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DE112004000239T5 - Verbesserte Längsantriebswelle mit mehrfachen Crash-Schutzmechanismen - Google Patents

Verbesserte Längsantriebswelle mit mehrfachen Crash-Schutzmechanismen Download PDF

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DE112004000239T5
DE112004000239T5 DE112004000239T DE112004000239T DE112004000239T5 DE 112004000239 T5 DE112004000239 T5 DE 112004000239T5 DE 112004000239 T DE112004000239 T DE 112004000239T DE 112004000239 T DE112004000239 T DE 112004000239T DE 112004000239 T5 DE112004000239 T5 DE 112004000239T5
Authority
DE
Germany
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Withdrawn
Application number
DE112004000239T
Other languages
English (en)
Inventor
James Edgeborough Lyon
Gregory Streetly Darren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GKN Driveline North America Inc
Original Assignee
GKN Driveline North America Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GKN Driveline North America Inc filed Critical GKN Driveline North America Inc
Publication of DE112004000239T5 publication Critical patent/DE112004000239T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/02Shafts; Axles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Abstract

Zusammenschiebbare mehrteilige Längsantriebswelle, wobei die genannte Längsantriebswelle folgendes umfaßt:
einen ersten zusammenschiebbaren rohrartigen Abschnitt, wobei in den genannten ersten rohrartigen Abschnitt ein Crash-Schutzmechanismus integriert ist;
einen zweiten zusammenschiebbaren rohrartigen Abschnitt, der mit dem ersten zusammenschiebbaren rohrartigen Abschnitt an oder nahe des einen Endes davon verbunden ist, wobei in den genannten zweiten rohrartigen Abschnitt zumindest ein Crash-Schutzmechanismus integriert ist.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Erfindungsgebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Fahrzeugantriebswellen und Gleichlaufgelenke, insbesondere verbesserte Antriebswellen und Antriebswellen, die crashtauglich sind und zwei oder mehr separate Crash-Schutzmechanismen aufweisen, durch die die Antriebswelle in kontrollierter, einstellbarer und vorbestimmter Weise während eines Aufprallereignisses eines Motorfahrzeugs ineinanderfährt.
  • 2. Hintergrund der Erfindung
  • Längsantriebswellen zur Verwendung in Fahrzeugantriebssystemen sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt. In Abhängigkeit von dem Antriebsstrangsystem im Fahrzeug kann die Antriebswelle mehrteilig oder durchgehend einteilig sein. Antriebswellen werden in der Regel zur Übertragung von Drehmomenten und Drehkräften auf die Hinterachse und die Hinterräder in Fahrzeugen mit einem Allrad-, Vierrad- oder Hinterradantrieb verwendet. Sie können ebenfalls in Fahrzeugen mit Vorderradantrieb und Vierradantrieb Verwendung finden, um die erforderliche Kraft auf die vordere Antriebsachse zu übertragen. Die Antriebswellen werden in der Regel durch ein Zwischenlager gehalten, das mit den nötigen Haltevorrichtungen ausgestattet ist. Dadurch kann sich die Antriebswelle drehen und die erforderliche Kraft auf die Vorder- oder Hinterachse des Kraftfahrzeugs übertragen.
  • In den vergangenen Jahren entstand auch der Wunsch, daß die Antriebswelle eines Kraftfahrzeugs ein proaktiveres Bauteil sein soll, das innerhalb des Kraftfahrzeugs auf Crashtauglichkeit ausgelegt ist. Diese Crashtauglichkeit muß mit Antriebswellen einhergehen, die leichter, kostengünstiger sowie leichter herzustellen und einzubauen sind. Was die Crashtauglichkeit einer Antriebswelle betrifft, verkürzt und verformt sich der Wellenkörper während eines Aufpralls des Fahrzeugs. Daher sollte die Antriebswelle aus Sicherheitsgründen auch in der Lage sein, ihre Länge während eines Aufpralls bei oder unterhalb einer vorgegebenen Last zu verkürzen. Im Stand der Technik wird diese Längenreduzierung im allgemeinen durch ein teleskopartiges Ineinanderfahren der Antriebswelle erreicht, um eine kürzere Gesamtlänge der Antriebswelle zu erhalten. Die Fähigkeit der Antriebswelle teleskopartig ineinanderzufahren verhindert, daß die Antriebswelle ausknickt, was zu einem Eindringen in die Fahrgastzelle oder zur Beschädigung von Fahrzeugteilen in der nächsten Umgebung der Antriebswelle führen kann, wie z.B. des Benzintanks, der Antriebsachsen und anderer Komponenten des Antriebsstrangs, etc. Einige der mehrteiligen Antriebswellen aus dem Stand der Technik wurden so konstruiert, daß sie in Abhängigkeit von den Eigenschaften, die von der Abtriebswelle benötigt wurden und der Energiemenge, die in der Antriebswelle absorbiert werden mußte, sowohl unter hohen Belastungen als auch unter geringen Belastungen eine bestimmte Energiemenge aufnahmen. Viele Fahrzeuge aus dem Stand der Technik sind in der Regel mit Knautschzonen ausgestattet, durch die das Fahrzeug während eines Aufpralls Energie in einer vorbestimmten Menge pro Zeiteinheit absorbieren kann, um zu verhindern, daß diese Energie auf die Insassen der Fahrgastzelle übertragen wird. Die für ein Zusammenschieben oder Ineinanderfahren der Antriebswelle erforderliche Energiemenge ist die Energiemenge, die absorbiert wird, solange das Ineinanderfahren anhält und hat einen Einfluß auf das Knautschzonenverhalten des Fahrzeugs während des Aufpralls.
  • Einige der Antriebswellen im Stand der Technik verformen sich unter bestimmten Belastungsbedingungen, aber viele dieser Crash-Schutzmechanismen, die in Antriebswellen integriert werden, sind oft zu komplex und erhöhen die Kosten für Antriebswellen und Gleichlaufgelenke, so daß unrealistische Preise entstehen. Außerdem bereiten die Antriebswellen nach dem Stand der Technik Schwierigkeiten, wenn sie für relativ kleine Kollisions- oder Aufprallkräfte ausgelegt sind, da eine starke und robuste Antriebswelle in heutigen Fahrzeugen für den täglichen Gebrauch erforderlich ist. Zusammenschiebbare Antriebswellen nach dem Stand der Technik neigen dazu, Energie einmalig aufzunehmen und, sobald sie ineinandergefahren sind, keine weiteren Energie absorbierenden Funktionen mehr ausüben zu können, die erforderlich sein können, um die Fahrgastzelle des Kraftfahrzeugs während eines Aufpralls weiter zu schützen. Es wird auch darauf hingewiesen, daß die zusammenschiebbaren Antriebswellen auf zerlegbaren Gleichlaufgelenken beruhen können, die es ermöglichen, daß das Gelenkinnenteil und weitere Komponenten einer Antriebswelle durch die Bohrung des Gelenkaußenteils gestoßen werden, um das Ineinanderfahren der Antriebswelle zur Aufnahme dieser Energien bei einem Aufprall des Kraftfahrzeugs zu ermöglichen.
  • Es muß ebenfalls erwähnt werden, daß Antriebswellen im Stand der Technik auch so ausgelegt sind, daß sie dynamisch Verschiebungen oder Abstandsänderungen zwischen dem Getriebe und dem Differential ausgleichen, die während des Fahrens auftreten. Somit umfaßt die Antriebswelle einen Abschnitt oder ein Bauteil, das sich in Reaktion auf Relativbewegungen zwischen dem Getriebe und dem Differential typischerweise entlang einer Längsachse der Antriebswelle bewegt. Im allgemeinen wird die dynamische Längenänderung in vielen Antriebswellen nach dem Stand der Technik durch die Verwendung von Längsverzahnungselementen erreicht, die normalerweise aus Eisen oder einem beliebigen anderen kommerziell erhältlichen Werkstoff hergestellt werden. Diese Längsverzahnungselemente werden typischerweise durch Räumen hergestellt und maschinell auf die jeweilige Länge der Elemente bearbeitet und arbeiten ineinandergreifend zusammen, um zu ermöglichen und/oder zu verursachen, daß sich die Welle in Reaktion auf eine Drehung des Getriebes um eine Gelenkgabel dreht, wodurch ermöglicht wird, daß das vom Getriebe erzeugte Drehmoment durch die Drehung der Gelenkgabel selektiv auf ein Differential übertragen werden kann. Dabei ist zu beachten, daß die Welle durch die innere Keilverzahnung entlang der Längsachse der Antriebswelle verschiebbar ist, wodurch die Antriebswelle die Abstandsänderungen zwischen dem Getriebe und dem Differential dynamisch ausgleichen und die Antriebswelle entsprechend den jeweiligen Erfordernissen betrieben werden kann.
  • Aus diesem Grund besteht in der Technik ein Bedarf an zusammenschiebbaren mehrteiligen Antriebswellen, die so ausgelegt sind, daß sie während des Aufpralls bestimmen können, wann ein Kräfteprofil vorliegt, das ein Ineinanderfahren erfordert und wie groß ein solches Profil ist. Darüber hinaus werden in der Technik Antriebswellen gebraucht, die leichter einzubauen und herzustellen sind, die weniger Gewicht haben und die die Kosten von Antriebswellen im Antriebsstrangsystem senken. Ferner besteht in der Technik ein Bedarf an mehrteiligen zusammenschiebbaren Antriebswellen, die zwei oder mehr separate Crash-Schutzmechanismen aufweisen, durch die sie in einer kontrollierten, abstimmbaren und vorbestimmten Weise während eines Aufpralls teleskopartig ineinanderfahren. Dies trägt dazu bei, daß Energie zu mehreren Zeitpunkten während eines Aufprallereignisses aufgenommen werden kann, während es hilft, die Unversehrtheit der Konstruktion des Kraftfahrzeugs aufrechtzuerhalten. Es besteht in der Technik auch der Bedarf, mehrteilige zusammenschiebbare Antriebswellen im Zusammenhang mit einem Gleichlaufgelenk zu verwenden, das zerlegbar ist, wodurch die Herstellungskosten und die Kosten für den Einbau der Einheit in das Kraftfahrzeug gesenkt werden, während gleichzeitig die Gefahr, die Sicherheitshülle der Fahrgastzelle eines Fahrzeugs während eines Aufprallereignisses zu verletzen, verringert wird. Außerdem hat die Technik einen Bedarf an mehrteiligen zusammenschiebbaren Antriebswellen, die verschiedene Bauarten von Crash-Schutzmechanismen verwenden, die entweder in dem vorderen Wellenabschnitt oder dem hinteren Wellenabschnitt oder beiden Wellenabschnitten einer Antriebswelle in einem Kraftfahrzeug vorgesehen sind. Diese verschiedenen Crash-Schutzmechanismen müssen auch selektiv einstellbar sein, um während bestimmter Zeitpunkte und bei spezifischen Belastungen eines Aufpralls aktiviert zu werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Antriebswelle für ein Kraftfahrzeug vorzuschlagen.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Antriebswelle bereitzustellen, die eine doppelte Bruchzone beinhaltet.
  • Die vorliegende Erfindung hat weiterhin zur Aufgabe, eine Antriebswelle vorzuschlagen, die auf sichere und kontrollierte Weise während eines Aufpralls ineinanderfährt.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Antriebswelle bereitzustellen, die so gestaltet werden kann, daß sie Aufprallenergie aufnehmen kann, während sie gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit senkt, daß Bruchstücke oder anderes Material in die Fahrgastzelle eindringen.
  • Die Erfindung hat ferner zur Aufgabe, eine Antriebswelle vorzuschlagen, die so gestaltet und abgestimmt werden kann, daß sie die Crash-Charakteristika des Fahrzeugs positiv mitgestaltet, einschließlich, aber ohne Begrenzung darauf, der Aktivierung eines Crash-Mechanismus in der Antriebswelle, ohne daß der zweite Crash-Schutzmechanismus in der Antriebswelle ausgelöst wird.
  • Außerdem ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Antriebswelle bereitzustellen, die einen maximalen Aufprallverschiebeweg hat, der den summierten Gesamt-Aufprallverschiebewegen der einzelnen Crash-Schutzmechanismen entspricht, wodurch ein größerer Aufprallverschiebeweg möglich wird.
  • Darüber hinaus besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Antriebswelle vorzusehen, die die NVH-Kennwerte verbessert und das Gewicht der Antriebswelle im Antriebsstrang des Kraftfahrzeugs verringert.
  • Ferner hat die vorliegende Erfindung die Aufgabe, eine Antriebswelle bereitzustellen, die individuell kürzere Rohrabschnitte verwenden kann, aber dennoch ein großes Verschiebewegpotential aufweist, indem zwei oder mehr Bereiche in den Antriebswellen-Crashzonen ineinanderfahren.
  • Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung besteht in der Verwendung einer Antriebswelle, die viele Abschnitte aufweist, die jeweils mit zumindest einem oder mehr Crash-Schutzmechanismen ausgestattet sind, die sich in jedem einzelnen Abschnitt der Antriebswelle befinden, wodurch die Einstellbarkeit der Crashtauglichkeit und der Absorptionscharakteristik der Antriebswelle im „Crash-Fall" für das Kraftfahrzeug verbessert werden.
  • Außerdem ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Crash-Schutzmechanismus für eine Antriebswelle vorzuschlagen, der unter größeren Biegemomenten ausgelöst werden kann und der unter größeren Drehmomentanforderungen aktiv wird.
  • Um die vorgenannten Aufgaben zu lösen, wird eine verbesserte mehrteilige Antriebswelle mit mehreren Crash-Schutzmechanismen offenbart. Die mehrteilige Antriebswelle umfaßt einen ersten Wellenabschnitt, der über ein Kardangelenk, ein Mittellager oder eine andere Art von Gelenk mit einem zweiten Wellenabschnitt verbunden ist. Jeder der beiden Wellenabschnitte ist in der Regel rohrförmig und an seinen äußeren Enden über Kardangelenke oder andere bekannte Gelenke mit Slip-Gelenkgabeln oder Flanschen verbunden, an die sich dann ein Getriebe und/oder Differential anschließt. Der erste Wellenabschnitt und der zweite Wellenabschnitt der mehrteiligen Antriebswelle können Längsbewegungen zueinander ausführen und dabei kann es sich um eine beliebige der vielen bekannten Typen von Keilwellen handeln, wie z.B. Innenverzahnungen, Wellenrohre mit Außenverzahnung, Wellenrohr mit Muffeninnenverzahnung oder dergleichen, ohne darauf beschränkt zu sein. Es wird ferner darauf hingewiesen, daß zu den anderen vorgesehenen Ausführungen ein zerlegbares Gleichlaufgelenk gehört, das als Crash-Schutzmechanismus in der mehrteiligen Antriebswelle verwendet wird. Es wird außerdem darauf aufmerksam gemacht, daß auch jede Kombination dieser beschriebenen Crash-Schutzmechanismen in der mehrteiligen Antriebswelle verwendet werden kann.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist es, daß sie eine verbesserte Antriebswelle für ein Kraftfahrzeug bereitstellt.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß sie eine Antriebswelle vorsieht, die eine zweifache Bruchzone aufweist.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die mehrteilige Antriebswelle so gestaltet und abgestimmt ist, das sie die Anforderungen von spezifischen Anwendungen im Fahrzeugbereich erfüllt.
  • Die vorliegende Erfindung hat außerdem den Vorteil, daß die Antriebswelle auf sichere und kontrollierte Weise während eines Aufpralls ineinanderfährt, wodurch weniger Bruchstücke entstehen und in die Fahrgastzelle des Kraftfahrzeugs eindringen.
  • Ein weiterer Vorzug der vorliegenden Erfindung ist es, daß die mehrteilige Antriebswelle so ausgelegt werden kann, daß sie Aufprallenergie absorbiert und so abstimmbar ist, daß sie die Crash-Charakteristika des Fahrzeugs positiv mitgestaltet.
  • Die vorliegende Erfindung hat darüber hinaus den Vorteil, daß die Antriebswelle in der Lage ist, nur einen Crash-Schutzmechanismus zu aktivieren, wenn der andere Crash-Schutzmechanismus nicht ausgelöst wird.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die mehrteilige Antriebswelle einen maximalen Aufprallverschiebeweg hat, der den kombinierten Gesamt-Aufprallverschiebewegen jedes der Crash-Schutzmechanismen entspricht, die hintereinanderliegend angeordnet sind, um einen größeren Aufprallverschiebeweg zu erzeugen.
  • Darüber hinaus ist es ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß die Antriebswelle das Gewicht reduziert und die NVH-Kennwerte der Antriebswelle im Kraftfahrzeug verbessert.
  • Ferner hat die vorliegende Erfindung den Vorteil, daß die Antriebswelle mit relativ kurzen Rohrabschnitten konstruiert werden kann, während sie dennoch große Verschiebeanforderungen erfüllen kann, indem das Ineinanderfahren der Antriebswelle über zwei oder mehr Bereiche der einzelnen Rohrabschnitte separat stattfindet.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß die Antriebswelle bei Antriebswellen aus vier oder noch mehr Teilen verwendet werden kann, indem ein oder mehr Crash-Schutzmechanismen in jedem Wellenabschnitt oder Teil der mehrteiligen Antriebswelle eingebaut sind.
  • Schließlich ist es ein weiterer Vorteil dieser Erfindung, daß die mehrteilige Antriebswelle unter größeren Biegemomenten betrieben und unter größeren Drehmomentanforderungen aktiviert werden kann.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und den beiliegenden Ansprüchen deutlich, wenn sie zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen gelesen werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine Seitenansicht einer mehrteiligen Antriebswelle gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 zeigt einen Längsschnitt durch die mehrteilige Antriebswelle nach 1 entlang der Linie 2-2;
  • 3 zeigt eine Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen mehrteiligen Antriebswelle;
  • 4 zeigt einen Längsschnitt durch die mehrteilige Antriebswelle nach 3 entlang der Linie 4-4;
  • 5 zeigt eine Seitenansicht einer mehrteiligen Antriebswelle in einer weiteren alternativen Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 6 zeigt einen Längsschnitt durch die mehrteilige Antriebswelle nach 5 entlang der Linie 6-6;
  • 7 zeigt eine Seitenansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen mehrteiligen Antriebswelle;
  • 8 zeigt einen Längsschnitt durch die mehrteilige Antriebswelle nach 7 entlang der Linie 8-8;
  • 9 zeigt eine Seitenansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen mehrteiligen Antriebswelle;
  • 10 zeigt einen Längsschnitt durch die mehrteilige Antriebswelle nach 9 entlang der Linie 9-9;
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM(EN)
  • In den Zeichnungen wird eine mehrteilige Antriebswelle 10 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die mehrteilige crashtaugliche Antriebswelle 10 dient zur Verwendung in jedem Antriebsstrangsystem, einschließlich Hinterradantriebssystemen, Vorderradantriebssystemen, Allradantriebssystemen und Vierradantriebssystemen. In der Regel wird die Antriebswelle 10 in einem Allrad- oder Vierradantriebssystem oder einem Hinterradantriebssystem verwendet, wobei die mehrteilige Antriebswelle 10 mit dem Getriebe und einem Hinterachsdifferential verbunden ist. Die mehrteilige Antriebswelle 10 ermöglicht die Übertragung von Drehmomenten und Drehzahlen vom Getriebe zum Differential und anschließend über die Achswellen auf die Fahrzeugräder. Die mehrteilige Antriebswelle 10 ist im allgemeinen entlang ihrer Achse gegenüber ihren mehreren Teilen oder Wellenabschnitten beweglich, wodurch eine Relativbewegung oder Längenabstandsänderung zwischen dem Getriebe und dem Hinterachsdifferential im normalen Fahrbetrieb möglich und ausgeglichen wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die mehrteilige Antriebswelle 10 mit einer beliebigen Vielzahl von bekannten oder geplanten Crash-Schutzmechanismen verwendet werden kann, solange es diese Crash-Schutzmechanismen ermöglichen, daß die Antriebswelle in einer kontrollierten, abstimmbaren und vorbestimmten Weise während eines Aufpralls des Kraftfahrzeugs teleskopartig ineinanderfährt oder ihre Länge axial verkürzt wird. Zu diesen Crash-Schutzmechanismen gehören auch crashtaugliche Verschiebeverzahnungen, crashtaugliche Gleichlaufgelenke, andere Crash-Schutz mechanismen, crashtaugliche Anschläge oder Schmierfettkappen, etc. sowie jeder andere bekannte oder geplante Crash-Schutzmechanismus, der in eine mehrteilige Antriebswelle 10 integriert werden kann. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die gleichen Crash-Schutzmechanismen in eine mehrteilige Antriebswelle 10 zwischen einem Getriebe und einem Frontdifferential für ein Fahrzeug mit Vorderradantrieb oder einem Fahrzeug mit Allradantrieb integriert werden können.
  • Die vorstehende Erfindung kann in jedem beliebigen typischen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs verwendet werden. Ein typischer Antriebsstrang eines Motorfahrzeugs kann ein Antriebsstrang eines Fahrzeugs mit Allradantrieb sein. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Gleichlaufgelenke und die mehrteilige Längsantriebswelle 10 der vorliegenden Erfindung ebenso in Fahrzeugen mit Hinterradantrieb, Vorderradantrieb, Allrad- und Vierradantrieb eingesetzt werden können. Der Antriebsstrang umfaßt typischerweise einen Motor, der mit einem Getriebe an einer Abtriebseinheit verbunden ist. Der Antriebsstrang weist ein Vorderachsdifferential auf und umfaßt eine linke vordere Achswelle und eine rechte vordere Achswelle, wobei jede von ihnen mit einem Rad verbunden ist, um Kraft auf die Räder zu übertragen. An beiden Enden der linken vorderen Achswelle und der rechten vorderen Achswelle befinden sich Gleichlaufgelenke. Die Längsantriebswelle verbindet das Vorderachsdifferential mit dem Hinterachsdifferential. Das Hinterachsdifferential umfaßt eine linke hintere Achswelle und eine rechte hintere Achswelle, wobei jede an einem ihrer Enden mit einem Rad verbunden ist. Ein Gleichlaufgelenk ist auf Seiten des Hinterachsdifferential an beiden Enden der linken hinteren Achswelle und der rechten hinteren Achswelle vorgesehen. Die Längsantriebswelle 10 ist eine mehrteilige Antriebswelle, die eine Mehrzahl von Kardangelenken und zumindest ein Hochgeschwindigkeitsgleichlaufgelenk umfaßt. Das Gleichlaufdrehgelenk kann crashtauglich zerlegbar sein. Die Gleichlaufdrehgelenke übertragen Kraft auf die Räder und zu den Achswellenanordnungen, selbst wenn die Räder oder die Welle aufgrund der Lenkung oder des Hebens oder Senkens der Fahrzeugaufhängung wechselnde Winkel zueinander haben. Bei den Gleichlaufdrehgelenken kann es sich um jeden bekannten Standardtyp handeln, wie z.B. Tripodeverschiebegelenke, Gelenke mit sich kreuzenden Bahnpaaren, Festgelenke, Tripodefestgelenke, DO-Gelenke, zerlegbare Gelenke oder jedes andere bekannte Gleichlaufdrehgelenk. Es wird darauf hingewie sen, daß die vorgenannten Bezeichnungen hinlänglich im Stand der Technik bekannt sind. Die Gleichlaufdrehgelenke bieten eine Übertragung von gleichförmigen Drehzahlen unter Winkeln, die bei Normalbetrieb von Kraftfahrzeugen üblicherweise sowohl an den Achswellenanordnungen als auch an den Längsantriebswellenanordnungen dieser Fahrzeuge auftreten.
  • Die 1 und 2 zeigen eine mehrteilige zusammenschiebbare Längsantriebswelle 10 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Antriebswelle 10 dieser Ausführung ist zwischen einem Getriebe und einem Hinterachsdifferential angeordnet, wodurch sie eine hintere Längsantriebswelle für ein Kraftfahrzeug bildet. Die mehrteilige Antriebswelle 10 umfaßt eine Gelenkgabel mit Längenausgleich 12 an einem ihrer Enden. Die Gelenkgabel mit Längenausgleich 12 ist je nach Gestaltungsanforderungen des Kraftfahrzeugs mit dem Getriebe oder mit dem Hinterachsdifferential verbunden. Die Gelenkgabel mit Längenausgleich 12 wird mit einem ersten oder vorderen Abschnitt 14 der Antriebswelle 10 verbunden. Der erste Wellenabschnitt 14 umfaßt ein Rohr 16, das an einem Ende mit einem Kardangelenk oder einer anderen Art von Gelenk 18 verbunden ist. Das Rohr 16 ist an dem entgegengesetzten Ende mit einem crashtauglichen Gleichlaufgelenk 20 verbunden. Das Rohr 16 ist entweder angeschweißt oder auf eine beliebige andere Art und Weise fest mit dem Gleichlaufgelenk 20 und dem Kardangelenk 18 verbunden. Das Gleichlaufgelenk 20 kann irgendeines der bekannten Gelenkarten sein, ist jedoch in dieser besonderen Ausführung ein zerlegbares Gelenk. Das Gleichlaufgelenk 20 ist in dieser Ausführung mit einem Wellenzapfen 22 drehfest verbunden, der drehbar an einem Mittellager 24 der mehrteiligen Gelenkwelle 10 gehalten wird. Das Gleichlaufgelenk 20 umfaßt ein Gelenkaußenteil 26 mit einem im allgemeinen ringförmigen Aussehen. Das Gelenkaußenteil 26 weist einen Absatz auf, an den eine Hülse 28 angeschweißt oder auf eine andere Befestigungsart angebracht ist. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Hülse und das Gelenkaußenteil einstückig ausgebildet sein können, ohne daß ein Schweißvorgang oder andere Verbindungsmittel erforderlich sind. Das Gelenkaußenteil 26 besteht in der Regel aus einem Stahlwerkstoff, es wird jedoch darauf hingewiesen, daß auch jeder andere Metallwerkstoff, harter Kunststoff, Verbund- oder Keramikwerkstoff in Abhängigkeit von den Gestaltungsanforderungen an das Gleichlaufgelenk und das Fahrzeug verwendet werden kann.
  • Ein Kugelkäfig 30 ist in einer Bohrung des Gelenkaußenteils des Gleichlaufgelenks 20 angeordnet. Der Kugelkäfig 30 weist eine Mehrzahl von Öffnungen in seiner Oberfläche auf. Ein Gelenkinnenteil 32 ist innerhalb des Kugelkäfigs 30 angeordnet und umfaßt eine Bohrung, die durch diesen hindurch verläuft. Die Bohrung weist eine Mehrzahl von Keilnuten oder Zähnen an ihrer Innenfläche auf, die mit dem Wellenzapfen 22 in Eingriff gebracht werden. Der Wellenzapfen 22 und das Gelenkinnenteil 32 sind drehfest miteinander verbunden. Eine Mehrzahl von Drehmoment übertragenden Kugeln 34 ist zwischen einer Innenfläche des Gelenkaußenteils 25 und einer Außenfläche des Gelenkinnenteils 32 angeordnet. Die Kugeln 34 sind innerhalb der Öffnungen des Kugelkäfigs 30 angeordnet, um sicherzustellen, daß die Kugeln 34 innerhalb der vorgesehenen Kugelbahnen auf dem Gelenkaußenteil 26 bzw. dem Gelenkinnenteil 32 bleiben. Es wird darauf hingewiesen, daß der Kugelkäfig 30, die Kugeln 34 und das Gelenkinnenteil 32 in einer Ausführung jeweils aus einem Stahlwerkstoff bestehen, daß jedoch vorgesehen ist, andere Metallwerkstoffe, Keramik, harter Kunststoff oder Verbundwerkstoffe bei diesen Teilen innerhalb des Gleichlaufgelenks 20 zu verwenden.
  • Eine Manschettenabdeckung 36 ist an einem Ende des Gelenkaußenteils 26 durch beliebige bekannte Sicherungsmittel befestigt. Die Manschettenabdeckung 36 hat in der Regel ein hülsenartiges Aussehen und kann in einem oder mehreren der Außenumfangskanäle des Gelenkaußenteils 26, die sich auf der Außenfläche des Gelenkaußenteils 26 befinden, befestigt sein. Das entgegengesetzte Ende der Manschettenabdeckung 36 ist mit einer Manschette 38 verbunden, die mit dem Wellenzapfen 22 am anderen Ende davon in Kontakt ist. Die Manschette 38 besteht vorzugsweise aus einem biegsamen Werkstoff, wie z.B. Urethan. Es wird jedoch darauf aufmerksam gemacht, daß jeder beliebige andere biegsame Werkstoff, wie z.B. Gummi, Kunststoff, Verbundwerkstoffe oder textile Stoffe für die Manschette verwendet werden können. Der Werkstoff muß hohe Temperaturen und hohe Drehzahlen des Gleichlaufgelenks 20 aushalten können, während er gleichzeitig biegsam bleibt, um alle Winkeländerungen des Gleichlaufgelenks 20 auszugleichen, die durch Fahrveränderungen des Kraftfahrzeugs entstehen. Das Gleichlaufgelenk 20 ist dauergeschmiert. Im allgemeinen ist das Schmiermittel ein Fett, das die sich drehenden In nenteile des Gleichlaufgelenks 20 schmiert, wobei es auch die Temperatur innerhalb des Gelenks selbst senkt. Mit dem der Manschettenabdeckung 36 entgegengesetzten Ende des Gelenkaußenteils 26 ist ein hohler Wellenrohrabschnitt 16 der mehrteiligen Antriebswelle 10 verbunden, der entweder an das Gelenkaußenteil 26 angeschweißt oder durch sonstige bekannte Mittel daran befestigt ist.
  • Eine Schmierfettkappe 40 ist ebenfalls innerhalb oder in der Nähe eines Schulterabschnitts des Gelenkaußenteils 26 angeordnet, der einen sich nach radial innen erstreckenden Boden aufweist. In der Regel ist die Schmierfettkappe 40 innerhalb des Schulterabschnitts an der Innenfläche des Gelenkaußenteil anliegend angeordnet.
  • Das in 1 dargestellte Gleichlaufgelenk 20 ist ein zerlegbares Gleichlaufgelenk, das in sich zusammenfällt, wenn es mit einer vorbestimmten Axiallast beaufschlagt wird. Gelenkinnenteil 32, Wellenzapfen 22, Kugelkäfig 30 und die Drehmoment übertragenden Kugeln 34 bewegen sich in Axialrichtung auf das mit der Schmierfettkappe 40 versehene Ende des Gleichlaufgelenks zu, wenn diese Axiallast anliegt. Der Wellenzapfen 22 und das Gelenkinnenteil 32 werden als erste an der Schmierfettkappe 40 anschlagen und sie durchbrechen oder aus der Verankerung reißen und sich weiter in axialer Richtung durch die Bohrung des Gelenkaußenteils 26 bewegen, wobei der Kugelkäfig 30 und die Drehmoment übertragenden Kugeln 34 hinter dem Wellenzapfen 22 und dem Gelenkinnenteil 32 folgen. Dadurch kann das Gleichlaufgelenk 20 mit einem definierten Kräfteprofil gestaltet werden, um spezifische Crash-Profile zu erzeugen, die zur Verbesserung und Steuerung der Crashtauglichkeit von Kraftfahrzeugen dienen. Es wird darauf hingewiesen, daß das Gelenkaußenteil 26 so konstruiert sein kann, daß es einstückig ausgeführt ist und nicht aus zwei Teilen besteht, wobei ein separates Teil daran angeschweißt ist, wie oben beschrieben. Es wird auch darauf hingewiesen, daß das Gleichlaufgelenk 20, das, wie vorstehend beschrieben, zerlegbar ist, zwar in dieser Ausführung verwendet wird, daß jedoch jedes beliebige andere zerlegbare Gleichlaufgelenk als Crash-Schutzmechanismus in der hier beschriebenen mehrteiligen Antriebswelle verwendet werden kann. Der Wellenzapfen 22 wird durch das Mittellager 24 an dem Ende gehalten, das dem Rohr 16 des ersten Wellenabschnitts 14 entgegengesetzt ist. Ein zweiter oder hinterer Ab schnitt 42 der mehrteiligen Antriebswelle 10 ist mit dem Ende des Wellenzapfens 22 verbunden, das dem zerlegbaren Gleichlaufgelenk 20 entgegengesetzt ist.
  • Der zweite oder hintere Wellenabschnitt 42 der zusammenschiebbaren mehrteiligen Antriebswelle 10 umfaßt eine Verschiebehülse 44 mit einer Keilnabenverzahnung 46, die mit einem Ende davon verbunden ist. Es wird darauf hingewiesen, daß in der Regel die Verschiebehülse 44 und die Keilnabenverzahnung 46 durch Schweißen verbunden sind, wobei jedoch jede andere bekannte Befestigungsart verwendet werden kann. Die Verschiebehülse 44 und die Keilnabenverzahnung 46 sind im allgemeinen rohrförmig und weisen einen vorbestimmten Durchmesser von etwa 1,27 Zentimeter (0,5 Zoll) bis zu 25,4 Zentimeter (zehn Zoll) auf. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Rohr 16 im ersten Wellenabschnitt 14 ebenfalls einen Durchmesser zwischen etwa 1,27 Zentimeter (0,5 Zoll) und 25,4 Zentimeter (zehn Zoll) je nach Gestaltungsanforderung hat.
  • Ferner sei erwähnt, daß in Abhängigkeit von den Konstruktionserfordernissen des Kraftfahrzeugs die Verschiebehülse 44, die Keilnabenverzahnung 46, die Verschiebewelle und das Rohr 16 aus jedem beliebigen Kohlenstoffstahl oder Eisenwerkstoff oder sogar Aluminium zusammen mit jeder beliebigen Metallart, hartem Kunststoff, Keramik- oder Verbundwerkstoffen bestehen kann. Die Keilnabenverzahnung 46 ist hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt und wird in der Regel aus einem Schmiedeteil hergestellt, dessen Zähne durch Räumen erzeugt werden und durch Schweißen oder eine andere bekannte Befestigungsart mit dem Ende der Verschiebehülse 44, wie dargestellt, verbunden werden. Innerhalb der Keilnabenverzahnung 46 und teilweise innerhalb der Verschiebehülse 44 ist eine rohrförmige Keilwellenverzahnung 48 angeordnet. Auch die rohrförmige Keilwellenverzahnung 48 ist so gestaltet, daß sie einen Durchmesser von etwa 1,27 Zentimeter (0,5 Zoll) bis zu 25,4 Zentimeter (zehn Zoll) aufweisen kann. Die rohrförmige Keilwellenverzahnung 48 umfaßt im allgemeinen Zähne, die direkt auf dem Rohr ausgebildet sind. Das entgegengesetzte Ende der rohrförmigen Keilwellenverzahnung 48 ist an einem Flansch oder einer anderen Art von Gelenk 50 angeschweißt oder durch andere bekannte Befestigungsmittel verbunden. Die Keilwellenverzahnung 48 weist eine Mehrzahl von Keilnuten/Zähnen auf, die auf deren Oberfläche vorgesehen sind, während die Keil nabenverzahnung 46 eine Mehrzahl von Keilnuten oder Zähnen aufweist, die auf einer Innenfläche angeordnet sind, die aber auch so ausgebildet sein können, daß sich die Zähne sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenfläche befinden, wobei die Keilnuten oder Zähne der Keilnabenverzahnung 48 in Abhängigkeit von dem Verfahren zur Erzeugung der Keilnuten auf den Rohrabschnitten ebenfalls sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenfläche vorgesehen sein können. Die Keilwellenverzahnung 48 wird so in die Keilnabenverzahnung 46 eingesetzt und dort angeordnet, daß die Keilnuten der rohrförmigen Keilwellenverzahnung 48 und die Keilnuten der Keilnabenverzahnung 46 zusammenwirken und sich in Radialrichtung miteinander verbinden. Dabei ist eine Axialbewegung und Einstellung der Antriebswelle 10 immer noch möglich, um jede Axialbewegung gegenüber dem Hinterachsdifferential und dem Getriebe während des Betriebs des Kraftfahrzeugs auszugleichen. Der Flansch 50 wird über ein Antriebszahnrad mit dem Hinterachsdifferential oder dem Getriebe verbunden.
  • Im Betrieb kann die Antriebswelle 10 nach 1 so abgestimmt werden, daß die crashtaugliche Verschiebehülse mit Keilnabenverzahnung 44, 46 am hinteren Wellenabschnitt 42 bei einem Belastungszustand aktiviert wird, während das zerlegbare Gleichlaufgelenk 20 bei einem zweiten Belastungszustand zerstört wird, wodurch mehrere Aufprallenergie absorbierende Verfahren und Absorptionsraten möglich sind. Es sei auch angemerkt, daß eine Gestaltung vorgesehen ist, bei der das zerlegbare Gleichlaufgelenk 20 zuerst zerstört wird, während die Verschiebehülse mit Keilnabenverzahnung 44, 46 als zweites aktiviert wird, oder die Reihenfolge kann umgekehrt werden, daß die Verschiebehülse mit Keilnabenverzahnung 44, 46 zuerst aktiviert wird und das zerlegbare Gleichlaufgelenk 20 als zweites gebrochen wird, oder in einer weiteren geplanten Ausführung werden sowohl das zerlegbare Gleichlaufgelenk 20 als auch die Verschiebehülse mit Keilnabenverzahnung 44, 46 bei der gleichen Belastung ausgelöst, wodurch die Absorptionscharakteristik im „Crash-Fall" während eines definierten Aufprallereignisses erhöht wird.
  • Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß jeder Crash-Schutzmechanismus, einschließlich des crashtauglichen Gleichlaufgelenks 20 und der Verschiebehülse mit Keilnabenverzahnung 44, 46, wie sie in 1 abgebildet sind, so ausgelegt ist, daß jeder einzelne Schutzmechanismus eine Zerleg-Charakteristik von einhundert Millimetern hat. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Zerleg-Charakteristik in Abhängigkeit von der Fahrzeuggröße und der Art des erforderlichen Aufprallschutzes in einer Größenordnung von etwa zehn Millimetern bis tausend Millimetern liegen kann.
  • Es wird auch angemerkt, daß die Länge der Längsnuten sowohl bei der Keilnabenverzahnung 46 als auch bei der Keilwellenverzahnung 48 etwa 2,54 Zentimeter (1 Zoll) bis 76,2 Zentimeter (30 Zoll) betragen kann, wodurch mehr Spiel zwischen den Rohrabschnitten während der tatsächlichen Fahrmanöver des Fahrzeugs und während Aufprallereignissen gegeben ist. Dies ermöglicht in Abhängigkeit von der Gestaltung der eigentlichen Keilnuten, zu der der Winkel zwischen jeder Keilnut und jeder beliebige Winkel einer Keilnut entlang einer axialen Referenzlinie gehört, aber nicht darauf beschränkt ist, eine größere Kontrolle und bessere Aufprallenergie aufnehmende Techniken. Aus diesem Grund können die Keilnuten so ausgebildet sein, daß sie an einander gegenüberliegenden Kanten geschrägt sind, wodurch die Absorptionscharakteristik im „Crash-Fall" während des Ineinanderfahrens des Crash-Schutzmechanismus der Verschiebeverzahnung 46, 48 verbessert wird.
  • Die 3 und 4 zeigen eine alternative Ausführung der mehrteiligen zusammenschiebbaren Antriebswelle 110 gemäß der vorliegenden Erfindung. Gleiche Ziffern bezeichnen dabei gleiche Bauteile. 3 weist auch eine Slip-Gelenkgabel 112 auf, die je nach Gestaltungserfordernissen der mehrteiligen Antriebswelle 10 mit einem Getriebe oder Hinterachsdifferential verbunden ist. Ein Kardangelenk 118 ist mit der Slip-Gelenkgabel 112 an einem Ende davon verbunden. Das entgegengesetzte Ende des Kardangelenks 118 ist mit einem ersten oder vorderen Wellenabschnitt 114 der mehrteiligen Antriebswelle 110 verbunden. Der erste Wellenabschnitt 114 der mehrteiligen Antriebswelle 110 umfaßt einen Rohrabschnitt 116, der mit dem Kardangelenk 118 an einem Ende und mit einem zerlegbaren Gleichlaufgelenk 120 an dem entgegengesetzten Ende des Rohres 116 verbunden ist. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Rohr 116 und das Gleichlaufgelenk 120 identisch mit den oben beschriebenen sind und daß die gleichen Parameter für sie gelten. An das Gleichlaufgelenk 120 schließt sich sodann ein Wellenzapfen 122 an. Der Wellenzapfen 122 wird drehbar von einem Mittellager 124 gehalten. Der Wellenzapfen 122 ist am entgegengesetzten Ende davon mit einer rohrförmigen Keilnabenverzahnung 105 verbunden. Die rohrförmige Keilnabenverzahnung 105 ist angeschweißt oder durch andere bekannte Befestigungsmittel mit dem Wellenzapfen 122 verbunden. Das verbindende Gelenk ist in dieser Ausführung ein Mittellager. In der rohrförmigen Keilnabenverzahnung 105 sind Keilnuten ausgebildet, die die gleichen Parameter aufweisen wie die oben für die Keilwellenverzahnung 48 oder die Keilnabenverzahnung 46 beschriebenen, einschließlich jeder bekannten Teilung, jedes bekannten Durchmessers zwischen den Zähnen der Verzahnung und jedes bekannten dazugehörigen Winkels für jede Verzahnung zwischen 0 und 90 Grad. Es wird ferner darauf hingewiesen, daß die Verzahnungen jodierte Aluminiumabschnitte oder kalt umgeformte Keilnutenabschnitte aufweisen können oder die Verzahnung, soweit für die Gestaltungserfordernisse nötig, durch jegliche andere Verfahren gehärtet sein können.
  • Eine rohrförmige Keilwellenverzahnung 148, wie sie oben für 1 beschrieben wurde, ist innerhalb der rohrförmigen Keilnabenverzahnung 105 angeordnet und ermöglicht eine axiale Bewegung zwischen der Keilnabenverzahnung 105 und der Keilwellenverzahnung 148, legt diese beiden Bauteile jedoch in Drehrichtung zueinander fest. Die rohrförmige Keilwellenverzahnung 148 wird durch Schweißen oder jede beliebige andere bekannte Verbindungsart mit einem Flansch 150 am entgegengesetzten Ende davon verbunden. Diese alternative Ausführung der mehrteiligen Antriebswelle 110 arbeitet in der gleichen Weise wie oben beschrieben, wobei in Abhängigkeit von den Erfordernissen und Anforderungen, wie oben erörtert, entweder einer der Crash-Schutzmechanismen im ersten und zweiten Wellenabschnitt der mehrteiligen Antriebswelle 110 vor dem anderen ausgelöst wird oder daß beide gleichzeitig aktiviert werden.
  • Die 5 und 6 zeigen noch eine weitere Ausführung der mehrteiligen Antriebswelle 210 gemäß der vorliegenden Erfindung. Gleiche Ziffern bezeichnen dabei gleiche Bauteile. In dieser Ausführung ist eine Slip-Gelenkgabel 212 mit einem Universalkardangelenk 218, an dessen einem Ende und der erste oder vordere Wellenabschnitt 214 mit dem Universalkardangelenk 218 an dessen entgegengesetztem Ende verbunden. Der erste Wellenabschnitt 214 umfaßt eine rohrförmige Keilwellenverzahnung 248, die am Kardangelenk 218 angeschweißt oder durch sonstige bekannte Verbindungsmittel sicher befestigt ist. Eine Keilnabenverzahnung 246 ist mit einer Verschiebehülse 244 so verbunden, daß die rohrförmige Keilwellenverzahnung 248 innerhalb der Keilnabenverzahnung 246 angeordnet ist. Die Keilnabenverzahnung 244 ist mit einem Ende eines Wellenzapfens 222 verbunden. Die Keilwellenverzahnung 248 ist so in der Keilnabenverzahnung 246 angeordnet, daß eine Axialbewegung zwischen der Keilnabenverzahnung 246 und der Keilwellenverzahnung 248 möglich ist, aber keine Radialbewegung. Der Wellenzapfen 222 ist innerhalb eines Mittellagers 224 der zusammenschiebbaren mehrteiligen Antriebswelle 210 angeordnet. An dem entgegengesetzten Ende des Wellenzapfens 222 ist ein zerlegbares Gleichlaufgelenk 220 vorgesehen. Das zerlegbare Gleichlaufgelenk 220 weist einen Rohrabschnitt 216 auf, der an dem Ende angeordnet ist, das dem Mittellager 224 entgegengesetzt ist. Der Rohrabschnitt 216 ist weiterhin an seinem Ende, das dem Gleichlaufgelenk 220 entgegengesetzt ist, mit einem Flansch 250 verbunden, wobei sich daran je nach Gestaltungsanforderungen des Kraftfahrzeugs ein Hinterachsdifferential oder Getriebe anschließt. Es wird darauf hingewiesen, daß das Gleichlaufgelenk 220 und der Rohrabschnitt 216 den hinteren oder zweiten Wellenabschnitt 242 der mehrteiligen Antriebswelle 210 darstellen. Die gleichen Parameter, wie oben beschrieben, gelten auch für das zerlegbare Gleichlaufgelenk und die Crash-Schutzsysteme aus Innen- und Außenverzahnungen.
  • Die 7 und 8 zeigen eine weitere alternative Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung. Gleiche Ziffern bezeichnen dabei gleiche Bauteile. Die Ausführung in 7 umfaßt eine Slip-Gelenkgabel 312, die mit einem Kardangelenk 318 an dessen einem Ende verbunden ist, sowie einen ersten oder vorderen Wellenabschnitt 214 der mehrteiligen Antriebswelle 310 am entgegengesetzten Ende des Kardangelenks 318. Der erste Wellenabschnitt 314 umfaßt eine rohrförmige Keilwellenverzahnung 348, die mit dem Ende des Kardangelenks verbunden ist. Die Keilwellenverzahnung ist innerhalb einer rohrförmigen Keilnabenverzahnung 305 an einem Ende davon angeordnet, während das entgegengesetzte Ende der Keilnabenverzahnung 305 durch Schweißen oder eine beliebige andere Befestigungsart mit einem Ende eines Wellenzapfens 322 verbunden ist. Der Wellenzapfen 322 wird durch ein Mittellager 324 gehalten. Der zweite oder hintere Wellenabschnitt 342 der mehrteiligen Antriebswelle 310 wirkt mit dem Wellenzapfen 322 zusammen. Der Wel lenzapfen 322 ist mit einem zerlegbaren Gleichlaufgelenk 320 an dem Ende verbunden, das entgegengesetzt zur Keilnabenverzahnung 305 liegt. Das crashtaugliche Gleichlaufgelenk 320, das zerlegbar ist, ist mit einem Rohrabschnitt 316 an einem Ende davon verbunden, während das entgegengesetzte Ende des Rohrabschnitts 316 mit einem Flansch 350 verbunden ist, an den sich je nach Gestaltungsanforderungen der mehrteiligen Antriebswelle ein Hinterachsdifferential oder ein Getriebe anschließt.
  • Die 9 und 10 zeigen noch eine weitere alternative Ausgestaltung der erfindungsgemäßen mehrteiligen Antriebswelle 410. Dabei bezeichnen gleiche Ziffern gleiche Bauteile. Die mehrteilige Antriebswelle 410 umfaßt eine Slip-Gelenkgabel 412, die entweder mit einem Getriebe oder einem Differential an einem ihrer Enden verbunden ist. Das entgegengesetzte Ende der Slip-Gelenkgabel 412 ist mit einem Universalkardangelenk 418. Ein erster Wellenabschnitt 414 der mehrteiligen zusammenschiebbaren Antriebswelle 410 ist mit dem entgegengesetzten Ende des Kardangelenks 418 verbunden. Der erste Wellenabschnitt 414 der zusammenschiebbaren mehrteiligen Antriebswelle 410 ist am entgegengesetzten Ende davon mit einem Mittellager 424 verbunden. An das Mittellager 424 schließt sich am entgegengesetzten Ende davon ein zweiter oder hinterer Wellenabschnitt 442 der zusammenschiebbaren mehrteiligen Antriebswelle 410 an und erstreckt sich vom Mittellager 424 in die entgegengesetzte Richtung. Der erste Wellenabschnitt der mehrteiligen zusammenschiebbaren Antriebswelle 410 umfaßt eine Verschiebehülse 444, die mit dem Kardangelenk 418 durch Schweißen oder jede sonstigen bekannten Befestigungsmittel verbunden ist. Eine Keilnabenverzahnung 446 wird hergestellt und anschließend an ein Ende der Verschiebehülse 444 angeschweißt oder durch sonstige bekannte Befestigungsmittel angebracht. Eine Keilwellenverzahnung 448 wird hergestellt und anschließend innerhalb der Keilnabenverzahnung 446 an einem Ende davon angeordnet, während das entgegengesetzte Ende der Keilwellenverzahnung 448 an ein Ende eines Wellenzapfens 422 angeschweißt oder durch sonstige bekannte Befestigungsmittel angebracht wird. Der Wellenzapfen 422 wird drehbar von einem Zwischenlager 424 gehalten. Der Wellenzapfen 422 ist an seinem entgegengesetzten Ende drehbar mit einem zerlegbaren Gleichlaufgelenk 420 verbunden. Auf der entgegengesetzten Seite des zerlegbaren Gleichlaufgelenks 420 ist ein Rohrabschnitt 416 befestigt. Der Rohrabschnitt 416 ist an dem entgegengesetzten Ende mit einem Flansch 450 verbunden, der in Abhängigkeit von den Gestaltungserfordernissen der alternativen Ausführung der zusammenschiebbaren mehrteiligen Antriebswelle 410 entweder mit einem Hinterachsdifferential oder einem Getriebe verbunden ist.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß es möglich ist, eine Innen/Außen-Verschiebeverzahnung an einem hinteren Kardangelenk anzubringen, das nicht in den vorstehenden Ausführungen dargestellt ist. Ferner sei erwähnt, daß jede Kombination aus rohrförmiger Keilnabenverzahnungen 105 und Keilnabenverzahnungen 146 verwendet werden kann und daß eine von beiden je nach Gewichts-, Biegefrequenz und Platzbedarfserfordernissen des Kraftfahrzeugs zum Einsatz kommen kann. Ferner ist anzumerken, daß zerlegbare Gleichlaufgelenk 20 sowohl im hinteren Wellenabschnitt als auch im vorderen Wellenabschnitt der mehrteiligen zusammenschiebbaren Antriebswelle 10, wie oben erörtert, verwendet werden können. Darüber hinaus sei darauf hingewiesen, daß innere und äußere Verschiebeverzahnungen sowohl im vorderen Wellenabschnitt als auch im hinteren Wellenabschnitt der mehrteiligen zusammenschiebbaren Antriebswelle 10 allein verwendet werden können. Jede Länge der Längsnuten und jeder Durchmesser der Rohrabschnitte sind gemäß der vorstehenden Beschreibung geeignet. Außerdem ist eine geeignete Winkelgestaltung bei den Verzahnungen zueinander ebenfalls möglich, um die Absorptionscharakteristik im „Crash-Fall" und andere Kennwerte zu verbessern. Aus diesem Grund kann jeder der Crash-Schutzmechanismen, d.h. das zerlegbare Gleichlaufgelenk 20 oder die Verschiebeverzahnung in jeder Position des vorderen Wellenabschnitts oder des hinteren Wellenabschnitts einer mehrteiligen Antriebswelle eingesetzt werden oder an jedem Ende des vorderen oder hinteren Wellenabschnitts, d.h. getriebeseitig, differentialseitig oder auf Seiten des Mittelgelenks der mehrteiligen Antriebswelle. Weiterhin kann jedes der Crash-Schutzmechanismen in jeder beliebigen Ausrichtung verwendet werden.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß bei der in den Figuren dargestellten Antriebswelle ein zerlegbares Gleichlaufgelenk und eine Verschiebeverzahnung in den verschiedenen Anordnungen zum Einsatz kommt; aber diese Erfindung ist keinesfalls auf die dargestellten Anordnungen beschränkt und dies sind in der Tat nur einige der vielen vorgesehenen Auslegungsarten für eine mehrteilige Antriebswelle 10, die zu verschiedenen Zeitpunkten und mit unterschiedlichen Absorptionscharakterika im „Crash-Fall" ineinanderfahren bzw. zerlegt werden können. Wie oben angegeben, können ausschließlich Verschiebeverzahnungen verwendet werden, es können ausschließlich zerlegbare Gleichlaufgelenke eingesetzt werden oder es kann eine Kombination daraus zum Einsatz kommen, wie anhand der Figuren beschrieben ist. Es sollte auch daran gedacht werden, daß eine mehrteilige Antriebswelle mehr als zwei Teilwellen haben kann und daß in einer vorgesehenen Ausführung in jeder mehrteiligen Antriebswelle mindestens ein Crash-Schutzmechanismus in jedem Wellenabschnitt der mehrteiligen Antriebswelle integriert ist. In der mehrteiligen Antriebswelle mit zwei oder mehr Wellenabschnitten ist vorgesehen, eine Kombination aus zerlegbaren Gleichlaufgelenken 20 zusammen mit Verschiebeverzahnungen in einigen Ausführungsformen zu verwenden, während in einer anderen Ausführung ausschließlich Verschiebeverzahnungen eingesetzt werden oder gar nur Gleichlaufgelenke in einer weiteren Ausführung zum Einsatz kommen. Daher sind eine Vielzahl von Gestaltungen für eine mehrteilige Antriebswelle mit vielen zusammenschiebbaren Wellenabschnitten als Crash-Schutzmechanismen denkbar, die jede beliebige Anzahl von bekannten Crash-Schutzmechanismen innerhalb der mehrteiligen Antriebswelle verwenden. Daher können ein zerlegbares Gleichlaufgelenk oder eine Verschiebeverzahnung in einem vorderen Wellenabschnitt einer mehrteiligen Antriebswelle vorgesehen sein, während der hintere Wellenabschnitt einer zweiteiligen mehrteiligen Antriebswelle zwei zerlegbare Gleichlaufgelenke oder jede andere bekannte Anordnung aufweist oder gar keine Crash-Schutzmechanismen beinhaltet.
  • Die Kräfte, bei denen jeder Crash-Schutzmechanismus ausgelöst wird, können gemäß den Fahrzeugerfordernissen folgendermaßen abgestimmt werden, wie beispielsweise, aber nicht ausschließlich: 1) die Kräfte sind gleich groß; 2) eine der Kräfte ist viel größer als die andere; 3) eine der Kräfte ist kleiner als die andere; 4) oder 5) eine der Kräfte ist viel kleiner als die andere. Eine erfindungsgemäße Längsantriebswelle 10 kann Crash-Schutzmechanismen zu vielen verschiedenen Zeitpunkten und bei vielen verschiedenen Parametern auslösen, um ein abstimmbares Fahrzeug zu ermöglichen, das eine Vielzahl von Erfordernissen von Seiten der Automobilhersteller erfüllen kann. Die Crash-Schutzmechanismen können auch unter größeren Biegemomenten aktiviert und unter größerer Drehmomentbelastung ausgelöst werden. Wenn zum Beispiel eine der vorstehend beschriebenen zweiteiligen Antriebswellen einem Biegemoment und/oder Drehmoment ausgesetzt ist, weist die Verschiebeverzahnung einen hohen Widerstand gegenüber einer axialen Verschiebung auf. Das zerlegbare Gleichlaufgelenk wird deshalb als erstes zerlegt werden, wodurch das Biegemoment der Antriebswelle reduziert wird, wodurch sich der vordere Wellenabschnitt im Innern des hinteren Wellenabschnitts drehen kann und das Drehmoment verringert. Auf diese Weise kann die Rohrverzahnung bei einem Aufprall ineinanderfahren, nachdem das Gleichlaufgelenk zerstört ist.
  • Die vorliegende Erfindung wurde beispielhaft beschrieben. Es versteht sich, daß die verwendete Terminologie der Beschreibung und nicht der Begrenzung dient.
  • Es sind viele Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung im Licht der obigen Lehre möglich. Aus diesem Grund kann die vorliegende Erfindung innerhalb des Schutzbereichs der zugehörigen Ansprüche auch anders, als spezifisch beschrieben, praktiziert werden.
  • Zusammenfassung
  • Die Erfindung betrifft eine mehrteilige Antriebswelle (10) zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug. Die mehrteilige Antriebswelle umfaßt einen ersten oder vorderen Wellenabschnitt (42) sowie einen zweiten oder hinteren Wellenabschnitt (14). Der erste Wellenabschnitt umfaßt einen ersten Crash-Schutzmechanismus in der Form einer Verschiebeverzahnung (44, 46, 48). Der zweite Wellenabschnitt umfaßt einen zweiten Crash-Schutzmechanismus in der Form eines zerlegbaren Gleichlaufgelenks (20). Die mehrteilige Antriebswelle kann bei vorbestimmten Belastungen und zu vorbestimmten Zeitpunkten ineinanderfahren, um eine abstimmbare Aufprallenergie aufnehmende Antriebswelle zur Verwendung in Kraftfahrzeugen zu erreichen.

Claims (20)

  1. Zusammenschiebbare mehrteilige Längsantriebswelle, wobei die genannte Längsantriebswelle folgendes umfaßt: einen ersten zusammenschiebbaren rohrartigen Abschnitt, wobei in den genannten ersten rohrartigen Abschnitt ein Crash-Schutzmechanismus integriert ist; einen zweiten zusammenschiebbaren rohrartigen Abschnitt, der mit dem ersten zusammenschiebbaren rohrartigen Abschnitt an oder nahe des einen Endes davon verbunden ist, wobei in den genannten zweiten rohrartigen Abschnitt zumindest ein Crash-Schutzmechanismus integriert ist.
  2. Zusammenschiebbare mehrteilige Antriebswelle, wobei die genannte Welle folgendes umfaßt: einen ersten zusammenschiebbaren Abschnitt mit einem darin integrierten Crash-Schutzmechanismus; einen zweiten zusammenschiebbaren Abschnitt, der mit dem genannten ersten zusammenschiebbaren Abschnitt an oder nahe des einen Endes davon verbunden ist, wobei in dem genannten zweiten Abschnitt ein Crash-Schutzmechanismus integriert ist.
  3. Welle nach Anspruch 2, wobei der genannte erste zusammenschiebbare Abschnitt ein Rohr aufweist, das mit einem Gelenk an einem Ende verbunden ist.
  4. Welle nach Anspruch 3, wobei der genannte erste zusammenschiebbare Abschnitt ein zerlegbares Gleichlaufgelenk aufweist, das mit dem anderen Ende des genannten Rohres verbunden ist.
  5. Welle nach Anspruch 2, wobei der genannte zweite zusammenschiebbare Abschnitt ein Rohr aufweist, das mit einem Flansch oder Gelenk an einem Ende verbunden ist.
  6. Welle nach Anspruch 5, wobei das genannte Rohr eine Keilnabenverzahnung aufweist, die mit einer Keilwellenverzahnung in Eingriff ist.
  7. Welle nach Anspruch 6, wobei das genannte Rohr eine Verschiebehülse aufweist, die an der genannten Keilnabenverzahnung befestigt ist.
  8. Welle nach Anspruch 7, wobei die genannte Verschiebehülse an einem Ende mit einer Welle und die genannte Welle mit dem genannten ersten zusammenschiebbaren Abschnitt an einem entgegengesetzten Ende davon verbunden ist.
  9. Welle nach Anspruch 5, wobei das genannte Rohr eine rohrförmige Keilnabenverzahnung aufweist und die genannte rohrförmige Keilnabenverzahnung mit Längsnuten versehen ist, die an einer Innenfläche davon ausgebildet sind.
  10. Welle nach Anspruch 9, wobei das genannte Rohr eine Keilwellenverzahnung aufweist und die genannte Keilwellenverzahnung mit der genannten rohrförmigen Keilnabenverzahnung in Eingriff ist.
  11. Mehrteilige zusammenschiebbare Längsantriebswelle zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug, wobei die genannte mehrteilige Längsantriebswelle folgendes umfaßt: einen ersten zusammenschiebbaren Abschnitt, wobei der genannte erste zusammenschiebbare Abschnitt eine rohrförmige Keilwellenverzahnung und eine rohrförmige Keilnabenverzahnung aufweist und die genannte Keilwellen- und Keilnabenverzahnung einen ersten Crash-Schutzmechanismus bilden; sowie einen zweiten zusammenschiebbaren Abschnitt mit einem zerlegbaren Gleichlaufgelenk, wobei das genannte zerlegbare Gleichlaufgelenk einen zweiten Crash-Schutzmechanismus bildet.
  12. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 11, wobei der genannte zweite zusammenschiebbare Abschnitt ein Rohr aufweist und das genannte Rohr mit dem genannten zerlegbaren Gleichlaufgelenk an einem Ende und mit einem Flansch oder Gelenk an einem entgegengesetzten Ende davon verbunden ist.
  13. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 12, wobei der genannte erste zusammenschiebbare Abschnitt eine Keilnabenverzahnung aufweist, die mit der genannten Verschiebehülse verbunden ist.
  14. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 13, wobei die genannte Keilwellenverzahnung mit einem Ende innerhalb der genannten Keilnabenverzahnung angeordnet und mit einem entgegengesetzten Ende an ein Gelenk angeschlossen ist.
  15. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 14, wobei die genannte Verschiebehülse mit einem Wellenzapfen verbunden ist und der genannte Wellenzapfen mit dem genannten zerlegbaren Gleichlaufgelenk an einem Ende zusammenwirkt.
  16. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 13, wobei die genannte Verschiebehülse an einem Ende mit einem Gelenk verbunden und die genannte Keilnabenverzahnung um die genannte Keilwellenverzahnung herum an einem Ende angeordnet ist.
  17. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 16, wobei die genannte Keilwellenverzahnung mit einem Wellenzapfen verbunden ist und der genannte Wellenzapfen mit dem genannten zerlegbaren Gleichlaufgelenk an einem Ende im Eingriff ist.
  18. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 12, wobei die genannte Keilwellenverzahnung innerhalb der genannten Keilnabenverzahnung angeordnet ist und die Keilnabenverzahnung drehfest mit der genannten Keilwellenverzahnung verbunden ist und die genannte Keilwellenverzahnung axial gegenüber der genannten Keilnabenverzahnung verschiebbar ist.
  19. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 18, wobei die genannte Keilwellenverzahnung an einem Ende mit einem Gelenk verbunden ist.
  20. Mehrteilige Längsantriebswelle nach Anspruch 19, wobei die genannte rohrförmige Keilnabenverzahnung mit einem Wellenzapfen an einem Ende verbunden ist und der genannte Wellenzapfen mit dem genannten zweiten zusammenschiebbaren Abschnitt zusammenwirkt.
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