DE1118418B - Tragsystem fuer Brueckenkabelkrane, Verlade- und Abraumbruecken od. dgl. - Google Patents
Tragsystem fuer Brueckenkabelkrane, Verlade- und Abraumbruecken od. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C5/00—Base supporting structures with legs
- B66C5/02—Fixed or travelling bridges or gantries, i.e. elongated structures of inverted L or of inverted U shape or tripods
Landscapes
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Description
- Tragsystem für BrückenkabeR-crane, Verlade- und Abraumbrücken od. dgl. Die Erfindung betrifft ein Tragsystern für Brückenkabelkrane, Verlade- und Abraumbrücken od. dgl.
- Es sind Bockkrane kleinerer Spannweite bekannt, die mit zwei festen Stützen ausgeführt werden. Bekannt sind auch Großraumfördergeräte, bei denen durch besondere Maßnahmen eine wesentliche Gewichtsverminderung erzielt wurde, ohne daß dabei die Festigkeit oder die Leistung beeinträchtigt wurde.
- Die genannten Geräte werden häufig in Fachwerkkonstruktion ausgeführt. Abgesehen davon, daß dabei das Gewicht nur begrenzt herabsetzbar ist, kann auch eine konstruktive Änderung zur Verkleinerung des Winddruckes und der Raddrücke nur bis zu einer gewissen Grenze durchgeführt werden. Weitere Nachteile bei den bekannten Fachwerksystemen ergeben sich dadurch, daß der Brückenkörper durch das Eigengewicht auf Biegung beansprucht wird, die bei größeren Spannweiten den maßgeblichen Anteil für die Dimensionierung der einzelnen Fachwerkstäbe bringt. Der Seilzug des Tragseiles muß vom Untergurt des Brückenträgers als Druckspannung aufgenommen werden. Die Druckspannung des Seilzuges wirkt der aus der Biegung kommenden Zugspannung im Untergurt entgegen. Im allgemeinen sind die Zugkräfte aus dem Eigengewicht wesentlich größer als die Druckkräfte. Meist werden Brückenkabelkrane mit Auslegem angewendet. Die vertikalen Belastungen des Auslegers, wie Eigengewicht, Anteil der rollenden Last in der Tragkabelverankerung und Seilgewicht, ergeben ein Biegemoment, das bei Endstellung der Katze genauso groß ist wie bei Verladebrücken mit Kragarrn gleicher Länge. Aus den angeführten Beanspruchungen des Brückenträgers ergibt sich ein hohes Gewicht bei Kabelkranen größerer Spannweite mit Auslegern. Bei Kabelkranen, welche die gleiche Förderstrecke ohne Ausleger bedienen, ist das Gewicht noch etwas größer, da hier nicht das Biegemoment des Auslegers dem Biegemoment zwischen den Stützen entgegenwirken kann. Die Konstruktionsarbeiten für das genietete Fachwerk der Brücke und der Stütze sind relativ groß, da sich Fachwerkausführungen schlecht typisieren und normen lassen, jede Brücke bzw. jeder einzelne Halbquerschnitt also neu bearbeitet werden muß.
- Nachteile bestehen weiterhin in der langwierigen Werkstattfertigung des genieteten Fachwerkes aus Profilstäben, dem Zerlegen des Fachwerkes in Einzelstäbe beim Transport und in der umständlichen Montage des genieteten Fachwerkes der Brücke auf der Baustelle. Das Fachwerk aus Profilstäben mit seinen Knotenblechen, Ecken und Kanten läßt sich schlecht streichen, was zur Folge, hat, daß es oftmals ungenügend korrosionsgeschützt ist.
- Um über die Beseitigung dieser Mängel hinaus eine fortschrittliche Entwicklung zu erreichen, ergibt sich die Aufgabe, ein Tragsystem insbesondere für Brückenkabelkrane od. dgl. zu schaffen, bei welchem die Biegebeanspruchung des Hauptteiles wesentlich verringert und damit eine Verminderung des Baugewichtes möglich wird.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch ge- löst, daß das kaum-Fachwerk des Tragsystems in an sich bekannter Weise als Zweigelenkrahmen aufgebaut ist, wobei die Anschlüsse des Brückenträgers an die festen Stützen als an sich bekanntes Flechtwerk ausgebildet sind und der vom Flechtwerk umschlossene Raum zur Unterbringung der m schinellen Anlagen ausgenutzt wird. Die Biegebeanspruchung des Hauptteiles, nämlich des Brückenträgers, wird durch feste Einspannung mittels des Flechtwerkes an die festen Stützen weitgehend verringert, und das räumliche Fachwerk erfordert durch die erreichte Zweigelenkrahmenwirkung- eine wesentlich geringere Systemhöhe des Brückenträgers als bei den bisher bekannten Brücken. Ferner wird vorgesehen, -den aus den beiden Untergurten bestehenden Zuggurt im Brückenmittelteil sowie an den Kragarmen des als Dreieck-Fachwerk ausgebildeten Brückenträgers mittels hochgespannter Seile auf Druck vorzuspannen. Die Ausbildung des Brückenträgers als Dreieck-Fachwerk sowie die Herstellung der Gurte und Füllstäbe aus Rohren ergeben eine erhebliche Verminderung der Windflächen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Brückenkabelkranes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Seitenansicht des Brückenkabelkranes, Fig. 2 die Vorderansicht des Brückenkabelkranes, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Brückenträger. Fi '-. 1 zeigt einen Obergurt 1 mit diagonalen Füllstäben 2 und Untergurten 3, Flechtwerken 4, die den Anschluß des Brückenträgers zu zwei festen Stützen 5 bilden, und Flechtwerke 6, die jeweils die Verbindung von zwischen den unteren Enden der Stützen angeordneten Horizontalträgern mit den Stützenenden herstellen, wobei das Flechtwerk als statisch bestimmtes, raumumschließendes Raum-Fachwerk nur ein Minimum an Stäben enthält. Das Maschinenhaus ist in einem der beiden Flechtwerke 4 eingebaut. Das Tragkabel 7 hat seine Verankerung in den Katzhäfen 8. Die Fahrwerke 9 sind zusätzlich mit horizontalen Drehrollen versehen und können beispielsweise mit hydraulischen Schienenzangen ausgerüstet werden. Die Länge des linken Kragarmes 11, der Stätzweite 1, und des rechten Kragarines 1, zeigen die möglichen proportionalen Verhältnisse.
- Fig. 2 zeigt das Flechtwerk 4 mit dem eingebauten Maschinenhaus auf der festen Stütze 5, die Verbindung der Horizontalträger mit der festen Stütze durch das Flechtwerk 6 und die Fahrwerke 9 mit dem Ab- stand b. Über der Höhe h von Oberkante Schiene bis Unterkante Brückenkonstruktion ist die Systemhöhe hi ersichtlich.
- Fig. 3 stellt einen Querschnitt durch deÜ dreieckförinigen Brückenträger dar und läßt dessen Ober-"urt cr 1 mit den diagonalen Füllsfäben 2 und den geschraubten Montagestoß 10 für normale Verlademaße sowie wahlweise den geschweißten Montagestoß 11 bei größeren Verlademaßen erkennen.
- Aus den genannten Eigenschaften ergeben sich demzufolge geringere Raddrücke, die in Verbindung mit einer betonierten Fahrbahn, die höhere Raddrücke zuläßt, gegenüber der bisherigen Bauweise bedeutend billigere und einfachere Fahrwerke möglich macht. Durch die Ausbildung des Anschlusses des Brückenträgers an die feste Stütze als Flechtwerk kann das Maschinenhaus in diesem Raum bequem untergebracht werden und bedarf keiner besonderen Konstruktion. Eine Gleichlaufsteuerung der Fahrmotore ist nicht notwendig, da diese durch die konstruktive Ausbildung der Brücke als einheitliches Raum-Fachwerk besorgt wird. Infolge des Rohrfachwerkes in Verbindung mit der Finfachheit der Konstruktion gestaltet sich der Korrosionsschutz einfach und billig. Ebenso ist eine einfache und schnelle Herstellung in der Werkstatt möglich. Weiterhin ergibt die Konstruktion eine zweckmäßige Anwendung der Montagestöße und Anschweißung der Füllstäbe an die Gurte, wobei die Montagestöße in Mitte Rohr der Füllstäbe liegen können. Für den Horizontalschub erhalten die Fahrwerke zusätzlich waagerechte Drehrollen.
- Für die Gegenstände der Unteransprüche wird nur im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Hauptanspruches Schutz begehrt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Tragsystem für Brückenkabelkrane, Verlade-und Abraumbrücken od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Raum-Fachwerk des Tragsystems (1 bis 5) in an sich bekannter Weise als Zweigelenkrahmen aufgebaut ist, wobei die Anschlüsse des Brückenträgers (1 bis 3) an die festen Stützen (5) als an sich bekanntes Flechtwerk (4) ausgebildet sind und der vom Flechtwerk umschlossene Raum zur Unterbringung der maschinellen Anlagen ausgenutzt wird.
- 2. Tragsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen von zwischen den unteren Enden der Stützen (5) angeordneten Horizontalträgem und den Stätzenenden ebenfalls als Flechtwerk (6) ausgebildet sind. 3. Tragsystem nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus den beiden Untergurten (3) bestehende Zuggart im Mittelteil sowie an den Kragarmen des als Dreieck-Fachwerk ausgebildeten Brückenträgers mittels hochgespannter Seile auf Druck vorgespannt wird. 4. Tragsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Stützen (5) angeordneten Fahrwerke (9) zur sicheren überleitung des Horizontalschubes mit waagerechten Drehrollen versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 873 613; Patentanmeldung D10053XI/35b (bekanntgemacht am 31. 7. 1952); Ernst, Hellmut, »Die Hebezeuge«, Braunschweig, 1955, Bd. 11, S. 141.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI13401A DE1118418B (de) | 1957-06-25 | 1957-06-25 | Tragsystem fuer Brueckenkabelkrane, Verlade- und Abraumbruecken od. dgl. |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118418B true DE1118418B (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=7185540
Family Applications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1118418B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1209261B (de) * | 1962-06-28 | 1966-01-20 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Verladebruecke |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873613C (de) * | 1941-07-24 | 1953-04-16 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Fahrwerk fuer Krane, insbesondere Bordkrane |
-
1957
- 1957-06-25 DE DEI13401A patent/DE1118418B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873613C (de) * | 1941-07-24 | 1953-04-16 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Fahrwerk fuer Krane, insbesondere Bordkrane |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1209261B (de) * | 1962-06-28 | 1966-01-20 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Verladebruecke |
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