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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein isolierendes Gehäuse
für einen
durchgehenden elektrischen Verbinder von der Art, der durch ein Durchgangsloch
in einer im wesentlichen flachen Platte, die zum Beispiel von einem
Teil eines Fahrzeugkörpers
definiert wird, in eine Verriegelungsstellung eingesetzt wird und
mit einem komplementären elektrischen
Verbinder auf der entgegengesetzten Seite der Platte zusammengesteckt
wird.
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Es sind Gehäuse für Verbinder der obigen Art
bekannt, die im wesentlichen zylindersymmetrisch zu einer Längsachse
sind und mehrere Längshohlräume für entsprechende
elektrische Anschlüsse definieren.
Solche Gehäuse
weisen einen äußeren Umfangsflansch,
der in der Verriegelungsstellung gegen die Platte anliegt, und mehrere
radiale äußere Eingriffsglieder
auf, die in einer Einführrichtung
parallel zur Achse in entsprechende Hohlkehlen eingeführt werden,
welche komplementäre
Profile aufweisen und in einer Seitenkante des Lochs in der Platte ausgebildet
sind, und drehen sich direkt hinter der Platte und in Bezug auf
die Hohlkehlen, um auf der dem Flansch entgegengesetzten Seite der
Platte aufzuliegen, wo sie winkelmäßig in Stellung verriegelt werden,
um eine Bajonettverbindung zu definieren.
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Gehäuse für Verbinder der obigen Art
finden wenig praktische Anwendung und sind insbesondere ungeeignet
zur Verwendung in Teilen des Fahrzeugs, die schwierig zugänglich sind
und daher nicht genügend
Raum bieten, um das Gehäuse
in Bezug auf die Platte zu drehen.
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Es ist ein Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, ein Gehäuse
für einen
durchgehenden elektrischen Verbinder zu liefern, das so konstruiert
ist, dass es eine einfache, kostengünstige Lösung des oben erwähnten Nach teils
bietet, der typischerweise mit den bekannten elektrischen Verbindern
verbunden ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird ein Gehäuse
für einen
durchgehenden elektrischen Verbinder angegeben, wobei das Gehäuse eine
Längsachse
hat, durch ein Durchgangsloch in einer Platte in eine Verriegelungsstellung
einsetzbar ist, und aufweist:
- – mehrere
Längshohlräume für jeweilige
elektrische Anschlüsse; – einen
Umfangsflansch, der sich von einer Außenfläche des Gehäuses aus erstreckt und der
in der Verriegelungsstellung gegen die Platte anliegt;
- – mindestens
ein Eingriffsglied, das radial von der Außenfläche vorsteht, zusammen mit
dem Flansch eine jeweilige U-förmige
Vertiefung zur Aufnahme der Platte definiert, und in einer Einführrichtung
parallel zur Achse in eine Hohlkehle einführbar ist, die ein komplementäres Profil
aufweist und in einer Seitenkante des Lochs ausgebildet ist; und
- – Rückhaltemittel,
die vom Flansch getragen werden und mit der Seitenkante des Lochs
zusammenwirken, wenn das Gehäuse
durch die Platte hindurch eingesetzt wird, so dass das Eingriffsglied
auf der dem Flansch entgegengesetzten Seite gegen die Platte anliegt
und die Platte in die Vertiefung eingreift, um die Verriegelungsstellung zu
definieren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung
eine Öffnung
zum Einführen
der Platte aufweist, die in einer Eingriffsrichtung quer zur Einführrichtung
ausgerichtet ist, um eine Translationsbewegung des Gehäuses in
der Eingriffsrichtung zu ermöglichen,
wenn das Gehäuse
in das Loch eingesetzt wird, und dass die Rückhaltemittel Anschlagmittel
aufweisen, die mit der Seitenkante des Lochs auf der dem Eingriffsglied diametral
entgegengesetzt liegenden Seite zusammenwirken, um in der Eingriffs richtung
einen Druck auf das Gehäuse
auszuüben
und das Gehäuse
in der Verriegelungsstellung radial in Bezug auf die Platte zu befestigen.
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Eine bevorzugte, nicht einschränkende Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird als Beispiel unter Bezugnahme auf
die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
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1 eine
perspektivische Vorderansicht eines Gehäuses für einen durchgehenden elektrischen Verbinder
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt, das in einer Verriegelungsstellung innerhalb eines Lochs
in einer Platte eingesetzt ist;
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2 eine
perspektivische Seitenansicht des Gehäuses der 1 und der Platte vor dem Zusammenbau
zeigt;
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3 eine
Seitenansicht des Gehäuses
der 1 während seiner
Einführung
in das Loch in der Platte zeigt.
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In der beiliegenden Zeichnung bezeichnet das
Bezugszeichen 1 insgesamt ein isolierendes Gehäuse für einen
durchgehenden elektrischen Verbinder 2, d.h. von der Art,
der an einer im wesentlichen flache Platte 3 befestigt
wird, welche zum Beispiel von einem Teil eines Fahrzeugkörpers definiert
wird, und der mit einem komplementären elektrischen Verbinder
(nicht dargestellt) zusammengesteckt wird, der auf der entgegengesetzten
Seite der Platte 3 angeordnet ist.
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Das Gehäuse 1 ist in Bezug
auf eine Längsachse
A im wesentlichen zylindersymmetrisch und definiert mehrere Querreihen
von Längshohlräumen 4,
deren Achsen parallel zur Achse A liegen und die jeweils elektrische
Anschlüsse
(nicht dargestellt) aufnehmen.
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Das Gehäuse 1 wird in ein
in der Platte 3 ausgebildetes, im wesentlichen kreisförmiges Durchgangsloch 5 eingeführt und
an der Platte 3 durch Rückhaltemittel 6 in
einer Verriegelungsstellung (1)
befestigt.
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Das Gehäuse 1 weist einen
hinteren Teil 7, in dem Hohlräume 4 für die elektrischen
Anschlüsse ausgebildet
sind und der einen äußeren Umfangsflansch 8 aufweist,
der in der Verriegelungsstellung des Gehäuses 1 gegen die Platte 3 anliegt,
und einen hohlen vorderen Teil 9 auf, der auf der dem Flansch 8 entgegengesetzten
Seite axial vom hoch 5 vorsteht, mit den Hohlräumen 4 in Verbindung
steht und einen im wesentlichen zylindrischen Hohlraum 10 zur Aufnahme
eines entsprechend geformten Teils des komplementären Verbinders
aufweist. Genauer gesagt, ist der Flansch 8 im wesentlichen
U-förmig
und steht von einer Außenfläche 11 des
Gehäuses 1 vor.
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Die Rückhaltemittel 6 weisen
drei Eingriffsglieder oder Zähne 12a, 12b, 12c auf,
die radial von der Außenfläche 11 des
Gehäuses 1 vorstehen,
mit dem Flansch 8 jeweils U-förmige Vertiefungen zur Aufnahme
der Platte 3 definieren, und in einer Einführrichtung
I parallel zur Achse A in jeweilige Hohlkehlen 14 eingeführt werden,
die komplementäre Profile
aufweisen und in einer Seitenkante 15 des Lochs 5 ausgebildet
sind. Die Rückhaltemittel 6 weisen
auch zwei biegsame Rückhaltelanzen 16 auf,
die sich in der gleichen Ebene von jeweiligen entgegengesetzten
Enden des Flansches 8 aus erstrecken und elastisch mit
der Seitenkante 15 des Lochs 5 zusammenwirken,
wenn das Gehäuse 1 in
das Loch 5 eingeführt
wird, so dass die Eingriffsglieder 12a, 12b, 12c auf
der dem Flansch 8 entgegengesetzten Seite gegen die Platte 3 in
Anlage kommen und die Platte 3 in die Vertiefungen 13 eingreift,
um die Verriegelungsstellung zu definieren.
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Genauer gesagt, haben die Eingriffsglieder 12a, 12b, 12c im
wesentlichen C-förmige
Profile zur Einführung
in entsprechende Hohlkehlen 14.
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Die Lanzen 16 sind im wesentlichen
bogenförmig,
und ihre freien Enden sind nebeneinander angeordnet.
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Ein wichtiger Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist es, dass die Vertiefungen 13 Öffnungen 17 für die Einführung der
Platte 3 aufweisen, die in einer Eingriffsrichtung E quer
zur Einführrichtung
I ausgerichtet sind, um eine Translationsbewegung des Gehäuses 1 in
der Eingriffsrichtung E zu ermöglichen, wenn
das Gehäuse 1 in
das Loch 5 eingesetzt wird; und die Lanzen 16 sind
an den freien Enden mit im wesentlichen parallelepipedisch geformten
Vorsprüngen 18 ausgestattet,
die mit den Seitenkanten 15 des Lochs 5 auf der
dem Eingriffsglied 12a diametral entgegengesetzten Seite
zusammenwirken, um in der Eingriffsrichtung E einen Druck auf das
Gehäuse 1 auszuüben und
das Gehäuse 1 radial
in Bezug auf die Platte 3 in der Verriegelungsstellung
zu befestigen.
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Genauer gesagt, definiert das Eingriffsglied 12a zusammen
mit dem Flansch 8 und mit einem Abschnitt der Außenfläche 11 des
Gehäuses 1,
der zwischen dem Eingriffsglied 12a und dem Flansch 8 liegt,
die Vertiefung 13, und die Eingriffsglieder 12a, 12b, 12c haben
unterschiedliche Abmessungen, um das Einführen des Gehäuses 1 in
das Loch 5 in der Platte 3 nur in einer gegebenen,
vorbestimmten Winkelstellung zu erlauben.
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Die Eingriffsglieder 12b, 12c sind
auf entgegengesetzten Seiten der Linie angeordnet, die das Eingriffsglied 12a und
die Vorsprünge 18 verbindet, und
weisen je Einführabschnitte 19,
die zu den Profilen der jeweiligen Hohlkehlen 14 komplementäre Profile
haben und dem Flansch 8 gegenüberliegen, und Anschlagabschnitte 20 auf,
die von den Einführab schnitten 19 zum
Flansch 8 hin vorstehen und ihn berühren, und in der Verriegelungsstellung
des Gehäuses 1 Einweganschläge für die Seitenkanten der
Hohlkehlen 14 bilden, um ein Drehen des Gehäuses 1 in
jeder Richtung in Bezug auf die Platte 3 zu verhindern.
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Der Verbinder 2 wird in
der Platte 3 durch das Einführen des Gehäuses 1 durch
das Loch 5 in der Einfühnichtung
I und dann das Bewegen des Gehäuses 1 in
die Eingriffsrichtung E in der Verriegelungsstellung befestigt.
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Genauer gesagt, wenn das Gehäuse 1 durch das
Loch 5 eingeführt
wird, gleiten die Eingriffsglieder 12a, 12b, 12c in
entsprechenden Hohlkehlen 14, und wenn die Vorsprünge 18 mit
den Seitenkanten 15 des Lochs 5 in Berührung kommen,
biegen sich die Lanzen 16 in Bezug auf die Ebene des Flansches 8 zum hinteren
Abschnitt 7 des Gehäuses 1.
Wenn das Eingriffsglied 12a und die Einführabschnitte 19 der
Eingriffsglieder 12b, 12c die Platte 3 in
der Einführrichtung
I durchquert haben und der Flansch 8 in Anlage gegen die
Platte 3 positioniert ist, kann das Gehäuse 1 in die Eingriffsrichtung
E in die Verriegelungsstellung bewegt werden.
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Zu diesem Zeitpunkt sind das Eingriffsglied 12a und
die Einführabschnitte 19 der
Eingriffsglieder 12b, 12c auf der dem Flansch 8 entgegengesetzten Seite
in Anlage gegen die Platte 3 positioniert, so dass entsprechende
Abschnitte der Seitenkanten der Hohlkehlen 14 in die Vertiefungen 13 eingreifen,
wodurch die Vorsprünge 18 innerhalb
des Lochs 5 einschnappen können, um das Gehäuse 1 radial
in Bezug auf die Platte 3 zu verriegeln und es den Lanzen 16 zu
ermöglichen,
in ihre nicht verformte Stellung zurückzukehren. Gleichzeitig sind
die Anschlagabschnitte 20 der Eingriffsglieder 12b, 12c nahe
jeweiligen Endabschnitten der Seitenkanten der entsprechenden Hohlkehlen 14 positioniert,
um – zusammen mit
der Außenfläche 11 neben
dem Eingriffsglied 12a, die mit der Seitenkante der Hohlkehle 14 zusammenwirkt – das Gehäuse 1 am
Drehen in beiden Richtungen in Bezug auf die Platte 3 zu
hindern.
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Die Vorteile des Gehäuses 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung gehen klar aus der obigen Beschreibung hervor.
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Insbesondere wird das Gehäuse 1 an
der Platte 3 mit Hilfe von zwei aufeinanderfolgenden, linearen
Bewegungen befestigt, die, da sie durch einfaches Schieben des Gehäuses durchgeführt werden können, sehr
wenig Raum für
die Betätigung
benötigen,
so dass der Verbinder 2 in einem großen Anwendungsbereich eingesetzt
werden kann und insbesondere zur Verwendung bei schwer zugänglichen Autoteilen
geeignet ist.
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Selbstverständlich können Veränderungen am Gehäuse 1 vorgenommen
werden, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.