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DE1119433B - Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen

Info

Publication number
DE1119433B
DE1119433B DES64457A DES0064457A DE1119433B DE 1119433 B DE1119433 B DE 1119433B DE S64457 A DES64457 A DE S64457A DE S0064457 A DES0064457 A DE S0064457A DE 1119433 B DE1119433 B DE 1119433B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amine
formula
monoazo
compound
mol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64457A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Jakob Benz
Dipl-Chem August Schweizer
Dr Walter Wehrli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE1119433B publication Critical patent/DE1119433B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • C09B62/08Azo dyes
    • C09B62/085Monoazo dyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel worin die beiden x einen niedrigmolekularen, gegebenenfalls substituierten Alkyl- (Methyl, Äthyl) oder Alkoxyrest (Methoxy, Äthoxy) oder ein Halogenatom, vorzugsweise Chlor oder Brom, R den mindestens ein reaktionsfähiges, an ein Kohlenstoffatom gebundenes Halogenatom, vorzugsweise Chlor oder Brom, tragenden Rest einer symmetrischen Triazinverbindung und A den Rest einer Azokomponente bedeuten. Die Monoazofarbstoffe werden erhalten, wenn man 1 Mol der Diazoverbindung aus einem Amin der allgemeinen Formel worin die beiden x und R die obengenannten Bedeutungen besitzen, mit 1 Mol einer Azokomponente kuppelt und den erhaltenen Monoazofarbstoff, wenn der Rest R noch zwei reaktionsfähige Halogenatome ,aufweist, gegebenenfalls mit Ammoniak oder einem Amin umsetzt. Eine zweite Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, daß man 1 Mol einer Monoazoverbindung der allgemeinen Formel worin die beiden x und A die obengenannten Bedeutungen besitzen, mit 1 Mol einer symmetrischen Triazinverbindung, welche mindestens zwei reaktionsfähige, an Kohlenstoffatome gebundene Halogenatome trägt, kondensiert und den erhaltenen Monoazofarbstoff, wenn der ankondensierte Rest der symmetrischen Triazinverbindung noch zwei reaktionsfähige Halogenatome aufweist, gegebenenfalls mit Ammoniak oder einem Amin umsetzt.
  • Symmetrische Triazinverbindungen mit mindestens zwei reaktionsfähigen, an Kohlenstoffatome gebundenen Halogenatomen, wie sie - einerseits in der ersten Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung der als Ausgangsstoffe verwendeten Amine der allgemeinen Formel (11) und anderseits in der zweiten Ausführungsform des Verfahrens zur Anwendung gelangen, sind beispielsweiseCyanurchlorid,Cyanurbromid,2-Methyl-oder 2-Phenyl-4,6-dichlortriazin sowie primäre Kondensationsprodukte aus Cyanurchlorid bzw. Cyanurbromid und Ammoniak oder Aminen.
  • Geeignete Amine, welche mit Cyanurchlorid oder -bromid die erwünschten primären Kondensations- worin x die obengenannte Bedeutung besitzt, mit einer mindestens zwei bewegliche Halogenatome enthaltenden symmetrischen Triazinverbindung des vorstehend beschriebenen Typus in schwach saurem wäßrigem Medium bei Temperaturen zwischen 0 und 20'C gewonnen. Als Diaminodiphenylverbindungen der genannten Art eignen sich beispielsweise 4,4'-Diamino - 2,2'-dimethyl - 1, l' - diphenyl - 5 - stilfonsäure, 4,4'-Diamino-2,2'-diäthyl-1,1'-diphenyl-5-sulfonsäure, 4,4'-Diamino-2,2'-dichlor-1,1'-diphenyl-5-sulfonsäure, 4,4'-Diamino-2,2'-dibrom-1, l'-diphenyl- 5 - sulfonsäure und 4,4-Diamino-2,2'-dimethoxy-1,1'-diphenyl-5-sulfonsäure.
  • Die Überführung der nach der ersten Ausführungsform des Verfahrens zur Anwendung gelangenden Amine der allgemeinen Formel (II) in ihre Diazoverbindungen erfolgt nach den in der Azofarbstoffchemie bekannten Verfahren, beispielsweise in wäßriger Lösung oder Suspension mittels Salzsäure und Natriumnitrit bei Temperaturen zwischen 0 und 20'C. Je nach der Art der Azokomponente wird die Kupplung im sauren, neutralen oder alkalischen Medium durchgeführt.
  • Als Azokomponente eignet sich eine große Zahl von kupplungsfähigen aliphatischen und aromatischen Verbindungen. Von besonderem Interesse sind erfindungsgemäß 1-Aryl-3-alkyl-5-pyrazolone und deren wasserlösliche Derivate, Hydroxynaphthalinsulfonsäuren, Aminonaphthalinsulfonsäuren und Aminohydroxynaphthalinsulfonsäuren.
  • Die in der zweiten Ausführungsform des Verfahrens zur Anwendung gelangenden Aminoazofarbstoffe der allgemeinen Formel (III) lassen sich beispielsweise aus der entsprechenden 2,2'-disubstituierten 4,4'-Diaminodiphenyl-5-sulfonsäure durch Monoacylierung der 4'-ständigen Aminogruppe, Diazotierung der erhaltenen 4'-Acylamino-4-aminodiphenyl-5-sulfonsäure, produkte liefern, sind z.B. Methylamin, Dimethylamin, Äthylamin, Diäthylamin, 2-Hydroxyäthylamin, Di-(2-hydroxyäthyl)-amin, n-Propylamin, Isopropylamin, 2- oder 3-Hydroxypropylamin, 3-Methoxypropylamin, 3- oder 4-Methoxybutylamin, 2-Äthoxyäthylamin, Aminobenzol, N-Methyl- oder N-Äthylaminobenzol sowie Amine mit wasserlöslichmachenden Gruppen, wie 1-Aminobenzol-3- oder -4-sulfonsäure, 1-Aminobenzol-2-, -3- oder -4-carbonsäure, 1-Aminobenzol-3-oder -4-sulfonsäureamide und 1-Amino-3- oder -4-methylsulfonylbenzole sowie Aminoessigsäure und 2-oder 3- Aminopropionsäure.
  • Die in der ersten Ausführungsform des Verfahrens zur Anwendung gelangenden Amine der allgemeinen Formel (II) werden beispielsweise durch Umsetzung von Diaminodiphenylverbindungen der allgemeinen Formel Kupplung der erhaltenen Diazoverbindung mit der Azokomponente zum entsprechenden Acylaminomonoazofarbstoff und Verseifung der Acylaminogruppe herstellen.
  • Die Umsetzung dieser Aminoazofarbstoffe mit einer der vorstehend beschriebenen symmetrischen Triazinverbindung, welche mindestens zwei reaktionsfähige Halogenatome enthält, wird vorteilhaft in schwach saurem bis neutralem wäßrigem Medium bei einem pn-Wert zwischen 3 und 7 ausgeführt. Die Umsetzungstemperatur ist hauptsächlich von der Reaktionsfähigkeit der Triazinverbindung abhängig und variiert zwischen 0 und 80'C.
  • Enthalten die nach beiden Ausführungsformen des Verfahrens hergestellten Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel (I) noch zwei reaktionsfähige Halogenatome ' so kann gegebenenfalls das eine dieser Halogenatome gegen Ammoniak oder gegen ein aliphatisches oder aromatisches, gegebenenfalls substituiertes primäres oder sekundäres Amin ausgetauscht werden. Dieser Austausch wird vorzugsweise in schwach saurem bis neutralem wäßrigem Medium bei Temperaturen zwischen 20 und 70'C vorgenommen. Die gleichen Amine, welche zur Herstellung der primären Kondensationsprodukte aus Cyanurchlorid oder -bromid verwendet werden, eignen sich auch für den Austausch.
  • Die nach diesem Verfahren hergestellten Monoazofarbstoffe eignen sich zum Färben, Klotzen und Bedrucken von Fasern tierischer und pflanzlicher Herkunft, z. B. Wolle, Seide, Leder und Baumwolle, von Fasern aus regenerierter Cellulose, von animalisierten Cellulosefasern, von synthetischen Polyamidfasern sowie von Gemischen dieser Fasern. Die Farbstoffe zeichnen sich durch die Brillanz des Farbtons ihrer Färbungen aus. Die Färbungen auf Cellulosefasern sind licht-, wasch-, wasser- und schweißecht. Die Färbungen auf Wolle, Seide und synthetischen Polyamidfasern sind licht-, wasch-, wasser-, walk-, schweiß- und trockenreinigungsecht.
  • In der Waschechtheitsprobe bei 60'C beispielsweise bluten die Wollfärbungen sowohl auf Wolle wie auf Baumwolle deutlich weniger ab als die nächstvergleichbaren, mit den aus der deutschen Patentschrift 959748 bekannten Monoazofarbstoffen hergestellten Wollfärbungen.
  • Dank der Anwesenheit von mindestens einem beweglichen Halogenatom im Triazinrest reagiert das Farbstoffmolekül mit der Faser unter Bildung einer stabilen Verbindung zwischen dem Farbstoff und der Faser. Die Reaktion der beweglichen Halogenatome mit den reaktionsfähigen Wasserstoffatomen der aminogruppenhaltigen Fasern geschieht schon im sauren pH-Bereich, während bei den hydroxylgruppen-InaWigen Fasern die Anwesenheit von Alkalien, wie Natriumearbonat oder -bicarbonat, für eine glatte Reaktion von ausschlaggebender Bedeutung ist. Die Farbstoffe, welche zwei bewegliche Halogenatome enthalten, können sich mit den Fasern schon bei Zimmertemperatur oder mäßig erhöhter Temperatur, z. B. bei etwa 40'C, verbinden, während die Farbstoffe, welche nur ein bewegliches Halogenatom enthalten, bei einer höheren Temperatur, z. B. 60'C oder mehr, fixiert werden.
  • In den Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Beispiel 1 22Teile des primären Kondensationsproduktes der allgemeinen Formel (II), erhalten aus 1 Mol Cyanurchlorid und 1 Mol 4,4'-Diamino--7,2'-dimethyl-1,1'-diphenyl-5-sulfonsäure, werden in 300 Teilen eiskaltem Wasser suspendiert und mit 14 Teilen 300/,iger Salzsäure und einer konzentrierten wäßrigen Lösung von 3,5 Teilen Natriumnitrit bei 0 bis 5' diazotiert. Die erhaltene Diazoverbindung kuppelt man bei 0 bis 5' mit 12 Teilen 2-Amino-8-hydroxynaphthalin-6-sulfonsäure, welche in 100 Teilen kaltem Wasser suspendiert sind, indem das Reaktionsgemisch durch portionenweises Eintragen von kristallisiertem Natriumacetat kongoneutral gestellt wird. Nach Beendigung der Farbstoffbildung fällt man den Farbstoff durch Zugabe von Natriumchlorid aus und filtriert ihn ab. Man wäscht den Filterrückstand mit wäßriger Natriumchloridlösung gut aus und trocknet ihn hierauf im Vakuum bei 40 bis 50'. Der erhaltene Farbstoff ist in gemahlenem Zustand ein braunes Pulver, welches sich in Wasser mit roter Farbe löst.
  • Zum Färben verfährt man beispielsweise wie folgt: In ein Färbebad, welches aus 5000 Teilen Wasser, 2 Teilen des oben beschriebenen Farbstoffs, 4 Teilen Eisessig und 2 bis 3 Teilen eines handelsüblichen, nicht ionogenen Egalisiermittels besteht, bringt man bei 50' 100 Teile Wolltuch ein, erwärmt innerhalb 30 Minuten zum Sieden und färbt 1 Stunde bei Siedetemperatur. Hierauf wird das Färbegut mit Wasser gespült und getrocknet. Die erhaltene rote Färbung ist sehr gut licht-, wasch-, walk- und schweißecht.
  • Beispiel 2 9,2 Teile Cyanurchlorid werden in 100 Teilen Wasser und 100 Teilen Eis suspendiert. Unter kräftigem Rühren läßt man eine neutrale Lösung von 26,3 Teilen des Aminomonoazofarbstoffes der allgemeinen Formel (III), erhalten durch Kuppeln der Diazoverbindung ausl Mol4'-Acetylamino-4-amino-2,2'-dimethyl-1,1'-di# phenvl-5-sulfonsäure mit 1 Mol 1-Hydroxynaphthalin# 4-sulionsäure und anschließende Abspaltung der Acetylgruppe, in 300 Teilen Wasser bei 0' zufließen; Hierbei hält man den pH-Wert des Reaktionsmediums durch Zugabe von 15prozentiger Natriumcarbonatlösung stets zwischen 3 und 4. Das Kondensationsprodukt fällt man mit Natriumchlorid aus, filtriert es ab, und reinigt es mit Natriumchloridlösung. Man trocknet den Farbstoff im Vakuum bei 40 bis 50'. Er ist in gemahlenem Zustand ein rotbraunes Pulver, welches sich in Wasser mit scharlachroter Farbe löst. Beispiel 3 9,2 Teile Cyanurchlorid werden in 100 Teilen Wasser und 100 Teilen Eis suspendiert. Unter kräftigem. Rühren läßt man bei 0' eine neutrale Lösung von 8,65 Teilen 1-Aminobenzol-3-sulfonsäure in 100 Teilen Wasser zufließen. Gleichzeitig hält man durch regelmäßige Zugabe einer wäßrigen Natriumcarbonatlösung den pn-Wert der Reaktionsmischung zwischen 3 und 4. Nach der Umsetzung fügt man eine konzentrierte wäßrige Lösung von 26 Teilen des Aminomonoazofarbstoffes hinzu, den man durch Kuppeln der Diazoverbindung aus 1 Mol 4'-Acetylamino-4-amino-2,2'-dimethyl-1,1'-diphenyl-5-sulfonsäure mit 1 Moll-(2'-Chlor-6#-methylphonyl)-3-methyl-5-pyrazo-Ion und Verseifen der Acetylaminogruppe erhält, und rührt die Reaktionslösung bei 40 bis 50'. Durch Zugabe von Natriumcarbonat wird der PH-Wert der Reaktionslösung stets zwischen 4 und 5 gehalten. Nach der Umsetzung fällt man das Kondensationsprodukt mit Natriumchlorid aus der Lösung aus, filtriert es ab und trocknet den Farbstoff im Vakuum bei 40 bis 50-. In gemahlener Form ist er ein orangefarbenes Pulver, welches sich in Wasser mit gelber Farbe löst. Druckvorschrift Eine Druckpaste der Zusammensetzung:
    40 Teile des nach dem Verfahren des Beispiels 3
    erhältlichen Farbstoffes,
    100 Teile Harnstoff,
    380 Teile Wasser,
    450 Teile 40/,ige Natriumalginatverdickung,
    10 Teile 1-nitrobenzol-3-sulfonsa-uresNatriumund
    20 Teile Natriumcarbonat
    1000 Teile
    wird auf ein Baumwollgewebe gedruckt und der Druck getrocknet. Anschließend behandelt man das Gut 5 Minuten trocken bei 150'. Hierauf wird das Gewebe vorerst kalt, dann warm gespült, 15 Minuten kochend geseift und wiederum warm und zuletzt kalt gespült. Man erhält einen brillanten und waschechten gelben Druck.
  • In der nachfolgenden Tabelle sind weitere Monoazofarbstoffe der Formel (1) aufgeführt- sie sind durch die Symbole R, A und x, durch das gefärbte Material und durch den Farbton der erhaltenen Färbung gekennzeichnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man 1 Mol der Diazoverbindung aus einem Amin der allgemeinen Formel worin die beiden x einen niedrigmolekularen, gegebenenfalls substituierten Alkyl- oder Alkoxyrest oder ein Halogenatom und R den mindestens ein reaktionsfähiges, an ein Kohlenstoffatom gebundenes Halogenatom tragenden Rest einer symmetrischen Triazinverbindung bedeuten, mit 1 Mol einer Azokomponente kuppelt und den erhaltenen Monoazofarbstoff, wenn der Rest R noch zwei reaktionsfähige Halogenatome aufweist, gegebenenfalls mit Ammoniak oder einem Amin umsetzt.
  2. 2. AbänderungdesVerfahrens gemäßAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß man 1 Mol einer Monoazoverbindung der allgemeinen Formel worin die beiden x einen niedrigmolekularen, gegebenenfalls substituierten Alkyl- oder Alkoxyrest oder ein Halogenatom und A den Rest einer Azokomponente bedeuten, mit 1 Mol einer symmetrischen Triazinverbindung, welche mindestens zwei reaktionsfähige, an Kohlenstoffatome gebundene Halogenatome trägt, kondensiert und den erhaltenen Monoazofarbstoff, wenn der ankondensierte Rest der symmetrischen Triazinverbindung noch zwei reaktionsfähige Halogenatome aufweist, gegebenenfalls mit Aminoniak oder einem Amin umsetzt. 3. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Amin der Formel (II) bzw. eine Monoazoverbindung der Formel (111) verwendet, in welcher die beiden x für Methylreste stehen. 4. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Amin der Formel (II) bzw. eine Monoazoverbindung der Formel (III) verwendet, in welcher die beiden x für Methoxyreste stehen. 5. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Amin der Formel (II) bzw. eine Monoazoverbindung der Formel (III) verwendet, in welcher die beiden x für Chloratome stehen. 6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Amin der Formel (11) verwendet, in welchem R für den Rest des Cyanurchlorids oder eines Monokondensationsproduktes aus Ainmoniak oder einem Amin mit Cyanurchlorid steht. 7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als symmetrische Triazinverbindung Cyanurchlorid oder ein Monokondensationsprodukt aus Ammoniak oder einem Amin mit Cyanurchlorid verwendet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 959 748. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind zwei Färbetafeln mit Erläuterungen ausgelegt worden.
DES64457A 1958-08-20 1959-08-14 Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen Pending DE1119433B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959748C (de) * 1953-08-10 1957-03-14 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe

Patent Citations (1)

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DE959748C (de) * 1953-08-10 1957-03-14 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe

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