-
Technisches
Gebiet
-
Die
Erfindung betrifft eine Waschmaschine, und spezieller betrifft sie
die Konstruktion einer Waschmaschine mit einem Dampfgenerator, bei
der restliches Dampfwasser abgelassen wird, und ein Verfahren zum
Steuern derselben.
-
Hintergrundbildende
Technik
-
Zu
Waschmaschinen gehören
allgemein pulsierende Waschmaschinen, deren Trommel vertikal aufgestellt
ist, Trommelwaschmaschinen, deren Trommel horizontal verlegt ist,
Waschmaschinen mit Wasch- und
Trocknungsfunktion für
Wäsche,
sowie Trockner mit nur Wäschetrocknungsfunktion.
-
Pulsierende
Waschmaschinen, Trommelwaschmaschinen und Waschmaschinen mit Wasch- und
Trocknungsfunktionen für
Wäsche
führen
einen Waschvorgang unter Verwendung von Waschwasser aus.
-
Da
bei einem Waschvorgang eine große Menge
an Waschwasser erforderlich ist, erfolgten Versuche zum Minimieren
der Menge verwendeten Waschwassers.
-
Aus
diesem Grund wird ein Dampfgenerator vorgeschlagen. Ein Dampfgenerator
dient dazu, dass es möglich
ist, den Waschvorgang unter Verwendung einer kleinen Menge an Waschwasser
auszuführen.
-
Nachdem
der obige herkömmliche
Dampfgenerator von einer Wasserleitung über einen gesonderten Kanal
zugeführtes
Wasser aufge nommen hat, wird ein Heizer desselben nur betrieben,
wenn eine Dampfzufuhr erforderlich ist.
-
Der
vom Dampfgenerator durch den Betrieb des Heizers erzeugte Dampf
wird an eine Trommel geliefert.
-
Wenn
der oben beschriebene Dampfgenerator für eine lange Zeitperiode nicht
verwendet wird, bleibt das in ihm aufgenommene Wasser stehen, oder
an der Innenwand des Dampfgenerators sammelt sich eine im Wasser
enthaltene Kalkkomponente an.
-
Insbesondere
sind der Heizer und ein Wasserpegelsensor im Dampfgenerator vorhanden.
-
Demgemäß sammelt
sich die Kalkkomponente an der Oberfläche des Heizers oder einem
Energiezuführteil
zum Liefern von Energie an den Heizer aufgrund des im Dampfgenerator
aufgenommenen Wassers an, was zu einer Fehlfunktion des Heizers
führt.
-
Ferner
sammelt sich die Kalkkomponente aufgrund des im Dampfgenerator aufgenommenen Wassers
an Anschlüssen
des Wasserpegelsensors an, wodurch eine Fehlfunktion desselben verursacht wird.
-
Die
Fehlfunktion des Wasserpegelsensors führt dazu, dass der Heizer übermäßig betrieben wird,
was zu einer Feuergefahr führt.
-
Offenbarung
der Erfindung
-
Technisches
Problem
-
Eine
Aufgabe der Erfindung, die zum Lösen des
Problems entwickelt wurde, besteht in einer Waschmaschine mit neuartiger
Konstruktion, die verhindert, dass Wasser in einem Dampfgenerator
aufbewahrt wird, sowie ein Verfahren zum Steuern derselben.
-
Technische
Lösung
-
Das
Ziel der Erfindung kann dadurch erreicht werden, dass eine Waschmaschine
mit einem Dampfgenerator mit Folgendem geschaffen wird: einem Gehäuse, das
einen Raum zum Aufnehmen von Wasser zum Erzeugen von Dampf bildet;
und mit einer mit dem Gehäuse
verbundenen Ablassleitung, um das aufgenommene Wasser abzulassen;
einem an der Ablassleitung installierten Ventil sowie einer Steuerungseinheit
zum Steuern des Dampfgenerators und des Ventils.
-
Die
Ablassleitung kann mit einer Ablasspumpe zum Ablassen von Waschwasser
in einer Wanne oder einem mit der Ablasspumpe verbundenen Ablassschlauch
verbunden sein.
-
Ferner
kann die Ablassleitung mit einer Wanne verbunden sein.
-
Wenn
das im Gehäuse
aufgenommene Wasser abgelassen wird, steuert die Steuerungseinheit das
Ventil so, dass es öffnet.
-
Gemäß einer
anderen Erscheinungsform der Erfindung ist ein Verfahren zum Steuern
einer Waschmaschine geschaffen, zu dem Folgendes gehört: Liefern
von von einem Dampfgenerator erzeugtem Dampf an eine Trommel; und
Ablassen von im Dampfgenerator aufgenommenem Wasser durch eine Ablassleitung.
-
Vorzugsweise
erfolgt das Ablassen des Wassers nach der Zufuhr des Dampfs. Dadurch
ist, wenn der Dampfgenerator nicht verwendet wird, kein Wasser in
ihm vorhanden.
-
Ferner
kann das Ablassen des Wassers vor dem Zuführen von Dampf ausgeführt werden.
Beispielsweise wird im Dampfgenerator vorhandenes Wasser abgelassen,
bevor Dampf geliefert wird und dem Dampfgenerator wird sauberes
Wasser neu zugeführt.
Ferner das kann das Ablassen des Wassers ausgeführt werden, wenn dies erforderlich
ist, um die Menge desselben im Dampfgenerator einzustellen.
-
Vorzugsweise
erfolgt das Ablassen des Wassers während eines Vorgangs oder vor
einem solchen, und zwar betreffend einen Ablassvorgang zum Ablassen
von Waschwasser in einer Wanne, einen Waschvorgang zum Waschen von
Wäsche,
und einen Spülvorgang
zum Spülen
der Wäsche.
Dadurch wird das Wasser im Dampfgenerator abgelassen, während das
Waschwasser in der Wanne abgelassen wird.
-
Ferner
gehört
es zum Ablassen des Wassers vorzugsweise, Wasser an den Dampfgenerator
zu liefern und das Wasser im Dampfgenerator abzulassen.
-
Die
Zufuhr von Wasser zum Dampfgenerator und das Ablassen von Wasser
im Dampfgenerator können
abwechselnd wiederholt werden, oder sie können gleichzeitig ausgeführt werden.
Das Innere des Dampfgenerators wird durch die Zufuhr von Wasser
zu ihm und das Ablassen des Wassers in ihm gewaschen.
-
Die
Reihenfolge des Zuführens
von Wasser zum Dampfgenerator und des Ablassens von Wasser in ihm
kann abhängig
vom Wasserpegel im Dampfgenerator bestimmt werden. Vorzugsweise
werden dann, wenn der Wasserpegel höher als ein vorbestimmter Wasserpegel
ist, das Ablassen des Wassers im Dampfgenerator, die Zufuhr neuen
Wassers an den Dampfgenerator sowie das Ablassen des Wassers in
Dampfgenerator aufeinanderfolgend ausgeführt. Ferner werden dann, wenn
der Wasserpegel niedriger als ein vorbestimmter Wasserpegel ist,
die Zufuhr neuen Wassers zum Dampfgenerator und das Ablassen des
Wassers im Dampfgenerator vorzugsweise aufeinanderfolgend ausgeführt.
-
Vorzugsweise
erfasst ein Wasserpegelsensor den Wasserpegel während des Ablassens des Wassers
im Dampfgenerator, und wenn er mittelt wird, dass sich der Wasserpegel
nicht ändert,
wird das Ablassen des Wassers im Dampfgenerator beendet.
-
Vorteilhafte
Effekte ändern
die Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben gemäß Ausführungsformen
der Erfindung zeigen verschiedene Effekte, wie folgt.
-
Erstens
ermöglichen
es die Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben gemäß den Ausführungsformen,
Dampfwasser, das im Dampfgenerator verblieben ist, abzulassen, um
dadurch eine Verschmutzung des Inneren des Dampfgenerators und eine
Beschädigung
an einem Heizerteil aufgrund von verbliebenem Dampfwasser zu verhindern.
-
Zweitens
sorgen die Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben
gemäß den Ausführungsformen
für einen
Prozess, bei dem das Ablassen des Dampfwassers im Dampfgenerator
dadurch ausgeführt
wird, dass das Ablassen des Dampfwassers und die Wiederzufuhr von
Dampfwasser wiederholt werden, um dadurch eine Verschmutzung des
Inneren des Dampfgenerators und eine Beschädigung des Heizerteils aufgrund
von verbliebenem Dampfwasser weiter zu verhindern.
-
Drittens
erlauben es die Waschmaschine und das Verfahren zum Steuern derselben
gemäß der zweiten
Ausführungsform,
das aus dem Dampfgenerator abgelassene Dampfwasser an das Innere der
Wanne zu liefern und zum Waschen und Spülen von Wäsche wiederzuverwenden, um
dadurch die Menge an unnötigem
Wasserverbrauch zu minimieren.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
Die
beigefügten
Zeichnungen, die enthalten sind, um für ein weiteres Verständnis der
Erfindung zu sorgen, veranschaulichen Aus führungsformen derselben, und
sie dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu, das Prinzip der
Erfindung zu erläutern.
-
In
den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt:
-
1 ist
ein Längsschnitt
einer Waschmaschine gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung;
-
2 ist
ein Querschnitt der Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
-
3 ist
eine perspektivische Explosionsansicht eines Dampfgenerators der
Waschmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
-
4 ist
ein Flussdiagramm zum Veranschaulichen eines Verfahrens zum Steuern
der Waschmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform der
Erfindung;
-
5 bis 7 sind
schematische Ansichten zum Veranschaulichen von Zuständen eines Wasserpegels
zum Bestimmen der Reihenfolge bei einem Prozess zum Ablassen von
Wasser im Dampfgenerator beim Verfahren zum Steuern der Waschmaschine
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
-
8 ist
ein Längsschnitt
einer Waschmaschine gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung; und
-
9 ist
ein Längsschnitt
einer Waschmaschine gemäß einer
Modifizierung der zweiten Ausführungsform
der Erfindung, um eine Anschlusskonstruktion eines Ablassteils zu
veranschaulichen.
-
Beste Art
zum Ausführen
der Erfindung
-
Nun
wird detailliert auf die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
Bezug genommen, zu denen in den beigefügten Zeichnungen Beispiele veranschaulicht
sind.
-
Wie
es in den 1 und 2 dargestellt ist,
verfügt
eine Waschmaschine gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung über
ein Hauptgehäuse 100,
eine Wanne 200, eine Trommel 300, einen Dampfgenerator 400 und
eine Steuerungseinheit (nicht dargestellt).
-
Die
Waschmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform
ist eine Trommelwaschmaschine. Genauer gesagt, kann die Waschmaschine
der ersten Ausführungsform
eine übliche
Trommelwaschmaschine mit Wasch- und Trocknungsfunktionen für Wäsche sein,
oder sie kann ein Trockner alleine mit Wäschetrocknungsfunktion sein.
-
Das
Hauptgehäuse 100 bildet
das äußere Aussehen
der Waschmaschine.
-
Im
Hauptgehäuse 100 sind
ein erster Wasserzuführkanal 110 zum
Leiten von von einer Wasserleitung zugeführtem Wasser (nachfolgend als "Waschwasser" bezeichnet) in das
Innere der Wanne 200 sowie ein zweiter Wasserzuführkanal 120 zum Leiten
von von der Wasserleitung in das Innere des Dampfgenerators 400 geliefertem
Wasser (nachfolgend als "Dampfwasser" bezeichnet) installiert.
Am ersten Wasserzuführkanal 110 ist
ein erstes Wasserzuführventil 111 vorhanden,
und am zweiten Wasserzuführkanal 120 ist
ein zweites Wasserzuführventil 121 vorhanden.
Das erste und das zweite Wasserzuführventil 111 und 121 führen ein
selektives Öffnen und
Schließen
des ersten bzw. zweiten Wasserzuführkanals 110 und 120 aus.
-
Vorzugsweise
ist der Wasserzuführkanal 110 auf
solche Weise installiert, dass das Waschwasser einen Waschmittelkasten 130 durchströmt und in
das Innere der Wanne 200 geliefert wird.
-
Die
Wanne 200 ist im Hauptgehäuse 100 vorhanden,
und die Trommel 300 ist drehbar in ihr installiert.
-
Der
Dampfgenerator 400 ist in einem Raum im Hauptgehäuse 100 installiert,
und er dient zum Verdampfen des durch den zweiten Wasserzuführkanal 120 gelieferten
Dampfwassers, um Dampf zu erzeugen.
-
Vorzugsweise
verfügt
der Dampfgenerator 400, wie es in der 3 dargestellt
ist, über
ein Gehäuse 410,
einen Heizerteil 420, einen Wasserpegelsensor 430,
einen Wasserzuführteil 440 und
einen Ablassteil 450 sowie einen Dampfablassteil 460.
-
Vorzugsweise
verfügt
das Gehäuse 410 über Kastenform,
um das äußere Aussehen
des Dampfgenerators 400 zu bestimmen und einen Dampferzeugungsraum
zu bilden.
-
Der
Heizerteil 420 ist im Gehäuse 410 vorhanden,
und er dient zum Verdampfen des in diesem aufgenommenen Dampfwassers.
Vorzugsweise wird als Heizerteil 420 ein Mantelheizer verwendet.
-
Der
Wasserpegelsensor 430 verfügt über eine gemeinsame Elektrode 431,
eine lange Elektrode 432 und eine kurze Elektrode 433,
und er dient zum Erfassen des Pegels des Dampfwassers im Gehäuse 410.
-
Vorzugsweise
sind die gemeinsame Elektrode 431 und die lange Elektrode 432 auf
solche Weise installiert, dass ihre Anschlüsse 431a und 432a in
einer Höhe
freiliegen, die dem minimalen Pegel des Dampfwassers, wie zum Erzeugen
von Dampf erforderlich, entsprechen, während die kurze Elektrode 433 mit
einer kürzeren Länge als
der der gemeinsamen Elektrode 431 und der langen Elektrode 432 auf solche
Weise installiert ist, dass ihr Anschluss 433a in einer
Höhe freiliegt,
die dem maximalen Pegel des zum Erzeugen von Dampf benötigten Dampfwassers entspricht.
-
Ferner
entsprechen die Höhe,
in der die Anschlüsse 431a und 432a der
gemeinsamen Elektrode 431 und der langen Elektrode 432 freiliegen,
vorzugsweise dem Pegel des Dampfwassers, bei dem der Heizerteil 420 vollständig eingetaucht
ist.
-
Der
Wasserzuführteil 440 ist
ein Trakt, der das im zweiten Wasserzuführkanal 120 fließende Dampfwasser
in das Innere des Gehäuses 410 leitet.
-
Der
Ablassteil 450 ist ein Trakt, der so vorhanden ist, dass
ein Ende mit dem Gehäuse 410 verbunden
ist, und er leitet das in diesem vorhandene Dampfwasser nach außen.
-
Vorzugsweise
ist der Ablassteil 450 mit der Bodenfläche des Gehäuses 410 verbunden.
-
Insbesondere
ist am Ablassteil 450 ein Ablass-Öffnung/Schließ-Teil 451 vorhanden.
Vorzugsweise wird als Ablass-Öffnung/Schließ-Teil 451 ein Elektroventil,
dessen Betrieb elektrisch gesteuert wird, verwendet.
-
Der
Dampfablassteil 460 ist ein Trakt, der den im Gehäuse 410 erzeugten
Dampf zum Inneren der Trommel 300 oder der Wanne 200 leitet.
-
Die
Steuerungseinheit ist im Hauptgehäuse 100 vorhanden,
und sie steuert Betriebsabläufe
verschiedener Treiberteile der Waschmaschine.
-
Ferner
steuert die Steuerungseinheit Betriebsabläufe des Heizerteils 420 und
des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451.
-
Die
Steuerungseinheit verfügt über einen Analog-Digital-Wandler
(ADC) zum Wandeln von durch den Wasserpegelsensor 430 des
Dampfgenerators 400 erfassten Werten in digitale Daten.
Die Steuerungseinheit vergleicht die durch den ADC gewandelten digitalen
Daten (nachfolgend als "gewandelte
Werte" bezeichnet)
mit einem vorbestimmten Referenzwert, und sie steuert die Betriebsabläufe der Wasserzuführventile 111 und 121 sowie
den Betrieb des Heizerteils 420 entsprechend den Vergleichsergebnissen.
-
Vorzugsweise
verfügt
die Waschmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform über eine
Ablasspumpe 610 und einen Ablassschlauch 620.
-
Die
Ablasspumpe 610 ist im Bodenabschnitt des Hauptgehäuses 100 vorhanden,
und sie pumpt das Waschwasser in die Wanne 200. Der Ablassschlauch 620 lässt das
durch die Ablasspumpe 620 gepumpte Waschwasser zur Außenseite
des Hauptgehäuses 100 ab.
-
Bei
dieser Ausführungsform
ist der Ablassteil 450 mit dem Ablassschlauch 620 verbunden.
Jedoch kann, was jedoch in den Zeichnungen nicht dargestellt ist,
der Ablassteil 450 direkt mit der Ablasspumpe 610 verbunden
sein.
-
Nachfolgend
wird, unter Bezugnahme auf die 4 sowie
die 5 bis 7 ein Verfahren zum Steuern
der Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform
detailliert beschrieben.
-
Als
Erstes empfängt
die Steuerungseinheit einen aus verschiedenen Betriebsabläufen ausgewählten und
von einem Benutzer eingegebenen Betriebsverlauf (S110).
-
Dann
ermittelt die Steuerungseinheit, ob der eingegebene Betriebsverlauf
Dampf benötigt
oder nicht (S120).
-
Zu
einem Dampf benötigenden
Betriebsverlauf gehört
mindestens einer, der aus der aus Folgendem bestehenden Gruppe ausgewählt ist:
einem Dampfwaschvorgang, einem Dampfspülvorgang, einem Dampfsterilisiervorgang
und einem Dampfeinweichvorgang.
-
Wenn
ermittelt wird, dass der eingegebene Betriebsverlauf einen keinen
Dampf benötigenden Verlauf
beinhaltet, wird der entsprechende Vorgang ohne Zufuhr von Dampf
ausgeführt
(S130).
-
Wenn
andererseits ermittelt wird, dass der eingegebene Betriebsverlauf
einen Dampf benötigenden
Verlauf enthält,
steuert die Steuerungseinheit das zweite Wasserzuführventil 121 so
an, dass Dampfwasser über
den zweiten Wasserzuführkanal 120 an
das Gehäuse 410 des
Dampfgenerators 400 geliefert wird (S140).
-
Dabei
wird das Dampfwasser kontinuierlich an das Gehäuse 410 geliefert,
bis ermittelt wird, dass die Zufuhr des Dampfwassers abgeschlossen
ist. Ob die Zufuhr des Dampfwassers abgeschlossen ist oder nicht,
wird auf Grundlage der durch den Wasserpegelsensor 430 erfassten
Daten bestimmt.
-
Nun
wird die Bestimmung des Abschlusses der Zufuhr von Dampfwasser detaillierter
beschrieben.
-
Als
Erstes erfasst der Wasserpegelsensor 430 den Pegel des
in das Innere des Gehäuses 410 gelieferten
Dampfwassers, und die Steuerungseinheit empfängt die vom Wasserpegelsensor 430 erfassten
Absolutwerte von diesem.
-
Hierbei
betreffen die erfassten Werte Spannungswerte der langen Elektrode 432 und
der kurzen Elektrode 433.
-
Die
Steuerungseinheit wandelt die Spannungswerte der langen Elektrode 432 und
der kurzen Elektrode 433 unter Verwendung des ADC in digitale Daten,
und dann stellt sie die gewandelten Werte klar.
-
Die
Steuerungseinheit vergleicht die gewandelten Werte mit dem vorbestimmten
Referenzwert.
-
Wenn
beispielsweise der Referenzwert 150 ist, ermittelt die Steuerungseinheit,
ob die gewandelten Werte zu den Spannungswerten der langen Elektrode 432 und
der kurzen Elektrode 433 größer oder kleiner als 150 sind
oder 150 entsprechen.
-
Wenn
mindestens einer der gewandelten Werte zu den Spannungswerten der
langen und der kurzen Elektrode 432 und 433 höher als
150 ist, wird die Zufuhr des Dampfwasser kontinuierlich ausgeführt, während dann,
wenn beide gewandelten Werte zu den Spannungswerten der langen und
der kurzen Elektrode 432 und 433 kleiner als 150
sind, die Steuerungseinheit das zweite Wasserzuführventil 121 so ansteuert,
dass die Zufuhr von Dampfwasser gestoppt wird (S150).
-
Die
Steuerungseinheit steuert den Heizerteil 420 in solcher
Weise, dass dieser zum Erzeugen von Dampf betrieben wird (S160),
und der erzeugte Dampf wird durch den Dampfauslassteil 460 in
das Innere der Trommel 300 geliefert (S170).
-
Der
Heizerteil 420 wird kontinuierlich betrieben, bis die Temperatur
in der Trommel 300 aufgrund des Dampfs eine vorbestimmte
Temperatur erreicht hat. Wenn die Temperatur in der Trommel 300 die vorbestimmte
Temperatur erreicht, wird der Betrieb des Heizerteils 420 gestoppt.
-
Danach
wird der entsprechende Vorgang unter Verwendung von Dampf (beispielsweise
Dampfwaschvorgang, Dampfspülvorgang,
Dampfsterilisiervorgang oder Dampfeinweichvorgang) ausgeführt.
-
Wenn
der Vorgang unter Verwendung von Dampf abgeschlossen ist, wird das
im Dampfgenerator 400 verbliebene Dampfwasser vollständig abgelassen
(S180).
-
Hierbei
steuert die Steuerungseinheit das Ablass-Öffnung/Schließ-Teil 451 so
an, dass der Ablassteil 450 geöffnet wird, um dadurch das
Dampfwasser abzulassen.
-
D.h.,
dass dann, wenn der Ablassteil 450 geöffnet ist, das Dampfwasser
im Gehäuse 410 durch diesen
abgelassen wird und dann durch den Ablassschlauch 620 zur
Außenseite
des Hauptgehäuses 100 abgelassen
wird.
-
Vorzugsweise
erfolgt das Ablassen des Dampfwasser vor dem Ausführen eines
Ablassvorgangs zum Ablassen von Waschwasser in der Wanne 200,
oder während
des Ablassvorgangs.
-
Da
die Ablasspumpe 610 betrieben wird, wenn ein Ablassvorgang
ausgeführt
wird, kann das Waschwasser oder das Dampfwasser im Ablassschlauch 620 vollständig abgelassen
werden.
-
Noch
bevorzugter wird der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers nicht
einfach durch einen Prozess durch alleiniges Öffnen des Ablassteils 450 ausgeführt, sondern
er wird dadurch ausgeführt, dass
das Ablassen des Dampfwassers und die Neuzufuhr von Dampfwasser
mindestens einmal wiederholt werden.
-
Die
Wiederholung des Ablassens des Dampfwassers und der Neuzufuhr von
Dampfwasser dient zum Waschen der Innenwand des Gehäuses 410.
-
D.h.,
dass das durch den Heizerteil 420 erwärmte Dampfwasser eine große Menge
einer Kalkkomponente enthält,
und obwohl der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers ausgeführt wird,
kann eine kleine Menge desselben an der Innenwand oder der Bodenfläche des
Gehäuses 410 verbleiben.
Das verbliebene Dampfwasser führt
zu einer Korrosion der Innenwand oder der Bodenfläche des
Gehäuses 410 oder
einer Korrosion der Oberfläche
des Heizerteils 420. Demgemäß muss das erwärmte Dampfwasser
vollständig
abgelassen werden, um dadurch das obige Problem zu minimieren (die
Korrosion der Innenwand oder der Bodenfläche des Gehäuses oder die Korrosion der
Oberfläche
des Heizerteils).
-
Vorzugsweise
wird die Reihenfolge des Ablassens des Dampfwassers und der Neuzufuhr
desselben abhängig
vom Wasserpegel im Gehäuse 410 des
Dampfgenerators 400 verschieden bestimmt.
-
D.h.,
dass dann, wenn, wie es in den 5 und 6 dargestellt
ist, der Wasserpegel im Gehäuse 410 höher als
der vorbestimmte Wasserpegel ist, das Dampfwasser im Gehäuse 410 abgelassen wird,
neues Dampfwasser dem Inneren des Gehäuses 410 wieder zugeführt wird
und das wieder zugeführte
Dampfwasser im Gehäuse 410 abgelassen wird.
-
Andererseits
wird, wie es durch die 7 veranschaulicht ist, dann,
wenn der Wasserpegel im Gehäuse 410 niedriger
als der vorbestimmte Wasserpegel ist, neues Dampfwasser wieder in
das Innere des Gehäuses 410 geliefert
und das wieder zugeführte
Dampfwasser im Gehäuse 410 wird
abgelassen.
-
Die
Klärung
des Wasserpegels erfolgt durch Erfassen der Spannungswerte der langen
Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 des
Wasserpegelsensors 430, Wandlung der erfassten Spannungswerte
in digitale Daten unter Verwendung des ADC sowie Vergleichen der
gewandelten Werte mit dem vorbestimmten Referenzwert (beispielsweise
150).
-
Während des
Prozesses zum Ablassen des Dampfwassers beim Verfahren zum Steuern
einer Waschmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform der
Erfindung wird dieser Prozess zum Ablassen des Dampfwassers beendet,
wenn ermittelt wird, dass sich der Wasserpegel nicht geändert hat,
nachdem eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist.
-
D.h.,
dass, nachdem die vorbestimmte Zeit (beispielsweise 1 Minute) ab
dem Öffnen
des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451 verstrichen
ist, die Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen
Elektrode 433 durch den Wasserpegelsensor 430 kontinuierlich überwacht
werden und die erfassten Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der
kurzen Elektrode 433 durch den ADC in digitale Daten gewandelt
werden. Danach werden die gewandelten Werte dauernd überprüft, und
wenn sie sich nicht ändern,
wird der Prozess zum Ablassen des entsprechenden Dampfwassers beendet.
-
Hierbei
wird der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers durch Schließen des
Ablassteils 450 durch Betreiben des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451 beendet.
-
Modus für die Erfindung
-
Die 8 veranschaulicht
eine Waschmaschine gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
-
D.h.,
dass bei der Waschmaschine gemäß der zweiten
Erfindung der Ablassteil 450 Dampfwasser in das Innere
der Wanne 200 ablässt.
-
Dies,
da der Ablassteil 450 direkt mit der Wanne 200 verbunden
ist.
-
Andererseits
kann, wie es in der 9 dargestellt ist, der Ablassteil 450 mit
einem Kanal verbunden sein, der Waschwasser zur Wanne 200 leitet, wobei
er zu Kanälen
für das
Waschwasser gehört, das
durch die Ablasspumpe 610 gepumpt wird und zum Ablassschlauch 620 und
zur Wanne 200 fließt.
-
Die
obige Konstruktion der Waschmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform
lässt das Dampfwasser
im Dampfgenerator 400 nicht direkt nach außen ab,
sondern sie liefert das Dampfwasser im Dampfgenerator 400 in
das Innere der Wanne 200, so dass es beim Waschvorgang
oder Spülvorgang
verwendet wird.
-
D.h.,
dass die Waschmaschine gemäß der zweiten
Ausführungsform
eine kleine Menge des Dampfwassers zum Waschen oder Spülen von
Wäsche
verwendet, um dadurch die Menge an verbrauchtem Wasser zu verringern.
-
Nachfolgend
wird ein Verfahren zum Steuern der Waschmaschine gemäß der zweiten
Ausführungsform
beschrieben.
-
Zunächst ist
ein Prozess zum Ausführen
eines Vorgangs unter Verwendung von Dampf derselbe wie bei der ersten
Ausführungsform.
-
Danach
ermittelt die Steuerungseinheit, wenn der Vorgang unter Verwendung
von Dampf beendet ist, ob ein vorbestimmter Zeitpunkt erreicht ist oder
nicht.
-
Hierbei
betrifft der vorbestimmte Zeitpunkt einen solchen Zeitpunkt vor
einem Vorgang oder nach einem solchen, der einer der folgenden Vorgänge ist: ein
Ablassvorgang zum Ablassen von Waschwasser in der Wanne (oder der
Trommel), ein Waschvorgang zum Waschen von Wäsche, und ein Spülvorgang zum
Spülen
von Wäsche.
-
Da
der Spülvorgang
mindestens zweimal wiederholt wird, wird das Dampfwasser abgelassen, bevor
mindestens ein Spülvorgang
ausgeführt
ist.
-
Bei
der zweiten Ausführungsform
ist der vorbestimmte Zeitpunkt derjenige, zu dem Waschwasser zum
Ausführen
des abschließenden
Spülvorgangs
zugeführt
wird.
-
D.h.,
dass dann, wenn das Waschwasser zum Ausführen des abschließenden Spülvorgangs zugeführt wird,
die Steuerungseinheit das Ablass-Öffnung/Schließ-Teil 451 so
ansteuert, dass der Ablassteil 450 geöffnet wird, um dadurch dafür zu sorgen,
dass das im Gehäuse 410 verbliebene Dampfwasser
in das Innere der Wanne 200 geliefert wird.
-
Genauer
gesagt, wird der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers dadurch ausgeführt, dass das
Ablassen des Dampfwassers und die Neuzufuhr von Dampfwasser mindestens
einmal wiederholt werden.
-
Wie
oben beschrieben, dient das Wiederholen des Ablassens des Dampfwassers
und der Neuzufuhr von Dampfwasser dazu, die Innenwand des Gehäuses 410 zu
waschen.
-
Vorzugsweise
wird die Reihenfolge des Ablassens des Dampfwassers und der Neuzufuhr
von Dampfwasser abhängig
vom Wasserpegel im Gehäuse 410 des
Dampfgenerators 400 verschieden bestimmt.
-
D.h.,
dass dann, wenn der Wasserpegel im Gehäuse 410 höher als
der vorbestimmte Wasserpegel ist, das Dampfwasser im Gehäuse 410 abgelassen
wird, neues Dampfwasser dem Inneren des Gehäuses 410 wieder zugeführt wird,
und das wieder zugeführte
Dampfwasser im Gehäuse 410 abgelassen
wird.
-
Wenn
dagegen der Wasserpegel im Gehäuse 410 niedriger
als der vorbestimmte Wasserpegel ist, wird neues Dampfwasser dem
Inneren des Gehäuses 410 wieder
zugeführt,
und das wieder zugeführte
Dampfwasser im Gehäuse 410 wird
abgelassen.
-
Während des
Prozesses zum Ablassen des Dampfwassers klärt die Steuerungseinheit, ob
sich der Wasserpegel nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit
geändert
hat oder nicht, und wenn ermittelt wird, dass sich der Wasserpegel
nicht geändert
hat, beendet sie den Prozess zum Ablassen des Dampfwassers.
-
D.h.,
dass nach dem Verstreichen der vorbestimmten Zeit (beispielsweise
1 Minute) ab dem Öffnen
des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451 die
Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 durch
den Wasserpegelsensor 430 kontinuierlich überwacht
werden und die erfassten Spannungswerte der langen Elektrode 432 und
der kurzen Elektrode 433 durch den ADC in digitale Daten
gewandelt werden. Danach werden die gewandelten Werte kontinuierlich überprüft, und
wenn sich die gewandelten Werte nicht ändern, wird der Prozess zum
Ablassen von Dampfwasser durch Schließen des Ablassteils 450 unter
Verwendung des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451 beendet.
-
Nachdem
der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers beendet wurde, wird der
abschließende
Spülvorgang
ausgeführt,
wenn der Pegel des Waschwassers in der Wanne 200 einen
Wasserpegel zum Ausführen
eines Spülvorgangs
erreicht hat.
-
Der
Ablassteil 450 der Waschmaschine gemäß der Erfindung muss nicht
mit dem Ablassschlauch 620 oder der Ablasspumpe 610 oder
der Wanne 200 verbunden sein.
-
D.h.,
dass der Ablassteil 450 gleichzeitig mit dem Ablassschlauch 620 und
der Wanne 200 oder der Ablasspumpe 610 und der
Wanne 200 verbunden sein kann, was jedoch in den Zeichnungen
nicht dargestellt ist.
-
Diese
Konstruktion sorgt dafür,
dass das Dampfwasser, falls erforderlich, in den Ablassschlauch 620 oder
die Ablasspumpe 610 oder die Wanne 200 abgelassen
wird.
-
Industrielle
Anwendbarkeit
-
Durch
die Erfindung sind eine Waschmaschine, genauer gesagt, eine Konstruktion
einer Waschmaschine mit einem Dampfgenerator, bei der restliches
Dampfwasser abgelassen wird, und ein Verfahren zum Steuern derselben
geschaffen.
-
Die
Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben gemäß den oben
beschriebenen Ausführungsformen
der Erfindung zeigen verschiedene Effekte, wie folgt.
-
Erstens
ermöglichen
es die Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben gemäß den Ausführungsformen,
Dampfwasser, das im Dampfgenerator verblieben ist, abzulassen, um
dadurch eine Verschmutzung des Inneren des Dampfgenerators und eine
Beschädigung
eines Heizerteils durch verbliebenes Dampfwasser zu verhindern.
-
Zweitens
sorgen die Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben
gemäß den Ausführungsformen
für einen
Prozess zum Ablassen des Dampfwassers im Dampfgenerator durch Wiederholen
des Ablassens des Dampfwassers und der Wiederzufuhr von Dampfwasser,
um dadurch eine Verschmutzung des Inneren des Dampfgenerators und
eine Beschädigung
des Heizerteils aufgrund von verbliebenem Dampfwasser weiter zu
verhindern.
-
Drittens
ermöglichen
es die Waschmaschine und das Verfahren zum Steuern derselben gemäß der zweiten
Ausführungsform,
Dampfwasser, das aus dem Dampfgenerator abgelassen wird, in das
Innere der Wanne zu liefern und zum Waschen und Spülen von
Wäsche
wie derzuverwenden, um dadurch die Menge des unnötigen Wasserverbrauchs zu minimieren.
-
Für den Fachmann
ist es ersichtlich, dass an der Erfindung verschiedene Modifizierungen
und Variationen vorgenommen werden können, ohne vom Grundgedanken
oder Schutzumfang derselben abzuweichen. So soll die Erfindung die
Modifizierungen und Variationen ihrer selbst abdecken, vorausgesetzt,
dass sie in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente
fallen.
-
Zusammenfassung:
Es werden eine Konstruktion einer Waschmaschine mit einem Dampfgenerator
(400), bei der verbliebenes Dampfwasser abgelassen wird,
und ein Verfahren zum Steuern derselben offenbart. Die Waschmaschine
verfügt über einen
Dampfgenerator (400) mit einem einen Raum zum Aufnehmen
von Wasser zum Erzeugen von Dampf bildenden Gehäuse sowie einer mit dem Gehäuse (410)
verbundenen Ablassleitung (450) zum Ablassen des aufgenommenen
Wassers; ein an der Ablassleitung (450) installiertes Ventil
(451); und eine Steuerungseinheit zum Steuern des Dampfgenerators
und des Ventils des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils.