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DE1685488C3 - Vorrichtung zum Aufrauhen der Randpartien des Bodens einer Schuheinheit - Google Patents

Vorrichtung zum Aufrauhen der Randpartien des Bodens einer Schuheinheit

Info

Publication number
DE1685488C3
DE1685488C3 DE19661685488 DE1685488A DE1685488C3 DE 1685488 C3 DE1685488 C3 DE 1685488C3 DE 19661685488 DE19661685488 DE 19661685488 DE 1685488 A DE1685488 A DE 1685488A DE 1685488 C3 DE1685488 C3 DE 1685488C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
tool
pressure
roughening
template
Prior art date
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Expired
Application number
DE19661685488
Other languages
English (en)
Other versions
DE1685488B2 (de
DE1685488A1 (de
Inventor
Herbert William Boot
Ernest Tipper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
USM Corp
Original Assignee
USM Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB984065A external-priority patent/GB1137254A/en
Application filed by USM Corp filed Critical USM Corp
Publication of DE1685488A1 publication Critical patent/DE1685488A1/de
Publication of DE1685488B2 publication Critical patent/DE1685488B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1685488C3 publication Critical patent/DE1685488C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D37/00Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufraulen der Randpartien des Bodens einer aus einem Schaft und einer Brandsohle bestehenden Schuheinheit tntsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (US-PS 077 098) sind zwei miteinander zusammenarbeitende Stationen vorgesehen, deren jede einen selbsttätig aus <tiner Bereitschafts- in eine Arbeitsstellung schwenkbaten Werkzeugträger zum Aufrauhen der gegenüberliegenden Partien des Randes aufweist. Die dem Werkleugträger jeweils zugeordnete druckmittelbetätigte Einrichtung soll dazu dienen, den Auflagedruck des betreffenden Werkzeugs auf den Schuhboden auf einen für das zu rauhende Material geeigneten Betrag einzustellen. Bei der bekannten Vorrichtung ruht somit das Aufrauhwerkzeug über die gesamte Bearbeitungsstrekke hinweg mit gleichem Druck auf dem Werkstück. Bei ds dieser bekannten Vorrichtung wird als nachteilig angesehen, daß insbesondere bei deren Verwendung zur Herstellung von Schuhen mit größeren Wölbungen des Schuhbodens eine ungleichmäßige Aufrauhung erfolgt, weil bei konstantem auf das Werkzeug ausgeübtem Druck, der für eine Aufwärtsbewegung geeignet ist, bei einer Abwärtsbewegung ein zu geringer Auflagedruck vorhanden ist, so daß gewissermaßen Springeffekte auftreten, während andererseits bei ausreichend eingestelltem Auflagedruck zur Vermeidung derartiger Springeffekte ein zu großer effektiver Druck bei Aufwärtsbewegungen bewirkt wird.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung dieser Art (US-PS 1 912 555) wird das Werkzeug um den gesamten Randteil des Schuhbodens mit Hilfe einer ersten Kurvensteuerung geführt, durch die die Höhe des Werkzeugs relativ zu dem Schuhboden zur Berücksichtigung der Oberflächengestalt des Schuhbodens geändert werden kann. Eine zweite Steuereinrichtung mit einer Schablone ermöglicht, den Werkzeughalter sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung des Schuhbodens zu bewegen. Dabei wird als nachteilig angesehen, daß eine Schabloneneinrichtung für die Höhenverstellung des Werkzeugs entsprechend Wölbungen des Schuhbodens erforderlich ist, die zwar unter geeigneten Voraussetzungen bei einer Aufwärtsbewegung des Werkzeugs ein konstantes effektives Gewicht des Werkzeugs gewährleistet, aber bei einer Abwärtsbewegung des Werkzeugs Springeffekte der obenerwähnten Art zuläßt, die zu Unregelmäßigkeiten führen können. Außerdem sind bei einer solchen teuren und aufwendigen Einrichtung Unregelmäßigkeiten der Aufrauhung nur vermeidbar, soweit der Leistenboden exakt zur Schablone ausgerichtet ist. Da die Abmessungen von Leisten nicht genormt sind, ist es beispielsweise wegen unexakter Lage der Aufnahmebohrung für den Leistenträger in der Serienfertigung kaum möglich, Leisten in stets gleicher Lage zu einer Schablone in einer Maschine festzuhalten.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß durch Wölbungen des Schuhbodens bedingte Änderungen des effektiven Gewichts des Werkzeugs und dadurch verursachte Unregelmäßigkeiten der Aufrauhung möglichst weitgehend vermieden werden können, ohne daß zur Höhenverstellung des Werkzeugs eine Schablone benötigt wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäö dadurch gelöst, daß eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, mit welcher der Druck in der druckmittelbetätigten Einrichtung während einer Relativbewegung des Werkzeugträgers und des Werkstückträgers änderbar ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
F i g. 2 eine vergrößerte Seitenansicht des Schuhträgers der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung, wobei Teile weggebrochen sind,
F i g. 3 einen Grundriß des Schuhträgers in F i g. 2,
F i g. 4 eine Seitenansicht eines Schuhträgers eines abgewandelten Ausführungsbeispiels und
F i g. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in F i g. 4.
Die dargestellte Vorrichtung zum Aufrauhen der Randteile eines Schuhbodens, um diesen für die Anbringung der Laufsohle mittels Klebstoff vorzubereiten, enthält einen Rahmen 30, von dem nach oben ra-
rende Rahmenteile in F i g. 1 dargestellt sind, einen fisch 32, der geradlinig auf einer oberen Oberfläche les Rahmens gleitbar angeordnet ist und einen allgemein mit 36 bezeichneten Werkstückträger hält. Dieser Werkstückträger 36 stützt einen Schuh S mit dem Bojen nach oben ab, so daß derselbe mit seinem Absatzrandteil nach vorne zeigt und auf einem Leisten aufgezogen ist Ferner werden zwei Radialdrahtbürsten 38 so gehalten, daß sie sich in der Bewegung^bahn des Schuhes S befinden, wenn derselbe vom Werkstückträger 36 gfchalten ist.
Die Teile zur Halterung der Bürsten 38 bestehen aus einer Säule 40 und einem hochstehenden Trägerteil 42, die beide mittig in der Vorrichtung auf einer Platte 44 angebracht sind, die am Rahmen 30 befestigt ist und ihrerseits an ihren oberen Enden eine Platte 46 trägt. In den Platten 44, 46 sind an jeder Seite des Rahmens 30 schwenkbar in Lagern zwei hochstehende Stützglieder 48 angeordnet, so daß das rechte Glied sich vor dem linken Glied befindet. Jedes Glied 48 trägt mittels eines Querzapfens 50 einen Arm 58, der sich in der Vorrichtung nach vorne und nach rückwärts erstreckt. Jeder Arm 58 weist an seinem vorderen Ende ein Untersetzungsgetriebegehäuse 60 für eine der Bürsten 38 auf. Am rückwärtigen Ende jedes Armes 58 ist ein geeigne- 2, tes Gegengewicht 64 angebracht, wobei der Arm 58 auf dem Zapfen 50 derart drehbar ist, daß dann, wenn eine Bürste 38 wie erwähnt am vorderen Ende desselben angebracht ist, das Gewicht der Bürste ausreicht, um den Arm im Uhrzeigergegensinn zu verschwenken (Fig. 1). Wenn sich auf dem betreffenden Arm keine Bürste befindet, dann schwenkt das Gegengewicht 64 den Arm 58 im Uhrzeigersinn (Fig. 1) um einen Betrag, der durch eine Einstellschraube 66 bestimmt wird, welche sich an dem oberen Endteil einer hochstehenden Stange 68 auf der Platte 44 befindet, wobei an jeder Seite des Rahmens 30 eine solche Stange 68 vorgesehen ist.
Am vorderen Ende der Platte 44 sind zwei sich nach vorne erstreckende Vorsprünge 70 angeformt, und zwar einer an jeder Seite der Platte, auf der Stützböcke 72,74 angebracht sind. An den Böcken sind Zylinder 76 angebracht, in denen unter Druckluft ein in Höhenrichtung gleitbarer, nicht dargestellter Kolben verschiebbar gehalten ist. Jeder Kolben ist mit einer Kolbenstange 78 versehen, welche einen verstärkten Kopfteil 80 aufweist, der von einem unteren Endteil geringeren Durchmessers einer Einstellschraube 82 erfaßt wird. Die Schrauben 82 werden von entsprechenden Gewindebohrungen in Blöcken 84 gehalten, die an die Arme 58 angelötet sind.
Wenn sich die Vorrichtung in Ruhestellung befindet und während der Anlaufstufen eines Arbeitsablaufs derselben wird der Luftdruck in den Zylindern 76 durch ein erstes nicht dargestelltes Regelventil eingestellt.
Die Bürsten 38 werden mit Hilfe von zwei Elektromotoren 90 in Umlauf versetzt, welche an Trägern 92 angebracht sind, die vom Rahmen 30 aus nach unten vorstehen. Eine Antriebswelle 94 jedes Motors ist mit einer Riemenscheibe 96 versehen, die mittels eines Riemens 98 eine Riemenscheibe 100 antreibt, welche an dem Rahmen 30 angebracht ist, die durch eine biegsame Antriebswelle 102 mit dem Getriebegehäuse 60 verbunden ist.
An jedem Stützglied 48 ist an seinem unteren Endteil ή? eine Platte 104 befestigt, an der ein rückwärtiger Endteil eines sich nach vorne erstreckenden Armes 106 befestigt ist. Diese Arme 106 werden nach innen, d. h. um
35 die Achsen der Glieder 48 mit Hilfe von Federn 108 aufeinandergedrückt, v/obei die Einwärtsbewegung jeden Armes durch den Eingriff der Platte 104 mit einer einstellbaren Anschlagschraube 110 begrenzt wird, die an einem Block 112 angebracht ist, der auf dem Tisch 44 befestigt ist. Am vorderen Endteil jeden Armes 106 ist ein Block 114 angebracht (F i g. 2), welcher eine Rolle 120 trägt, die auf einer im Block gelagerten Welie 122 befestigt ist und dort mit Hilfe einer Mutter 124 gehalten wird.
Gemäß F i g. 2 ist am Tisch 32 unterhalb des Schuhträgers 36 ein länglicher Block 226 befestigt, der auf seiner Oberfläche mit zwei Stellzapfen 228 versehen ist, die dazu dienen, eine Schablone T auf dem Block 226 derart festzulegen, daß sich dieselbe unterhalb eines Schuhes S befindet, der in dem Schuhträger eingelegt ist; die Schablone ist leicht austauschbar, um unterschiedlichen Abmessungen und Arten von zu bearbeitenden Schuhen Rechnung tragen zu können.
An der Seite des Tisches 32 ist ein Nockenteil 248 befestigt (F i g. 1 und 2), der auf einer Winkelplatte 250 (F i g. 1 und 3) angeordnet ist, die an Querträgern 132 des Werkstückträgers 36 befestigt ist. Diese Platte 250 ist mit Schlitzen 252 versehen, durch welche Klemmschrauben 254, die in die Querträger eingeschraubt sind, hindurchtreten, wodurch die Platte und damit auch der Nockenteil 248 vorwärts und rückwärts des Schuhträgers 36 eingestellt werden können (F i g. 3). An der Seiter.wandung des Werkstückträgers ist auf der Platte 250 ein Zeiger 256 und eine zugeordnete Gradskala 258 angebracht, so daß durch Bewegen der Platte 250 bis zu einer Stellung, in welcher der Zeiger 256 sich mit der höchsten Zone des Schuhbodens in Ausrichtung befindet, der Nockenteil 248 in seiner gewünschten Stellung eingerichtet ist. Die Gradskala 258 ist dafür bestimmt, die Platte 250 für unterschiedliche Abmessungen innerhalb derselben Schuhart einstellen zu können. In der Bahn des Nockenteils 248 befindet sich eine Schalteinrichtung mit zwei auf Armen 264 angeordneten Rollen 262, die in Böcken 246 befestigt ist, welche auf dem Rahmen 30 der Vorrichtung gehalten werden. Die Bökke 246 sind so angeordnet, daß sie, gesehen von der Seite her, den gleichen Abstand voneinander aufweisen wie die Glieder 48, auf denen die Bürstenträgerarme 58 gehalten sind. Durch eine Schwenkbewegung der Arme 264 unter dem Einfluß des Nockenteils 248 wird erreicht, daß in Aufeinanderfolge zwei Ventile durch ein zweites nicht dargestelltes Regelventil in Tätigkeit treten, um den Druck der den Zylindern 76 zugeführten Luft herabzusetzen, so daß die Bürsten 38 auf den Schuhboden einen erhöhten Druck ausüben.
An der Seite des Tisches 32 ist außerdem ein zweiter Nockenteil 238 befestigt, der sich somit mit dem Tisch mitbewegt und in dessen Bahn zwei Rollen 240 eingreifen, die auf Armen 242 angeordnet sind, welche um nicht dargestellte Zapfen drehbar sind, die in den Bökken 246 befestigt sind und deren Achsen mit den Achsen der Zapfen 260 übereinstimmen. Eine Drehbewegung der Arme 242 unter der Wirkung des Nockenteils 238 bewirkt, daß in Aufeinanderfolge zwei weitere Ventile über ein drittes, nicht dargestelltes Regelventi1 in Tätigkeil gesetzt werden, um den Druck der Lufi heraufzusetzen, welche dem Zylinder 76 zu^eleite wird, so daß die Bürsten 38 dann mit dem Schuh außei Eingriff gebracht werden.
Der zweite Nockenteil 238 tritt außerdem dann wenn der Tisch 32 in seine Ausgangsstellung zurück geht, am Ende eines Arbeitsganges der Vorrichtung mi
einer Rolle 266 in Eingriff (F i g. 1), die von einem Arm 268 gehalten ist, der um einen Zapfen 270 schwenkbar ist, welcher in einem Bock 272 gehalten wird, der am Rahmen 30 befestigt ist, wodurch ein weiteres Ventil betätigt wird, das die vier obengenannten Ventile wie- s der in ihren Ursprungszustand zurückbringt, in welchem sie für den nächstfolgenden Arbeitsgang der Vorrichtung in Bereitschaft stehen.
Bei einer abgeänderten Ausführungsform ist auf der Seite des Tisches 32 ein Block 350 (F i g. 4 und 5) befestigt, in dem zwei Schlitze 352 (F i g. 5) und 354 ausgebildet sind. Im Schlitz 352 ist ein Trägerglied 356 für einen Nockenteil 358 gleitbar gehalten (F i g. 4) (entsprechend dem Nockenteil 248 der ersten Ausführungsform und eingerichtet für die gleiche Arbeitsweise), wo- ι ;; bei eine Einstellschraube 360 vom Trägerglied und dem Block aufgenommen und in den Nockenteil eingeschraubt ist, um die Stellung des letzteren mit Bezug auf das Trägerglied einzustellen. Das Trägerglied 356 ist an der unteren Oberfläche eines Zahngliedes 362 angebracht, das auf der oberen Oberfläche des Blocks 350 gleitbar ist und mit einem Ritzel 364 in Eingriff steht, das auf den Block 350 gehalten wird und das andererseits mit einem Zahnsegment 366 in Eingriff steht, welches einteilig an einem Arm eines Winkelhebels 368 ausgebildet ist, der am Tisch 32 drehbar gehalten wird. Der andere Arm des Winkelhebels ist mit einem Schlitz 370 versehen, mittels welchem er mit dem unteren Endteil eines Arms 344 in Verbindung steht. Der Arm 344 steht auch durch ein Glied 340 mit einem Block 200 eines Schuhspitzenhalters in Verbindung. An einem zwischenliegenden Teil des Armes 344 ist eine Kolbenstange 346 befestigt, die mit einem nicht dargestellten Kolben in Verbindung steht, welcher von einem Zylinder 347 aufgenommen ist, der auf einem Jochglied 348 angeordnet ist, das am rückwärtigen Träger 132' befestigt ist Wenn nun Druckluft in den Zylinder 347 eingegeben wird, dann bewegt sich nicht nur der Block 200, sondern auch eine Stange 310 mit ihrem Nasenstück 312 gegen die Spitze der Schablone T, wobei eine Bewegung des Blocks 200 gegen den Fersenträger hin durch den Eingriff des Nasenstücks 312 mit der Schablone begrenzt wird, wodurch der Block genau festgelegt wird.
Wenn somit Druckluft in den Zylinder 347 eingelassen wird, dann bewirkt eine Bewegung des Armes 344 auch noch eine Drehbewegung des Winkelhebels und (über das Zahnsegment) des Ritzels und des Zahngliedes, um das Trägerglied 356 und den Nockenteil 358 zu bewegen, so daß letzterer je nach der Abmessung des so zu bearbeitenden Schuhes eingestellt wird. Auf diese Weise kann durch die Abstimmung der Änderungen des Druckes, welcher auf die die Bürsten tragenden Arme ausgeübt wird, wenn die höchste Zone des Schuhbodens durch die Bürsten erreicht wird, eine sehr feine Einstellung für unterschiedliche Schuharten mittels der Einstellschraube 360 erzielt werden.
In dem anderen im Block 350 ausgearbeiteten Schlitz 354 ist ein zweiter Nockenteil 372 gleitbar angeordnet (entsprechend dem zweiten Nockenteil 238 des ersten Ausführungsbeispiels und in gleicher Weise wirksam). Der Nockenteil 372 ist an einem Ende mit einem Ende eines Glieds 374 drehbar gehalten, dessen anderes Ende mit einem Ende eines Hebels 376 in Verbindung steht, der auf der oberen Fläche einer Verlängerung des Tisches 32 drehbar gehalten wird. Das andere Ende des Hebels 376 ist in Form eines Zeigers ausgebildet, der sich über eine Skala 378 bewegt; eine Klemmschraube 380 und ein Schlitz 382 dienen zur Festlegung des Hebels und damit auch des Nockenteils 372 in der eingestellten Lage. Durch das Einstellen des Nockenteils 372 wird das Abheben der Bürsten außer Eingriff mit dem Schuhboden zeitmäßig bestimmt.
Für einen Arbeitsablauf der beiden Ausführungsbeispiele legt die Bedienungsperson zunächst einmal eine Schablone T entsprechend dem zu bearbeitenden Schuh 5 auf den Block 226 und stellt dann den Block 200 des Spitzenhalters mit Bezug auf das rückwärtige Ende der Schablone ein. Bei der abgeänderten Ausführungsform dieni dies gleichzeitig auch für die Einstellung des Nockenteils 358. Darauf wird der zu bearbeitende Schuh S, z. B. ein Damenschuh für hohen Absatz, im den Schuhträger 36 (oder 36') eingelegt, so daß der Schuhboden nach oben weist
Ist der Schuh richtig eingestellt, dann vergewissert sich die Bedienungsperson bei dem erstgenannten Ausführungsbeispiel, daß sich der auf der Platte 250 angebrachte Nockenteil 248 mit Bezug auf die höchste Zone des Schuhbodens in der richtigen Stellung befindet, welche sich naturgemäß je nach Art und Abmessung des zu bearbeitenden Schuhes ändert Bei der abgeänderten Ausführungsform kann der Nockenteil 358 auch noch in Längsrichtung des Blocks 350 eingestellt werden. Zusätzlich wird von der Bedienungsperson eine Einstellung der drei Regelventile je nach der Art des Schuhmaterials durchgeführt, wobei der Druck der Luft in den Zylindern 76 zu diesem Zeitpunkt durch das erste Regelventil so eingestellt ist daß das Gewicht der Bürsten gerade ausreicht den genannten Druck zu überwinden.
Nunmehr wird durch die Bedienungsperson ein Arbeitsablauf der Vorrichtung durch Betätigung eines nicht dargestellten Schalters eingeleitet, damit durch hydraulisch betätigte Mittel der Tisch 32 nach rückwärts bewegt wird, um auf diese Weise den vom Schuhträger 36 (oder 36') aufgenommenen Schuh unterhalb der beiden Bürsten 38 zu verbringen, die dann, wenn die Vorrichtung arbeitet derart in Drehung versetzt werden, daß sie eine Überschiebebewegung nach einwärts über den Zwickrand des Schuhes herüber bewirken. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Rollen 120 eine nach der anderen mit den einander gegenüberliegenden Seiten der Schablone Tin Eingriff treten und derart wenn sie den Kanten dieser Schablone folgen, veranlassen, daß die Arme 106 und demnach auch die Arme 58, welche die Bürsten 38 tragen, mit den Gliedern 48 geschwenkt werden, wodurch die Bürsten 38 der Breite des Schuhes nach versetzt werden, wenn derselbe unter ihnen hindurchläuft, um auf diese Weise gegen die Randteile des Schuhbodens zu arbeiten.
Der Schuh wird in den Schuhträger so eingelegt, da£ das Schuhspitzenende in der Ebene der Arbeitsflächer der Bürsten 38 liegt wenn sich dieselben in ihrer unter sten Stellung befinden, wobei der Schuhträger so auf gebaut und angeordnet ist, daß kein Teil des Schuhbo dens im Schuhträger eine tiefere Lage einnimmt als da: Spitzenende. Wenn die Bürsten 38 über den Schuhbo den laufen, dann heben sich dieselben auf aneinande gegenüberliegenden Seiten des Schuhbodens gegei den höchsten Zonenteil desselben an und senken siel dann wieder auf die Gelenkzone ab, wobei die höchst' Zone des Schuhbodens sich in der Ballenzone befindet.
Nachdem die rechte Bürste 38 die höchste Zone de Schuhbodens entlang dem rechten Randteil desselbei erreicht hat während sich der Tisch 32 nach rückwärt bewegt, erfaßt der Nockenteil 248 (oder 358) die vor
derste Rolle 262, wodurch ein erstes der beiden vorgenannten Ventile so betätigt wird, daß Luft über das zweite Regelventil in den Zylinder 76 eintritt, welcher der rechten Bürste zugeordnet ist, wodurch der Druck in dem Zylinder abnimmt und sich damit das wirksame Gewicht der rechten Bürste 38 erhöht, wenn dieselbe nach abwärts zum Gelenkteil des Schuhbodens hin läuft. In gleicher Weise erfaßt dann, wenn die linke Bürste die höchste Zone des Schuhbodens entlang dem linken Randteil desselben erreicht hat, der Nockenteil 248 die rückwärtige Rolle 262, so daß das zweite der beiden genannten Ventile betätigt wird, wodurch sich das wirksame Gewicht der linken Bürste 38 erhöht, wenn dieselbe auf den Gelenkteil des Schuhbodens hin abläuft.
Wenn im weiteren Verlauf des Arbeitsablaufs die rechte Bürste 38 die Absatzfrontlinie des Schuhbodens erreicht, erfaßt der zweite Nockenteil 238 (oder 372) die vordere Rolle 240, wodurch veranlaßt wird, daß ein erstes der weiteren zwei vorgenannten Ventile so betä- ao tigt wird, daß Luft über das dritte Regelventil dem Zylinder 76 zugeleitet wird, der der rechten Bürste zugeordnet ist, wodurch der Druck in diesem Zylinder ansteigt und demnach der Arm 58 urn seinen Drehzapfen 50 bis zu einer Grenzlage verschwenkt wird, die »5 sich aus dem Eingriff mit der Schraube 66 ergibt, um die Bürste 38 außer Eingriff mit dem Schuhboden abzuheben. In gleicher Weise erfaßt dann, wenn die linke Bürste 38 die Absatzfrontlinie des Schuhbodens erreicht, der Nockenteil 238 die rückwärtige Rolle 240, wodurch veranlaßt wird, daß das zweite der vorgenannten weiteren zwei Ventile in Tätigkeit tritt, um auch die linke Bürste außer Eingriff mit dem Schuhboden abzuheben.
Die Rückwärtsbewegung des Tisches 32 wird dann umgekehrt, indem man den Antrieb für die hydraulisch betätigten Teile umkehrt, worauf diese Teile dann in Ruhe gesetzt werden, wenn der Tisch wieder seine Ausgangsstellung erreicht Bei dieser Rückkehrbewegung erfaßt der Nockenteil 238 (oder 3%) die Rolle 266 (oder 398), so daß das genannte weitere Ventil in Tätigkeit tritt und veranlaßt, daß die vier Ventile in ihre Ausgangszustände zurückkehren, um für den nächstfolgenden Arbeitsablauf bereitzustehen. Zusätzlich wird durch die Tätigkeit des genannten weiteren Ventils der Schuh freigegeben.
Anschließend entnimmt die Bedienungsperson der Schuh und verbringt den nächstfolgend zu bearbeitenden Schuh auf den Schuhträger.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen $09 621

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufrauhen der Randpartien des Bodens einer aus einem Schaft und einer Brandfohle bestehenden Schuheinheit, mit wenigstens einem Werkzeugträger zum Aufrauhen der beiden bezüglich der Leistenlängsachse einander gegenüberliegenden Randpartien, einem relativ dazu ver- «chiebbar angeordneten Werkstückträger, sowie mit wenigstens einer an jeweils einem der Werkzeugträger über eine Kolbenstange angreifenden, druckmittelbetätigten Einrichtung zur Einstellung des Auflagedrucks des Werkzeugs auf den Schuhboden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigungseinrichtung (238,240,248,262 — Fig. 1, 2 -; 358,262,372,240 - F i g. 4 -) vorgesehen ist, mit welcher der Druck in der druckmittelbeiätigten Einrichtung (76) während einer Relativbewegung des Werkzeugträgers (58) und des .Werkstückträgers (36) änderbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung aus durch Nocken (238, 248; 358, 372) betätigbaren Rollenhebelventilen (240, 242; 262, 264) besteht, durch welehe die Druckmittelzufuhr zu der druckmittelbetätigten Einrichtung (76) von einer ersten Leitung mit einem Druckregelventil zu einer zweiten Leitung mit einem Druckregelventil umschaltbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (238, 248) zur Betätigung der Rollenhebel (262, 264; 240, 242) auf einer in Längsrichtung des Werkstückträgers (36) verstellbaren (252,254) Stützplatte (250) in einem bestimmten Abstand angeordnet sind und daß die Lage der Stützplatte durch einen Zeiger (256) anzeigbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise eine Schablone (T) zur Führung des Werkzeugs (38) entlang Randteilen des Schuhbodens vorgesehen ist, deren Größe der Schuhgröße entspricht, und daß die Lage des Nockens (358) zur Betätigung des Rollenhebels (262, 264) entsprechend der Größe der Schablone (T) selbsttätig einstellbar ist.
45
DE19661685488 1965-03-09 1966-03-09 Vorrichtung zum Aufrauhen der Randpartien des Bodens einer Schuheinheit Expired DE1685488C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB984065A GB1137254A (en) 1965-03-09 1965-03-09 Improvements in or relating to apparatus suitable for use in the manufacture of shoes
GB221966 1966-01-18

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1685488A1 DE1685488A1 (de) 1971-03-18
DE1685488B2 DE1685488B2 (de) 1974-10-03
DE1685488C3 true DE1685488C3 (de) 1975-05-22

Family

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Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19666609250 Expired DE6609250U (de) 1965-03-09 1966-03-09 Vorrichtung zum aufrauhen der randteile von schuhboeden.
DE19661685488 Expired DE1685488C3 (de) 1965-03-09 1966-03-09 Vorrichtung zum Aufrauhen der Randpartien des Bodens einer Schuheinheit

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DE (2) DE6609250U (de)

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Publication number Publication date
DE1685488B2 (de) 1974-10-03
DE1685488A1 (de) 1971-03-18
JPS5627241B1 (de) 1981-06-24
DE6609250U (de) 1972-04-13

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8328 Change in the person/name/address of the agent

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