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Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Verbindungsteil zum elektrischen Verbinden einer ersten und einer zweiten Vorrichtung, wobei das elektrische Verbindungsteil aus einem Gehäuse besteht, das zwei Arme enthält, die in einem Winkel von 90° zueinander angeordnet sind.
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Eine mögliche Anwendung für ein solches Teil ist das Verbinden eines Gasmikrogenerators für eine Kraftfahrzeugsicherheitsvorrichtung mit einem Mittel zum Auslösen dieses Mikrogenerators.
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Im Zusammenhang mit der Kraftfahrzeugsicherheit werden solche Gasmikrogeneratoren derzeit in Vorstraffungs- oder Rückzugsvorrichtungen für Sicherheitsgurte verwendet.
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Das Problem bei der Montage solcher Vorrichtungen liegt im Wesentlichen im fehlenden Platz.
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Genauer gesagt, wird ein solcher Vorstraffer am Ende einer Gurtschleife und in der Nähe des Fahrgestells des Fahrzeugs angebracht. In der Praxis hat der Arbeiter nur sehr wenig Platz zum Verbinden des Gasmikrogenerators mit dem Mittel, das – gestützt auf ein Signal von einem Aufpralldetektor – seine Auslösung bewirkt. Sie sind im Allgemeinen in Verlängerung zueinander angeordnet.
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Ein solcher Mikrogenerator umfasst im Allgemeinen zwei Stifte oder Elektroden, die einen elektrischen Strom zu der in dem Generator enthaltenen Ladung übertragen, wodurch seine Auslösung bewirkt wird. Aber der Anschluss dieser Stifte ist aufgrund ihrer Sperrigkeit schwierig, so dass es zum Verbiegen der Stifte kommt.
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Das ist nicht akzeptabel, da es das korrekte Auslösen des Vorstraffersystems beeinträchtigen kann.
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Die vorliegende Erfindung ist vor allem auf die Lösung dieses Problem gerichtet, indem sie ein elektrisches Verbindungsteil bereitstellt, das die Verbindung zweier Vorrichtungen erlaubt, zum Beispiel die Verbindung eines Gasmikrogenerators mit seiner Auslösekomponente, ohne dass beengte Platzverhältnisse bei der Montage eine Rolle spielen; ohne in irgend einer Weise den Aufbau und die Funktion der derzeit verfügbaren Teile zu verändern; und ohne die Sicherheit in irgend einer Weise zu beeinträchtigen.
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Eine weitere Aufgabe ist es, ein Verbindungsteil bereitzustellen, dessen Bestandteile in perfekter Weise zueinander angeordnet sind, ohne dass die Gefahr einer mangelnden Ausrichtung oder dergleichen besteht, was eine perfekte elektrische Verbindung der Vorrichtungen miteinander beeinträchtigen würde.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Teil bereitzustellen, dessen verschiedene Bestandteile sich für eine automatisierte Montage eignen.
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Das heißt, die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Verbindungsteil, das dafür ausgelegt ist, eine erste und eine zweite Vorrichtung elektrisch zu verbinden, und das durch ein Gehäuse gebildet wird, das zwei Arme enthält, die in einem Winkel von 90° zueinander stehen, wobei in diesem Gehäuse ein Paar elektrischer Verbinder untergebracht ist, von denen ein erstes Ende die Form eines Stiftes hat, der längs in einem der Arme untergebracht ist, während ein zweites Ende die Form einer Hülse hat, die längs in dem anderen der Arme untergebracht ist, wobei diese Stifte und Hülsen elektrisch mit komplementären Hülsen, die sich in der ersten Vorrichtung befinden, bzw. mit komplementären Stiften, die in der zweiten Vorrichtung ausgebildet sind, verbunden werden können.
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Das Besondere an diesem Teil ist, dass das Gehäuse aus zwei unabhängigen Teilen besteht, d. h. einem Korpus und einer abnehmbaren Abdeckung, die Mittel zum Aufnehmen und/oder Mittel zum Verriegeln der Verbinder enthalten, und dass der Arm, in dem die Stifte untergebracht sind, mit einem Nebenschlusselement ausgestattet ist, das in der Lage ist, bei Fehlen einer Verbindung die Stifte mit den Hülsen der ersten Vorrichtung elektrisch zu verbinden.
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Diese Konstruktion aus zwei unabhängigen Teilen erlaubt den ungehinderten Zugang zum Inneren des Korpus, um die Verbinder zu platzieren.
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Das Vorhandensein eines Mittels zum Aufnehmen und/oder eines Mittel zum Arretieren der Verbinder garantiert ihre ordnungsgemäß Positionierung, die für jede ordnungsgemäße elektrische Verbindung erforderlich ist.
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Darüber hinaus ermöglicht das Vorhandensein eines Nebenschlusselements im Inneren des Teils das gefahrlose Ableiten von unerwünschtem elektrischem Strom.
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In einer besonderen Ausführungsform enthält der Korpus Arrangements, die es einerseits ermöglichen, die Verbinder in einer Richtung anzuordnen, die allgemein parallel zu dem Arm verläuft, der die Stifte aufnimmt, und die es andererseits ermöglichen, die Abdeckung in einer Richtung anzuordnen, die allgemein parallel zu dem Arm verläuft, der die Hülsen aufnimmt.
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Diese beiden Anordnungen verlaufen daher entlang der Senkrechten.
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Darüber hinaus – gemäß weiteren vorteilhaften und nicht-einschränkenden Merkmalen der Erfindung –:
- – enthält das Nebenschlusselement einen Korpus und zwei Bügel, die um 180° gebogen sind, um Enden zu bilden, die mit den Stiften in Kontakt stehen;
- – enthält der zugehörige Arm eine Wand zum Aufnehmen des Nebenschlusselements;
- – enthält das Nebenschlusselement eine Lasche zum Halten und Verriegeln auf dem Arm;
- – sind die Verbinder mit einem mechanischen oder elastischen Mittel zum Verriegeln auf dem Korpus versehen, wobei dieses Mittel so ausgebildet ist, dass es nicht entriegelt werden kann;
- – besteht das Verriegelungsmittel aus einem Federblatt, das um 180° gebogen ist;
- – steht das Federblatt mit einem fest an dem Korpus angebrachten Trennelement in Kontakt und wird an diesem Trennelement gehalten;
- – haben die Stifte Kanalvorsprünge innerhalb von Öffnungen, die in dem Korpus ausgebildet sind;
- – haben die Öffnungen am Umfang angeordnete Vorsprünge zum seitlichen Arretieren der Stifte;
- – hat mindestens einer der Verbinder in der Stifte-Hülsen-Verbindung eine Öffnung, die in der Achse der Hülsen angeordnet ist;
- – enthält die Abdeckung Laschen, die mindestens teilweise in die Öffnung eingreifen können;
- –enthält die Abdeckung integrierte Flächen, die so eingepasst sind, dass sie an den Hülsen entlang gleiten;
- – erstrecken sich die Verbinder in zwei Ebenen parallel zueinander;
- – erstrecken sich die Hülsen der Verbinder in zwei parallelen Ebenen, während sich die Stifte in derselben Ebene erstrecken, die selbst parallel zu der Ebene der Hülsen verläuft;
- – nimmt die Ebene, in der sich die Stifte erstrecken, eine mittlere Position ein, die den Ebenen der Hülsen zugewandt ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung deutlich, die unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen gegeben wird, in denen Folgendes dargestellt ist:
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1 ist eine perspektivische Ansicht der verschiedenen Elemente, die eine erste Ausführungsform des Verbindungsteils gemäß der Erfindung bilden;
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2A und 2B sind eine Seiten- bzw. eine Vorderansicht des Teils;
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2C ist eine Seitenansicht des Teils von 2A, das über seinen „vertikalen” Arm mit einem Gasmikrogenerator verbunden ist;
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3 ist eine perspektivische Ansicht des „horizontalen” Arms, die dazu dient, seine interne Struktur und insbesondere ein Nebenschlusselement, mit dem er versehen ist, zu zeigen;
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4A und 4B sind perspektivische Ansichten in zwei entgegengesetzten Richtungen dieses Nebenschlusselements;
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5A und 5B sind perspektivische Ansichten von einem der Verbinder des Teils, wobei 5A den Verbinder teilweise geöffnet zeigt;
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6 ist eine perspektivische Ansicht des Korpus des Teils und der Verbinder zu dem Zweck, die Richtung des Eingriffs der Verbinder mit Bezug auf den Korpus genauer zu zeigen;
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7 ist eine Teilansicht der Unterseite des „horizontalen” Arms, die das Vorhandensein von Öffnungen zeigt, die nach außen hin öffnen, um die Stifte der Verbinder hindurchzulassen;
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8 und 9 sind perspektivische Ansichten (in einem Fall eine Teilansicht) des Korpus, an dem zuvor die Verbinder montiert wurden, wobei insbesondere veranschaulicht ist, wie diese Verbinder arretiert sind;
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10A und 10B sind perspektivische Ansichten – in zwei entgegengesetzten Richtungen – des Korpus aus den 8 und 9 sowie der Abdeckung, wobei die Abdeckung nicht an dem Korpus montiert ist;
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11 ist eine perspektivische Ansicht entlang einer mittigen Längsschnittebene des Verbindungsteils aus 2A;
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12 ist eine perspektivische Ansicht der Baugruppe aus 2C;
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13 ist eine Seitenansicht entlang einer mittigen Längsschnittebene der Baugruppe der 2C und 13;
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14 und 15 sind Ansichten analog den 2B und 2C einer zweiten Ausführungsform des Verbindungsteils;
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16A und 16B sind perspektivische Ansichten der Verbinder, die in dieser alternativen Ausführungsform enthalten sind;
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17, 18, 19 und 20 sind Ansichten analog den 8, 9, 10A und 10B dieser Ausführungsform.
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Das in den 1–13 veranschaulichte Gehäuse 1 besteht aus einem Korpus 2, der zwei „Arme” aufweist, die in einem Winkel von 90° zueinander ausgerichtet sind.
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Diese zwei Arme sind mit den Bezugszahlen 6 und 7 bezeichnet.
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Im Interesse der Einheitlichkeit, und zur Vereinfachung des Lesens der vorliegenden Beschreibung, soll der Arm 6 die Bezeichnung „horizontaler Arm”. erhalten, während der Arm 7 als der „vertikale Arm” bezeichnet wird.
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Das Gehäuse 1 umfasst außerdem eine Abdeckung 3, die dazu dient, die Rückseite des Armes 6 sowie einen großen Abschnitt des Armes 7 abzudecken.
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Der Arm 6 hat die allgemeine Form einer Hülse, die an ihrem freien Ende offen ist. Er wird in Längsrichtung durch eine äußere Wand 60 und in Querrichtung durch eine Bodenwand 64 begrenzt. Diese Wände 60 und 64 begrenzen einen Hohlraum 61.
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Dieser Hohlraum ist dafür ausgelegt, ein Ende mit einer komplementären Form einer (nicht gezeigten) Vorrichtung aufzunehmen, um eine elektrische Verbindung mit einer anderen Vorrichtung herzustellen. Natürlich kann die Form der Wand 60 und darum die Form des Hohlraums entsprechend der anzuschließenden Vorrichtung angepasst werden.
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Wie am besten in den 3 und 7 zu sehen, hat die Bodenwand 64 zwei Öffnungen 65 mit einer allgemein kreisförmigen Kontur. In 7 ist zu sehen, dass der Umfangsrand dieser Öffnungen Höcker oder Vorsprünge 650 enthält, die in einem regelmäßigen Winkelabstand verteilt angeordnet sind. Ihre Funktion wird weiter unten erläutert.
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Parallel zu der äußeren Wand 60 erstreckt sich, in dem oberen Abschnitt des Armes 6, eine längs ausgerichtete Wand 63. Sie ist einer Leiste 62 zugeordnet, die auf halber Länge der Wand 63 und an ihrer Innenseite, d. h. in Richtung des Inneren des Hohlraums 61, angeordnet ist.
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Die Wände 63 und die Leisten 62 nehmen ein Nebenschlusselement auf, das am besten in den 1, 3, 4A und 4B zu sehen ist.
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Dieses Nebenschlusselement 5 besteht aus Metall und enthält im Wesentlichen einen Korpus 50 sowie zwei Bügel 51.
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Der Korpus 50 besteht aus einer allgemein planaren Platte, die eine Basis 501 umfasst, die mit zwei parallelen Armen 500 verbunden ist, wodurch das Bauteil die allgemeine Form eines „U” erhält. Beide Arme 500 sind auf halber Höhe durch ein Wandelement 504 verbunden, das eine Traverse bildet, die ein Fenster 502 begrenzt, durch das sich eine Verriegelungslasche 503 erstreckt, die in einem Winkel ausgerichtet und mit der Basis 501 einstückig ausgebildet ist.
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Beide Arme 500 sind um 180° umgebogen, um über gekrümmte Übergangsbereiche 505 die beiden oben erwähnten Bügel 51 zu bilden.
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Diese sich an die gekrümmten Übergangsbereiche 505 anschließenden Bügel umfassen einen ersten Abschnitt 510 parallel zu der Platte 50, einen zweiten Abschnitt 511, der in einem Winkel angeordnet ist und von der Platte 50 fort weist, einen dritten Abschnitt 512 parallel zu dem ersten Abschnitt 510 sowie einen vierten Abschnitt 513, der senkrecht zu dem Abschnitt 512 verläuft und von dem Korpus 50 fort weist.
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Dieser Korpus 50 ist zwischen der äußeren Wand 60 und der oben angesprochenen Wand 63 des Armes 6 montiert.
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Die Verriegelungslasche 503 wirkt mit der Wand 60 zusammen, und die Übergangsbereiche 505 überlappen die Wand 63, während die Leiste 62 als ein Trennelement oder Abstandshalter für beide Bügel 51 fungiert.
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Wie am deutlichsten in 2B zu sehen, sind die Bügel 51 so bemessen, dass die Enden 513 – wie oben angesprochen – die Öffnungen 65 teilweise überlappen.
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Wie später noch zu sehen ist, nehmen diese Öffnungen 65 Stifte 40 von Verbindern 4 auf. Während ihrer Platzierung stehen die Verbinder in direktem Kontakt mit den oben angesprochenen Enden 513, so dass das Nebenschlusselement 5 seine Funktion in vollem Umfang erfüllen kann.
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Während der Verbindung einer elektrischen Vorrichtung mit dem Arm 6 werden die Bügel 51 des Elements 5 durch die Vorrichtung in Richtung des Korpus 50 so zurückgeschoben, dass die Enden 513 nicht mehr mit den Verbindern in Kontakt stehen.
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Der vertikale Arm 7 des Korpus 2, wie am besten in 9 zu sehen, ist in Richtung der Unterseite durch eine Basis 70 mit einer kreisförmigen Kontur begrenzt, die ein Paar Öffnungen – ebenfalls mit einer kreisförmigen Kontur – aufweist, die mit der Bezugszahl 700 versehen sind und insbesondere in den 10B und 11 zu sehen sind.
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Die Basis 70 ist außerdem mit einem zusätzlichen Paar Öffnungen 701 versehen, die so angeordnet sind, dass sie den Öffnungen 700 zugewandt und zum Umfang versetzt sind.
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Von dieser Basis erhebt sich ein vorderer Abschnitt 71, der dem Abzweig 6 zugewandt ist und eine konvexe Außenfläche aufweist. Er trägt eine Nase 75, die nicht sehr weit von dem Arm 6 angeordnet und parallel zu diesem ausgerichtet ist.
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Der Rest des vertikalen Arms besteht aus einer Reihe von Elementen, die im Folgenden beschrieben werden.
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Insbesondere die Rückseite der unteren Wand 64 des Armes 6, d. h. diejenige, die dem Arm 7 zugewandt ist, trägt – über der Öffnung 65 – Elemente 640 zum Verriegeln der mit der Bezugszahl 3 bezeichneten Abdeckung. Diese Elemente sind in der vertikalen Richtung offen und erstrecken sich aufwärts, d. h. senkrecht zu dem Arm 6.
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Des Weiteren erkennt man das Vorhandensein zweier Wände 72, die sich vertikal von der Basis 70 erstrecken. Sie haben die Form eines Kreisbogens und schließen sich an den Abschnitt 71 an. Diese Wände 72 erstrecken sich über eine mit 73 bezeichnete, eingerückte Wand von geringerer Dicke aufwärts. Das obere Ende dieser Wände 73 ist mit einer Rastnase mit einer schrägen Fläche 730, die vertikal angeordnet ist, versehen.
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Von der Basis 70 erstreckt sich außerdem eine weitere Wand 74, die relativ zu den Wänden 72 eine mittige Position einnimmt und die in einer allgemein vertikalen Ebene angeordnet ist. Dadurch begrenzt sie zwischen beiden Wänden 72 zwei Räume E. Der Zugang zu diesen Räumen ist in einer Richtung möglich, die allgemein parallel zu dem Arm 6, in Richtung der Öffnungen 65, verläuft.
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Die Höhe der Wand 74 ist unregelmäßig. Von außen nach innen besteht sie aus einem Steg 740, einem Schlitz 741 sowie einer hohen Trennwand 742.
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Eine der Wände 72 sowie die hohe Trennwand 742 haben einen Abschnitt mit einer größeren Dicke, der mit der Bezugszahl 731 bzw. 743 bezeichnet ist und der das Sperren der Verbinder 4 garantiert, wie weiter unten noch zu sehen sein wird.
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Der Korpus 2 des Gehäuses nimmt zwei identische elektrische Verbinder 4 auf, die in 1 am besten zu sehen sind. Diese Verbinder erstrecken sich in zwei parallelen Ebenen P1 und P2.
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Wir wenden uns nun den 5A und 5B zu, wo einer dieser Verbinder im Detail veranschaulicht ist.
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Dieser Verbinder 4 besteht aus einem elektrisch leitenden Metallteil.
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Er umfasst einen Stift 40, der in einem Winkel von 90° mit einer Hülse 41 verbunden ist.
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Der Stift 40 besteht aus einer zylindrischen Röhre 400 mit einem geschlossenen freien Ende, deren Durchmesser den Abmessungen einer Hülse einer ersten zu verbindenden Vorrichtung entspricht.
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Die Röhre ist mit einer einen größeren Durchmesser aufweisenden Basis 401 verbunden, deren Umfang eine Reihe von Nasen 403 enthält, deren Funktion weiter unten beschrieben wird.
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Der Stift 40 ist mit der Hülse 41 durch einen gekrümmten Bereich 42 verbunden, der eine Öffnung 43 aufweist, die Zugang zum Inneren des Hülse 41 in ihrer Längsrichtung gewährt.
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Die Hülse 41 besteht aus einer Röhre 410 mit einem quadratischen Querschnitt, die an ihrem freien Ende 411 offen ist.
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Ihre Wand 415, die dem Stift 40 entgegen gerichtet ist, enthält eine innen liegende Lasche 416, die längs angeordnet und als ein Federblatt ausgebildet ist.
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Diese Lasche ist dafür vorgesehen, mit einem Stift einer elektrisch zu verbindenden zweiten Vorrichtung direkt in Kontakt zu treten.
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Im oberen Abschnitt der Wand 415 erstreckt sich ein Mittel zum Verriegeln des Verbinders am Korpus 2 des Gehäuses.
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In diesem Fall ist das ein Federblatt 412, das sich von der Wand 415 in Richtung des Stiftes 40 erstreckt. Es enthält einen ersten Arm 413 sowie einen zweiten Endarm 414, der in einem Winkel von 180° ausgerichtet.
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Wie insbesondere in den 6 und 9 gezeigt, erfolgt die Platzierung der Verbinder in der Richtung des Pfeils f, allgemein parallel zu dem Arm 6.
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Während dieser Platzierung werden die Hülsen 41 näher an die Räume E des Armes 7, die durch die Wände 72 und 74 begrenzt sind, herangeführt.
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Die Röhren 400 der Stifte 40 werden in die Öffnungen 65 eingeführt. Während dieser Bewegung werden die Federblätter 412 der Verbinder zusammengedrückt, rasten an den Überhöhungen 731 und 743 des Armes 7 ein und werden daran arretiert.
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Die Vorsprünge 650 an den Öffnungen 65 unterstützen das seitliche Arretieren der Stifte 40, während die Nasen 403 ein mögliches Spiel zwischen der Basis 401 und dem sie aufnehmenden Durchgang beseitigen.
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Auf diese Weise werden die Verbinder 4 perfekt in das Gehäuse eingesetzt.
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Des Weiteren ist ein Herausziehen dieser Verbinder in einer Richtung parallel zu dem Arm 7 unmöglich. Andererseits ist ein Herausziehen entlang einer Richtung parallel zu dem Arm 6 möglich, wenn man bewusst auf die Federblätter 412 drückt.
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Die Abdeckung 3 enthält einen oberen Flansch mit einer gekrümmten Kontur ähnlich der des Armes 6, wobei dieser Flansch in seinem unteren Abschnitt offen ist. Sie ist mit einem Korpus 31 mit einer gekrümmten Wand verbunden, die die gleiche Krümmung wie der frei liegende Abschnitt der Basis des Armes 7 aufweist.
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Auf der Außenfläche des Korpus 31 befindet sich in einer mittigen Position, nahe seinem freien Ende, eine Nase 310, die dafür ausgelegt ist, die relative Eingriffnahme des Gehäuses 2 relativ zu einer elektrisch zu verbindenden Vorrichtung zu begrenzen.
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Auf jeder Seite dieser Nase befindet sich ein nach außen gerichteter Sims 311, der gegenüber dem freien Ende des Korpus 31 in einem Winkel angeordnet ist.
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Wie weiter unten noch zu sehen sein wird, dient dieser Sims dazu, in einem komplementären Mittel, das sich an der zu verbindenden Vorrichtung befindet, eingerastet zu werden.
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Oberhalb der Simse 311 befinden sich zwei Rücksprünge 32 mit einer Öffnung 320, deren Funktion später noch erläutert wird.
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Eine Reihe von Nasen, die im Folgenden ausführlicher beschrieben werden, erstrecken sich auf der Innenseite des Korpus 31.
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So erstrecken sich von dem oberen Abschnitt des Flansches 30, in Richtung des Endes des Korpus 31, zwei Nasen 33 mit einem T-förmigen Querschnitt, deren Quersteg dazu dient, in die am Gehäuse 2 befindlichen Verriegelungselemente 640 einzugreifen.
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Es sind des Weiteren zwei Nasen 35 mit verkürzter Länge vorhanden, die teilweise in die Öffnungen 43 der Verbinder 4 an ihrem gekrümmten Zwischenabschnitt 42 eingreifen.
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Zwischen den Nasen 35 ist des Weiteren eine vorspringende Wand 34 angeordnet, um zwischen den Verbindern 4 einzugreifen.
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Und zum Schluss sind zwei Leisten 36 von großer Länge zu sehen, die auf beiden Seiten der Nasen 35 dergestalt angeordnet sind, dass sie entlang der Verbinder 4 und speziell entlang ihrer Fläche 415 angeordnet sind. Das freie Ende dieser Leisten ist so ausgebildet, dass es mit den Öffnungen 701 der Basis zusammenwirken kann.
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11 zeigt das Zusammenwirken der Abdeckung 3 mit dem Gehäuse 2.
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Wie oben angesprochen, erfolgt die Eingriffnahme der Abdeckung 3 mit dem Gehäuse 2 in einer Richtung parallel zu dem Arm 7, in der Richtung des Pfeils g.
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Dadurch werden die Nasen 731 des Armes 7 in den Fenstern 320 der Abdeckung verriegelt. Darüber hinaus passen die Nasen 35 der Abdeckung teilweise in die Öffnungen 43 der Verbinder, während die Leisten 36 an der Fläche 415 dieser Verbinder anliegen.
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Wenn die Verbinder nicht ordnungsgemäß positioniert sind, so kann die Abdeckung aufgrund dieser Anordnung nicht ordnungsgemäß das Gehäuse 2 in Eingriff nehmen.
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Wenn die Abdeckung verriegelt, so bedeutet dies hingegen, dass die Nasen 35 und die Leisten 36 relativ zu dem Verbinder 4 ordnungsgemäß positioniert sind, so dass eine perfekte Platzierung aller Elemente des Teils garantiert ist.
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Anhand der 12 und 13 ist es möglich, vollständig zu verstehen, wie das erfindungsgemäße Teil mit einer elektrisch zu verbindenden Vorrichtung zusammenwirkt, die ein Paar Stifte enthält.
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Die betreffende Vorrichtung trägt die Bezugszahl 8 und hat eine zylindrische Form mit einem oberen Umfangsflansch 80.
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Dieser weist eine Aussparung 81 auf, um die Arretiernase 75 aufzunehmen, die sich an der Vorderfläche des Armes 7 des Korpus 2 befindet.
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Wie in 13 zu sehen ist, ist die Innenseite des Flansches 80 als eine Rastklinke 82 zum Aufnehmen und Arretieren des Simses 311, der sich an der Abdeckung 3 befindet, ausgebildet.
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Die Vorrichtung enthält Stifte 83 vom gleichen Typ wie die Stifte 40. Diese Stifte 83 werden perfekt in den Hülsen 41 der Verbinder 4 aufgenommen, wobei das Federblatt 415 für einen perfekten Kontakt zwischen den Stiften 83 und den komplementären Hülsen 41 sorgt.
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Eine Alternative der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in den 14–20 veranschaulicht.
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Sie zeigen einen Aufbau analog zu dem, der gerade beschrieben wurde. Dementsprechend sind die Elemente, deren Bezugszahlen mit denen der Vorrichtung der ersten Alternative identisch sind, als identische oder ähnlich anzusehen.
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Der Hauptunterschied dieser Ausführungsform besteht in der besonderen Ausrichtung der Stifte beider elektrischer Verbinder, mit denen sie ausgestattet ist. Diese Verbinder haben in den Figuren die Bezugszahlen 4' und 4''.
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Der in 16B veranschaulichte Verbinder 4' hat einen Aufbau, der dem des Verbinders 4 der 5A und 5B relativ ähnlich ist. Die Elemente, die diese beiden Ausführungsformen gemeinsam haben, tragen die gleiche Bezugszahl mit einem hochgesetzten Index.
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Der einzige nennenswerte Unterschied liegt in der Tatsache, dass sich der Stift 40 in einer Ebene 23 erstreckt, die relativ zu der Ebene der Hülse 41' parallel verläuft, d. h. verschoben ist.
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Das Gleiche gilt für den Verbinder 4'' von 16A, wobei anzumerken ist, dass der Stift 40'' in der entgegengesetzten Richtung verschoben ist und in einer Ebene 23 parallel zu der Ebene P4 der Hülse 41'' angeordnet ist.
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Durch diese besondere Anordnung, wie am deutlichsten in 14 gezeigt, wird eine solche Positionierung der Stifte 40' und 40'' erhalten, dass sie in derselben vertikalen Ebene P3 ausgerichtet sind.
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Zusammenfassung
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Die Erfindung betrifft ein elektrisches Verbindungsteil, das dafür ausgelegt ist, eine erste und eine zweite Vorrichtung elektrisch zu verbinden, und das aus einem Gehäuse (1) besteht, das zwei Arme (6, 7) aufweist, die in einem Winkel von 90° zueinander ausgerichtet sind, wobei dieses Gehäuse ein Paar elektrischer Verbinder (4; 4', 4'') aufnimmt, von denen ein erstes Ende die Form eines Stiftes (40; 40', 40'') hat, der längs in einem der Arme (6) aufgenommen ist, während ein zweites Ende die Form einer Hülse (41; 41', 41'') hat, die längs in dem anderen (7) der Arme aufgenommen ist, wobei diese Stifte (40; 40', 40'') und Hülsen (41; 41', 41'') mit komplementären Hülsen, die sich in der ersten Vorrichtung befinden, bzw. mit komplementären Stiften (83), die sich in der zweiten Vorrichtung (8) befinden, elektrisch verbunden werden können; es ist anzumerken, dass dieses Gehäuse (1) durch zwei unabhängige Teile gebildet ist, und zwar einen Korpus (2) und eine abnehmbare Abdeckung (3), die ein Mittel (65, 700) zum Aufnehmen und/oder ein Mittel (730, 742) zum Verriegeln der Verbinder (4, 4', 4'') umfassen, und dass der Arm (6), der die Stifte (40; 40', 40'') enthält, mit einem Nebenschlusselement (5) ausgestattet ist, das die Stifte (40; 40', 40'') bei Fehlen einer Verbindung an den Hülsen der ersten Vorrichtung elektrisch verbindet.