockennut 352 und die erste Nockennut 321. Eine Endfläche des Kopfes des Nockenstiftes 365 ist an der Innenseite der Seitenfläche des Nockenrings 322 angeordnet.
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Wenn sich der Nockenring 322 dreht, bewegt sich der angetriebene Körper 36 in die Richtung der Mittelachse durch die Wirkung der ersten Nockennut 321, der zweiten Nockennut 352 und des Nockenstiftes 365. Das heißt, der Nockenring 322, in dem die erste Nockennut 321 ausgebildet ist, der Führungsrahmen 35, in dem die zweite Nockennut 352 ausgebildet ist, und der angetriebene Körper 36, in dem der Nockenstift 365 befestigt ist, bilden den Nockenmechanismus 32, der eine Drehbewegung um die Mittelache in eine Vor- und Zurückbewegung entlang der Mittelachse umsetzt.
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Wie in 13 dargestellt, ist die Hüllenaufnahme 421 eine im Wesentlichen Y-förmige Platte. Wie in 3 dargestellt, ist in einem Abschnitt, der einer vertikalen Linie an der Unterseite der Y-Form entspricht, ein gestuftes Loch vorgesehen, das an der Distalspitzenseite dick und an der Bedieneinheitsseite dünn ist. Der Endabschnitt der Härteeinstellhülle 41 ist an einem Abschnitt des gestuften Loches mit großem Durchmesser durch eine beliebige Technik wie Kleben oder Löten befestigt. Ein Abschnitt des gestuften Loches mit kleinem Durchmesser ist dicker als der Außendurchmesser des Härteeinstelldrahtes 44, und der Härteeinstelldraht 44 kann sich reibungslos vor- und zurückbewegen.
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Wie in 12 und 13 dargestellt, wird ein Abschnitt, der zwei diagonalen Linien auf der Oberseite der Y-Form entspricht, von der Innenseite des Führungsrahmens 35 aus in die Gleitnut 355 eingeführt. Die Hüllenaufnahme 421 ist an zwei Endflächen, die der Oberseite der Y-Form entsprechen, jeweils mit Befestigungsschraubenlöchern 425 versehen. Ein Satz der oben beschriebenen vier Sätze von Einstelllöchern 345 und die Befestigungsschraubenlöcher 425 sind durch die beiden Befestigungsschrauben 341 miteinander verbunden. Die Hüllenaufnahme 421, der Hüllenbefestigungsring 342 und die Befestigungsschraube 341 bilden die Hüllenbefestigungseinheit 34, die sich integral mit dem Endabschnitt der Härteeinstellhülle 41 auf der Bedieneinheitsseite vor- und zurückbewegt.
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Wie in 13 dargestellt, hat der Härteeinstelldrehknopf 31 einen im Wesentlichen hexagonalen Querschnitt. Ein mittlerer Abschnitt jeder Seite hat eine Vertiefung. Folglich kann der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 sicher drehen, ohne abzurutschen, selbst wenn er medizinische Handschuhe trägt.
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15 ist eine Querschnittsansicht der Härteeinstellbedieneinheit 30, wenn das Härteeinstellkabel 40 in die Distalspitzenseite gezogen wird. Das Gleiten des Hüllenbefestigungsrings 342 wird unter Bezugnahme auf die 3, 10, 11 und 15 beschrieben.
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Der Benutzer beginnt mit dem Einführen des Einführteils 14 in den Dickdarm in einem Zustand, in dem der Härtegrad des weichen Abschnitts 11 niedrig ist. Die Härteeinstellbedieneinheit 30 befindet sich zum Zeitpunkt des Beginns des Einführens in dem unter Bezugnahme auf die 3 und 10 beschriebenen Zustand. Der Benutzer führt den Einführteil 14 in den Dickdarm ein, während er den Abwinkelknopf 21 entsprechend betätigt. Während des Einführens wird das Härteeinstellkabel 40 aufgrund der Biegung des Abwinkelabschnitts 12 und einer Biegung des weichen Abschnitts 11 in die Distalspitzenseite gezogen. In der folgenden Beschreibung wird die Abwinklung des Abwinkelbabschnitts 12 und die Biegung des weichen Abschnitts 11 gelegentlich insgesamt als Biegung des Einführteils 14 bezeichnet.
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Als Folge davon, dass die Härteeinstellhülle 41 in die Distalspitzenseite gezogen wird, gleitet die Hüllenbefestigungseinheit 34 zur Distalspitzenseite, wie in 11 und 15 dargestellt. Als Folge davon, dass der Härteeinstelldraht 44 ist die Distalspitzenseite gezogen wird, gleitet das Haltelement 441 zur Distalspitzenseite, wie in 15 gezeigt.
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Eine Funktionsweise des Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 wird unter Bezugnahme auf die 2, 4, 11 und 15 beschrieben. Wie in 11 und 15 gezeigt, wird eine hintere Endseite der Härteeinstellhülle 41 nicht mehr in den Einführteil 14 gezogen, wenn der Hüllenbefestigungsring 342 an der Biegeverhinderungskappe 161 anliegt. Ebenso wird eine hintere Endseite des Härteeinstelldrahtes 44 nicht mehr in den Einführteil 14 gezogen, wenn das Rückhalteelement 441 an dem angetriebenen Körper 36 anliegt.
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Wenn das Härteeinstellkabel 40 in den Einführteil 14 gezogen wird, während die hintere Endseite auf diese Weise befestigt ist, wird das Kopplungswerkzeug 46 zur Distalspitzenseite hin herausgeschoben. Da das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 innerhalb des Bereichs der Länge A, der in 4 gezeigt ist, gleitet, wird eine auf das Härteeinstellkabel 40 ausgeübte Druckkraft verringert.
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Ein Schiebemechanismus des Hüllenbefestigungsrings 342, ein Schiebemechanismus des Distalspitzen-Verriegelungswerkzeugs 47 und ein Schiebemechanismus des oben beschriebenen Rückhalteelements 441 reduzieren die Zugkraft und die Druckkraft, die auf das Härteeinstellkabel 40 aufgrund der Biegung des Einführteils 14 ausgeübt werden. Folglich ist es möglich, das Endoskop 10 vorzusehen, in dem sich die Härte des weichen Abschnitts 11 kaum ändert, selbst wenn der Einführteil 14 gebogen ist.
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Wie in 11 dargestellt, ist die Befestigungsschraube 341 unter Verwendung des Einstellloches 345 derart angebracht, dass ein Spalt vorhanden ist, der es dem Kragenring 33 ermöglicht, sich in axialer Richtung in einem Zustand zu bewegen, in dem sich der Nockenstift 365 an einem Ende der ersten Nockennut 321 an der Distalspitzenseite befindet. Da der Hüllenbefestigungsring 342 mit der Vielzahl von Sätzen von Einstelllöchern 345 versehen ist, kann der Hüllenbefestigungsring 342 in einer geeigneten Position fixiert werden, selbst wenn die Länge des Außenschlauchs 15 und die Länge der Härteeinstellhülle 41 variieren.
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Eine Funktionsweise des Härteeinstellmechanismus wird nun beschrieben. Wenn es erforderlich ist, die Härte des weichen Abschnitts 11 zu erhöhen, dreht der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 im Uhrzeigersinn, von der Bedieneinheitsseite aus gesehen. Wie oben beschrieben, dreht sich der Nockenring 322 gemeinsam mit dem Härteeinstelldrehknopf 31.
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16 ist eine vergrößerte Perspektivansicht der Härteeinstellbedieneinheit 30, von der der Härteeinstelldrehknopf 31 entfernt ist, wenn der Härteeinstelldrehknopf 31 maximal gedreht ist. 17 ist eine Querschnittsansicht der Härteeinstellbedieneinheit 30, wenn der Härteeinstelldrehknopf 31 maximal gedreht ist. Der Betrieb des Härteeinstellmechanismus in einem Prozess, in dem der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 von einem in 3 und 10 gezeigten Zustand in einen in 16 und 17 gezeigten Zustand dreht, wird jetzt beschrieben.
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Wenn der Einführteil 14 nicht gebogen ist und das Härteeinstellkabel 40 nicht in den Einführteil 14 gezogen ist, ist zwischen dem Hüllenbefestigungsring 342 und der Biegeverhinderungskappe 161 ein Spalt vorhanden, wie in 10 gezeigt. Wenn sich der Nockenring 322 zu drehen anfängt, bewegt sich der Nockenstift 365 in der ersten Nockennut 321, sodass sich der Nockenstift 365 zur Distalspitzenseite bewegt. Der Nockenring 322 drückt den Kragenring 33 und die Hüllenbefestigungseinheit 34 zur Distalspitzenseite.
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Wenn die Hüllenbefestigungseinheit 34 zur Distalspitzenseite geschoben wird, bewegt sich das Kopplungswerkzeug 46 zur Distalspitzenseite, um den Härteeinstelldraht 44 zu ziehen. Das Rückhalteelement 441 gleitet zur Distalspitzenseite. Das Kopplungswerkzeug 46 schiebt das Verbindungskabel 42 zur Distalspitzenseite, und das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 gleitet innerhalb des Bereichs der Länge A, der unter Bezugnahme auf die 4 beschrieben ist. Das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 stoppt in einem Zustand, in dem der Verriegelungsvorsprung 471 gegen einen Boden der Aufnahmenut 129 stößt.
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Im Gegensatz dazu verschiebt sich in einem Zustand, in dem der Einführteil 14 viele Biegungen hat und das Härteeinstellkabel 40 in den Einführteil 14 gezogen ist, der Hüllenbefestigungsring 342 zur Distalspitzenseite, wie in 11 gezeigt. Wie oben beschrieben, ist ein Spalt vorhanden, der es dem Kragenring 33 ermöglicht, sich in axialer Richtung zu bewegen. Wenn der Nockenring 322 beginnt sich zu drehen, bewegt sich der Nockenstift 365 in der ersten Nockennut 321, sodass sich der Nockenring 322 zur Distalspitzenseite hin bewegt. Der Nockenring 322 drückt den Kragenring 33 in Richtung der Hüllenbefestigungseinheit 34.
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Wie oben beschrieben, beginnt der Nockenring 322 sich mit einer relativ geringen Kraft zu drehen, ungeachtet dessen, ob der Einführteil 14 wenige oder viele Biegungen aufweist. Das heißt, der Benutzer kann anfangen, den Härteeinstelldrehknopf 31 mit einer relativ geringen Kraft zu drehen. Folglich ist es möglich, das Endoskop 10 vorzusehen, bei dem der Benutzer nicht verunsichert wird, ob der Härteeinstelldrehknopf 31 korrekt ergriffen und bedient wird.
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Der Hüllenbefestigungsring 342, der Kragenring 33 und der Nockenring 322 liegen an der Biegeverhinderungskappe 161 an. Danach bewegen sich der Nockenstift 365 und der angetriebene Körper 36 durch die erste Nockennut 321 und die zweite Nockennut 352 zur Bedieneinheitsseite, wenn der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 dreht. Nachdem das Rückhalteelement 441 an den Drahthalteabschnitt 361 anstößt, wird der Härteeinstelldraht 44 über das Rückhalteelement 441 zur Bedieneinheitsseite gezogen.
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Wenn der Härteeinstelldraht 44 zur Bedieneinheitsseite gezogen wird, werden das Kopplungswerkzeug 46 und das Verbindungskabel 42 zur Bedieneinheitsseite gezogen. Das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 gleitet innerhalb des unter Bezugnahme auf die 4 beschriebenen Bereichs der Länge A zur Bedieneinheitsseite. Das Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 bleibt in einem Zustand stehen, in dem der Verriegelungsvorsprung 471 an einem Boden der Verriegelungswerkzeugnut 481 anliegt.
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Wie oben beschrieben, hat das Endoskop 10 Anschlagabschnitte an drei Stellen, nämlich den Anschlag des Distalspitzen-Verriegelungswerkzeugs 47 gegen den Boden der Verriegelungswerkzeugnut 481, die Anschläge des Hüllenbefestigungsrings 342, des Kragenrings 33 und des Nockenrings 322 gegen die Biegeverhinderungskappe 161 und den Anschlag des Rückhalteelements 441 gegen den Drahthalteabschnitt 361. Die Reihenfolge des Auftretens der Anschläge an den drei Stellen ändert sich in Abhängigkeit von verschiedenen Bedingungen, wie z. B. einem montierten Zustand des Härteeinstellkabels 40 und einem Biegezustand des Einführteils 14. Wenn jedoch der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 über einen gewissen Grad hinwegbewegt, treten die Anschläge an allen drei Stellen auf.
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Wenn der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 in dem Zustand, in dem die Anschläge an allen drei Stellen auftreten, weiterdreht, werden der Härteeinstelldraht 44 und das Kopplungswerkzeug 46 durch den Nockenmechanismus 32, den angetriebenen Körper 36 und das Rückhalteelement 441 auf die Bedieneinheitsseite gezogen.
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Der Hüllenbefestigungsring 342 und der Kragenring 33 sind zwischen der Biegeverhinderungskappe 161 und dem Nockenring 322 angeordnet und bewegen sich folglich nicht. Demzufolge wird die Härteeinstellhülle 41 zwischen der Hüllenbefestigungseinheit 34 und dem Kopplungswerkzeug 46 zusammengedrückt. Da eine Druckkraft auf die Härteeinstellhülle 41 ausgeübt wird, nimmt die Härte des weichen Abschnitts 11, insbesondere die Härte des härteverändernden Abschnitts 111, der der Teil des weichen Abschnitts 11 ist, in dem die Härteeinstellhülle 41 angeordnet ist, zu.
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Wie oben beschrieben, kann der Benutzer die Härte des weichen Abschnitts 11 erhöhen, indem er den Härteeinstelldrehknopf 31 von der Bedieneinheitsseite aus gesehen im Uhrzeigersinn dreht. Der Benutzer kann die Härte des weichen Abschnitts 11 verringern, indem er den Härteeinstelldrehknopf 31 von der Bedieneinheitsseite aus gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.
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Je weiter der Härteeinstelldraht 44 gezogen wird, umso größer ist eine Kraft, die zum Ziehen erforderlich ist. Da die Bedieneinheitsseite jedoch wie oben beschrieben im Wesentlichen parallel zur Endfläche des Nockenrings 322 verläuft, ist der Betrag der Bewegung des angetriebenen Körpers 36 bei Drehung des Nockenrings 322 in einem Zustand, der nahe dem der 16 ist, gering. Folglich kann der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 leicht in den in 16 gezeigten Zustand drehen.
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In dem in 16 gezeigten Zustand, wirkt die Zugkraft auf den Nockenstift 365 zur Distalspitzenseite hin. Die erste Nockennut 321 ist jedoch im Wesentlichen in Umfangsrichtung ausgebildet. Folglich wird der Nockenring 322 in dem in 16 gezeigten Zustand gehalten, und der weiche Abschnitt 11 wird in einem Zustand hoher Härte gehalten, selbst wenn der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 loslässt.
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Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es möglich, das Endoskop 10 vorzusehen, in dem der Härteeinstellmechanismus reibungslos funktioniert. Da sich die drei Elemente aus dem Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47, dem Hüllenbefestigungsring 342 und dem Rückhalteelement 441 bis zu den jeweiligen Anschlägen frei bewegen können, tritt die Kompression der Härteeinstellhülle 41 kaum nur durch die Biegung des Einführteils 14 auf. Folglich ist es möglich, das Endoskop 10 vorzusehen, bei dem die Änderung der Härte des weichen Abschnitts 11 unwahrscheinlich ist, wenn der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 nicht betätigt.
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Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Spalt, durch den sich der Kragenring 33 frei bewegen kann, gesichert, und somit ist es möglich, das Endoskop 10 vorzusehen, bei dem der Benutzer die Betätigung des Härteeinstelldrehknopfes 31 mit einer geringen Kraft beginnen kann. Der Benutzer kann den Härteeinstellmechanismus mit Leichtigkeit betätigen, ohne seine Augen von einem Endoskopbild abzuwenden.
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Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dreht sich der Nockenring 322 leichtgängig, da der Kragenring 33 eine hohe Gleitfähigkeit aufweist. Folglich ist es möglich, das Endoskop 10 vorzusehen, bei dem der Benutzer den Härteeinstelldrehknopf 31 ohne Unannehmlichkeiten betätigen kann.
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Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann die Länge des härteverändernden Abschnittes 111 dadurch bestimmt werden, dass die Längen des Verbindungskabels 42, der Härteeinstellhülle 41 und des Härteeinstelldrahtes 44 entsprechend gewählt werden. Demzufolge ist es möglich, eine Reihe von Endoskopen 10 vorzusehen, die mit den härteverändernden Abschnitten 111 versehen sind, die Längen entsprechend den Anwendungen haben, ohne andere Bestandteile zu ändern.
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[Zweites Ausführungsbeispiel]
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Das vorliegende Ausführungsbeispiel betrifft ein Endoskop 10, in dem ein Härteeinstelldraht 44 auch als Verbindungskabel 42 dient. Beschreibungen bezüglich von Abschnitten, die mit dem ersten Ausführungsbeispiel gemeinsam sind, werden weggelassen.
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18 ist eine Teilquerschnittsansicht eines Einführteils 14 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. 18 zeigt einen Querschnitt ähnlich dem der 2. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel durchdringt der Härteeinstelldraht 44 ein Kopplungswerkzeug 46. Das Kopplungswerkzeug 46 ist an einem Endabschnitt einer Härteeinstellhülle 41 und dem Härteeinstelldraht 44 befestigt. Ein Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug 47 ist an einem Endabschnitt des Härteeinstelldrahtes 44 befestigt.
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Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dient ein Abschnitt des Härteeinstelldrahtes 44 an der Distalspitzenseite des Kopplungswerkzeugs 46 als Verbindungskabel 42, und somit kann die Anzahl der Teile, aus denen das Härteeinstellkabel 40 besteht, reduziert werden.
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Technische Merkmale (konstitutionelle Anforderungen), die in den jeweiligen Beispielen beschrieben sind, können miteinander kombiniert werden, und neue technische Merkmale können durch die Kombination gebildet werden.
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Die hier offenbarten Ausführungsbeispiele sind in jeder Hinsicht beispielhaft, und die Ausführungsbeispiele sollen nicht einschränkend sein. Der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung wird nicht durch die oben beschriebene Bedeutung, sondern durch die Ansprüche definiert und soll alle Modifizierungen und einen den Ansprüchen entsprechenden Schutzumfang umfassen.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Endoskop
- 11
- weicher Abschnitt
- 111
- härteverändernder Abschnitt
- 12
- Abwinkelabschnitt
- 121
- Abwinkelteil
- 129
- Aufnahmenut
- 13
- Distalspitze
- 14
- Einführteil
- 15
- Außenschlauch
- 16
- Biegeverhinderungsabschnitt
- 161
- Biegeverhinderungskappe
- 17
- hintere Endkappe
- 20
- Bedieneinheit
- 21
- Abwinkelknopf
- 22
- Kanaleinlass
- 23
- Bedieneinheitsgehäuse
- 25
- Universalkabel
- 30
- Härteeinstellbedieneinheit
- 31
- Härteeinstelldrehknopf
- 32
- Nockenmechanismus
- 321
- erste Nockennut
- 322
- Nockenring
- 325
- Drehknopfeingriffsnut
- 326
- Drehknopfeingriffsabschnitt
- 33
- Kragenring
- 34
- Hüllenbefestigungseinheit
- 341
- Befestigungsschraube
- 342
- Hüllenbefestigungsring
- 345
- Einstellloch
- 35
- Führungsrahmen
- 352
- zweite Nockennut
- 355
- Gleitnut
- 36
- angetriebener Körper
- 361
- Drahthalteabschnitt
- 362
- Drahtloch
- 363
- Drahtschlitz
- 365
- Nockenstift
- 40
- Härteeinstellkabel
- 41
- Härteeinstellhülle
- 42
- Verbindungskabel
- 421
- Hüllenaufnahme
- 425
- Befestigungsschraubenloch
- 44
- Härteeinstelldraht
- 441
- Rückhalteelement
- 46
- Kopplungswerkzeug
- 47
- Distalspitzen-Verriegelungswerkzeug
- 471
- Verriegelungsvorsprung
- 475
- Befestigungsloch
- 48
- Verbindungsrohr
- 481
- Verriegelungswerkzeugnut
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 2004230201 A [0002]
- JP 2002355217 A [0002]