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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern einer Waschmaschine, und spezieller einer Waschmaschine mit einem Dampfgenerator, bei der restliches Dampfwasser abgelassen wird.
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Zu Waschmaschinen gehören allgemein pulsierende Waschmaschinen, deren Trommel vertikal aufgestellt ist, Trommelwaschmaschinen, deren Trommel horizontal liegt, Waschmaschinen mit Wasch- und Trocknungsfunktion für Wäsche.
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Pulsierende Waschmaschinen, Trommelwaschmaschinen und Waschmaschinen mit Wasch- und Trocknungsfunktionen für Wäsche führen einen Waschvorgang unter Verwendung von Waschwasser aus.
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Da bei einem Waschvorgang eine große Menge an Waschwasser erforderlich ist, erfolgten Versuche zum Minimieren der Menge verwendeten Waschwassers.
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Aus diesem Grund wird ein Dampfgenerator vorgeschlagen. Ein Dampfgenerator dient dazu, dass es möglich ist, den Waschvorgang unter Verwendung einer kleinen Menge an Waschwasser auszuführen.
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Nachdem der obige herkömmliche Dampfgenerator von einer Wasserleitung über einen gesonderten Kanal zugeführtes Wasser aufgenommen hat, wird ein Heizelement desselben nur betrieben, wenn eine Dampfzufuhr erforderlich ist.
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Der vom Dampfgenerator durch den Betrieb des Heizelements erzeugte Dampf wird an eine Trommel geliefert.
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Wenn der oben beschriebene Dampfgenerator für eine lange Zeitperiode nicht verwendet wird, bleibt das in ihm aufgenommene Wasser stehen, oder an der Innenwand des Dampfgenerators sammelt sich eine im Wasser enthaltene Kalkkomponente an.
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Insbesondere sind das Heizelement und ein Wasserpegelsensor im Dampfgenerator vorhanden.
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Demgemäß sammelt sich die Kalkkomponente an der Oberfläche des Heizelements oder einem Energiezuführteil zum Liefern von Energie an das Heizelement aufgrund des im Dampfgenerator aufgenommenen Wassers an, was zu einer Fehlfunktion des Heizelements führt.
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Ferner sammelt sich die Kalkkomponente aufgrund des im Dampfgenerator aufgenommenen Wassers an Anschlüssen des Wasserpegelsensors an, wodurch eine Fehlfunktion desselben verursacht wird.
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Die Fehlfunktion des Wasserpegelsensors führt dazu, dass das Heizelement übermäßig betrieben wird, was zu einer Feuergefahr führt.
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Aus der
EP 1 544 345 A2 ist ein Verfahren zum Steuern einer Waschmaschine bekannt, bei dem Waschwasser mit Hilfe von Dampf und heißem Wasser aufgeheizt wird. Hierzu wird zunächst Wasser in einen Heiztank eines Dampfgenerators zugeführt. Sobald die Wassermenge im Tank einen gewünschten Pegel erreicht hat, wird die Heizung eingeschaltet, um das Wasser im Tank aufzuheizen. Sobald das Wasser im Tank dann eine vorbestimmte Temperatur von etwa 30°C erreicht hat, wird heißes Wasser aus dem Tank in die Trommel und somit auch in die Wanne eingeleitet. Sobald genügend heißes Wasser in die Wanne eingeleitet wurde, wird im Tank Dampf erzeugt. Sobald ein entsprechender Druck im Tank erreicht ist, wird Dampf in die Wanne eingeleitet. Dabei wird Dampf solange in die Trommel und die Wanne eingeleitet, bis das Waschwasser in der Wanne eine vorbestimmte Temperatur erreicht hat. Sobald die Waschtemperatur erreicht ist, wird die Dampfzufuhr beendet und das übliche Waschprogramm wird ausgeführt.
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Wenn das Waschprogramm mit Wasch-, Spül- und Schleudergang beendet ist, wird das Ablassventil geöffnet, um im Tank des Dampfgenerators verbliebenes Wasser vollständig abzulassen, um so eine Kalkbildung auf der Heizung zu verhindern. Hier erfolgt das Ablassen von Wasser aus dem Tank des Dampfgenerators über die Ablassleitung direkt in die Hauptablassleitung der Waschmaschine stromabwärts der Ablasspumpe.
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Aus der
US 2005/0034489 A1 ist ein Dampfgenerator bekannt, bei dem Wasser aus einem Tank über einen Siphon abgelassen wird. Hierzu wird zunächst weiteres Wasser in den Tank eingeleitet, um die Entleerung des Tanks über den Siphon zu aktivieren.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein weiteres Verfahren zum Steuern einer Waschmaschine bereitzustellen, das es ermöglicht, den Wasser- und Energieverbrauch der Waschmaschine beim Waschen zu optimieren.
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Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist eine Waschmaschine einen Dampfgenerator auf, der Folgendes aufweist: ein Gehäuse, das einen Raum zum Aufnehmen von Wasser zum Erzeugen von Dampf bildet; eine mit dem Gehäuse verbundenen Ablassleitung, um das aufgenommene Wasser abzulassen; ein an der Ablassleitung installiertes Ventil sowie eine Steuerungseinheit zum Steuern des Dampfgenerators und des Ventils.
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Die Ablassleitung kann mit einer Ablasspumpe zum Ablassen von Waschwasser aus einer Wanne oder einem mit der Ablasspumpe verbundenen Ablassschlauch verbunden sein.
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Ferner kann die Ablassleitung mit einer Wanne verbunden sein, Wenn das im Gehäuse aufgenommene Wasser abgelassen wird, steuert die Steuerungseinheit das Ventil so, dass es öffnet.
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Das Ablassen des Wassers erfolgt nach der Zufuhr des Dampfs. Dadurch ist, wenn der Dampfgenerator nicht verwendet wird, kein Wasser in ihm vorhanden.
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Ferner kann das Ablassen des Wassers vor dem Zuführen von Dampf ausgeführt werden. Beispielsweise wird im Dampfgenerator vorhandenes Wasser abgelassen, bevor Dampf geliefert wird und dem Dampfgenerator wird sauberes Wasser neu zugeführt. Ferner kann das Ablassen des Wassers ausgeführt werden, wenn dies erforderlich ist, um die Menge desselben im Dampfgenerator einzustellen.
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Ferner ist vorgesehen, erneut Wasser an den Dampfgenerator zu liefern und das Wasser aus dem Dampfgenerator abzulassen.
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Die erneute Zufuhr von Wasser zum Dampfgenerator und das Ablassen von Wasser im Dampfgenerator können abwechselnd wiederholt werden, oder sie können gleichzeitig ausgeführt werden. Das Innere des Dampfgenerators wird durch die erneute Zufuhr von Wasser zu ihm und das Ablassen des Wassers aus ihm gewaschen.
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Die Reihenfolge des erneuten Zuführens von Nasser zum Dampfgenerator und des Ablassens von Wasser in ihm kann abhängig vom Wasserpegel im Dampfgenerator bestimmt werden. Vorzugsweise werden dann, wenn der Wasserpegel höher als ein vorbestimmter Wasserpegel ist, das Ablassen des Wassers aus dem Dampfgenerator, die Zufuhr neuen Wassers an den Dampfgenerator sowie das Ablassen des Wassers aus dem Dampfgenerator aufeinanderfolgend ausgeführt. Ferner werden dann, wenn der Wasserpegel niedriger als ein vorbestimmter Wasserpegel ist, die Zufuhr neuen Wassers zum Dampfgenerator und das Ablassen des Wassers aus dem Dampfgenerator aufeinanderfolgend ausgeführt.
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Vorzugsweise erfasst ein Wasserpegelsensor den Wasserpegel während des Ablassens des Wassers aus dem Dampfgenerator, und wenn ermittelt wird, dass sich der Wasserpegel nicht ändert, wird das Ablassen des Wassers aus dem Dampfgenerator beendet.
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Erfindungsgemäß wird also Dampfwasser, das im Dampfgenerator verblieben ist, abgelassen, um dadurch eine Verschmutzung des Inneren des Dampfgenerators und eine Beschädigung an einem Heizelement aufgrund von verbliebenem Dampfwasser zu verhindern.
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Durch wiederholtes Ablassen des Dampfwassers und Wiederzuführen von Dampfwasser wird die Gefahr einer Verschmutzung des Inneren des Dampfgenerators und einer Beschädigung des Heizelements aufgrund von verbliebenem Dampfwasser weiter verringert.
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Ferner erlaubt das erfindungsgemäße Verfahren, das aus dem Dampfgenerator abgelassene Dampfwasser an das Innere der Wanne zu liefern und zum Waschen und Spülen von Wäsche wiederzuverwenden, um dadurch die Menge an unnötigem Wasserverbrauch zu minimieren.
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Die beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um für ein weiteres Verständnis der Erfindung zu sorgen, veranschaulichen Ausführungsformen derselben, und sie dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu, das Prinzip der Erfindung zu erläutern.
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In den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt:
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1 ist ein Längsschnitt einer Waschmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
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2 ist ein Querschnitt der Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
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3 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Dampfgenerators der Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
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4 ist ein Flussdiagramm zum Veranschaulichen eines Verfahrens zum Steuern der Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
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5 bis 7 sind schematische Ansichten zum Veranschaulichen von Zuständen eines Wasserpegels zum Bestimmen der Reihenfolge bei einem Prozess zum Ablassen von Wasser aus dem Dampfgenerator beim Verfahren zum Steuern der Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
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8 ist ein Längsschnitt einer Waschmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung; und
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9 ist ein Längsschnitt einer Waschmaschine gemäß einer Modifizierung der zweiten Ausführungsform der Erfindung, um eine Anschlusskonstruktion eines Ablassteils zu veranschaulichen.
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Nun wird detailliert auf die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen, zu denen in den beigefügten Zeichnungen Beispiele veranschaulicht sind.
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Wie es in den 1 und 2 dargestellt ist, verfügt eine Waschmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung über ein Hauptgehäuse 100, eine Wanne 200, eine Trommel 300, einen Dampfgenerator 400 und eine Steuerungseinheit (nicht dargestellt).
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Die Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform ist eine Trommelwaschmaschine. Genauer gesagt, kann die Waschmaschine der ersten Ausführungsform eine übliche Trommelwaschmaschine mit Wasch- und Trocknungsfunktionen für Wäsche sein.
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Das Hauptgehäuse 100 bildet das äußere Aussehen der Waschmaschine.
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Im Hauptgehäuse 100 sind ein erster Wasserzuführkanal 110 zum Leiten von von einer Wasserleitung zugeführtem Wasser (nachfolgend als ”Waschwasser” bezeichnet) in das Innere der Wanne 200 sowie ein zweiter Wasserzuführkanal 120 zum Leiten von von der Wasserleitung in das Innere des Dampfgenerators 400 geliefertem Wasser (nachfolgend als ”Dampfwasser” bezeichnet) installiert. Am ersten Wasserzuführkanal 110 ist ein erstes Wasserzuführventil 111 vorhanden, und am zweiten Wasserzuführkanal 120 ist ein zweites Wasserzuführventil 121 vorhanden. Das erste und das zweite Wasserzuführventil 111 und 121 führen ein selektives Öffnen und Schließen des ersten bzw. zweiten Wasserzuführkanals 110 und 120 aus.
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Vorzugsweise ist der Wasserzuführkanal 110 auf solche Weise installiert, dass das Waschwasser einen Waschmittelkasten 130 durchströmt und in das Innere der Wanne 200 geliefert wird.
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Die Wanne 200 ist im Hauptgehäuse 100 vorhanden, und die Trommel 300 ist drehbar in ihr installiert.
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Der Dampfgenerator 400 ist in einem Raum im Hauptgehäuse 100 installiert, und er dient zum Verdampfen des durch den zweiten Wasserzuführkanal 120 gelieferten Dampfwassers, um Dampf zu erzeugen.
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Vorzugsweise verfügt der Dampfgenerator 400, wie es in den 1, 2 und 3 dargestellt ist, über ein Gehäuse 410, ein Heizelement 420, einen Wasserpegelsensor 430, einen Wasserzuführteil 440 und einen Ablassteil 450 sowie einen Dampfablassteil 460.
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Vorzugsweise verfügt das Gehäuse 410 über Kastenform, um das äußere Aussehen des Dampfgenerators 400 zu bestimmen und einen Dampferzeugungsraum zu bilden.
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Das Heizelement 420 ist im Gehäuse 410 vorhanden, und er dient zum Verdampfen des in diesem aufgenommenen Dampfwassers. Vorzugsweise wird als Heizelement 420 ein Mantelheizer verwendet.
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Der Wasserpegelsensor 430 verfügt über eine gemeinsame Elektrode 431, eine lange Elektrode 432 und eine kurze Elektrode 433, und er dient zum Erfassen des Pegels des Dampfwassers im Gehäuse 410.
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Vorzugsweise sind die gemeinsame Elektrode 431 und die lange Elektrode 432 auf solche Weise installiert, dass ihre Kontaktenden 431a und 432a in einer Höhe freiliegen, die dem minimalen Pegel des Dampfwassers, wie zum Erzeugen von Dampf erforderlich, entsprechen, während die kurze Elektrode 433 mit einer kürzeren Länge als der der gemeinsamen Elektrode 431 und der langen Elektrode 432 auf solche Weise installiert ist, dass ihr Kontaktende 433a in einer Höhe freiliegt, die dem maximalen Pegel des zum Erzeugen von Dampf benötigten Dampfwassers entspricht.
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Ferner entsprechen die Höhe, in der die Kontaktenden 431a und 432a der gemeinsamen Elektrode 431 und der langen Elektrode 432 freiliegen, vorzugsweise dem Pegel des Dampfwassers, bei dem das Heizelement 420 vollständig eingetaucht ist.
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Der Wasserzuführteil 440 ist ein Trakt, der das im zweiten Wasserzuführkanal 120 fließende Dampfwasser in das Innere des Gehäuses 410 leitet.
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Der Wasserzuführteil 440 ist ein Trakt, der das im zweiten Wasserzuführkanal 120 fließende Dampfwasser in das Innere des Gehäuses 410 leitet.
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Der Ablassteil 450 ist ein Trakt, der so vorhanden ist, dass ein Ende mit dem Gehäuse 410 verbunden ist, und er leitet das in diesem vorhandene Dampfwasser nach außen.
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Vorzugsweise ist der Ablassteil 450 mit der Bodenfläche des Gehäuses 410 verbundene.
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Insbesondere ist am Ablassteil 450 ein Ablass-Öffnung/Schließ-Teil 451 vorhanden. Vorzugsweise wird als Ablass-Öffnung/Schließ-Teil 451 ein Elektroventil, dessen Betrieb elektrisch gesteuert wird, verwendet.
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Der Dampfablassteil 460 ist ein Trakt, der den im Gehäuse 410 erzeugten Dampf zum Inneren der Trommel 300 oder der Wanne 200 leitet.
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Die Steuerungseinheit ist im Hauptgehäuse 100 vorhanden, und sie steuert Betriebsabläufe der Waschmaschine.
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Ferner steuert die Steuerungseinheit Betriebsabläufe des Heizelements 420 und des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451.
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Die Steuerungseinheit verfügt über einen Analog-Digital-Wandler (ADC) zum Wandeln von durch den Wasserpegelsensor 430 des Dampfgenerators 400 erfassten Werten in digitale Daten. Die Steuerungseinheit vergleicht die durch den ADC gewandelten digitalen Daten (nachfolgend als ”gewandelte Werte” bezeichnet) mit einem vorbestimmten Referenzwert, und sie steuert die Betriebsabläufe der Wasserzuführventile 111 und 121 sowie den Betrieb des Heizelements 420 entsprechend den Vergleichsergebnissen.
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Vorzugsweise verfügt die Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform über eine Ablasspumpe 610 und einen Ablassschlauch 620.
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Die Ablasspumpe 610 ist im Bodenabschnitt des Hauptgehäuses 100 vorhanden, und sie pumpt das Waschwasser aus der Wanne 200. Der Ablassschlauch 620 lässt das durch die Ablasspumpe 620 gepumpte Waschwasser zur Außenseite des Hauptgehäuses 100 ab.
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Bei dieser Ausführungsform ist der Ablassteil 450 mit dem Ablassschlauch 620 verbunden. Jedoch kann, was jedoch in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, der Ablassteil 450 direkt mit der Ablasspumpe 610 verbunden sein.
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Nachfolgend wird, unter Bezugnahme auf die 4 sowie die 5 bis 7 ein Verfahren zum Steuern der Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform detailliert beschrieben.
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Als Erstes empfängt die Steuerungseinheit einen aus verschiedenen Betriebsabläufen ausgewählten und von einem Benutzer eingegebenen Betriebsverlauf (S110).
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Dann ermittelt die Steuerungseinheit, ob der eingegebene Betriebsverlauf Dampf benötigt oder nicht (S120).
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Zu einem Dampf benötigenden Betriebsverlauf gehört mindestens einer, der aus der aus Folgendem bestehenden Gruppe ausgewählt ist: einem Dampfwaschvorgang, einem Dampfspülvorgang, einem Dampfsterilisiervorgang und einem Dampfeinweichvorgang.
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Wenn ermittelt wird, dass der eingegebene Betriebsverlauf einen keinen Dampf benötigenden Verlauf beinhaltet, wird der entsprechende Vorgang ohne Zufuhr von Dampf ausgeführt (S130).
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Wenn andererseits ermittelt wird, dass der eingegebene Betriebsverlauf einen Dampf benötigenden Verlauf enthält, steuert die Steuerungseinheit das zweite Wasserzuführventil 121 so an, dass Dampfwasser über den zweiten Wasserzuführkanal 120 an das Gehäuse 410 des Dampfgenerators 400 geliefert wird (S140).
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Dabei wird das Dampfwasser kontinuierlich an das Gehäuse 410 geliefert, bis ermittelt wird, dass die Zufuhr des Dampfwassers abgeschlossen ist. Ob die Zufuhr des Dampfwassers abgeschlossen ist oder nicht, wird auf Grundlage der durch den Wasserpegelsensor 430 erfassten Daten bestimmt.
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Nun wird die Bestimmung des Abschlusses der Zufuhr von Dampfwasser detaillierter beschrieben.
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Als Erstes erfasst der Wasserpegelsensor 430 den Pegel des in das Innere des Gehäuses 410 gelieferten Dampfwassers, und die Steuerungseinheit empfängt die vom Wasserpegelsensor 430 erfassten Absolutwerte von diesem.
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Hierbei betreffen die erfassten Werte Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433.
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Die Steuerungseinheit wandelt die Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 unter Verwendung des ADC in digitale Daten, und dann stellt sie die gewandelten Werte klar.
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Die Steuerungseinheit vergleicht die gewandelten Werte mit dem vorbestimmten Referenzwert.
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Wenn beispielsweise der Referenzwert 150 ist, ermittelt die Steuerungseinheit, ob die gewandelten Werte zu den Spannungswerten der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 größer oder kleiner als 150 sind oder 150 entsprechen.
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Wenn mindestens einer der gewandelten Werte zu den Spannungswerten der langen und der kurzen Elektrode 432 und 433 höher als 150 ist, wird die Zufuhr des Dampfwasser kontinuierlich ausgeführt, während dann, wenn beide gewandelten Werte zu den Spannungswerten der langen und der kurzen Elektrode 432 und 433 kleiner als 150 sind, die Steuerungseinheit das zweite Wasserzuführventil 121 so ansteuert, dass die Zufuhr von Dampfwasser gestoppt wird (S150).
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Die Steuerungseinheit steuert das Heizelement 420 in solcher Weise, dass dieser zum Erzeugen von Dampf betrieben wird (S160), und der erzeugte Dampf wird durch den Dampfauslassteil 460 in das Innere der Trommel 300 geliefert (S170).
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Das Heizelement 420 wird kontinuierlich betrieben, bis die Temperatur in der Trommel 300 aufgrund des Dampfs eine vorbestimmte Temperatur erreicht hat. Wenn die Temperatur in der Trommel 300 die vorbestimmte Temperatur erreicht, wird der Betrieb des Heizelements 420 gestoppt.
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Danach wird der entsprechende Vorgang unter Verwendung von Dampf (beispielsweise Dampfwaschvorgang, Dampfspülvorgang, Dampfsterilisiervorgang oder Dampfeinweichvorgang) ausgeführt.
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Wenn der Vorgang unter Verwendung von Dampf abgeschlossen ist, wird das im Dampfgenerator 400 verbliebene Dampfwasser vollständig abgelassen (S180).
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Hierbei steuert die Steuerungseinheit das Ablass-Öffnung/Schließ-Teil 451 so an, dass der Ablassteil 450 geöffnet wird, um dadurch das Dampfwasser abzulassen, D. h., dass dann, wenn der Ablassteil 450 geöffnet ist, das Dampfwasser im Gehäuse 410 durch diesen abgelassen wird und dann durch den Ablassschlauch 620 nach außen abgelassen wird.
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Vorzugsweise erfolgt das Ablassen des Dampfwasser vor dem Ausführen eines Ablassvorgangs zum Ablassen von Waschwasser aus der Wanne 200, oder während des Ablassvorgangs, Da die Ablasspumpe 610 betrieben wird, wenn ein Ablassvorgang ausgeführt wird, kann das Waschwasser oder das Dampfwasser aus dem Ablassschlauch 620 vollständig abgelassen werden.
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Noch bevorzugter wird der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers nicht einfach durch einen Prozess durch alleiniges Öffnen des Ablassteils 450 ausgeführt, sondern er wird dadurch ausgeführt, dass das Ablassen des Dampfwassers und die Neuzufuhr von Dampfwasser mindestens einmal wiederholt werden.
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Die Wiederholung des Ablassens des Dampfwassers und der Neuzufuhr von Dampfwasser dient zum Waschen der Innenwand des Gehäuses 410.
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D. h., dass das durch das Heizelement 420 erwärmte Dampfwasser eine große Menge einer Kalkkomponente enthält, und obwohl der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers ausgeführt wird, kann eine kleine Menge desselben an der Innenwand oder der Bodenfläche des Gehäuses 410 verbleiben. Das verbliebene Dampfwasser führt zu einer Korrosion der Innenwand oder der Bodenfläche des Gehäuses 410 oder einer Korrosion der Oberfläche des Heizelements 420. Demgemäß muss das erwärmte Dampfwasser vollständig abgelassen werden, um dadurch das obige Problem zu minimieren (die Korrosion der Innenwand oder der Bodenfläche des Gehäuses oder die Korrosion der Oberfläche des Heizelements).
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Vorzugsweise wird die Reihenfolge des Ablassens des Dampfwassers und der Neuzufuhr desselben abhängig vom Wasserpegel im Gehäuse 410 des Dampfgenerators 400 verschieden bestimmt.
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D. h., dass dann, wenn, wie es in den 5 und 6 dargestellt ist, der Wasserpegel im Gehäuse 410 höher als der vorbestimmte Wasserpegel ist, das Dampfwasser aus dem Gehäuse 410 abgelassen wird, neues Dampfwasser dem Inneren des Gehäuses 410 wieder zugeführt wird und das wieder zugeführte Dampfwasser aus dem Gehäuse 410 abgelassen wird.
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Andererseits wird, wie es durch die 7 veranschaulicht ist, dann, wenn der Wasserpegel im Gehäuse 410 niedriger als der vorbestimmte Wasserpegel ist, neues Dampfwasser wieder in das Innere des Gehäuses 410 geliefert und das wieder zugeführte Dampfwasser aus dem Gehäuse 410 wird abgelassen.
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Die Klärung des Wasserpegels erfolgt durch Erfassen der Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 des Wasserpegelsensors 430, Wandlung der erfassten Spannungswerte in digitale Daten unter Verwendung des ADC sowie Vergleichen der gewandelten Werte mit dem vorbestimmten Referenzwert (beispielsweise 150).
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Während des Prozesses zum Ablassen des Dampfwassers beim Verfahren zum Steuern einer Waschmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung wird dieser Prozess zum Ablassen des Dampfwassers beendet, wenn ermittelt wird, dass sich der Wasserpegel nicht geändert hat, nachdem eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist.
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D. h., dass, nachdem die vorbestimmte Zeit (beispielsweise 1 Minute) ab dem Öffnen des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451 verstrichen ist, die Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 durch den Wasserpegelsensor 430 kontinuierlich überwacht werden und die erfassten Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 durch den ADC in digitale Daten gewandelt werden. Danach werden die gewandelten Werte dauernd überprüft, und wenn sie sich nicht ändern, wird der Prozess zum Ablassen des entsprechenden Dampfwassers beendet.
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Hierbei wird der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers durch Schließen des Ablassteils 450 durch Betreiben des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451 beendet.
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Die 8 veranschaulicht eine Waschmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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D. h., dass bei der Waschmaschine gemäß der zweiten Erfindung der Ablassteil 450 Dampfwasser in das Innere der Wanne 200 ablässt, da der Ablassteil 450 direkt mit der Wanne 200 verbunden ist.
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Andererseits kann, wie es in der 9 dargestellt ist, der Ablassteil 450 mit einem Kanal verbunden sein, der Waschwasser zur Wanne 200 leitet, wobei er zu Kanälen für das Waschwasser gehört, das durch die Ablasspumpe 610 gepumpt wird und zum Ablassschlauch 620 und zur Wanne 200 fließt.
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Die obige Konstruktion der Waschmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform lässt das Dampfwasser aus dem Dampfgenerator 400 nicht direkt nach außen ab, sondern sie liefert das Dampfwasser aus dem Dampfgenerator 400 in das Innere der Wanne 200, so dass es beim Waschvorgang oder Spülvorgang verwendet wird.
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D. h., dass die Waschmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform eine kleine Menge des Dampfwassers zum Waschen oder Spülen von Wäsche verwendet, um dadurch die Menge an verbrauchtem Wasser zu verringern.
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Nachfolgend wird ein Verfahren zum Steuern der Waschmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform beschrieben.
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Zunächst ist ein Prozess zum Ausführen eines Vorgangs unter Verwendung von Dampf derselbe wie bei der ersten Ausführungsform.
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Danach ermittelt die Steuerungseinheit, wenn der Vorgang unter Verwendung von Dampf beendet ist, ob ein vorbestimmter Zeitpunkt erreicht ist oder nicht.
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Hierbei betrifft der vorbestimmte Zeitpunkt einen solchen Zeitpunkt vor einem Vorgang oder nach einem solchen, der einer der folgenden Vorgänge ist: ein Ablassvorgang zum Ablassen von Waschwasser in der Wanne (oder der Trommel), ein Waschvorgang zum Waschen von Wäsche, und ein Spülvorgang zum Spülen von Wäsche.
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Da der Spülvorgang mindestens zweimal wiederholt wird, wird das Dampfwasser abgelassen, bevor mindestens ein Spülvorgang ausgeführt ist.
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Bei der zweiten Ausführungsform ist der vorbestimmte Zeitpunkt derjenige, zu dem Waschwasser zum Ausführen des abschließenden Spülvorgangs zugeführt wird.
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D. h., dass dann, wenn das Waschwasser zum Ausführen des abschließenden Spülvorgangs zugeführt wird, die Steuerungseinheit das Ablass-Öffnung/Schließ-Teil 451 so ansteuert, dass der Ablassteil 450 geöffnet wird, um dadurch dafür zu sorgen, dass das im Gehäuse 410 verbliebene Dampfwasser in das Innere der Wanne 200 geliefert wird.
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Genauer gesagt, wird der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers dadurch ausgeführt, dass das Ablassen des Dampfwassers und die Neuzufuhr von Dampfwasser mindestens einmal wiederholt werden.
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Wie oben beschrieben, dient das Wiederholen des Ablassens des Dampfwassers und der Neuzufuhr von Dampfwasser dazu, die Innenwand des Gehäuses 410 zu waschen.
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Vorzugsweise wird die Reihenfolge des Ablassens des Dampfwassers und der Neuzufuhr von Dampfwasser abhängig vom Wasserpegel im Gehäuse 410 des Dampfgenerators 400 verschieden bestimmt.
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D. h., dass dann, wenn der Wasserpegel im Gehäuse 410 höher als der vorbestimmte Wasserpegel ist, das Dampfwasser aus dem Gehäuse 410 abgelassen wird, neues Dampfwasser dem Inneren des Gehäuses 410 wieder zugeführt wird, und das wieder zugeführte Dampfwasser aus dem Gehäuse 410 abgelassen wird.
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Wenn dagegen der Wasserpegel im Gehäuse 410 niedriger als der vorbestimmte Wasserpegel ist, wird neues Dampfwasser dem Inneren des Gehäuses 410 wieder zugeführt, und das wieder zugeführte Dampfwasser aus dem Gehäuse 410 wird abgelassen.
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Während des Prozesses zum Ablassen des Dampfwassers klärt die Steuerungseinheit, ob sich der Wasserpegel nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit geändert hat oder nicht, und wenn ermittelt wird, dass sich der Wasserpegel nicht geändert hat, beendet sie den Prozess zum Ablassen des Dampfwassers.
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D. h., dass nach dem Verstreichen der vorbestimmten Zeit (beispielsweise 1 Minute) ab dem Öffnen des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451 die Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 durch den Wasserpegelsensor 430 kontinuierlich überwacht werden und die erfassten Spannungswerte der langen Elektrode 432 und der kurzen Elektrode 433 durch den ADC in digitale Daten gewandelt werden. Danach werden die gewandelten Werte kontinuierlich überprüft, und wenn sich die gewandelten Werte nicht ändern, wird der Prozess zum Ablassen von Dampfwasser durch Schließen des Ablassteils 450 unter Verwendung des Ablass-Öffnung/Schließ-Teils 451 beendet.
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Nachdem der Prozess zum Ablassen des Dampfwassers beendet wurde, wird der abschließende Spülvorgang ausgeführt, wenn der Pegel des Waschwassers in der Wanne 200 einen Wasserpegel zum Ausführen eines Spülvorgangs erreicht hat.
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Der Ablassteil 450 der Waschmaschine gemäß der Erfindung muss nicht mit dem Ablassschlauch 620 oder der Ablasspumpe 610 oder der Wanne 200 verbunden sein.
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D. h., dass der Ablassteil 450 gleichzeitig mit dem Ablassschlauch 620 und der Wanne 200 oder der Ablasspumpe 610 und der Wanne 200 verbunden sein kann.
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Diese Konstruktion sorgt dafür, dass das Dampfwasser, falls erforderlich, in den Ablassschlauch 620 oder die Ablasspumpe 610 oder die Wanne 200 abgelassen wird.
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Durch die Erfindung sind eine Waschmaschine, genauer gesagt, eine Konstruktion einer Waschmaschine mit einem Dampfgenerator, bei der restliches Dampfwasser abgelassen wird, und ein Verfahren zum Steuern derselben geschaffen.
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Die Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben gemäß den oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung zeigen verschiedene Effekte, wie folgt.
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Erstens ermöglichen es die Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben gemäß den Ausführungsformen, Dampfwasser, das im Dampfgenerator verblieben ist, abzulassen, um dadurch eine Verschmutzung des Inneren des Dampfgenerators und eine Beschädigung eines Heizelements durch verbliebenes Dampfwasser zu verhindern.
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Zweitens sorgen die Waschmaschinen und die Verfahren zum Steuern derselben gemäß den Ausführungsformen für einen Prozess zum Ablassen des Dampfwassers im Dampfgenerator durch Wiederholen des Ablassens des Dampfwassers und der Wiederzufuhr von Dampfwasser, um dadurch eine Verschmutzung des Inneren des Dampfgenerators und eine Beschädigung des Heizelements aufgrund von verbliebenem Dampfwasser weiter zu verhindern.
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Drittens ermöglichen es die Waschmaschine und das Verfahren zum Steuern derselben gemäß der zweiten Ausführungsform, Dampfwasser, das aus dem Dampfgenerator abgelassen wird, in das Innere der Wanne zu liefern und zum Waschen und Spülen von Wäsche wiederzuverwenden, um dadurch die Menge des unnötigen Wasserverbrauchs zu minimieren.