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DE852049C - Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen jeder Art - Google Patents

Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen jeder Art

Info

Publication number
DE852049C
DE852049C DEG2300D DEG0002300D DE852049C DE 852049 C DE852049 C DE 852049C DE G2300 D DEG2300 D DE G2300D DE G0002300 D DEG0002300 D DE G0002300D DE 852049 C DE852049 C DE 852049C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pontoon
watercraft
docking
lifting mechanism
docked
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG2300D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl-Ing Schoof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Oberhausen AG filed Critical Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority to DEG2300D priority Critical patent/DE852049C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE852049C publication Critical patent/DE852049C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/34Pontoons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B71/00Designing vessels; Predicting their performance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C1/00Dry-docking of vessels or flying-boats
    • B63C1/02Floating docks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen jeder Art Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen, z. B. See- und Binnenschiffen sowie Flugbooten. Zum Trockensetzen derartiger Fahrzeuge ist es bekannt, Schwimmdocks in verschiedenen Formen zu verwenden. Diese bekannten Docks haben den Nachteil, daß sie mit ihrer Gesamtanlage an das gedockte Schiff so lange gebunden sind, bis dieses instand gesetzt und wieder ausgedockt ist. Um bei kleineren bis mittleren Wasserfahrzeugen die gleiche Maschinenanlage auch zum Docken und Instandsetzen weiterer Schiffe verwenden zu können, bevor das erste Schiff wieder ausgedockt ist, hat man ein Schwimmdock gebaut, das als Hebewerk dient. In diesem auch als Mutterdock bezeichneten Hebewerk befindet sich jeweils ein Schwimmponton, auf dem das zu dockende Schiff ruht. Der Schwimmponton ist infolge seiner eigenen Wasserverdrängung imstande, das gedockte Schiff unabhängig vom Hebewerk über. Wasser zu halten. Auf diese Weise kann man mit nur einem Hebewerk bei beliebig vielen abkuppelbaren Pontons ebensoviele Schiffe docken.
  • Diese bekannte Dockvorrichtung hat wiederum den Nachteil, daß die Dockgrube im Hafenbecken verhältnismäßig tief sein muß, da sie dem Tiefgang sowohl des zu dockenden Schiffes als auch zusätzlich des Hebewerkes und, des Tragpontons entsprechen muß. Außerdem ist auch der Werkstoffaufwand bei dieser bekannten Dockvorrichtung noch ziemlich groß.
  • Um beide Nachteile weitgehend zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, den abkuppelbaren Tragponton nicht innerhalb des Hebewerkes, sondern seitlich davon in etwa gleicher Höhe gelenkig anzuordnen. Auf diese Weise wird erreicht, daß der größte Gesamttiefgang der Anlage wesentlich geringer wird, womit auch gleichzeitig eine Werkstoffersparnis verbunden ist, die namentlich bei Spezialfahrzeugen, z. B. Flugbooten, bedeutend sein kann. Diese Dockungseinrichtung bedeutet eine wesentliche Verbesserung des Hebewerkprinzips, da das Mutterdock nicht mehr in seiner Größe von den Abmessungen der zu dockenden Schiffe abhängig ist, sondern seine Dimensionierung nur noch von den beiden Aufgaben bestimmt wird, nämlich das angekuppelte Tragponton mit dem Schiff zu stabilisieren und zu heben. Allerdings muß hierbei das Mutterdock bzw. der Stabilisierungskörper die Heb- und Senkbewegungen des Pontons jeweils mitmachen. Dadurch verlangt auch das Mutterdock eine seinem Gewicht entsprechende Pumparbeit.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Abhängigkeit des Mutterdocks bzw. Stabilisierungskörpers von den lotrechten Bewegungen des Tragpontons zu beseitigen und damit die Pumparbeit für die Gesamtanlage erheblich zu verringern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Tragponton mittels Lenker, vorzugsweise eines Parallelogrammlenkers, an dem Stabilisierungskörper angeschlossen ist. Dadurch, daß das Mutterdock an den lotrechten Bewegungen des Tragpontons nicht mehr teilnimmt, wird die Höhe des Mutterdocks und damit sein Gewicht wesentlich geringer. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Dockgrube nur noch den Abmessungen des Tragpontons zu entsprechen braucht, während der Stabilisierungskörper bei seinem geringen Tiefgang keine besondere Ausbaggerung des Hafenbeckens mehr erfordert.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Dockvorrichtung im Aufriß und Abb. 2 dieselbe im Grundriß.
  • Es bezeichnet i den stabilisierenden Schwimmkörper, der aus drei wasserdichten Einzelschwimmern 2, 3 besteht, die untereinander durch Fachwerk 4 verbunden sind. Auf dem in der Mitte gelegenen Schwimmer 3 befindet sich das Führerhaus 5. An den beiden symmetrisch angeordneten Schwimmern a befinden sich die im Grundriß dreieckförmigen Parallelogrammlenker 6, die aus statischen Gründen durch Streben 7 versteift werden . können. Die mit Abstand übereinander angeordneten Lenker 6 sind durch gelenkig angeschlossene Verbindungsglieder 8 miteinander verbunden. Die Parallelogrammlenker 6 können in jeder gewünschten Lage durch eine Hebevorrichtung, z. B. einen Flaschenzug 9, gehalten werden, der an einem am Stabilisierungskörper 2 angebrachten kranartigen Ausleger io befestigt ist. An den freien Enden der Lenker 6 wird der jeweils zum Docken benutzte Tragponton i i an den Punkten 12, 13 abnehmbar angeschlossen; die Form des Pontons ii ist der Größe und Gestalt des zu dockenden Fahrzeuges angepaßt. An der Anlenkungsseite des Pontons i i sind zwei Einstiegschächte 14 vorgesehen, die auch bei abgesenktem Ponton i i aus dem Wasser ragen. Diese Einstiegschächte dienen gleichzeitig als Festpunkte zum Zentrieren des zu dockenden Fahrzeuges.
  • Bei Verwendung von Pumpen zum Lenzen des Pontons i i, die ohne Selbstansaugung arbeiten, sind an dem Stabilisierungskörper i an geeigneter Stelle besondere wasserdichte Pumpenschächte 15 angebracht, in denen die notwendigen Lenzpumpen in einer Wassertiefe stehen, die der tiefsten Stellung des abgesenkten Tragpontons i i entspricht. Die Pumpenschächte 15 sind zweckmäßig abnehmbar eingerichtet, so daß sie bei Instandsetzungsarbeiten oder bei Dockung des Stabilisierungskörpers i entfernt werden können. Die Verbindung zwichen den Pumpenschächten 15 und dem Innern des Pontons i i geschieht durch bewegliche Leitungen, die den Bewegungen des Pontons i i beim Heben und Senken desselben folgen können.
  • Beim Docken eines Fahrzeuges wird der Tragponton i i auf die dem Schiffstiefgang entsprechende Wassertiefe durch Fluten der Pontonzellen abgesenkt, wie durch die gestrichelte Lage des Pontons i i angedeutet ist. Alsdann wird das zu dockende Fahrzeug auf den Ponton verholt und darauf fixiert. Durch anschließendes Auspumpen der Pontonzellen wird der Tragponton i i mitsamt dem darauf befindlichen Fahrzeug gehoben und letzteres auf diese Weise trockengesetzt. Sobald das Tragpontondeck mit einem gewissen Freibord aus dem Wasser ragt, hat es genügend Eigenstabilität, so daß es von den Lenkern 6 abgekuppelt und für sich verholt werden kann. Der Stabilisierungskörper i ist nunmehr zum Anschluß des nächsten Pontons frei.
  • Der Stabilisierungskörper i kann gegebenenfalls aus einem zusammenhängenden Schwimmer bestehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen jeder Art, die aus einem Hebewerk und einem seitlich daran angelenkten abkuppelbaren Tragponton besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkige Verbindung zwischen Tragponton (i i) und dem. Hebewerk (i) aus einem Lenkersystem, vorzugsweise einem Gelenkparallelogramm (6) besteht, das eine Bewegung des Tragpontons (i i) in den Lotrechten gegenüber dem Hebewerk (i) ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkparallelogramm (6) mittels einer am stabilisierenden Schwimmkörper (i) vorgesehenen Hebevorrichtung (9, io) in jeder gewünschten und der Schwimmlage des Tragpontons (i i) entsprechenden Höhe gehalten werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gclreunzcichnet, claß nahe den Anlenkungspunkten (12, 13) des Tragpontons besondere I?iilstiegschä chte (14) vorgesehen sind, die gegebenenfalls zum Fixieren des zu dockenden Wasserfahrzeuges dienen. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dali am stabilisierenden Schwimmkörper (1) vorzugsweise abnehmbar eingerichtete Pumpenschächte (15) angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: Handbuch der Ingenieurwissenschaften, ,4. Auf]., 3. Teil, 1I. Bd., Leipzig IgI2, S. 538/39 britische Patentschrift Nr. 2736/1871.
DEG2300D 1942-11-15 1942-11-15 Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen jeder Art Expired DE852049C (de)

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DEG2300D DE852049C (de) 1942-11-15 1942-11-15 Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen jeder Art

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DEG2300D DE852049C (de) 1942-11-15 1942-11-15 Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen jeder Art

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DE852049C true DE852049C (de) 1952-10-09

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DEG2300D Expired DE852049C (de) 1942-11-15 1942-11-15 Vorrichtung zum Docken von Wasserfahrzeugen jeder Art

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DE (1) DE852049C (de)

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