DE1119142B - Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette - Google Patents
Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere AnkerketteInfo
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- DE1119142B DE1119142B DEK39826A DEK0039826A DE1119142B DE 1119142 B DE1119142 B DE 1119142B DE K39826 A DEK39826 A DE K39826A DE K0039826 A DEK0039826 A DE K0039826A DE 1119142 B DE1119142 B DE 1119142B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B21/00—Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
- B63B21/18—Stoppers for anchor chains
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Description
- Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette, bestehend aus dem Vorrichtungskörper mit der Führungsfläche für die Kette, aus dem an diesem Körper oberhalb der Kettenführungsfläche gelagerten, quer zur Kette liegenden Klinkenträger und aus der auf diesem angeordneten, in ihrer Wirkstellung schräg zur Kette verlaufenden, ein- oder mehrteiligen Halteklinke.
- Bei bekannten bzw. vorgeschlagenen Ausbildungen derartiger Vorrichtungen mit einer ein- bzw. zweiteiligen Halteklinke und den Mitteln zum Festsetzen und Drehen derselben kommt es beim Einholen des Ankers in die Klüse vor, daß das stehende Kettenglied, an dem die Halteklinke der Kettenhaltevorrichtung angreift, beispielsweise beim Ankerhieven durch Schräglage des Schiffes, durch Veränderungen an den Kettengliedern usw., nicht immer an den gleichen Ort zu liegen kommt. Die Ortsveränderung des besagten stehenden Kettengliedes kann hierbei mehrere Millimeter betragen. Dieses zwischen Kettenglied und Halteklinke entstehende Spiel hat zur Folge, daß der fest in die Klüse eingezogene Anker nur noch von der sogenannten Zurrkette gehalten wird, die Kettenhaltevorrichtung also nicht mehr voll ihre Aufgabe erfüllt, sondern nur noch als zusätzliche Sicherung wirkt. Erst im Falle eines Reißens. der Zurrkette würde die Kettenhaltevorrichtung tatsächlich den Anker halten, dies jedoch mit dem Nachteil, daß der Anker nicht mehr fest in der Klüse sitzt, sondern eine Lose bekommt, die für ein auf See befindliches Schiff nicht tragbar ist.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, derartige Kettenhaltevorrichtungen dahingehend zu verbessern, daß der geschilderte Mangel vermieden wird.
- Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die Halteklinke mit Mitteln zum Verändern ihrer Wirklänge versehen ist. Das Unterteil der Halteklinke besteht nach der Erfindung aus zwei Gliedern, die mittelbar oder unmittelbar ineinander- und auseinanderschraubbar sind. Erfindungsgemäß sind hierbei die beiden Glieder des Unterteils der Halteklinke gegen relative Drehung durch eine axiale Führung gesichert und weisen Axialgewindebohrungen auf, die eine sie verbindende Gewindespindel aufnehmen, deren Kopf durch eine Ausnehmung des einen Gliedes zugänglich ist und die im Sinne einer Verlängerung oder Verkürzung der Halteklinke drehbar ist. Vorteilhaft werden die Gewindebohrung des einen Gliedes sowie die zugehörige Hälfte der Spindel mit Linksgewinde und die Gewindebohrung des anderen Gliedes sowie die zugehörige Hälfte der Spindel mit Rechtsgewinde versehen. Um die Spindel drehen zu können, weist der zugängliche Kopf der Spindel über den Umfang verteilte radiale Bohrungen auf, in die ein Dorn oder eine Stange eingeführt werden kann.
- Bei einer auf die erfindungsgemäße Weise verbesserten Kettenhaltevorrichtung ist es möglich, die Halteklinke fest an das vor ihr stehende Kettenglied zu drücken, wodurch eine Lose zwischen Anker und Klüse nicht auftreten kann und die sich daraus ergebenden Nachteile vermieden sind.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung wiedergegeben. Es zeigt Fig. 1 einen Mittellängsschnitt durch die Kettenhaltevorrichtung und Fig.2 einen Mittellängsschnitt durch das Unterteil der Halteklinke.
- An dem Vorrichtungskörper 1 mit einer profilierten Führungsfläche 2 für die Kette 3 und einem Begrenzungsanschlag 1 a ist der Klinkenträger 6 in Lagerbohrungen 4, 5 drehbar gelagert. Der Klinkenträger ist für das Einlegen bzw. Herausschwenken der Halteklinke und zum Festsetzen derselben mit entsprechenden Mitteln (nicht dargestellt) versehen. Die aus einem Oberteil 7 und einem daran durch Bolzen 9 drehbar gelagerten Unterteil 8 bestehende Halteklinke ist mittels Paßfeder 10 drehfest an dem Klinkenträger6befestigt. Erfindungsgemäß besteht das Klinkenunterteil 8 aus zwei Gliedern 8 a, 8 b. Das Glied 8 a weist eine Axialbohrung 25 mit Linksgewinde auf, das Glied 8 b eine solche 26 mit Rechtsgewinde. In diese Gewindebohrungen: ist eine Spindel 27 geschraubt, welche entsprechend den Gewinden in den Gliedern auf der einen Hälfte ein Linksgewinde und auf der anderen Hälfte ein Rechtsgewinde aufweist und die die beiden Glieder 8 a, 8 b zusammenhält. Zum Drehen der Spindel dienen die in ihrem Kopf gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordneten Radialbohrungen 27 a, die durch eine in das Glied 8 a eingebrachte sektorförmige Ausnehmung 28 zugänglich sind. Die beiden Glieder 8 a, 8 b des Klinkenunterteils 8 sind durch eine axiale Führung gegen relative Drehung gesichert. Hierfür ist das Glied 8a mit einer Axialnut 29 und das Glied 8 b mit einer Zapfenschraube 30, deren Zapfen radial mit Spiel in die Nut greift, versehen.
- Kommt beim Einholen des Ankers in die Klüse das Glied 8 a des Klinkenunterteiles 8 nicht an dem vor ihm befindlichen senkrechten Kettenglied zum Anliegen, so wird durch die Ausnehmung 28 in eine der Bohrungen 27a ein Dorn oder eine Stange gesteckt und damit die Spindel 27 so lange gedreht, bis das Glied 8 a und mit diesem die gesamte Halteklinke fest an dem Kettenglied anliegt. Auf diese Weise ist dann gewährleistet, daß die Kettenhaltevorrichtung allein den Anker hält und dieser fest in der Klüse sitzt.
- Die Verstellung der beiden Glieder 8 a, 8 b zueinander kann auch durch eine nur rechts- oder linksgängige Spindel erfolgen. Es kann aber auch unmittelbar eine Verschraubung der beiden Glieder 8 a, 8 b vorgesehen werden, d. h. Glied 8 a als Schraube, Glied 8 b als Mutter ausgebildet sein, wobei zum Drehen in dem ersteren Ausnehmungen oder an ihm ein Mehrkant vorhanden sein müßte.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette, bestehend aus dem Vorrichtungskörper mit der Führungsfläche für die Kette, aus dem an diesem Körper oberhalb der Kettenführungsfläche gelagerten, quer zur Kette liegenden Klinkenträger und aus der auf diesem angeordneten, in ihrer Wirkstellung schräg zur Kette verlaufenden, ein- oder mehrteiligen Halteklinke, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklinke (7, 8, 9) mit Mitteln (8 a, 8 b, 25 bis 30) zum Verändern ihrer Wirklänge versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (8) der Halteklinke aus zwei Gliedern (8 a, 8 b) besteht, die mittelbar oder unmittelbar ineinander- und auseinanderschraubbar sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Glieder (8 a, 8 b) des Unterteiles (8) der Halteklinke gegen relative Drehung durch eine axiale Führung (29, 30) gesichert sind und Axialgewindebohrungen (25 bzw. 26) aufweisen, die eine sie verbindende Gewindespindel (27) aufnehmen, deren Kopf durch eine Ausnehmung (28) des einen Gliedes (8a) zugänglich ist und die im Sinne einer Verlängerung oder Verkürzung der Halteklinke drehbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebohrung (25) des einen Gliedes (8a) sowie die zugehörige Hälfte der Spindel (27) mit Linksgewinde und die Gewindebohrung (26) des anderen Gliedes (8 b) sowie die zugehörige Hälfte der Spindel (27) mit Rechtsgewinde versehen sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zugängliche Kopf der Spindel (27) über den Umfang verteilte radiale Bohrungen (27 a) od.dgl. aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 934 746. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1076 519.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK39826A DE1119142B (de) | 1960-02-04 | 1960-02-04 | Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK39826A DE1119142B (de) | 1960-02-04 | 1960-02-04 | Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1119142B true DE1119142B (de) | 1961-12-07 |
Family
ID=7221839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK39826A Pending DE1119142B (de) | 1960-02-04 | 1960-02-04 | Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119142B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934746C (de) * | 1953-04-18 | 1955-11-03 | Kampnagel Ag Vormals Nagel & K | Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette |
| DE1076519B (de) | 1958-06-03 | 1960-02-25 | Kampnagel Ag Vormals Nagel & K | Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette |
-
1960
- 1960-02-04 DE DEK39826A patent/DE1119142B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934746C (de) * | 1953-04-18 | 1955-11-03 | Kampnagel Ag Vormals Nagel & K | Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette |
| DE1076519B (de) | 1958-06-03 | 1960-02-25 | Kampnagel Ag Vormals Nagel & K | Vorrichtung zum Halten einer Kette, insbesondere Ankerkette |
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