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DE111755C - - Google Patents

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Publication number
DE111755C
DE111755C DENDAT111755D DE111755DA DE111755C DE 111755 C DE111755 C DE 111755C DE NDAT111755 D DENDAT111755 D DE NDAT111755D DE 111755D A DE111755D A DE 111755DA DE 111755 C DE111755 C DE 111755C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fertilizer
wire
frame
flat
forth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT111755D
Other languages
English (en)
Publication of DE111755C publication Critical patent/DE111755C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/06Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
    • A01C15/08Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b.
WALTER EULENBERG in TILSIT. Rührwerk für Düngerstreumaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. August i8gg ab.
In Düngerstreumaschinen, bei denen unter dem Boden des Streukastens Walzen oder auf dem Boden Rührwellen zum Ausstreuen dienen, bildet sich oberhalb dieser Streuvorrichtungen bei feuchtem, schmierigem und ballendem Dünger eine feste Bank des von den Streuvorrichtungen zusammengeprefsten Düngers, so dafs die Maschine versagt. Ferner ist es ein Uebelstand, dafs der auf den Streuvorrichtungen lagernde, geballte Dünger von diesen nicht erfafst werden kann, sondern dafs die Streuvorrichtungen an dem Dünger vorbeischleifen.
Bei vorliegender Maschine hat der Erfinder diese Uebelstände zu beseitigen gesucht.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι einen Querschnitt durch den Düngerkasten,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch denselben und
Fig. 3 eine Oberansicht des den Gegenstand der Erfindung bildenden Rahmens mit darüber gespanntem Drahte dar.
Oberhalb der Ruhrwellen oder Walzen (gezeichnet sind Rührwellen) ist ein sich in der Fahrrichtung hin- und herbewegender Flachoder . T-Eisenrahmen α angebracht, auf welchem in bestimmten Abständen parallel mit den Fahrrädern Dreikantstäbe b aufgenietet sind. Auf jedem dieser Dreikantstäbe b ist ein mit einem Loche versehenes Flacheisenstäbchen c aufgenietet, durch das ein auswechselbarer Draht d in der ganzen Länge ■des Rahmens gezogen ist. Der Draht d kann durch die stehenden Bolzen 0 wie eine Klaviersaite gespannt werden.
Der Draht d, welcher den Haupttheil der Erfindung bildet und verschiedenen Querschnitt, wie rund, dreikantig, flach u. s. w. haben kann, schneidet beim Hin- und Hergange des Rahmens α den balligen Dünger durch oder hobelt ihn in dünner, sich zerbröckelnder Schicht von dem darüber drückenden balligen Dünger ab, so dafs die Streuvorrichtungen den Dünger leicht fassen und weiter ausstreuen können. Eine sogen. Bank kann bei dieser Anordnung des Drahtes sich nicht bilden. Aufserdem durchschneiden und zerbröckeln die Flacheisenstäbchen c, sowie die Dreikantstäbe b den abgehobelten Dünger nochmals in der Querrichtung, so dafs der so gelockerte und zerbröckelte Dünger den Rührwellen oder Walzen ohne Unterbrechung zugänglich gemacht wird. Ein Verschmieren des Drahtes d, sowie der Dreikantstäbe b, wie dieses bei den Rechen und Rührwellen u. s. w. leicht vorkommt, ist dabei ausgeschlossen.
Das Hin- und Herbewegen des Flach- oder T-Eisenrahmens geschieht durch eine excentrische Nuthenscheibe e, welche mit dem Zahnrade / zum Antreiben des Zahnrades ρ der Ruhrwelle an die Radbuchse g angegossen ist. Diese excentrische Nuthenscheibe e bewegt den Hebelarm h, an welchem sich eine Leitrolle befindet, und dieser den Hebelarm i hin und her. Der Hebelarm i ist auf der Welle k befestigt, auf welcher der gleiche
Hebelarm / in der Mitte des Kastens sitzt. Durch die Hin- und Herbewegung des Armes i wird auch der Arm / bewegt. Durch beide Arme i und / erhält nun der Flach- oder T-Eisenrahmen α seine Hin- und Herbewegung. Der Antrieb erfolgt von beiden Fahrrädern aus, und zu diesem Z\vecke ist der Rahmen a sowie die Welle k in der Mitte getheilt. Beide haben ihre Führung in dem Mittelstücke »j, während die anderen Enden in den beiden Kopfstücken η geführt sind.
Durch das Verschieben der Muffenräder ρ nach aufsen mittels eines Hebels, welcher in die Muffe greift, wird die Maschine aufser. Betrieb gesetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rührwerk für Düngerstreumaschinen, bestehend aus in der Fahrrichtung hin- und hergeschobenen Rahmen (a) mit einem quer zur Bewegungsrichtung gespannten Drahte (d), welcher den Dünger durchschneiden oder abhobeln soll.
    ' Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT111755D Active DE111755C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE111755C true DE111755C (de)

Family

ID=381470

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT111755D Active DE111755C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE111755C (de)

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