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DE1117931B - Sternrad fuer Sternrechwender - Google Patents

Sternrad fuer Sternrechwender

Info

Publication number
DE1117931B
DE1117931B DEL30836A DEL0030836A DE1117931B DE 1117931 B DE1117931 B DE 1117931B DE L30836 A DEL30836 A DE L30836A DE L0030836 A DEL0030836 A DE L0030836A DE 1117931 B DE1117931 B DE 1117931B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tine
association
structures
wheel
star wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30836A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Roemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Original Assignee
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Deere Lanz Verwaltungs GmbH filed Critical John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority to DEL30836A priority Critical patent/DE1117931B/de
Publication of DE1117931B publication Critical patent/DE1117931B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D80/00Parts or details of, or accessories for, haymakers
    • A01D80/02Tines; Attachment of tines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Sternrad für Sternrechwender mit einem Verband in sich zusammenhängender Zinkengebilde, die an stufenartigen Abwinkelungen schraubenfederartige Windungen aufweisen, in die jeweils ein benachbartes Zinkengebilde eingreift. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird in einer vorteilhafteren Ausbildung des Redhenrades gesehen.
Es ist bereits ein Rechenrad für Geräte zum seitlichen Versetzen auf dem Boden liegenden Erntegutes mit Drähten oder Stäben vorgeschlagen worden, die, von einem Mittelteil des Rechenrades ausgehend, bis zum Radumfang verlaufend, in der Nähe des Mittelteiles als Speichen und in der Nähe des Radumfanges als Zinken dienen. Entlang des ganzen Radumf anges sind immer je zwei benachbarte Drähte bzw. Stäbe zwischen ihren Befestigungspunkten am Mittelteil des Rechenrades und ihren die Zinken bildenden Enden ohne Zwischenschaltung einer Felge ineinandergehakt. Am Fuß des abgewinkelten Zinkens ist eine öse in dem Draht vorgesehen, an die sich eine im wesentlichen in tangentialer Richtung im Drehsinn des Rades verlaufende Abwinkelung anschließt. Die Abwinkelung ihrerseits geht unter einem spitzen Winkel in die radial an dem Mittelteil des Rechenrades angeschlossene Speiche über. Die einzelnen Speichen sind miteinander verbunden, derart, daß in die öse einer Speiche die Speiche des nächstfolgenden Drahtes geführt ist, so daß ein in sich geschlossener Verband entsteht. Die Ösen sind dabei so eng gewunden, daß sich die Drähte in der Ebene des Rades nicht bewegen können. Der in sich geschlossene Zinkenverband hat den Nachteil, daß die Zinken bei axialer Belastung nach beiden Seiten gleiche Steifigkeit aufweisen, d. h., die Zinken sind beim Schwaden genauso steif wie beim Wenden. Infolgedessen wird das auf dem Boden liegende Gut unvollkommen gewendet.
Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch beseitigt, daß zwischen den zu einem selbsttragenden Verband zusammengehängten Zinkengebilden aus dem Verband ausgeschlossene Zinkengebilde angeordnet sind, deren Zinken bei Belastung des Sternrades in einer axialen Richtung seitlich ausweichen können. Auf diese Weise ist ein Rechenrad geschaffen worden, das zum Schwaden die erforderliche axiale Stabilität besitzt, da in diesem Falle die aus dem Verband ausgeschlossenen Zinkengebilde an dem Verband anliegen. Beim Einsatz des Rechenrades zum Wenden wird das Rad von der anderen Seite beaufschlagt, so daß die Zinken der aus dem Verband ausgeschlossenen
Anmelder:
JOHN DEERE-LANZ Aktiengesellschaft, Mannheim
Dipl.-Ing. Gerhard Römer, Wilhelmsfeld,
ist als Erfinder genannt worden
Zinkengebilde unter dem Einfluß des Gutes axial von dem Verband abgehoben und gespannt werden. Beim Abheben von der Grasnabe schnellen die Zinken zurück und erteilen dadurch dem zwischen den Rechenrädern herausfließenden Gut einen Wendeimpuls, wodurch ein besseres Ergebnis bei der Wendearbeit erzielt wird.
Bezüglich der Anordnung und Ausbildung der aus dem Verband ausgeschlossenen Zinkengebilde schlägt die Erfindung vor, daß die stufenartigen Abwinkelungen der Zinkengebilde des selbsttragenden Verbandes Ösen aufweisen, durch welche die Zinkenträger der aus dem Verband ausgeschlossenen Zinkengebilde hindurchgreifen, wobei die letzteren Zinkengebilde ebenfalls stufenförmig ausgebildet sind und mit ihrer Abwinkelung an der einen Seite des selbsttragenden Verbandes anliegen. Zweckmäßig ist die Abwinkelung der aus dem Verband ausgeschlossenen Zinkengebilde wellenförmig ausgebildet.
Die Befestigung der Zinkengebilde an der Nabenscheibe des Rechenrades kann so erfolgen, daß die entgegen der Umlaufridhtung des Rades bogenförmig verlaufende Zinkenträger mittels an ihren unteren Enden vorgesehener, quer zur Umlaufebene des Rades gerichteter Haken in Bohrungen einer Scheibe lagern, die ihrerseits mit der zinkenseitigen Fläche an eine an ihrem äußeren Umfang eine Bördelung mit Durchbrechungen für die Zinkengebilde aufweisende Nabenscheibe anschraubbar ist.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt
109 740/35
Fig. 1 das neue Sternrad in einer Teildarstellung im Aufriß,
Fig. 2 die Befestigung der Zinkengebilde an der Radnabenscheibe in größerem Maßstab,
Fig. 3 ein ausweichfähiges Zinkengebilde des Rechenrades gemäß Fig. 1 in größerem Maßstab.
In der Zeichnung bedeutet 1 der Zinken eines Zinkengebildes 1 bis 5, das vorzugsweise aus Stahldraht hergestellt ist. Der Zinken 1 geht an seinem Fuß in eine entgegen der Drehrichtung des Rechenrades gerichtete Abwinkelung 3 über und läuft schließlich im spitzen Winkel nach unten in den Zinkenträger 5 aus. An der Übergangsstelle des Zinkens 1 in die Abwinkelung 3 ist 'eine volle schraubenfederartige Windung 2 vorgesehen, auf die in der gleichen Abwinkelung eine weitere volle Federwindung 4 folgt. Die einzelnen Zinkengebilde 1 bis 5 sind zu einem Zinkenverband zusammengesteckt bzw. miteinander verbunden, wobei die aus der Abwinkelung 3 und dem Zinkenträger 5 gebildete Ecke des Zinkengebildes 1 bis 5 von der Windung 2 des in Umlaufrichtung hinter ihm liegenden Zinkengebildes aufgenommen wird, so daß die Zinken 1 jeweils die Fortsetzung des Zinkenträgers 4 des jeweils vor ihm liegenden Zinkengebildes darstellen.
Die Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zinkengebilden 1 bis 5 wird durch ein ebenfalls stufenförmig ausgebildetes Zinkengebilde 6 bis 8 ausgefüllt. Dieses besteht aus einem Zinkenträger 6, an dem sich eine wellenförmige Abwinkelung 7 anschließt, die ihrerseits in einen Zinken 8 ausläuft. Das Zinkengebilde 6 bis 8 ist organisch mit dem Zinkengebilde 1 bis 5 verbunden, in dem der Zinkenträger 6 durch die Federwindung 4 gesteckt ist. Die wellenförmige Abwinkelung 7 ist in ihrer Länge so bemessen, daß sie unmittelbar vor der Windung 4 des benachbarten Zinkengebildes 1 bis 5 in den Zinken 8 ausläuft, so daß dieser die Fortsetzung des in der Drehrichtung ihm nachfolgenden Zinkenträgers 6 bildet.
Die Zinkengebilde 1 bis 5 und 6 bis 8 sind vermittels ihrer Zinkenträger 5 bzw. 6 an einer Nabenscheibe 9 einer Radnabe 10 befestigt. Hierzu weist jeder Zinkenträger 5 bzw. 6 einen Haken 11 bzw. 12 auf, der in eine Bohrung 13 einer Scheibe 14 eingreift. Die Scheibe 14 ist mit ihrer zinkenseitigen Fläche an die Nabenscheibe 9 anschraubbar, derart, daß die Zinkenträger 5 bzw. 6 zwischen den beiden Scheiben 9 und 14 festgeklemmt werden. Ferner sind die Zinkenträger 5 bzw. 6 in Ausnehmungen 15 einer Umbördelung 16 der Nabenscheibe 9 geführt. Der Einfachheit halber ist in Fig. 2 der Zeichnung nur die Befestigung eines Zinkengebildes 1 bis 5 dargestellt, da für die Befestigung der Zinkengebilde 6 bis 8, wie bereits beschrieben, das gleiche gilt.
Die miteinander verbundenen Zinkengebilde 1 bis 5 ergeben einen Zinkenverband, der bei tangentialer Belastung der Zinken 1 entgegen der Förderrichtung elastisch nachgibt, während er bei axialer Belastung des Rechenrades erheblich Widerstandsfähiger ist. So weichen die Zinken 1 bei tangentialer Belastung nach hinten aus, wobei sowohl die federnden Windungen 2 und 3 als auch die Abwinkelungen 3 und die Zinkenträger 5 gespannt werden. Ferner wird infolge der gegenseitigen Kupplung der Zinkengebilde 1 bis 5 die von einem Zinken 1 beim Auftreffen auf ein Hindernis eingeleitete Ausweichbewegung auf die benachbarten Zinkengebilde 1 bis 5 übertragen, die sich so entsprechend auf das Hindernis einstellen können. Durch die zwischengefügten Zinkengebilde 6 bis 8 wird diese günstige Wirkung beim Auftreffen von tangentialen Kräften noch verstärkt, da sie einmal mit dem Zinkenverband der Zinkengebilde 1 bis 5 vermittels der Windungen 3 verbunden sind, zum anderen unmittelbar mit ihrem Zinkenträger 6 an der Nabenscheibe 9 der Radnabe 10 befestigt sind.
Bei tangentialer Belastung des Rechenrades haben die Zinkengebilde 1 bis 5 keine so große Ausweichmöglichkeit, da ihre stufenförmige Ausbildung und ihre gegenseitige Kupplung daran hindert. Dagegen können die Zinken 8 der Zinkengebilde 6 bis 8 seitlich ausweichen, wenn das Rechenrad vor ihrer am Verband anliegenden Seite her axial belastet wird, während sie sich bei axialer Belastung des Rechenrades von der von der anderen Seite an den Verband anlegen und so keine Ausweichmöglichkeiten haben. Auf diese Weise erreicht man, daß beim Schwaden die Rechenräder mit der erforderlichen Stabilität arbeiten, da in diesem Falle die Zinken 8 an dem Verband anliegen, so daß man mit ihm auch schweres Erntegut zusammenrechen kann, ohne befürchten zu müssen, daß es das Schwad überklettert. Bei der Wendearbeit dagegen, bei der die Rechenräder in der anderen axialen Richtung durch das Gut beaufschlagt werden, können die Zinken 8 sich unter dem Einfluß des Gutes vom Verband abheben bzw. spannen, so daß sie beim Verlassen der Grasnarbe seitlich in ihre Ausgangsstellung zurückschnellen, wobei sie dem Erntegut einen die Wendung bewirkenden Impuls erteilen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Sternrad für Sternrechwender mit einem Verband in sich zusammenhängender Zinkengebilde, die an stufenartigen Abwinkelungen schraubenfederartige Windungen aufweisen, in die jeweils ein benachbartes Zinkengebilde eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den zu einem selbsttragenden Verband zusammengehängten Zinkengebilden (1 bis 5) aus dem Verband ausgeschlossene Zinkengebilde (6 bis 8) angeordnet sind, deren Zinken (8) bei Belastung des Sternrades in einer axialen Richtung seitlich ausweichen können.
2. Sternrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stufenartigen Abwinkelungen (3) der Zinkengebilde (1 bis 5) des selbsttragenden Verbandes Ösen (4) aufweisen, durch welche die Zinkenträger (6) der aus dem Verband ausgeschlossenen Zinkengebilde (6 bis 8) hindurchgreifen, wobei die letzteren Zinkengebilde ebenfalls stufenförmig ausgebildet sind und mit ihrer Abwinkelung (7) an der einen Seite des selbsttragenden Verbandes anliegen.
3. Sternrad nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinkelung (7) der aus dem Verband ausgeschlossenen Zinkengebilde (6 bis 8) wellenförmig ausgebildet ist.
4. Sternrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegen der Umlaufrichtung des Rades bogenförmig verlaufend ausgebildeten Zinkenträger (5 bzw. 6) mittels an ihren unteren Enden vorgesehener,
quer zur Umlaufebene des Rades gerichteter Haken (11 bzw. 12) in Bohrungen (13) einer Scheibe (14) lagern, die ihrerseits mit der zinkenseitigen Fläche an eine an ihrem äußeren Umfang eine Bördelung (16) mit Durchbrechungen
(15) für die Zinkengebilde (1 bis 5) aufweisende Nabenscheibe (9) anschraubbar ist.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1039 284.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL30836A 1958-07-19 1958-07-19 Sternrad fuer Sternrechwender Pending DE1117931B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL30836A DE1117931B (de) 1958-07-19 1958-07-19 Sternrad fuer Sternrechwender

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DEL30836A DE1117931B (de) 1958-07-19 1958-07-19 Sternrad fuer Sternrechwender

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1117931B true DE1117931B (de) 1961-11-23

Family

ID=7265349

Family Applications (1)

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DEL30836A Pending DE1117931B (de) 1958-07-19 1958-07-19 Sternrad fuer Sternrechwender

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DE (1) DE1117931B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039284B (de) 1956-04-05 1958-09-18 Lely Nv C Van Der Rechenrad

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039284B (de) 1956-04-05 1958-09-18 Lely Nv C Van Der Rechenrad

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