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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Leuchtstoff.
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Leuchtstoffe
werden für lichtemittierende Vorrichtungen, beispielsweise
eine weiße LED, verwendet. Eine weiße LED ist
eine weißes Licht emittierende Vorrichtung, die ein lichtemittierendes
Element und einen Leuchtstoff, der Licht bei Anregung mit mindestens
einem Teil des von dem lichtemittierenden Element emittierten Lichts
emittiert, umfasst. Als das für eine weiße LED
verwendete lichtemittierende Element können ein lichtemittierendes
Element, das blaues Licht emittiert, (im folgenden manchmal als
"blaue LED" bezeichnet) und ein lichtemittierendes Element, das
nahes Ultraviolettlicht bis bläuliches purpurrotes Licht
emittiert, (im folgenden manchmal als "LED im nahem Ultraviolettbereich"
bezeichnet) genannt werden. Als Leuchtstoff, der Licht bei Anregung
mit dem von den obigen lichtemittierenden Elementen emittierten
Licht emittiert, ist Y3Al5O12:Ce bekannt (siehe beispielsweise Patentdokument
1).
- Patentdokument 1: JP-A-10-242513
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Jedoch
kann für lichtemittierende Vorrichtungen, die herkömmliche
Leuchtstoffe verwenden, nicht angegeben werden, dass sie ausreichende
Lumineszenzeigenschaften, die hauptsächlich Farbgebungseigenschaften
sind, zeigen. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Leuchtstoffs, der eine lichtemittierende Vorrichtung ergeben kann,
die im Hinblick auf die Lumineszenzeigenschaften, die hauptsächlich
Farbgebungseigenschaften sind, in der Praxis verbessert ist. Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Leuchtstoffs, der eine weiße LED ergeben kann, die
im Hinblick auf Lumineszenzeigenschaften, die hauptsächlich
Farbgebungseigenschaften sind, verbessert ist.
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Als
Ergebnis intensiver Forschungen, die durch die Erfinder durchgeführt
wurden, wurde die vorliegenden Erfindung erhalten.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist der im folgenden angegebene Leuchtstoff
und die im folgenden angegebene lichtemittierende Vorrichtung.
- <1> Ein Leuchtstoff, umfassend
eine Verbindung der Formel aM1O·bM2 2O3·cM3O2 (worin M1 für mindestens ein Element steht,
das aus der Gruppe von Ba, Sr, Ca, Mg und Zn ausgewählt
ist; M2 für mindestens ein Element
steht, das aus der Gruppe von Al, Sc, Ga, Y, In, La, Gd und Lu ausgewählt ist;
M3 für mindestens ein Element steht,
das aus der Gruppe von Si, Ti, Ge, Zr, Sn und Hf ausgewählt
ist; a für einen Wert von nicht weniger als 8 und nicht
mehr als 10 steht; b für einen Wert von nicht weniger als
0,8 und nicht mehr als 1,2 steht; und c für einen Wert
von nicht weniger als 5 und nicht mehr als 7 steht), wobei die Verbindung
als Aktivator mindestens ein Element umfasst, das aus der Gruppe
von Seltenerdmetallen, Mn, Bi und Zn ausgewählt ist.
- <2> Der obige Leuchtstoff,
wobei der Aktivator mindestens ein Element ist, das aus der Gruppe von
Ce, Pr, Nd, Sm, Eu, Tb, Dy, Ho, Er, Tm, Yb, Mn, Bi und Zn ausgewählt
ist.
- <3> Der obige Leuchtstoff,
im wesentlichen bestehend aus einer Verbindung der Formel (M1 1-xRex)9M22M3 6O24 (worin M1 für mindestens ein Element steht,
das aus der Gruppe von Ba, Sr, Ca, Mg und Zn ausgewählt
ist; M2 für mindestens ein Element
steht, das aus der Gruppe von Al, Sc, Ga, Y, In, La, Gd und Lu ausgewählt
ist; M3 für mindestens ein Element
steht, das aus der Gruppe von Si, Ti, Ge, Zr, Sn und Hf ausgewählt
ist; Re für mindestens ein Element steht, das aus der Gruppe
von Sm, Eu, Tm, Yb, Mn und Zn ausgewählt ist; x für
einen Wert von mehr als 0 und weniger als 1 steht).
- <4> Der obige Leuchtstoff,
wobei x für einen Wert von nicht weniger als 0,01 und nicht
mehr als 0,2 steht.
- <5> Der obige Leuchtstoff,
wobei M1 für mindestens ein Element
steht, das aus der Gruppe von Ba, Sr und Ca ausgewählt
ist.
- <6> Der obige Leuchtstoff,
wobei M2 für Sc und/oder Y steht.
- <7> Der obige Leuchtstoff,
wobei M3 für Si und/oder Ge steht.
- <8> Eine lichtemittierende
Vorrichtung, die den oben genannten Leuchtstoff umfasst.
- <9> Eine lichtemittierende
Vorrichtung, die ein lichtemittierendes Element und ein fluoreszierendes
Material, das Licht bei Anregung mit mindestens einem Teil des von
dem lichtemittierenden Element emittierten Lichts emittiert, umfasst,
wobei das fluoreszierende Material den oben genannten Leuchtstoff
umfasst.
- <10> Die obige lichtemittierende
Vorrichtung, wobei das durch das lichtemittierende Element emittierte
Licht die maximale Emissionsintensität bei einer Wellenlänge
(λmax) von nicht kürzer als 350 nm und nicht länger
als 480 nm in einer Wellenlänge-Emissionsintensität-Kurve
eines Wellenlängenbereichs von nicht kürzer als
300 nm und nicht länger als 780 nm zeigt.
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Der
Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung emittiert Licht bei effizienter
Anregung mit Licht im nahen Ultraviolettbereich bis zu blauem Licht,
d. h. Licht einer Wellenlänge im Bereich von nicht kürzer als
350 nm und nicht länger als 480 nm, speziell Licht, das
eine maximale Emissionsintensität bei einer Wellenlänge
(λmax) von nicht kürzer als 350 nm und nicht länger
als 480 nm in einer Wellenlänge-Emissionsintensität-Kurve
eines Wellenlängenbereichs von nicht kürzer als
300 nm und nicht länger als 780 nm zeigt. Durch Kombination
eines fluoreszierenden Materials, das den Leuchtstoff der vorliegenden
Erfindung umfasst, mit einem lichtemittierenden Element, das Licht
im nahem Ultraviolettbereich bis zu blauem Licht emittiert, d. h.
einer blauen LED oder LED im nahen Ultraviolettbereich, kann eine weiße
LED, die in der Praxis im Hinblick auf die Lumineszenzeigenschaften,
die hauptsächlich Farbgebungseigenschaften sind, verbessert
ist, erhalten werden. Ferner wird im Falle eines Leuchtstoffs der vorliegenden
Erfindung die maximale Emissionsintensität manchmal bei
etwa 510 nm in dessen Lumineszenzspektrum erhalten, und wenn dieser
Leuchtstoff verwendet wird, wird es möglich, eine weiße LED
herzustellen, die einer herkömmlichen weißen LED
im Hinblick auf die Farbgebungseigenschaften überlegen
ist. Darüber hinaus zeigt der Leuchtstoff der vorliegenden
Erfindung eine geringere Abnahme der Emissionsintensität
bei hohen Temperaturen von etwa 100°C im Vergleich zur
Emissionsintensität bei Raumtemperatur und er kann für
lichtemittierende Vorrichtungen auf der Basis einer Ultraviolettanregung,
beispielsweise als Hintergrundbeleuchtung für Flüssigkristall-
und Fluoreszenzbeleuchtung, lichtemittierende Vorrichtungen auf
der Basis von Vakuumultraviolettanregung, wie Plasmabildschirme
und Edelgaslampen, lichtemittierende Vorrichtungen auf der Basis
von Elektronenstrahlanregung, wie Braunsche Röhren und
FED (Field Emission Display), lichtemittierende Vorrichtungen auf
der Basis von Röntgenanregung, beispielsweise Röntgenbildgebungsvorrichtungen,
lichtemittierende Vorrichtungen auf der Basis einer Anregung durch
ein elektrisches Feld, beispielsweise anorganische EL-Displays,
und dgl. verwendet werden und daher ist der Leuchtstoff der vorliegenden
Erfindung gewerblich sehr gut anwendbar.
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Die
vorliegende Erfindung wird im folgenden detailliert erklärt.
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Der
Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung umfasst eine Verbindung der
Formel (1): aM1O·bM2 2O3·cM3O2, die mindestens
ein Element, das aus der Gruppe von Seltenerdmetallen, Mn, Bi und
Zn ausgewählt ist, als Aktivator umfasst. In der Formel
(1) steht M1 für mindestens ein
Element, das aus der Gruppe von Ba, Sr, Ca, Mg und Zn ausgewählt
ist; M2 für mindestens ein Element,
das aus der Gruppe von Al, Sc, Ga, Y, In, La, Gd und Lu ausgewählt
ist; M3 für mindestens ein Element,
das aus der Gruppe von Si, Ti, Ge, Zr, Sn und Hf ausgewählt
ist; a für einen Wert von nicht weniger als 8 und nicht mehr
als 10; b für einen Wert von nicht weniger als 0,8 und
nicht mehr als 1,2; und c für einen Wert von nicht weniger
als 5 und nicht mehr als 7.
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Im
Hinblick auf die Lumineszenzeigenschaften ist der Aktivator vorzugsweise
mindestens ein Element, das aus der Gruppe von Ce, Pr, Nd, Sm, Eu,
Tb, Dy, Ho, Er, Tm, Yb, Mn, Bi und Zn ausgewählt ist. Der
Aktivator ist noch besser mindestens ein Element, das aus der Gruppe
von Sm, Eu, Tm, Yb, Mn, Bi und Zn ausgewählt ist, noch
günstiger eine Kombination von mindestens Eu als essenziellem
Element und optional mindestens einem Element, das aus der Gruppe
von Sm, Tm, Yb, Mn, Bi und Zn ausgewählt ist.
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Ferner
steht in der Formel (1) a für vorzugsweise 9, b für
vorzugsweise 1,0 und c für vorzugsweise 6. Wenn a, b und
c diese Werte aufweisen, besteht die Tendenz, dass die Emissionsintensität
des Leuchtstoffs der vorliegenden Erfindung noch weiter verstärkt
werden kann.
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Daher
umfasst der Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung im wesentlichen
eine Verbindung der Formel (2):
(M1 1-xRe)9M2 2M3 6O24. In der Formel (2) steht M1 für mindestens
ein Element, das aus der Gruppe von Ba, Sr, Ca, Mg und Zn ausgewählt
ist; M2 für mindestens ein Element,
das aus der Gruppe von Al, Sc, Ga, Y, In, La, Gd und Lu ausgewählt
ist; M3 für mindestens ein Element,
das aus der Gruppe von Si, Ti, Ge, Zr, Sn und Hf ausgewählt
ist; Re für mindestens ein Element, das aus der Gruppe
von Sm, Eu, Tm, Yb, Mn und Zn ausgewählt ist; x für
einen Wert von mehr als 0 und weniger als 1. Hierbei ist im Hinblick
auf die Lumineszenzeigenschaften Re vorzugsweise eine Kombination
von mindestens Eu als essenziellem Element und optional mindestens
einem Element, das aus der Gruppe von Sm, Tm, Yb, Mn und Zn ausgewählt
ist.
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In
der Formel (2) steht x vorzugsweise für einen Wert im Bereich
von nicht weniger als 0,001 und nicht mehr als 0,5, noch besser
einen Wert im Bereich von nicht weniger als 0,01 und nicht mehr
als 0,3, noch günstiger einen Wert im Bereich von nicht weniger
als 0,01 und nicht mehr als 0,2. Wenn der Wert von x in dem obigen
Bereich liegt, besteht die Tendenz, dass die Emissionsintensität
des Leuchtstoffs der vorliegenden Erfindung weiter verstärkt
ist oder die Wellenlänge von Licht, das den Leuchtstoff anregt,
in den Bereich von Licht im nahem Ultraviolettbereich bis blauem
Licht geändert wird.
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M1 in der Formel (1) und der Formel (2) steht vorzugsweise
für mindestens ein Element, das aus der Gruppe von Ba,
Sr und Ca ausgewählt ist, noch besser für Ba und/oder
Sr, noch günstiger Ba und Sr. Wenn M1 für
das obige/die obigen Element(e) steht, besteht die Tendenz, dass
die Emissionsintensität des Leuchtstoffs der vorliegenden
Erfindung weiter verstärkt ist.
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M2 in der Formel (1) und der Formel (2) steht vorzugsweise
für Sc und/oder Y, noch besser für Sc. Wenn M2 für das obige/die obigen Element(e)
steht, besteht die Tendenz, dass die Emissionsintensität des
Leuchtstoffs der vorliegenden Erfindung weiter verstärkt
ist.
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M3 in der Formel (1) und der Formel (2) steht vorzugsweise
für Si und/oder Ge, noch besser für Si. Wenn M3 für das obige/die obigen Element(e)
steht, besteht die Tendenz, dass die Emissionsintensität des
Leuchtstoffs der vorlie genden Erfindung weiter verstärkt
ist.
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Darüber
hinaus kann der Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung mindestens
ein Element umfassen, das aus der Gruppe von F, Cl, Br und I ausgewählt
ist, sofern diese das Erreichen der Aufgabe der vorliegenden Erfindung
nicht behindern. Der Gehalt an diesen Elementen beträgt
nicht weniger als 1 ppm und nicht mehr als 10000 ppm, vorzugsweise
nicht weniger als 1 ppm und nicht mehr als 1000 ppm, bezogen auf
das Gesamtgewicht der diese Elemente umfassenden Leuchtstoffe. Wenn
der Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung mindestens ein Element
umfasst, das aus der Gruppe von F, Cl, Br und I wie oben ausgewählt
ist, kann die Emissionsintensität des Leuchtstoffs der
vorliegenden Erfindung weiter verstärkt sein.
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Als
nächstes wird das Verfahren zur Herstellung des Leuchtstoffs
der vorliegenden Erfindung erklärt.
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Der
Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise auf die
im folgenden angegebene Weise hergestellt werden. Der Leuchtstoff
der vorliegenden Erfindung kann durch Kalzinieren eines Gemischs
von Metallverbindungen, die durch Kalzinieren zum Leuchtstoff der
vorliegenden Erfindung werden, hergestellt werden. Das heißt,
er kann durch Einwiegen von Verbindungen, die die entsprechenden
Metallelemente umfassen, derart, dass eine gegebene Zusammensetzung
erhalten werden kann, Mischen der Verbindungen und dann Kalzinieren
des erhaltenen Gemischs der Metallverbindungen hergestellt werden.
Beispielsweise kann ein Leuchtstoff der Formel (Ba0,95Eu0,05)9Sc2Si6O24, die eine der
bevorzugten Zusammensetzungen ist, durch Einwiegen von BaCO3, Eu2O3,
Sc2O3 und SiO2 derart, dass ein Molverhältnis Ba:Eu:Sc:Si
von 8,55:0,45:2:6 erhalten wird, Mischen derselben und Kalzinieren
des Gemischs hergestellt werden.
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Die
Verbindungen, die die obigen Metallelemente umfassen, umfassen Verbindungen,
die Barium, Strontium, Calcium, Magnesium, Zink, Aluminium, Scandium,
Gallium, Yttrium, Indium, Lanthan, Gadolinium, Lutetium, Silicium,
Titan, Germanium, Zirconium, Zinn, Hafnium, Cer, Praseodym, Neodym, Samarium,
Europium, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium,
Mangan und Bismut umfassen, und es können beispielsweise
Oxide oder Verbindungen, die durch Zersetzung und/oder Oxidation
bei hohen Temperaturen Oxide werden, wie Hydroxide, Carbonate, Nitrate,
Halogenide und Oxalate, verwendet werden.
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Zum
Mischen der die obigen Metallelemente umfassenden Verbindungen können
Vorrichtungen verwendet werden, die großtechnisch üblicherweise verwendet
werden, beispielsweise eine Kugelmühle, ein Doppelzylindermischer
und ein Rührer. Entweder Nassmischen oder Trockenmischen
können verwendet werden.
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Der
Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung wird durch Kalzinieren des
Gemischs der Metallverbindungen unter Halten des Gemischs bei beispielsweise
einer Temperatur im Bereich von 700–1600°C über
1–100 h erhalten. Wenn das Gemisch der Metallverbindungen
Verbindungen, die durch Zersetzung und/oder Oxidation bei hohen
Temperaturen Oxide werden können, wie Hydroxide, Carbonate,
Nitrate, Halogenide und Oxalate, umfasst, kann das Gemisch der Metallverbindungen
beispielsweise durch Vorkalzinieren desselben unter Halten bei einer
niedrigeren Temperatur als der Kalzinierungstem peratur zu Oxiden
gemacht werden oder Kristallisationswasser vor dem Vorkalzinieren
entfernt werden. Ferner kann das Gemisch nach dem Vorkalzinieren
gemahlen werden.
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Als
Kalzinierungsatmosphäre können inerte Atmosphären,
wie Stickstoff und Argon, oxidierende Atmosphären, wie
Luft, Sauerstoff, sauerstoffhaltiger Stickstoff und sauerstoffhaltiges
Argon, und reduzierende Atmosphären, wie wasserstoffhaltiger
Stickstoff, der 0,1–10 Vol.-% Wasserstoff enthält,
und wasserstoffhaltiges Argon, das 0,1–10 Vol.-% Wasserstoff
enthält, genannt werden. Wenn das Kalzinieren in einer
stark reduzierenden Atmosphäre durchgeführt wird,
kann eine geeignete Menge Kohlenstoff zu dem Gemisch von Metallverbindungen
gegeben werden. Ferner kann, um die Kristallinität des
gebildeten Leuchtstoffs zu erhöhen, eine geeignete Menge
eines Reaktionsbeschleunigers in dem Gemisch von Metallverbindungen
zum Zeitpunkt des Kalzinierens oder Vorkalzinierens vorhanden sein.
Wenn der Reaktionsbeschleuniger vorhanden ist, zeigt der Leuchtstoff
manchmal hohe Emissionsintensität. Beispiele für
den Reaktionsbeschleuniger sind LiF, NaF, KF, LiCl, NaCl, KCl, Li2CO3, Na2CO3, K2CO3, NaHCO3, NH4Cl, NH4I und dgl. Falls nötig, kann eine Oberflächenbehandlung
mit einem anorganischen Material oder organischen Material zur Verbesserung der
Haltbarkeit durchgeführt werden.
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Der
durch die obigen Verfahren erhaltene Leuchtstoff kann unter Verwendung
einer Kugelmühle, Strahlmühle oder dgl. gemahlen
werden. Darüber hinaus kann der gebildete Leuchtstoff gewaschen und
klassiert werden. Das Kalzinieren kann zweimal oder öfter
durchgeführt werden. Das Verfahren zur Herstellung einer
lichtemittierenden Vorrichtung ist nicht speziell beschränkt
und es können bekannte Verfahren ver wendet werden. Beispielsweise
wird das in
US-Patent 6 614 179 offenbarte
Verfahren verwendet und der Inhalt desselben wird hier durch Inbezugnahme
aufgenommen.
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Die
wie oben angegeben erhaltenen Leuchtstoffe können für
lichtemittierende Vorrichtungen, beispielsweise eine weiße
LED, Hintergrundbeleuchtung für Flüssigkristalle,
Fluoreszenzbeleuchtung, Plasmabildschirme, Edelgaslampen, Braunsche Röhren,
FED, Röntgenbildgebungsvorrichtungen und anorganische EL-Displays
und dgl. verwendet werden. Das Verfahren zur Herstellung der lichtemittierenden
Vorrichtungen ist nicht speziell beschränkt und bekannte
Verfahren können verwendet werden. Beispielsweise wird
das in
US-Patent 6 614 179 offenbarte
Verfahren verwendet und der Inhalt desselben wird hier durch Inbezugnahme
aufgenommen.
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Der
Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung kann Licht durch Anregung
mit Licht im nahem Ultraviolettbereich bis zu blauem Licht, d. h.
Licht einer Wellenlänge im Bereich von nicht kürzer
als 350 nm und nicht länger als 480 nm, vorzugsweise nicht
kürzer als 380 nm und nicht länger als 460 nm,
emittieren. Daher wird der Leuchtstoff mit Licht angeregt, das eine
maximale Emissionsintensität bei einer Wellenlänge
(λmax) von nicht kürzer als 350 nm und nicht länger
als 480 nm, vorzugsweise nicht kürzer als 380 nm und nicht
länger als 460 nm in einer Wellenlänge-Emissionsintensität-Kurve
eines Wellenlängenbereichs von nicht kürzer als
300 nm und nicht länger als 780 nm zeigt, und daher kann
eine lichtemittierende Vorrichtung durch Kombination des Leuchtstoffs
mit einer blauen LED oder einer LED im nahen Ultraviolettbereich
erhalten werden. Das fluoreszierende Material umfasst mindestens
den Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung und es kann ferner andere
Leuchtstoffe, die im folgenden genannt werden, umfassen. Das fluoreszierende
Material kann mit mindestens einem Teil des Lichts in dem obigen
Bereich angeregt werden.
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Als
nächstes wird das in der lichtemittierenden Vorrichtung
verwendete lichtemittierende Element speziell erklärt,
wobei eine blaue LED oder eine LED im nahen Ultraviolettbereich
als Beispiel genannt wird. Eine blaue LED oder eine LED im nahen Ultraviolettbereich
kann durch bekannte Verfahren gemäß der Offenbarung
in beispielsweise
JP-A-6-177423 ,
JP-A-11-191638 und
US-Patent 6 346 720 hergestellt
werden. Das in
US-Patent 6 346 720 offenbarte
Verfahren wird hier durch Inbezugnahme aufgenommen. Das heißt,
das lichtemittierende Element weist eine Struktur auf, die ein Substrat umfasst,
auf dem eine n-Verbindungshalbleiterschicht (n-Schicht), eine einen
Verbindungshalbleiter umfassende lichtemittierende Schicht (lichtemittierende
Schicht) und eine p-Verbindungshalbleiterschicht (p-Schicht) auflaminiert
sind. Das Substrat umfasst Saphir, SiC, Si oder dergleichen. Die
Verfahren zur Lamination der Verbindungshalbleiterschichten umfassen
beispielsweise ein generell verwendetes MOVPE (Metal Organic Vapor
Phase Epitaxy)-Verfahren, MBE(Molecular Beam Epitaxy)-Verfahren
und dergleichen. Als Basiszusammensetzung des Verbindungshalbleiters
der lichtemittierenden Schicht werden GaN, In
iGa
l-iN(0 < i < 1), In
iAl
jGa
1-i-jN(0 < i < 1, 0 < j < 1, i + j < 1) und dergleichen
verwendet. Durch Ändern dieser Zusammensetzung kann die
Wellenlänge des emittierten Lichts, d. h. die von Licht
im nahen Ultraviolettbereich bis bläulich-purpurfarbenem
Licht oder blauem Licht, geändert werden. Ferner ist es
günstig, wenn die Menge der in der lichtemittierenden Schicht
enthaltenen Fremdatome gering ist. Insbesondere beträgt,
wenn die Elemente Si, Ge und Elemente der Gruppe 2 als Fremdatome
verwendet werden, die Konzentration dersel ben vorzugsweise 10
17 cm
–3 oder
weniger. Die lichtemittierende Schicht kann eine Einquantentopfstruktur
oder Mehrfachquantentopfstruktur aufweisen. Die Dicke der lichtemittierenden
Schicht beträgt vorzugsweise nicht weniger als 5 Å und
nicht mehr als 300 Å, noch besser nicht weniger als 10 Å und nicht
mehr als 90 Å. Wenn die Dicke weniger als 5 Å oder
mehr als 300 Å beträgt, ist die Emissionseffizienz
des lichtemittierenden Elements manchmal unzureichend.
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Als
n-Schicht und p-Schicht wird ein Verbindungshalbleiter mit einer
größeren Bandlücke als die des Verbindungshalbleiters
der lichtemittierenden Schicht verwendet. Durch Bereitstellen der
lichtemittierenden Schicht zwischen der n-Schicht und der p-Schicht
kann ein lichtemittierendes Element erhalten werden. Ferner können,
falls nötig, einige Schichten unterschiedlicher Zusammensetzung,
Leitfähigkeit und Dotierungskonzentration zwischen der n-Schicht
und der lichtemittierenden Schicht und zwischen der lichtemittierenden
Schicht und der p-Schicht eingefügt werden. Als Basiszusammensetzungen
des Verbindungshalbleiters der Einfügungsschicht kann beispielsweise
das oben genannte In1AljGa1-i-jN(0 < i < 1, 0 < j < 1, i + j < 1) genannt werden
und von diesen werden diejenigen, die sich von der lichtemittierenden
Schicht im Hinblick auf Zusammensetzung, Leitfähigkeit,
Dotierungskonzentration und dgl. unterscheiden, verwendet.
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Die
zwei an die lichtemittierende Schicht angrenzenden Schichten werden
als Ladungsinjektionsschichten bezeichnet. Wenn die obigen Einfügungsschichten
vorhanden sind, fungieren diese als die Ladungsinjektionsschichten,
und wenn die Einfügungsschichten nicht vorhanden sind,
fungieren die n-Schicht und die p-Schicht als die Ladungsinjektionsschich ten.
Positive Ladungen und negative Ladungen werden in die lichtemittierende
Schicht durch die zwei Ladungsinjektionsschichten injiziert und
diese Ladungen rekombinieren als solche unter Emission von Licht.
Um die in die lichtemittierende Schicht injizierten Ladungen effizient
zu rekombinieren und Licht hoher Intensität zu erhalten,
ist es günstig, wenn das lichtemittierende Element eine
Struktur aufweist, bei der Ladungsinjektionsschichten durch Einfügen
einer Einfügungsschicht mit einer größeren Bandlücke
als der der lichtemittierenden Schicht zwischen der n-Schicht und
der lichtemittierenden Schicht und zwischen der lichtemittierenden
Schicht und der p-Schicht ausgebildet sind (wobei diese Struktur
eine sog. Doppelheterostruktur ist). Die Differenz der Bandlücke
zwischen der Ladungsinjektionsschicht und der lichtemittierenden
Schicht beträgt vorzugsweise 0,1 eV oder mehr. Wenn die
Differenz der Bandlücke zwischen der Ladungsinjektionsschicht
und der lichtemittierenden Schicht kleiner als 0,1 eV ist, ist die
Eingrenzung von Trägern in der lichtemittierenden Schicht
nicht ausreichend und die Emissionseffizienz des lichtemittierenden
Elements kann daher niedriger sein. Die Differenz der Bandlücke
beträgt noch besser 0,3 eV oder mehr. Wenn jedoch die Bandlücke
der Ladungsinjektionsschicht 5 eV übersteigt, nimmt die
zur Injektion einer Ladung notwendige Spannung zu und daher beträgt
die Bandlücke der Ladungsinjektionsschicht vorzugsweise
5 eV oder weniger. Die Dicke der Ladungsinjektionsschicht beträgt
vorzugsweise nicht weniger als 5 Å und nicht mehr als 5000 Å.
Wenn die Dicke der Ladungsinjektionsschicht weniger als 5 oder mehr
als 5000 Å beträgt, besteht die Tendenz, dass
die Emissionseffizienz des lichtemittierenden Elements beeinträchtigt
wird. Die Dicke der Ladungsinjektionsschicht beträgt vorzugsweise
nicht weniger als 10 Å und nicht mehr als 2000 Å.
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Das
wie oben angegeben hergestellte lichtemittierende Element emittiert
Licht, das eine maximale Emissionsintensität bei einer
Wellenlänge (λmax) von nicht kürzer als
350 nm und nicht länger als 480 nm in einer Wellenlänge-Emissionsintensität-Kurve eines
Wellenlängenbereichs von nicht kürzer als 300 nm
und nicht länger als 780 nm zeigt. Hierbei ist die Wellenlänge-Emissionsintensität-Kurve
eine Kurve, die durch Auftragen der Emissionsintensität
gegen die Wellenlänge von Licht erhalten wird, und sie
wird manchmal als Lumineszenzspektrum bezeichnet. Die Wellenlänge-Emissionsintensität-Kurve
kann unter Verwendung eines Spektrofluorometers erhalten werden.
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Als
nächstes wird das Verfahren zur Herstellung einer weißen
LED als Beispiel für eine lichtemittierende Vorrichtung,
die das obige lichtemittierende Element und ein fluoreszierendes
Material, das Licht bei Anregung mit mindestens einem Teil von durch das
lichtemittierende Element emittiertem Licht emittiert, umfasst,
erklärt. Die weiße LED kann unter Verwendung einer
blauen LED oder einer LED im nahen Ultraviolettbereich als lichtemittierendes
Element und beispielsweise durch Versiegeln des lichtemittierenden
Elements mit einem lichtdurchlässigen Harz, wie einem Epoxyharz,
und Anordnen eines fluoreszierenden Materials derart, dass es die
Oberfläche des lichtemittierenden Elements bedeckt, hergestellt
werden. In diesem Fall wird die Zusammensetzung und Menge des fluoreszierenden
Materials günstigerweise derart festgelegt, dass ein gewünschtes
weißes Licht emittiert wird. Als das fluoreszierende Material kann
der Leuchtstoff der vorliegenden Erfindung allein oder in Kombination
mit anderen Leuchtstoffen verwendet werden. Beispielsweise kann
im Falle der Konstruktion einer komplementären weißen
LED unter Verwendung einer blauen LED und eines gelben Leuchtstoffs
(siehe 6 für das Lumi neszenzspektrum einer herkömmlichen
derartigen komplementären LED) die Farbgebung durch weitere
Zugabe des Leuchtstoffs der vorliegenden Erfindung mit einer maximalen
Emissionsintensität bei etwa 510 nm verbessert werden.
Darüber hinaus kann, wenn eine weiße LED des Dreiwellenlängentyps
durch Kombination einer LED im nahen Ultraviolettbereich mit blauen,
grünen und roten Leuchtstoffen konstruiert wird, der Leuchtstoff
der vorliegenden Erfindung als blauer Leuchtstoff verwendet werden,
der mit Licht im nahen Ultraviolettbereich zufriedenstellend angeregt wird
und von hervorragender Emissionsintensität ist. Beispiele
für die anderen Leuchtstoffe sind BaMgAl10O17:Eu,
(Ba, Sr, Ca) (Al, Ga)2S4:Eu, BaMgAl10O17:Eu, Mn, BaAl12O19:Eu, Mn, (Ba,
Sr, Ca)S:Eu, Mn, Y3Al5O12:Ce, (Y, Gd)3Al5O12:Ce, YBO3:Ce, Tb, Y2O3:Eu, Y2O2S:Eu, YVO4:Eu, (Ca,
Sr)S:Eu, SrY2O4:Eu, Ca-Al-Si-O-N:Eu, Li-(Ca,Mg)-Ln-Al-O-N:Eu
(worin Ln für ein anderes Seltenerdmetallelement als Eu
steht) und sie sind nicht auf diese Leuchtstoffe beschränkt
und ferner können in der Zukunft entwickelte Leuchtstoffe
natürlich in Kombination mit dem Leuchtstoff der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, die nicht
als die Erfindung beschränkend betrachtet werden sollen,
detaillierter erklärt.
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Beispiel 1
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Die
Ausgangsmaterialien Bariumcarbonat, Europiumoxid, Scandiumoxid und
Siliciumdioxid wurden derart eingewogen, dass ein Molverhältnis Ba:Eu:Sc:Si
von 8,55:0,45:2:6 erhalten wurde, und 4 h mit einer Nasskugelmühle
unter Verwendung von Aceton gemischt, wobei eine Aufschlämmung
erhalten wurde. Die erhaltene Aufschlämmung wurde durch
einen Verdampfer getrocknet, dann wurde das erhaltene Gemisch von
Metallverbindungen 6 h bei einer Temperatur von 1300°C
in Luftatmosphäre zum Brennen des Gemischs gehalten und
dann wurde das Gemisch langsam auf Raumtemperatur gekühlt. Danach
wurde das Gemisch mit einem Achatmörser gemahlen und 6
h bei einer Temperatur von 1300°C in einer Ar-Atmosphäre,
die 5 Vol.-% H2 enthielt, gehalten, wodurch
das gemahlene Gemisch gebrannt wurde, und anschließend
langsam auf Raumtemperatur gekühlt, wobei der Leuchtstoff
1 erhalten wurde, der eine Verbindung der Formel (Ba0,95Eu0,05)9Sc2Si6O24 umfasste.
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Die
Lumineszenzeigenschaften des Leuchtstoffs 1 wurden in der Form des
Anregungsspektrums und des Lumineszenzspektrums, die unter Verwendung
eines Spektrofluorometers (hergestellt von JASCO Corporation) erhalten
wurden, beurteilt. Es wurde ermittelt, dass der Leuchtstoff 1 mit
Licht mit einer Wellenlänge von nicht kürzer als
350 nm und nicht länger als 480 nm angeregt wurde und Licht
mit einer maximalen Emissionsintensität bei einer Wellenlänge
von 510 nm emittierte. Die Ergebnisse sind in 1 und
Tabelle 1 angegeben.
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Beispiel 2
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Die
Ausgangsmaterialien Bariumcarbonat, Strontiumcarbonat, Europiumoxid,
Scandiumoxid und Siliciumdioxid wurden derart eingewogen, dass ein
Molverhältnis Ba:Sr:Eu:Sc:Si von 8,1:0,45:0,45:2:6 erhalten
wurde, und der Leuchtstoff 2, der eine Verbindung der Formel (Ba0,9Sr0,05Eu0,05)9Sc2Si6O24 umfasste, wurde
gemäß Beispiel 1 erhalten.
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Die
Lumineszenzeigenschaften des Leuchtstoffs 2 wurden in der Form des
Anregungsspektrums und des Lumineszenzspektrums, die unter Verwendung
eines Spektrofluorometers (hergestellt von JASCO Corporation) erhalten
wurden, beurteilt. Es wurde ermittelt, dass der Leuchtstoff 2 mit
Licht mit einer Wellenlänge von nicht kürzer als
350 nm und nicht länger als 480 nm angeregt wurde und Licht
mit einer maximalen Emissionsintensität bei einer Wellenlänge
von 513 nm emittierte. Die Ergebnisse sind in 2 und
Tabelle 1 angegeben.
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Beispiele 3–7
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Unter
Verwendung von Bariumcarbonat, Europiumoxid, Scandiumoxid und Siliciumdioxid
als Ausgangsmaterialien wurden die Leuchtstoffe 3–7, die
die in den Beispielen 3–7 in Tabelle 1 angegebenen Verbindungen
umfassen, gemäß Beispiel 1 erhalten. Die Lumineszenzeigenschaften
der Leuchtstoffe 3–7 wurden in Form des Anregungsspektrums und
des Lumineszenzspektrums, die unter Verwendung eines Spektrofluorometers
(hergestellt von JASCO Corporation) erhalten wurden, beurteilt.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben. Ferner sind
Anregungsspektren und Lumineszenzspektren der Leuchtstoffe 3–5
in 3–5 gezeigt.
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Das
Lumineszenzspektrum einer herkömmlichen weißen
LED, die weißes Licht durch ein additives Farbgemisch einer
blauen LED und eines gelben Leuchtstoffs emittiert, ist in 6 gezeigt.
In dem Lumineszenzspektrum der herkömmlichen weißen
LED ist die Emissionsintensität bei etwa 510 nm niedrig und
die Farbgebung einer weißen LED kann durch Kombination
des Leuchtstoffs der vorliegenden Erfindung mit der her kömmlichen
weißen LED verbessert werden.
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Eine
weiße LED von in der Praxis verbesserten Lumineszenzeigenschaften,
die hauptsächlich Farbgebungseigenschaften sind, kann durch
Kombination eines fluoreszierenden Materials, das den Leuchtstoff
der vorliegenden Erfindung umfasst, mit einem lichtemittierenden
Element, das Licht im nahen Ultraviolettbereich bis blaues Licht
emittiert, d. h. einer blauen LED oder einer LED im nahem Ultraviolettbereich,
erhalten werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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[1]
Anregungsspektrum und Lumineszenzspektrum des Leuchtstoffs 1 von
Beispiel 1.
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[2]
Anregungsspektrum und Lumineszenzspektrum des Leuchtstoffs 2 von
Beispiel 2.
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[3]
Anregungsspektrum und Lumineszenzspektrum des Leuchtstoffs 3 von
Beispiel 3.
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[4]
Anregungsspektrum und Lumineszenzspektrum des Leuchtstoffs 4 von
Beispiel 4.
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[5]
Anregungsspektrum und Lumineszenzspektrum des Leuchtstoffs 5 von
Beispiel 5.
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[6]
Lumineszenzspektrum einer herkömmlichen weißen
LED.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Diese
Erfindung beschreibt einen Leuchtstoff, der eine lichtemittierende
Vorrichtung bereitstellen kann, die in der Praxis im Hinblick auf
die Lumineszenzeigenschaften, die hauptsächlich Farbgebungseigenschaften
sind, verbessert ist. Der Leuchtstoff ist dadurch gekennzeichnet,
dass er eine Verbindung der Formel aM1O-bM2 2O3-cM3O2 umfasst, worin
M1 für mindestens ein Element steht,
das aus der Gruppe von Ba, Sr, Ca, Mg und Zn ausgewählt ist;
M2 für mindestens ein Element steht,
das aus der Gruppe von Al, Sc, Ga, Y, In, La, Gd und Lu ausgewählt
ist; M3 für mindestens ein Element
steht, das aus der Gruppe von Si, Ti, Ge, Zr, Sn und Hf ausgewählt
ist; a für einen Wert von nicht weniger als 8 und nicht
mehr als 10 steht; b für einen Wert von nicht weniger als
0,8 und nicht mehr als 1,2 steht; und c für einen Wert
von nicht weniger als 5 und nicht mehr als 7 steht, und der Leuchtstoff
mindestens ein Element als Aktivator aufweist, das aus der Gruppe
von Seltenerdmetallen, Mn, Bi und Zn ausgewählt ist und
in die Verbindung eingebaut ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 10-242513
A [0002]
- - US 6614179 [0023, 0024]
- - JP 6-177423 A [0026]
- - JP 11-191638 A [0026]
- - US 6346720 [0026, 0026]