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Diese
Erfindung betrifft die Herstellung von Halbleiter-Chips und insbesondere
die Herstellung dünner Halbleiter-Chips.
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Der
Trend zur Miniaturisierung und zu System-in-Packages verstärkt
die Nachfrage nach dünnen Halbleiter-Chips. Die Dicke der
Halbleiter-Chips kann 60 μm Mikrometer (μm) für
einen Wafer mit einem Durchmesser von 8 Zoll (20,32 cm) betragen. Wenn
dünne Halbleiter-Chips hergestellt und gehandhabt werden,
muss Vorsicht walten, um ein Brechen der Chips zu verhindern. Daraus
ergibt sich die Notwendigkeit für verbesserte Verfahren
und Prozeduren zum Abtrennen und Transportieren eines dünnen
Chips für Großserienanwendungen.
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Die
US 6 974 721 und die
US 6 297 131 schlagen vor,
die Halbleiter-Chip-Ausbeute durch ein verbessertes Wafer-Dicing-
bzw. Wafer-Vereinzelungs-Verfahren zu verbessern. Jedoch liefern
diese Verfahren oftmals unbefriedigende Ergebnisse.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Chips
und insbesondere eines dünnen Halbleiter-Chips anzugeben,
welches eine hohe Ausbeute in der Herstellung ohne Verluste beim
Durchsatz aufweist.
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Gemäß einem
Grundgedanken der Erfindung kann die Ausbeute an Halbleiter-Chips
durch Entfernen des starren Stützkörpers für
den Device-Wafer vor dem Wafer-Dicing bzw. vor der Wafer-Vereinzelung
verbessert werden. Der starre Stützkörper verhindert,
dass sich beim Dünnen des Device-Wafers Risse auf dem Device-Wafer
ausbilden. Jedoch beschädigen Bruchstücke, die
von dem starren Stützkörper während des
Wafer-Dicings erzeugt werden, oftmals den Device-Wafer.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren zu Herstellung eines
Halbleiter-Chips weist den Schritt des Aufbringens einer Wafer-Klebemittelschicht
auf dem äußeren Bereich der Nutzfläche
des Device-Wafers, welche die Halbleiter-Chips aufweist, auf. Die
Wafer-Klebemittelschicht besteht aus einem nichtleitenden Material.
Dieses Material verhindert, dass übermäßiges
Wafer-Klebemittel Kurzschlüsse zwischen elektrischen Schaltkreisen
bildet, die in dem Halbleiter-Chip vorgesehen sind.
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Als
nächstes wird ein starrer Körper an der Nutzfläche
des Device-Wafers durch die Klebemittelschicht angebracht. Der starre
Körper kann aus einem Halbleitermaterial hergestellt sein.
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Danach
wird die passive Fläche des Device-Wafers mechanisch abgeschliffen,
um den Device-Wafer zu dünnen. Der starre Körper
stützt den Device-Wafer während der Wafer-Dünnung,
um die Ausbildung von Rissen auf dem Device-Wafer zu verhindern.
Der Bedarf an kleinen Halbleiter-Baugruppen macht einen dünnen
Device-Wafer notwendig.
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Anschließend
wird ein erstes Backing-Tape bzw. Verstärkungsband an der
passiven Fläche des Device-Wafers angebracht. Ein Einbaurahmen
wird über dem ersten Backing-Tape platziert. Der Rahmen umgreift
den Device-Wafer.
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Als
nächstes wird der äußere Bereich des starren
Körpers von dem zentralen Bereich des starren Körpers
getrennt. Die Trennung wird durch eine Einrichtung wie eine Wafer-Säge
erreicht. Die Wafer-Säge schneidet auch den Device-Wafer
und trennt den äußeren Bereich des Device-Wafers
von seinem zentralen Bereich. Halbleiter-Chips sind in dem zentralen
Bereich des Device-Wafers konzentriert.
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Anschließend
wird der zentrale Bereich des starren Körpers von dem ersten
Backing-Tape entfernt.
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Danach
werden die äußeren Bereiche des Device-Wafers
und des starren Körpers von dem ersten Backing-Tape entfernt.
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Dann
wird der zentrale Bereich des Device-Wafers in Halbleiter-Chips
vereinzelt. Beim Dicing des Wafers wird nur der Device-Wafer geschnitten.
Das erste Backing-Tape hält den Wafer während des
Wafer-Dicings fest.
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Beim
Stand der Technik schneidet die Wafer-Säge sowohl den Device-Wafer
als auch den äußeren Bereich des starren Körpers.
Eine dickere Wafer-Säge ist notwendig, um sowohl den Device-Wafer als
auch den äußeren Bereich zu schneiden. Die dickere
Wafer-Säge reduziert die Toleranz zwischen der Wafer-Säge-Bahn
und der Breite des durch die Wafer-Säge ausgeführten
Schnitts. Die Wafer-Säge-Bahn ist der Raum zwischen den
Halbleiter-Chips, der für das Wafer-Sägen bestimmt
ist. Eine breitere Säge-Bahn kann notwendig sein, um die
dickere Wafer-Säge aufzunehmen. Eine breitere Säge-Bahn
reduziert den Raum, der durch den Device-Wafer für Halbleiter-Chips
zugeteilt ist. Darüber hinaus erzeugt das Wafer-Dicing
des starren Körpers Bruchstücke, die oftmals eine
Beschädigung des Device-Wafers verursachen.
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Die
Erfindung stellt Ausgestaltungen für das Entfernen der äußeren
Bereiche des starren Körpers und des Device-Wafers vom
ersten Backing-Tape bereit.
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Das
Verfahren gemäß der Erfindung weist den weiteren
Schritt des Schwächens der Verklebung an dem äußeren
Bereich des ersten Backing-Tapes auf. Das Klebemittel wird durch
Bestrahlung des Tapes mit ultraviolettem Licht geschwächt. Danach
werden die äußeren Bereiche des starren Körpers
und des Device-Wafers von dem ersten Backing-Tape entfernt. Das
erste Backing-Tape weist ein Klebemittel des Typs auf, der in seinem
Klebevermögen geschwächt wird, wenn er mit ultraviolettem Licht
bestrahlt wird.
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Gemäß der
Erfindung weist das Verfahren den weiteren Schritt des Schwächens
der Verklebung am äußeren Bereich des ersten Backing-Tapes durch
Wärme auf. Diese Ausgestaltung der Erfindung ist ähnlich
der vorstehenden Ausgestaltung. Das Klebemittel des ersten Backing-Tapes
ist von der Art, die in ihrem Klebevermögen geschwächt
wird, wenn sie erwärmt wird.
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Gemäß der
Erfindung weist das Verfahren den weiteren Schritt des Weglassens
des Klebemittels an dem äußeren Bereich des ersten
Backing-Tapes auf. Dieser Schritt wird vor dem Schritt des Anbringens
des ersten Backing-Tapes auf der passiven Fläche des Device-Wafers
durchgeführt. Eine Klebemittelschicht ist auf dem zentralen
Bereich des ersten Backing-Tapes aufgebracht. Das Fehlen des Klebemittels
an dem äußeren Bereich vereinfacht das Entfernen
des äußeren Bereichs des Device-Wafers und des
starren Körpers von dem ersten Backing-Tape.
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Gemäß der
Erfindung weist das Verfahren den weiteren Schritt des Aufklebens
eines zweiten Backing-Tapes unter dem ersten Backing-Tapes auf. Dieser
Schritt wird vor dem Schritt des Anbringens eines ersten Backing-Tapes
an der passiven Fläche des Device-Wafers ausgeführt.
Das Klebemittel des ersten Backing-Tapes kann von dem Klebemittel
des zweiten Backing-Tapes verschieden sein.
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Gemäß der
Erfindung weist das Verfahren den weiteren Schritt des Entfernens
eines zentralen Bereichs des ersten Backing-Tapes auf.
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Dieses
Entfernen wird vor dem Schritt des Aufklebens eines ersten Backing-Tapes
auf die passive Fläche des Device-Wafers durchgeführt.
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Gemäß der
Erfindung weist das Verfahren den weiteren Schritt des Schneidens
eines ersten Schlitzes auf dem ersten Backing-Tape auf. Der erste Schlitz
umgibt den Device-Wafer. Gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung weist das Verfahren den weiteren Schritt
des Schneidens eines zweiten Schlitzes auf dem ersten Backing-Tape
auf. Der erste Schlitz umgibt den zweiten Schlitz. Der Schitt des
Ausbildens des ersten oder des zweiten Schlitzes wird vor dem Schritt
des Entfernens des äußeren Bereichs des Device-Wafers
und des starren Körpers von dem ersten Backing-Tape ausgeführt.
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Gemäß der
Erfindung weist das Verfahren den weiteren Schritt des Entfernens
eines Streifens des ersten Backing-Tapes von dem zweiten Backing-Tape
auf. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung begrenzen
der erste und der zweite Schlitz den Tape-Streifen. Der äußere
Bereich des starren Körpers ist an dem Tape-Streifen befestigt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
begrenzen der Streifen, der erste Schlitz und die zentrale Vertiefung
den Tape-Streifen. Der äußere Bereich des starren
Körpers ist an dem Tape-Streifen befestigt. Der Schritt
des Entfernens des Tape-Streifens wird zusammen mit dem Schritt
des Entfernens der äußeren Bereiche des Device-Wafers
und des starren Körpers von dem ersten Backing-Tape ausgeführt.
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Gemäß der
Erfindung weist das Verfahren einen weiteren Schritt zum Ablösen
des Streifens des ersten Backing-Tapes von dem zweiten Backing-Tape
auf. Das Ablösen dieses Streifens erfolgt durch Schwächen
der Verklebung am äußeren Bereich des zweiten
Backing-Tapes durch Bestrahlen des Bereichs mit ultraviolettem Licht.
Das Klebemittel des zweiten Backing-Tapes ist von der Art, die geschwächt
wird, wenn sie mit ultraviolettem Licht bestrahlt wird.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung erfolgt das Ablösen
des Streifens durch Schwächen der Verklebung des äußeren
Bereichs des zweiten Backing-Tapes durch Wärme. Das zweite
Backing-Tape ist von dem Typ, der geschwächt wird, wenn
er erwärmt wird.
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Gemäß einer
anderen Ausgestaltung der Erfindung erfolgt das Ablösen
des ersten Streifens durch Weglassen des Klebemittels an dem zweiten Backing-Tape.
Dies erleichtert das Entfernen des äußeren Bereichs
des starren Körpers und des Device-Wafers von dem ersten
Backing-Tape.
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Die
folgenden Figurenbeschreibungen und die Figuren veranschaulichen
die Merkmale und Vorteile der Erfindung.
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1(A) bis 1(F) zeigen
einen Stand der Technik für die Herstellung eines dünnen
Halbleiter-Wafers,
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2(A) bis 2(E) zeigen
eine erste Ausführungsform des Verfahrens für
die Herstellung eines dünnen Halbleiter-Wafers gemäß der
Erfindung,
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3(A) bis 3(D) zeigen
eine zweite Ausführungsform des Verfahrens für
die Herstellung eines dünnen Halbleiter-Wafers gemäß der
Erfindung,
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4(A) bis 4(E) zeigen
eine dritte Ausführungsform des Verfahrens für
die Herstellung eines dünnen Halbleiter-Wafers gemäß der
Erfindung, und
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5(A) bis 5(F) zeigen
eine vierte Ausführungsform des Verfahrens für
die Herstellung eines dünnen Halbleiter-Wafers gemäß der
Erfindung.
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1(A) bis 1(F) zeigen
im Aufriss die einzelnen Schritte 1(A) bis 1(F) eines Standes der
Technik für die Herstellung eines dünnen Halbleiter-Wafers.
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In
Schritt 1(A) wird ein Device-Wafer 1 bereitgestellt. Der
Device-Wafer 1 weist eine Nutzfläche 13 auf,
die nach oben weist. Der Device-Wafer 1 enthält eine
Mehrzahl von Halbleiter-Chips, die nicht gezeigt sind.
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Als
nächstes wird in Schritt 1(B) eine Schicht eines Klebemittels 6 auf
der äußeren, oberen Fläche des Device-Wafers 1 aufgebracht.
Das Klebemittel 6 enthält ein nichtleitendes Material.
Dieses Merkmal verhindert, dass das Klebemittel 6 Kurzschlüsse
zwischen den elektrischen Schaltkreisen bildet, die sich auf der
oberen Fläche des Device-Wafer 1 befinden.
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Als
nächstes wird im Schritt 1(C) ein Träger-Wafer 3 über
dem Device-Wafer 1 platziert. Der Träger-Wafer 3 bildet
eine Abstützung für den Device-Wafer 1 und
ist mit dem Device-Wafer 1 durch die Schicht aus Klebemittel 6 verklebt.
Der Träger-Wafer 3 und der Device-Wafer 1 bilden
ein Wafer-Modul 9.
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Als
nächstes wird in Schritt 1(D) der Device-Wafer 1 des
Wafer-Moduls 9 gedünnt. Beim Wafer-Dünnen
wird die der Nutzfläche entgegengesetzte passive Fläche
des Device-Wafers 1 abgeschliffen, um die Dicke des Device-Wafers 1 zu
reduzieren. Der Träger-Wafer 3 bildet eine Abstützung
für den Device-Wafer 1, um Wafer-Risse zu vermeiden.
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Als
nächstes wird im Schritt 1(E) ein ringförmiger
Einbaurahmen 5 über einem Backing-Tape 2 angeordnet.
Eine nicht gezeigte Schicht aus Klebemittel ist auf der oberen Fläche
des Backing-Tapes 2 aufgebracht. Dieses Klebemittel klebt
den Rahmen 5 auf das Backing-Tape 2.
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Dann
wird das Wafer-Modul 9 über einem Backing-Tape 2 platziert.
Das Backing-Tape 2 weist eine Schicht aus Klebemittel auf
seiner oberen Fläche auf und klebt den Einbaurahmen 5 und
den Device-Wafer 1 auf das Backing-Tape 2. Der
Einbaurahmen 5 umschließt das Wafer-Modul 9.
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Danach
schneidet eine Wafer-Säge den Träger-Wafer 3 und
trennt den zentralen Bereich 33 des Träger-Wafers 3 von
seinem äußeren Bereich 32. Der zentrale
Bereich 33 des Träger-Wafers 3 wird von
dem äußeren Bereich 32 dieses Wafers 3 durch einen
Spalt 31 getrennt. Der äußere Bereich 32 des Träger-Wafers 3 ist
als ein Siliziumring bekannt.
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Als
nächstes wird in diesem Schritt 1(F) der zentrale Bereich 33 des
Träger-Wafers 3 entfernt. Das Entfernen des zentralen
Bereichs 33 des Träger-Wafers 3 legt
die obere Fläche des Device-Wafers 3 für
einen späteren Schritt des Wafer-Dicings frei.
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Während
des Wafer-Dicings werden die Halbleiter-Chips, die den Device-Wafer 3 bilden,
voneinander getrennt. Die für das Wafer-Dicing ausgewählte
Säge ist dick genug, um den Device-Wafer 1 und
den an dem Device-Wafer 1 angebrachten Siliziumring zu
sägen. Aufgrund der unbeständigen Klebung der
Klebemittelschicht 6 können Teile des Siliziumrings
während des Wafer-Dicings abbrechen und dadurch eine Beschädigung
des Device-Wafers 1 verursachen.
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2(A) bis 2(E) zeigen
im Aufriss die einzelnen Schritte 2(A) bis 2(E) bei einer ersten
Ausführungsform des Verfahrens für die Herstellung
eines dünnen Halbleiter-Wafers gemäß der
Erfindung.
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Im
Schritt 2(A) wird ein Einbaurahmen 5 über einem
Backing-Tape angeordnet. Die obere Fläche des Backing-Tapes 21 ist
mit einer Schicht aus Klebemittel beschichtet, die bei Bestrahlung
mit einem UV-Licht (ultravioletten Licht) geschwächt wird.
Die Schicht aus Klebemittel ist in der Figur nicht gezeigt.
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Als
nächstes wird im Schritt 2(B) ein Wafer-Modul 9 der 1(D) über dem Backing-Tape 21 platziert.
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Als
nächstes schneidet in dem Schritt 2(C) eine Wafer-Säge
den Träger-Wafer 3. Das Wafer-Sägen ist
ausreichend tief, so dass auch der Device-Wafer 1 geschnitten
wird. Das Wafer- Sägen trennt den zentralen Bereich 33 des
Träger-Wafers 3 durch einen Spalt 31 von
seinem äußeren Bereich 32. Das Wafer-Sägen
trennt auch den zentralen Bereich 14 des Device-Wafers 1 durch
einen Spalt 11 von seinem äußeren Bereich 12.
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Als
nächstes wird in dem Schritt 2(D) der zentrale Bereich 33 des
Träger-Wafers 3 entfernt.
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Als
nächstes wird in dem Schritt 2(E) der äußere
Bereich 29 des Backing-Tapes 21, der sich unter
dem äußeren Bereich 12 des Device-Wafers 1 befindet,
mit UV-Licht bestrahlt. Dies schwächt die Klebung zwischen
dem Backing-Tape 21 und dem äußeren Bereich 12 des
Device-Wafers 1. Danach wird der äußere
Bereich 12 des Device-Wafers 1 zusammen mit dem äußeren
Bereich 32 des Träger-Wafers 3 von dem
Backing-Tape 21 getrennt.
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In
einem späteren Schritt wird der zentrale Bereich 14 des
Device-Wafers 1 vereinzelt. Halbleiter-Chips sind in dem
zentralen Bereich 14 angeordnet. Das Sägeblatt,
das für das Dicing bzw. die Vereinzelung des Wafers ausgewählt
wird, muss dick genug sein, um den Device-Wafer 1 zu sägen.
Dies unterscheidet sich vom Stand der Technik, bei dem das ausgewählte
Sägeblatt dicker ist, weil es sowohl den Device-Wafer 1 als
auch den Siliziumring schneiden muss.
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3(A) bis 3(D) zeigen
im Aufriss die einzelnen Schritte 3(A) bis 3(D) bei einer zweiten
Ausführungsform des Verfahrens für die Herstellung
eines dünnen Halbleiter-Wafers gemäß der
Erfindung.
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Im
Schritt 3(A) wird ein ringförmiger Einbaurahmen 5 über
einem Backing-Tape 2 angeordnet.
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Danach
wird eine Schicht aus Klebemittel 7 auf dem zentralen Bereich
des Backing-Tapes 2 aufgebracht. Der äußere
Bereich 54 des Backing-Tapes 2 weist kein Klebemittel
auf.
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Als
nächstes wird im Schritt 3(B) das Wafer-Modul 9 der 1(D) über dem Backing-Tape 2 platziert.
Das Klebemittel 7 klebt das Wafer-Modul 9 auf
das Backing-Tape 2.
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Als
nächstes schneidet im Schritt 3(C) eine Wafer-Säge
den Träger-Wafer 3 und den Device-Wafer 1.
Das Wafer-Sägen trennt den zentralen Bereich 33 des
Träger-Wafers 3 durch einen Spalt 31 von
seinem äußeren Bereich 32. Das Wafer-Sägen
ist ausreichend tief, so dass auch der Device-Wafer 1 geschnitten
wird. Das Wafer-Sägen trennt den zentralen Bereich 14 des
Device-Wafers 1 durch einen Spalt 11 von seinem äußeren
Bereich 12.
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Als
nächstes werden in dem Schritt 3(D) der zentrale Bereich 33 des
Träger-Wafers 3 mit den äußeren
Bereichen 12 und 32 von Träger- und Device-Wafer
entfernt. Der Durchmesser Da der Klebemittelschicht 7 ist
kleiner als der Durchmesser Dc des zentralen
Bereich 33 des Träger-Wafers 3. Dies
ermöglicht es, dass die äußeren Bereiche 12 und 32 leicht
entfernt werden können.
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Verglichen
mit der ersten Ausführungsform benötigt diese
Ausführungsform kein Tape bzw. Band, das ein Klebemittel
enthält, welches geschwächt wird, wenn es mit
UV-Licht bestrahlt wird.
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4(A) bis 4(E) zeigen
im Aufriss die einzelnen Schritte 4(A) bis 4(E) bei einer dritten
Ausführungsform des Verfahrens für die Herstellung
eines dünnen Halbleiter-Wafers gemäß der
Erfindung.
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Im
Schritt 4(A) wird eine Bahn eines ersten Backing-Tapes 23 auf
einer Bahn eines zweiten Backing-Tapes 24 paziert. Ein
Einbaurahmen 5 wird auf dem ersten Backing-Tape 23 platziert.
Eine Schicht aus Klebemittel wird auf den oberen Flächen
sowohl des ersten Backing-Tapes 23 als auch des zweiten Backing-Tapes 24 platziert.
Diese Schichten aus Klebemittel sind in der Figur nicht gezeigt.
Die Schicht aus Klebemittel, die sich auf dem zweiten Backing-Tape 24 befindet,
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Klebung geschwächt
wird, wenn sie mit UV-Licht bestrahlt wird.
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Als
nächstes wird im Schritt 4(B) das Wafer-Modul 9 der 1(D) auf dem ersten Backing-Tape 23 platziert.
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Als
nächstes schneidet im Schritt 4(C) eine Wafer-Säge
die Oberfläche des Träger-Wafers 3, des Device-Wafers 1 und
des ersten Backing-Tapes 23. Das Wafer-Sägen des
Träger-Wafers 3 trennt den äußeren
Bereich 32 des Träger-Wafers 3 von seinem zentralen
Bereich 33. Ein Spalt 31 trennt den äußeren
Bereich 32 von dem zentralen Bereich 33. Das Wafer-Sägen
schneidet auch sowohl den Device-Wafer 1 als auch das erste
Backing-Tape 23 und bildet einen zweiten Schlitz 26 auf
der oberen Fläche des Device-Wafers 1. Der zweite
Schlitz 26 trennt den äußeren Bereich 12 des
Device-Wafers 1 von seinem zentralen Bereich 14 und
den äußeren Bereich des ersten Backing-Tapes 23 von
seinem zentralen Bereich 51.
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Danach
wird das zweite Backing-Tape 24 geschnitten. Der Schnitt
bildet einen ersten Schlitz 25 auf der Oberfläche
des zweiten Backing-Tapes 24. Der erste Schlitz 25 wird
in dem Raum zwischen dem Einbaurahmen 5 und dem Träger-Wafer 3 platziert. Der
erste Schlitz 25 trennt den äußeren Bereich
des ersten Backing-Tapes 23 in einen äußeren
Ringstreifen 49 und einen inneren Ringstreifen 50.
Der innere Ringstreifen 50 ist zwischen dem ersten Schlitz 25 und
dem zweiten Schlitz 26 platziert. Der äußere Ringstreifen 49 umschließt
den inneren Ringstreifen 50.
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Als
nächstes wird in dem Schritt 4(D) der zentrale Bereich 33 des
Träger-Wafers 3 entfernt.
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Als
nächstes wird in dem Schritt 4(E) der äußere
Bereich 47 des zweiten Backing-Tapes 21, das sich
unterhalb des inneren Ringstreifens 50 befindet, mit UV-Licht
bestrahlt. Diese Bestrahlung schwächt die Klebung des inneren
Ringstreifens 50 mit dem zweiten Backing-Tape 24.
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Anschließend
werden der innere Ringstreifen 50, der äußere
Bereich 32 des Träger-Wafers 3 und der äußere
Bereich 12 des Device-Wafers 1 von dem ersten
Backing-Tape 23 entfernt.
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Verglichen
mit der ersten Ausführungsform, benötigt diese
Ausführungsform eine zusätzliche Bahn eines Backing-Tapes
und mehr Verfahrensschritte.
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5(A) bis 5(F) zeigen
im Aufriss die einzelnen Schritte 5(A) bis 5(F) bei einer vierten
Ausführungsform des Verfahrens für die Herstellung
eines dünnen Halbleiter-Wafers gemäß der
Erfindung.
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Im
Schritt 5(A) wird ein erstes Backing-Tape 23 über
einem zweiten Backing-Tape 24 platziert. Ein Einbaurahmen 5 wird
auf dem ersten Backing-Tape 23 angeordnet. Sowohl das erste
als auch das zweite Backing-Tape 23 und 24 haben
eine Schicht aus Klebemittel auf ihrer oberen Fläche. Die
Schicht aus Klebemittel ist in der Figur nicht gezeigt. Die Schicht
aus Klebemittel, die sich auf dem zweiten Backing-Tape 24 befindet,
lässt in der Verklebungsstärke nach, wenn sie
mit UV-Licht bestrahlt wird.
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Als
nächstes wird im Schritt 5(B) das erste Backing-Tape 23 geschnitten,
um den zentralen Bereich 48 des ersten Backing-Tapes 23 von
seinem äußeren Bereich 46 zu trennen.
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Als
nächstes wird in dem Schritt 5(C) die Rückfläche 51 des
zweiten Backing-Tapes 24, das sich unter dem zentralen
Bereich 48 des ersten Backing-Tape 23 befindet,
mit UV-Licht bestrahlt. Das UV-Licht schwächt die Verklebungsstärke zwischen dem
zentralen Bereich des ersten Backing-Tapes 23 und des zweiten
Backing-Tapes 24.
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Anschließend
wird der zentrale Bereich 48 des ersten Backing-Tapes 23 entfernt.
Dies bildet eine zentrale Vertiefung 53 auf dem ersten
Backing-Tape 23.
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Als
nächstes wird im Schritt 5(D) das Wafer-Modul 9 der 1(D) auf dem ersten Backing-Tape 23 platziert.
Das zweite Backing-Tape 24 wird leicht gedehnt, um an der
Rückfläche des Device-Wafers 1 kleben
zu bleiben.
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Als
nächstes schneidet im Schritt 5(E) eine Wafer-Säge
den Träger-Wafer 3 und den Device-Wafer 1.
Das Wafer-Sägen trennt den äußeren Bereich 32 des
Träger-Wafers 3 durch einen Spalt 31 von
seinem zentralen Bereich 33. Das Wafer-Sägen bildet auch
einen zweiten Schlitz 26 in dem Device-Wafer 1.
Der zweite Schlitz 26 trennt den äußeren
Bereich 12 des Device-Wafers 1 von seinem zentralen
Bereich 14.
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Danach
wird der äußere Bereich 46 des ersten
Backing-Tapes 23 geschnitten. Der äußere
Bereich 46 wird in dem Raum zwischen dem Einbaurahmen 5 und
dem Träger-Wafer 3 geschnitten. Der Schnitt bildet
einen ersten Schlitz 25 auf der Oberfläche des äußeren
Bereichs 46. Der erste Schlitz 25 trennt den äußeren
Bereich 46 in einen äußeren Ringstreifen 27 und
einen inneren Ringstreifen 28.
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Als
nächstes wird im Schritt 5(F) der zentrale Bereich 33 des
Träger-Wafers 3 entfernt.
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Danach
wird der äußere Bereich 47 des zweiten
Backing-Tapes 24, der sich unter dem äußeren
Bereich 12 des Device-Wafers 1 und dem inneren Ringstreifen 28 befindet,
mit UV-Licht bestrahlt. Das UV-Licht schwächt die Verklebung
des inneren Ringstreifens 28 und des äußeren
Bereichs 12 mit dem zweiten Backing-Tape 24.
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Anschließend
werden der innere Ringstreifen 28 und die äußeren
Bereiche 32 und 12 des Device-Wafers und des Träger-Wafers
entfernt.
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Verglichen
mit der ersten Ausführungsform benötigt diese
Ausführungsform eine weitere Bahn eines Backing-Tapes und
mehr Verfahrensschritte.
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Jedoch
ist der äußere Bereich 12 des Device-Wafers 1 nicht
vollständig an dem zweiten Backing-Tape 24 angebracht
und kann leicht entfernt werden.
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Zusammenfassung
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Ein Verfahren zur Herstellung eines dünnen
Halbleiter-Chips
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Ein
Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Chips, wobei das Verfahren
den Schritt des Aufbringens einer Klebemittelschicht (6)
auf dem äußeren Bereich der Nutzfläche
(13) eines Device-Wafers (1) aufweist. Als nächstes
wird ein starrer Körper (3) an der Nutzfläche
(13) des Device-Wafers (1) durch die Klebemittelschicht
(6) angebracht. Danach wird der Device-Wafer (1)
durch Bearbeitung der passiven Fläche des Device-Wafers
(1), welche sich auf der der Nutzfläche (13)
entgegengesetzten Seite befindet, gedünnt. Anschließend
wird ein erstes Backing-Tape (21, 23) mit der
passiven Fläche des Device-Wafers (1) verbunden.
Dann wird der äußere Bereich (32) des
starren Körpers (3) vom zentralen Bereich (33)
des starren Körpers (3) getrennt. Zusätzlich
wird der äußere Bereich (12) des Device-Wafers
(1) vom zentralen Bereich (14) des Device-Wafers
(1) getrennt. Danach wird der zentrale Bereich (33)
des starren Körpers (3) vom ersten Backing-Tape
(21, 23) entfernt. Als nächstes wird
der äußere Bereich (12) des Device-Wafers
(1) und der äußere Bereich (32)
des starren Körpers (3) vom ersten Backing-Tape
(21, 23) entfernt. Danach wird der Device-Wafer
(1) in Halbleiter-Chips vereinzelt.
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- 1
- Device-Wafer
- 2
- Backing-Tape
- 3
- Träger-Wafer
- 5
- Einbaurahmen
- 6
- Klebemittelschicht
- 7
- Klebemittelschicht
- 9
- Wafer-Modul
- 11
- Spalt
- 12
- äußerer
Bereich
- 13
- Nutzfläche
- 14
- zentraler
Bereich
- 20
- zentraler
Bereich
- 21
- Backing-Tape
- 23
- erstes
Backing-Tape
- 24
- zweites
Backing-Tape
- 25
- erster
Schlitz
- 26
- zweiter
Schlitz
- 27
- äußerer
Ringstreifen
- 28
- innerer
Ringstreifen
- 29
- äußerer
Bereich
- 31
- Spalt
- 32
- äußerer
Bereich
- 33
- zentraler
Bereich
- 45
- Spalt
- 46
- äußerer
Bereich
- 47
- äußerer
Bereich
- 48
- zentraler
Bereich
- 49
- äußerer
Ringstreifen
- 50
- innerer
Ringstreifen
- 51
- zentraler
Bereich
- 52
- äußerer
Bereich
- 53
- zentrale
Vertiefung
- 54
- äußerer
Bereich
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - US 6974721 [0003]
- - US 6297131 [0003]