DE1117689B - Kabeleinfuehrung in mit Kabeleinfuehrungsstutzen versehene Gehaeuse fuer elektrische Geraete fuer Feuchtraumanlagen - Google Patents
Kabeleinfuehrung in mit Kabeleinfuehrungsstutzen versehene Gehaeuse fuer elektrische Geraete fuer FeuchtraumanlagenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/06—Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
- H02G3/0616—Joints for connecting tubing to casing
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Description
- Kabeleinführung in mit Kabeleinführungsstutzen versehene Gehäuse für elektrische Geräte für Feuchtraumanlagen Es sind bereits Kabeleinführungen in mit Kabeleinführungsstutzen versehene Gehäuse für elektrische Geräte für Feuchtraumanlagen bekanntgeworden, die aus einem zylindrischen elastischen Dichtungsmittel mit einem auf dem Kabelstutzen aufgezogenen Teil und einem mit diesem einstückig ausgebildeten Formstück mit einer Durchgangsöffnung für das Kabel, die einen um so viel kleineren Durchmesser als das je- weils kleinste abzudichtende Kabel aufweist, daß es das Kabel nach diesem Einführen unter Ausweichen quer zur Kabelachse dichtend umfaßt, bestehen. Damit diese Kabeleinführung auf dem Kabeleinführungsstutzen festgehalten wird, muß an dieser Stelle ein Bindfaden vorgesehen werden. An der Stelle, an welcher das Formstück auf dem Kabel aufliegt, muß gleichfalls ein Bindfaden oder ein anderes das Formstück auf das Kabel drückendes Element benutzt werden. Durch derartige auf die Kabeleinführung drückende Teile besteht aber die Gefahr, daß die Kabeleinführung mehr oder weniger stark deformiert wird bzw. daß die Festigkeit der Kabeleinführung darunter leidet.
- Eine weitere Kabeleinführung, wie oben angegeben, ist auch bereits anderweitig vorgeschlagen worden. Die Erfindung besteht nun darin, daß das Formstück aus einem quer zur Kabelachse verlaufenden, auf der Vorderfläche des Kabeleinführungsstutzens dicht anfliegenden, an sich bekannten membranartigen ersten Stück, einem daran anschließenden, nach dem Geräteinnern zu gerichteten und in seinem Durchmesser kleiner werdenden kegelförnügen zweiten Stück, einem daran anschließenden, gleichfalls nach dem Geräteinnem gerichteten hohlzylindrischen dritten Stück mit der Durchgangsöffnung und einem am Ende des dritten Stückes angeordneten, auf der Innenwand des Gehäuses dicht aufliegenden flanschartigen vierten Stücks besteht und daß auf dem Kabeleinführungsstutzen Rillen, Riefen, Nuten oder gewindeartige Vertiefungen vorgesehen sind. Meinbranartige Stücke sind bereits bei einer stopfbuchsartigen Kabeleinführungsdichtung bekanntgeworden. Bei der bekannten Anordnung werden die membranartigen Stücke in den Stutzen eingeführt und dann mittels Schraubbuchsen und Druckscheiben in dem Kabeleinführungsstutzen festgehalten. Die Kabeleinführung nach der Erfindung hat gegenüber der obengenannten bekannten Kabeleinführung erhebliche Vorteile. Zunächst ist sie infolge Wegfalles von Bindfäden oder gleichartig wirkenden Elementen nicht den zerstörenden Kräften ausgesetzt wie dieses. Ferner wird das Kabel beim Einschieben in die KabeleinfÜhrung nach der Erfindung selbsttätig einwandfrei abgedichtet. Dies ist bei der bekannten Anordnung ohne den Bindfaden oder die anderen Elemente nicht möglich, und zwar insbesondere deshalb nicht, weil einmal die, Halterung auf dem Kabeleinführungsstutzen und auf dem Kabel bei der Kabeleinführung nach der Erfindung wesentlich besser ist durch die Rillen, Riefen, Nuten oder gewindeartigen Vertiefungen auf dem Kabeleinführungsstutzen und durch das membranartige erste Stück, das bei der bekannten Kabeleinführung fehlt. DurchVerwendung der Kabeleinführung nach der Erfindung ergeben sich auch montagetechnisch Vorteile, da die Zeit für das Ab- binden der bekannten Kabeleinführung wegfällt. Ein Verschieben oder Lösen der Kabeleinführung nach der Erfindung nach eingeführtem Kabel kann nicht stattfinden, da nach dem Aufziehen der Kabeleinführung auf den Kabeleinführungsstutzen durch die Rillen, Nuten, Wülste oder gewindeartigen Vertiefungen schon ein Lösen verhindert ist. Ferner wirkt auch das flanschartige. vierteStück derKabeleinführung nach der Erfindung noch zusätzlich im Sinne eines Festhaltens der Kabeleinführung im Kabeleinführungsstutzen. Die Kabeleinführung wird vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus Gummi oder einem entsprechenden elastischen Kunststoff gefertigt.
- Bei einer vorteilhaften Ausbildung der Kabeleinführung nach der Erfindung sind bei Wegfall des vierten Stückes das zweite und dritte Stück in an sich bekannter Weise außerhalb des Kabeleinführungsstutzens verlaufend angeordnet. Eine solche Anordnung ist bei der obengenannten bekannten Kabeleinführung bereits vorgenommen worden. Aber da auch bei dieser Ausführungsform die Kabeleinführung nach der Erfindung mit einem auf dem Kabeleinführungsstutzen aufgezogenen Teil in Rillen, Riefen, Nuten oder gewindeartigen Vertiefungen des Kabeleinführungsstutzens eingreift, ist bereits durch diese Ausbildung eine gegen Loslösen sichere Befestigung der Kabeleinfährung auf dem Kabeleinführungsstutzen gewährleistet. Auch bei dieser Ausführung ist also eine zusätzlicheVerwendung von Bindfäden oder andersartigen Elementen vermieden. In ihrer Form ist sie noch wesentlich einfacher aufgebaut als die zuerst genannte Form der Kabeleinführung nach der Erfindung.
- In der Zeichnung sind die beiden Ausführungsbeispiele der Kabeleinführung nach der Erfindung dargestellt.
- In Abb. 1 stellt 1 das Gehäuse mit seinem Innenraum Y' dar. An dem Gehäuse 1 sind die Kabeleinführungsstutzen 2 angeformt, die mit Riefen, Rillen, Nuten oder gewindeartigen Vertiefungen Y' versehen sind. Die Kabeleinführung besteht aus dem aus dem Kabeleinführungsstutzen 2 aufgezogenen Teil 90 und dem Formstück, das aus einem quer zur Kabelachse verlaufenden, auf der Vorderfläche des Kabeleinführungsstutzens 2 dicht aufliegenden, an sich bekannten membranartigen ersten Stück 9', einem daran anschließenden, nach dem Geräteinnem zu gerichteten und in seinem Durchmesser kleiner werdenden kegelförinigen zweiten Stück 9", einem daran anschließenden-, gleichfalls nach dem Geräteinnern gerichteten hohlzylindrischen dritten Stück 8, mit der Durchgangsöffnung 8... und einem am Ende des dritten Stückes 8 angeordneten, auf der Innenwand:C des Gehäuses 1 dicht anfliegenden fianschartigen vierten Stück 10" besteht. Die Kabeleinführung ist so mit ihrem ersten Stück 9' und ihrem vierten Stück 10" einwandfrei auf dem Kabeleinführungsstutzen 2 gegen Verschieben bzw. Loslösen gesichert. Je nach Größe des Durchmessers des Kabels 5 wird die Öffnung 8... automatisch in bekannter Weise vergrößert und verkleinert.
- Bei der Ausführung nach der Abb. 2 ist das flanschartige vierte Stück weggelassen. Dafür sind das zweite und dritte Stück in an sich bekannter Weise außerhalb des Kabeleinführungsstutzens 2 verlaufend angeordnet. Die Anordnung der Riefen 3' ergibt eine einwandfreie Sicherung der Kabeleinführung gegen Verschieben oder Loslösen von dem Kabeleinführungsstutzen 2.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Kabeleinführung in mit Kabeleinführungsstutzen versehene Gehäuse für elektrische Geräte, für Feuchtraumanlagen, bestehend aus einem zylindrischen elastischen Dichtungsmittel mit einem auf dem Kabeleinführungsstutzen aufgezogenen Teil und einem mit diesem einstückig ausgebildeten Formstück mit einer Durchgangsöffnung für das Kabel, die einen um so viel kleineren Durchmesser als das jeweils kleinste abzudichtende Kabel aufweist, daß es das Kabel nach dem Einführen unter Ausweichen quer zur Kabelachse dieses dichtend umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Forinstück aus einem quer zur Kabelachse verlaufenden, auf der Vorderfläche des Kabeleinführungsstutzens (2) dicht aufliegenden, an sich bekannten membranartigen ersten Stück (9'), einem daran anschließenden, nach dem Geräteinnem zu gerichteten und in seinem Durchmesser kleiner werdenden kegelförinigen zweiten Stück (9"), einem daran anschließenden, gleichfalls nach dem Gerätinnern gerichteten hohlzylindrischen dritten Stück (8) mit der Durchgangsöffnung (8 .. ) und einem am Ende des dritten Stückes (8) angeordneten, auf der Innerrwand (V) des Gehäuses (1) dicht aufliegenden ffanschartigen vierten Stück (10") besteht und auf dem Kabeleinführungsstutzen (2) Rillen, Riefen, Nuten oder gewindeartige Vertiefungen (Y, Y') vorgesehen sind.
- 2. Kabeleinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wegfall des vierten Stückes das zweite und dritte Stück in an sich bekannter Weise außerhalb des Kabeleinführungsstutzens (2) verlaufend angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 709 044; deutsche Patentanmeldung H 4498 Vllld/21c, (bekanntgemacht am 30.7. 1953); niederländische Patentschrift Nr. 39 922; französische Patentschrift Nr. 873 697. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1070 716.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH37144A DE1117689B (de) | 1955-04-25 | 1955-04-25 | Kabeleinfuehrung in mit Kabeleinfuehrungsstutzen versehene Gehaeuse fuer elektrische Geraete fuer Feuchtraumanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH37144A DE1117689B (de) | 1955-04-25 | 1955-04-25 | Kabeleinfuehrung in mit Kabeleinfuehrungsstutzen versehene Gehaeuse fuer elektrische Geraete fuer Feuchtraumanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1117689B true DE1117689B (de) | 1961-11-23 |
Family
ID=7153233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH37144A Pending DE1117689B (de) | 1955-04-25 | 1955-04-25 | Kabeleinfuehrung in mit Kabeleinfuehrungsstutzen versehene Gehaeuse fuer elektrische Geraete fuer Feuchtraumanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1117689B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3622688A (en) * | 1969-12-02 | 1971-11-23 | Rte Corp | Cable lead bushing |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL39922C (de) * | 1900-01-01 | |||
| DE709044C (de) * | 1937-03-19 | 1941-08-05 | Siemens App Und Maschinen G M | Tuellenhalterung fuer elektrische Leitungen |
| FR873697A (fr) * | 1940-07-09 | 1942-07-16 | Hermes Patentverwertungs Gmbh | Entrée de câbles ou de conducteurs électriques sur appareils divers |
| DE1070716B (de) | 1959-12-10 | Hoppmann iS. Mulsow, Hamburg | Kabeleinführung in mit Gewindestutzen versehene Gehäuse für elektrische Geräte |
-
1955
- 1955-04-25 DE DEH37144A patent/DE1117689B/de active Pending
Patent Citations (4)
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| DE709044C (de) * | 1937-03-19 | 1941-08-05 | Siemens App Und Maschinen G M | Tuellenhalterung fuer elektrische Leitungen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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