DE1482767C - Rechrad - Google Patents
RechradInfo
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- DE1482767C DE1482767C DE1482767C DE 1482767 C DE1482767 C DE 1482767C DE 1482767 C DE1482767 C DE 1482767C
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- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Rechrad mit federnden Zinken, einem gemeinsamen Stützglied für diese, sowie
zwischen Stützglied und Rechradnabe sich erstreckenden, einstückigen Speichen, die in einer zur
Rechradachse senkrechten Ebene frei verlaufen und aus zwei etwa gleich langen, winklig zueinander liegenden
Teilen bestehen.
Solche Rechräder werden bei Seitenrechen, Wendern und ähnlichen, mit rotierenden Rechkörpern
versehenen Landmaschinen eingesetzt; wesentlich für eine einwandfreie Funktion dieser Rechräder ist, daß
das von ihnen erfaßte Erntegut auch bei unebener Bodenbeschaffenheit nicht vorzeitig von den Rechradzinken freigegeben wird.
Bei einem bekannten Rechrad der geschilderten Art sind die federnden Zinken jeweils um eine Achse
drehbar, die im wesentlichen vom Fußpunkt des Zinkens und einem starr mit der Rechradnabe verbundenen
Stützpunkt bestimmt ist. Die von der Rechradnabe bis zu diesen Stützpunkten reichenden Speichen- ao
teile können nicht aus ihrer zur Rechradachse senkrechten Ebene ausweichen; dadurch ist der mittlere
Bereich des Rechrades, der durch diese Speichenteile gebildet ist, in sich starr. Auch das als Felge
ausgebildete Stützglied kann seine Lage zur Rechradnabe nicht ändern.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Rechrad so auszubilden, daß die Speichen
über ihre ganze Länge aus der Rechradebene ausweichen können; trotzdem soll das Rechrad für die
Recharbeit ausreichend steif sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Rechrad der eingangs geschilderten
Art die Speichen über ihre ganze Länge gleichmäßig federnd ausgebildet sind. Infolge dieser Speichenausbildung
ist das Rechrad insgesamt sehr elastisch und kann sich auch bei mechanischem Antrieb trotz hoher
Umlaufgeschwindigkeit sehr gut allen Bodenunebenheiten anpassen. Die Zinken geben das von ihnen
erfaßte Erntegut nicht vorzeitig frei, weil sich bei ; ihrem Auftreffen auf Bodenwiderstände das Rechrad
insgesamt elastisch verformen kann. Dadurch wird auch die Bruchgefahr für die einzelnen Zinken vermindert,
auch bei hoher mechanischer Beanspruchung des Rechrades. Die winklige Stellung der Speichenteile
zueinander gewährleistet ein sofortiges Zurückfedern der jeweils aus der Rechradebene ausgewichenen
Speichen in ihre Ausgangslage, so daß das Rechrad trotz seiner hohen Elastizität stets diejenige
Lage und Zinkenstellung hat, die für den riehtigen Eingriff der Zinken in das Erntegut erforderlich
ist.
Zweckmäßig sind die Speichen derart ausgebildet, daß der von den beiden winklig zueinander liegenden
Speichenteilen eingeschlossene Winkel etwa 90° beträgt. Dabei kann die Spitze des Winkels in bezug auf
den Drehsinn des Rechrades hinter der Radialen liegen, die durch den Stützpunkt der Speichen am Stützglied
geht. Diese Merkmale sind auch bei dem bekannten Rechrad vorhanden; die den Winkel bildende Biegung
der Speichen ist jedoch bei dem bekannten Rechrad an dem mit der Rechradnabe starr verbundenen Stützpunkt
gelagert. Demgegenüber wird bei dem erfindungsgemäßen Rechrad, dessen Speichen über ihre
ganze Länge federnd sind, mit der speziellen Winkelstellung der Speichenteile erreicht, daß die Speichen
nach jedem Ausweichen ihre Ausgangsstellung wieder erreichen, ohne zu weit in die Gegenrichtung auszufedern.
Zweckmäßig. verläuft, wie ebenfalls an sich bekannt,
jeweils einer der beiden Speichenteile radial, so daß die Speiche beim Auftreffen des zugehörigen
Zinkens auf Bodenunebenheiten um die Längsachse dieses radialen Speichenteiles tordieren kann.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Äusführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 in vergrößertem Maßstab einen Teil eines Rechrades,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung der Linie H-II
nach Fig. 1.
Das Rechradi hat eine Nabe SA, an der Speichen 2
befestigt sind, welche durch öffnungen in einem als Felge ausgebildeten Stützglied 3 geführt sind. Außerhalb
der Felge 3 befinden sich die Rechradzinken 4, welche einstückig mit den zugehörigen Speichen 2
ausgebildet sind. Je zwei benachbarte Speichen sind einstückig aus Federstahldraht hergestellt; der sie verbindende
Steg 5 ist mit einem Klemmstück 6 und einem Bolzen 7 an der Nabe befestigt.
Jede Speiche 2 hat einen von der Nabe radial nach außen gerichteten Teil 8, der mit einer Biegung 10
etwa rechtwinklig in einen bis zur Felge 3 reichenden Teil 9 übergeht. Der Drehsinn des Rechrades ist aus
dem PfeilF in Fig. 1 ersichtlich. Der von den Speichenteilen 8 und 9 gebildete Winkel liegt mit seiner
Spitze hinter der Radialen, die durch den Berührungspunkt der Speiche an der Felge 3 geht. Die beiden
Speichenteile 8 und 9 sind etwa gleich lang.
Die Speichen liegen in einer senkrecht durch die Rechradachse gehenden Ebene. Beim Auftreffen von
Zinken auf Bodenunebenheiten kann die Felge im Bereich dieser Zinken aus der senkrecht durch die
Rechradachse gehenden Ebene ausweichen, wobei die an ihr gelagerten Speichenteile mitgenommen werden
und die Speichen um die Längsachse ihrer radialen Teile 8 tordieren. Die Eingriffslage der Zinken bleibt
dabei erhalten, so daß die Zinken das Erntegut nicht vorzeitig freigeben. Nach dem elastischen Ausweichen
kehrt die Felge mit den zugehörigen Speichenteilen sofort in ihre Ausgangslage zurück.
Claims (4)
1. Rechrad mit federnden Zinken, einem gemeinsamen Stützglied für diese, sowie zwischen
Stützglied und Rechradnabe sich erstreckenden, einstückigen Speichen, die in einer zur Rechradachse
senkrechten Ebene frei verlaufen und aus zwei etwa gleich langen, winklig zueinander liegenden
Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichen (2) über ihre ganze Länge gleichmäßig federnd ausgebildet sind.
2. Rechrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von den beiden winklig zueinander
liegenden Speichenteilen (8,9) eingeschlossene Winkel etwa 90° beträgt.
3. Rechrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des Winkels in bezug auf
den Drehsinn des Rechrades (1) hinter der Radialen liegt, die durch den Stützpunkt der
Speiche (2) am Stützglied (3) geht.
4. Rechrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer der
beiden Speichenteile (8, 9) etwa radial verläuft.
Family
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