DE2917068A1 - Einwalzenbrecher - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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Description
- Einwalzenbrecher
- Die Erfindung betrifft einen Einwalzenbrecher zum Zerkleinern von grobstückigem Brechgut, insbes. Kohle od. dgl.
- Mineralien, mit in einem Brechergehäuse umlaufender Brecherwalze und auf deren Brecherwelle angeordneten Schlagwerkzeugen, und mit einem an das Brechergehäuse angeschlossenen Einlauftunnel für das zwischen den Schlagwerkzeugen und einer darunter angeordneten Brecherplatte zu zerkleinernde Brechgut.
- Bei den bekannten Einwalzenbrechern derartiger Ausführungsform entspricht die Förderbreite des Einlauftunnels für den Antransport des zu zerkleinernden Brechguts regelmäßig der Durchlaufbreite des Brechergehäuses im Bereich der Breckrwalze. Häufig befinden sich jedoch unter dem antransportierten Brechgut Brocken mit Abmessungen, welche die Förderbreite des Einlauftunnels übersteigen. Derartige Brocken können also der Brecherwalze nicht zugeführt werden, sondern stauen sich vor dem Einlauftunnel auf. Daraus resultieren Betriebsstörungen. Denn dem übrigen Brechgut ist dadurch der Eintritt in den Einlauftunnel versperrt, so daß der Antransport des zu zerkleinernden Brechguts an die Brecherwalze unterbrochen wird. Die groben sich vor dem Einlauftunnel aufs tauenden Brocken müssen entweder aus dem Förderstrom entfernt oder in umständlicher Weise vor dem Eintritt in den Einlauftunnel zerkleinert werden. - Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einwalzenbrecher der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der zum Zerkleinern selbst extrem grobstückiger Brocken im Brechgut geeignet ist.
- Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem gattungsgemäßen Einwalzenbrecher dadurch, daß der Einlauftunnel eine die Durchlaufbreite des Brechergehäuses im Bereich der Brecherwalze um ein vorgegebenes Maß übersteigende Förderbreite und im Übergangsbereich von Einlauftunnel zu Brechergehäuse einen sich gegen die Brecherwalze konisch verengenden Einlauf aufweist, der sich zumindest bis in den Schlagbereich der Schlagwerkzeuge erstreckt. - Im Rahmen der Erfindung wird man die Förderbreite des Einlauftunnels so groß wählen, daß sie die Breitenabmessungen selbst extrem grobstückiger Brocken übersteigt, deren Breitenabmessungen sich im statistischen Mittel unschwer erfassen lassen. Dadurch ist gewährleistet, daß die im Förderstrom des zu zerkleinernden Brechguts mitgeführten selbst extrem grobstückigen Brocken sich nicht länger vor dem Einlauftunnel aufstauben, sondern der Brecherwalze zugeführt werden. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß derartige Brocken dann bis zumindest auf die Durchlaufbreite des Brechergehäuses im Bereich der Brecherwalze noch im Einlauftunnel zerkleinert werden können, wenn sie bis in den Schlagbereich der Schlagwerkzeuge antransportiert werden. Zugleich ist durch den sich konisch verengenden Einlauf bis in den Schlagbereich der Schlagwerkzeuge dafür Sorge getragen, daß das auf diese Weise gleichsam vorzerkleinerte Brechgut wie das übliche grobstückige Brechgut in den Durchlaufbereich zwischen Brecherwalze und Brecherplatte eingeschleust und dort endgültig zerkleinert wird. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich der konische Einlauf bis hinter den Schlagbereich der Schlagwerkzeuge in den Umlaufbereich der Brecherwalze. Dadurch ist ein optimales Erfassen des Brechgutes sichergestellt.
- Sofern bei dem erfindungsgemäßen Einwalzenbrecher auf der Brecherwelle beiderseits der Schlagwerkzeuge und koaxial zur Drehachse der Brecherwelle Kreiselscheiben mit verhältnismäßig großem Schwungmasseanteil der Brecherwalze angeordnet sind, um das grobstückige Brechgut mit minimalem Leistungsaufwand und maximaler Förderleistung einwandfrei zu zerkleinern, empfiehlt die Erfindung nach einem Vorschlag mit selbständiger Bedeutung, daß die Kreiselscheiben umfangseitig in zu Drehachse der Brecherwelle symmetrischer Anordnung Mitnehmerklauen aufweisen. Diese Mitnehmerklauen tragen nicht nur bedingt zur Zerkleinerung von Brechgut bei, sondern haben vielmehr die Aufgabe, das sich im Bereich des konischen Einlaufs zwischen Einlauftunnel und Brechergehäuse seitlich der Schlagwerkzeuge ansammelnde Brechgut in das Brechergehäuse abzufördern, wo es dann in herkömmlicher Weise weiter zerkleinert und abtransportiert wird. Die Mitnehmerklauen können auf dem Umfang der Kreiselscheiben als auswechselbare Klauen befestigt sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß die Mitnehmerklauen durch sägezahnartige Ausnehmungen im Umfang dr Kreiselscheiben gebildet sind. In beiden Fällen wird deren Funktion nicht nachteilig beeinträchtigt, die darin zu sehen ist, einerseits aufwärts gerichtete Reaktionskräfte aufzufangen, andererseits mit ihren Schwungmomenten zur Vergrößerung der Schlagenergie und Stabilitätslage der Brecherwalze beizutragen. Das gilt insbes.
- dann, wenn die Kreiselscheiben jeweils lediglich zwei um 180 Grad versetzte Mitnehmerklauen aufweisen, die für die Abförderung des sich neben den Schlagwerkzeugen ansammelnden BrechguLs ohne weiteres ausreichen.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß der erfindungsgemäße Einwalzenbrecher durch die Gestaltung des Einlauftunnels und seiner Verbindung mit dem Brechergehäuse über ein konisches Einlaufteil im Schlagbereich der Schlagwerkzeuge geeignet ist, selbst extrem grobstückige Brocken im Brechgut aufzunehmen und gleichsam im Rahmen einer Vor- und Nachzerkleinerung wie das übrige herkömmliche Brechgut zu zerkleinern. Sonst auftretende Betriebsstörungen durch das Aufstauen von extrem grobstückigen Brocken vor dem Einlauftunnel werden bei dem erfindungsgemßen Einwalzenbrecher in einfacher und funktionsgerechter Weise vermieden.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Einwalzenbrecher in schematischer Seitenansicht mit fortgebrochener Tunnel-und Gehäusewandung und Fig. 2 den Gegenstand in Ansicht von oben, mit teilweise fortgebrochener Tunnel- und Gehäusedecke.
- In den Figuren ist ein Einwalzenbrecher zum Zerkleinern von grobstückigem Brechgut 1, insbes. Kohle od. dgl. Mineralien dargestellt. Der Einwalzenbrecher weist eine in einem Brechergehäuse 2 umlaufende Brecherwalze 3 und auf deren Brecherwelle angeordnete Schlagwerkzeuge 4 auf. An das Brechergehäuse 2 ist ein Einlauftunnel 5 für das zwischen den Schlagwerkzeugen 4 und einer darunter angeordneten Brecherplatte zu zerkleinernde Brechgut 1 angeschlossen. Die Brecherplatte kann von der Förderrinne 6 eines Kettenförderers 7 gebildet sein, welcher den Einwalzenbrecher und damit den Einlauftunnel 5 sowie das Brechergehäuse 2 durchläuft, was angedeutet ist. Der Einlauftunnel 5 weist eine die Durchlaufbreite B des Brechergehäuses 2 im Bereich der Brecherwalze 3 übersteigende Förderbreite A und im Ubergangsbereich von Einlauftunnel 5 zu Brechergehäuse 2 eine sich gegen die Brecherwalze 3 konisch verengenden Einlauf 8 auf, der sich zumindest bis in den Schlagbereich der Schlagwerkzeuge 4 erstreckt. In dem Ausführungsbeispiel erstreckt sich der konische Einlauf 8 bis hinter den Schlagbereich der Schlagwerkzeuge 4 und in den Umlaufbereich der Brecherwalze 3. Auf der Brecherwelle sind beiderseits der Schlagwerkzeuge 4 und koaxial zur Drehachse 9 Kreiselscheiben 10 mit verhältnismäßig großem Schwungmassenanteil der Brecherwalze 3 angeordnet. Diese Kreiselscheiben 10 weisen umfangseitig in zur Drehachse 9 der Brecherwelle in symmetrischer Anordnung Mitnehmerklauen 11 auf. Die Mitnehmerklauen 11 können auf dem Umfang der Kreiselscheiben auswechselbar befestigt sein. Dargestellt ist eine Ausführungsform, wonach die Mitnehmerklauen 11 durch sägezahnartige Ausnehmungen im Umfang der Kreiselscheiben gebildet also praktisch in den Umfang eingeschnitten sind. Die Kreiselscheiben 10 weisen jeweils lediglich zwei um 180 Grad versetzte Mitnehmerklauen 11 auf und dienen zur zusätzlichen Abförderung des sich neben den Schlagwerkzeugen 4 ansammelnden zerkleinerten Brechguts.
Claims (6)
- Patentansprüche: Einwalzenbrecher zum Zerkleinern von grobstückigem Brechgut, insbes. Kohle od. dgl. Mineralien, mit in einem Brechergehäuse umlaufender Brecherwalze und auf deren Brecherwelle angeordneten Schlagwerkzeugen, und mit einem an das Brechergehäuse angeschlossenen Einlauftunnel für das zwischen den Schlagwerkzeugen und einer darunter angeordneten Brecherplatte zu zerkleinernde Brechgut, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der Einlauftunnel (5) eine die Durchlaufbreite (B) des Brechergehäuses (2) im Bereich der Brecherwalze (3) übersteigende Förderbreite (A) und im übergangsbereich von Einlauftunnel (5) zu Brechergehäuse (2) einen sich gegen die Brecherwalze (3) konisch verengenden Einlauf (8) aufweist, der sich zumindest bis in den Schlagbereich der Schlagwerkzeuge (4) erstreckt.
- 2. Einwalzenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Einlauf (8) sich bis hinter den Schlagbereich der Schlagwerkzeuge (4) in den Umlaufbereich der Brecherwalze (3) erstreckt.
- 3. Einwalzenbrecher mit auf der Brecherwelle beidseits der Schlagwerkzeuge und koaxial zir Drehachse der Brecherwelle angeordneten Kreiselscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreiselscheiben (10) umfangseitig in zur Drehachse (9) der Brecherwelle symmetrischer Anordnung Mitnehmerklauen (11) aufweisen.
- 4. Einwalzenbrecher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerklauen (11) auf dem Umfang der Kreiselscheiben (10) auswechselbar befestigt sind
- 5. Einwalzenbrecher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerklauen (11) durch sägezahnartige Ausnehmungen im Umfang der Kreiselscheiben (10) gebildet sind.
- 6. Einwalzenbrecher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreiselscheiben (10) jeweils lediglich zwei um 1800 zueinander versetzte Mitnehmerklauen (11) aufweisen.
Priority Applications (1)
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| DE19792917068 DE2917068C2 (de) | 1979-04-27 | 1979-04-27 | Einwalzendurchlaufbrecher zum Zerkleinern von grobstückigem Brechgut, insbesondere Kohle oder dergleichen Mineralien |
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Publications (2)
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| DE2917068A1 true DE2917068A1 (de) | 1980-11-06 |
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Family
ID=6069396
Family Applications (1)
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| DE19792917068 Expired DE2917068C2 (de) | 1979-04-27 | 1979-04-27 | Einwalzendurchlaufbrecher zum Zerkleinern von grobstückigem Brechgut, insbesondere Kohle oder dergleichen Mineralien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2917068C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2559681A1 (fr) * | 1984-02-22 | 1985-08-23 | Hoffmann Albert Kg | Broyeur a marteaux disposes entre les disques de son rotor |
| CN102553677A (zh) * | 2010-12-29 | 2012-07-11 | 四川省宜宾惠美线业有限责任公司 | 煤炭细碎机 |
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| DE3517684C2 (de) * | 1985-05-14 | 1994-02-17 | Werner Doppstadt | Kompostiergerät zum Zerkleinern von organischem Abfall |
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| DE1118581B (de) * | 1958-12-17 | 1961-11-30 | Thiele Fa August | Brechvorrichtung, insbesondere zum Brechen von Kohle |
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| DE2516146B2 (de) * | 1975-04-12 | 1977-02-10 | Aulmann & Beckschulte, 5275 Bergneustadt | Einwalzenbrecher |
| DE2741127B1 (de) | 1977-09-13 | 1979-02-22 | Kloeckner Werke Ag | Durchlaufbrecher |
-
1979
- 1979-04-27 DE DE19792917068 patent/DE2917068C2/de not_active Expired
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