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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsträgerbaugruppe,
mit der es insbesondere möglich
ist, eine Betätigungsvorrichtung
zum Öffnen einer
Fensterscheibe oder einer Klappe in einer Fahrzeugklappe zu befestigen.
Eine Betätigungsvorrichtung
zum Öffnen
soll das Öffnen
und Schließen
einer Fensterscheibe oder einer Klappe in einem Fahrzeug gewährleisten,
wie etwa eines Schiebedachs, einer Fensterscheibe einer Tür oder eines
kleinen hinteren Seitenfensters oder einer elektrischen Schiebetür.
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Nachfolgend
wird der Begriff Fensterheber dazu verwendet, eine Betätigungsvorrichtung
zum Öffnen
einer Fensterscheibe, ganz gleich ob es sich um eine Fensterscheibe
einer Tür
oder eines kleinen hinteren Seitenfensters oder um eine Fensterscheibe des
Dachs handelt, oder zum Öffnen
einer Klappe, wie etwa einer Tür
oder eines Schiebedachs, zu bezeichnen.
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Ein
Türfensterheber
ist z.B. in der
US 6 141 910 beschrieben.
Ein derartiger Fensterheber weist einen Motor auf, der über ein
Getriebe eine Trommel antreibt. Die Trommel bewirkt die Bewegung
eines Seils, das die Bewegung einer Fensterscheibe entlang einer
Schiene betätigt.
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Aus
Gründen
der einfachen Handhabung und des Schutzes des Fensterhebers sind
das Getriebe und die Trommel im Allgemeinen in einem Gehäuse angeordnet.
Das Gehäuse,
das die Trommel und das Getriebe enthält, kann auch den Motor und eine
elektronische Einheit umfassen oder Öffnungen für einen modularen Zusammenbau
mit derartigen Elementen aufweisen. Ein derartiges Gehäuse ist
in der
US 6 141 910 veranschaulicht.
Das Gehäuse
ist durch drei Schrauben verschlossen, die um die Gehäusewände herum
angeordnet sind, welche die Trommel des Fensterhebers umgeben. Diese
drei Schrauben ermöglichen
es, einen guten Verschluss über
den gesamten Umfang des Gehäuses
zu gewährleisten.
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Ein
Fensterheber soll in einer Fahrzeugklappe, z.B. in einer Fahrzeugtür oder in
einem Bereich des Dachs eines Fahrzeugs oder auch in einem Karosserieelement
wie etwa in einem Paneel des kleinen hinteren Seitenfensters eines
Fahrzeugs angeordnet sein. Die nachfolgende Beschreibung, die sich auf
eine Fahrzeugklappe bezieht, kann auf den Fall mit einem Paneel
des kleinen hinteren Seitenfensters übertragen werden.
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In
einer Fahrzeugklappe werden zwei Bereiche definiert, die durch eine
Trägerwand
getrennt sind, nämlich
ein sogenannter feuchter Bereich zum Äußeren des Fahrzeugs, der durch
die Karosserie und die Trägerwand
begrenzt ist, und ein trockener Bereich zum Fahrzeuginneren, der
durch die Türverkleidung
und durch die Trägerwand
begrenzt ist.
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Eine
Fahrzeugklappe wie etwa eine Tür
enthält
zahlreiche elektronische und mechanische Elemente, z.B. eine Fensterhebervorrichtung,
ein Schloss, eine Audioausstattung usw. Diese Elemente sind in der
Klappe angeordnet und im Allgemeinen auf der Seite des trockenen
Bereichs, insbesondere die elektronischen Elemente, oder auf der
Seite des feuchten Bereichs, z.B. die Führungsschienen und das Seil
zur Betätigung
der Fensterscheibe, an der Trägerwand
befestigt.
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Bei
einer Fensterhebervorrichtung sind in einigen Fällen der Antriebsmotor und
die elektronische Einheit vorzugsweise im trockenen Bereich angeordnet,
während
die Trommel und das Seil zum Antreiben der Fensterscheibe im feuchten
Bereich der Klappe angeordnet sind. Diese Anordnung der Fensterhebervorrichtung
ist insbesondere in dem Patent
US
6 427 386 beschrieben.
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Es
ist dann erforderlich, zwei Abschnitte in der Fensterhebervorrichtung
vorzusehen, nämlich die
Trommel, das Seil mit den Schienen und die Fensterscheibe, die im
feuchten Bereich anzuordnen sind, und den Motor, der im trockenen
Bereich anzuordnen ist, wobei er dennoch die Trommel des Fensterhebers
antreiben soll.
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Dieses
Erfordernis hinsichtlich der Anordnung zwischen den Elementen des
Fensterhebers erschweren das Anbringen der Vorrichtung zur Betätigung eines
Fensterhebers in der Klappe.
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Die
Erfindung schlägt
eine Befestigungsträgerbaugruppe
vor, mit der es insbesondere möglich ist,
das Anbringen einer Vorrichtung zur Betätigung eines Fensterhebers
oder einer Klappe in einer Fahrzeugklappe zu vereinfachen.
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Die
Erfindung schlägt
eine Befestigungsträgerbaugruppe
vor, mit:
- – einem
Trägerteil,
das einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt aufweist,
die im Wesentlichen eben und parallel sind, wobei der erste Abschnitt
und/oder der zweite Abschnitt mindestens ein Halteglied aufweisen;
- – einem
Befestigungselement, das aus einer mit einem Anschlag versehenen
Mutter besteht.
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Gemäß einem
Merkmal weisen der erste Abschnitt und/oder der zweite Abschnitt
des Trägerteils mindestens
einen Befestigungsclip auf.
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Gemäß einem
Merkmal weist der erste Abschnitt oder der zweite Abschnitt des
Trägerteils
eine Aufnahme auf, die dazu geeignet ist, das Befestigungselement
aufzunehmen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
soll der Anschlag des Befestigungselements in der Aufnahme eingeschlossen
bleiben.
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Gemäß einem
Merkmal ist das Trägerteil
von einer Durchlassöffnung
durchbohrt, die sich im Wesentlichen in der Mitte des Teils befindet.
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Gemäß einem
Merkmal besteht das Trägerteil
aus geformtem Kunststoff.
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Die
Erfindung betrifft auch eine Fahrzeugklappe mit:
- – einem
trockenen Bereich;
- – einem
feuchten Bereich, der durch eine Trägerwand von dem trockenen Bereich
getrennt ist;
- – einer
erfindungsgemäßen Befestigungsträgerbaugruppe,
die an der Trägerwand
befestigt ist, wobei der erste Abschnitt des Trägerteils im feuchten Bereich
und der zweite Abschnitt des Trägerteils
im trockenen Bereich angeordnet ist.
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Gemäß einer
Anwendung weist die Klappe einen Motor zur Betätigung eines Fensterhebers oder
einer Klappe auf, der am zweiten Abschnitt des Trägerteils
befestigt ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist der Motor durch mindestens ein Halteglied gehaltert, welches am
zweiten Abschnitt des Trägerteils
angeordnet ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist der Motor mittels einer einzigen Schraube, die mit dem Befestigungselement
zusammenwirkt, an der Trägerwand befestigt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
weist der Motor ein Gehäuse
mit einer Bohrung auf, welche dazu geeignet ist, die Schraube und
einen Abschnitt des Befestigungselements aufzunehmen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
weist die Bohrung einen ersten Querschnitt mit einem ersten Durchmesser
und einen zweiten Querschnitt mit einem zweiten Durchmesser auf,
welcher größer ist
als der erste Durchmesser, wobei der zweite Querschnitt der Bohrung
dazu geeignet ist, mindestens einen Abschnitt der Mutter des Befestigungselements
aufzunehmen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
weist die Bohrung ferner einen Ausrichtquerschnitt auf, der an den
zweiten Querschnitt angrenzt.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Montieren eines Motors
zur Betätigung
eines Fensterhebers oder einer Klappe an eine Trägerwand einer Fahrzeugklappe,
wobei die Wand einen trockenen Bereich von einem feuchten Bereich
trennt, wobei das Verfahren die Schritte umfasst, bei denen:
- – eine
erfindungsgemäße Befestigungsträgerbaugruppe
an der Trägerwand
befestigt wird, wobei der erste Abschnitt des Trägerteils im feuchten Bereich
und der zweite Abschnitt des Trägerteils im
trockenen Bereich angeordnet ist;
- – der
Motor am zweiten Abschnitt des Trägerteils der Befestigungsträgerbaugruppe
gehalten wird;
- – die
Position des Motors bei der Drehung um eine Antriebsachse eingestellt
wird;
- – der
Motor mit dem Befestigungselement der Befestigungsträgerbaugruppe
in einer Position zum Anhalten der Drehung um die Antriebsachse
an der Trägerwand
befestigt wird.
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Gemäß einem
Merkmal wird der Schritt, bei dem der Motor an der Trägerwand
befestigt wird, mittels einer Schraube realisiert, die dazu geeignet
ist, die Mutter des Befestigungselements in eine Bohrung anzuziehen,
welche in einem Gehäuse
des Motors ausgebildet ist.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich beim Lesen der
nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung der Ausführungsformen
der Erfindung, die lediglich beispielhaft sind und sich auf die
Zeichnungen beziehen. Darin zeigen:
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1 ein
Schema einer erfindungsgemäßen Befestigungsträgerbaugruppe
einer Vorrichtung zur Betätigung
eines Fensterhebers;
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2a eine
schematische Ansicht des Befestigungselements der Baugruppe in 1,
wobei es sich in der Montageposition befindet;
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2b eine
schematische Ansicht des Befestigungselements der Baugruppe in 1,
wobei es sich in der Blockierungsposition befindet;
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3 ein
Schema einer Trägerwand
mit der erfindungsgemäßen Befestigungsträgerbaugruppe;
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4 ein
Schema eines Motors zur Betätigung
eines Fensterhebers, der mit der erfindungsgemäßen Befestigungsträgerbaugruppe
befestigt ist.
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Erfindungsgemäß weist
eine Befestigungsträgerbaugruppe
ein Trägerteil
und ein Befestigungselement auf. Das Trägerteil weist einen ersten
Abschnitt und einen zweiten Abschnitt auf, die im Wesentlichen eben
und parallel sind. Mindestens einer der Abschnitte dieses Trägerteils
weist mindestens ein Halteglied auf, das ein zu befestigendes Element, z.B.
eine Vorrichtung zur Betätigung
eines Fensterhebers oder einer Klappe, halten soll. Das Befestigungselement
weist eine mit einem Anschlag versehene Mutter auf, die die Befestigung
des Trägers
und des zu befestigenden Elements an einer Wand, z.B. in einer Fahrzeugklappe
oder in der Fahrzeugkarosserie, gewährleisten soll.
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1 ist
ein Schema einer erfindungsgemäßen Befestigungsträgerbaugruppe.
Eine derartige Baugruppe weist ein Trägerteil mit einem ersten Abschnitt 10 und
einem zweiten Abschnitt 20 und ein Befestigungselement 30 auf.
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Die
Abschnitte 10 und 20 des Trägerteils sind im Wesentlichen
eben und parallel. Das Trägerteil soll
nämlich
an einer durchbohrten Wand befestigt werden, wobei sich der erste
Abschnitt 10 auf der einen Seite der Wand und der zweite
Abschnitt 20 an der gegenüberliegenden Seite dieser Wand
befindet.
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Das
Trägerteil
kann aus geformtem Kunststoff bestehen oder bearbeitet sein. Die
beiden Abschnitte 10 und 20 des Trägerteils
können
einstückig sein.
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Einer 10 der
Abschnitte des Trägerteils
(der Abschnitt 10 in 1) kann
Befestigungsclips 12 aufweisen, die die Befestigung des
Trägerteils
an einer Wand ermöglichen.
Das Trägerteil
kann jedoch durch jegliches andere geeignete Verfahren an der Wand befestigt
werden, z.B. durch Schrauben oder Kleben oder durch eine Kombination
dieser Verfahren.
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Einer 20 der
Abschnitte des Trägerteils
(der Abschnitt 20 in 1) weist
mindestens ein Halteglied auf, z.B. zwei Haken 21, 21', die ein zu
befestigendes Element haltern sollen. Das Halteglied kann jegliche
andere geeignete Form haben, z.B. eine kreisbogenförmige Rille
sein.
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Gemäß einer
Ausführungsform
können
die Clips 12 und die Haken 21 auf ein und demselben Abschnitt 10 oder 20 des
Trägerteils
angeordnet sein.
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Das
Trägerteil
kann ferner von einer Durchlassöffnung 15 durchbohrt
sein, die sich im Wesentlichen in der Mitte des Teils befindet.
Diese Öffnung 15 ermöglicht es,
ein Element wie etwa einen Motor eines Fensterheber, der am zweiten
Abschnitt 20 des Trägerteils
befestigt ist, mit einem Element funktionsmäßig zu verbinden, das auf der
anderen Seite der Wand angeordnet ist, an der das Trägerteil
befestigt ist, z.B. eine Trommel zum Antreiben des Seils. Eine Antriebsachse 70 kann
als die Achse definiert sein, die senkrecht zur Ebene des Trägerteils
und im Wesentlichen durch die Mitte der Öffnung 15 des Teils verläuft.
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Die
erfindungsgemäße Trägerbaugruppe weist
ferner ein Befestigungselement 30 auf, das aus einer mit
einem Anschlag 32 versehenen Mutter 31 besteht.
Dieses Befestigungselement 30 soll das Halten auf feststehende
Weise eines Elements wie etwa eines Motorgehäuses am zweiten Abschnitt 20 des
Trägerteils
gewährleisten.
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Einer
der Abschnitte 10, 20 des Trägerteils kann eine Aufnahme 11 aufweisen,
die dazu geeignet ist, das Befestigungselement 30 aufzunehmen.
In 1 ist die Aufnahme 11 im ersten Abschnitt 10 ausgebildet,
doch sie könnte
genauso im zweiten Abschnitt 20 des Trägerteils vorgesehen sein.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann der Anschlag 32 des Befestigungselements 30 in
dieser Aufnahme 11 eingeschlossen bleiben. Die Aufnahme 11 ist
jedoch von einem Schraubenloch 23 durchbohrt, das auf die
Oberfläche
des anderen Abschnitts 20 des Trägerteils mündet, damit die Mutter 31 des Befestigungselements
auf der Seite dieses anderen Abschnitts 20 (d.h. des zweiten
Abschnitts in 1) münden kann. Es versteht sich,
dass ein derartiges Schraubenloch 23 im erfindungsgemäßen Trägerteil ausgebildet
ist, auch wenn keine Aufnahme 11 für das Befestigungselement vorhanden
ist. Das Schraubenloch 23 durchquert vorzugsweise den ersten
Abschnitt 10 und den zweiten Abschnitt 20.
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Durch
das Halten des Anschlags 32 in einer Aufnahme 11 eines
Abschnitts 10 des Trägerteils kann
das Befestigungselement 30 fest mit dem Trägerteil
gehalten und die Mutter 31 für eine schnellere Befestigung
eines Elements am Trägerteil
vorpositioniert werden.
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Die 2a und 2b veranschaulichen schematisch
die Befestigung eines Elements, z.B. eines Motorgehäuses 50,
am erfindungsgemäßen Trägerteil
mittels eines erfindungsgemäßen Befestigungselements 30.
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In 2a befindet
sich das Gehäuse 50 in der
Befestigungsposition. Die Mutter 31 und der Anschlag 32 des
Befestigungselements befinden sich in der Aufnahme 11 des
ersten Abschnitts 10 des Trägerteils.
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In 2b befindet
sich das Gehäuse 50 in der
Blockierungsposition. Die Mutter 31 wurde durch eine Schraube 40 in
eine Bohrung 52 angezogen, die im Gehäuse 50 ausgebildet
ist, während
der Anschlag 32 in der Aufnahme 11 eingeschlossen
geblieben ist.
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Das
Element 50, das mit der erfindungsgemäßen Trägerbaugruppe befestigt werden
soll, kann vorteilhafterweise mit einer besonderen Bohrung 51, 52, 53 vorgesehen
sein, die es ermöglicht,
das Ausrichten des zu befestigenden Teils auf die Befestigungsmutter 31 zu
vereinfachen. Die besondere, in dem zu befestigenden Element 50 ausgebildete
Bohrung weist einen ersten Querschnitt 51 mit einem ersten
Durchmesser d1 und einen zweiten Querschnitt 52 mit
einem zweiten Durchmesser d2 auf, welcher größer ist
als der erste Durchmesser d1. Dieser zweite
Querschnitt 52 der Bohrung ist dazu geeignet, mindestens
einen Abschnitt der Mutter 31 des Befestigungselements 30 aufzunehmen.
Die Bohrung kann einen konisch erweiterten Ausrichtquerschnitt 53 aufweisen,
der an den zweiten Querschnitt 52 angrenzt.
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Der
erste Querschnitt 51 der Bohrung ermöglicht das Einführen einer
Schraube 40, die zur Mutter 31 gelangt. Unter
der Wirkung eines Schraubens zieht die Schraube 40 die
Mutter 31 in den zweiten Querschnitt 52 der Bohrung
an, bis der Anschlag 32 am Schraubenloch 23 anliegt.
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Die
erfindungsgemäße Befestigungsträgerbaugruppe
kann eine besonders vorteilhafte Anwendung für das Anbringen einer Vorrichtung
zur Betätigung
eines Fensterhebers oder einer Klappe in einer Fahrzeugsklappe haben.
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3 veranschaulicht
schematisch eine Trägerwand 100,
die eine Trennung zwischen einem trockenen Bereich A und einem feuchten
Bereich B in einer Fahrzeugklappe oder in einem Karosserieteil wie
etwa einem in einem Paneel des kleinen hinteren Seitenfensters bildet.
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Die
Trägerwand 100 ist
von einer Öffnung 15' durchbohrt,
die das Schieben des erfindungsgemäßen Trägerteils ermöglicht,
um einen ersten Abschnitt 10 im feuchten Bereich B und
einen zweiten Abschnitt 20 im trockenen Bereich A anzuordnen.
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Die Öffnung 15' besitzt größere Abmessungen
als die Öffnung 15 des
Trägerteils.
Allerdings können
die Abmessungen dieser Öffnung
minimiert werden, um die Probleme hinsichtlich der Dichtigkeit zwischen
den beiden, durch die Wand 100 getrennten Bereichen A und
B zu beschränken.
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Ein
in 4 dargestellter Motor 60 kann dann auf
der Seite des trockenen Bereichs A am zweiten Abschnitt 20 des
Trägerteils
befestigt werden. Der Motor 60 kann einfach durch das/die
Halteglied/er 21 des zweiten Abschnitts 20 in
einen Zustand teilweiser Befestigung gehalten werden. Der Motor 60 kann
dann mittels einer einzigen Schraube 40 befestigt werden,
welche mit dem Befestigungselement 30 zusammenwirkt.
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In
der veranschaulichten Ausführungsform sind
die Halteglieder zwei Haken 21, 21'. Das Schraubenloch 23,
welches das Zusammenwirken der Schraube 40 mit dem Befestigungselement 30 ermöglichen
soll, ist dann im Wesentlichen mit einem gleichen Anstand zu den
beiden Haken 21, 21' vorgesehen.
Man hat somit eine Befestigung des Motors 60 am erfindungsgemäßen Trägerteil
an drei Punkten. Eine derartige Befestigung befestigt den Motor 60 perfekt
an der Trägerwand 100 und
ermöglicht
dabei einen leichten Zugriff für
eine Demontage, wenn dies erforderlich ist, wobei sich die Schraube 40 auch an
der Seite des trockenen Bereichs A der Wand 100 befindet.
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Der
Motor 60 weist ein Getriebegehäuse 50 auf, in dem
eine Schnecke 55 eingreift. Das Gehäuse 50 kann so bearbeitet
sein, dass es eine Bohrung 51, 52, 53 aufweist,
wie sie anhand der 2a und 2b beschrieben
ist. Das Gehäuse 50 kann
auch so bearbeitet sein, z.B. mit Flächen, dass es mit der Form
der Halteglieder 21 zusammenwirkt, die am zweiten Abschnitt 20 des
Trägerteils
vorgesehen sind.
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Wenn
das Gehäuse 50 am
zweiten Abschnitt 20 des Trägerteils angeordnet und durch
die Haken 21, 21' gehalten
ist, muss die Zentrierung nicht perfekt sein. Das Gehäuse 50 kann
um die Achse 70 drehen, so dass der konisch erweiterte
Abschnitt 53 der Bohrung gegenüber von dem Schraubenloch 23 des
Trägerteils
positioniert wird.
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Es
wird dann eine Schraube 40 in den ersten Querschnitt 51 der
Bohrung eingeführt,
und wenn die Mutter 31 in den zweiten Querschnitt 52 der
Bohrung angezogen wurde, kann der Motor nicht mehr frei um die Achse 70 drehen.
Die Schraube 40 und die Mutter 31 werden dann
festgezogen, um den Anschlag 31 gegen das Trägerteil
zu plazieren und dem Gehäuse 50 des
Motors 60 jeglichen Freiheitsgrad zu entnehmen.
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Die
Anordnung der Bohrung 51, 52, 53 am Motorgehäuse 50 ermöglicht ferner
eine gute Positionierung der Motorachse in Bezug auf die Achse 70 des Teils.
Diese Achse 70 des Teils fällt nämlich mit der Achse zum Antreiben
einer Trommel zusammen, die auch im feuchten Bereich B am Teil befestigt
werden soll Der Abstand zwischen der Trommelantriebsachse 70 und
der Achse der Schnecke 55 des Motors kann somit gut gesteuert
werden. Die Bohrung des Gehäuses 50 ist
vorzugsweise nahe der Schnecke 55 des Motors ausgebildet.
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Die
Mutter 31 ermöglicht
ferner eine gute Aufnahme des Reaktionsdrehmoments des Motors 60 im
Betrieb. Ein Fensterhebermotor übt
nämlich eine
Reaktion von 3m/N auf das Teil aus, an dem er befestigt ist. Im
Laufe der Zeit kann dieses Reaktionsdrehmoment ein Spiel in der
Befestigung des Teils verursachen. Im Umfang der vorliegenden Erfindung
wird dieses Reaktionsdrehmoment von der Schraube 40 und
der Mutter 31 absorbiert, deren Steigungen so bemessen
sind, dass das Reaktionsdrehmoment zum Festziehen der Befestigung
beiträgt.
Der Anschlag 32 wird somit während des Betriebs des Motors
in der Blockierungsposition gehalten (2b).
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Selbstverständlich ist
die vorliegende Erfindung nicht auf die beispielhaft beschriebenen
Ausführungsformen
beschränkt.
So können
die Formen des Befestigungsträgerteils
und seine Anordnung in Abhängigkeit
von den zu befestigenden Elementen und von ihrem Anbringen im trockenen
und im feuchten Bereich einer Klappe oder eines kleinen hinteren Seitenfensters
eines Fahrzeugs variieren.
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Die
Erfindung wurde insbesondere mit einem Befestigungselement beschrieben,
das sich im feuchten Bereich befindet, und mit einem Schrauben, das
vom trockenen Bereich ausgeht, doch umgekehrt kann dies auch angewendet
werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Im Allgemeinen können die
Begriffe erster Abschnitt und zweiter Abschnitt in der Beschreibung
ausgetauscht werden, ohne den Erfindungsumfang zu verlassen.
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Zusammenfassung
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Eine
Befestigungsträgerbaugruppe
weist ein Trägerteil
und ein Befestigungselement (30) auf. Das Trägerteil
weist einen ersten Abschnitt (10) und einen zweiten Abschnitt
(20) auf, die im Wesentlichen eben und parallel sind. Mindestens
einer der Abschnitte dieses Trägerteils
weist mindestens ein Halteglied (21) auf, das ein zu befestigendes
Element wie etwa eine Vorrichtung zur Betätigung eines Fensterhebers oder
einer Klappe halten soll. Das Befestigungselement (30)
weist eine mit einem Anschlag (32) versehene Mutter (31)
auf, die die Befestigung des Trägers und
des zu befestigenden Elements an einer Wand, z.B. in einer Fahrzeugklappe
oder in einer Fahrzeugkarosserie, gewährleisten soll.