DE1118581B - Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von Kohle - Google Patents
Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von KohleInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C4/30—Shape or construction of rollers
-
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Description
- Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von Kohle-Die Erfindung bezieht sich auf eine Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von Kohle, die am Austragende eines Förderers mit im wesentlichen waagerechter Gutförderung angeordnet und mit ihm verbunden ist und bei der als Brechwerkzeuge auf der einen Seite des Förderers eine feste oder bewegliche Brechbacke, auf der anderen Seite eine rotierende, vertikal stehende, mit Brechscheiben bestückte Brechscheibenwelle dienen.
- Diese Zerkleinerungsarbeit wurde früher auf dem laufenden Strebförderer, in der Regel einem Doppelkettenkratzförderer, durchgeführt, wobei die zerkleinerte Förderkohle zusammen mit dem übrigen durchlaufenden Kohlenstrom auf das nachfolgende Strekkenförderband abgeworfen wurde.
- Maßnahmen, für diesen Zweck bekannte Brecherbauarten, wie sie beim Brechen von Kohlen, Salzen, Erzen und sonstigen Gesteinen und Mineralien an anderen Verwendungsstellen in Gebrauch sind, zu verwenden, scheiden wegen der beengten Raumverhältnisse in den Abbaubetrieben aus.
- Es sind bereits Versuche unternommen worden, auf durchlaufenden Förderern, meist auf der Strekkensohle hinter dem Abwurf des Strebförderers, das Fördergut - Grobkohle oder Rohsalz - zu brechen. Es wurden Brechanlagen entwickelt, die längs des Förderers liegende und quer zu diesem beweglich schwingende, mit Brechleisten besetzte Brechbacken aufweisen. Weiter sind für diesen Zweck gebaute Doppel-Walzenbrecher bekannt, die senkrecht stehende Walzenkörper, meist mit Brechzähnen besetzt, aufweisen und zwischen sich den Fördergutstrom passieren lassen. Die bekannten Vorrichtungen und Bauarten befriedigen jedoch nicht in ihrer Leistung und Arbeitsweise und sind auch nicht für den Aufbau auf ein Strebfördermittel geeignet.
- Es sind auch bereits Brechvorrichtungen bekannt, bei denen als Brechwerkzeuge auf der einen Seite des Förderers eine feste oder bewegliche Brechbacke, auf der anderen Seite ' eine rotierende, vertikal stehende, mit Brechscheiben bestückte Brechscheibenwelle dienen.
- Hier setzt nun die Erfindung ein und bezweckt, die Brechvorrichtungen ganz erheblich zu verbessern. Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß die übereinander auf der Brechscheibenwelle befestigten Brechscheiben exzentrische Bohrungen aufweisen und versetzt zueinander angeordnet sind.
- Exzentrische Brechscheiben sind an sich bekannt. Sie weisen jedoch bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung den wesentlichen Vorteil auf, daß die Walzenscheiben nicht eine Drehbewegung um eine zentrische Achse ausführen, sondern praktisch wie eine Taumelscheibe aus dem Mittelpunkt heraus während des Brechvorganges in Richtung auf das zu brechende Mineral wirksam werden. Dadurch wird die Brechwirkung der Kohlenbrechanlage wesentlich erhöht.
- Weiterhin ist es von Vorteil ' daß die Bohrungen in den Brechscheiben als Vierkant ausgebildet sind. Ebenfalls ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, daß der Antrieb der Brechscheibenwelle am oberen, freien Ende erfolgt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des Kohlenbrechers mit' zwischenliegender Förderrinne, Fig. 2 eine Seitenansicht des Kohlenbrechers mit Antrieb, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Brecher mit einliegender Förderrinne und Fig. 4 die gezahnte Exzenter-Brechscheibe in zwei Ansichten.
- Die Förderrinne 1 des Strebförderers ist mit Querträgem 2 unterlegt, die als Lagerung der festen oder beweglichen Brechbacke 3 auf der einen Seite sowie der vertikal stehenden Brechscheibenwelle 4 auf der anderen Seite mit Antrieb 5 dienen.
- Während die mit angeschärften Brechleisten 6 besetzte Brechbacke 3 fest oder auch beweglich bzw. verstellbar auf dem aus den Querträgem 2 gebildeten Lagerrahmen ruht, wird die vertikale, mit Brechscheiben 7 besetzte Welle 4 angetrieben.
- Die Brechscheiben 7 weisen fräserartig ausgebildete, konisch angeschärfte Reißzähne 8 sowie je eine exzentrisch angeordnete Bohrung 9 auf, die zweckmäßig als Vierkant ausgebildet ist. Die Brechscheiben 7 werden versetzt und übereinanderliegend auf die Brechscheibenwelle 4 gesteckt und erzielen beim Rotieren eine wirkungsvoll schlagende und ffäsende Brechwirkung auf das Brechgut.
- Falls die Brechbacke 3 ebenfalls zwangläufig bewegt werden soll, kann der Antrieb derselben vom Triebwerk 5 der Brechscheibenwelle 4 aus erfolgen, und zwar mechanisch oder hydraulisch.
- Die Brechbacke 3 ist auf dem Unterbau 2 verstellbar gelagert, um eine Einstellung auf verschiedene Brechgrößen des Fördergutes zu ermöglichen.
- CD
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1 Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von Kohle, die am Austragende eines Förderers mit im wesentlichen waagerechter Gutförderung angeordnet und mit ihm verbunden ist und bei der als Brechwerkzeuge auf der einen Seite des Förderers eine feste oder bewegliche Brechbacke, auf der anderen Seite eine rotierende, vertikal stehende, mit Brechscheiben bestückte Brechscheibenwelle dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander auf der Brechscheibenwelle (4) befestigten Brechscheiben (7) exzentrische Bohrungen (9) aufweisen und versetzt zueinander angeordnet sind.
- 2. Brechvorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (9) in den Brechscheiben (7) als Vierkant ausgebildet sind. 3. Kohlenbrechanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Brechscheibenwelle (4) am oberen, freien Ende erfolgt. in Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 408 800; britische Patentschrift Nr. 781531.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET16011A DE1118581B (de) | 1958-12-17 | 1958-12-17 | Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von Kohle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET16011A DE1118581B (de) | 1958-12-17 | 1958-12-17 | Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von Kohle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118581B true DE1118581B (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=7548104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET16011A Pending DE1118581B (de) | 1958-12-17 | 1958-12-17 | Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von Kohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1118581B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205365B (de) * | 1962-11-30 | 1965-11-18 | Hansjoachim Von Hippel Dr Ing | Kohlenbrechanlage mit einer ueber einem Foerderer angeordneten Brechwalze |
| DE1205366B (de) * | 1962-06-27 | 1965-11-18 | Carl Schnell Maschinenfabrik | Zerkleinerungsgeraet fuer Knochen od. dgl. |
| DE2435997A1 (de) * | 1974-07-26 | 1976-02-12 | Krupp Gmbh | Zerkleinerungsvorrichtung fuer selektive zerkleinerung |
| DE2917068A1 (de) * | 1979-04-27 | 1980-11-06 | Halbach & Braun | Einwalzenbrecher |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR408800A (de) * | 1900-01-01 | |||
| GB781531A (en) * | 1955-09-08 | 1957-08-21 | Bochumer Eisen Heintzmann | Crushing means for use with conveying devices |
-
1958
- 1958-12-17 DE DET16011A patent/DE1118581B/de active Pending
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR408800A (de) * | 1900-01-01 | |||
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