DE1224077B - Bodenbearbeitungsgeraet mit quer zur Fahrtrichtung hin- und herbeweglichen Werkzeughaltern - Google Patents
Bodenbearbeitungsgeraet mit quer zur Fahrtrichtung hin- und herbeweglichen WerkzeughalternInfo
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- DE1224077B DE1224077B DEST22488A DEST022488A DE1224077B DE 1224077 B DE1224077 B DE 1224077B DE ST22488 A DEST22488 A DE ST22488A DE ST022488 A DEST022488 A DE ST022488A DE 1224077 B DE1224077 B DE 1224077B
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a -19/06
Nummer: 1224 077
Aktenzeichen: St 22488 HI/45 a
Anmeldetag: 3. August 1964
Auslegetag: 1. September 1966
!Gegenstand der Erfindung ist ein Bodenbearbeitungsgerät
mit quer zur Fahrtrichtung hin- und herböweglichen Werkzeughaltern, die über in einem
Rahmen gelagerte Schwinghebel durch Schubstangen arrtreibbar sind. Bodenbearbeitungsgeräte, z. B.
Eggen, dieser Art besitzen zufolge der Querbewegung der al^ Zinken ausgebildeten Werkzeuge gegenüber
den ;üblichen Schleppeggen den Vorteil, daß zur Bodenbearbeitung vor dem Säen nur ein einziger
Arbeitsgang erforderlich ist; eine unerwünscht starke Bodenverdichtung durch die Zugmaschine fällt weg.
Gegenüber bekannten Eggen mit um eine quer zur Fahrtrichtung angeordnete Achse rotierenden Zinkeh.
oder Schaufeln besitzen Eggen mit hin- und hergehenden Zinken den Vorteil, daß sie untergepflügtes
Gras, Wurzeln u. dgl. nicht an die Oberfläche reißen, so daß ein Zerschneiden und Zerstreuen von
Unkrautwurzeln unterbleibt. Die bekannten Eggen mit hin- und herbeweglichen Zinkenhaltern besitzen
jedoch andere erhebliche Nachteile. Ihre Zinkenhaiter, die mit geraden Zinken besetzt sind, werden z. B.
über ein Zahnradgetriebe durch um 180° zueinander versetzte Kurbeln gegenläufig so angetrieben, daß sie
sich jeweils gleichzeitig in verschiedenen seitlichen Totpunktstellungen befinden. Dies ergibt einen
äußerst stark schlagenden, stoßweisen Lauf der Zinkenhalter, der nur durch die Anordnung größerer
Schwungmassen einigermaßen gedämpft werden kann. Diese Schwungmassen erhöhen das Gewicht
der Egge beträchtlich, und es sind entsprechend starke Zugmaschinen erforderlich. Das große Gewicht
der zu bewegenden Teile bedingt andererseits eine beträchtliche Antriebsleistung. Wenn, wie dies
meistens der Fall ist, die Zinken senkrecht in den Boden ragen, bewirken sie außerdem eine große
Schollenstauung und damit eine ungenügende Bodenbearbeitung, weil die Erde von den Zinken seitlich
weggestoßen wird. Die Zinken haben somit einen beträchtlichen Bodenwiderstand zu überwinden, was
den Leistungsbedarf erhöht. Eine unter derart ungünstigen Gewichts- und Kraftbedingungen arbeitende
Egge muß äußerst stabil gebaut sein, was zwangläufig Gewicht und Abmessungen der Egge zusätzlich
vergrößert.
Es sind auch Motoreggen bekannt, bei denen die seitlich hin- und herbeweglichen Werkzeughalter
über in einem Rahmen gelagerte Schwinghebel und Schubstangen antreibbar sind. Die Schubstangen
sind dabei an den Kurbelarmen einer gekröpften Welle angelenkt. Im rauhen praktischen Betrieb
konnten sich derartige Geräte aber nicht durchsetzen, weil sie äußerst störanfällig sind. Durch die erheb-Bodenbearbeitungsgerät
mit quer zur
Fahrtrichtung hin- und herbeweglichen
Werkzeughaltern
Fahrtrichtung hin- und herbeweglichen
Werkzeughaltern
Anmelder:
Werner Stierli, Hedingen, Zürich (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Phys. H. Schroeter, Patentanwalt,
München 25, Lipowskystr. 1Ö
Als Erfinder benannt:,
Werner Stierli, Hedingen, Zürich (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 15. August 1963 (10132),
vom 10. Oktober 1963 (12 482)
Schweiz vom 15. August 1963 (10132),
vom 10. Oktober 1963 (12 482)
liehen Widerstandskräfte des Bodens, verbunden mit unvermeidlichen Stoßen durch Steine usw., werden
bei Kurbeltrieben die Schubstangenlager mit relativ kleinem Durchmesser so hoch beansprucht,
daß sie schnell ausgeschlagen sind. Selbst wenn die gekröpfte Welle entsprechend stark bemessen wird,
ergibt sich bereits hierdurch ein weiterer Nachteil, denn damit liegen auch die gekröpften Arme weiter
auseinander, weil ja zu scharfe Biegungen an den Kröpfstellen vermieden werden müssen. Die Welle
wird außerdem unerwünscht lang, und. die Ansatzstellen der Schubstangen liegen weit auseinander, so
daß eine gute Kraftabgabe nicht realisierbar ist.
Beim erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsgerät sind diese Nachteile vermieden. Gemäß der Erfindung
sind die antriebsseitigen Enden der Schubstangen auf je einer Exzenterscheibe gelagert, und die
Exzenterscheiben sitzen um einen von 180° abweichenden Winkel zueinander versetzt auf einer antreibbaren
und im Rahmen gelagerten Welle. Hierdurch erreicht man zunächst, daß die Lagerkräfte
auf beide Seiten der Tragweile übertragen werden, da die Schubstangenlager auf der Exzenterwelle
auch diese Welle umfassen. Außerdem ist bei dem Gerät nach der Erfindung eine Kraftabgabe von der
Welle auf die Schubstangen sehr nahe der mittleren
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Ebene möglich; auch die Welle wird also wesentlich mittels eines Kugellagers ein Lenker 13 6 gelagert,
niedriger belastet. an dessen freien Endteil eine zu der Lasche 12a
Der Antrieb der Werkzeughalter über Schwing- parallele Lasche 14 6 angelenkt ist; analog ist par-
hebel und Exzenter ergibt schließlich einen gleich- allel zu dem Schwinghebel 106 auf der Querachse
mäßigeren Hin- und Hergang dieser Halter mit nur 5 lla mittels ernes Kugellagers ein Lenker 13 α gela-
geringer Vertikalbewegung der Zinken, wobei die gert, an dessen freien Endteil eine zu der Lasche 12 b
Lagerachsen der Schwinghebel auf die Werkzeughai- parallele Lasche 14 a angelenkt ist. Da die Schwing-
ter wirkende Stöße aufzufangen und von den Exzen- hebel 10 a, 10 & auf den Außenseiten der Schubstan-
tern fernzuhalten vermögen, während andererseits gen 9 a bzw. 9 b liegen und auch die Laschen 12 a,
die Versetzung der Totpunktzeiten der Werkzeug- io 12 b auf den Außenseiten der Schwinghebel angeord-
halter einen stoßweisen Lauf des Exzenterantriebes net sind, wird trotz relativ großem gegenseitigem
verhindert, was zu einem äußerst ruhigen, praktisch Abstand der beiden Zinkenreihen der Achsabstand
erschütterungsfreien Lauf der Werkzeughalter führt. der beiden Exzenterscheiben 6 und damit der La-
Demzufolge arbeitet das erfindungsgemäße Boden- ger 2 relativ klein. Der Achsabstand der Anlenkstel-
bearbeitungsgerät auch ohne Schwungmasse schlag- 15 len der Schwinghebel 10 a, Ub an der zugeordneten
frei und gewährleistet auch bei schweren Böden eine Schubstange9a bzw. 9b von der Längsachsella
einwandfreie Bearbeitung. Zufolge der geringen bzw. Ub ist annähernd gleich der Exzentrizität der
Vertikalbewegung ist ein Herausreißen von Unkraut, Exzenterscheiben 6 und zweckmäßig gleich oder, wie
Mist u. dgl. ausgeschlossen. gezeichnet, etwas· größer als der Abstand· der Anlenk-
Das Bodenbearbeitungsgerät nach, der Erfindung-20 -stelle-der Laschen 12a, 12b bzw. 14 a, 14 & von "der
kann, je nachdem, was für Werkzeuge an die Werk- zugeordneten Längsachse, so daß zwischen Exzenter
zeughalter angesetzt werden, sowohl als Egge wie und Lasche keine oder nur eine geringe Untersetzung
auch als Kultivator oder Hackgerät eingesetzt wer- stattfindet. Die unteren Endteile der Laschen 12,12 &
den. Hierzu ist es lediglich notwendig, den Zinken- und 14a, 146 sind unter einem spitzen Winkel von
halter gegen Halter von Schaufel- oder Hackwerk- 25 20 bis 40° und vorzugsweise von 30° zur Vertikalen
zeugen auszutauschen. nach vorn abgewinkelt und tragen paarweise je einen
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele stabförmigen Zinkenhalter 15. An jedem der beiden
des erfindungsgemäßen Gerätes dargestellt; es zeigt Zinkenhalter 15 ist eine Mehrzahl von in gleichen
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Egge nach der Abständen voneinander angeordneten, der Abwink-
Erfindung, 30 lung der Laschen entsprechend schräg nach unten
Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt nach der ragenden Zinken 16 befestigt. Am Rahmen 1, d.h.
Linie H-II in F i g. 1, am vorangehenden Querträger des letzteren, sind
F i g. 3 einen vertikalen Querschnitt durch die zwei Führungsschuhe 17 mit gegen die benachbarte,
Egge, - also vorangehende Zinkenreihe abgebogenem unte-
Fig. 4 schematisch und in Draufsicht die gegen- 35 xem Endteil vorgesehen; dieser Endteil besitzt eine
seitige Anordnung der Zinken der Egge nach den scharfe Vorderkante und dringt beim Eggen relativ
Fig. 1 bis 3. . tief in den Boden ein, so daß eine einwandfreie
In den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung ist 1 ein recht- Führung der Egge gewährleistet ist.
eckiger, aus U-Profilen zusammengesetzter Rahmen. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Zinken 16
In der Mitte der Querträger dieses Rahmens 1 ist je 40 des einen Zinkenhalters 15 bei genau vertikaler Stelein
Lager 2 montiert, in welchen eine Antriebs- lung des zugeordneten Schwinghebels sich genau in
welle 3 auf Kugeln gelagert ist. Das über das eine der Mitte zwischen den Stellungen befinden, die zwei
Lager 2 hinausragende Ende der Welle 3 ist mit benachbarte Zinken 16 des anderen Zmkenhalters
einer nicht gezeichneten Zapfwelle einer Zugmaschine einnehmen, wenn dessen Schwinghebel genau senkausgebildet,
mit welcher der Rahmen 1 durch einen 45 recht steht, wie dies in Fig. 4 schematisch dargein
F i g. 3 mit strichpunktierten Linien angedeuteten stellt ist. Ferner ist die Anordnung so getroffen, daß
Träger 4 verbunden werden kann. Auf der Antriebs- der Schwingungsweg α der Zinken annähernd gleich
welle 3 sitzen zwei durch eine Büchse 5 im Abstand dem halben Zinkenabstand b ist. Dadurch ist gewährvoneinander
gehaltene Exzenterscheiben 6, auf wel- leistet, daß die beiden Zinkenreihen nicht im gleichen
mittels eines Kugellagers 7 je ein Mitnehmer- 50 chen Bodenbereich wirksam sind, gemeinsam aber
ring 8 gelagert ist. Die beiden Exzenterscheiben 6 doch' den ganzen von den Zinkenhaltern bestrichesind
um einen von 180° abweichenden, zwischen nen Abschnitt des Bodens bearbeiten. Da sich die
100 und 170° und vorzugsweise bei etwa 150° lie- Schwingungswege der Zinken 16 der beiden Zinkengenden
Winkel (F i g. 2) zueinander versetzt angeord- halter 15 nicht überschneiden, wird vermieden, daß
net. An jedem der beiden Mitnehmerringe 8 ist eine 55 die Zinken des in Fahrtrichtung nachfolgenden Zin-Schubstange
9 a bzw. 9 b befestigt, wobei die eine kenhalters in überflüssiger Weise in bereits geeggten
Schubstange 9 a nach der einen und die andere Boden arbeiten müssen. Zweckmäßig ist, wie beim
Schubstange 9 b nach der anderen Seite gerichtet ist. gezeichneten Beispiel, am nachlaufenden Zinkenhal-Auf
den voneinander abgekehrten Seiten der freien ter 15 eine Zinke mehr vorgesehen als am voran-Endteile
der beiden Schubstangen 9a, 9b ist mittels 60 gehenden Zinkenhalter, wobei die äußersten beiden
eines Kugellagers je ein Schwinghebel 10 α bzw. 10 b Zinken dieses nachlaufenden Zinkenhalters etwas
angelenkt, dessen Mittelteil mittels eines weiteren kürzer sein können als die übrigen Zinken. Ebenso
Kugellagers je auf einer in Rahmen 1 befestigten kann es zweckmäßig sein, am vorangehenden Zin-Längsachsella
bzw. 11 & gelagert ist. Auf den von- kenhalter etwas längere und somit etwas tiefer in
einander abgekehrten Seiten der freien Endteile der 65 den Boden einstechende Zinken vorzusehen, als am
Schwinghebel 10 a, 10 6 ist mittels eines Kugellagers nachlaufenden Zinkenhalter. Auch auf die richtige
je eine Lasche 12a bzw. 126 gelagert. Parallel ζμ Wahl des gegenseitigen Abstandes der beiden Zindem
Schwinghebel 10 α ist auf der Längsachse 116 kenhalter 15 muß geachtet werden; von den Zinken
des vorangehenden Zinkenhalters in den Zwischenraum zwischen den beiden Zinkenreihen durchgelassene
Steine müssen zwischen den Zinken des nachlaufenden Zinkenhalters wieder austreten können;
dies ist, wie F i g. 4 zeigt, dann möglich, wenn der Diagonalabstand c der Zinken beider Reihen wenigstens
gleich dem Zinkenabstand b in den Reihen ist. Der Reihenabstand d kann dabei etwas kleiner sein
als der Zinkenabstand b.
Die beschriebene Egge mit ihren nach hinten ge- ίο
neigten und in ihren Arbeitsbereichen versetzten Zinken ergibt, wie Versuche zeigen, eine einwandfreie,
mit den bisherigen Schlepp- oder Rotationseggen nicht erreichbare Bodenbearbeitung; der Leistungsaufwand ist zufolge des über Schwinghebel wirkenden
Exzenterantriebe sehr klein, so daß auch Kleinschlepper ohne weiteres als Zugmaschine verwendet
werden können. Die beschriebene Egge könnte im übrigen auch als Selbstfahrgerät ausgebildet, d. h.
mit einem entsprechenden Radgestell und Antriebsmotor versehen sein. Gewicht und Abmessungen der
Egge sind verhältnismäßig klein, wobei sich alle im und über dem Rahmen 1 befindlichen Elemente
durch eine am letzteren befestigte Deckhaube abdecken lassen. Da alle Lagerstellen der Antriebselemente
(Exzenter—Schubstangen—Schwinghebel
und Lenker—Laschen) mit Kugellagern versehen sind, ist die Wartung der Egge sehr einfach und beschränkt
sich praktisch auf das z. B. durch Abspritzen durchführbare Reinigen nach dem Gebrauch.
Zufolge des einfachen Aufbaus und der guten Zugänglichkeit aller Elemente können diese bei Bedarf
auch ohne Schwierigkeiten ausgewechselt werden.
- Obwohl im allgemeinen wie beim beschriebenen Beispiel nur zwei Zinkenhalter vorgesehen sind, könnten es auch deren drei oder vier sein, wobei die Anordnung stets so getroffen ist, daß nie mehr als ein Zinkenhaker sich gerade in einer Totpunktlage befindet; dies hat, wie erwähnt, nicht nur einen praktisch stoß- und erschütterungsfreien Lauf der Zinkenhalter zur Folge, sondern gibt auch die Gewähr, daß das Anlaufen der Zinkenhalter aus dem Stillstand in jeder beliebigen Stellung der letzteren mit geringem Kraftaufwand möglich ist.
- Obwohl im allgemeinen wie beim beschriebenen Beispiel nur zwei Zinkenhalter vorgesehen sind, könnten es auch deren drei oder vier sein, wobei die Anordnung stets so getroffen ist, daß nie mehr als ein Zinkenhaker sich gerade in einer Totpunktlage befindet; dies hat, wie erwähnt, nicht nur einen praktisch stoß- und erschütterungsfreien Lauf der Zinkenhalter zur Folge, sondern gibt auch die Gewähr, daß das Anlaufen der Zinkenhalter aus dem Stillstand in jeder beliebigen Stellung der letzteren mit geringem Kraftaufwand möglich ist.
Claims (8)
1. Bodenbearbeitungsgerät mit quer zur Fahrtrichtung hin- und herbeweglichen Werkzeughaltern,
die über in einem Rahmen gelagerte Schwinghebel durch Schubstangen antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
antriebseitigen Enden der Schubstangen (9 a, 9 b) auf je einer Exzenterscheibe (6, 7) gelagert sind,
und die Exzenterscheiben sitzen um einen von 180° abweichenden Winkel zueinander versetzt
fest auf einer antreibbaren und im Rahmen (2) gelagerten Welle (3).
2. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1 mit zwei Werkzeughaltern, dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkelversetzung der beiden Exzenter (6, 7) zwischen 100 und 170° liegt und vorzugsweise
150° beträgt.
3. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Exzenter eine
Exzenterscheibe (6) aufweist, auf welcher mittels eines Kugellagers (7) ein Mitnehmerring (8) gelagert
ist, an welchem das eine Ende der Schubstange (9 a bzw. 9 b) befestigt ist.
4. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zinkenhalter
(15) an zwei der Zinkenneigung entsprechend abgewinkelten Laschen (14a, 12b bzw. 12a, 14b)
befestigt ist, wobei die eine Lasche (12 a bzw. 12 b) am freien Endteil des zugeordneten
Schwinghebels (10 a bzw. 10 b) und die andere Lasche (14 a bzw. 14 b) am freien Ende eines
Lenkers (13 α bzw. 13 b) angelenkt ist, der auf der zugeordneten Längsachse (lla bzw. Ub) gelagert
ist.
5. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle Lager- und Gelenkstellen
zwischen Schubstange, Schwinghebel, Lenker und Lasche in an sich bekannter Weise
Kugellager aufweisen.
6. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsabstände
der Anlenkstellen der Schubstange (9 a, 9 b) und der Lasche (14 a, 14 b) am Schwinghebel (10 a,
10b) von der Längsachse (11 a, Ub) unter sich
annähernd gleich sind und annähernd der Exzentrizität der Exzenterscheiben (6) entsprechen.
7. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungsweg (α) der Werkzeuge (16) des einen Halters
(15) zwischen den Schwingungswegen (a) zweier benachbarter Werkzeuge (16) des andern Halters
(15) liegt, wobei der gegenseitige Abstand (b) der Werkzeuge (16) in den beiden Zinkenreihen
gleich oder kleiner ist als der Diagonalabstand (c) zwischen benachbarten Werkzeugen der beiden
Reihen und gleich oder größer als der gegenseitige Abstand (d) der beiden Werkzeugreihen
selbst.
8. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Querträger
des Rahmens (1) zwei an ihrem unteren Endteil nach hinten gebogene und eine scharfe
Vorderkante aufweisende Führungsschuhe (17) befestigt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 810 673;
österreichische Patentschrift Nr. 190 319;
schweizerische Patentschrift Nr. 353 201.
Deutsche Patentschrift Nr. 810 673;
österreichische Patentschrift Nr. 190 319;
schweizerische Patentschrift Nr. 353 201.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 658/116 8.66 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (3)
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| CH1013263A CH404275A (de) | 1963-08-15 | 1963-08-15 | Egge mit hin- und herbeweglichen Zinkenhaltern |
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Publications (1)
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Family
ID=27176371
Family Applications (1)
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| DEST22488A Pending DE1224077B (de) | 1963-08-15 | 1964-08-03 | Bodenbearbeitungsgeraet mit quer zur Fahrtrichtung hin- und herbeweglichen Werkzeughaltern |
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| Country | Link |
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| FR (1) | FR1406800A (de) |
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