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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Prüfgerät
und eine elektronische Vorrichtung. Insbesondere bezieht sich die
vorliegende Erfindung auf ein Prüfgerät, das eine
geprüfte Vorrichtung prüft, und eine elektronische
Vorrichtung, die eine Prüfschaltung, die eine geprüfte
Schaltung prüft, enthält. Die vorliegende Anmeldung
bezieht sich auf eine US-Patentanmeldung Nr. 11/733 174, die am
9. April 2007 eingereicht wurde und deren Inhalt hier einbezogen
wird, falls dies in dem bezeichneten Staat anwendbar ist.
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STAND DER TECHNIK
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Allgemein
ist ein Prüfgerät, dass eine geprüfte
Vor richtung wie einen Halbleiter prüft, bekannt. Das Prüfgerät
liefert ein Prüfsignal mit einem vorbestimmten logischen
Muster zu der geprüften Vorrichtung und erfasst ein von
der geprüften Vorrichtung gemäß dem Prüfsignal
ausgegebenes Signal. Dann bestimmt das Prüfgerät,
ob die geprüfte Vorrichtung gut oder schlecht ist, durch
Vergleich des erfassten Signals mit dem erwarteten Wert.
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Das
Prüfgerät enthält einen Mustergenerator,
der aufeinanderfolgend Prüfmuster erzeugt, und eine Prüfsignal-Ausgabeschaltung,
die ein Prüfsignal mit logischen Werten gemäß jedem
der Prüfmuster, die beispielsweise im Patentdokument 1
offenbart sind, ausgibt. Der Mustergenerator liest aufeinanderfolgend
Befehle aus Folgedaten (Prüfbefehlsfolge), die in dem Speicher
gespeichert sind, und führt die gelesenen Befehle aus.
Dann liest der Mustergenerator die Musterdaten entsprechend jedem
der ausgeführten Befehle aus dem Speicher und gibt aufeinanderfolgend
die gelesenen Musterdaten als Prüfmuster aus. Hierdurch
kann das Prüfgerät das Prüfsignal mit
einem vorbestimmten logischen Muster zu der geprüften Vorrichtung
liefern.
- Patentdokument 1: Japanische Patentanmeldungs-Veröffentlichung
Nr. 2000-206210
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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DURCH DIE ERFINDUNG ZU LÖSENDE
PROBLEME
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Die
Gegenstände und der Inhalt der Prüfung werden
zusammen mit der Verbesserung der Funktion der geprüften
Vorrichtung erhöht, so dass die Anzahl von in den Folgedaten
enthaltenen Befehlen erhöht wird. Daher kann die Kapazität
des Speichers, in denen die Folgedaten in dem Prüfgerät
gespeichert sind, vergrößert werden.
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Es
ist demgemäß ein Vorteil der Erfindung, ein Prüfgerät
und eine elektronische Vorrichtung vorzusehen, die in der Lage sind,
das vorgenannte Problem zu lösen. dieser Vorteil kann durch
die Kombination von in den unabhängigen Ansprüchen
der Erfindung beschriebenen Merkmalen erreicht werden. Abhängige
Ansprüche hiervon spezifizieren bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung.
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MITTEIL ZUM LÖSEN
DER PROBLEME
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Somit
sieht ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Prüfgerät
vor, das eine geprüfte Vorrichtung prüft. Das
Prüfgerät enthält: einen Musterspeicher,
der eine Prüfbefehlsfolge speichert, die eine Prüffolge
zum Prüfen der geprüften Vorrichtung in einem
verdichteten Format definiert; eine Dehnungsschaltung, die die aus
dem Musterspeicher gelesene Prüfbefehlsfolge in eine solche
mit einem unverdichteten Format dehnt; ein Befehlscachespeicher,
der die durch die Dehnungsschaltung gedehnte Prüfbefehlsfolge
cachespeichert; eine Mustererzeugungsschaltung, die aufeinanderfolgend
die in dem Befehlscachespeicher gespeicherten Befehle liest und
die Befehle ausführt, um ein Prüfmuster für
den ausgeführten Befehl zu erzeugen; und eine Signalausgabeschaltung,
die ein Prüfsignal auf der Grundlage des Prüfmusters
erzeugt und das Prüfsignal zu der geprüften Vorrichtung
liefert.
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Ein
zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht eine elektronische
Vorrichtung enthaltend eine ge prüfte Schaltung und eine
Prüfschaltung, die die geprüfte Schaltung prüft,
vor. Die Prüfschaltung enthält: einen Musterspeicher,
der eine Prüfbefehlsfolge speichert, die eine Prüffolge
zum Prüfen der geprüften Schaltung in einem verdichteten
Format definiert; eine Dehnungsschaltung, die die aus dem Musterspeicher
gelesene Prüfbefehlsfolge in eine solche mit einem unverdichteten
Format dehnt; einen Befehlscachespeicher, der die durch die Dehnungsschaltung
gedehnte Prüfbefehlsfolge cachespeichert; eine Mustererzeugungsschaltung,
die aufeinanderfolgend die in dem Befehlscachespeicher gespeicherten
Befehle liest und die Befehle ausführt, um ein Prüfmuster
für den ausgeführten Befehl zu erzeugen; und eine
Signalausgabeschaltung, die ein Prüfsignal auf der Grundlage
des Prüfmusters erzeugt und das Prüfsignal zu
der geprüften Schaltung liefert.
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Ein
dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht ein Prüfverfahren
zum Prüfen einer geprüften Vorrichtung vor. Das
Verfahren enthält: Speichern einer Prüfbefehlsfolge,
die eine Prüffolge zum Prüfen der geprüften
Vorrichtung in einem verdichteten Format definiert; Dehnen der aus
dem Musterspeicher gelesenen Prüfbefehlsfolge in eine solche
mit einem unverdichteten Format; Cachespeichern der gedehnten Prüfbefehlsfolge;
aufeinanderfolgendes Lesen der gespeicherten Befehle und Ausführen
der Befehle, um ein Prüfmuster für den ausgeführten
Befehl zu erzeugen; und Erzeugen eines Prüfsignals auf
der Grundlage des Prüfmusters und Liefern des Prüfsignals
zu der geprüften Vorrichtung.
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Es
ist festzustellen, dass die vorbeschriebene Zusammenfassung der
Erfindung nicht notwendigerweise alle erforderlichen Merkmale der
Erfindung beschreibt. Die Erfindung kann auch eine Unterkombination
der vorbeschriebenen Merkmale sein.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
ein Beispiel für die Konfiguration eines Prüfgeräts 200 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
ein Beispiel für die Konfiguration eines Prüfmoduls 100;
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3 ist
ein erläuterndes Diagramm, das ein Beispiel für
in einem Musterlistenspeicher 14 gespeicherte Musterlisten
und für in einem Hauptspeicher 40 gespeicherte
Folgedaten und Musterdaten zeigt;
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4 zeigt
ein Beispiel für die Konfiguration einer Mustererzeugungsschaltung 70 gemäß einem Ausführungsbeispiel
zusammen mit dem Hauptspeicher 40 und der Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20;
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5 zeigt
ein Beispiel für Folgedaten (Prüfbefehlsfolge),
bevor sie verdichtet werden;
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6 zeigt
ein Beispiel für die Folgedaten vor der Verdichtung, die
Folgedaten in dem verdichteten Format durch Löschen des
NOP-Befehls, und die durch Dehnen der Folgedaten erhaltenen Folgedaten;
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7 zeigt
ein Beispiel für Folgedaten, enthaltend einen Anpassungssteuerbefehl
(JFF-Befehl);
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8 zeigt
ein Beispiel für Folgedaten, enthaltend einen Befehl zum
Bezeichnen der Anzahl von Malen (STI-Befehl) und einen Schleifensprungbefehl (JNI-Befehl);
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9 zeigt
ein Beispiel für Folgedaten enthaltend einen Brechungsbefehl
(BRK-Befehl);
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10 zeigt
ein Beispiel für Folgedaten enthaltend einen Iterationsbefehl
(IDXI-Befehl); und
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11 zeigt
ein Beispiel für die Konfiguration einer elektronischen
Vorrichtung 400 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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BESTE ART DER AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung wird auf der Grundlage bevorzugter Ausführungsbeispiele
beschrieben, die den Bereich der Erfindung nicht beschränken,
sondern die Erfindung veranschaulichen sollen. Alle Merkmale und
deren Kombinationen, die in den Ausführungsbeispielen beschrieben
sind, sind nicht notwendigerweise wesentlich für die Erfindung.
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1 zeigt
ein Beispiel für die Konfiguration eines Prüfgeräts 200 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Prüfgerät 200 prüft
geprüfte Vorrichtungen 300 wie Halbleiterschaltungen
und enthält eine Systemsteuervorrichtung 110,
mehrere Stationssteuervorrichtungen 130, einen Schalterkreis 140 und
mehrere Prüfmodule 100.
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Die
Systemsteuervorrichtung 110 empfängt ein Prüfsteuerprogramm,
Prüfprogrammdaten und Prüfmusterdaten, die von
dem Prüfgerät 200 verwendet werden, um
die geprüften Vorrichtungen 300 zu prüfen,
durch ein externes Netzwerk und speichert dieselben. Die mehreren
Stationssteuervorrichtungen 130 sind über ein
Kommunikationsnetzwerk mit der Systemsteuervorrichtung 110 verbunden.
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Die
Stationssteuervorrichtungen 130a–c führen
eine Steuerung durch, um jede der geprüften Vorrichtungen 300 zu
prüfen. Beispielsweise ist jede der mehreren Stationssteuervorrichtungen 130 entsprechend
jeder der geprüften Vorrichtungen 300 eins zu eins
angeordnet. Jede der Stationssteuervorrichtungen 130 steuert
die entsprechende geprüfte Vorrichtung 300.
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Die
Stationssteuervorrichtung 130a steuert die Prüfung
der geprüften Vorrichtung 300a, und die Stationssteuervorrichtung 130b steuert
die Prüfung der geprüften Vorrichtung 300b in 1.
Alternativ können die mehreren Stationssteuervorrichtungen 130 jeweils
jede der mehreren geprüften Vorrichtungen 300 prüfen.
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Insbesondere
erwirbt die Stationssteuervorrichtung 130 das Prüfsteuerprogramm
von der Systemsteuervorrichtung 110 und führt
dasselbe aus. Als Nächstes erwirbt die Stationssteuervorrichtung 130 von
der Systemsteuervorrichtung 110 die Prüfprogrammdaten
wie später beschriebene Folgedaten und die Prüfmusterdaten
als später beschriebene Musterdaten, die auf der Grundlage
des Prüfsteuerprogramms zum Prüfen der entsprechenden
geprüften Vorrichtung 300 verwendet werden. Nachfolgend werden
die Prüfprogrammdaten und die Prüfmusterdaten
allgemein als Prüfmusterreihen bezeichnet. Die Datenreihe
kann aus Daten enthaltend zumindest die Prüfprogrammdaten
oder die Prüfmusterdaten bestehen.
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Zusätzlich
speichert die Stationssteuervorrichtung 130 in einem oder
mehreren Prüfmodulen 100, die zum Prüfen
der geprüften Vorrichtungen 300 verwendet werden,
durch den Schalterkreis 140. Als Nächstes weist
die Stationssteuervorrichtung 130 die Prüfmodule 100 über
den Schalterkreis 140 an, die Prüfung gemäß den
Prüfprogrammdaten und den Prüfmusterdaten zu starten.
Dann empfängt die Stationssteuervorrichtung 130 eine
Unterbrechung von Prüfmodulen 100, die anzeigt,
dass die Prüfung beendet ist, und bewirkt, dass die Prüfmodule 100 die nächste
Prüfung auf der Grundlage des Prüfergebnisses
durchführen.
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Der
Schalterkreis 140 verbindet jede der mehreren Stationssteuervorrichtungen 130 mit
den mehreren Prüfmodulen 100, die durch jede der
mehreren Stationssteuervorrichtungen 130 gesteuert werden,
und überträgt die Kommunikation zwischen diesen.
Hier kann eine vorbestimmte Stationssteuervorrichtung 130 den
Schalterkreis 140 setzen, um jede der Stationssteuervorrichtungen 130 mit
einem oder mehreren Prüfmodulen, die zum Prüfen
der geprüften Vorrichtung 300 durch die Stationssteuervorrichtung 130 verwendet
werden, auf der Grundlage des Befehls beispielsweise durch den Benutzer
des Prüfgeräts 200 und des Prüfsteuerprogramms
zu verbinden.
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Beispielsweise
wird die Stationssteuervorrichtung 130a gesetzt, um mit
den mehreren Prüfmodulen 100a verbunden zu werden,
und prüft die geprüfte Vorrichtung 300a durch
Verwendung der mehreren Prüfmodule 100 in 1.
Hier können die Konfiguration und die Arbeitsweise der
anderen Stationssteuervorrichtungen 130 zum Prüfen
der geprüften Vorrichtungen 300 durch Verwendung
der Prüfmodule 100 dieselben wie diejenigen der
Stationssteuervorrichtung 130a zum Prüfen der
geprüften Vorrichtung 300a sein. Nachfolgend werden
hauptsächlich die Konfiguration und die Arbeitsweise der
Stationssteuervorrichtung 130a zum Prüfen der
geprüften Vorrichtung 300a beschrieben.
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Das
Prüfmodul 100a erzeugt ein für die Erzeugung
eines zum Prüfen der geprüften Vorrichtung 300a verwendeten
Prüfsignals geeignetes Taktsignal auf der Grundlage des
Befehls durch die Stationssteuervorrichtung 130a. Zusätzlich
kann jedes der Prüfmodule 100a das Prüfergebnis
des anderen Prüfmoduls 100a empfangen und bewirken,
dass die mehreren Prüfmodule 100a die Folge entsprechend gut/schlecht
des Prüfergebnisses ausführen.
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Jedes
der mehreren Prüfmodule 100a ist mit jedem von
mehreren Anschlüssen verbunden, die in der geprüften
Vorrichtung 300a enthalten sind, und prüft die
geprüfte Vorrichtung 300a auf der Grundlage de
Folgedaten und der Musterdaten, die in der Stationssteuervorrichtung 130a gespeichert
sind. Beim Prüfen der geprüften Vorrichtung 300a erzeugen
die Prüfmodule 100a Prüfsignale aus den
Musterdaten auf der Grundlage der Folgedaten und der Musterdaten,
die durch eine später beschriebene Musterliste bezeichnet
sind, und liefern das Prüfsignal zu dem mit dem Prüfmodul 100a verbundenen
Anschluss der geprüften Vorrichtung 300a.
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Als
Nächstes erwirbt jedes der Prüfmodule 100a ein
Ausgangssignal als das Ergebnis, dass die geprüfte Vorrichtung 300a arbeitet,
auf der Grundlage des Prüfsignals, und vergleicht dieses
mit einem erwarteten Wert. Hier kann jedes der mehreren Prüfmodule 100a ein
Prüfsignal auf der Grundlage von Zyklusperioden erzeugen,
die sich voneinander unterscheiden, um die Zyklusperiode des Prüfsignals auf
der Grundlage der Folgedaten und der Musterdaten dynamisch zu ändern.
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Zusätzlich
erzeugt das Prüfmodul 100a eine Unterbrechung
bei der Stationssteuervorrichtung 130a, wenn ein Fehler
während der Ausführung der Prüfprogrammdaten
auftritt, wobei die Verarbeitung der Prüfprogrammdaten
beendet wird. Die Unterbrechung wird der Stationssteuervorrichtung 130a entsprechend
dem Prüfmodul 100a über den Schalterkreis 140 mitgeteilt,
so dass ein in der Stationssteuervorrichtung 130a enthaltener
Prozessor eine Unterbrechungsverarbeitung durchführt.
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Hier
ist das Prüfgerät 200 durch eine offene Architektur
vorgesehen und kann verschiedene Module verwenden, die dem Standard
der offenen Architektur genügen. Dann kann das Prüfgerät 200 das Modul
wie das Prüfmodul 100 in jeden Verbindungsschlitz,
der in dem Schalterkreis 140 enthalten ist, einsetzen.
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In
diesem Fall kann der Benutzer des Prüfgeräts 200 die
Verbindungskonfiguration durch solche wie die Stationssteuervorrichtung 130a ändern
und mehrere Module, die zum Prüfen der geprüften
Vorrichtungen 300 verwendet werden, mit den Stationssteuervorrichtungen 130 verbinden,
um die geprüften Vorrichtungen 300 zu prüfen.
Hierdurch kann der Benutzer des Prüfgeräts 200 das
geeignete Modul in Abhängigkeit von der Anzahl von Anschlüssen,
der Anordnung von Anschlüssen, der Art von Anschlüssen
oder der Art der Prüfung für jede der mehreren geprüften
Vorrichtungen 300 auswählen und dieselbe in dem
Prüfgerät 200 implementieren.
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Zusätzlich
kann das Prüfgerät 200 oder das Prüfmodul 100 eine
Prüfschaltung sein, die in derselben elektronischen Vorrichtung
vorgesehen ist, in der die ausgewählte geprüfte
Schaltung vorgesehen ist. Die Prüfschaltung ist als eine
solche wie eine BIST-Schaltung der elektronischen Vorrichtung vorgesehen
und diagnostiziert die elektronische Vorrichtung durch Prüfen
der geprüften Schaltung. Hierdurch kann die Prüfschaltung
prüfen, ob eine Schaltung, die eine geprüfte Schaltung
sein soll, die ursprüngliche Operation als eine elektronische
Vorrichtung normal durchführen kann.
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Zusätzlich
kann das Prüfgerät 200 oder das Prüfmodul 100 eine
Prüfschaltung sein, die auf derselben Platte oder in demselben
Gerät vorgesehen ist, auf der/in dem eine geprüfte
Schaltung vorgesehen ist. Eine derartige Prüfschaltung
kann auch prüfen, ob die geprüfte Schaltung die
ursprüngliche Operation als eine elektronische Vorrichtung
normal durchführen kann.
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2 zeigt
ein Beispiel für die Konfiguration des Prüfmoduls 100.
Das Prüfmodul 100 enthält eine Kanalsteuerschaltung 10 und
mehrere Kanalschaltungen 50. Die Funktion und die Konfiguration
von einer Kanalschaltung 50 werden in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
beschrieben. Jedoch können die anderen Kanalschaltungen
dieselbe Funktion und Konfiguration haben.
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Jede
der Kanalschaltungen 50 kann mit einem Eingangs- und Ausgangsstift
entsprechend der geprüften Vorrichtung 300 verbunden
sein und ein Prüfsignal zu den Eingangs- und Ausgangsstiften
liefern. Zusätzlich kann jede der Kanalschaltungen 50 ein
Ausgangssignal von den Eingangs-/Ausgangsstiften messen. Hier können
die Eingangs- und Ausgangsstifte der geprüften Vorrichtung 300 entweder der
Eingangsstift oder der Ausgangsstift sein.
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Die
Kanalsteuerschaltung 10 steuert jede der Kanalschaltungen 50.
Beispielsweise steuert die Kanalsteuerschaltung 10 jede
der Kanalschaltungen 50, um ein Prüfsignal zu
erzeugen. Zusätzlich steuert die Kanalsteuerschaltung 10 jede
der Kanalschaltungen 50, um ein Ausgangssignal von der
geprüften Vorrichtung 300 zu messen.
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Zusätzlich
kann die Kanalsteuerschaltung 10 die andere Kanalschaltung 50 auf
der Grundlage des Messergebnisses von einer der Kanalschaltungen 50 steuern.
Beispielsweise kann die Kanalsteuerschaltung 10 bewirken,
dass zumindest eine der anderen Kanalschaltungen 50 iterativ
eine vorbestimmte Operation durchführt, bis das Messergebnis
von irgendeiner der Kanalschaltungen 50 einer vorbestimmten Bedingung
genügt, und bewirken, dass die andere Kanalschaltung 50 die
nächste geeignete Operation durchführt, vorausgesetzt,
dass das Messergebnis, der vorbestimmten Bedingung genügt.
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Die
Kanalsteuerschaltung 10 enthält eine Schnittstellenschaltung 12,
einen Musterlistenspeicher 14, einen Ergebnisspeicher 16,
eine Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20, einen Hauptspeicher 40.
eine Ratenerzeugungsschaltung 30 und eine Mustererzeugungsschaltung 70.
Die Schnittstellenschaltung 12 überträgt
die Daten zwischen den Stationssteuervorrichtungen 130 und
den Prüfmodulen 100.
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Der
Hauptspeicher 40 speichert die mehreren Arten von Folgedaten
und Musterdaten entsprechend den Folgedaten. Der Hauptspeicher 40 kann vorher
die Folgedaten und die Musterdaten, die von den Stationssteuervorrichtungen 130 geliefert
wurden, vor dem Prüfen der geprüften Vorrichtung 300 speichern.
Zusätzlich kann der Hauptspeicher 40 die Folgedaten
und die Musterdaten verdichten und speichern.
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Beispielsweise
kann die Stationssteuerschaltung 130 die Folgedaten, die
Musterdaten und einen Befehl zum Speichern derartiger Daten an den bezeichneten
Adressen des Hauptspeichers 40 in die Schnittstellenschaltung 12 eingeben.
Die Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 speichert diese
Daten in dem Hauptspeicher 40 gemäß dem
durch die Schnittstellenschaltung 12 empfangenen Befehl.
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Die
Folgedaten können beispielsweise Daten sein, die eine aufeinanderfolgend
auszuführende Befehlsgruppe anzeigen. Hier kann ein Befehl
in Folgedaten entsprechend den Prüfdaten sein, und mehrere
Befehle können entsprechend den Prüfdaten sein.
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Die
Musterdaten sind Daten, die ein solches wie ein logisches Wertemuster
anzeigen, und können in Verbindung mit mehreren Befehlen
eins zu eins gespeichert sein. Beispielsweise können die
Folgedaten eine Befehlsgruppe sein, die die Erzeugung eines Prüfmusters
durch Ausgabe der jeweiligen Musterdaten in einer vorbestimmten
Reihenfolge bewirken. Hier können die Daten für
einen Befehl unter den Musterdaten entsprechend den Prüfdaten
sein, und Daten für mehrere Befehle unter den Musterdaten können
entsprechend den Prüfdaten sein.
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Zu
dieser Zeit können die Folgedaten die Prüfmuster durch
mehrmaliges Verwenden der jeweiligen Musterdaten erzeugen. Beispielsweise
können die Folgedaten einen Schleifenbefehl und einen JMP-Befehl
enthalten. Wenn die Kanalsteuerschaltung 10 derartige Folgedaten
ausführt, werden die entsprechenden Musterdaten gedehnt,
um ein Prüfsignal entsprechend den Folgedaten und den Musterdaten
zu erzeugen. Ein Beispiel für die Folgedaten und die Musterdaten,
die in dem Hauptspeicher 40 gespeichert sind, wird später
mit Bezug auf 3 beschrieben.
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Der
Musterlistenspeicher 14 speichert eine Musterliste, die
eine geeignete Reihenfolge der Ausführung der in dem Hauptspeicher 40 gespeicherten Folgedaten
anzeigt. Beispielsweise kann der Musterlistenspeicher 14 die
Musterliste speichern, die aufeinanderfolgend Adressen der auszuführenden
Folgedaten in dem Hauptspeicher 40 anzeigt. Der Musterlistenspeicher 14 kann
die von den Stationssteuervorrichtungen 130 gelieferte
Musterliste vor dem Prüfen der geprüften Vorrichtung 300 sowie
der Hauptspeicher 40 speichern. Die Musterliste kann ein
Beispiel für das vorbeschriebene Prüfsteuerprogramm und
kann auch ein Teil des Prüfsteuerprogramms sein.
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Die
Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 liest die Musterliste
aus dem Musterlistenspeicher 14, wenn das Prüfgerät 200 beginnt,
die geprüfte Vorrichtung 300 zu prüfen.
Beispielsweise kann bei Empfang eines Befehls über den
Start der Prüfung von der Stationssteuervorrichtung 130 die
Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 die Musterliste aus dem
Musterlistenspeicher 14 lesen.
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Die
Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 liest die Folgedaten
und die entsprechenden Musterdaten, die in dem Hauptspeicher 40 gespeichert
sind, in der Reihenfolge gemäß der Musterliste.
Die Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 überträgt
die gelesenen Folgedaten zu einer Vektorerzeugungsschaltung 80 der
Mustererzeugungsschaltung 70. Zusätzlich überträgt
die Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 die gelesenen Musterdaten
zu einem Mustercachespeicher 90 der Mustererzeugungsschaltung 70.
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Die
Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 kann die nächsten
Folgedaten und Musterdaten lesen und diese übertragen,
wenn ein vorbestimmter freier Bereich in einem solchen wie einem
Cachespeicher und einem FIFO-Speicher einer nachfolgenden Schaltung
vorhanden ist. in diesem Fall kann die Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 die
nächsten Folgedaten und Musterdaten lesen, vorausgesetzt, dass
der vorbestimmte freie Bereich in allen Cachespeichern und FIFO-Speichern,
die die Folgedaten und die Musterdaten speichern sollen, vorhanden
ist, und diese zu dem Cachespeicher und dem FIFO-Speicher übertragen.
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Die
Mustererzeugungsschaltung 70 erzeugt aufeinanderfolgend
Prüfmuster auf der Grundlage der Folgedaten und der Musterdaten,
die aufeinanderfolgend von der Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 empfangen
werden. Die Mustererzeugungsschaltung 70 gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die Vektorerzeugungsschaltung 80 und
den Mustercachespeicher 90.
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Wie
vorstehend beschrieben ist, empfängt die Vektorerzeugungsschaltung 80 die
Folgedaten von der Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20.
Die Vektorerzeugungsschaltung 80 kann einen Folgecachespeicher
enthalten, der die empfangenen Folgedaten in einem vorbestimmten
Cacheeintrag (nachfolgend als ein Eintrag bezeichnet) speichert.
Der Mustercachespeicher 90 empfängt die Musterdaten von
der Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 und speichert diese
in dem vorbestimmten Eintrag. Der Eintrag kann ein Speicherbereich
sein, der durch eine oder mehrere Adressen bezeichnet ist.
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Die
Vektorerzeugungsschaltung 80 führt aufeinanderfolgend
die in dem Folgecachespeicher gespeicherten Folgedaten aus und bezeichnet
aufeinanderfolgend die Adressen in dem Mustercachespeicher 90.
Beispielsweise kann die gemäß den Befehlen zu
bezeichnende Adresse der Musterdaten mit jedem der Befehle der Folgedaten
assoziiert sein. Dann bezeichnet die Vektorerzeugungsschaltung 80 aufeinanderfolgend
die Adressen in dem Mustercachespeicher 90 gemäß einem
derartigen Schleifenbefehl und einem JMP-Befehl, die in den Folgedaten enthalten
sind.
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Der
Mustercachespeicher 90 gibt die Musterdaten der aufeinanderfolgend
bezeichneten Adressen aus. Hierdurch kann ein Prüfmuster
mit einem logischen Muster gemäß den Folgedaten
und den Musterdaten erzeugt werden. Zusätzlich können
der Folgecachespeicher und der Mustercachespeicher 90 den
Speicherbereich für die Folgedaten und die entsprechenden
Musterdaten öffnen, nachdem die Folgedaten vollständig
ausgeführt sind. Die Folgedaten können einen Beendigungsbefehl
enthalten, der die Beendigung der Folgedaten am Ende der Befehlsgruppe
anzeigt.
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Jede
der Kanalschaltungen 50 formt ein Prüfsignal auf
der Grundlage des von der Mustererzeugungsschaltung ausgegebenen
Prüfmusters und gibt dieses in die geprüfte Vorrichtung 300 ein.
Zusätzlich misst jede der Kanalschaltungen 50 ein
Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300.
Jede der Kanalschaltungen 50 enthält eine Wellenform-Formungsschaltung 52,
einen Treiber 54, eine Takterzeugungsschaltung 56,
einen Komparator 58, eine Taktvergleichsschaltung 60,
eine Beurteilungsschaltung 62 und einen Fangspeicher 64.
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Die
Wellenform-Formungsschaltung 52 formt das Prüfsignal
auf der Grundlage des von der Mustererzeugungsschaltung 70 erzeugten
Prüfmusters.
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Beispielsweise
kann die Wellenform-Formungsschaltung 52 ein Prüfsignal
mit einem logischen Muster gemäß Prüfmuster
erzeugen. Zusätzlich kann die Wellenform-Formungsschaltung 52 ein Prüfsignal
gemäß einem gegebenen Taktsignal erzeugen. Beispielsweise
kann die Wellenform-Formungsschaltung ein Prüfsignal erzeugen,
dessen logischer Wert gemäß dem gegebenen Taktsignal
verändert wird.
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Der
Treiber 54 gibt das von der Wellenform-Formungsschaltung 52 erzeugte
Prüfsignal in die geprüfte Vorrichtung 300 ein.
Der Treiber 54 kann den Spannungspegel des Prüfsignals
in den Signalpegel, der für die Eingabe in die geprüfte
Vorrichtung 300 geeignet ist, umwandeln, indem die Spannung mit
einem vorbestimmten Pegel H ausgegeben wird, wenn das von der Wellenform-Formungsschaltung 52 erzeugte
Prüfsignal den logischen Wert H anzeigt, und indem die
Spannung mit einem vorbestimmten Pegel L ausgegeben wird, wenn das
Prüfsignal den logischen Wert L anzeigt.
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Der
Komparator 58 kann das Ausgangssignal der geprüften
Vorrichtung 300 empfangen und das Ausgangssignal in ein
logisches Binärsignal umwandeln durch Vergleichen des Spannungspegels des
Ausgangssignals mit einem voreingestellten Bezugspegel. Beispielsweise
kann der Komparator 58 den logischen Wert H ausgeben, wenn der
Spannungspegel des Ausgangssignals höher als der Bezugspegel
ist, und den logischen Wert L ausgeben, wenn der Spannungspegel
des Ausgangssignals niedriger als der Bezugspegel ist.
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Die
Taktvergleichsschaltung 60 erwirbt den logischen es von
dem Komparator 58 ausgegebenen Signals gemäß einem
gegebenen Strobesignal. Hierdurch kann das logische Muster des Ausgangssignals
erfasst werden.
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Die
Takterzeugungsschaltung 56 erzeugt das Taktsignal und das
vorbeschriebene Strobesignal gemäß einem Einstellwert
einer vorbereiteten Takteinstellung. Beispielsweise kann die Takterzeugungsschaltung 56 ein
Taktsignal und ein Strobesignal erzeugen, die durch Verzögern
eines von der Ratenerzeugungsschaltung 30 gelieferten Ratensignals erhalten
wurden, bei einer Periode entsprechend der Takteinstellung, um den
Verzögerungsbetrag entsprechend der gegebenen Takteinstellung.
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Die
Takteinstellung kann zu der Ratenerzeugungsschaltung 30 und
der Takterzeugungsschaltung 56 beispielsweise jedes Mal,
wenn ein Folgedatenstück ausgeführt ist, geliefert
werden. Der Hauptspeicher 40 kann die Daten der Takteinstellung
beispielsweise als einen Teil der Musterdaten entsprechend den Folgedaten
enthalten. Die Mustererzeugungsschaltung 70 kann die Takteinstellung
entsprechend den Folgedaten zu der Ratenerzeugungsschaltung 30 und
der Takterzeugungsschaltung 56 jedes Mal, wenn jedes Folgedatenstück
ausgeführt wird, liefern.
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Die
Beurteilungsschaltung 62 vergleicht das von der Taktvergleichsschaltung 60 erfasste
logische Muster mit einem Muster erwarteter Werte. Hierdurch kann gut/schlecht
der geprüften Vorrichtung 300 beurteilt werden.
Das Muster erwarteter Werte kann von der Mustererzeugungsschaltung 70 erzeugt
werden. Beispielsweise kann das Muster erwarteter Werte gleich dem
logischen Muster des in die geprüfte Vorrichtung 300 eingegebenen
Prüfsignals sein, das in dem von der Mustererzeugungsschaltung 70 erzeugten
Prüfmuster enthalten ist. Zusätzlich kann die
Beurteilungsschaltung 62 erfassen, ob das von der Taktvergleichsschaltung 60 erfasste
logische Muster dem erwarteten Wert entspricht. Hierdurch kann die
Beurteilungsschaltung 62 erfassen, dass das Ausgangssignal
der geprüften Vorrichtung dem vorbezeichneten Wert entspricht.
Die Beurteilungsschaltung 62 kann ein Übereinstimmungssignal
liefern, das anzeigt, dass das Ausgangssignal der geprüften
Vorrichtung 300 dem vorbezeichneten Wert entspricht, zu
der Mustererzeugungsschaltung 70 liefern.
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Der
Fangspeicher 64 speichert das Ergebnis der Beurteilungsschaltung 62.
Beispielsweise kann der Fangspeicher 64 das Ergebnis von
gut (Übereinstimmung) und schlecht (Nichtübereinstimmung) durch
die Beurteilungsschaltung 62 für jedes Prüfmuster
speichern. Zusätzlich kann der Fangspeicher 64 das
Ergebnis ”schlecht” der Beurteilungsschaltung 62 auswählen
und dieses speichern.
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Der
Ergebnisspeicher 16 der Kanalsteuerschaltung 10 speichert
das Ergebnis der Beurteilungsschaltung 62 in jeder Kanalschaltung 50.
Der Ergebnisspeicher 16 kann das Ergebnis ”gut” (Übereinstimmung)
und ”schlecht” (Nichtübereinstimmung) von
jeder der Beurteilungsschaltungen 62 in Verbindung mit
jedem Kanal für jedes Prüfmuster speichern. Der
Ergebnisspeicher 16 kann das Ergebnis ”schlecht” von
jeder der Beur teilungsschaltungen 62 auswählen
und dieses speichern.
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Wie
vorstehend beschrieben ist, kann der Fangspeicher 64 für
jede Kanalschaltung 50 die Schlechtinformationen für
jedes Prüfmuster speichern. Der Ergebnisspeicher 16 kann
für jede geprüfte Vorrichtung 300 die
Schlechtinformationen für jedes in dem Musterlistenspeicher 14 gespeicherte Folgedatenstück
speichern.
-
3 ist
ein erläuterndes Diagramm, das ein Beispiel für
in dem Musterlistenspeicher 14 gespeicherte Musterlisten
sowie Folgedaten und Musterdaten, die in einem Hauptspeicher 40 gespeichert
sind, zeigt. Wie vorstehend beschrieben ist, speichert der Hauptspeicher 40 mehrere
Folgedatenstücke (Folgedaten 1, Folgedaten 2 ...) und die
Musterdatenstücke, die jeweils jedem Folgedatenstück
entsprechen.
-
Wie
vorstehend beschrieben ist, enthalten die Folgedaten mehrere Befehle.
Wenn jeder der Befehle ausgeführt wird, kann die Mustererzeugungsschaltung 70 die
Musterdaten entsprechend jedem der Befehle ausgeben. Beispielsweise
können die Folgedaten einen NOP-Befehl zum Ausgeben der entsprechenden
Musterdaten und Verschieben des folgenden Befehls, einen JMP-Befehl
zum Ausgeben der entsprechenden Musterdaten und weiterhin JMP zu
dem Befehl an einer vorbestimmten Adresse, und einen LOOP-Befehl
zum Ausgeben der entsprechenden Musterdaten und weiterhin zum Wiederholen des
Befehls innerhalb des bezeichneten Adressenbereichs für
eine vorbestimmte Anzahl von Malen enthalten.
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Indem
eine derartige Befehlsgruppe ausgeführt wird, wird jedes
der Musterdatenstücke in Reihenfolge entsprechend den Folgedaten
ausgegeben, und ein vorbe stimmtes Prüfmuster wird erzeugt. Wenn
beispielsweise die Folgedaten 2 ausgeführt werden, gibt
die Mustererzeugungsschaltung 70 iterativ die Musterdaten
B- die Musterdaten C für eine Anzahl von Malen, die durch
den LOOP-Befehl bezeichnet ist, nach der Ausgabe der Musterdaten
A aus.
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Der
Hauptspeicher 40 kann die den mehreren Kanalschaltungen 50 gemeinsamen
Folgedaten speichern. Zusätzlich kann der Hauptspeicher 40 die Musterdaten
für jede der Kanalschaltungen 50 speichern. Beispielsweise
kann der Hauptspeicher 40 die Musterdaten entsprechend
den mehreren Kanalschaltungen für jeden der Befehle der
Folgedaten speichern. Der Hauptspeicher 40 speichert die
Musterdaten entsprechend jeder der Kanalschaltungen 50 an
der Bitposition, deren Adresse in 3 voneinander
verschieden ist.
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Der
Musterspeicher 14 speichert die Reihenfolge der auszuführenden
Folgedaten. Der Musterlistenspeicher 14 speichert eine
Musterliste zum aufeinanderfolgenden Bezeichnen der Folgedaten 2
und der Folgedaten 1 in 3.
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Der
Hauptspeicher 40, der die Folgedaten und die Musterdaten
speichert, ist in dem in 2 gezeigten Ausführungsbeispiel
in der Kanalsteuerschaltung 10 vorgesehen. Jedoch kann
bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Hauptspeicher 40, der
die Folgedaten speichert, in der Kanalsteuerschaltung 10 vorgesehen
sein, und ein Speicher, der die Musterdaten für jede der
Kanalschaltungen 50 speichert, kann in jeder der Kanalschaltungen 50 vorgesehen
sein.
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In
diesem Fall kann der Mustercachespeicher 90 in jeder der
Kanalschaltungen 50 vorgesehen sein. Dann können
die Adressen, die durch die Vektorerzeugungsschaltung 80 aufeinanderfolgend
bezeichnet sind, zu dem in jeder der Kanalschaltungen 50 vorgesehenen
Mustercachespeicher 90 verteilt werden.
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4 zeigt
ein Beispiel für die Konfiguration einer Mustererzeugungsschaltung 70 gemäß einem Ausführungsbeispiel
zusammen mit dem Hauptspeicher 40 und der Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20.
Die Vektorerzeugungsschaltung 80 enthält einen primären
Cachespeicher 312, eine Dehnungsschaltung 314,
einen Befehlscachespeicher 316 und eine Befehlsausführungsschaltung 318.
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Der
Hauptspeicher 40 speichert die Prüfbefehlsfolge
(Folgedaten), die die Prüffolge zum Prüfen der
geprüften Vorrichtung 300 definiert. Der Hauptspeicher 40 speichert
die Folgedaten in einem verdichteten Format. Darüber hinaus
speichert der Hauptspeicher 40 die Prüfmusterfolge
(Musterdaten) enthaltend das Prüfmuster, das mit jedem
in den Folgedaten enthaltenen Befehl vor der Verdichtung assoziiert
ist.
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Der
primäre Cachespeicher 312, der in der Vektorerzeugungsschaltung 80 enthalten
ist, speichert die Folgedaten in dem verdichteten Format. Der primäre
Cachespeicher 312 ist ein Beispiel für den Musterspeicher
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel.
Der Mustercachespeicher 90 speichert die Musterdaten.
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Die
Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 liest die in dem Hauptspeicher 40 gespeicherten
Folgedaten gemäß der Beschreibung der Musterliste und
schreibt diese in den primären Cachespeicher 312.
Die Mustererzeugungs-Steuerschaltung 20 liest die in dem
Hauptspeicher 40 gespeicherten Musterdaten gemäß der
Muster liste und schreibt diese in den Mustercachespeicher 90.
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Die
Dehnungsschaltung 314 liest die Folgedaten aus dem primären
Cachespeicher 312 und schreibt diese in den Befehlscachespeicher 316.
In diesem Fall dehnt die Dehnungsschaltung 314 die Folgedaten
in dem verdichteten Format, die aus dem Cachespeicher 312 gelesen
wurden, in die Folgedaten in dem unverdichteten Format.
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Der
Befehlscachespeicher 316 cachespeichert die Folgedaten,
die aus dem primären Cachespeicher 312 gelesen
und die durch die Dehnungsschaltung 314 in das unverdichtete
Format gedehnt wurden. Jeder in den Folgedaten enthaltene Befehl, der
in dem Befehlscachespeicher 316 cachegespeichert wird,
ist mit dem Prüfmuster assoziiert, das in den in dem Mustercachespeicher 90 gespeicherten Musterdaten
enthalten ist.
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Die
Befehlsausführungsschaltung 318 liest aufeinanderfolgend
die in den in dem Befehlscachespeicher 316 gespeicherten
Folgedaten enthaltenen Befehle und führt diese aus. Hier
wird die Versetzung, die den Ort jedes Befehls anzeigt, dem in den Folgedaten
enthaltenen Befehl zugewiesen. Die Befehlsausführungsschaltung 316 führt
iterativ die folgende Verarbeitung durch: Ausführen des
Befehls; Spezifizieren der Versetzung des als Nächstes
auszuführenden Befehls, der gemäß dem
ausgeführten Befehls definiert ist, Lesen des Befehls mit
der spezifizierten Versetzung aus dem Befehlscachespeicher 316 und
Ausführen des gelesenen Befehls. Hierdurch kann die Befehlsausführungsschaltung 318 die durch
die Folgedaten definierte Prüffolge ausführen.
-
Zusätzlich
wandelt beim Ausführen des Befehls die Befehlsausführungsschaltung 318 die
dem Befehl zugewiesene Versetzung in eine Vektoradresse um, um das
Prüfmuster entsprechend dem Befehl zu bezeichnen. Die Befehlsausführungsschaltung 318 liefert
die Vektoradresse zu dem Mustercachespeicher 90 und bewirkt,
dass der Mustercachespeicher 90 das Prüfmuster
entsprechend dem ausgeführten Befehl ausgibt. Der Mustercachespeicher 90 liefert
das Prüfmuster zu der Kanalschaltung 50. Dann
erzeugt die Kanalschaltung 50 ein Prüfsignal entsprechend
dem gelieferten Prüfmuster und liefert dieses zu der geprüften
Vorrichtung 300. Der Mustercachespeicher 90 liefert
das Prüfmuster beispielsweise zu der Wellenform-Formungsschaltung 52,
der Takterzeugungsschaltung 56 und der Beurteilungsschaltung 62.
-
Zusätzlich
sind Zeiteinstellinformationen (TS) zum Bezeichnen einer Einstellung
von Zeitpunkten für die Ausgabe des entsprechenden Prüfmusters
mit jedem in den Folgedaten enthaltenen Befehl assoziiert. Bei der
Ausführung des Befehls bewirkt die Befehlsausführungsschaltung 318,
dass der Mustercachespeicher 90 die mit dem Befehl assoziierten Zeiteinstellinformationen,
die dem von dem Mustercachespeicher 90 ausgegebenen Prüfmuster
entsprechen, zu der Ratenerzeugungsschaltung 30 und der
Takterzeugungsschaltung 56 ausgibt.
-
Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die
Befehlsausführungsschaltung 318 ein Versetzungsregister 330,
eine Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332, eine Mustererzeugungsschaltung 334,
eine Übereinstimmungssignal-Eingabeschaltung 336 und
einen Stapelspeicher 340. Das Versetzungsregister 330 speichert
den als Nächstes durch die Vektorerzeugungs-Steuer schaltung 332 auszuführenden
Befehl und die Versetzung des entsprechenden Prüfmusters.
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Die
Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 liest aufeinanderfolgend
die in dem Befehlscachespeicher 316 gespeicherten Befehle
und führt diese aus. Insbesondere liest die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 den
Befehl mit der durch das Versetzungsregister 330 bezeichneten
Versetzung aus dem Befehlscachespeicher 316 und führt
diesen aus. Darüber hinaus aktualisiert die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 den
Wert des Versetzungsregisters 330 gemäß dem
ausgeführten Befehl. Genauer gesagt, die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 erhöht
den wert des Versetzungsregisters 330 jedes Mal, wenn die
Befehle aufeinanderfolgend ausgeführt werden. Zusätzlich
lädt, wenn ein Sprungbefehl ausgeführt wird, die
Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die Versetzung des
Befehls an einer JMP-Bestimmung in das Versetzungsregister 330.
-
Hier
kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 den Befehl
lesen durch Liefern der in dem Versetzungsregister 330 gespeicherten
Versetzung, die synchron mit dem Taktzyklus ist, zu dem Befehlscachespeicher 316.
Zusätzlich kann, wenn die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 den
Befehl asynchron mit dem Taktzyklus liest, der Befehlscachespeicher 316 die
Versetzung von dem Versetzungsregister 330 empfangen, ohne
durch die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 zu gehen.
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Die
Mustererzeugungsschaltung 334 gibt das Prüfmuster
entsprechend der in dem Versetzungsregister 330 gespeicherten
Versetzung aus. Insbesondere wandelt die Mustererzeugungsschaltung 334 die
in dem Versetzungsregister 330 gespeicherte Versetzung
in eine Vektor adresse um und liefert diese zu dem Mustercachespeicher 90.
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Die Übereinstimmungssignal-Eingabeschaltung 336 nimmt
ein von der Zeitvergleichsschaltung 60 ausgegebenes Übereinstimmungssignal
auf, das anzeigt, dass das Ausgangssignal der geprüften
Vorrichtung 300 entsprechend dem vorbezeichneten Wert ist.
Dann speichert die Übereinstimmungssignal-Eingabeschaltung 336 das
aufgenommene Übereinstimmungssignal in einem Register,
das durch die Vektorerzeugungssteuerschaltung 332 gelesen
werden kann.
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Beim
iterativen Durchführen eines Schleifenintervalls enthaltend
einen oder mehrere Befehle speichert der Stapelspeicher 340 die
Anzahl von Malen der Iteration für die Durchführung
des Schleifenintervalls. Hier kann der Stapelspeicher 340 mehrfache
eine Anzahl von Malen für die Iteration speichern. Der
Stapelspeicher 340 speichert die Anzahl von Malen für
die Iteration, die zuletzt an den Kopf hiervon geschoben ist, und
dann wird die jeweilige Anzahl von Malen für die Iteration
aufeinanderfolgend von einer, die zuletzt geschoben wurde, herausgeworfen.
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5 zeigt
ein Beispiel für Folgedaten (Prüfbefehlsfolge)
vor der Verdichtung. Beispielsweise können die Folgedaten
vor der Verdichtung einen NOP(keine Operation)-Befehl, einen Sprungbefehl (JMP-Befehl),
einen Iterationsbefehl (IDXI-Befehl) und einen Austrittsbefehl (EXIT-Befehl)
enthalten.
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Der
NOP-Befehl ist ein Befehl, der die Prüffolge nicht ändert
und auch nicht expliziert den Registerwert in dem Prüfgerät 200 ändert.
Bei der Ausführung des NOP-Befehls spezifiziert die Befehlsausführungs schaltung 318 den
Befehl, dem die auf den NOP-Befehl folgende Versetzung zugewiesen
ist, als den als Nächstes auszuführenden Befehl.
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Wenn
keine Daten der bezeichneten Bedingung entsprechen (oder entsprechend
dieser), bewirkt der JMP-Befehl, dass der vor dem JMP-Befehl ausgeführte
Befehl als der als Nächstes auszuführende Befehl
bezeichnet wird. Hierdurch kann die Befehlsausführungsschaltung 318 die
Verarbeitung wieder zu dem ausgeführten Befehl zurückführen,
um eine Wiederholung von dem ausgeführten Befehl bis zu
dem JMP-Befehl durchzuführen. Wenn Daten der bezeichneten
Bedingung entsprechen (oder dieser nicht entsprechen), bewirkt der
JMP-Befehl, dass der Befehl, dem die dem JMP-Befehl folgende Versetzung
zugewiesen ist, als der als Nächstes auszuführende
Befehl zu bezeichnen ist. Hierdurch kann die Befehlsausführungsschaltung 318 aus
der Schleifenverarbeitung heraustreten und zu der Verarbeitung des
folgenden Befehls weitergehen.
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Der
IDXI-Befehl ist ein Befehl zum iterativen Ausgeben der entsprechenden
Musterdaten für die bezeichnete Anzahl von Malen. Bei der
Ausführung des IDXI-Befehls verschiebt die Befehlsausführungsschaltung 318 die
Verarbeitung nicht zu dem folgenden Befehl, bis der bezeichnete
Zyklus seit der Ausführung des IDXI-Befehls gezählt
ist. Dann bezeichnet die Befehlsausführungsschaltung 318,
nachdem der bezeichnete Zyklus während der Ausführung
des IDXI-Befehls verstrichen ist, den Befehl, dem die dem IDXI-Befehl
folgende Versetzung zugewiesen ist, als den als nächstes
auszuführenden Befehl.
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Der
EXIT-Befehl ist ein Befehl zum Verlassen der Ausführung
der Folgedaten. Bei der Ausführung des EXIT- Befehls bezeichnet
die Befehlsausführungsschaltung 318 den als Nächstes
auszuführenden Befehl nicht und verlässt die Ausführung
der Folgedaten. Dann verschiebt die Befehlsausführungsschaltung 318 die
Verarbeitung zu den anderen Folgedaten, die als Nächstes
auszuführen sind.
-
6 zeigt
ein Beispiel für die Folgedaten vor der Verdichtung, die
Folgedaten in dem verdichteten Format durch Löschen des
NOP-Befehls und die durch Dehnen der Folgedaten erhaltenen Folgedaten.
Der Hauptspeicher 40 und der primäre Cachespeicher 312 speichern
die verdichteten Folgedaten. Die verdichteten Folgedaten, die eine
geringe Datenmenge als die der Folgedaten mit allen Befehlen zum Definieren
der Prüffolge haben, werden beschrieben.
-
Der
Hauptspeicher 40 und der primäre Cachespeicher 312 können
die Folgedaten in dem verdichteten Format beispielsweise durch Verdichten
einer vorbestimmten Art von Befehl speichern. Die vorbestimmte Art
von Befehl kann beispielsweise der NOP-Befehl sein. Der Hauptspeicher 40 und
der primäre Cachespeicher 312 können
beispielsweise jeden in den Folgedaten enthaltenen Befehl in dem verdichteten
Format durch Löschen des NOP-Befehls speichern, so dass
der Befehl, der nicht für die Verdichtung einbezogen wird,
gespeichert wird. D. h., der Hauptspeicher 40 und der primäre
Cachespeicher 312 können die Folgedaten enthaltend
den DXI-Befehl, den JMP-Befehl und den EXIT-Befehl mit Ausnahme
des NOP-Befehls enthalten.
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Darüber
hinaus speichern der Hauptspeicher 40 und der primäre
Cachespeicher 312 die Versetzung des Prüfmusters
entsprechend jedem Befehl, der nicht für die Verdichtung
herangezogen wird. D. h., der Hauptspei cher 40 und der
primäre Cachespeicher 312 speichern die Versetzung
entsprechend jedem Befehl, der nicht für die Verdichtung
herangezogen wird, mit Ausnahme des NOP-Befehls, wo jedem Befehl
in einem unverdichteten Zustand die Versetzung zugewiesen wurde.
-
Die
Dehnungsschaltung 314 dehnt die aus dem primären
Cachespeicher 312 gelesenen Folgedaten in Daten in einem
unverdichteten Format. Wenn die Folgedaten in dem primären
Cachespeicher 312 in dem verdichteten Format durch Verdichten
einer vorbestimmten Art von Befehl gespeichert sind, dehnt die Dehnungsschaltung 314 die
verdichtete vorbestimmte Art von Befehl in den aus dem primären
Cachespeicher 312 gelesenen Folgedaten in Daten in dem
unverdichteten Format und schreibt diese in den Befehlscachespeicher 316.
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Wenn
beispielsweise die Folgedaten in dem primären Cachespeicher 312 in
dem verdichteten Format durch Löschen des NOP-Befehls gespeichert sind,
stellt die Dehnungsschaltung 314 den NOP-Befehl wieder
her und schreibt die Folgedaten in dem unverdichteten Format enthaltend
den NOP-Befehl in den Befehlscachespeicher 316. Insbesondere
stellt, wenn der Versetzung des ersten Befehls der aus dem primären
Cachespeicher 312 gelesenen Folgedaten nicht die Versetzung
des gespeicherten zweiten Befehls folgende dem ersten Befehl in
dem primären Cachespeicher 312 folgt, die Dehnungsschaltung 314 den
NOP-Befehl entsprechend jeder Versetzung von einem folgend dem ersten
Befehl bis zu einem dem zweiten Befehl vorhergehenden wieder her.
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Beispielsweise
sind alle Befehle vor dem vierten Befehl NOP-Befehle, und alle Befehle
zwischen dem IDXI-Befehl mit der fünften Versetzung und
dem JMP-Befehl mit der neunten Versetzung sind NOP-Befehle, wie
in 6 gezeigt ist.
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D.
h., die in dem Hauptspeicher 40 und dem primären
Cachespeicher 312 gespeicherten Folgedaten enthalten den
IDXI-Befehl mit der vierten Versetzung und den JMP-Befehl mit der
neunten Versetzung und enthalten nicht die NOP-Befehle mit der ersten
bis vierten Versetzung und der sechsten bis achten Versetzung.
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In
diesem Fall stellt die Dehnungsschaltung 314 die NOP-Befehle
mit der ersten bis vierten Versetzung und die NOP-Befehle mit der
fünften bis neunten Versetzung wieder her. Hierdurch kann
die Dehnungsschaltung 314 die Folgedaten in dem verdichteten
Format in die Folgedaten in dem unverdichteten Format, die durch
die Befehlsausführungsschaltung 318 ausgeführt
werden können, umwandeln.
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Wie
vorstehend beschrieben ist, kann die Mustererzeugungsschaltung 70 die
Folgedaten mit der Datenmenge gemäß dem verdichteten
Format in dem Hauptspeicher 40 und dem primären
Cachespeicher 312 speichern. Hierdurch kann die Mustererzeugungsschaltung 70 die
Kapazität jeweils des Hauptspeichers 40 und de
primären Cachespeichers 312 verringern.
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Hier
setzt bei der Wiederherstellung des gelöschten NOP-Befehls
die Dehnungsschaltung 314 den NOP-Befehl für den
ENOP-Befehl ein, der denselben Inhalt wie der NOP-Befehl hat, und
schreibt diesen in den Befehlscachespeicher 316 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel ein.
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Zusätzlich
setzt bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beim Lesen
des IDXI-Befehls aus dem primären Cachespeicher 312 die
Dehnungsschaltung 314 den IDXI- Befehl für den
EIDXI-befehl ein, der denselben Inhalt wie der IDXI-Befehl hat,
zu dem Befehlscachespeicher 316. Darüber hinaus setzt
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beim Lesen des
JMP-Befehls aus dem primären Cachespeicher 312 die
Dehnungsschaltung 314 den JMP-Befehl für den EJMP-Befehl
mit demselben Inhalt wie dem des JMP-Befehls zu dem Befehlscachespeicher 316 ein.
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7 zeigt
ein Beispiel für Folgedaten enthaltend einen Übereinstimmungssteuerbefehl (JFF-Befehl).
Die Folgedaten können vor der Verdichtung zumindest einen
kontinuierlichen NOP-Befehl (aufeinanderfolgendes Ausführen
des Intervalls) und den Übereinstimmungssteuerbefehl (JFF-Befehl)
folgend dem aufeinanderfolgend ausführenden Intervall enthalten,
wie in 7-A gezeigt ist.
-
Der
JFF-Befehl führt einen Sprung der Steuerung zu dem NOP-Befehl
an dem Kopf des aufeinanderfolgend ausführenden Intervalls
durch, vorausgesetzt, dass das Ausgangssignal der geprüften
Vorrichtung 300 nicht einem vorbezeichneten Wert entspricht,
bei der Ausführung jedes NOP-Befehls, der in dem aufeinanderfolgend
ausführenden Intervall enthalten ist, und des JFF-Befehls
(jeder Befehl in dem Schleifenintervall). Zusätzlich verschiebt
der JFF-Befehl die Steuerung zu der Versetzung folgend dem JFF-Befehl
bei der Ausführung jedes Befehls, vorausgesetzt, dass das
Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300 einem
vorbestimmten Wert entspricht, bei der Ausführung jedes
in dem Schleifenintervall enthaltenen NOP-Befehls.
-
Beispielsweise
kann der JFF-Befehl zu dem NOP-Befehl am Kopf des Schleifenintervalls
springen, vorausgesetzt, dass die Übereinstimmungssignal-Eingabeschal tung 336 nicht
irgendein Übereinstimmungssignal bei der Ausführung
jedes Befehls in dem Schleifenintervall aufnimmt. Zusätzlich
kann der JFF-Befehl beispielsweise die Steuerung zu dem Befehl folgend
dem JFF-Befehl verschieben, vorausgesetzt, dass die Übereinstimmungssignal-Eingabeschaltung 336 das Übereinstimmungssignal
bei der Ausführung jedes Befehls in dem Schleifenintervall aufnimmt.
Ein derartiger JFF-Befehl kann die Ausführung der Prüfung
in dem Schleifenintervall in einem Wartezustand halten, bis ein
vorbestimmtes Ausgangssignal von der geprüften Vorrichtung 300 ausgegeben
wird, und die Prüfung wieder aufnehmen, vorausgesetzt,
dass das vorbestimmte Ausgangssignal von der geprüften
Vorrichtung 300 ausgegeben wird.
-
Hier
enthält der JFF-Befehl den Wert zum Bezeichnen des Befehls
an dem Sprungbestimmungsort (jeder Befehl in dem Schleifenintervall)
als einen Operanden. Der Operand des in den verdichteten Folgedaten
enthaltenen JFF-Befehls wird angezeigt durch die Differenz zwischen
der Versetzung des JFF-Befehls und der des Befehls an dem Sprungbestimmungsort
(des NOP-Befehls am Kopf des Schleifenintervalls). D. h., der Operand
des JFF-Befehls wird durch die Versetzung des Befehls an dem Sprungbestimmungsort
(des NOP-Befehls an dem Kopf des Schleifenintervalls) relativ zu
dem JFF-Befehl angezeigt.
-
Beim
Lesen des JFF-Befehls aus dem primären Cachespeicher 312 setzt
die Dehnungsschaltung 314 den JFF-Befehl für einen
Vorwärtssprungbefehl (EMTAIL-Befehl) ein und bewirkt, dass
der Befehlscachespeicher 316 diesen cachespeichert, wie
in 7-C gezeigt ist. Der EMTAIL-Befehl
führt einen Sprung der Steuerung zu dem Befehl am Kopf
des Schleifenintervalls durch, vo rausgesetzt, dass das Ausgangssignal
der geprüften Vorrichtung 300 nicht einem vorbezeichneten
Wert bei der Ausführung des EMTAIL-Befehls entspricht.
Zusätzlich verschiebt der EMTAIL-Befehl die Steuerung zu
dem Befehl mit der Versetzung folgend dem EMTAIL, vorausgesetzt, dass
das Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300 dem
vorbezeichneten Wert der geprüften Vorrichtung 300 bei
der Ausführung des EMTAIL-Befehls entspricht.
-
Der
EMTAIL-Befehl enthält den Wert zum Bezeichnen des Befehls
an dem Sprungbestimmungsort (des Befehls am Kopf des Schleifenintervalls)
als einen Operanden. Der Operand des in den unverdichteten Folgedaten
enthaltenen EMTAIL-Befehls wird durch die absolute Versetzung des
Befehls an dem Sprungbestimmungsort (des Befehls an dem Kopf des
Schleifenintervalls) angezeigt. D. h., der Operand des EMTAIL-Befehls
wird durch den absoluten Ort des Befehls an dem Sprungbestimmungsort (des
Befehls an dem Kopf des Schleifenintervalls) in den Folgedaten angezeigt.
Somit wandelt die Dehnungsschaltung 314 die relative Versetzung
an dem Sprungbestimmungsort für den aus dem primären Cachespeicher 312 gelesenen
JFF-Befehl in die absolute Versetzung um und bewirkt, dass der Befehlscachespeicher 316 diese
cachespeichert.
-
Dann
lädt die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
durch den Operanden des EMTAIL-Befehls bezeichnete absolute Versetzung
in das Versetzungsregister 330, vorausgesetzt, dass das
Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300 nicht
einem vorbezeichneten Wert bei der Ausführung des EMTAIL-Befehls
entspricht. Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 in
dem Versetzungsregister 330 die Versetzung des Befehls an
dem Kopf des Schleifeninter valls speichern, so dass die Steuerung
zu dem Befehl an dem Kopf des Schleifenintervalls zurückgeführt
werden kann.
-
Darüber
hinaus erhöht die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 den
Wert des Versetzungsregisters 330, vorausgesetzt, dass
das Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300 einem vorbezeichneten
Wert bei der Ausführung des EMTAIL-Befehls entspricht.
Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Versetzung des Befehls folgend dem EMTAIL-Befehl in dem Versetzungsregister 330 speichern,
so dass die Steuerung zu dem Befehl folgend dem EMTAIL-Befehl zurückgeführt
werden kann.
-
Beim
Lesen des JFF-Befehls aus dem primären Cachespeicher 312 dehnt
die Dehnungsschaltung 314 jeden NOP-Befehl, der dem JFF-Befehl
vorausgeht, der in dem aufeinanderfolgend ausgeführten
Intervall enthalten ist. In diesem Fall setzt die Dehnungsschaltung 314 jeden
in dem aufeinanderfolgend ausgeführten Intervall enthaltenen
NOP-Befehl für den Rückwärts-Sprungsbefehl
(EMBODY-Befehl) ein und bewirkt, dass der Befehlscachespeicher 316 diesen
cachespeichert, wie in 7C gezeigt
ist. Der EMBODY-Befehl führt einen Sprung der Steuerung
zu dem Befehl folgend dem EMTAIL-Befehl durch, vorausgesetzt, dass
das Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300 einem
vorbezeichneten Wert bei der Ausführung des EMBODY-Befehls
entspricht. Zusätzlich verschiebt der EMBODY-Befehl zu dem
dem EMBODY-Befehl folgenden Befehl, vorausgesetzt, dass das Ausgangssignal
nicht einem vorbezeichneten Wert bei der Ausführung des
EMBODY-Befehls entspricht.
-
Der
EMBODY-Befehl ist ein Beispiel für einen Befehl, der bewirkt,
dass die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 identifiziert,
dass der EMBODY-Befehl in der den JFF-Befehl enthaltenden Schleife
ist. Zusätzlich enthält der EMBODY-Befehl den
Wer zum Bezeichnen des Befehls an dem Sprungbestimmungsort (des
Befehls folgend dem EMTAIL-Befehl) als einem Operanden. Der Operand des
in den unverdichteten Folgedaten enthaltenen EMBODY-Befehls wird
durch die absolute Versetzung des Befehls an dem Sprungbestimmungsort (des
Befehls folgend dem EMTAIL-Befehl) angezeigt.
-
Die
Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 erhöht den
Wert des Versetzungsregisters 330, vorausgesetzt, dass
das Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300 nicht
einem vorbezeichneten Wert bei der Ausführung des EMBODY-Befehls
entspricht. Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 aufeinanderfolgend
die Versetzung des Befehls folgend jedem EMBODY-Befehl in dem Versetzungsregister 330 speichern,
so dass jeder Befehl in dem aufeinanderfolgend ausgeführten
Intervall aufeinanderfolgend ausgeführt werden kann.
-
Darüber
hinaus lädt die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
durch den Operanden des EMBODY-Befehls bezeichnete absolute Versetzung
in das Versetzungsregister 330, vorausgesetzt, dass das
Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300 einem
vorbezeichneten Wert bei der Ausführung des EMBODY-Befehls
entspricht. Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Versetzung des Befehls folgend dem EMTAIL-Befehl in dem Versetzungsregister 330 speichern,
so dass ein Sprung der Steuerung zu dem dem EMTAIL-Befehl folgenden
Befehl durchgeführt werden kann.
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Wie
vorstehend beschrieben ist, ist der EMTAIL-Befehl in den unverdichteten
Folgedaten enthalten, so dass die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 iterativ
jeden Befehl von dem Befehl am Kopf des Schleifenintervalls bis
zum EMTAIL-Befehl ausführen kann, bis das Ausgangssignal
der geprüften Vorrichtung 300 einem vorbezeichneten
Wert entspricht. Darüber hinaus ist auch der EMBODY-Befehl in
den unverdichteten Folgedaten enthalten, so dass die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 aufeinanderfolgend
jeden Befehl in dem aufeinanderfolgend ausgeführten Intervall
ausführen kann, bis das Ausgangssignal der geprüften
Vorrichtung 300 einem vorbezeichneten Wert entspricht.
-
Hier
hat die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 innerhalb
eines Taktzyklus eine Verarbeitungsreihe auszuführen, die
enthält: Lesen eines Befehls aus dem Befehlscachespeicher 316;
Ausführen des Befehls; und Erzeugen der Versetzung für
den folgenden Befehl, um ein Prüfmuster für jeden
Taktzyklus zu erzeugen. Zusätzlich ist bevorzugt, dass die
Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 ein Prüfmuster
mit einem kürzeren Taktzyklus erzeugen kann. Wenn jedoch
der Befehl an dem Sprungbestimmungsort durch die absolute Versetzung
bezeichnet wird, muss die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
absolute Versetzung von der Versetzung eines Sprungbefehls bei der
Ausführung des Sprungbefehls subtrahieren, um die Versetzung
für den Befehl an dem Sprungbestimmungsort zu erzeugen.
-
Die
Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 führt den
EMTAIL-Befehl und den EMBODY-Befehl mit jeweils der absoluten Versetzung
für den Befehl an dem Sprungbestimmungsort als einen Operanden bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus. Daher kann die
Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 den Operandenwert
direkt in das Versetzungsregister 330 bei der Ausführung
des EMTAIL-Befehls und des EMBODY-Befehls laden, um die Sprungverarbeitung
ohne die Subtraktionsverarbeitung durchzuführen. Hierdurch
kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die Verarbeitung
bei der Ausführung des Sprungbefehls verringern und ein
Prüfmuster mit einem kürzeren Taktzyklus erzeugen.
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Darüber
hinaus setzt die Dehnungsschaltung 314 jeden NOP-Befehl
in dem aufeinanderfolgend ausgeführten Intervall für
den EMBODY-Befehl bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ein. Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Sprungverarbeitung nicht nur an dem Ende des Schleifenintervalls,
sondern auch in der Mitte des Schleifenintervalls durchführen,
so dass die Ansprechzeit von dem Zeitpunkt, zu dem das Ausgangssignal
der geprüften Vorrichtung 300 einem vorbezeichneten
Wert entspricht, bis zum Wiederstarten der Prüfung verkürzt
werden kann. Zusätzlich können jeweils der JFF-Befehl
und der EMTAIL-Befehl eine unendliche Schleife bilden, bei der die
Anzahl von Malen des Schleifendurchlaufs nicht definiert ist, oder
eine endliche Schleife, bei der die Anzahl von Malen des Schleifendurchlaufs
vorher definiert ist.
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Darüber
hinaus kann der Sprungbefehl zu sich selbst oder zu dem vorhergehenden
Befehl springen, vorausgesetzt, dass das Ausgangssignal nicht dem
vorbezeichneten Wert entspricht. Wenn der JFF-Befehl zu sich selbst
springt (d. h., der Operand ist 0), setzt die Dehnungsschaltung 314 den JFF-Befehl
für den EMTAIL-Befehl ein und bewirkt, dass der Befehlscachespeicher 316 diesen
cachespeichert, aber bewirkt nicht, dass der Befehlscachespeicher 316 den
EMBODY-Befehl cachespeichert.
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Dann
lädt die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 den
Operanden (0) des EMTAIL-Befehls in das Versetzungsregister 330,
vorausgesetzt, dass das Ausgangssignal der geprüften Vorrichtung 300 einem
vorbezeichneten Wert bei der Ausführung des EMTAIL-Befehls
entspricht. Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Verarbeitung bei der Ausführung des Sprungbefehls verringern.
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8 zeigt
ein Beispiel für Folgedaten enthaltend einen Befehl zum
Bezeichnen der Anzahl von Malen (STI-Befehl) und einen Schleifensprungbefehl (JNI-Befehl).
Die Folgedaten vor der Verdichtung können einen Befehl
zum Bezeichnen der Anzahl von Malen (STI-Befehl) und einen Schleifensprung-Befehl
(JNI-Befehl) enthalten, wie beispielsweise in 8-A gezeigt
ist.
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Der
STI-Befehl bezeichnet die Anzahl von Malen der Iteration zum wiederholten
Durchführen des Schleifenintervalls enthaltend einen oder
mehrere Befehle. Insbesondere bezeichnet der STI-Befehl die Anzahl
von Malen der Iteration des durch den JNI-Befehl gebildeten Schleifenintervalls.
Der STI-Befehl enthält die Anzahl von Malen der Iteration beispielsweise
als einen Operanden. Der STI-Befehl befindet sich vor dem Schleifenintervall
in den Folgedaten.
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Der
JNI-Befehl befindet sich an dem Ende des einen oder mehr Befehle
enthaltenden Schleifenintervalls. Hier kann das Schleifenintervall
nur einen JNI-Befehl enthalten. In diesem Fall sind der Kopf und
das Ende des Schleifenintervalls dasselbe. Der JNI-Befehl führt
einen Sprung der Steuerung zu dem Befehl am Kopf des Schleifenintervalls
durch, vorausgesetzt, dass die Anzahl von Malen der Ausführung
des Schleifenintervalls nicht die Anzahl von Malen der Iteration,
die durch den letzten STI-Befehl bezeichnet ist, erreicht. Zusätzlich
verschiebt der JNI-Befehl die Steuerung zu dem dem JNI-Befehl folgenden
Befehl, vorausgesetzt, dass die Anzahl von Malen der Ausführung
des Schleifenintervalls die Anzahl von Malen der Iteration, die
durch den letzten STI-Befehl bezeichnet ist, erreicht.
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Hier
enthält der JNI-Befehl den Wert zum Bezeichnen des Befehls
an dem Sprungbestimmungsort (dem Kopf des Befehls in dem Schleifenintervall) als
einen Operanden, wie in 8-B gezeigt
ist. Wenn das Schleifenintervall nur einen JNI-Befehl enthält,
enthält der JNI-Befehl den Wert zum Bezeichnen selbst als
den Operanden. Der Operand für den JNI-Befehl, der in den
verdichteten Folgedaten enthalten ist, wird durch die Differenz
zwischen der Versetzung für den JIN-Befehl und der für
den Befehl an dem Sprungbestimmungsort (Befehl am Kopf des Schleifenintervalls)
angezeigt. D. h., der Operand für den JNI-Befehl wird durch
die Versetzung relativ zu dem Befehl an dem Sprungbestimmungsort
(Befehl am Kopf des Schleifenintervalls) angezeigt.
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Beim
Lesen des STI-Befehls aus dem primären Cachespeicher 312 setzt
die Dehnungsschaltung 314 den STI-Befehl für den
ESTI-Befehl ein, der ein Befehl zum Bezeichnen der Anzahl von Malen
ist, und der derselbe wie der STI-Befehl ist und bewirkt, dass der
Befehlscachespeicher 316 diesen cachespeichert. Zusätzlich
setzt beim Lesen des JNI-Befehls die Dehnungsschaltung 314 den
JNI-Befehl für den EJNI-Befehl ein und bewirkt, dass der
Befehlscachespeicher 316 diesen cachespeichert. Der EJNI-Befehl
führt den Sprung der Steuerung zu dem Befehl an dem Kopf
des Schleifenintervalls durch, vorausgesetzt, dass die Anzahl von
Malen der Ausführung des Schleifenintervalls nicht die
Anzahl von Malen der Iteration, die durch den letzten ESTI-Befehl bezeichnet
ist, erreicht. Zusätzlich verschiebt der EJNI-Befehl die
Steuerung zu dem Befehl folgend dem EJNI-Befehl, vorausgesetzt,
dass die Anzahl von Malen der Durchführung des Schleifenintervalls
die Anzahl der Iteration, die durch den letzten ESTI-Befehl bezeichnet
ist, erreicht.
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Der
EJNI-Befehl den Wert zum Bezeichnen des Befehls an dem Sprungbestimmungsort
(Befehl an dem Klopf des Schleifenintervalls) als einen Operanden.
Der Operand für den in den unverdichteten Folgedaten enthaltenen
ESTI-Befehl wird bezeichnet durch die absolute Versetzung für
den Befehl an dem Sprungbestimmungsort (Befehl an den Kopf des Schleifenintervalls.
Daher wandelt die Dehnungsschaltung 314 die relative Versetzung
an dem Sprungbestimmungsort des aus dem primären Cachespeicher 312 gelesenen
JNI-Befehls in die absolute Versetzung um und bewirkt, dass der
Befehlcachespeicher 316 diese cachespeichert. Hierdurch kann
die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die Sprungverarbeitung
nur durch direkten Laden des Operandenwerts in das Versetzungsregister 330 bei der
Ausführung des EJNI-Befehls durchführen.
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Die
Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 schiebt in dem Stapelspeicher 340 die
Anzahl von Malen der Iteration, die durch den ESTI-Befehl bezeichnet
ist, bei der Ausführung des ESTI-Befehls. Hierdurch kann
der Stapelspeicher 340 die Anzahl von Malen der Iteration,
die durch den ESTI-Befehl bezeichnet ist, an dem Kopf hiervon speichern.
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Die
Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 verringert die Anzahl
von Malen der Iteration, die an dem Kopf des Stapelspeichers 340 aufgezeichnet
ist, vorausgesetzt, dass die an dem Kopf des Stapelspeichers 340 aufgezeichnete
Anzahl von Malen der Iteration nicht 0 ist, bei der Ausführung
des EJNI-Befehls. In diesem Fall lädt die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
absolute Versetzung, die durch den Operanden des EJNI-Befehls bezeichnet
ist, in das Versetzungsregister 330. Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Verarbeitung zu dem Kopf des Schleifenintervalls zurückführen.
Zusätzlich wirft die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Anzahl von Malen der Iteration aus dem Stapelspeicher 340,
vorausgesetzt, dass die Anzahl von Malen der Iteration an dem Kopf
des Stapelspeichers 340 gleich 0 ist, und schiebt die Steuerung
zu dem folgenden Befehl. Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Steuerung zu dem folgenden Befehl in dem Schleifenintervall als
Antwort darauf, dass das Schleifenintervall für die bezeichnete
Anzahl von Malen der Iteration durchgeführt wurde, schieben.
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9 zeigt
ein Beispiel für einen Brechbefehl (BRK-Befehl) enthaltende
Folgedaten. Beispielsweise können die Folgedaten vor der
Verdichtung einen Brechbefehl (BRK-Befehl) in dem durch den JNI-Befehl
gebildeten Schleifenintervall enthalten, wie in 9-A gezeigt
ist.
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Der
BRK-Befehl gibt die Anweisung, die Schleife durch den JNI-Befehl
zu beenden. Insbesondere bewirkt der BRK-Befehl den Austritt aus
der Verarbeitung innerhalb des Schleifenintervalls und schiebt die
Steuerung zu dem dem JNI-Befehl folgenden Befehl bei der Ausführung
des dem BRK-Befehl folgenden JNI-Befehls.
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Beim
Lesen des BRK-Befehls aus dem primären Cachespeicher 312 setzt
die Dehnungsschaltung 314 den BRK-Befehl für den
EBRK-Befehl ein, der derselbe Brechbefehl wie der BRK-Befehl ist,
und bewirkt, dass der Befehlscachespeicher 316 diesen cachespeichert.
Die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 steuert die Anzahl
von Malen der Iteration, die an dem Kopf des Stapelspeichers 340 aufgezeichnet
ist, bei der Ausführung des EBRK-Befehls auf 0. Dann führt
die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 nach der Ausführung
jedes Befehls nach dem EBRK-Befehl (d. h., jedes Befehls von dem EBRK-Befehl
bis zu dem EJNI-Befehl) den dem EJNI-Befehl folgenden Befehl aus.
Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Schleife zwangsweise beenden ungeachtet der durch den STI-Befehl
bezeichneten Anzahl von Malen der Iteration.
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10 zeigt
ein Beispiel für die Folgedaten enthaltend einen Iterationsbefehl
(IDXI-Befehl). Beispielsweise können die Folgedaten vor
der Verdichtung den IDXI-Befehl enthalten, wie in 10-A gezeigt
ist.
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Beim
Lesen des IDXI-Befehls aus dem primären Cachespeicher 312 setzt
die Dehnungsschaltung 314 den IDXI-Befehl für
den NOP-Befehl ein und bewirkt, dass der Befehlscachespeicher 316 diesen cachespeichert,
als Antwort auf die Erfassung, dass die Anzahl von Malen der Iteration,
die durch den IDXI-Befehl bezeichnet ist, einmal ist. Die Dehnungsschaltung 314 setzt
den IDXI-Befehl zum Bezeichnen einer einmaligen Iteration für
den ENOP-Befehl ein und bewirkt, dass der Befehlscachespeicher 316 diesen
cachespeichert.
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Hier
hat, wenn der IDXI-Befehl ausgeführt wird, die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung
die Verarbeitung in nerhalb eines Taktzyklus auszuführen, die
enthält: Lesen der gegenwärtigen Anzahl von Malen
der Iteration aus dem Register; Bestimmen, ob die gelesene Anzahl
von Malen der Iteration gleich 0 ist; und Verringern des Registers,
vorausgesetzt, dass die gelesene Anzahl von Malen der Iteration nicht
gleich 0 ist. Zusätzlich hat die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 eine
Verarbeitung des Ladens der bezeichneten Anzahl von Malen der Iteration
in das Register vor der vorbeschriebenen Verarbeitung bei der Ausführung
des ersten Zyklus des IDXI-Befehls durchzuführen.
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Es
wird sichergestellt, dass die Anzahl von Malen der Iteration, die
durch den IDXI-Befehl bezeichnet ist, bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
gleich oder größer als 2 ist. Daher braucht die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 nur
den Ladevorgang durchzuführen, ohne den Lese-, Bestimmungs-
und Verringerungsvorgang bei der Ausführung des ersten
Zyklus des IDXI-Befehls durchzuführen. Daher kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Anzahl der in dem ersten Zyklus des IDXI-Befehls auszuführenden
Verarbeitungsschritte herabsetzen. Hierdurch kann die Vektorerzeugungs-Steuerschaltung 332 die
Verarbeitung bei der Ausführung des IDXI-Befehls reduzieren
und ein Prüfmuster innerhalb eines kürzeren Taktzyklus
erzeugen.
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11 zeigt
ein Beispiel für eine elektronische Vorrichtung 400 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die elektronische Vorrichtung 400 enthält
eine geprüfte Schaltung 410, eine Prüfschaltung 420,
einen Eingabe-/Ausgabestift 430 und einen BIST-Stift 440.
Die geprüfte Schaltung 410 kann eine Schaltung
sein, die arbeitet, wenn die elektro nische Vorrichtung 400 tatsächlich
arbeitet. Die geprüfte Schaltung 410 arbeitet
gemäß einem von dem Eingabe-/Ausgabestift 430 gelieferten
Signal, wenn die elektronische Vorrichtung tatsächlich arbeitet.
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Beispielsweise
kann für den Fall, dass die elektronische Vorrichtung 400 eine
Speichervorrichtung ist, die geprüfte Schaltung 410 eine
Schaltung enthaltend eine Speicherzelle der elektronischen Vorrichtung 400 sein.
Beispielsweise kann die geprüfte Schaltung 410 eine
Speicherzelle und eine Steuerschaltung, die die Speicherzelle steuert,
sein. Die Steuerschaltung kann eine Schaltung sein, die das Schreiben
von Daten in die Speicherzelle und das Lesen von Daten aus der Speicherzelle
steuert.
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Die
Prüfschaltung 420 ist auf einem Halbleiterchip
vorgesehen, auf dem die geprüfte Schaltung 410 ebenfalls
vorgesehen ist, und prüft die geprüfte Schaltung 410.
Die Prüfschaltung 420 kann dieselbe Konfiguration
wie diejenige des mit Bezug auf 1 bis 9 beschriebenen
Prüfmoduls 100 haben. Zusätzlich kann
die Prüfschaltung 410 einen Teil der Konfiguration
des Prüfmoduls 100 haben. Darüber hinaus
kann die Prüfschaltung 420 eine Schaltung sein,
die einen Teil der Funktion des Prüfmoduls 100 durchführt.
Beispielsweise benötigt die Prüfschaltung 420 nicht
notwendigerweise den Ergebnisspeicher 16. Dann können
die Ratenerzeugungsschaltung 30 und die Takterzeugungsschaltung 56 der
Prüfschaltung 420 durch einen Einstellwert der
festen Zeiteinstellung arbeiten.
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Darüber
hinaus kann die Prüfschaltung 420 die geprüfte
Schaltung 410 prüfen, wenn ein Signal, das anzeigt,
dass eine Selbstprüfung der geprüften Schaltung 410 durchgeführt
wird, von einem externen Prüf gerät über
den BIST-Stift 440 geliefert wird. Es ist bevorzugt, dass
der BIST-Stift 440 nicht verwendet wird, wenn die elektronische
Vorrichtung 400 tatsächlich arbeitet. Dann kann
die Prüfschaltung 420 das Prüfergebnis
der geprüften Schaltung 410 von dem BIST-Stift 440 zu
dem externen Prüfgerät ausgeben.
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Das
externe Prüfgerät kann ebenso gut wie die vorstehend
mit Bezug auf 1 beschriebene Stationssteuervorrichtung 130 arbeiten.
D. h., das Prüfsteuerprogramm, die Prüfprogrammdaten
und die Prüfmusterdaten usw. können zu der Prüfschaltung 420 geliefert
werden, um die Prüfschaltung 420 sowie das Prüfmodul 100,
das vorstehend mit Bezug auf 1–10 beschrieben
wurde, zu betreiben.
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Während
die Erfindung im Wege von Ausführungsbeispielen beschrieben
wurde, ist darauf hinzuweisen, dass der Fachmann viele Änderungen
und Substitutionen durchführen kann, ohne den Geist und
den Bereich der Erfindung zu verlassen. Es ist aus der Definition
der angefügten Ansprüche ersichtlich, dass die
Ausführungsbeispiele mit derartigen Modifikationen auch
zu dem Bereich der Erfindung gehören.
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Zusammenfassung:
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Es
ist ein Prüfgerät, das eine geprüfte
Vorrichtung prüft, vorgesehen. Das Prüfgerät
enthält: einen Musterspeicher, der eine Prüfbefehlsfolge,
um eine Prüffolge zum Prüfen der geprüften
Vorrichtung zu definieren, in einem verdichteten Format speichert;
eine Dehnungsschaltung, die die aus dem Musterspeicher gelesene
Prüfbefehlsfolge in ein unverdichtetes Format dehnt; einen
Befehlscachespeicher, der die durch die Dehnungsschaltung gedehnte Prüfbefehlsfolge
cachespeichert; eine Mustererzeugungsschaltung, die aufeinanderfolgend
in dem Befehlscachespeicher gespeicherte Befehle liest und die Befehle
ausführt, um ein Prüfmuster für den ausgeführten
Befehl zu erzeugen; und eine Signalausgabeschaltung, die ein Prüfsignal
auf der Grundlage des Prüfmusters erzeugt und das Prüfsignal
zu der geprüften Vorrichtung liefert.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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