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DE1118540B - Thermisch geregelte Gas- und Dampffedern - Google Patents

Thermisch geregelte Gas- und Dampffedern

Info

Publication number
DE1118540B
DE1118540B DED31703A DED0031703A DE1118540B DE 1118540 B DE1118540 B DE 1118540B DE D31703 A DED31703 A DE D31703A DE D0031703 A DED0031703 A DE D0031703A DE 1118540 B DE1118540 B DE 1118540B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
space
cylinder
spring
spring according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31703A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gustav Adolf Gaebler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Bundesbank filed Critical Deutsche Bundesbank
Priority to DED31703A priority Critical patent/DE1118540B/de
Publication of DE1118540B publication Critical patent/DE1118540B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/50Special means providing automatic damping adjustment, i.e. self-adjustment of damping by particular sliding movements of a valve element, other than flexions or displacement of valve discs; Special means providing self-adjustment of spring characteristics
    • F16F9/52Special means providing automatic damping adjustment, i.e. self-adjustment of damping by particular sliding movements of a valve element, other than flexions or displacement of valve discs; Special means providing self-adjustment of spring characteristics in case of change of temperature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Thermisch geregelte Gas- und Dampffedern Es sind thermisch geregelte Gas- und Dampffedern bekannt, bei denen die Anpassung an veränderliche Nutzlasten durch Temperaturänderung des federnden Mediums erfolgt. Mit dem Hauptpatent zu dieser Zusatzpatentanmeldung sind Dampffedern bekanntgemacht, bei denen bei gleichzeitig erreichbaren konstruktiven Gestaltungsvorteilen die Regelgeschwindigkeit durch die Verwendung von Wärmespeichern gesteigert wird. Mit dem Zusatzpatent 1088 767 ist eine hermetisch geschlossene Federanordnung bekanntgemacht, die mit einem Wärmespeicher gemäß Hauptpatent versehen ist und mit einem hermetisch geschlossenen, zum Federsystem gehörenden, jedoch druckdicht von diesem getrennten, flüssiges Federmedium aufnehmenden Vorratsraum ausgestattet ist, der seinerseits durch ein Gaspolster unter einem vom Federdruck je nach den Betriebszuständen des Gesamtsystems abweichenden Druck gehalten wird und mit dessen Hilfe ein Flüssigkeitsumlauf zwischen dem Sammelbehälter für flüssiges Medium in der Feder und dem genannten Zusatzbehälter bewerkstelligt wird. Bei beiden Federsystemen kann sich entweder in jedem Federkörper ein beheizbarer Wärmespeicher befinden, oder die einzelnen Federkörper können gemeinsam von nur einem, außerhalb befindlichen beheizbaren Wärmespeicher versorgt werden. Bei Federkörpern mit eigenen Wärmespeichern kann dies jedoch, insbesondere wenn Abfallwärme z. B. aus dem Motorkühlwasserkreislauf verwendet werden soll, zu einem unerwünschten Aufwand für die der Wärmezufuhr dienende Einrichtung führen und darüber hinaus zur Aufrechterhaltung des notwendigen Umlaufes bei beispielsweise flüssigen Wärmeträgern die Anordnung einer besonderen Umlaufpumpe hierfür erforderlich machen.
  • Ein den Federn gemeinsamer Wärmespeicher ist räumlich groß und in seiner Konstruktion aufwendig. Erfindungsgemäß wird diesen Nachteilen dadurch abgeholfen, daß ein mit Heizkammer und Wärmespeicher ausgestatteter Verdampfungsraum mit einem Zylinder in Verbindung steht, in dem durch einen hin- und hergehenden Kolben das getrennt von den Dampfräumen vorgehaltene federnde Medium auf einen über dem Maximalfederdruck liegenden Vorratsbehälterspeicherdruck komprimiert wird, wobei die Kolbenbewegung durch Verdampfungs- und Kondensationsphasen automatisch gesteuert wird. Durch die Trennung der Verdampfer- und Wärmespeichereinrichtung mit Hilfe eines Kolbens von dem eigentlichen federnden Medium (Gas) können von ein und demselben Druckerzeuger beliebig viele Gasfedern z. B. eines Fahrzeuges kurzfristig dem jeweiligen Bedarf entsprechend in der Füllung verändert werden. Dabei bleiben die Vorteile der mit dem Hauptpatent bekanntgemachten Einrichtung im wesentlichen erhalten. Darüber hinaus sind folgende Vorteile erreichbar: 1. Der Druckerzeuger hat dank seiner Arbeitsweise mit mehreren Hüben einen räumlich kleineren Verdichtungsraum, wodurch er raumsparender und in seinem konstruktiven Aufwand billiger wird.
  • 2. Alle einzelnen Federkörper des Systems können - wie bei herkömmlichen Luftfedern - ohne Zeitverlust den jeweils sich einstellenden Belastungsverhältnissen angepaßt werden.
  • 3. Der Druckerzeuger des thermisch arbeitenden Systems kann unabhängig von dem jeweiligen Belastungszustand der einzelnen Federkörper so lange federndes Medium in den Vorrats- und Speicherbehälter fördern, bis der erforderliche höchste Druck im Speicherbehälter erreicht ist oder - bei völlig geschlossenem System -alles in diesem System vorhandene federnde Medium (Gas) in den Vorratsbehälter und die Federn gefördert ist.
  • Eine der konstruktiven Ausführungsmöglichkeiten eines gemäß vorstehend aufgezeichneten Erfindungsgedankens aufgebauten Federsystems sei an Hand der Zeichnung 1, die den Druckerzeuger im Schnitt zeigt, nachstehend beschrieben: In dem Zylinder 1 läuft der Kolben 2. Der Kompressionsraum über dem Kolben 2 ist gegen den Arbeitsraum unter dem Kolben 2 durch die Wälzhautdichtung 3 völlig abgedichtet. Mit dem Kolben 2 fest verbunden ist der Fortsatz 20, dessen kleiner Kolben an seinem Ende mit überströmschliizen 17 versehen ist. An der Stelle des Übergangs vom Kolben 2 zum Fortsatz 20 befinden sich die Überströmschlitze 18. Der Fortsatz 20 läuft in der Führung der Trennwand 4, durch die der Heizraum mit Verdampferraum 15 von dem Zylinderraum des Zylinders 1 getrennt ist. Die Heizvorrichtung des Verdampferraumes 15 wird hier im Beispiel durch einen Nebenkreislauf des Motorkühlsystems eines wassergekühlten Fahrzeugverbrennungsmotors über den Zulauf 21 und den Rücklauf 22 ständig mit Wärme versorgt, so daß sich in diesem Raum eine der Temperatur der Heizflüssigkeit entsprechende Temperatur von 70 bis 80°C einstellt. Der kleine Kolben mit überströmschlitzen 17 läuft in dem Rohr 5, das in den gekühlten Flüssigkeitsbehälter 6 hineinragt. Im Interesse einer guten und schnellen Wärmeabfuhr in diesem Bereich ist der Flüssigkeitsbehälter 6 aus gut wärmeleitendem Material gefertigt und mit Kühlrippen 19 versehen. Er ist mit dem Zylinder 1 über die wärmeisolierende Zwischenschicht 16 so verbunden, daß von oben her keine Wärmebrücke entsteht. Der Verdampferraum 15 ist überdies gegen unerwünschte Wärmeabgabe durch die Isolierung 23 geschützt. Das aus den Federkörpern 12 nebst Regulierventilen 13, dem Vorratsraum 7, dem Rücklaufbehälter 8 und den Rückschlagventilen 11 und 14 bestehende eigentliche Federsystem ist durch den Raum oberhalb des Kolbens 2 mit dem thermisch arbeitenden Druckerzeuger verbunden, jedoch durch die Wälzhautdichtung 3 von diesem getrennt. Dieses System ist mit einem geeigneten Gas - eventuell auch Luft - so weit gefüllt, daß - wenn es sich, wie im Beispiel gezeigt, um ein völlig geschlossenes System handelt - die erforderlichen maximalen und minimalen Drücke der Federkörper 12 bei größtmöglichem Druck im Vorratsraum 7 jederzeit über die Regulierventile 13, die, wie üblich, von der Federhöhe her beeinflußt werden, eingestellt werden können.
  • Die Arbeitsweise des Systems ist folgende: Am Ende eines Kompressionshubes befindet sich der Kolben 2, wie gezeichnet, an oberster Stelle. In dieser Stellung haben die überströmschlitze 17 des kleinen Kolbens gegenüber der Oberkante des Rohres 5 einen Durchgang zum Verdampferraum 15, wie gezeichnet, geöffnet. Der Druck im Verdampferraum 15 bricht zusammen, und hier noch vorhandenes flüssiges Medium strömt nach unten ab und vermischt sich mit dem kalten Medium im Rohr 5 und im Flüssigkeitsbehälter 6. Damit gewinnt der Druck des federnden Mediums über dem Kolben 2 das Übergewicht und drückt diesen mit seinem Fortsatz 20 und dem kleinen Kolben nach unten. Der kleine Kolben drückt nunmehr, nachdem die Überströmschlitze 17 die Verbindung nach dem Verdampferraum 15 nicht mehr offenhalten, flüssiges kaltes Medium aus dem Flüssigkeitsbehälter 6 über die Leitung 25 und die Düse 9 in den noch mit dem heißen Dampf des Arbeitsmediums gefüllten Raum unter dem Kolben 2. Dieser wird dadurch stark gekühlt, der Druck in ihm bricht ebenfalls zusammen, und federndes Medium aus dem Rücklaufbehälter 8 kann nunmehr, dem nach unten gehenden Kolben 2 folgend, über das Rückschlagventil14 einströmend angesaugt werden. Dieser Vorgang setzt sich so lange fort, bis der Kolben 2 bis auf ein durch die überströmschlitze 18 bestimmtes Maß dicht vor seiner untersten Endlage angekommen ist. Nunmehr befindet sich unter dem Kolben 2 kühleres flüssiges Medium, welches nach Überschneiden der steuernden Kanten in der Trennwand 4 durch die überströmschlitze 18 in den Verdampferraum 15 und den Ringraum zwischen dem Rohr 5 und dem Fortsatz 20 des Kolbens 2 abfließt. In diesem Augenblick füllt sich außer dem vorgenannten Ringraum auch der Verdampferraum 15 mit verdampfbarem Medium (z. B. Frigene, Chlormethyl, Octafluorcyclobutan od. ä.). Dank der in ihm gespeicherten Wärme tritt eine sehr schnelle Verdampfung des Mediums im Verdampferraum 15 ein, und im Raum unter dem Kolben 2 baut sich über das Rückschlagventil10 ein Druck auf, der über dem Druck des federnden Mediums über dem Kolben 2 liegt und nunmehr den Kolben 2 mit seinem Fortsatz 20 und den überströmschlitzen 17 so lange nach oben drückt, bis der Kolben 2 wieder in oberster Endlage angelangt ist, das federnde Medium über dem Kolben 2 über das Rückschlagventil 11 in den Vorratsraum 7 gedrückt ist und der Vorgang sich wie beschrieben wiederholt. Wichtig ist, daß bei dem Aufwärtsweg des Kolbens 2 mit seinem Fortsatz 20 und der überströmschlitze 17 das in dem Ringraum zwischen dem Rohr 5 und dem Fortsatz 20 des Kolbens 2 befindliche flüssige Medium nach oben gefördert und in den Verdampferraum 15 geschoben wird, wodurch ein dem über das Rückschlagventil10 dampfförmig abströmenden Medium entsprechender Ersatz an nachzuverdampfendem Medium erfolgt. Im oberen Teil des Ringraumes zwischen dem Rohr 5 und dem Flüssigkeitsbehälter 6 kann noch ein kleines Gaspolster (wie gezeichnet) eingebracht werden, welches die überströmvorgänge elastischer zu gestalten erlaubt.
  • Dank der gespeicherten Wärmeenergie im Verdampferraum 15 und der Nachförderung verdampfbaren Mediums aus dem Ringraum zwischen dem Rohr 5 und dem Fortsatz 20 des Kolbens 2 beim Aufwärtshub des Kolbens 2 geht der Kompressionshub sehr schnell vor sich. Der Abwärtsgang des Kolbens 2 verläuft im Vergleich hierzu langsamer, da während des Abwärtshubes das im Zylinder 1 unter dem Kolben 2 befindliche dampfförmige Medium kondensiert werden muß. Hierfür wird trotz der Kondensationshilfe durch die Düse 9 mit Rücksicht auf die nicht unbeträchtliche Wärmekapazität des Dampfes etwas längere Zeit benötigt. Will man diesen Vorgang ebenfalls beschleunigen, um bei gleichen Abmessungen eine nennenswerte Erhöhung der Verdichterleistung des Druckerzeugers zu erreichen, so kann man den Zylinder 1 mit einem druckdichten, ebenfalls mit Kühlrippen versehenen Mantel größeren Durchmessers umgeben und in die Zylinderwand des Zylinders 1 der obersten Stellung des Kolbens 2 entsprechend, oder in die Wand des Rohres 5 der obersten Stellung der überströmschlitze 17 entsprechend, schlitzförmige Öffnungen anbringen, so daß bei Erreichen der obersten Stellung des Kolbens 2 bzw. der überströmschlitze 17 das unter dem Kolben 2 befindliche dampfförmige Medium durch diese Schlitze schlagartig in den vom Zylinder 1 und dem genannten Mantel gebildeten Ringraum abströmt. Damit bricht der Druck unter dem Kolben 2 beim Erreichen seiner obersten Stellung sofort - dem Volumen des Ringraumes entsprechend - fastvöllig zusammen, und der Kolben 2 kann unter der Wirkung des über das Rückschlagventil14 nachströmenden federnden Mediums sehr schnell - wie vorbeschrieben - nach unten gehen. In diesem Falle sammelt sich im unteren Teil des Ringraumes zwischen dem Mantel und dem Zylinder 1 kondensiertes flüssiges Medium an, welches über ein zu diesem Zwecke im unteren Teil des Ringraumes angeordnetes Rückschlagventil beim Aufwärtshub des Kolbens 2 und damit der überströmschlitze 17 von diesem über den Ringraum zwischen dem Flüssigkeitsbehälter 6 und dem Rohr 5 abgesaugt wird, wodurch der Kreislauf dieses Teiles des Mediums wieder geschlossen ist. Bei einer Anordnung dieser Art (nicht gezeichnet) kann das Rückschlagventi110 entfallen; des weiteren können Überströmschlitze oberhalb des kleinen Kolbens zweckmäßig sein, die bei oberster Stellung der überströmschlitze 17 den Arbeitsraum unter dem Kolben 2 mit dem Verdampferraum 15 verbinden.
  • Das im Vorratsraum 7 nunmehr unter hohem Druck gespeicherte federnde Medium wird im Bedarfsfalle, gesteuert durch die Regulierventile 13, den Federkörpern 12 zugeführt. Aus den Federkörpern 12 bei Entlastung der Federn abstörmendes Medium wird über die Regulierventile 13 in den Rücklaufbehälter 8 und von dort in den Raum über dem Kolben 2 geleitet.
  • Ein besonderer Vorteil des Federsystems gemäß vorstehender Beschreibung ist, daß dieses auch bei stillstehendem und abgekühltem Fahrzeug durch den Druckgasvorrat im Vorratsraum 7 und den Federkörpern 12 stets sofort betriebsbereit gehalten wird. Auch das Anlaufen des Druckerzeugers mit dem Kolben 2 ist stets gewährleistet, ganz gleich aus welchem Anfangstemperaturbereich, da sich bei völliger Abkühlung flüssiges Medium im Verdampferraum 15. ansammelt, welches bei Beginn der Wärmezufuhr verdampft und die Kolbenbewegung mit dem Vorgang der Verdichtung einleitet.
  • Das durch den Kolben 2 von dem Druckerzeuger getrennte federnde Medium kann im Bedarfsfalle jederzeit von außen etwa durch ein Rückschlagventil am Rücklaufbehälter 8 (nicht gezeichnet) mit federndem Medium nachgefüllt werden, falls sich bei längerer Betriebszeit ein zu großer Verluft des Vorrates in diesem System ergeben sollte. Auch ist es möglich, etwa über einen Dreiwegehahn (nicht gezeichnet) vor dem Rückschlagventil 14 mit Hilfe des Kolbens 2 Luft aus der Atmosphäre anzusaugen und auf Systemdruck zu verdichten. In diesem Falle wird eventuell eine leichte Wickelfeder über dem Kolben 2 zur Sicherstellung der Abwärtsbewegung (Ansaugen) erforderlich.
  • Die Arbeitsdrücke in dem Federsystem richten sich nach den zur Anwendung kommenden Temperaturen im Verdampferraum 15. Für Temperaturen zwischen etwa 40° C unterstem und 70° C oberstem Wert ergeben sich bei der Verwendung von Difluordichlormethan (C F2 C12) 9,8 ata unterer und 19,1 ata oberer Druckpegel unter dem Kolben 2. Für Octafluorcyclobutan (C4 F8) sind die vergleichbaren Werte entsprechend niedriger, bei 40° C=6,6 ata und bei 70° C=15 ata. Geeignet können auch sein Isobutan, Perfluorbutan, Tetrafluordichlormethan, Difluormonochlormethan und ähnliche auch als Kältemittel bekannte Stoffe. Zwischendruckbereiche können auch durch Mischungen verschiedener mischbarer Stoffe vorgenannter Art eingestellt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Thermisch geregelte Gas- oder Dampffeder nach Patent 1057 831 und Zusatzpatent 1088 767 mit einem außerhalb der Feder angeordneten, auf eine oder mehrere Federn arbeitenden thermischen Druckerzeuger, der mit einem Wärmespeicher versehen ist, gekennzeichnet durch einen Zylinder (1), der einerseits mit dem thermischen Druckerzeuger und andererseits über Rückschlagventile (11, 14) mit einem Vorratsraum (7) und einem Rücklaufbehälter (8) für das Federmedium in Verbindung steht, getrennt durch einen in dem Zylinder arbeitenden Kolben (2), der auch als Stufenkolben (2, 20) ausgebildet sein kann.
  2. 2. Feder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (2) mit einer Wälzhautdichtung (3) versehen ist.
  3. 3. Feder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der thermische Druckerzeuger im unteren Arbeitsraum des senkrecht stehenden Zylinders (1) angeordnet ist.
  4. 4. Feder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Arbeitsraum des Zylinders (1) durch eine Trennwand (4) ein Verdampferraum (15) abgetrennt ist, der mit dem unteren Arbeitsraum über ein Rückschlagventil (10) verbunden ist.
  5. 5. Feder nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fortsatz (20) des Kolbens (2) in einen Flüssigkeitsbehälter (6) derart eintaucht, daß er beim Niedergang des Kolbens Flüssigkeit durch eine Leitung (25) über eine Düse (9) in den unteren Arbeitsraum fördert.
  6. 6: Feder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (20) des Kolbens (2) oben und unten überströmschlitze (17, 18) aufweist, die den Verdampfungsraum (15) mit dem unteren Arbeitsraum bzw. mit dem Flüssigkeitsbehälter (6) verbinden.
  7. 7. Feder nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (20) des Kolbens (2) am unteren Ende dem Innendurchmesser eines im Flüssigkeitsbehälter (6) sitzenden Rohres (5) entspricht und im Anschluß daran im Durchmesser abgesetzt ist, derart, daß ein Ringraum entsteht, in dem sich Flüssigkeit sammelt, die beim Aufwärtshub des Kolbens in den Verdampferraum (15) gefördert wird. B. Feder nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (1) im Abstand von einem mit Kühlflächen versehenen Mantel umgeben ist und der Ringraum zwischen Zylinder und Mantel über überströmschlitze, die vom Kolben (2) in seiner höchsten Stellung geöffnet werden, mit der unteren Arbeitskammer und über ein Rückschlagventil mit dem Flüssigkeitsbehälter (6) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1055 890, 1057 830, 1057 831.
DED31703A 1959-10-19 1959-10-19 Thermisch geregelte Gas- und Dampffedern Pending DE1118540B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055890B (de) * 1955-12-21 1959-04-23 Deutsche Bundesbahn Thermisch regelbare Gasfeder
DE1057830B (de) * 1958-01-07 1959-05-21 Deutsche Bundesbahn Thermisch regelbare Gasfeder
DE1057831B (de) * 1958-04-29 1959-05-21 Deutsche Bundesbahn Thermisch geregelte Gas- oder Dampffeder

Patent Citations (3)

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