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DE1040601B - Kodierungssystem - Google Patents

Kodierungssystem

Info

Publication number
DE1040601B
DE1040601B DES53632A DES0053632A DE1040601B DE 1040601 B DE1040601 B DE 1040601B DE S53632 A DES53632 A DE S53632A DE S0053632 A DES0053632 A DE S0053632A DE 1040601 B DE1040601 B DE 1040601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electron beam
coding
deflection
individual
electron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES53632A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Werner Veith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES53632A priority Critical patent/DE1040601B/de
Publication of DE1040601B publication Critical patent/DE1040601B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

6!8UOTHEK
DES BEUTSGHEN
PATENTAMTES
Die Erfindung betrifft ein Kodierungssystem, bei dem mit Hilfe einer Kodierungseinrichtung nach einem dem Dualsystem angepaßten Kode beliebig gestaltete kontinuierliche Signalkurven in eine entsprechende Anzahl von Stromimpulsen umgewandelt werden können.
Derartige Kodierungseinrichtungen einer gewissen Type bestehen aus einer Elektronenstrahlröhre mit einem in geeigneter Weise perforierten Schirm (Selektionsplatte, auf dem ein Elektronenflaehstrahl auftrifft und je nach der erzeugten Ablenkung durch das zu kodierende Signal jeweils eine der durch waagerechte Teilung untereinander angeordneten Stufen überdeckt. Je nachdem, welche Zweierpotenzen in einer solchen Stufe belegt sind, die also zusammen den eigentlichen Stufenwert bzw. Zahlenwert ergeben, sind entsprechende Löcher vorgesehen, durch die der Elektronenstrahl hindurch gelangt auf den einzelnen Potenzen zugeordnete, in senkrechten Rubriken angeordnete Auffänger. Der Elektronenstrahl erzeugt also entsprechend den belegten Potenzen, d. h. entsprechend den vorhandenen Löchern einer solchen Stufe, gleichzeitig eine entsprechende Anzahl von Stromimpulsen.
Es sind bereits für verschiedene Anwendungen unterschiedlich mit Vor- und Nachteilen behaftete Kode bekannt, von denen in. den Fig. 1 a und 1 b zwei dargestellt sind. Der Kode nach Fig. 1 a ist insofern besonders erwünscht, weil mit ihm die Kodierung nach einem dem Dualsystem angepaßten, gut übersichtlichen logischen System erfolgt. Dabei werden jeweils bei X7OlIeHdUHg einer Zweierpotenz, jedesmal von rechts beginnend, so viel Impulse gegeben, wie es der betreffenden Potenz entspricht. Dieses Kodesystem hat aber den Nachteil, daß bei seiner Verwendung in einer Kodierungseinrichtung unbedingt eine Quantisierung des Signals benötigt wird, die es unter anderem erlaubt, bei beliebigen Zahlen bzw. Stufen nur ganze Zahlen auszuwählen.
In der Fig. 1 a ist der Fall angedeutet, daß der Flachstrahl infolge schlechter Justierung oder auf Grund eines nicht ganzzahligen Signals zwischen zwei Stufen entsprechend den Zahlen 24 und 25 die Selektionsplatte trifft. Wie leicht einzusehen ist, können in ungünstigstem Falle fünf, wenn auch unterschiedlich starke Stromimpulse entstehen, die weder den Zahlen 24 noch 25, sondern der Zahl 32 entsprechen. Man erkennt, daß solch ein Kodesystem, wie vorher bereits angedeutet, unbedingt eine Quantisierungseinrichtung erfordert, die zumindest eine Impulsfolge entsprechend den Zahlen 24 oder 25 ergibt. Derartige Quantisierungseinrichtungen können bisher nur mit einem sehr komplizierten Regelmechanismus ausgeführt werden, ohne daß sie jedoch, wie es für technische Verfahren, oftmals erwünscht ist, Kodierungssystem
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dr. Werner Veith, München,
ist als Erfinder genannt worden
eine Kodierung in sehr kurzer Zeit, nämlich kleiner als 10~7 Sekunden, ermöglichen.
Das Kodierungssystem nach der Fig. 1 b unterscheidet sich sehr wesentlich von dem in Fig. 1 a dargestellten, weil bei ersterem bei einer Unentschiedenheit der Anzeige zwischen zwei Stufen bzw. zwei Zahlen der Fehler immer nur den Wert 1 betragen kann, wie dies aus dem analog angedeuteten Beispiel für die Zahlen 24 und 25 hervorgeht. Dieses System ist aber im Hinblick auf die zur Verwendung gelangende Logik und Rückwandlungstechnik weniger praktisch aufgebaut und deshalb für manche Anwendungen nicht sehr geeignet.
Der Erfindung Hegt nun die Aufgabe zugrunde, bei Verwendung des relativ eindeutigen Kodesystems gemäß Fig. 1 b die hinter der Selektionsplatte gleichzeitig erzeugten Impulse in zeitlich aufeinanderfolgende Signale des Schemas nach Fig. 1 a überzuführen und außerdem eine etwa trägheitslos arbeitende Ouantisierungseinrichtung zu schaffen, mit der sich auch noch die geringe Ungenauigkeit von nur einem Impuls bei der Anzahl der Impulse zweier aufeinanderfolgender Zahlen beim System nach der Fig. 1 b vermeiden läßt. Erreicht wird dies bei einem Kodierungssystem mit einer Kodierungseinrichtung, bei der die von einem Elektronenflaehstrahl hinter einem dem Kode entsprechend perforierten Schirm (Selektionsplatte) den einzelnen belegten Zweierpotenzen entsprechend gleichzeitig erzeugten, etwa gleich großen Impulse von zwei aufeinanderfolgenden Stufen sich hinsichtlich Anzahl stets nur um einen Impuls unterscheiden, nach der Erfindung durch einen zusätzlichen Kodeumsetzer, in dem ein Elektronenstrahl
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der Kodierungszeit entsprechend in Richtung senk- Impuls, der der größten Zahl entspricht, aufnehmen recht zur Elektronenflugbahn periodisch abgelenkt soll, am längsten ist. Die übrigen, Platten 1 bis 7 sind und an einer den möglichen Potenzen entsprechenden jeweils um das gleiche Stück, nämlich um den rezi-Anzahl senkrecht zur periodischen Ablenkbewegung proken Exponenten aus der höchsten möglichen wirkenden Ablenkorgane vorbeigeführt wird, wobei 5 Potenz gekürzt und außerdem so angeordnet, daß stets das der höchsten Potenz zugeordnete Ablenkorgan sich ein Ende aller Platten in einer gemeinsamen Ebene über den ganzen periodischen Ablenkweg des Elek- liegt, wie dies aus der Fig. 4b ersichtlich ist. Ordnet tronenstrahls erstreckt, während die den folgenden man die Ablenkplatten auf einer Seite des Elektronenniedrigeren Potenzen zugeordneten Ablenkorgane Strahls an, so muß man eine Anode entsprechend stufenweise um den reziproken Wert des höchstmög- io geschlitzt anordnen, damit die einzelnen aufeinanderlichen Exponenten des Kodes kürzer sind und am folgenden, sich summierenden Ablenkungen nur bei Ende des Ablenkweges in einer gemeinsamen Ebene ungerader Anzahl auf einem Kollektor jeweils ein enden; ferner dadurch, daß die gleichzeitig gebildeten Signal ergeben. Sehr viel vorteilhafter gestaltet sich Impulse der Kodierungseinrichtung die einzelnen die Anordnung, wenn die Ablenkplatten zu je zwei zugeordneten Ablenkorgane des Kodeumsetzers derart 15 Gruppen, nämlich für die geraden auf der einen und beaufschlagen und durch die jeweils erzeugten Poten- für die ungeraden Potenzen auf der anderen Seite tiale den Elektronenstrahl senkrecht zur Richtung angeordnet werden. Wie in Fig. 4a ersichtlich, haben seiner periodischen Ablenkbewegung derart ablenken, die Ablenkplatten je nach ihrem Abstand von der daß auf dem hinter einer mehrfach geschlitzten Anode Anode eine unterschiedliche Entfernung vom Elekangeordneten Kollektor nacheinander gegebenenfalls ao tronenstrahl, damit bei gleichem Potential an den mehrere Signale derart entstehen, daß ein erstes einzelnen Ablenkplatten jeweils in der Anodenebene Signal durch den Impuls der relativ größten Potenz gleiche Ablenkbeträge erzielt werden. Haben die entsteht und erst durch das Auftreten eines zweiten Ablenkplatten 1 bis 8 alle gleiches Potential, so wird Impulses der nächst niedrigeren Potenz gelöscht wird. sich der Elektronenstrahl 10 während der Kodierungs-
Das Wesen der Erfindung· soll an Hand der Zeich- 25 zeit te auf einer geraden Linie bewegen, so daß er, nungen näher erläutert werden. Die Darstellungen wie in der Fig. 4 a ersichtlich, auf den zur geschlitzten sind durchweg rein schematisch, und in ihnen sind Anode gehörenden zentralen Metallstreifen 11 aufnur die wesentlichen, zum Verständnis der Erfindung trifft. Besitzt nun eine der Platten ein von Null verdienenden Einzelteile wiedergegeben. schiedenes Potential, so wird der Strahl von dieser
In Fig. 2 ist ein beliebig gestaltetes zu kodierendes 3° geraden Bahn abgelenkt, so daß er nicht mehr auf die Signal dargestellt und zum Zwecke der Kodierung in Platte 11, sondern z.B. in Richtung auf den Zwischeneine treppenförmige Kurve umgewandelt. Die Länge raum zwischen den Platten 11 und 12 bzw. 12 a auf einer einzelnen Stufe dieser treppenförmigen Kurve einen darunter befindlichen Kollektor 13 als Signal ist gleich der zur Verfügung stehenden Kodierungs- auftrifft. Bezeichnet man das Potential der Platten im zeit gewählt. Zur Kodierung selbst werden die an den 35 nicht aufgeladenen Zustand mit 0, so wird, wenn zwei Schnittpunkten von eigentlicher Kurve und Treppen- Platten etwa gleiches, von 0 verschiedenes Potential kurve vorhandenen Momentanwerte als konstante besitzen und sich außerdem auf entgegengesetzten Impulsgrößen über die Kodierungszeit te benutzt. Seiten des Strahles befinden, wie z. B. im Falle der Ein solches für diese kurze Zeitspanne konstantes Platten 4 und 3, zunächst durch eine der Platten, Signal liefert in einer in Fig. 3 schematisch darge- 40 nämlich die der höheren Potenz zugeordnete, eine stellten bekannten Kodierungsröhre bei Verwendung Ablenkung bewirkt, die anschließend durch die zweite eines Flachstrahls 10 hinter der nach dem Kode Ib Platte wieder aufgehoben wird, so daß auf dem perforierten Selektionsplatte 9 gleichzeitig mehrere Kollektor 13 kein Signal entsteht. Das gleiche Ergebimpulse auf den einzelnen Potenzen zugeordneten, nis erhält man von zwei aufgeladenen Platten, die auf rubrikartig angeordneten Auffängern 1 bis 8. Der 45 ein und derselben Seite des Elektronenstrahls sich Flachstrahl überstreicht nämlich sämtliche Potenzen befinden, wie z. B. die Platten 3 und 1, weil in diesem einer Stufe und gelangt nur an den belegten Potenzen Falle der Strahl auf den zur Anode gehörenden durch die für diesen Zweck vorgesehenen Löcher Metallstreifen 12 a auf trifft. Die Umwandlung einer hindurch. Auf Grund der Erfindungsmaßnahme sollen nach dem Kodesystem gemäß der Fig. 1 b erhaltenen nun diese gleichzeitig auftretenden Signale in einem 5° Impulsfolge eines Signals soll an Hand eines Zahlen-Kodeumsetzer in zeitlich aufeinanderfolgende Signale beispiels erläutert werden. Gewählt wird für diesen gemäß dem Kodesystem nach Fig. la umgewandelt Zweck die Zahl 10. Diese ergibt gemäß dem Kode werden. nach Fig. Ib die Impulsfolge 0, 0, 0, 0, 1, 1, 0, 1. Beim
Die Wirkungsweise eines solchen Kodeumsetzers Auftreffen dieser Impulse direkt oder über entspreläßt sich an Hand der in den Fig. 4a und 4b wieder- 55 chende Zuleitungen auf die Ablenkplatten 1 bis 8 gegebenen schematischen Darstellungen erklären. In verursachen die sich ausbildenden Potentiale z. B. an den genannten Figuren sind verschiedene Schnitte den ersten vier Platten 8, 7, 6 und 5 infolge des vom Elektrodenaufbau des Kodeumsetzers wieder- Potentials 0 keine Ablenkung, die Platte 4 eine Abgegeben. Gemäß Fig. 4 a wird der Elektronenstrahl 10 lenkung z. B. nach rechts, wie in Fig. 5 a ersichtlich, durch acht Ablenkorgane, in diesem Falle z. B. Ab- 60 und damit ein Signal auf dem Kollektor 13. Das lenkplatten, entsprechend einem Achterkode aus seiner Potential der aufgeladenen Ablenkplatte 3 bewirkt im Bahn abgelenkt. Dabei ist der Elektronenstrahl selbst nächsten Achtel der Kodierungszeit te die Ablennicht feststehend, sondern bewegt sich bei zur kung 0, während das Potential 0 der Platte 2 im Zeichenebene stets paralleler Flugrichtung der Elek- siebenten Achtel der Zeit te hieran nichts ändert und tronen entsprechend dem Zeilenschreiben in der Fern- 65 nur das Potential der Platte 1 auf Grund einer Absehtechnik auf Grund einer periodischen Ablenkung lenkung nach links wieder ein Signal bewirkt (vgl. derart aus dieser Ebene heraus, daß er sich z. B. vor- hierzu die Fig. 5, in der in den einzelnen Teildarwärts langsam und rückwärts wesentlich schneller Stellungen α bis d diese einzelnen Vorgänge schemabewegt. Die Ablenkorgane 1 bis 8 haben verschiedene tisch wiedergegeben sind). Das in den acht Zeitab-Längen, derart, daß die Ablenkplatte 8, welche den 70 schnitten der Kodierungszeit te nacheinander ent-
stehende Signal heißt also somit 0, 0, 0, 0, 1, 0, 0, 1 Richtung, nämlich im Gleichlauf mit dem Elektronen-
und ergibt die gewünschte Kodierung, wie man durch strahl bewegen. Dann können aber in vorteilhafter
einen Vergleich mit der Fig. 1 a feststellen kann. Weise die nicht der Ablenkung dienenden Verzöge-
Bei der Erzeugung der einzelnen Signale wurde rungsleitungsteile der verkürzten, Verzögerungs-
von der in der Fig. 2 dargestellten Treppenkurve 5 leitungen entfallen.
ausgegangen, wobei die als Impulse verwendeten Um genügend starke Ablenkungen zu erzielen, muß einzelnen Momentanwerte über die ganze Zeitspanne ic man den Abstand des Kollektors 13 in Fig. 4 a von hinweg konstant gehalten werden müssen. Eine solche den Ablenkorganen, in diesem Falle den Ablenk-Maßnahme erfordert jedoch einen besonderen Auf- platten 1 bis 8, groß wählen, muß aber außerdem wand an Mitteln und soll deshalb durch eine vorteil- io dafür Sorge tragen, daß die an den Ablenkorganen hafte Weiterentwicklung des Erfindungsgegenstandes erzeugten Potentiale nicht zu klein sind. Ganz allgevermieden werden. Dies wird mit einer abgewandelten mein gilt somit, daß bei der eigentlichen Kodierungs-Form des beschriebenen Kodeumsetzers erreicht, mit einrichtung, wie sie in Fig. 3 schematisch dargestellt der es außerdem möglich, ist, die in der Fig. 2 darge- ist, um so größere Impulsströme verwendet werden stellte kontinuierliche Signalkurve ohne Umformung 15 müssen, je höher die verwendete Frequenz gewählt in eine Treppenkurve zu verwenden. Man gibt zu wird. Aus elektronenoptischen Gründen kann jedoch diesem Zweck den gewünschten Signal wert immer sowohl die Stromdichte der eigentlichen Kodierungsnur impulsweise, z. B. mit einer Impulsdauer von einrichtung als auch die Schärfe des Flachstrahls auf tc/8 oder kürzer auf die Kodierungsröhre, wie dies in der Selektionsplatte nicht beliebig gesteigert werden, dem mittleren Teil der in Fig. 2 dargestellten Signal- 20 Es wird deshalb notwendig sein, die Signale, die kurve angedeutet ist. Die Momentanwerte am Anfang am Ausgang der Kodierungseinrichtung entstehen,
, „ , , .ic ... τ · · ,, durch geeignete Verstärker so weit zu verstärken,
und Ende des mit - bezeichneten Zeitintervalls dgmit |e y s on ihnm ^ den AWenkorganen ^^ten
unterscheiden sich um weniger als eine Einheit. Potentiale des Kodeumsetzers ausreichen. Darüber Benutzt werden die kurzen Impulse in der gleichen 25 hinaus sollen aber diese Ablenkpotentiale nicht nur Weise, wie bei den Einrichtungen nach Fig. 4 a groß genug sein, sondern sie müssen vielmehr inner- und 4b, jedoch nicht unter Verwendung von einfachen halb eines nur kleinen Schwankungsbereiches immer Ablenkplatten, sondern in einer vorteilhaften Weiter- dieselbe Größe annehmen. Es müssen somit Mittel entwicklung des Erfindungsgegenetandes unter Ver- vorgesehen werden, die gegebenenfalls diese Potentiale wendung von Verzögerungsleitungen, die auf den 30 begrenzen. Wie schon eingangs kurz erwähnt, verbewegten Elektronenstrahl wie Ablenkplatten rein wendet man daher in Kodierungsröhren häufig elektrostatisch wirken. Fig. 6 stellt eine derartige sogenannte Quantisierungsgitter, die mit Hilfe eines Anordnung rein schematisch dar. Man erkennt wieder komplizierten Ablenkregelmechanismus eine Quantientsprechend der Darstellung in Fig. 4b die acht sierung bewirken, d. h., man trifft eine Maßnahme, Ablenkorgane 14 bis 21, von denen, jedes einzelne als 35 um bei Zahlen werten, die zwischen zwei ganzen Verzögerungsleitung etwa in Form einer Wendel, Zahlen liegen, eine Entscheidung für die eine oder Mäanderleitung, eines Kettenleiters od. dgl. ausge- andere ganze Zahl zu bewirken. Obwohl, wie eingangs bildet ist. Die Ablenkung des Elektronenstrahls 10 schon erwähnt, die Anzahl der Impulse der verwendeerfolgt hierbei nach den gleichen. Gesetzen,, wie es bei ten. Eingangskodierungseimrichtung sich von, zwei der Anordnung in Fig. 4 a beschrieben wurde, nur 40 aufeinanderfolgenden Zahlen oder Stufen nur um daß jetzt nicht acht Kondensatorplatten aufgeladen einen Impuls unterscheiden, kann, soll in vorteilhafter werden, sondern acht Wanderwellen, zur geeigneten Weiterbildung des Erfindungsgedankens eine Quanti-Zeit über acht Verzögerungsleitungen, derart laufen, sierung beschrieben, werden, die eine Entscheidung daß zunächt die der höchsten Potenz entsprechende nicht für irgendeine, sondern für die richtige Zahl Wanderwelle auf der längsten Verzögerungsleitung 45 ermöglicht und die gleichzeitig das Signal aus der allein und dann anschließend nacheinander mit den Kodierungseinrichtung so weit verstärkt aber auch übrigen Wanderwellen gemeinsam nach Koinzidenzart begrenzt, daß das gebildete Ablenkpotential ohne den Elektronenstrahl beeinflußt. Der Zeitpunkt, zu weiteres für den beschriebenen Kodeumsetzer dienen dem diese Wanderwellen zur Wirkung kommen,, muß kann. Zu diesem Zweck verwendet man den hinter der somit sehr sorgfältig gewählt werden, und wird, z. B. 50 perforierten Platte entstehenden einzelnen Impuls dadurch eingestellt, daß vor die kürzeren Verzöge- nicht direkt, sondern verstärkt ihn in einer in Fig. 7 rungsleitungen 15 bis 21 jeweils um so längere, nicht dargestellten Anordnung durch entsprechende Sekunder Ablenkung dienende Teile einer Verzögerungs- därelektronen-Vervielfacher auf ein genügend hohes leitung vorgeschaltet werden, je kürzer die eigentliche Niveau. Trifft also z. B. ein Teilstrahl 23 des Flach-Ablenkverzögerungsleitung selbst ist. Diese sowohl 55 Strahls 22 nicht auf den eigentlichen zugehörigen, als auch die vorher beschriebene Ausführungsform hinter der Selektionsplatte angeordneten Auffänger des Kodeumsetzers läßt sich in beiden Fällen mit (vgl. Fig. 3), sondern, auf die Platte24 auf, und zwar einem Elektronenstrahl betreiben, der von links nach mit geeigneter Geschwindigkeit, so löst er in bekannrechts läuft, nur mit dem Unterschied, daß bei der ter Weise an dieser Sekundärelektronen aus, die auf letzten Ausführungsform mit Verzögerungsleitungen 60 die Platte 25 abgesaugt werden können. Weitere auf die einzelnen Wanderwellen unter sich und mit dem der Platte 25 ausgelöste Sekundärelektronen werden Elektronenstrahl konform verlaufen müssen. Läßt wiederum in gleicher Weise auf die Platten, 26, 27, 28 man dagegen den Elektronenstrahl in entgegen- usw. abgesaugt und immer wieder etwa um einen gesetzter Richtung, also von rechts nach links, sich Faktor 5 weiter verstärkt. Solche SE-Vervielfacherbewegen, so entsteht das kodierte Signal in umge- 65 strecken erlauben gleichzeitig die Durchführung einer kehrter Reihenfolge, wie es z. B. für die Dekodierung Quantisierung. Die Arbeitsweise einer solchen Einerwünscht ist, ohne daß sich dabei die Werte ändern. richtung soll mit Hilfe der in Fig. 8 dargestellten Allerdings müssen im letzteren Fall bei der Verwen- Anordnung erläutert werden. Der Primä.rstrahl von dung von Verzögerungsleitungen die einzelnen der Stromstärke/1 trifft auf die Prallplatte 29 auf Wanderwellen sich ebenfalls in entgegengesetzter 70 mit einer Geschwindigkeit, bei der möglichst viele
Sekundärelektronen ausgelöst werden, d. h. also bei einer möglichst ein Maximum der Sekundäremission ergebenden Spannung U1 gemäß dem in Fig. 9 dargestellten Diagramm. Das durch die Spannung U2 über den Widerstand R2 erzeugte Potential an der Absaugplatte 30 wird so gewählt, daß es sich nur wenig von dem der Platte 29 unterscheidet, so daß die beim Auftreffen des Stromes/1 auf der Platte 29 entstehenden Sekundärelektronen nur sehr ungenügend oder gar nicht abgesaugt werden. Damit wird die Kette weiterer Verstärkungen durch Sekundäremission an den nächstfolgenden Platten 30, 31 usw. unterbunden. Die Prallplatte 29 liegt aber über einen Widerstand Al an der Spannungsquelle Ul und wird sich infolge des Stromes/1 negativ gegen Ul aufladen, und damit wird der auf die Platte 30 gelangende Strom /2 wachsen, da der Potentialunterschied der beiden Platten ebenfalls größer wird. Dieser Strom /2 senkt aber auch gleichzeitig das Potential an der Platte 30, nämlich durch den sich ausbildenden Spannungsabfall am Widerstand R2. Die Werte der WiderständeRl und R2 werden nun so gewählt, daß bei kleinen Strömen der Spannungsabfall an Rl so klein ist, daß der Potentialunterschied zwischen der Platte 29 und 30 unterhalb des im Diagramm der Fig. 9 dargestellten kritischen Wertes UK liegt, bei dem der SE-Faktor (5 = 1 ist. Überschreitet der Strom/1 jedoch einen bestimmten Wert (Schwellwert), so tritt am Widerstand R2 statt des negativen ein positiver Spannungsabfall auf, da der SE-Koeffizient δ bei UK den Wert 1 überschreitet. Man erhält also in Abhängigkeit vom Primärstrom 71 eine Charakteristik, wie sie in Fig. 10 dargestellt ist. Nach diesem Diagramm ist für kleine Ströme der Strom /3 vernachlässigbar klein, bei einem bestimmten kritischen Strom IK steigt jedoch der Wert von /3 sprungartig auf einen Endwert an, der infolge von Raumladungsbegrenzung auch bei weiterem Ansteigen von /1 auf einem konstanten Wert gehalten werden kann. Man erhält somit eine Kennlinie, wie sie für die Quantisierung des beschriebenen Kodierungssystems gewünscht wird.
Die Anordnung der SE-Vervielfacherstrecken vor dem Kodeumsetzer innerhalb des Kodierungssysteins ermöglicht also ohne Zwischenschalten von sonstigen Verstärkern sowohl ein ausreichend verstärktes Signa! als auch die Durchführung einer praktisch träghcitslos wirkenden Quantisierung. Eine solche Ouantisierungseinrichtung ist für jede gewählte Kodeart ohne weiteres verwendbar und stellt außerdem auf Grund der damit verbundenen Verstärkungswirkung eine wesentliche Verbesserung für jedes Ktxlicrungssystem dar. Die beiden erfindungsgemäßen Einrichtungen, nämlich der Kodeumsetzer und die Ouantisierungseinrichtung, lassen sich eventuell derart kombinieren, daß das Signal noch im gleichen Röhrenkolben auf die einzelnen Ablenkorgane, z. B. die Verzögerungsleitungen 14 bis 21, gegeben werden kann, und man erhält auf diese Weise für das System eine einzige Röhre mit zwei Elektronenkanone!], in der das Signal in äußerst kurzen Zeiträumen kodiert werden kann.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Kodierungssystem mit einer Kodierungseinrichtung, bei der die von einem Elektronenflachstrahl hinter einem dem Kode entsprechend perforierten Schirm (Selektionsplatte), den einzelnen belegten Zweierpotenzen entsprechend gleichzeitig erzeugten, etwa gleich großen Impulse von zwei aufeinanderfolgenden Stufen sich hinsichtlich Anzahl stets nur um einen Impuls unterscheiden, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Kodeumsetzer, in dem ein Elektronenstrahl der Kodierungszeit entsprechend in Richtung senkrecht zur Elektronenflugbahn periodisch abgelenkt und an einer den möglichen Potenzen entsprechenden Anzahl senkrecht zur periodischen Ablenkbewegung des Elektronenstrahls wirkenden Ablenkorgane vorbeigeführt wird, wobei das der höchsten Potenz zugeordnete Ablenkorgan sich über den ganzen periodischen Ablenkweg des Elektronenstrahls erstreckt, während die den folgenden niedrigeren Potenzen zugeordneten Ablenkorgane stufenweise um den gleichen reziproken Wert des höchstmöglichen Exponenten kürzer sind und am Ende des Ablenkweges in einer gemeinsamen Ebene enden, ferner dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig gebildeten Impulse der Kodierungseinrichtung die einzelnen zugeordneten Ablenkorgane des Kodeumsetzers derart beaufschlagen und durch die dabei jeweils erzeugten Potentiale den Elektronenstrahl senkrecht zur Richtung seiner periodischen Ablenkl >ewegung derart ablenken, daß auf dem hinter einer mehrfach geschlitzten Anode angeordneten Kollektor nacheinander gegebenenfalls mehrere Signale derart entstehen, daß ein erstes Signal durch den Impuls der relativ größten Potenz entsteht und erst durch das Auftreten eines zweiten Impulses der nächstniedrigen Potenz gelöscht wird.
2. Kodierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkorgane des Kodeumsetzers für gerade Potenzen auf der einen und für ungerade Potenzen auf der anderen Seite des Elektronenstrahls angeordnet und je nach ihrem Abstand von der Anode unterschiedlich so weit vom Elektronenstrahl entfernt sind, daß bei gleichem Potential eine gleich große Ablenkung in der Anodenebene erzielt wird.
3. Kodierungssystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkorgane aus Ablenkplatten bestehen.
4. Kodierungssystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodierung mit Impulsen von wesentlich kürzerer Dauer, als der eigentlichen Kodierungszeit entspricht, erfolgt und daß die Ablenkorgane des Kodeumsetzers derart aus Verzögerungsleitungen unterschiedlicher Länge bestehen und jeder Verzögerungsleitung entsprechend ihrer Verkürzung verschieden lange, nicht der Strahlablenkung dienende Verzögerungsleitungsteile vorgeschaltet sind, daß die einzelnen, Wanderwellen darstellenden Impulse sich entlang ihrer mehr oder weniger gekürzten Verzögerungsleitung im Gleichlauf mit dem periodisch bewegten Elektronenstrahl bewegen, diesen in unterschiedlichen Zeiträumen beeinflussen und diesen mit jeder hinzukommenden Wanderwelle gemeinsam nach Koinzidenzart ablenken.
5. Kodierungssystem mit einer Kodierungseinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1, bei der die von einem Elektronenflachstrahl hinter einem dem Kode entsprechend perforierten Schirm (Selektionsplatte) den einzelnen belegten
Zweierpotenzen entsprechend, gleichzeitig erzeugten, etwa gleich großen, Impulse, die sich von zwei aufeinanderfolgenden Stufen hinsichtlich Anzahl stets nur um einen Impuls unterscheiden, den Steuerorganen eines ebenfalls mit einem Elektronenstrahl arbeitenden, Kodeumsetzers zugeführt werden, gekennzeichnet durch eine vor dem Kodeumsetzer angeordnete Quantisierungseinrichtung, in der die einzelnen, gleichzeitig gebildeten Impulse der Kodierungseinrichtung auf hinter der Selektionsplatte angeordnete Sekundärelektronetivervielfacheranordnungen treffen,, deren jeweilige, mehr oder weniger verstärkte Aus-
10
gangsströme die einzelnen Ablenkorgane beaufschlagen.
6. Kodierungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Quantisierungseinrichtung die Potentiale an den einzelnen Prallelektroden derart bemessen und diesen die zugehörigen Spannungen über Widerstände derart zugeführt sind, daß ein geringer, unterhalb eines Schwellwertes liegender Eingangselektronenstrom fast keine und ein darüberliegender Elektronenstrom eine möglichst wesentlich über 1 liegende Sekundärelektronenverstärkung pro Prallstufe erfährt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© «09 657/182 9.58
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271168B (de) * 1962-08-21 1968-06-27 Przemyslowy Inst Elektroniki Verfahren und Anordnung zur Umsetzung von analogen Groessen in Zahlen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271168B (de) * 1962-08-21 1968-06-27 Przemyslowy Inst Elektroniki Verfahren und Anordnung zur Umsetzung von analogen Groessen in Zahlen

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