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DE1207732B - Rohrverbindung - Google Patents

Rohrverbindung

Info

Publication number
DE1207732B
DE1207732B DEH40764A DEH0040764A DE1207732B DE 1207732 B DE1207732 B DE 1207732B DE H40764 A DEH40764 A DE H40764A DE H0040764 A DEH0040764 A DE H0040764A DE 1207732 B DE1207732 B DE 1207732B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
socket
sleeve
pairs
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH40764A
Other languages
English (en)
Inventor
Jesse Hawke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH40764A priority Critical patent/DE1207732B/de
Publication of DE1207732B publication Critical patent/DE1207732B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/06Joints with sleeve or socket with a divided sleeve or ring clamping around the pipe ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description

  • Rohrverbindung Die Erfindung bezieht sich auf eine Muffenverbindung für zwei stumpf aneinanderstoßende Rohre od.dgl. mit außen glatten Enden, bei der die Muffe mindestens einen sich über ihre ganze Länge erstreckenden Längsschlitz und mindestens einen sich beiderseits des Längsschlitzes nur über einen Teil ihres Umfanges erstreckenden Querschlitz aufweist, wodurch Klemmbackenpaare gebildet sind, die durch entsprechend ausgebildete Spannmittel, vorzugsweise Spannschrauben, zusammendrückbar sind, und bei der in einer Aussparung der Muffe eine den Rohrstoß überdeckende, schlauchförinige Dichtung aus elastischem Werkstoff angeordnet ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist nur ein Querschlitz vorhanden und sind die Muffenenden beiderseits der Aussparung für die schlauchförmigen Dichtungen der Muffe mit verringertem Durchmesser zum unmittelbaren Anliegen am Rohrumfang ausgebildet. Bei dieser Ausbildung läßt sich unter Verwendung elastischen Dichtungsmaterials eine zuverlässig dichtende Rohrverbindung nur dann erzielen, wenn die Endabschnitte der Muffe einen gegenüber dem Rohrdurchmesser beträchtlich größeren Innendurchmesser aufweisen, da nur so eine ausreichende Pressung des Dichtungsmaterials erzielbar ist. Dann kann aber unter Berücksichtigung unverrneidlicher Maßtoleranzen des Rohrdurchmessers sowie unterschiedlicher Elastizitätseigenschaften des Dichtungsmaterials eine Flächenpressung zwischen den Endabschnitten der Muffe und den Rohren, wie sie darüber hinaus zur Erreichung einer mechanisch festen Klemmverbindung erforderlich ist, nicht mehr ohne weiteres sichergestellt werden. Die bekannte Rohrverbindung eignet sich daher nur in geringem Maß als mechanisches Verbindungselement zwischen den Rohrenden und bedarf im allgemeinen einer zusätzlichen Sicherung gegen gegenseitige Verschiebung oder Trennung der Rohrenden.
  • Entsprechendes gilt auch für jene bekannten Muffenverbindungen, bei denen sich ein über den Rohrumfang geschlossener Dichtungsschlauch über die gesamte Muffenlänge erstreckt und die somit zwar eine gute Abdichtung der Stoßstelle, aber nur sehr geringe Klemmkraft und mechanische Festigkeit der Rohrverbindung aufweisen. Hier wird nämlich die Klemmkraft überhaupt nur unmittelbar über die Dichtung von der Muffe auf die Rohrenden übertragen, so daß die erreichbare Flächenpressung durch die Elastizitätseigenschaften und die Festigkeit des Dichtungswerkstoffes auf vergleichsweise niedrige Werte begrenzt ist. Außerdem unterliegen diese Verbindungen bei manchen Dichtungsmaterialien der Gefahr, daß die Dichtungsmasse seitlich aus der Muffe herausgepreßt wird. Auch hierdurch wird der erreichbare Klemmdruck vermindert und unter Umständen sogar die Dichtheit der Verbindung gefährdet.
  • In diesem Zusammenhang ist der Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Muffenverbindung der eingangs genannten Art mit zuverlässiger Dichtwirkung zu schaffen, die außerdem gegenüber den bekannten Vorrichtungen eine erhöhte Festigkeit und insbesondere Zugfestigkeit der miteinander verbundenen Rohrenden aufweist. Der Vorschlag zur Lösung der gestellten Aufgabe t;esteht darin, daß in der Muffe zwei Querschlitze zur Bildung dreier Klemmbackenpaare vorgesehen sind, wovon die beiden äußeren Paare zum Festklemmen der beiden Rohrenden und das mittlere Paar zum Anpressen der Dichtung um den Rohrstoß dient.
  • Eine Muffenverbindung mit den genannten Merkmalen zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß die Pressung bzw. Flächenpressungen in den unmittelbar auf dem Rohrumfang anliegenden Endabschnitten der Muffe einerseits und in dem die Stoßstelle überdeckenden, elastischen Dichtungsmaterial anderer# seits voneinander im wesentlichen unabhängig sind und entsprechend den unterschiedlichen bzw. gegensätzlichen Anforderungen eingestellt werden können. Die Flächenpressung zwischen Muffe und Rohrumfang kann also in den Muffenendabschnitten zur Erzielung einer festen Klemmverbindung ausreichend bemessen werden, während die Pressung im mittleren Dichtungsabschnitt nur nach der gegebenen Beanspruchung der Dichtstelle sowie nach den Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften des Dichtungsmaterials wählbar ist. Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in Zeichnungen dargestellt sind, noch näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Rohrverbindung, F i g. 2 eine Seitenansicht der Rohrverbindung nach Fig. 1, F i g. 3 einen Querschnitt und F i g. 4 eine Draufsicht der Rohrverbindung nach F i g. 1, während F i g. 5 eine Draufsicht einer bei einem T-Stück angewendeten erfindungsgemäßen Rohrverbindung und F i g. 6 eine Draufsicht einer bei einem Winkelstück angewendeten erfindungsgemäßen Rohrverbindung wiedergibt.
  • Bei der Ausführung gemäß F i g. 1 bis 4 ist die Innenwandung 2 der Muffe 1 der Rohrverbindung dem Außendurchmesser der aneinanderstoßenden Rohrenden 3 angepaßt. Die Außenfläche der Muffe ist in ihrem Mittelteil zylindrisch, an den Endabschnitten 1 a leicht konisch ausgebildet. Die Muffe 1 ist mit einem über ihre gesamte Länge durchgehenden Schlitz 4 versehen und weist drei radial vorspringende Klemmbackenpaare 5, 6 und 7 auf, zwischen denen der Längsschlitz 4 verläuft. Das mittlere Klemmbackenpaar 6 ist an dem zylindrischen Mittelteil der Muffe angeordnet, während die beiden äußeren Klemmbackenpaare 5 und 7 mit den konischen Ab- schnitten 1 a der Muffe verbunden sind.
  • Im Mittelabschnitt ist die Innenwandung der Muffe im Durchmesser erweitert, so daß eine im Querschnitt flache, rechteckige und ringförmige Ausnehmung 8 gebildet ist, welche den Umfang des Rohrstoßes umgibt. In Achsrichtung der Rohrenden ist die ringförinige Ausnehmung 8 etwas länger als der zylindrische Mittelabschnitt der Muffe und greift demgemäß in geringem Maß in die beiden Endabschnitte der Muffe ein. Zwischen dem Mittelabschnitt und den beiderseitigen Endabschnitten der Muffe sind Querschlitze 9 angebracht, welche die Kleinrabackenpaare voneinander in Rohrlängsrichtung trennen und sich über einen Teil des Rohrumfanges beiderseits der Klemmbacken 5 bis 7 symmetrisch bis zu einer diametralen Ebene erstrecken. Der Muffenkörper ist dadurch an zwei in Rohrlängsrichtung gegeneinander versetzten Stellen in einer Rad2ebene bis etwa zur Mitte aufgetrennt.
  • In der ringförmigen Ausnehmung 8 ist eine schlauchförmige Dichtung 10 aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Werkstoff angeordnet. Der Dichtungsquerschnitt ist dem Querschnitt der Ausnehmung 8 angepaßt, so daß letztere reichlich ausgefüllt ist und die Innenfläche der Dichtung vorzugsweise bereits im Ausgangszustand mit der Innenwandung der Muffe in Berührung steht.
  • Beim dargestellten Beispiel werden die jeweils in Rohrumfangsrichtung gegenüberliegenden Klemmbacken durch Spannschrauben 11 zusammengepreßt. Dabei ist z. B. die Spannschraube 11 des mittleren Klenunbackenpaares 5, die eine Durchgangsbohrung einer der gegenüberliegenden Klemmbacken durchgreift, in eine Gewindebehrung der Gegenklemmbacken eingeschraubt. Für die Spannschrauben 11 der beiden äußeren Klemmbackenpaare 5 bis 7 kann dagegen eine Klemmleiste 12 vorgesehen sein, die längs an der Reihe der Klemmbackenpaare 5 bis 7 liegt und diese in Rohrlängsrichtung etwa überdeckt. An beiden Enden ist die Klemmleiste 12 mit Gewindebohrungen zur Aufnahme der Durchgangsbohrungen beider Klemmbackenpaare 5 bzw. 7 durchgreifenden Spannschrauben 11 versehen. Durch diese Anordnung, die nicht Gegenstand der Erfindung ist, ergibt sich eine feste Verbindung zwischen den äußeren Klemmbackenpaaren 5 und 7 trotz der Querschlitze 9, was insbesondere für Zug- und Biegebeanspruchungen ausgesetzte Rohrverbindungen von Vorteil ist.
  • Die in F i g. 5 dargestellte Muffel bildet ein T-Stück, in dem drei Klemmbackenreihen mit je einem elastischen Dichtelement angeordnet sind, und zwar eine Reihe im kürzeren und zwei Reihen im längeren T-Balken.
  • F i g. 6 zeigt schließlich eine abgewinkelte Muffe 1 mit zwei Klemmbackenreihen, für die je ein elastisches Dichtelement vorgesehen ist, durch die zwei Rohre unter einem Winkel miteinander verbunden sind. Die Muffe 1 kann in Form beliebiger Winkelstücke, z. B. auch in einem solchen von 901, ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. Patentansprach: Muffenverbindung für zwei stumpf aneinanderstoßende Rohre od. dgl. mit außen glatten Enden, bei der die Muffe mindestens einen sich über ihre ganze Länge erstreckenden Längsschlitz und mindestens einen sich beiderseits des Längsschlitzes nur über einen Teil ihres Umfanges erstreckenden Querschlitz aufweist, wodurch Klemmbackenpaare gebildet sind, die durch entsprechend ausgebildete Spannmittel, vorzugsweise Spannschrauben, zusammendrückbar sind, und bei der in einer Aussparung der Muffe eine den Rohrstoß überdeckende, schlauchförmige Dichtung aus elastischem Werkstoff angeordnet ist, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß in der Muffe zwei Querschlitze zur Bildung dreier Klemmbackenpaare vorgesehen sind, wovon die beiden äußeren Paare zum Festklemmen der beiden Rohrenden und das mittlere Paar zum Anpressen der Dichtung um den Rohrstoß dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 98 139; britische Patentschriften Nr. 462 718, 410 721; USA.-Patentschrift Nr. 2 027 824.
DEH40764A 1960-10-25 1960-10-25 Rohrverbindung Pending DE1207732B (de)

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DEH40764A DE1207732B (de) 1960-10-25 1960-10-25 Rohrverbindung

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DEH40764A Pending DE1207732B (de) 1960-10-25 1960-10-25 Rohrverbindung

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