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DE1118822B - Schaltung zur Erzeugung von Saegezahnimpulsen - Google Patents

Schaltung zur Erzeugung von Saegezahnimpulsen

Info

Publication number
DE1118822B
DE1118822B DET18212A DET0018212A DE1118822B DE 1118822 B DE1118822 B DE 1118822B DE T18212 A DET18212 A DE T18212A DE T0018212 A DET0018212 A DE T0018212A DE 1118822 B DE1118822 B DE 1118822B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
circuit
pulse
capacitor
saw tooth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET18212A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Kurt Fraenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET18212A priority Critical patent/DE1118822B/de
Publication of DE1118822B publication Critical patent/DE1118822B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/10Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
    • H03K4/12Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor
    • H03K4/20Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor using a tube with negative feedback by capacitor, e.g. Miller integrator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Schaltung zur Erzeugung von Sägezahnimpulsen Zur Registrierung hoher Impulsraten verwendet man elektronische Zähler. Dekadische Zähler werden häufig mit der dekadischen Zählröhre E 1 T aufgebaut (Phil. Rep., 7, 1952, S. 81 bis 111). Die Zählröhre E 1 T ist eine kleine Kathodenstrahlröhre, deren Elektronenstrahl auf der Anode zehn stabile Stellungen annehmen kann, die auf einem Leuchtschirrn angezeigt werden. Um den Elektronenstrahl von einer Stellung zur nächsten zu rücken, werden auf die Ablenkelektrode positive Impulse von etwa 14 Volt Höhe und 0,7 Mikrosekunden Anstiegszeit gegeben. Die Abfallzeit der Impulse muß etwa 10 Mikrosekunden betragen. Man benötigt daher sehr unsymmetrische Sägezahnimpulse mit steilem Anstieg und flachem Abfall.
  • Die maximale Zählgeschwindigkeit der Zählröhre E 1 T beträgt 3 - 104 Impulse pro Sekunde. Die Zählgeschwindigkeit ist hauptsächlich durch die Rückstellzeit des Elektronenstrahles von der Ziffer »9« auf »0« begrenzt. Durch eine spezielle Schaltung kann man die Zählgeschwindigkeit auf 10-5 Impulse pro Sekunde erhöhen (s. R.Kretzmann, Schaltungsbuch der industriellen Elektronik, 1955: »100-kRz-Zählstufe mit dekadischer Zählröhre«, S. 48 ff., und »Eingangsimpulsformer für die 100-kHz-Zählstufe«, S. 51). Die dort angegebenen Schaltungen erfordern einen großen Aufwand an Röhren und Schaltelementen.
  • 105 Impulse pro Sekunde ist die maximal erzielbare mittlere Impulsfolge mit der dekadischen Zählröhre E 1 T, da die Rückstellung des Elektronenstrahles nicht schneller erfolgen kann. Mißt man radioaktive Zerfallsprozesse, so sind die Impulse statistisch verteilt. Daher variiert der zeitliche Abstand der Impulse. Registriert man beispielsweise im Mittel 101 Impulse pro Sekunde, so ist nach statistischer Gesetzen der zeitliche Abstand aufeinanderfolgender Impulse bei etwa 1010/9 der Impulse kleiner als 10-5 Sekunden. Die Impulse, die einen kleineren zeitlichen Abstand als 10-5 Sekunden haben, werden nicht registriert. Kennt man das Auflösungsvermögen des Zählgerätes, so kann man diese Verluste rechnerisch korrigieren. Eine solche Korrektur wird jedoch dann schwierig oder gar unmöglich, wenn ihr Betrag groß wird. Es ist daher wünschenswert, eine kleinere Auflösungszeit als 10-5 Sekunden für statistisch einfallende Impulse zu erreichen.
  • Dies gelingt vermittels einer Schaltung zur Erzeugung von Sägezahnimpulsen zum Betrieb einer dekadischen Zählröhre mit hohen Impulsraten, die erfindungsgemäß durch die Kombination einer an sich bekannten Integrationsschaltung aus einem Miller-Integrator mit Kathodenverstärker als Impulsformer mit einer vorgeschalteten, an sich ebenfalls bekannten Anordnung zur Differentiation der Eingangsimpulse gekennzeichnet ist.
  • Die Möglichkeit, einen Miller-Integrator zur Erzeugung von sägezahnförmigen Impulsen zu benutzen, ist an sich bekannt. Man macht davon beispielsweise in der Ablenkeinrichtung von Fernsehempfängern Gebrauch. Die dabei verwendete Schaltung liefert je- doch einen Sägezahnimpuls, dessen Amplitude von der Länge des Eingangsimpulses abhängt, und ist daher für den erfindungsgemäßen Zweck ungeeignet, da die zum Betrieb einer dekadischen Zählröhre erforderlichen Impulse in ihrer Amplitude konstant, also auch von den Eigenschaften des Eingangsimpulses unabhängig sein müssen. Dieses Ziel wird aber erstmalig durch die erfindungsgemäße Schaltung erreicht.
  • Mittels der erfindungsgemäßen Schaltung kann man statistische Impulse, die einen zeitlichen Abstand von 10-6 Sekunden haben, noch trennen. Dabei beträgt die mittlere registrierte Zählrate 10+5 Impulse pro Sekunde. Diese ist, wie schon gesagt,-durch die Rückstellzeit des Elektronenstrahles begrenzt. Durch die erfindungsgemäße Schaltung kann man mittlere Zählraten bis zu 105 Impulse pro Sekunde sicher registrieren. Korrekturen wegen der statistischen Verteilung der Einzelimpulse sind vernachlässigbar.
  • Außerdem zeichnet sich die erfindungsgemäße Schaltunc, durch einen einfachen Aufbau aus. Gegenüber bisher benutzten Impulsformerstufen wird eine wesentliche Einsparung an Röhren und Schaltelementen erzielt. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen. Schaltung sei an Hand der Abbildung beschrieben. In der Abbildung sind die Speisespannungen angegeben. Die Eingangsimpulse kommen beispielsweise von einem Diskriminator mit variabler Totzeit. Die Impulse werden durch das RC-Ghed 1, 2 differenziert und die Rückflanken durch die Diode 3 abgeschnitten. Die Röhre 5 führt im Ruhezustand Strom. Der Kathodenverstärker 6 ermöglicht eine schnelle Unfladung des Kondensators 7. Diese Verstärkeranordnung stellt eine Erweiterung des an si eh bekannten Miller-Integrators dar.
  • Durch die negative Flanke des Eingangsimpulses wird das Gitterpotential der Röhre 5 erniedrigt. Dadurch wird der Anodenstrom kleiner. über die Verstärkerröhre 6 wird der Miller-Kondensator 7 umgeladen. Die Ausgangsimpulse werden über den Kondensator 8 auf die Ablenkelektrode der Zählröhre geführt.
  • Die durch den Eingangsimpuls dem Kondensator 1 zugeführte Ladung und die im Kondensator 7 auftretende Ladungsmenge sind gleich groß. Der Kondensator 7 erhält also durch jeden Eingangsimpuls gleicher Größe dieselbe Ladungsmenge zugeführt. Der Kondensator 7 enlädt sich über den Widerstand 9. Dabei tritt der bekannte NMer-Effekt auf. Durch die Rückkopplung ändert sich das Potential des Gitters 5 nur wenig. Der Kondensator 7 ist nach etwa 10 Mikrosekunden entladen.
  • Die dem Kondensator 8 übertragenen Impulse haben die für den Betrieb der Zählröhre erforderliche Form. Der Impulsanstieg von etwa 0,7 Nfikrosekunden auf etwa 14 Volt wird durch die Aufladung des Kondensators erreicht.
  • Kommt innerhalb der Abklingzeit eines Impulses ein neuer Impuls auf den Eingangskondensator 1, so wird dem Kondensator 7 dieselbe Ladungsmenge zugeführt. Es erscheint also an 8 ein neuer Impulsanstieg. Die Ausgangsspannung nimmt dann durch den Miller-Effekt langsam ab. Es können so mehrere statistisch aufeinanderfolgende Impulse mit Abständen bis zu 10-6 Sekunden registriert werden. Am Ausgang erscheinen dann mehrere steile Impulsflanken, die sich auf den langsamen Rückflanken der vorhergehenden Sägezahnimpulse aufbauen.
  • In den bekannten Impulsformern verwendet man meist eine monostabile Kippstufe. Dabei sind Anstiegszeiten der Impulse von etwa einer Nfikrosekunde und Abfallzeiten von etwa 10 Mikrosekunden vorgesehen. Bringt ein neuer Eingangsimpuls während der Dauer des vorherigen Impulses die Stufe zum Kippen, so hat der Ausgangsimpuls keine genügende Größe, um die Zählröhre weiterzuschalten. Denn liefert die Kippstufe Impulse von etwa 14 Volt und ist die Ausgangsspannung bei Auftreffen eines neuen Impulses beispielsweise auf 10 Volt abgesunken, so hat der neue Ausgangsimpuls nur eine Größe von etwa 5 Volt, was nicht ausreicht, um die Zählröhre zu schaiten. Erst durch die erfindungsgemäße Schaltung wird es möglich, für jeden Eingangsimpuls einen Ausgangsimpuls konstanter Größe zu erhalten. Dadurch ist es möglich, die Impulsfolgezeit für statistische Impulse auf 10-6 Sekunden zu verkleinern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.-Schaltung zur Erzeugung von Sägezahnimpulsen zum Betrieb einer dekadischen Zählröhre mit hohen Impulsraten, gekennzeichnet durch die Kombination einer an sich bekannten Integrationsschaltung aus einem Miller-Integrator mit Kathodenverstärker als Impulsformer mit einer vorgeschalteten, an sich ebenfalls bekannten Anordnung zur Differentiation der Eingangsirnpulse. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1050 462.
DET18212A 1960-04-09 1960-04-09 Schaltung zur Erzeugung von Saegezahnimpulsen Pending DE1118822B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET18212A DE1118822B (de) 1960-04-09 1960-04-09 Schaltung zur Erzeugung von Saegezahnimpulsen

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DET18212A DE1118822B (de) 1960-04-09 1960-04-09 Schaltung zur Erzeugung von Saegezahnimpulsen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1118822B true DE1118822B (de) 1961-12-07

Family

ID=7548861

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET18212A Pending DE1118822B (de) 1960-04-09 1960-04-09 Schaltung zur Erzeugung von Saegezahnimpulsen

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DE (1) DE1118822B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050462B (de) * 1959-02-12

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050462B (de) * 1959-02-12

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