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DE1119263B - Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylurethane - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylurethane

Info

Publication number
DE1119263B
DE1119263B DER25910A DER0025910A DE1119263B DE 1119263 B DE1119263 B DE 1119263B DE R25910 A DER25910 A DE R25910A DE R0025910 A DER0025910 A DE R0025910A DE 1119263 B DE1119263 B DE 1119263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toluenesulfonyl
ester
ethyl
acid
carbamic acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER25910A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Albert Heymons
Dr-Ing Horst Liebig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Riedel de Haen AG
Original Assignee
Riedel de Haen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Riedel de Haen AG filed Critical Riedel de Haen AG
Priority to DER25910A priority Critical patent/DE1119263B/de
Publication of DE1119263B publication Critical patent/DE1119263B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylurethane Es istbekannt, daßN-Arylsulfonylureth;ine, N-Naphthyl-(2)-, N-5,6,7,8-Tetrahydronaphthyl-(2)-, N-Phenylalkyl-, N-Alkyl-, N-Cycloalkyl- und N-Cycloalkylalkylurethane der allgemeinen Formel R, --SOz-NH-COO-R3 in der R, einen gegebenenfalls substituierten Phenyl-, Naphthyl-(2)- oder 5,6,7,8-Tetrahydronaphthyl-(2)-rest, einen Phenylalkylrest mit höchstens 10 Kohlenstoffatomen oder einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkylrest mit höchstens 8 Kohlenstoffatomen bedeutet und R3 eine aliphatische Kohlenwasserstoffkette mit höchstens 8 Kohlenstoffatomen oder einen Aralkylrest mit einem Alkylenrest von 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen niedermolekularen Alkoxyalkylrest darstellt, eine Senkung des Blutzuckerwertes bewirken. Man stellte dabei fest, daß der blutzuckersenkende Effekt von der Länge des Kohlenstoffrestes R3 entscheidend beeinflußt wird: Ein Optimum wird bei einer Kohlenstoffkette mit etwa 4 C-Atomen. erreicht, während bei längerer Kohlenstoffkette die Wirksamkeit schnell abfällt.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß die blutzuckersenkende Wirksamkeit nicht, wie man bisher annahm, am Sulfonylurethane mit niedermolekularen RS-Resten geknüpft ist, sondern daß bei Verbindungen der allgemeinen Formel R,-S02-NH-COO-R, wieder eine starke blutzuckersenkende Wirkung auftritt, wenn in dieser Formel R, einen gegebenenfalls substituierten Phenyl-, Alkyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-, Naphthyl-(2)-, 5,6,7,8-Tetrahydronaphthyl-(2)- oder Phenylalkylrest und R, einen Cyclopentanopolyhydrophenanthrenrest, der vornehmlich eine bis drei Hydroxylgruppen in den Ringen oder in einer C,7-Seitenkette und außerdem Keto- oder Carboxylgruppen enthalten kann, bedeutet.
  • Bei oraler Applikation besitzen diese neuen Verbindungen eine geringe Toxizität und verursachen, wie aus nachstehender Tabelle zu ersehen ist, schon in sehr geringer Molkonzentration eine starke Blutzuckersenkung, die der Wirkung bekannter oraler Antidiabetica überlegen ist.
  • Die Verbindungen können als solche oder in Form ihrer anorganischen oder organischen Salze bzw. in Gegenwart von Salzbildnern angewandt werden.
  • Die Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt nach an sich üblichen Methoden. So kann man die entsprechenden Sulfonylisocyanate, Sulfonylurethane
    Blut-
    zuk- Zeit-
    mMo1 ker-
    Ver- Mole- De faktor
    bin- kular- Testtier sis der @er- sen-
    dung gewicht bindung kende
    Wir- in
    mg/ kung Stun-
    kg pro kg °/o den
    Ratten 25 0,0422 5 6
    desgl. 50 0,0844 12 6
    1 592 desgl. 100 0,169 36 6
    desgl. 200 0,338 36 6
    Kaninchen 200 0,338 30 6
    605,78{ Ratten 100 0,165 18 6
    1I
    desgl. 200 0,330 25 6
    111 583,6 desgl. 200 0,343 10 6
    IV 583,6 desgl. 200 0,343 7,5 6
    V 871,97 Kaninchen 100 0,1147 31 6*
    VI 815,1 desgl. 100 0,1227 24 6
    VII 613,8 Ratten 100 0,1629 36 4
    * Die Verbindung V wirkte 2 bis 24 Stunden.
    In der Tabelle bedeutet I = p-Toluolsulfonylcarbaminsäureester des 3oc,7cc,12a,24-Tetrahydroxycholans; 1I = p-Toluolsulfonylcarbaminsäureester der Cholsäure; III = p-Toluolsulfonylcarbaminsäureester des Cholesterins; IV = Natriumsalz von HI; V = Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureester; VI = Di-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäureester; VII = Natriumsalz des N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureesters.
    An weißen Mäusen gemessene Toxizitäten
    Verbindung LDso
    Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)carbaminsäureester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . > 10 g/kg
    Bekannte Vergleichsverbindung:
    N-(p-Toluolsulfonyl)-N'-n-butylbarnstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2,4 g/kg
    Bakteriostatische Wirkung
    Hemmwirkung trat bei folgenden Konzentrationen ein
    Verbindung Escherichia Coli »Bu« Coli »He« Coli »La« I CoH »Wü«
    coli 24
    Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbamin-
    säureester* ........................ 1:50 1:50 1:50 1:50 1:25
    Di-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäure-
    ester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 : 100 k.H. 1 : 100 k.H.
    Na-Salz des N-(p-Toluolsidfonyl)-carb-
    aminsäureesters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 : 100 k.H. 1 : 100 k.H.
    Bekannte Vergleichsverbindung:
    N-(p-Toluolsulfonyl)-N'-n-butyl-
    harnstoff......................... 1:50 1:50 1:50 i 1:50 1:50
    * Die Testung erfolgte mit den Triäthanolamin-Salzen, um eine genügende Löslichkeit der Verbindungen in der Nährbouillon zu
    gewährleisten.
    Der Zusatz »k. H.« bedeutet, daß bei diesen Konzentrationen noch keine Wachstumshemmung zu bemerken war.
    oder Sulfonylharnstoffe mit dem Cyclopentanopolyhydrophenanthrenalkohol umsetzen oder aber die entsprechenden Sulfonamide mit dem Chlorkohlensäureester der Hydroxycyclopentanopolyhydrophenanthrene zur Reaktion bringen. Falls die alkoholische Komponente, wie beispielsweise die Cholsäure, außerdem eine Carboxylgruppe enthält, so wird diese zweckmäßig vor der Umsetzung in üblicher Weise geschützt, z. B. durch Veresterung.
  • Beispiel 1 10 g Cholesterin, 7 g N-p-Toluolsulfonyl-carbaminsäureäthylester und 50 ml trockenes Pyridin werden 14 Stunden auf 125 bis 135°C erwärmt. Nach dem Abkühlen wird die Reaktionsmischung mit 500 ml Wasser verdünnt. Dann werden 100 ml 25°/jge Salzsäure zugesetzt. Das Rohprodukt wird abgesaugt und aus 96°/oigem Alkohol und danach aus Benzol umkristallisiert. Man erhält 4 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester vom Schmelzpunkt 192 bis 193'C.
  • Beispiel 2 38,7 g Cholesterin und 24,3g N-p-Toluolsulfonylcarbaminsäureäthylester werden unter zeitweiligem Umrühren auf 120 bis 140°C erhitzt. Nachdem zunächst eine klare Schmelze erhalten wird, beginnt sich nach 11/2 Stunden p - Toluolsulfonylcarbaminsäurecholesterylester abzuscheiden. Nach weiteren 21/2 Stunden wird die inzwischen erstarrte Schmelze abgekühlt. Das Rohprodukt wird dann aus etwa 180 ml Benzol umkristallisiert. Man erhält 35,8 g = 610/, der Theorie N - (p - Toluolsulfonyl) - ca rbaminsäurecholesterylester vom Schmelzpunkt 193'C. Nach Aufarbeitung der Mutterlauge werden noch weitere 14,3 g der Verbindung erhalten, so daß die Gesamtausbeute etwa 85 °/o der Theorie beträgt. Analyse Berechnet ... C 72,0, H 9,2, S 5,49,N 2,4; gefunden ... C 71,60,H 9,06, S 5,36,N 2,29.
  • [a]D = -31,9° (c = 2,099; Chloroform). Beispiel 3 19,3g Cholesterin werden in 215m1 Chloroform mit 9,9g Phosgen 5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Dann wird zur Entfernung überschüssigen Phosgens 2 Stunden trockener Stickstoff durch die Reaktionsmischung geleitet. Es bildet sich der Chlorkohlensäureester des Cholesterins. 8,6g p-Toluolsulfamid und 18 g geglühtes Kaliumcarbonat werden in 100 ml Aceton 3 Stunden gekocht. Dann wird die Chloroformlösung des Chlorkohlensäurecholesterylesters zugesetzt und die Reaktionsmischung 4 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach Stehenlassen über Nacht werden die ausgefallenen Salze abfiltriert und mit 200 ml Wasser ausgekocht. Das abgeschiedene schwerlösliche Kaliumsalz des N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylesters wird dann mit 25°/oiger Salzsäure zerlegt. Der abgeschiedene N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus Benzol umkristallisiert. Man erhält N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester; F. 192 bis 193'C.
  • 15 g N - (p - Toluolsulfonyl) - carbaminsäurecholesterylester werden in 250 ml Chloroform gelöst. Zu dieser Lösung wird eine äquivalente Menge von Na-Methylat in Methylalkohol zugesetzt. Nach kurzer Zeit kristallisiert das Na-Salz des N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylesters aus. Das Salz ist relativ schwer löslich in Wasser.
  • Beispiel 4 32 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester und 57,7 g Cholsäureäthylester werden unter häufigem Umrühren 5 Stunden auf 125 bis 130°C erhitzt. Die erhaltene Schmelze erstarrt beim Abkühlen glasartig. Zur Erzielung eines leicht pulverisierbaren Produktes wird die Schmelze in Alkohol aufgenommen und das Lösungsmittel abdestilliert. Der verbleibende amorphe Rückstand wird gepulvert und mit 3 Äquivalenten In-Natronlauge zur Verseifung des Äthylesters 1/4 Stunde gekocht. Dann wird freie Säure mit Salzsäure ausgefällt, abgesaugt und bei 100°C getrocknet. Die Verbindung gibt leicht Lösungsmitteladdukte. Man erhält den N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureester der Cholsäure. Analyse: Berechnet ... C 63,5, H 7,8, N 2,3; gefunden ... C 63,53,H 8,04,N 2,34: IR-Spektrum Nr. 1: 1,98 mg in 300,12 mg KBr. Zur Testung gelangte eine Lösung des Dinatriumsalzes der Verbindung in Wasser. Das Dinatriumsalz ist gut wasserlöslich. Beispiel 5 1,7 g 3x,7x,12x,24-Tetrahydroxycholan und 1,4 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester werden in 10 ml wasserfreiem Pyridin 9 Stunden auf 130 bis 140°C erhitzt. Das Pyridin wird dann am Wasserstrahlpumpenvakuum abdestilliert. Der verbleibende sirupöse Rückstand wird in verdünntem Ammoniak gelöst, die Lösung klar filtriert und der freie Ester mit Salzsäure gefällt, abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Zur Entfernung nicht umgesetzten N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylesters wird das Produkt mit Benzol ausgekocht, erneut filtriert und getrocknet. Man erhält den N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des 3x,7x,12x,24-Tetrahydroxycholans.
  • IR-Spektrum Nr. 2: 2,39 mg in 300,22 mg KBr. Zur Testung gelangte die Natriumsalzlösung der Verbindung in Wasser. Beispiel 6 32 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester und 57,7 g Cholsäureäthylester werden unter häufigem Umrühren 5 Stunden auf 125 bis 130°C erhitzt. Die erhaltene Schmelze erstarrt beim Abkühlen glasartig. Zur Erzielung eines leicht pulverisierbaren Produktes wird die Schmelze in Alkohol aufgenommen und das Lösungsmittel abdestilliert. Der verbleibende amorphe Rückstand wird gepulvert und mit 3 Äquivalenten in Natronlauge zur Verseifung des Äthylesters 1/4 Stunde gekocht. Dann wird die freie Säure mit Salzsäure ausgefällt, abgesaugt und bei 100°C getrocknet. Die Verbindung gibt leicht Lösungsmitteladdukte. Man erhält den N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureester der Cholsäure.
  • Analyse Berechnet .... C 63,5, H 7,8, N 2,3; gefunden .... C 63,53, H 8,04, N 2,34. Zum Test gelangte eine Lösung des Dinatriumsalzes der Verbindung in Wasser. Das Dinatriumsalz ist gut wasserlöslich.
  • Beispiel 7 11,7g p-Toluolsulfamid und 19,3g wasserfreies Kaliumcarbonat wurden in Aceton 5 Stunden gekocht. Nach Zusatz von 17 g 3x-Chlorcarbonyloxy-7x,12x-dihydroxycholansäureäthylester wurde 6 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und dann 2 Stunden am Rückfluß gekocht. Nach Abdestillieren des Acetons wurde der Rückstand mit verdünnter Schwefelsäure zersetzt und mit Essigester extrahiert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels wird in Chloroform aufgenommen, das nacheinander mit 10 °/oiger wäßriger Ammoniaklösung, mit verdünnter Salzsäure und mit Wasser extrahiert wurde. Nach Abdestilheren des Chloroforms wurde der Rückstand in wäßriger alkoholhaltiger Natronlauge gelöst und mit Benzol extrahiert. Die alkalische Lösung wird angesäuert, das ausfallende Öl in Chloroform aufgenommen, dieses neutral gewaschen und abdestilliert. Der Rückstand erstarrt beim Anreiben mit Gasolin. Man erhält 7,3 g 3x-N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des Cholsäureäthylesters; F. 86 bis 92°C. [x]" = +38° (c = 1,92; Alkohol). Beispiel 8 17,5 g Cholsäureäthylester und 38,9 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester wurden 5 Stunden auf 100 bis HO' C erhitzt. Nach demAbkühlen wird die Schmelze in Chloroform gelöst und mit 10 °/aiger Ammoniaklösung extrahiert. Die Chloroformschicht wird getrocknet und eingedampft, der Rückstand mit verdünnter Salzsäure und Essigester versetzt und die Essigesterschicht eingedampft. Der Rückstand wird in Benzol gelöst und der Di-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des Cholsäureäthylesters durch Zusatz von Gasolin gefällt. Man erhält 11 g Di-N- (p - toluolsulfonyl) - carbaminsäureester des Cholsäureäthylesters; F. 140 bis 142°C. Äquivalentgewicht Berechnet .... 415,5; gefunden .... 413.
  • [x]ö = -j-32,01° (c = 3,03; Essigester). C42HssO11N2S2 (M = 831,03): Berechnet .... C 60,7, H 7,04, N 3,37; gefunden .... C 59,9, H 6,97, N 3,72. 100g D-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des Cholsäureäthylesters wurden mit 480 ml 1 n-Natronlauge 2 Stunden erhitzt. Die rohe Säure wurde mit verdünnter Salzsäure gefällt und in Essigester aufgenommen. Nach Trocknen und Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man 79 g Di-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäureester der Cholsäure. Das Produkt enthält 1/2 Mol C H3 C O O C2 H5; F. 135 bis 140°C. Äquivalentgewicht: Berechnet .... 282,3; gefunden .... 279,5. Beispiel 9 0,03 Mol Cholsäureäthylester und 0,15 Mol N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester werden 21/2 Stunden auf 100'C erhitzt. Die erhaltene Schmelze wird in Ammoniak gelöst und mit Essigester extrahiert. Die ammoniakalische Schicht wird angesäuert, das ausfallende Öl in Essigester aufgenommen, dieser getrocknet und abdestilliert. Der glasig erstarrende Rückstand wird in Benzol aufgenommen und dann mit Gasolin der Tri-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureester des Cholsäureäthylesters ausgefällt. Man erhält 25 g Tri-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureester des Cholsäureäthylesters. Äquivalentgewicht: Berechnet .... 343; gefunden .... 340.
  • [ AN) = -h23,25' (c = 2; Alkohol). Beispiel 10 20,7g Cholsäureäthylester und 50g N-(p-Chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester werden im Wasserstrahlpumpenvakuum 21/2 Stunden auf 125 bis 130'C erhitzt. Die erhaltene Schmelze wurde in Chloroform gelöst und die organische Schicht mit 10 °/jgem Ammoniak extrahiert. Danach wurde mit gesättigter Kochsalzlösung geschüttelt und das dabei ausfallende Öl abgetrennt, in Essigester aufgenommen und mit verdünnter Schwefelsäure extrahiert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man 43,8 g rohen Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureester des Cholsäureäthylesters, der durch Abdestillieren mit Benzol von anderen Lösungsmittelresten befreit wurde. Die benzolische Lösung wurde dann mit Gasolin fraktioniert gefällt. Die ersten Fraktionen enthalten den Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureester des Cholsäureäthylesters; F. 133 bis 136'C. 1 19 = -1-29,05' (c ='2,67; Essigester).
  • OCID 10g des Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureesters des Cholsäureäthylesters werden mit 45,4 ml 0,5 n-Natronlauge 2 Stunden erhitzt. Dann wird mit verdünnter Salzsäure angesäuert und die ausfallende Säure in Essigester aufgenommen. Nach dem Trocknen wird das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand bei 50C getrocknet. Nach Aufnehmen in Methanol wird das Lösungsmittel abdestilliert. Man erhält nach dem Trocknen 7,3 g Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureester der Cholsäure; F.130 bis 134'C. Äquivalentgewicht für ein l:l-Methanoladdukt: Berechnet .... 304,6; gefunden -... 302,5. Beispiel 11 8 g N-(p-Toluolsulfonyl)-earbaminsäureäthylester und 10,5g Desoxycholsäureäthylester werden unter Anlegung eines Wasserstrahlpumpenvakuums 4 Stunden auf 125 bis 135'C erhitzt. Die erstarrte Schmelze wird in Benzol gelöst. Nach weitgehendem Abdestillieren des Benzols scheidet sich das Produkt in mikrokristalliner Form ab. Man erhält 12 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des Desoxycholsäureäthylesters.
  • [ccp = -f-47,93' (c = 2; Alkohol). Beispiel 12 11,7g p-Toluolsulfamid und 19,3g wasserfreies Kaliumcarbonat werden 3 Stunden in Aceton gekocht. Nach Zusatz von 16,3 g 3oc-Chlorcarbonyloxy-12a-hydroxycholansäureäthylester wird 8 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels wird nach Zusatz von verdünnter Schwefelsäure der erhaltene Sirup in Chloroform gelöst. Die Chloroformschicht wird mit 10 °/oiger Ammoniaklösung extrahiert, dann mit verdünnter Salzsäure geschüttelt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Man erhält 25,8g rohen 3a-N-(p-Toluolsulfonyl)-aminocarbonyloxy-12oa - hydroxycholansäureäthylester, der erneut in wäßriger alkoholischer Natronlauge gelöst und mit verdünnter Salzsäure gefällt wurde. Der erhaltene Sirup wurde nach Anreiben mit Gasolin kristallin. Man erhält 10,9 g 3a-N-(p-Toluolsulfonyl)-aminocarbonyloxy-l2cc-hydroxycholansäureäthylester; F. 112 bis 115'C.
  • Äquivalentgewicht: Berechnet .... 616,4; gefunden .... 617,8.
  • [a]D = -f-49,2' (c = 2,34; Essigester). Beispiel 13 42 g Desoxycholsäureäthylester und 48,6g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester werden 5 Stunden bei 100 bis 108'C verschmolzen. Der Rückstand wurde in Chloroform gelöst und die Lösung dann mit 10 °/oigem Ammoniak zur Abtrennung nicht umgesetzten N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylesters extrahiert. Eine dabei eventuell auftretende ölige Phase wird bei der organischen Phase belassen. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels wird der Rückstand unter Zusatz von verdünnter Schwefelsäure in Essigester aufgenommen. Die organische Schicht wird mit Wasser gewaschen und getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man 67,4 g rohen Di-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des Desoxycholsäureäthylesters, der mit 30 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester erneut 2 Stunden auf 100 bis 110'C erhitzt wurde. Nach Lösen in Chloroform und Versetzen mit verdünntem Ammoniak wird das sich abscheidende Öl nach Zusatz von verdünnter Schwefelsäure in Essigester aufgenommen. Nach Waschen, Trocknen und Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man 52 g Di-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des Desoxycholsäureäthylesters. Das Produkt enthält 1/2 Mol CH30H; F. 97 bis 99'C. Äquivalentgewicht: Berechnet .... 451,6; gefunden .... 453. Durch wiederholtes Lösen in Methanol und Abdestillieren des Methanols läßt sich daraus das 1 : 1/2-Methanoladdukt herstellen. Äquivalentgewicht Berechnet .... 423,5; gefunden .... 426,4.
  • 1a]19 = -f-29,1' (c = 2,23; Essigester). C42H58010N2S2 ' 1/2CH,OH (M = 831,05): Berechnet .... N 3,37; gefunden .... N 3,71. Beispiel 14 42 g Desoxycholsäureäthylester und 105 g N - (p - Chlorbenzolsulfonyl) - carbaminsäureäthylester wurden 31/2 Stunden auf 100 bis 120°C erhitzt. Der glasartig erstarrte Rückstand wurde in Chloroform. gelöst und die Chloroformlösung mit 12°/oigem Ammoniak, dann mit verdünnter Salzsäure und schließlich mit Wasser extrahiert. Nach Abdestillieren des Chloroforms erhält man 77,5 g rohen Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureester des Desoxycholsäureäthylesters. Zur Reinigung wurde die Behandlung der Chloroformlösung mit Ammoniak, Salzsäure und Wasser wiederholt. Man erhält schließlich 43,8 g Di-N-(p-chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäureester des Desoxycholsäureäthylesters; F. 103 bis 112°C. 1a= 19 +50° (c = 4,1; Essigester). Beispiel 15 11,7g p-Toluolsulfamid und 19,3g wasserfreies Kaliumcarbonat werden 8 Stunden in Aceton gekocht. Nach Zusatz von 16,9g 3a-Chlorcarbonyloxy-12a-hydroxy-7-ketocholansäureäthylester wird 2Stunden bei Raumtemperatur gehalten und dann 5 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels wird mit verdünnter Schwefelsäure zersetzt und mit Essigester ausgezogen und die Essigesterschicht nach Waschen mit Wasser und Trocknen eingedampft. Der Rückstand wird in Chloroform gelöst, dieses mit 10 °/oigem wäßrigem Ammoniak, dann mit verdünnter Salzsäure und Wasser gewaschen. Nach dem Abdestillieren des Chloroforms erhält man 21,7 g rohen 3oc-(p-Toluolsulfonyl)-aminocarbonyloxy-12a-hydroxy-7-ketocholansäureäthylester. Zur Rufreinigung wird die Ammoniak-Chloroform-Behandlung noch zweimal wiederholt. Der erhaltene aufgereinigte 3a-(p-Toluolsulfonyl)-aminocarbonyloxy-12x-hydroxy-7-ketocholansäureäthylester wird in wäßrig-alkalischem Alkohol gelöst und mit Benzol extrahiert. Die wäßrige Phase wird dann angesäuert. Äquivalentgewicht Berechnet .... 631; __ gefunden .... 677,8. Beispiel 16 21,8 g 3a,12a-Dihydroxy-7-ketocholansäureäthylester und 48,7 g p-Toluolsulfonyl-carbaminsäureäthylester werden 4 Stunden auf 95 bis 110°C erhitzt. Nach Lösen in Chloroform, Extrahieren mit 10°/Qiger Ammoniaklösung, dann mit 4 °/oiger Salzsäure und Waschen mit Wasser wird die Chloroformlösung eingedampft. Der Rückstand wird mit Gasolin verrieben. Man erhält 33,4 g rohen 3x,12a-Di-(p-toluolsulfonyl)-aminocarbonyloxy-7-ketocholansäureäthylester, der zur Vervollständigung des Umsatzes erneut mit 37,0 g p-Toluolsulfonyl-carbaminsäureäthylester verschmolzen und wie vorstehend aufgereinigt wurde. Nach Anreiben mit Gasolin wurden 32,8 g 3x,12a-Di-(p - toluolsulfonyl) - aminocarbonyloxy - 7 - ketocholansäureäthylester erhalten; F. 107 bis 110°C. Beispiel 17 1,7g 3x,7a,12a,24-Tetrahydroxycholan und 1,4g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester werden in 10 ml wasserfreiem Pyridin 9 Stunden auf 130 bis 140°C erhitzt. Das Pyridin wird dann am Wasserstrahlpumpenvakuum abdestilliert. Der verbleibende sirupöse Rückstand wird in verdünntem Ammoniak gelöst, die Lösung klar filtriert und die freie Säure mit Salzsäure gefällt, abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Zur Entfernung nicht umgesetzten N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylesters wird das Produkt mit Benzol ausgekocht, erneut filtriert und getrocknet. Man erhält den N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des 3a,7a,12a,24-Tetrahydroxycholans.
  • Das Natriumsalz des N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureesters des 3a,7ca,12x,24-Tetrahydroxycholans wird hergestellt durch Lösen des freien Esters in der berechneten Menge Natronlauge. Beispiel 18 6,2g 3x,7x,12oc,24-Tetrahydroxycholan und 8,4g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester werden 5 Stunden auf 125 bis 135°C erhitzt. Der Rückstand wird mit Essigester bei Raumtemperatur extrahiert. Die Essigesterschicht wird eingedampft und der Rückstand mit Gasolin verrieben, wobei er kristallin erstarrt. Man erhält 8,2 g Di-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des 3a,7a,12x,24-Tetrahydroxycholans.
  • Berechnet .... C 60,9,H 7,2, N 3,50,S 8,1; gefunden .... C 60,5, H 7,05, N 3,75,S 8,24. Beispiel 19 15,1 g 3a,12ec,24-Trihydroxycholan und 10,7 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester wurden in Pyridin 14 Stunden auf 50°C erhitzt. Nach Zusatz von Wasser und Ansäuern mit verdünnter Salzsäure wurde der ausfallende Ester mit Essigester extrahiert. Die mit Wasser gewaschene Essigesterschicht wurde getrocknet und das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand wurde in Chloroform gelöst und mit 10 °/oiger Ammoniaklösung extrahiert. Das dabei anfallende Öl wurde abgetrennt, mit Wasser und verdünnter Salzsäure versetzt und mit Essigester aufgenommen. Nach Wascherz mit Wasser; Trocknen und Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man 15,2 g rohen Di-N-(p-toluolsulfonyl)-carbaminsäureester des 3ca,12a,24-Trihydroxycholans, der durch fraktionierte Fällung aus Benzol durch Zusatz von Gasolin aufgereinigt wurde. Der genannte Ester ist in den ersten Fraktionen enthalten. Beispiel 20 a) 10g Cholesterin, 7 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester und 50 ml trockenes Pyridin werden 14 Stunden auf 125 bis 135°C erwärmt. Nach dem Abkühlen wird die Reaktionsmischung mit 500 ml Wasser verdünnt. Dann werden 100 ml 25 °/oige Salzsäure zugesetzt. Das Rohprodukt wird abgesaugt und aus 96 °/jgem Alkohol und danach aus Benzol umkristallisiert. Man erhält 4 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester vom Schmelzpunkt 192 bis 193'C.
  • b) 38,7 g Cholesterin und 24,3 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäureäthylester werden unter zeitweiligem Umrühren auf 120 bis 140'C erhitzt. Nachdem zunächst eine klare Schmelze erhalten wird, beginnt sich nach 11/2 Stunden p-Toluolsulfonylcarbaminsäurecholesterylester abzuscheiden. Nach weiteren 21/2 Stunden wird die inzwischen erstarrte Schmelze abgekühlt. Das Rohprodukt wird dann aus etwa 180 ml Benzol umkristallisiert. Man erhält 35,8 g = 610/, der Theorie N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester vom Schmelzpunkt 193'C. Nach Aufarbeitung der Mutterlauge werden noch weitere 14,3 g der Verbindung erhalten, so daß die Gesamtausbeute etwa 850/, der Theorie beträgt.
  • Berechnet .... C 72,0, H 9,2, S 5,49, N 2,4; gefunden .... C 71,60, H 9,06, S 5,36, N 2,29. [aJD = -31,9° (c = 2,099; Chloroform).
  • c) 19,3 g Cholesterin werden in 215 ml Chloroform mit 9,9 g Phosgen 5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Dann wird zur Entfernung überschüssigen Phosgens 2 Stunden trockener Stickstoff durch die Reaktionsmischung geleitet. Es bildet sich der Chlorkohlensäureester des Cholesterins. 8,6 g p-Toluolsulfamid und 18 g geglühtes Kaliumcarbonat werden in 100m1 Aceton 3 Stundengekocht. Dannwird die Chloroformlösung des Chlorkohlensäurecholesterylesters zugesetzt und die Reaktionsmischung 4 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach Stehenlassen über Nacht werden die ausgefallenen Salze abfiltriert und mit 200 ml Wasser ausgekocht. Das abgeschiedene schwerlösliche Kaliumsalz des N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylesters wird dann mit 25 °/oiger Salzsäure zerlegt. Der abgeschiedene N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus Benzol umkristallisiert. Man erhält N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester; F. 192 bis 193°C.
  • 15 g N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester werden in 250 ml Chloroform gelöst. Zu dieser Lösung wird eine äquivalente Menge von Natriummethylat in Methylalkohol zugesetzt. Nach kurzer Zeit kristallisiert das Natriumsalz des N-(p-Toluolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylesters aus. Das Salz ist relativ schwerlöslich in Wasser.
  • Beispiel 21 19,4 g Cholesterin und 14,5 g N-(p-Chlorbenzol sulfonyl)-carbaminsäureäthylester werden 2 Stunden auf 125 bis 135°C erhitzt. Die erkaltete Schmelze wird aus alkoholhaltigem Benzol umkristallisiert. Man erhält 11,6 g N-(p-Chlorbenzolsulfonyl)-carbaminsäurecholesterylester, der 1 Mol Ca H5 O H enthält; F. nach Abgabe des Alkohols 173 bis 177'C.
  • Äquivalentgewicht Berechnet .... 650; gefunden .... 667. Berechnet C 66,49, H 8,68, N 2,15, Cl 5,45, S 4,90; gefunden C 66,91, H 8,34, N 2,15, Cl 5,46, S 4,49.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonylurethane der allgemeinen Formel R,-SOa-NH-COO-RZ in der R,. einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-, Phenyl-, Naphthyl-(2)-, 5,6,7,8-Tetrahydronaphthyl-(2)- oder Phenylalkylrest und R2 einen Cyclopentanopolyhydrophenanthrenrest, der vornehmlich eine bis drei Hydroxylgruppen in den Ringen oder in einer C,7-Seitenkette und außerdem Ketogruppen oder Carboxylgruppen enthalten kann, bedeutet, da- durch gekennzeichnet, daß man die entsprechenden Sulfonylisocyanate, Sulfonylurethane oder Sulfonylharnstoffe mit Verbindungen der Formel H O - R2 oder die entsprechenden Sulfonamide mit Cl - C O ---- O - R2 in an sich bekannter Weise umsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als alkoholische gegebenenfalls in Form des Chlorkohlensäure- oder Carbaminsäureesters einzusetzende Komponente 3a,7oc,12oc, 24-Tetrahydroxycholan, Cholsäure oder Cholesterin verwendet.
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