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DE1119713B - Vorrichtung zur Durchfuehrung von Maschinen-Standproben auf Schiffen - Google Patents

Vorrichtung zur Durchfuehrung von Maschinen-Standproben auf Schiffen

Info

Publication number
DE1119713B
DE1119713B DEV19140A DEV0019140A DE1119713B DE 1119713 B DE1119713 B DE 1119713B DE V19140 A DEV19140 A DE V19140A DE V0019140 A DEV0019140 A DE V0019140A DE 1119713 B DE1119713 B DE 1119713B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
propeller
ship
ships
performing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV19140A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEB WARNOWWERFT WARNEMUNDE
Original Assignee
VEB WARNOWWERFT WARNEMUNDE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VEB WARNOWWERFT WARNEMUNDE filed Critical VEB WARNOWWERFT WARNEMUNDE
Priority to DEV19140A priority Critical patent/DE1119713B/de
Publication of DE1119713B publication Critical patent/DE1119713B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B71/00Designing vessels; Predicting their performance

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Durchführung von Maschinen-Standproben auf Schiffen Die Erfindung betrifft eine Strömungsleitkammer zur Durchführung von Maschinenstandproben auf Schiffen.
  • Bisher ist es üblich, Maschinenstandproben auf Schiffen so durchzuführen, daß das Schiff an der Kaianlage oder an besonderen Dalben befestigt wird. Dabei erzeugt der laufende Propeller einen kräftigen Wasserstrahl. Damit durch diesen Strahl die Schiffahrt nicht behindert und die Wasserbauten nicht beschädigt werden, sind bei der Festlegung eines Standprobenplatzes solche Verhältnisse zu schaffen, daß diese Nachteile vermieden werden. Dies ist häufig nicht ganz einfach und gegebenenfalls mit hohen Kosten verbunden. Außerdem wird bei dieser Methode für die Antriebsanlage des Schiffes ein Belastungszustand erreicht, der den Verhältnissen bei Freifahrt nicht entspricht. Bei zu geringer Drehzahl tritt ein zu großes Drehmoment auf.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, für die Durchführung von Maschinenstandproben auf Schiffen eine Kammer zu verwenden, die am Schiff derart den Propeller umschließend angeordnet ist, daß der Propellerstrahl innerhalb der Kammer zirkuliert. Hierzu sind in den vier Ecken der Kammer zu deren Ausrundung flut-und lenzbare Schwimmkästen, jeweils in der Mitte jeder Kammerhälfte, etwa in der Propellerkreisebene, ein lotrecht stehender, vorzugsweise zylindrischer Körper und hinter dem Propeller ein Strömungsteiler mit lotrechter Teilkante angeordnet. Dabei ist die Kammer mit dem Schiff so durch Verbindungsteile, wie Leinen und Streben, lösbar verbunden, daß die aus dem Propellerstrahl entstehenden Kräfte von den Verbindungsteilen aufgenommen werden. Einstellbare Bremsflächen sind nach einem weiteren Erfindungsgedanken innerhalb der Kammer so angeordnet, daß dem zirkulierenden Propellerstrahl regulierbarer Widerstand entgegengesetzt werden kann.
  • Dadurch wird erreicht, daß das Schiff bei laufender Antriebsmaschine keine Kräfte auf Uferbauten oder Dalben ausübt, daß weiterhin kein freier Propellerstrahl, der auf Wasserbauten und Schiffahrtswege nachteilige Wirkungen ausüben könnte, vorhanden ist und daß außerdem die Antriebsmaschine unter Bedingungen laufen kann, die denen der freien Fahrt entsprechen.
  • Zweckmäßigerweise ist die Kammer schwimmfähig ausgebildet, und zwar so, daß ihr Tiefgang durch Fluten oder Lenzen von Schwimmkästen geregelt werden kann.
  • Dadurch ist es möglich, dieselbe an beliebigem Ort schwimmend zu stationieren und bei Bedarf an das an beliebiger Stelle stationierte Schiff zu verholen und an diesem zu befestigen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Kammer angegeben. Es zeigt Fig. 1 die Ansicht der Kammer, Fig. 2 einen Schnitt der Kammer in Höhe der Propellerachse.
  • In beiden Figuren ist die Kammer ausgezogen gezeichnet, das Schiff durch strichpunktierte Linien dargestellt.
  • In der Kammer 1 sind zylindrische Körper 3 mit einstellbaren Bremsblechen 4 angeordnet. In. den Ecken der Kammer 1 sind Schwimmkästen 5 vorgesehen. An der Rückwand der Kammer 1 befindet sich der Strömungsteiler 10. Von unten stützt sich die Kammer 1 gegen das Schiff 2 auf der Pallung 6 ab. Durch Schiebeschotte 7, deren Kontur annähernd der üblichen Schiffsform angepaßt ist, wird eine grobe Abdichtung der Kammer 1 an der Schiffswand bewirkt. Die Verbindung zwischen Schiff 2 und Kammer 1 ist durch die Leinen S und Streben 9 lösbar hergestellt.
  • Die Wirkungsweise und die Handhabung der Vorrichtung ist folgend dargelegt: Durch entsprechendes Fluten der Schwimmkästen wird die Kammer 1 auf einen solchen Tiefgang gebracht, daß ihre Bodenkonstruktion bzw. die Pallung unterhalb des Kieles des zu erprobenden Schiffes 2 liegt. Die Schiebeschotte 7 sind so weit nach außen gezogen, daß sie genügend Spielraum für das Durchtreten des Propellers geben. Die Kammer wird von hinten an das Schiff herangeschwommen, so daß die Propellerebene etwa in die Gegend der zylindrischen Körper 3 gelangt. Unter gleichzeitigem Verzurren der Befestigungsteile 8 und 9 werden die Schwimmkästen 5 so weit gelenzt, daß sich die Pallung 6 von unten gegen das Schiff 2 legt. Die Schiebeschotte 7 werden dann bis an den Schiffskörper geschoben. Bei laufender Antriebsmaschine des Schiffes umkreist der Propellerstrahl, der sich am Ruder des Schiffes und weiterhin am Strömungsteiler 10 teilt, die zylindrischen Körper 3.
  • Die in den Ecken angeordneten, im Querschnitt dreieckigen Schwimmkästen 5 begünstigen die Zirkulation des Propellerstrahles. Die Bremsflächen 4 werden so weit in den in der Kammer 1 zirkulierenden Wasserstrom gestellt, bis die Belastung der Antriebsmaschine der gewünschten Größe entspricht. Es kann beliebig mit voraus oder rückwärts laufendem Propeller erprobt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Durchführung von Maschinenstandproben auf Schiffen, dadurch gekenn. zeichnet, daß am Schiff (2) eine Kammer (1) lösbar befestigt ist, die den Propeller umschließt, und daß zur Erzielung einer Rundumströmung in den vier Ecken dieser Kammer zu deren Ausrundung dienende flut- und lenzbare Schwimmkästen (5) sowie jeweils in der Mitte jeder Kammerhälfte, etwa in der Propellerkreisebene, ein lotrecht stehender, vorzugsweise zylindrischer Körper (3) und hinter dem Propeller ein Strömungsteiler (10) mit lotrechter Teilkante angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einstellbare Bremsflächen (4) innerhalb der Kammer (1) angeordnet sind.
DEV19140A 1960-08-06 1960-08-06 Vorrichtung zur Durchfuehrung von Maschinen-Standproben auf Schiffen Pending DE1119713B (de)

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DE1119713B true DE1119713B (de) 1961-12-14

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DE (1) DE1119713B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4691560A (en) * 1984-12-04 1987-09-08 Blohm & Voss Ag Method and apparatus for the performance testing of the engine of a ship while the engine is installed in the hull of a ship

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4691560A (en) * 1984-12-04 1987-09-08 Blohm & Voss Ag Method and apparatus for the performance testing of the engine of a ship while the engine is installed in the hull of a ship

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