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DE112006001812T5 - Folien-Anklebeeinrichtung - Google Patents

Folien-Anklebeeinrichtung Download PDF

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Publication number
DE112006001812T5
DE112006001812T5 DE112006001812T DE112006001812T DE112006001812T5 DE 112006001812 T5 DE112006001812 T5 DE 112006001812T5 DE 112006001812 T DE112006001812 T DE 112006001812T DE 112006001812 T DE112006001812 T DE 112006001812T DE 112006001812 T5 DE112006001812 T5 DE 112006001812T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
wafer
adhesive sheet
plate
peeling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112006001812T
Other languages
English (en)
Inventor
Kenji Kobayashi
Hideaki Nonaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lintec Corp
Original Assignee
Lintec Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lintec Corp filed Critical Lintec Corp
Publication of DE112006001812T5 publication Critical patent/DE112006001812T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H10P72/70
    • H10P72/0442
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T156/00Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
    • Y10T156/12Surface bonding means and/or assembly means with cutting, punching, piercing, severing or tearing
    • Y10T156/1317Means feeding plural workpieces to be joined
    • Y10T156/1343Cutting indefinite length web after assembly with discrete article
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T156/00Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
    • Y10T156/17Surface bonding means and/or assemblymeans with work feeding or handling means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T156/00Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
    • Y10T156/17Surface bonding means and/or assemblymeans with work feeding or handling means
    • Y10T156/1702For plural parts or plural areas of single part
    • Y10T156/1705Lamina transferred to base from adhered flexible web or sheet type carrier

Landscapes

  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)

Abstract

Folien-Anklebeeinrichtung, bei welcher vorgesehen sind:
eine Folien-Herauslasseinheit, die eine Abschälplatte zum Abschälen einer Folie von einem Trennliner aufweist; und
eine Andruckrolle zum Andrücken der Folie auf einen plattenartigen Gegenstand, der durch einen Tisch gehaltert wird, um die Folie dort anzukleben,
wobei die Abschälplatte nach vorn und hinten bewegbar gehaltert ist.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Folien-Anklebeein richtung, spezieller eine Folien-Anklebeeinrichtung, die eine Folie an einen plattenartigen Gegenstand ankleben kann, beispielsweise einen Halbleiter-Wafer, während eine Verschwendung der Folie verhindert wird.
  • Technischer Hintergrund
  • Herkömmlich wird an Halbleiter-Wafer (nachstehend einfach als "Wafer" bezeichnet) eine Schutzfolie zum Schützen von deren Schaltungsoberfläche angeklebt, und wird eine Klebfolie zur Chip-Montage an deren rückwärtige Oberfläche angeklebt.
  • Als Folien-Anklebeeinrichtung, wie voranstehend geschildert, ist die folgende Anklebeeinrichtung bekannt. Unter Verwendung eines unbenutzten Folienstreifens, bei welchem ein Streifen einer Klebfolie temporär auf einen Streifen eines Trennliners angeklebt wird, wird die Klebfolie von dem Trennliner abgeschält, auf den Wafer aufgeklebt, und dann entlang dem Umfang des Wafers abgeschnitten (vergleiche beispielsweise Patentdokument 1).
    • Patentdokument 1: Japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 2004-47976
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Durch die Erfindung zu lösendes Problem
  • Die in dem Patentdokument 1 geschilderte Folien-Anklebeeinrichtung weist jedoch eine derartige Anordnung auf, dass eine Gruppe von Führungsrollen 28 zum Herauslassen der Folie oberhalb der oberen Oberfläche des Wafers dauernd die Klebeschicht der Folie einquetscht, während der Zufuhrvorgang unterbrochen wird; also über den gesamten Klebevorgang, den Schneidvorgang bis zum Abschälvorgang, so dass ein linienförmiger Einbeulungsabschnitt in Richtung der Breite der Folie ausgebildet wird. Daher ruft im Falle eines plattenartigen Gegenstands, wie eines Wafers, bei dem ein Schleifprozess durchgeführt wird, um eine extrem geringe Dicke von einigen zehn Mikrometern zu erzielen, eine Folie mit einem geringen Anteil an Einbeulungsabschnitten eine ungleichförmige Dicke hervor, oder einen Bruch des Wafers bei der Schleifbearbeitung. Daher kann der Bereich mit dem Einbeulungsabschnitt nicht als der Bereich eingesetzt werden, der an den Wafer angeklebt werden soll. Die Folie kann daher so zugeführt werden, dass der Bereich mit dem Einbeulungsabschnitt ausgeschlossen ist. In diesem Fall tritt jedoch ein derartiger Nachteil auf, dass die Folie verschwenderisch verbraucht wird.
  • Ein derartiger Nachteil, wie voranstehend geschildert, kann dadurch überwunden werden, dass die Führungsrollen 28 an einem Ort extrem nahe an dem Außenrand des Wafers angeordnet werden. Wenn die Abmessung des Tisches entsprechend der Ab messung des Wafers geändert wird, kann jedoch die voranstehend geschilderte Lösung nicht mit dem Problem fertig werden, so dass ein verschwenderischer Verbrauch der Folie unvermeidbar wird.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass der Nachteil infolge des linienförmigen Einbeulungsabschnitts auch in jenem Fall auftritt, bei welchem eine Abschälplatte eingesetzt wird. Bei der Folie, die von dem Trennliner an dem vorderen Randabschnitt der Abschälplatte abgeschält wird, wird nämlich die linienförmige Einbeulungsspur in Richtung der Breite in dem Folienabschnitt ausgebildet, der in Kontakt mit dem vorderen Ende der Abschälplatte gelangt, während der Herauslassvorgang unterbrochen ist, und muss jener Abschnitt, bei welchem die Einbeulungsabschnittsspur vorhanden ist, ausgeschlossen werden, wenn die Folie an den Wafer angeklebt wird.
  • [Vorteil der Erfindung]
  • Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der voranstehenden Nachteile vorgeschlagen. Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Folien-Anklebeeinrichtung, welche dazu fähig ist, die Folie auf einem plattenförmigen Gegenstand anzukleben, während die Verschwendung der Folie im äußersten Ausmaß minimiert wird, selbst wenn die Einbeulungsabschnittsspur auf der Folie, die durch den intermittierenden Herauslassvorgang ausgebildet wird, entfernt wird, so dass sie nicht in dem Anklebebereich enthalten ist.
  • Maßnahmen zur Lösung der Probleme
  • Um den Vorteil zu erzielen, setzt die vorliegende Erfindung eine derartige Anordnung ein, bei welcher eine Folien- Anklebeeinrichtung aufweist: eine Folien-Herauslasseinheit, die eine Abschälplatte zum Abschälen einer Folie von einem Trennliner aufweist; und eine Andruckrolle zum Andrücken der Folie auf einen plattenartigen Gegenstand, der durch einen Tisch gehaltert wird, um die Folie daran anzukleben, wobei die Abschälplatte nach vorn und hinten beweglich gehaltert ist.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird eine derartige Ausbildung eingesetzt, dass die Abschälplatte sich zu dem Tisch hin bewegt, wenn sich die Andruckrolle von einem Ende des plattenförmigen Gegenstands zu dessen anderem Ende bewegt.
  • Weiterhin wird vorzugsweise die folgende Ausbildung eingesetzt; hierbei bewegt sich die Abschälplatte in einem Zustand, bei welchem ein Folien-Anklebewinkel auf einem konstanten Winkel gehalten wird.
  • Auswirkung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann infolge der Tatsache, dass die Abschälplatte nach vorn und hinten beweglich gehaltert ist, der vordere Randabschnitt der Abschälplatte nach vorn oder hinten bewegt werden, entsprechend der Abmessung des plattenförmigen Gegenstands oder der Abmessung des Tisches, wodurch die Position des verbleibenden Abschnitts der Einbeulungsspur eingestellt werden kann. Daher kann der Herauslassvorgang der Folie so durchgeführt werden, dass die Toleranz zwischen den Folienbereichen, die auf jeweilige plattenartige Gegenstände angeklebt werden sollen, auf eine kurze Länge eingestellt wird, und die Einbeulungsspur innerhalb der Toleranz angeordnet ist, so dass ein verschwenderischer Verbrauch der Folie ausgeschaltet werden kann.
  • Weiterhin wird eine derartige Anordnung eingesetzt, bei welcher sich die Abschälplatte zu dem Tisch bewegt, wenn das Ankleben der Folie weitergeht. Wenn daher die Positionseinstellung so erfolgt, dass das vordere Ende der Abschälplatte im Wesentlichen mit dem äußeren Rand des Tisches in einem Zustand übereinstimmt, bei welchem das Ankleben der Folie fertig gestellt wurde, kann die Folie mit minimalem Abfall herausgelassen werden.
  • Da die Abschälplatte sich in einem Zustand bewegt, bei welchem der Abklebewinkel der Folie konstant aufrechterhalten wird, kann darüber hinaus die mechanische Spannung der Folie konstant gehalten werden, so dass die Folie exakt angeklebt werden kann.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Ansicht von vorn, die schematisch eine Folien-Anklebeeinrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt.
  • 2 ist eine Perspektivansicht, die schematisch die Folien-Anklebeeinrichtung zeigt.
  • 3 ist eine Querschnittsansicht, die schematisch einen Tisch zeigt.
  • 4(A) bis 4(E) sind erläuternde Ansichten, welche den Anklebevorgang einer Klebfolie zeigen.
  • 5(A) bis 5(D) sind erläuternde Ansichten, welche einen Abschälvorgang bei einer überflüssigen Klebfolie durch eine Abschäleinrichtung zeigt.
  • 6(A) bis 6(B) sind erläuternde Ansichten, welche die Ausgangsposition an der Andruckrolle und einer Abschälplatte zeigen, wenn der Tisch geändert wird.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nachstehend werden Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist eine Ansicht von vorn, welche schematisch eine Folien-Anklebeeinrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt; und 2 ist eine entsprechende schematische Perspektivansicht. Bei diesen Figuren weist eine Folien-Anklebeeinrichtung 10 auf: eine Folien-Herauslasseinheit 12, die in dem oberen Abschnitt einer Basis 11 angeordnet ist; einen Tisch 13 zum Haltern eines Wafers W als einen plattenartigen Gegenstand; eine Andruckrolle 14 zum Ausüben einer Andruckkraft auf eine Klebfolie S, die der Seite der oberen Oberfläche des Wafers W zugeführt wird, damit die Klebfolie S an den Wafer W angeklebt wird; eine Schneidvorrichtung 15 zum Schneiden der Klebfolie S entlang dem Außenumfang des Wafers W, nachdem die Klebfolie S an den Wafer W angeklebt wurde; eine Abschäleinrichtung 16 zum Abschälen unbenötigter Klebfolie S1 außerhalb des Wafers W von der oberen Oberfläche des Tisches 13; und eine Wickeleinrichtung 17 zum Aufwickeln der unbenötigten Klebfolie S1.
  • Die Folien-Herauslasseinheit 12 weist auf: eine Halterungsrolle 20 zum Haltern eines aufgerollten, unbenutzten Folienstreifens L, bei welchem der Streifen der Klebfolie S temporär an eine Oberfläche eines Streifens eines Trennliners PS angeklebt ist; eine Abschälplatte 22, mit welcher der unbenutzte Folienstreifen L, der von der Halterungsrolle 20 herausgelassen wird, stark zurück gebogen wird, um die Klebfolie S von dem Trennliner PS abzuschälen; eine Sammelrolle 23 zum Sammeln des Trennliners PS dadurch, dass dieser aufgewickelt wird; mehrere Führungsrollen 25 bis 31 zur Anordnung zwischen der Halterungsrolle 20 und der Sammelrolle 23; eine Pufferrolle 33, die zwischen den Führungsrollen 25 und 26 angeordnet ist; eine Spannungsmessvorrichtung 35, die zwischen den Führungsrollen 27 und 28 angeordnet ist; und eine Anklebewinkel-Aufrechterhaltungsvorrichtung 37 zum vereinigten Haltern der Abschälplatte 22, der Führungsrollen 27, 28, 29 und der Spannungsmessvorrichtung 35. Es wird darauf hingewiesen, dass die Führungsrollen 27 und 29 gleichzeitig mit einer Bremsbacke 32 bzw. 42 versehen sind. Diese Bremsbacken 32 und 42 sind so angeordnet, dass dann, wenn die Klebfolie S an den Wafer W angeklebt wird, sie sich zu der entsprechenden Führungsrolle 27, 29 bzw. von dieser weg mit Hilfe eines Zylinders 38 bzw. 48 bewegen, um die Klebfolie S einzuquetschen, damit deren Vorschub gestoppt wird.
  • Die Spannungsmessvorrichtunq 35 weist eine Messdose 39 und eine Spannungsmessrolle 40 auf, die durch die Messdose 39 gehaltert wird, und an der Basisseite der Abschälplatte 22 angeordnet ist. Die Spannungsmessrolle 40 wird durch die mechanische Spannung der Klebfolie S gezogen, die von der Führungsrolle 27 und die Bremsbacke 32 eingequetscht wird, und zu der Andruckrolle 14 herausgelassen wird, wobei die mechanische Spannung an die Messdose 39 übertragen wird. Weiterhin ist die Anordnung so, dass während der Zeit, in welcher die Messdose 39 die mechanische Spannung der herausgelassenen Klebfolie S misst, ein Herauslasskopf 49, der nachstehend genauer erläutert wird, sich nach unten in einem Winkel in 1 über die Anklebwinkel-Aufrechterhaltungsvorrichtung 37 bewegt, so dass die mechanische Spannung der Klebfolie S auf einem konstanten Pegel gehalten wird.
  • Die Anklebwinkel-Aufrechterhaltungsvorrichtung 37 ist so ausgebildet, dass sie mit der Andruckrolle 14 so in Wechselwirkung steht, dass der Anklebwinkel θ der Klebfolie S in Bezug auf den Wafer W auf einem konstanten Winkel gehalten wird. Die Anklebwinkel-Aufrechterhaltungsvorrichtung 37 weist auf: einen Herauslasskopf 49, der Führungsrollen 27, 28 und 29 aufweist, die Messdose 39, die Spannungsmessrolle 40, Bremsbacken 32 und 42, Zylinder 38 und 48, die Abschälplatte 22 und ein Paar von Gleitplatten 43 und 43 zum Haltern der voranstehend geschilderten Gegenstände; ein Paar von Führungsschienen 45, 45 zum vertikalen Führen des Herauslasskopfs 49; und ein Paar einachsiger Roboter 46 und 46 zum Aufbringen einer Kraft auf den Herauslasskopf 49, damit er sich in Vertikalrichtung bewegt. Die Führungsschienen 45 und die einachsigen Roboter 46 sind schräg gestellt angeordnet, um zu ermöglichen, dass der Herauslasskopf 49 in Vertikalrichtung entlang dem Schrägstellwinkel bewegt wird. Es wird darauf hinge wiesen, dass die Abschälplatte 22 durch einen Zylinder 50 gehaltert ist, der an der Innenseite der Gleitplatten 43 angeordnet ist, wodurch eine Bewegung nach vorn und hinten in Richtung X in 1 ermöglicht wird. Demzufolge kann die Position des vorderen Randes der Abschälplatte 22 in Abhängigkeit von dem Durchmessers des Wafers W eingestellt werden.
  • Wie in 3 gezeigt, weist der Tisch 13 auf: einen äußeren Tisch 51, der in der Aufsicht im Wesentlichen eine quadratische Form aufweist; und einen inneren Tisch 52, der in Aufsicht im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist. Der äußere Tisch 51 weist eine konkave Form auf, um den inneren Tisch 52 aufzunehmen, und ist so angeordnet, dass er sich in Bezug auf die Vertikalrichtung in Bezug auf die Basis 11 über einen einachsigen Roboter 54 bewegen kann. Andererseits ist der innere Tisch 52 so angeordnet, dass er sich in Vertikalrichtung in Bezug den äußeren Tisch 51 über einen einachsigen Roboter 56 bewegen kann. Daher sind der äußere Tisch 51 und der innere Tisch 52 so ausgebildet, dass sie sich vereinigt in Vertikalrichtung bewegen, und sich unabhängig voneinander in Vertikalrichtung bewegen können. Daher sind der äußere Tisch 51 und der innere Tisch 52 so angeordnet, dass sie auf den Ort eines vorbestimmten Pegels eingestellt werden können, entsprechend der Dicke der Klebfolie S und des Wafers W.
  • Die Andruckrolle 14 ist über einen Portalrahmen 57 gehaltert. Auf der Seite der oberen Oberfläche des Portalrahmens 57 sind Zylinder 59, 59 vorgesehen. Die Andruckrolle 14 ist so ausgebildet, dass sie sich in Vertikalrichtung bewegt, infolge des Betriebs dieser Zylinder 59. Hierbei ist, wie in 2 gezeigt, der Portalrahmen 57 so angeordnet, dass er sich in Richtung X in 1 über den einachsigen Roboter 60 und die Führungsschiene 61 bewegen kann.
  • Die Schneidvorrichtung 15 ist bewegbar in Vertikalrichtung über eine Hebevorrichtung (nicht gezeigt) oberhalb des Tisches 13 vorgesehen. Die Schneidvorrichtung 15 weist auf: einen Dreharm 66, der an einer Drehzentrumswelle 65 befestigt ist, und eine Schneidklinge 67, die durch den Dreharm 66 gehaltert wird. Wenn die Schneidklinge 67 um die Drehzentrumswelle 65 gedreht wird, kann die Klebfolie S entlang dem Außenumfang des Wafers W geschnitten werden.
  • Wie in den 1, 4 und 5 gezeigt, weist die Abschäleinrichtung 16 eine Rolle 70 mit kleinem Durchmesser und eine Rolle 71 mit großem Durchmesser auf. Ein Bewegungsrahmen F haltert die Rolle 70 mit kleinem Durchmesser und die Rolle 71 mit großem Durchmesser. Der Bewegungsrahmen F weist einen vorderen Rahmen F1 und einen hinteren Rahmen F2 auf, die einander in Richtung Y in 2 zugewandt sind, wobei der hintere Rahmen F2 mit dem vorderen Rahmen F1 über ein Verbindungsteil 73 verbunden ist. Der hintere Rahmen F2 wird durch einen einachsigen Roboter 75 gehaltert, während der vordere Rahmen F1 durch die Führungsschiene 61 gehaltert wird. Demzufolge kann sich der bewegbare Rahmen F in Richtung X in 2 bewegen. Ein Armteil 74 haltert die Rolle 71 mit großem Durchmesser, wie in 1 gezeigt ist. Das Armteil 74 ist so angeordnet, dass ein Zylinder 78 die Rolle 71 mit großem Durchmesser in Richtung näher zu der Rolle 70 mit kleinem Durchmesser bzw. weg von dieser bewegen kann.
  • Die Wicklungseinrichtung 17 weist auf: eine Antriebsrolle 80, die durch den Bewegungsrahmen F gehaltert ist; und eine Wickelrolle 81, die an dem freien Ende des Dreharms 84 gehaltert ist, der an der Umfangsoberfläche der Antriebsrolle 80 über eine Feder 85 anliegt, um die unbenötigte Klebfolie S1 einzuquetschen. Ein Antriebsmotor M ist an dem Wellenende der Antriebsrolle 80 angeordnet, und ist so ausgebildet, dass dann, wenn die Antriebsrolle 80 zur Drehung durch den Motor M angetrieben wird, die Wickelrolle 81 der Antriebsrolle 80 so folgt, dass sie sich dreht; hierdurch wird die unbenötigte Klebfolie S1 dort aufgewickelt. Es wird darauf hingewiesen, dass dann, wenn das Ausmaß des Aufwickelns zunimmt, die Wickelrolle 81 sich nach rechts in 1 gegen die Kraft der Feder 85 verschiebt.
  • Als nächstes wird das Anklebverfahren der Klebfolie S gemäß der Ausführungsform auch unter Bezugnahme auf die 4 und 5 beschrieben.
  • Bei der ursprünglichen Einstellung wird bei dem unbenutzten Folienstreifen L, der von der Halterungsrolle 20 herausgelassen wird, die Klebfolie S von dem Trennliner PS an dem Ort des vorderen Randes der Abschälplatte 22 abgeschält, und wird das vordere Ende des Trennliners PS an der Sammelrolle 23 über die Führungsrollen 28, 29 befestigt. Andererseits wird das vordere Ende der Klebfolie S an der Wickelrolle 81 der Wickeleinrichtung 17 über die Andruckrolle 14 und die Abschäleinrichtung 16 befestigt. Hierbei wird die Abschälplatte 22, welche das vordere Ende des Herauslasskopfs 49 bildet, an ihrer oberen Grenzposition (vergleiche 1 und 4(A)) angeordnet. Weiterhin wird die Klebfolie S zwischen der Abschälplatte 22 und der Andruckrolle 14 so eingestellt, dass sie einen vorbestimmten Anklebwinkel θ in Bezug auf die Oberfläche des Wafers W aufweist, der auf dem Tisch 13 angeordnet ist, wie dies in 1 gezeigt ist. Weiterhin wird die Position des vorderen Endes der Abschälplatte 22 durch den Zylinder 50 so eingestellt, dass die Länge der Klebfolie S zwischen der Abschälplatte 22 und der Andruckrolle 14 geringfü gig länger ist als die Länge von dem einen Ende bis zum anderen Ende, also von dem rechten Ende zu dem linken Ende des Wafers W in 4.
  • In einem Zustand, bei welchem der Wafer W auf dem Tisch 13 durch einen Transportarm (nicht gezeigt) angeordnet wird, beginnt der Anklebvorgang. Bevor der Anklebvorgang beginnt, werden die Bremsbacken 32, 42 in Kontakt mit den Führungsrollen 27, 29 versetzt, um zu verhindern, dass die Klebfolie S herausgelassen wird. In einem Zustand, in welchem sich der Tisch 13 im Stillstand befindet, dreht sich die Andruckrolle 14, und bewegt sich auf dem Wafer W nach links in 4. Wenn sich die Andruckrolle bewegt, wird eine mechanische Spannung auf die Klebfolie S ausgeübt, und wird die Spannungsmessrolle 40 in Richtung X gezogen. Dann misst die Messdose 39 die mechanische Spannung, wodurch der Herauslasskopf 49 in einem Winkel abgesenkt wird, unter Verwendung der Anklebwinkel-Aufrechterhaltungsvorrichtung 37, um eine vorbestimmte mechanische Spannung aufrecht zu erhalten. Daher misst die Messdose 39 die mechanische Spannung, und wird so gesteuert, dass sie einen Befehl an die beiden einaxialen Roboter 46 ausgibt, um die vorbestimmte mechanische Spannung auf Grundlage der Daten aufrecht zu erhalten.
  • Dies führt dazu, dass der Herauslasskopf 49 allmählich entlang dem Schrägstellwinkel der Führungen 45 und der einaxialen Roboter 46 absinkt (vergleiche 1). Infolge dieser Tatsache wird selbst dann, wenn die Länge der Klebfolie S zwischen dem vorderen Ende der Abschälplatte 22 und der Andruckrolle 14 kürzer wird, der Anklebwinkel θ konstant auf einem konstanten Winkel gehalten.
  • Bei dieser Ausführungsform wird, wie voranstehend geschildert, während des Anklebvorgangs der Andruckrolle 14 der Herauslasskopf 49 abgesenkt, während die Spannung der Klebfolie S durch die Messdose 39 gemessen wird. Dies führt dazu, dass der Anklebwinkel θ aufrechterhalten wird. Allerdings kann die Steuerung des Absenkens des Herauslasskopfs 49 die Messdose 39 ausschalten. Daher kann, wie in 4(A) gezeigt, auch die folgende Ausbildung eingesetzt werden, unter der Annahme, dass die unterste Position der Andruckrolle 14 und die Position des vorderen Randes der Abschälplatte 22 an dem Startpunkt des Anklebvorgangs mit P1 bzw. P2 bezeichnet werden; die Position des vorderen Randes der Abschälplatte 22 an dem Punkt, an welchem der Anklebvorgang der Klebfolie S fertig gestellt ist, mit P3 bezeichnet wird; und der Anklebwinkel, der durch P2, P1 und P3 ausgebildet wird, mit θ bezeichnet wird. Die einachsigen Roboter 46 und 60 werden daher synchron so gesteuert, dass der Herauslasskopf 46, welcher die Anklebwinkel-Aufrechterhaltungsvorrichtung 37 bildet, entlang den Führungsschienen 45 abgesenkt wird, so dass dann, wenn die Andruckrolle 14 sich bewegt, und die Entfernung zwischen den Punkten P1 und P3 durch den einachsigen Roboter 60 kleiner ausgebildet wird, das Niveau der Abschälplatte 22, also die Entfernung zwischen den Punkten P2 und P3, ebenfalls kürzer wird, und daher der Anklebwinkel θ konstant aufrecht erhalten wird. Es wird darauf hingewiesen, dass das Ausmaß der Bewegung des Herauslasskopfs 49 einfach unter Verwendung trigonometrischer Funktionen berechnet wird. Durch konstantes Aufrechterhalten des Anklebwinkels θ auf Grundlage der Erfassung der Bewegungsentfernung der Andruckrolle 14 können daher derselbe Betriebsablauf und dieselbe Auswirkung wie bei der Steuerung der mechanischen Spannung unter Verwendung der Messdose 39 erhalten werden. Bei der vorliegenden Erfindung können diese Steuerverfahren selektiv eingesetzt werden.
  • Wie in den 4(D) und 4(E) gezeigt, sinkt dann, wenn der Anklebvorgang der Klebfolie S fertig gestellt wurde, die Schneidvorrichtung 15 ab, um die Klebfolie S entlang dem Umfangsrand des Wafers W abzuschneiden, und bewegt sich dann die Schneidvorrichtung 15 nach oben, um in die Ausgangslage zurückzukehren (vergleiche 1). Zu diesem Zeitpunkt ist das vordere Ende der Abschälplatte 22 in der Nähe des linken Endes des Wafers W angeordnet. Demzufolge kann der Bereich der Klebfolie, der an der linken Seite gegenüber dem vorderen Randort der Abschälplatte 22 vorhanden ist, als der Bereich eingesetzt werden, der an den nächsten Wafer W angeklebt wird, so dass verhindert wird, dass die Klebfolie S in verschwenderischer Weise verbraucht wird.
  • Dann bewegt sich, nachdem der Wafer W von dem Tisch 13 mit Hilfe einer Transportvorrichtung entfernt wurde, wie in den 5(A) bis 5(D) gezeigt, die Andruckrolle 14 nach oben, und bewegen sich die Rolle 70 mit kleinem Durchmesser und die Rolle 71 mit großem Durchmesser, welche die Abschäleinrichtung 16 bewegen, nach links. Weiterhin wird die Antriebsrolle 80 der Wickelvorrichtung 17 so angetrieben, dass die unbenötigte Klebfolie S1 aufgewickelt wird; daher kann die nicht benötigte Klebfolie 51 um den Wafer W herum von der oberen Oberfläche des Tisches 13 abgeschält werden.
  • Dann bewegen sich die Bremsbacken 32, 42 weg von den Führungsrollen 27, 29, so dass der unbenutzte Folienstreifen L herausgeführt werden kann, und kehren in einem Zustand, bei welchem die Antriebsrolle 80 verriegelt ist, die Abschäleinrichtung 16 und die Wickeleinrichtung in die Ausgangslage zurück. Dies führt dazu, dass neue Klebfolie S herausgezogen wird, und ein neuer Wafer W erneut auf den Tisch 13 transportiert wird.
  • Wenn sich die Abmessungen des Wafers W als Gegenstand zum Ankleben ändern, beispielsweise von der Abmessung, die in 6(A) gezeigt ist, zu einer Abmessung, die in 6(B) gezeigt ist, wird ein Tisch 13 eingesetzt, bei welchem der Bereich in der Ebene relativ klein ist. In diesem Fall wird die Ausgangsposition der Andruckrolle 14 so eingestellt, dass sie nach links verschoben ist, und wird die Anfangsposition der Abschälplatte 22 auf eine Position näher an dem Tisch 13 eingestellt, durch Verschiebung nach rechts durch den Zylinder 50. Infolge dieser Anordnung wird der Anklebwinkel θ aufrechterhalten.
  • Daher kann, selbst wenn der kleine Tisch 13 eingesetzt wird, durch Einstellung der Ausgangsposition der Abschälplatte 22 in einer vorgestellten Position, das vordere Ende der Abschälplatte 22 an einem Punkt, bei welchem das Ankleben der Klebfolie S fertig gestellt ist, an einer im Wesentlichen kontaktierenden Position mit dem äußeren Rand des Tisches 13 gehalten werden. Daher kann der Bereich der Folie an der linken Seite gegenüber dem vorderen Randabschnitt der Abschälplatte 22 als der Bereich eingesetzt werden, der an den nächsten Wafer angeklebt wird. Daher wird ermöglicht, die Klebfolie S ohne Verschwendung anzukleben, durch Verhinderung, dass die Einbeulungsspur, die durch das vordere Ende der Abschälplatte 22 ausgebildet wird, in dem Bereich enthalten ist, der an den Wafer angeklebt werden soll.
  • Bislang wurde die beste Anordnung, das beste Verfahren und dergleichen zur Ausführung der vorliegenden Erfindung be schrieben. Allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt.
  • Die vorliegende Erfindung wurde nämlich hauptsächlich bezüglich einer speziellen Ausführungsform dargestellt und beschrieben. Allerdings können Fachleute auf diesem Gebiet verschiedene Modifikationen, falls erforderlich, bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform vornehmen, in Bezug auf die Form, Position und/oder Anordnung, ohne von dem technischen Gehalt und dem Umfang des Vorteils der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Beispielsweise wurde bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform ein Beispiel beschrieben, bei welchem der plattenartige Gegenstand der Wafer ist. Allerdings ist die vorliegende Erfindung bei einer derartigen Anordnung einsetzbar, bei welcher eine Folie oder ein Film auf einen plattenartigen Gegenstand aufgeklebt wird, der anders als ein Wafer ist.
  • Weiterhin wurde bei der Ausführungsform ein Austauschverfahren zwischen zwei Arten von Wafer-Abmessungen beschrieben, unter Verwendung eines Zylinders 50 zur Einstellung des vorderen Randabschnitts der Abschälplatte 22. Allerdings können angesichts der voranstehenden Erwägungen, wenn ein einachsiger Roboter eingesetzt wird, der eine Positionssteuerung durchführen kann, verschiedene Abmessungen von Wafern gehandhabt werden.
  • Zusammenfassung
  • Eine Folien-Anklebeeinrichtung weist eine Folien-Herauslasseinheit 12 auf, die eine Abschälplatte 22 zum Abschälen einer Klebfolie S von einem Trennliner PS aufweist; und eine Andruckrolle 14 zum Andrücken der Klebfolie S auf einen Wafer W, der durch einen Tisch 13 gehaltert wird, um die Folie dort anzukleben, wobei die Abschälplatte 22 durch einen Zylinder 50 nach vorn und hinten beweglich gehaltert ist. Die Abschälplatte 22 ist so angeordnet, dass die Ausgangsposition des vorderen Endes nach vorn bzw. hinten eingestellt wird, entsprechend der Abmessung des Wafers W oder der Abmessung des Tisches 13, welcher diesen haltert.
  • 10
    Folien-Anklebeeinrichtung
    12
    Folien-Herauslasseinheit
    14
    Andruckrolle
    22
    Abschälplatte
    50
    Zylinder
    PS
    Trennliner
    S
    Klebfolie
    W
    Wafer (plattenartiger Gegenstand)
    θ
    Anklebewinkel

Claims (3)

  1. Folien-Anklebeeinrichtung, bei welcher vorgesehen sind: eine Folien-Herauslasseinheit, die eine Abschälplatte zum Abschälen einer Folie von einem Trennliner aufweist; und eine Andruckrolle zum Andrücken der Folie auf einen plattenartigen Gegenstand, der durch einen Tisch gehaltert wird, um die Folie dort anzukleben, wobei die Abschälplatte nach vorn und hinten bewegbar gehaltert ist.
  2. Folien-Anklebeeinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher sich die Abschälplatte zu dem Tisch bewegt, wenn die Andruckrolle sich von einem Ende des plattenartigen Gegenstands zu dessen anderem Ende bewegt.
  3. Folien-Anklebeeinrichtung nach Anspruch 2, bei welcher sich die Abschälplatte in einem Zustand bewegt, in welchem ein Folien-Anklebwinkel auf einem konstanten Winkel gehalten wird.
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