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Verbund-Kupferfolie,
Verfahren zu deren Herstellung und Hochfrequenz-Übertragungsschaltung unter
Verwendung einer Verbund-Kupferfolie
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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbund-Kupferfolie von ausgezeichneter
Festigkeit, Leitfähigkeit
und Oberflächenform
sowie auf ein Verfahren zur Herstellung der Verbund-Kupferfolie,
und sie stellt beispielsweise eine Verbund-Kupferfolie bereit, die
optimal ist für
den Einsatz einer Hochfrequenz-Übertragungsschaltung,
wie einer Antenne einer IC-Karte, ein Verfahren zur Herstellung
derselben und eine Hochfrequenz-Übertragungsschaltung unter
Verwendung der Verbund-Kupferfolie.
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Hintergrund-Technik
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Aufgrund
der Anforderungen nach Verringerung der Größe und Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit
eines elektronischen Hochleistungsgeräts sind in den vergangenen
Jahren die für
deren Schaltungsverbindungen verwendeten Materialien generell dünne Arten
bzw. Typen gewesen, die vorteilhaft sind für die Verringerung des Abstands
und für
eine Erleichterung des Gewichts und bezüglich der es erforderlich gewesen
ist, dass sie eine niedrige Impedanz in Bezug auf einen Hochfrequenzstrom aufweisen.
Ein Beispiel einer derartigen Einrichtung ist eine IC-Karte.
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Bis
vor kurzem sind hauptsächlich
Magnetstreifenkarten, die magnetisch Signale speichern, aufgrund
ihrer Bequemlichkeit beim Tragen in großem Umfang auf verschiedenen
Gebieten verwendet worden, wie als Bankkarten, Kreditkarten, Telefonkarten
und Bonuspunktkarten. Im Gegensatz dazu weisen IC-Karten innerhalb
der Karten eingebaute ICs auf, so dass eine anspruchsvollere Entscheidung und
komplexere Verarbeitung ermöglicht
sind. Sie weisen außerdem
Speicherkapazitäten
auf, die etwa 100mal größer sind
als die der Magnetstreifenkarten, ermöglichen ein Lesen/Schreiben
von Informationen und sind in der Sicherheit hoch.
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Die
Verfahren zur Übertragung
von Informationen von IC-Karten umfassen den Kontakttyp der Verbindung
durch physikalischen Kontakt mit Kontakten und außerdem den
Nicht-Kontakt-Typ, der eine Kommunikation über eine räumliche Distanz, wie über mehrere
Meter unter Verwendung von elektromagnetischen Wellen, etc. ermöglicht.
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Aufgrund
dieser Merkmale von IC-Karten wird bezüglich IC-Karten erwartet, dass
sie in einem sehr großen
Anwendungsbereich zu nutzen sind, wie als ID-Karten, Zug- und Bus-Fahrscheine,
Pendler-Ausweise, elektronisches Geld, Autobahn-Ausweise, Gesundheitsversicherungskarten,
Einwohnerkarten, medizinische Karten und physikalische Verteilungssteuerkarten.
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IC-Karten
vom Nicht-Kontakt-Typ werden derzeit entsprechend dem Kommunikationsabstand in
vier Typen klassifiziert- der Berührungstyp-Kommunikationsdistanz
(bis zu 2 mm), der Annäherungstyp
(Kommunikationsdistanz bis zu 10 cm), der Mittelbereichstyp (Kommunikationsdistanz
bis zu 70 cm) und der Mikrowellentyp (Kommunikationsdistanz bis
zu mehreren Metern). Die Kommunikationsfrequenzen erstrecken sich
von MHz bis zu GHz, beispielsweise von 4,91 MHz beim Berührungstyp, 13,56
MHz beim Annäherungstyp
und Mittelbereichstyp und 2,45 bis 5,8 GHz beim Mikrowellentyp.
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Eine
IC-Karte vom Nicht-Kontakt-Typ ist grundsätzlich aus einer Isolationsschicht,
einer Antenne und einem IC-Chip aufgebaut. Der IC-Chip enthält in sich
einen ferroelektrischen Speicher, einen nicht-flüchtigen Speicher, einen ROM-Speicher,
einen RAM-Speicher, eine Modem-Schaltung, eine Spannungsversorgungsschaltung,
eine Verschlüsselungsschaltung,
eine Steuerschaltung, etc. Als Antennenglied dieser IC-Karte wird
von einer überzogenen
Kupferdrahtspule, von einer Silberpaste, einer Aluminiumfolie, einer
Kupferfolie oder dergleichen Gebrauch gemacht. Diese werden entsprechend
der Anzahl von Windungen, der Anwendung, den Produktionskosten,
etc. selektiv angewandt. wenn die Anzahl von Windungen gering ist
und eine hohe Leitfähigkeit
erforderlich ist, wird häufig
als Antennenmaterial eine gewalzte reine Kupferfolie oder eine elektrolytische
Kupferfolie verwendet.
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Wenn
andererseits eine Folie mit einer großen bzw. starken Oberflächenrauheit,
wie eine gewöhnliche
elektrolytische Kupferfolie als Material für die Antenne verwendet wird,
steigt die Impedanz zur Zeit einer Übertragung und eines Empfangs
des Hochfrequenzsignals an, weshalb zuweilen eine Nutzung im Hochfrequenzbereich
nicht möglich
ist.
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Ferner
weist die hochfeste und eine hohe Leitfähigkeit aufweisende Kupferlegierungsfolie,
die nunmehr als führendes
Rahmenmaterial, etc. verwendet wird, eine hohe Materialfestigkeit
im Vergleich zu einer reinen Kupferfolie auf, (nachstehend einfach
als " Kupferfolie" im Gegensatz zu
einer "Kupferlegierungsfolie" bezeichnet), ist
jedoch ungenügend,
um die kürzliche
Anforderung, wie eine schnellere Geschwindigkeit einer Signalübertragung, eine
verringerte Größe und eine
höhere
Zuverlässigkeit
zu erfüllen.
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Um
mit der weiteren Verringerung des Abstands und der Gewichtserleichterung
fertig zu werden, sind verschiedene Anmeldungen zur Verbesserung
der Charakteristiken dieser konventionellen Kupferfolie und Kupferlegierungsfolie
eingereicht wor den (siehe beispielsweise die ungeprüfte japanische
Patentanmeldung (Kokai) Nr. 2002-167633), von denen jedoch keine
der Charakteristik zur Verringerung des Übertragungsverlustes im Hochfrequenzbereich,
beispielsweise als Antennenmaterial, genügt.
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Offenbarung
der Erfindung
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In
Anbetracht der obigen neuen Anforderungen sind die Erfinder in eine
intensive Forschung engagiert gewesen, um die obigen Probleme zu
lösen, und
sie waren im Ergebnis erfolgreich hinsichtlich der Entwicklung einer
Verbund-Kupferfolie mit einer hohen Leitfähigkeit und außerdem mit
einer niedrigen Impedanz durch Bereitstellen einer Schicht mit einem kleinen
Widerstand, wie Kupfer und/oder Silber auf ihrer Oberfläche und
damit durch Bereitstellung einer Verbund-Kupferfolie, welche den
neuen Anforderungen genügt.
Die Erfinder stellen eine Verbund-Kupferfolie, die in der Leitfähigkeit
und der Oberflächenform
ausgezeichnet ist, und durch Verwendung einer gewalzten Kupferlegierungsfolie
für Anwendungen, bei
denen die Festigkeit besonders gefordert ist, ist sie sogar für Anwendungen
von Hochfrequenz-Übertragungsschaltungen,
wie den Antennen von IC-Karten
optimal, und ein Verfahren zur Herstellung derselben bereit.
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Unter
dem Gesichtspunkt der Leitfähigkeit der
Kupfer- oder Silberschicht wurde die vorliegende Erfindung auf der
Grundlage des Gedankens geschaffen, dass mit Rücksicht darauf, dass der Strom im
Hochfrequenzbereich bei Anwendungen von Hochfrequenz-Übertragungsschaltungen
durch die Oberflächenschicht
fließt,
die Anordnung von Kupfer und/oder Silber in der Leitfähigkeit
auf der Oberfläche ausgezeichnet
ist, die Festigkeit durch Verwendung einer Kupferfolie oder einer
gewalzten Kupferlegierungsfolie (Material) als Kernmaterial aufrecht
erhalten wird, und insbesondere im Falle von Anwendungen, bei denen
die Nutzungsumgebung ein wiederholte Biegen erfordert, eine gewalzte
Kupferlegierungsfolie verwendet wird, die hinsichtlich der wiederholten
Biegefestigkeit ausgezeichnet ist.
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Ferner
wird bei der vorliegenden Erfindung aufgrund der Anordnung auf der
Oberfläche
eine hohe Reinheit bevorzugt; es ist jedoch auch möglich, geringe
Mengen von Zusatzelementen für
das Legieren hinzuzusetzen.
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Ein
erster Aspekt der Erfindung der vorliegenden Anwendung stellt eine
Verbund-Kupferfolie bereit, gekennzeichnet dadurch, dass sie eine
Kupferfolie (einschließlich
einer Kupferlegierungsfolie) aufweist, auf deren zumindest einer
Oberfläche
eine Kupfer- und/oder Silberglättungsschicht
vorgesehen ist.
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Als
Kupferfolie wird vorzugsweise eine abgeschiedene bzw. ausgefällte gewalzte
Kupferlegierungsfolie verwendet.
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Eine
Dicke der Glättungsschicht
aus Kupfer und/oder Silber beträgt
vorzugsweise zumindest 0,01 μm
oder mehr.
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Eine
Oberflächenrauheit
der Glättungsschicht
beträgt
vorzugsweise 0,3 bis 5,0 μm
hinsichtlich Rz und 0,02 bis 0,5 μm
hinsichtlich Ra.
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Vorzugsweise
wird die Glättungsschicht durch
eine oder beide Behandlungen, eine Aufrauhbehandlung und/oder eine
Korrosionsschutzbehandlung behandelt.
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Insbesondere
dann, wenn eine Festigkeit in der Anwendungsumgebung als Kupferfolie
gefordert ist, wird vorzugsweise von einer Kupferlegierungs-Verbundfolie
Gebrauch gemacht, die eine Zug- bzw. Zerreißfestigkeit von 500 N/mm2 oder mehr aufweist.
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Ein
zweiter Aspekt der Erfindung der vorliegenden Anmeldung stellt ein
Verfahren zur Herstellung einer Verbund-Kupferfolie bereit, gekennzeichnet
durch Verarbeiten eines Barrens aus ei ner Kupferlegierung zu einer
Folie mit einer gewünschten
Dicke durch Walzen, sodann durch Bilden einer Glättungsschicht auf zumindest
einer Oberfläche
der verarbeiteten Kupferlegierungsfolie durch Kupferplattierung
bzw. -galvanisierung und/oder Silberplattierung bzw. -galvanisierung.
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Ein
dritter Aspekt der Erfindung der vorliegenden Anmeldung stellt ein
Verfahren zur Herstellung einer Verbund-Kupferfolie bereit, gekennzeichnet
durch Verarbeiten eines Barrens aus einer Kupferlegierung zu einer
Folie mit einer Dicke einer Zwischengröße durch Walzen, durch Bilden
einer Glättungsschicht
auf zumindest einer Oberfläche
der Folie durch Kupferplattierung bzw. -galvanisierung und/oder
Silberplattierung bzw. -galvanisierung, sodann durch Walzen des
Ergebnisses zu einer Folie, die eine gewünschte Dicke aufweist.
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Ein
vierter Aspekt der Erfindung der vorliegenden Anmeldung stellt ein
Verfahren zur Herstellung einer Verbund-Kupferfolie bereit; gekennzeichnet
durch verarbeiten eines Barrens, der eine Kupferlegierung aufweist,
zu einer Folie mit einer Dicke einer Zwischengröße durch Walzen, durch Bilden
einer Glättungsschicht
auf zumindest einer Oberfläche
der Folie durch Kupferplattierung bzw. -galvanisierung und/oder
Silberplattierung bzw. -galvanisierung, durch sodann erfolgende
Anwendung einer Wärmebehandlung
oder durch Anwendung einer Wärmebehandlung
und Walzen, um dadurch die Dicke zumindest der Kupfer- und/oder Silberplattierungsschicht auf
der Oberfläche
der Folie zu 0,01 μm
oder mehr zu machen.
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Vorzugsweise
ist ein Schritt zur Behandlung der Glättungsschicht der durch das
obige Herstellungsverfahren erzeugten Verbund-Kupferschicht durch
eine Aufrauhungsbehandlung nd/oder Korrosionsschutzbehandlung des
Kupfers vorgesehen.
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Ein
fünfter
Aspekt der Erfindung der vorliegenden Anmeldung stellt eine Hochfrequenz-Übertragungsschaltung
bereit, die ge kennzeichnet ist dadurch, dass sie unter Verwendung
der Verbund-Kupferfolie hergestellt wird bzw. ist.
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Beste Ausführungsform
zur Ausführung
der Erfindung
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Die
Schicht aus Kupfer und/oder Silber, welche die Glättungsschicht
bildet, die auf der Oberfläche
der Verbund-Kupferfolie bei der vorliegenden Erfindung gebildet
ist, ist auf einem Kernmaterial gebildet, dem eine gewünschte Dicke
durch Plattieren bzw. Galvanisieren gegeben ist. Die Schicht aus
Kupfer und/oder Silber kann auch auf einem Kernmaterial gebildet
sein, welches eine Zwischendicke aufweist (Kernmaterial vor einem
Walzen, Glühen
oder einem anderen Prozess), um ein komplexes Zwischen-Kernmaterial
zu erhalten; sodann wird das komplexe Zwischen-Kernmaterial durch
Walzen, Glühen
bzw. Anlassen oder einen anderen Prozess zu einer Folie verarbeitet.
Es genügt,
dass am Ende die Oberfläche
der Folie mit einer dünnen
Glättungsschicht
zurückgelassen
wird.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass dann, wenn eine Verarbeitung eines
gewalzten Kupferlegierungsmaterials zu einer Zwischendickenschicht
erfolgt, eine Plattierung des erhaltenen Kernmaterials mit einer
Schicht aus Kupfer und/oder Silber, sodann eine Wärmebehandlung
oder sonstige Verarbeitung des Ergebnisses, falls das Kernmaterial,
dem die Zwischendicke gegeben ist, eine Legierung eines festen Lösungstyps
oder eines ausgefällten/festen
Lösungstyps
(beispielsweise Zink enthaltend, etc.) ist, die Wärmebehandlung
nach dem Plattieren der Schicht aus Kupfer und/oder Silber, etc.
bewirkt, dass das Legierungselement (Zn) bis zu der Oberflächenschicht
(Glättungsschicht)
diffundiert, um bis zur Oberfläche
zu legieren, und daher besteht ein Risiko der Verringerung der Leitfähigkeit
der Glättungsschicht.
Demgemäß ist es
notwendig, die Wärmebehandlung
und andere Bedingungen in geeigneter Weise festzulegen und die Leitfähigkeit
der Oberflächenschicht
zu sichern.
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Im
Gegensatz dazu gibt es bei dem ausgefällten bzw. abgeschiedenen Typ
eine geringe Diffusion des Legierungselements zu der Oberfläche aufgrund
der Erwärmung,
weshalb die Abnahme in der Leitfähigkeit
der Oberflächenschicht
gering wird. Dies ist im Vergleich zu dem festen Lösungstyp
vorteilhafter.
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Wenn
eine Schaltung, die durch eine konventionelle Kupferlegierungsfolie
hergestellt ist, mit einer Hochfrequenz gespeist wird, nimmt der
Widerstand aufgrund des Skineffekts stark zu und ruft ein Ansteigen
der Impedanz hervor, so dass eine normale Übertragung/ein normaler Empfang
von Signalen manchmal unmöglich
wird. Die Erfinder analysierten diese Erscheinung und fanden als
Ergebnis heraus, dass dann, wenn die konventionelle Kupferlegierungsfolie
verwendet wird mit Rücksicht
darauf, dass die Kupferlegierungsfolie im Vergleich zu einer reinen Kupferfolie
in der Leitfähigkeit
geringer ist, der Einfluss des Skineffekts groß bzw. stark ist.
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Wenn
ferner eine reine Kupferfolie und eine Kupferlegierungsfolie beide
an der oben erwähnten Störung leiden,
wenn die Oberfläche
rauh wird. Als Indikatoren der Oberflächenrauhigkeit bzw. -rauheit sind
Rz und Ra beide einflussreich.
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Die
Erfinder führten
verschiedene Versuche und Studien in der vorliegenden Erfindung
durch und fanden als Ergebnis heraus, dass die als Kernmaterial
verwendete Kupferfolie (einschließlich einer Kupferlegierungsfolie)
vorzugsweise ein Rz von 5,0 μm oder
weniger und ein Ra von 0,5 μm
oder weniger für den
Skineffekt bei der Hochfrequenzübertragung
aufweist.
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Wenn
andererseits die Oberfläche
zu glatt ist, tritt ein Gleiten bzw. Rutschen auf, wenn die Verbund-Kupferfolie
fortgeleitet wird, und ruft Kratzer in der Folienoberfläche hervor.
Bei der Herstellung und Handhabung bzw. Verarbeitung der Folie (generell bedeutet "Folie" eine Folie mit einer
Dicke von 0,080 mm oder weniger) muss ungleich der Herstellung und Verarbeitung
einer Schicht die Folie aufgrund ihrer dünnen Dicke auf der Linie mit
einer geringen Spannung gefördert
bzw. transportiert werden, wobei die Transportwalzen im Vergleich
zu der Schicht schwerer zu synchronisieren sind, und daher tritt
leicht eine Schlupfverkratzung auf. Die Schlupfverkratzung tritt zuweilen über die
gesamte Länge
der Folie auf. Wenn eine starke Schlupfverkratzung auftritt und
5,0 μm in
Rz übersteigt,
bildet die Folie zuweilen an dieser Stelle eine Falte. Ferner wird
ein Produkt, welches unter Verwendung eines Bereiches, in welchem eine
große
bzw. starke Schlupfverkratzung auftritt, als Schaltungsteil verarbeitet
wird bzw. ist, aufgrund des Skineffekts im Vergleich zu einem Produkt
ohne eine Schlupfverkratzung in der Impedanz höher und kann nicht für eine Hochfrequenz-Übertragungsschaltung
verwendet werden.
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Aus
diesem Grund wurde der Oberflächen-Rz
der Verbund-Kupferfolie vorzugsweise 0,3 μm oder mehr gemacht, und der
Ra wurde 0,02 μm oder
mehr gemacht.
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Die
Folie muss in der Festigkeit hoch sein, um imstande zu sein, einer
Dehnungs- bzw. Zugbeanspruchung, etc. zu widerstehen, die auf sie
wirkt, wenn sie im Prozess des Zusammenbaus von Einzelteilen deformiert
wird oder wenn Zwischenverbindungen in einem verengten Abstand gelegt
werden. Insbesondere in einer Anwendungsumgebung, in der eine wiederholte
Biegung, etc. gefordert ist, muss die Verbund-Kupferfolie eine Zugfestigkeit
von 500 N/mm2 oder mehr, in wünschenswerter
Weise 700 N/mm2 oder mehr besitzen. Wenn
sie niedriger ist als dieser wert, tritt zur Zeit einer Montagearbeit
ein Bruch auf, und Furchen und Falten treten auf, wenn ein Walzen
erfolgt. Dies verschlechtert die Produktivität. Darüber hinaus sind Falten bzw.
Furchen dafür verantwortlich,
dass die Impedanz zunimmt.
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Durch
Sicherung der Festigkeit der Folie mittels des Kernmaterials (Kupferfolie)
und durch Bereitstellung eines Metalls mit hoher Leitfähigkeit,
wie Kupfer oder Silber auf der Oberfläche wird bei der vorliegenden
Erfindung der Verlust aufgrund des Skineffekts zur Zeit einer Hochfrequenzübertragung verringert.
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Die
Beziehung zwischen der Frequenz und der Tiefe, in der der Strom
in einer Oberflächenschicht
fließt
(Skintiefe), die aus Silber oder Kupfer besteht, wird mit etwa 20 μm bei 10
MHz, mit etwa 3 μm
bei 0,5 GHz, mit etwa 2 μm
bei 1 GHz und mit etwa 0,6 μm
bei 10 GHz berechnet. Eine geringe Rauheit der Oberfläche oder
die Leitfähigkeit
(enthaltend Verunreinigungen) haben eine starke Auswirkung.
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Im
Hinblick auf die Dicke der auf der Oberfläche vorhandenen Kupfer- oder
Silberschicht genügt auch
aufgrund der Zusatzwirkung des Glättens der Oberfläche eine
Dicke von etwa 1/10 oder mehr von der Skintiefe entsprechend der
Frequenz für
die Gebrauchsanwendung, um den Effekt zu erzielen.
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Dies
heißt,
dass beim Berührungstyp,
beim Annäherungstyp
und beim Mittelbereichstyp eine Dicke von etwa 2 μm erforderlich
ist, während
beim Mikrowellentyp der Effekt sich zeigt, wenn die Dicke etwa 0,1 μm beträgt.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass zur Bildung einer Schaltung durch Ätzung eine
Kupferschicht gegenüber
Silber bevorzugt wird, da sie leicht durch dasselbe Ätzmittel
aufgelöst
wird.
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Von
der Hochfrequenzcharakteristik her ist die Oberfläche ferner
vorzugsweise nicht mit einem aufgerauhten Film oder einem korrosionsfesten
Film gebildet; wenn jedoch die Adhäsion mit einem Harz, etc. und
der Korrosionswiderstand gefordert sind, können die Hochfrequenzcharakteristiken
partiell geopfert werden, um den aufgerauhten Film oder den korrosionsbeständigen Film
zu bilden.
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Für den aufgerauhten
Film bzw. die aufgerauhte Schicht werden feine Partikel, bestehend
aus Cu oder Cu und Co, Ni, Fe oder Cr oder aus einem Gemisch dieser
Stoffe und Oxiden der Elemente, wie V, Mo oder W, elektrolytisch
niedergeschlagen. Es sei darauf hingewiesen, dass es bevorzugt wird,
den aufgerauhten Film bzw. die aufgerauhte Schicht mit Cu zu plattieren
bzw. zu überziehen,
um ein Abblättern
zu verhindern. Normalerweise kann eine Niederschlagungsmenge von
0,01 mg/dm2 oder mehr die Adhäsionskraft
mit dem Substrat- bzw. Trägerharz verbessern.
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Ferner
kann die Oberfläche
für einen
Korrosionsschutz weiter behandelt werden, und sie kann durch ein
Silan-Verbindungsmittel behandelt werden. Für den Korrosionsschutz wird
die Oberfläche
generell mit Ni, Zn oder Cr oder einer Legierung aus diesen Elementen überzogen,
sie wird mit Chromat behandelt oder sie wird für eine Korrosionsbeständigkeit
organisch mit BTA (Benzotriazol), etc. behandelt.
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Als
Silan-Verbindungsmittel wird in geeigneter Weise ein Phenyl-basiertes,
ein Epoxid-basiertes, etc. Verbindungsmittel entsprechend dem verwendeten
Substrat ausgewählt.
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Anschließend wird
die vorliegende Erfindung durch Heranziehung von Beispielen in weiteren
Einzelheiten erläutert.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass diese Erläuterung zum Zwecke der Abgabe
einer generellen Erläuterung
der vorliegenden Erfindung erfolgte und insgesamt keinerlei beschränkende Bedeutung
hat.
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Beispiel 1
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Elektrokupfer
als Hauptmaterial und eine Kupfer-Beryllium-Matrixlegierung und Kobalt als Nebenmaterialien
wurden gemischt. Diese wurden im Vakuum in einem Hochfrequenz-Schmelzofen
geschmolzen, um eine Kupfer-Beryllium-Kobalt-Legierung zu erzeugen.
Diese wurde zu einem Barren mit einer Dicke von 28 mm gegossen.
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Anschließend wurde
der Barren heiß verarbeitet,
wiederholt kalt verarbeitet und einem Erwärmen und Abschrecken unterzogen,
sodann schließlich
kalt gewalzt, um eine Folie mit einer Dicke von 33 μm zu erhalten.
Diese wurde dann gealtert. Die Zu sammensetzung der erhaltenen Legierung
betrugt Be = 0,4 Gewichtsprozent und Co = 5,2 Gewichtsprozent.
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Die
Oberfläche
der erhaltenen Folie wurde durch eine bekannte Vorbehandlung behandelt,
sodann wurde ein Zyanidbad angewandt, um Cu auf beiden Oberflächen in
einer Dicke von 1 μm
galvanisch aufzubringen bzw. niederzuschlagen. Die Oberflächenrauheit
der plattierten Verbund-Kupferfolie betrug 0,2 μm hinsichtlich Ra und 3,1 μm hinsichtlich
Rz.
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Die
Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit der erzielten Verbund-Kupferfolie betrug 1010
N/mm2, und die Leitfähigkeit betrug 30 IACS%.
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Beispiel 2
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Eine
Kupferlegierungsfolie, die in derselben Weise wie beim Beispiel
1 hergestellt wurde, wurde in einem Zyanidbad mit Ag anstelle von
Cu auf beiden Oberflächen
in einer Dicke von 1 μm überzogen.
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Die
Rauheit der Oberfläche
betrug 0,23 μm hinsichtlich
Ra und 3,2 μm
hinsichtlich Rz.
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Die
Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit der erhaltenen Kupferlegierungs-Verbundfolie
betrug 1020 N/mm2, und die Leitfähigkeit
betrug 29 IACs%.
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Beispiel 3
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Elektrokupfer
als Hauptmaterial und eine Kupfer-Beryllium-Matrix-Legierung sowie Kobalt als Nebenmaterialien
wurden gemischt. Diese Materialien wurden im Vakuum in einem Hochfrequenz-Schmelzofen
in derselben Abstimmung wie beim Beispiel 1 geschmolzen, um eine
Kupfer-Beryllium-Kobalt-Legierung zu erzeugen. Diese wurde zu einem
Barren mit einer Dicke von 25 mm gegossen.
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Anschließend wurde
der Barren warm bzw. heiß verarbeitet,
wiederholt kalt verarbeitet und einer Erwärmung- und Abkühlungsbehandlung
unterzogen, sodann schließlich
kalt ausgewalzt, um eine Folie mit einer Dicke von 29 μm zu erhalten,
und sodann wurden die beiden Oberflächen mit Cu in einem Kupferzyanidbad
in einer Dicke von 3 μm überzogen, sodann
gealtert.
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Die
Oberflächenrauheit
betrug 0,2 μm
hinsichtlich Ra und 2,2 μm
hinsichtlich Rz.
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Die
Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit der erhaltenen Verbund-Kupferfolie betrug 920
N/mm2, und die Leitfähigkeit betrug 36 IACS%.
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Beispiel 4
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Der
beim Beispiel 3 gegossene Barren wurde warm bzw. heiß verarbeitet,
wiederholt kalt verarbeitet und einer Erwärmung und Abschreckung unterzogen,
um ein Kernmaterial mit einer Zwischendicke von 35 μm zu erhalten;
dann wurde das Material auf beiden Oberflächen durch Kupferzyanid in
einer Dicke von 3 μm überzogen,
sodann schließlich
kalt gewalzt, um eine Verbund-Kupferfolie
mit einer Dicke von 35 μm
zu erhalten. Diese wurde dann gealtert.
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Die
Rauhigkeit der Oberfläche
betrug 0,17 μm
hinsichtlich Ra und 2,1 μm
hinsichtlich Rz.
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Die
Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit der erzielten Verbundfolie betrug 910 N/mm2, und die Leitfähigkeit betrug 35 IACS%.
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Vergleichsbeispiel 1
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Elektrokupfer
als Hauptmaterial und eine Kupfer-Beryllium-Matrix-Legierung sowie Kobalt als Hilfsmaterialien
wurden gemischt. Diese Materialien wurden im Vakuum in einem Hochfrequenz-Schmelzofen
geschmolzen, um eine Kupfer-Beryllium-Kobalt-Legierung zu erzeugen.
Diese wurde zu einem Barren mit derselben Metallzusammensetzung
wie beim Beispiel 1 und in einer Dicke von 30 mm gegossen.
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Anschließend wurde
der Barren heiß verarbeitet,
wiederholt kalt verarbeitet und einer Erwärmung und Abschreckung unterzogen,
sodann schließlich
kalt gewalzt, um eine Folie mit einer Dicke von 35 μm zu erhalten.
Diese wurde dann gealtert.
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Die
Rauheit der Oberfläche
betrug 0,3 μm hinsichtlich
Ra und 3,6 μm
hinsichtlich Rz.
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Die
Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit betrug 1080 N/mm2, und
die Leitfähigkeit
betrug 26 IACS%.
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Messung des Übertragungsverlustes
(1)
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Die
in den Beispielen 1 bis 4 erhaltenen Verbund-Kupferfolien und die
beim Vergleichsbeispiel 1 erhaltene Kupferlegierungsfolie wurden
hinsichtlich des Übertragungsverlustes
gemessen.
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Bei
der Bewertung wurde jede der in den Beispielen und im Vergleichsbeispiel
1 hergestellten Kupferfolien auf ein vorimprägniertes Glasfasermaterial
aufgebracht, welches mit einem Hochfrequenz-Substratverwendungsharz
imprägniert
und unter Wärme
zusammengedrückt
ist, um ein Laminat zu erhalten; sodann wurde die Folienoberfläche mit einem
Trockenfilm-Ätzresist überzogen
und geätzt, um
eine gedruckte Hochfrequenz-Schaltungsplatine herzustellen. Muster
wurden mit einer Breite der Folie der Schaltungsplatine von 100 μm und mit
einem Abstand zwischen Leitern von 100 μm erhalten. Diese wurde verwendet,
um ein Signal von 4 GHz über
500 mm zu übertragen,
und der Übertragungsverlust
wurde gemessen.
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Die
Beträge
der Verringerung des Übertragungsverlustes
durch die Beispiele im Vergleich zum Vergleichsbeispiel 1 waren
folgende:
Beispiel 1: 13%
Beispiel 2: 12%
Beispiel
3: 42%
Beispiel 4: 35%.
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Ferner
litten keine der Beispiele bei der Herstellung an einer Schlupf-Verkratzung,
etc., und die Aussehen waren gut.
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Beispiel 5
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8%-Zinn-Phosphor-Bronze,
Elektrokupfer, Phosphor enthaltendes Kupfer und Zinn wurden als Ausgangsmaterialien
verwendet und im Vakuum gegossen, um einen Barren mit einer Dicke
von 30 mm zu erzielen. Die Zusammensetzung war bzw. enthielt Sn
= 8,2 Gewichtsprozent und P = 0,03 Gewichtsprozent.
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Der
Barren wurde warm bzw. heiß bearbeitet,
sodann wiederholt kalt bearbeitet und gewalzt, um eine Folie mit
einer Dicke von 30 μm
zu erhalten. Die erhaltene Folie wurde durch eine bekannte Vorbehandlung
behandelt, sodann wurde ein Glanzkupfersulfat-Überziehbad angewandt, um die
beiden Oberflächen
mit Kupfer in einer Dicke von 2,5 μm zu überziehen.
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Die
Oberflächenrauheit
betrug 0,2 μm
hinsichtlich Ra und 1,8 μm
hinsichtlich Rz.
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Die
Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit der erhaltenen Verbundfolie betrug 610 N/mm2, und die Leitfähigkeit betrug 25 IACS%.
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Beispiel 6
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Eine
Kupferlegierungs-Verbundfolie, die in derselben Weise wie beim Beispiel
5 hergestellt wurde, wurde zur Simulation eines Niedertemperatur-Glühens in
der Atmosphäre
30 Minuten lang auf bzw. bei 250°C
erwärmt,
sodann wurde die Oberfläche
mit Schwefelsäure
gebeizt.
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Die
Rauhigkeit und die Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit waren äquivalent
jenen des Beispiels 5, und die Leitfähigkeit betrug 23 IACS%.
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Beispiel 7
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Die
Kupferlegierungs-Verbundfolie des Beispiels 5 wurde überzogen
gebrannt, dann eingekapselt und durch eine Feinaufrauhung behandelt.
Ferner wurde die Folie als Korrosionsschutz- bzw. Korrosionsbeständigungsbehandlung mit Cr mit
0,02 mg/dm2 galvanisch überzogen und durch bzw. mittels eines
Vinyl-basierten Silan-Verbindungsmittels behandelt.
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Die
Rauhigkeit betrug 0,27 μm
hinsichtlich Ra und 2,5 μm
hinsichtlich Rz, und die Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit sowie die Leitfähigkeit waren jenen des Beispiels
5 äquivalent.
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Beispiel 8
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Dieselbe
Prozedur wurde ausgeführt
wie beim Beispiel 5, um eine Folie mit einer Dicke von 34,6 μm zu erhalten.
Diese Folie wurde durch eine bekannte Vorbehandlung behandelt, sodann
wurden die beiden Oberflächen
in einem Zyanidbad mit Ag in einer Dicke von 0,1 μm überzogen,
sodann wurden sie mit Glanzkupfersulfat in einer Dicke von 0,1 μm überzogen.
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Die
Rauheit betrug 0,3 μm
hinsichtlich Ra und 3,0 μm
hinsichtlich Rz. Die Zerreiß-
bzw. Zugfestigkeit betrug 692 N/mm2, und die Leitfähigkeit
betrug 13 IACS%.
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Vergleichsbeispiel 2
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Der
Barren mit der Dicke von 30 mm, der beim Beispiel 5 erhalten worden
ist, wurde heiß bearbeitet,
sodann wiederholt kalt bearbeitet und gewalzt, um eine Folie mit
einer Dicke von 35 μm
zu erhalten.
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Die
Oberflächenrauheit
betrug 0,4 μm
hinsichtlich Ra und 3,2 μm
hinsichtlich Rz. Die Zerreiß- bzw.
Zugfestigkeit betrug 700 N/mm2, und die
Leitfähigkeit
betrug 12 IACS%.
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Messung des Übertragungsverlustes
(2)
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Diese
Folien wurden hinsichtlich des Übertragungsverlustes
durch dasselbe Verfahren gemessen, wie jener, welcher oben beschrieben
ist.
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Die
Beträge
der Verringerung des Übertragungsverlustes
im Vergleich zu den Beispielen 5 bis 8 und dem Vergleichsbeispiel
2 waren folgende:
Beispiel 5: 35%,
Beispiel 6: 23%,
Beispiel
7: 13%,
Beispiel 8: 9%.
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Auch
oben waren die Beispiele bei der Herstellung frei von einer Schlupf-Verkratzung,
und die Aussehen waren gut.
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Messung der
Festigkeit
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Im
Vergleich zu der etwa 400 N/mm2 betragenden
Festigkeit der konventionellen Elektrolytkupferfolie und reinen
Kupferfolie, die durch Walzen erhalten werden, weist die Verbund-Kupferfolie
der vorliegenden Erfindung eine hohe Festigkeit von etwa 1000 N/mm2 bei den Beispielen 1 bis 4 und von 600 N/mm2 oder mehr auch bei den Beispielen 5 und
8 auf. Ferner ist als Ergebnis der Messung auch die Dauerbiegefestigkeit
etwa dreimal so groß.
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Wie
oben erwähnt,
weist die Verbund-Kupferfolie der vorliegenden Erfindung einen geringen Hochfrequenz-Übertragungsverlust
im Vergleich zur konventionellen Elektrolytkupferfolie und ei nem
Walzen auf und ist für
eine Kupferfolie für
eine Hochfrequenz-Schaltungsanwendung besonders ausgezeichnet.
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Ferner
ist die vorliegende Erfindung nicht auf irgendeine spezielle Kupferlegierung
beschränkt, und
sie kann auf eine bzw. bei einer Elektrolytkupferfolie und einer
gewalzten Kupferfolie (enthaltend eine Legierungsfolie) angewandt
werden, die Probleme insbesondere für Hochfrequenz-Übertragungsschaltungen
aufgrund der Oberflächenrauhigkeit
haben, so dass die vorliegende Erfindung einen hohen industriellen
Wert besitzt.
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Wenn
insbesondere eine ausgefällte
Kupferlegierung, etc. verwendet wird, dann kann diese ferner für Anwendungen
genutzt werden, bei denen eine hohe Festigkeit gefordert ist. Ihr
industrieller Wert ist daher hoch.
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Ferner
ist die Verbund-Kupferfolie der vorliegenden Erfindung mit ausgezeichneten
Charakteristiken als Hochfrequenz-Übertragungsschaltung ausgestattet,
weshalb sie ausgezeichnete Auswirkungen zeigt, die in geeigneter
Weise für
ein Antennenmaterial von IC-Karten des Kontakttyps und des Nicht-Kontakttyps
genutzt werden können.
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Anders
als sie sind verschiedene Modifikationen innerhalb eines nicht außerhalb
des Kerns der vorliegenden Erfindung liegenden Bereiches möglich.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Die
Verbund-Kupferfolie der vorliegenden Erfindung kann bei einer Kupferfolie
für eine
Hochfrequenz-Übertragungsschaltung,
wie die Antenne einer IC-Karte angewandt werden.
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Das
Verfahren zur Herstellung der Verbund-Kupferfolie der vorliegenden
Erfindung kann zur Herstellung einer Kupferfolie für eine Hochfrequenz-Übertragungsschaltung,
wie die Antenne einer IC-Karte angewandt werden.
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Die
Hochfrequenz-Übertragungsschaltung der
vorliegenden Erfindung kann für
die bzw. bei der Antenne einer IC-Karte angewandt werden bzw. sein.
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Zusammenfassung
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Es
werden eine Verbund-Kupferfolie, die in der Leitfähigkeit
und Oberflächenform
ausgezeichnet ist, eine hohe Festigkeit aufweist und geeignet ist,
für Einsätze, wie
Hochfrequenz-Übertragungsschaltungen
verwendet zu werden, sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben
bereitgestellt. Eine Verbund-Kupferfolie
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kupferfolie aufweist,
auf deren zumindest einer Oberfläche
eine Kupfer- und/oder Silber-Glättungsschicht
vorgesehen ist. Ferner erfolgt die Herstellung dieser durch Verarbeiten
eines Barrens, der eine Kupferlegierung enthält, zu einer Folie mit einer gewünschten
Dicke durch Walzen, durch sodann erfolgendes Bilden einer Glättungsschicht
auf zumindest einer Oberfläche
der verarbeiteten Kupferlegierungsfolie durch Kupferplattieren und/oder
Silberplattieren. Alternativ erfolgt die Herstellung dieser durch Verarbeiten
eines Barrens, der eine Kupferlegierung enthält, zu einer Folie mit einer
Dicke einer Zwischengröße durch
Walzen, durch sodann erfolgendes Bilden einer Glättungsschicht auf zumindest
einer Oberfläche
der Folie durch Kupferplattieren und/oder Silberplattieren, durch
sodann erfolgendes Walzen des Ergebnisses zu einer Folie mit einer
gewünschten
Dicke oder durch Anwendung einer Wärmebehandlung oder durch Anwendung
einer Wärmebehandlung
und Walzen, um dadurch die Dicke zumindest der Kupfer- und/oder
Silberplattierungsschicht auf der Oberfläche der Folie zu 0,01 μm oder mehr
zu machen. Ferner ist eine Hochfrequenz-Übertragungsschaltung dadurch
gekennzeichnet, dass sie unter Verwendung der obigen Verbund-Kupferfolie oder
der Verbund-Kupferfolie hergestellt wird, die durch das obige Herstellungsverfahren
erzeugt ist.