DE1117222B - Verfahren zur Herstellung eines Unipolartransistors - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines UnipolartransistorsInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
S 65486 Vmc/21g
ANMELDETAGt 20. OKTOBER 1959
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 16. NOVEMBER 1961
AUSLEGESCHRIFT: 16. NOVEMBER 1961
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Unipolartransistors.
Ihr Zweck besteht hauptsächlich darin, die Herstellung von Halbleiteranordnungen zu ermöglichen,
die besonders kleine Abmessungen haben und daher zum Betrieb mit besonders hohen Frequenzen geeignet
sind.
Es sind bereits Transistoren mit einem halbleitenden Körper, z. B. aus Germanium, bekannt, bei dem
sich in mindestens einer bis zur Außenoberfläche des halbleitenden Körpers erstreckenden Höhlung, beispielsweise
einer Bohrung oder einem Sägeschnitt, Isolierstoff befindet und über der Höhlung an der
Halbleiteroberfläche eine Emitter- oder Kollektorelektrode so angeordnet ist, daß ihre Ränder die
Halbleiteroberfläche berühren.
Femer sind Unipolartransistoren bekannt, die eine Vielzahl in gleichmäßigen, aber verhältnismäßig großen
Abständen befindlicher Löcher aufweisen.
Weiter ist ein Verfahren zur Herstellung von elek- ao
trisch unsymmetrisch leitenden Systemen (Spitzentransistoren) bekannt, bei denen die Kontakte in
Ausnehmungen oder Grübchen angeordnet sind.
Ein weiterer bekannter Vorschlag bezieht sich auf eine spezielle Art eines Transistors mit Vertiefungen
an der Oberfläche des Halbleiterkörpers.
Bei einer anderen bekannten Halbleiteranordnung sind mehrere zylindrische Bohrungen vorgesehen, in
die ein Leiter hineinreicht, um einen Anschluß mit der Basiszone zu bilden.
Eine ähnliche Beschaffenheit weist auch eine Halbleiteranordnung auf, bei der an der Oberfläche eines
Halbleiterkörpers vom p-Typ Vertiefungen vorhanden sind, welche die darüberliegende Schicht vom
η-Typ mit ihren Öffnungen durchdringen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Unipolartransistors. Erfindungsgemäß
wird zunächst ein plattenförmiger Halbleiterkörper vom einen Leitfähigkeitstyp mit einer durchgehenden
Korngrenzfläche gezogen, dann wird der Halbleiterkörper so geätzt, daß an der Korngrenzfläche
sich Ätzgruben zu durch den plattenförmigen Halbleiterkörper hindurchgehenden Löchern vereinigen,
dann werden längs der Oberfläche der Löcher Halbleiterzonen vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp
gebildet und auf diesen Zonen Ohmsche Steuerelektroden angebracht.
In weiterer Ausbildung der Erfindung können die erwähnten Zonen vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp
durch Diffusion gebildet werden. Vorzugsweise wird die Diffusion so gesteuert, daß die Zonen
vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp benachbarter Verfahren zur Herstellung eines Unipolartransistors
Anmelder:
Shockley Transistor Corporation, Palo Alto, Calif. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Werdermann, Patentanwalt,
Hamburg 13, Innocentiastr. 30
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 23. Oktober 1958 (Nr. 769227)
William Shockley, Palo Alto, Calif. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
Löcher sich vereinigen, so daß sich eine durchgehende Zone vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp im Halbleiterkörper bildet.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert:
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Platte aus Halbleitermaterial, die eine Korn- oder Zwillingsgrenzfläche enthält;
Fig. 2 zeigt die Halbleiterplatte von Fig. 1, nachdem sie einem längeren Ätzvorgang unterworfen
wurde;
Fig. 3 zeigt einen Feldwirkungs- oder unipolaren Transistor, der durch Hmeindiffundieren von Verunreinigungen
in die Löcher der Platte gemäß Fig. 1 gebildet ist;
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Endes der Halbleiteranordnung gemäß Fig. 3;
Fig. 5 zeigt eine andere Halbleiteranordnung, die aus einer Platte aus Halbleitermaterial besteht, welche
nach der Lehre der Erfindung hergestellt ist;
Fig. 6 zeigt einen Impfkristall für das Ziehen eines Kristalls, der eine Korngrenzfläche enthält;
Fig. 7 ist eine perspektivische Darstellung eines anderen Impfkristallaufbaues;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht des Impfkristalls gemäß Fig. 7;
Fig. 9 ist eine Grundrißansicht des Impfkristalls gemäß Fig. 7;
Fig. 10 zeigt eine Abwandlung des Impfkristalls von Fig. 7, und
109 739/327
Fig. 11 zeigt einen anderen Impfkristall zum Ziehen eines Halbleiterkristalls, der eine Zwillingskorngrenze
aufweist.
Die in Fig. 1 dargestellte Platte aus Halbleitermaterial 11 enthält eine Korn-' oder Zwillingsgrenzfläche
12. Eine Mehrzahl von solchen Platten 11 kann durch Zerteilen eines gezogenen Kristalls mit einer
oder mehreren Grenzflächen 12 hergestellt werden. Kristalle, die Korn- oder Zwillingsgrenzflächen enthalten,
können durch zweckdienliches Ausbilden des Impfkristalls für den Ziehprozeß gebildet werden.
Zum Beispiel kann ein Impfkristall mit zwei oder mehr richtig geschnittenen und ausgerichteten Teilen
verwendet werden. Methoden zum Ziehen von Kristallen mit Korn- oder Zwillingsgrenzflächen werden
nachstehend beschrieben.
Die Halbleiterplatte 11, die eine Grenzfläche 12 aufweist, wird in eine ätzende Lösung gelegt. Das
Ätzmittel wirkt längs der an der Grenzfläche befindlichen Kantenversetzungen rascher. Wenn also der
Halbleiterplatte die Möglichkeit des Verbleibens in der ätzenden Lösung für eine längere Zeitspanne gegeben
wird, werden längs der Kantenversetzungen tiefe Grübchen gebildet. Nachdem eine genügende
Zeit vergangen ist, vereinigen sich die Grübchen, um Löcher zu bilden, die durch die Platte hindurchreichen.
Der Abstand der Löcher hängt ab von dem Abstand der Kantenversetzungen, die wiederum beim
Kristallziehprozeß kontrolliert werden können. Die Löcher können in einem sehr dichten Abstand, etwa
in einem Abstand von wenigen Mikron voneinander liegen. Die gewöhnlichen Ätzmittel für diesen Zweck
können aus Kombinationen von Salzsäure und Salpetersäure bestehen. Es sind auch viele andere Kombinationen
aktiver Säuren und Basen zur Ausführung des Ätzvorganges geeignet. Auch eine elektrolytische
Ätzung kann angewendet werden.
Die Löcher sind so, wie sie durch die Scheibe hindurchgehen, mit einheitlichem Durchmesser dargestellt.
Bei den meisten Ätzvorgängen werden praktisch die Löcher an den Enden etwas erweitert und in
der Mitte der Platte etwas verengt sein. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß dies von Einfluß auf die
Konstruktionsüberlegungen beim Berechnen der wirklichen Größe der Kanäle in einer Feldwirkungs-Halbleiteranordnung
wie in Fig. 3 sein wird bzw. auf die Verteilung der Dicke in dem Halbleiterkörper
der einen Übergang aufweisenden Halbleiteranordnung, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist. Jedoch ist diese
Unterschiedlichkeit der Löcher ohne wesentlichen Einfluß auf das Verhalten der Halbleiteranordnung.
Es wird also eine Halbleiterplatte gebildet, die mehrere in einem Abstand befindliche, durch sie hindurchreichende
Löcher 13 aufweist. Jedes dieser Löcher ist von einem Burgerschen Kreis 14 umschlossen,
der nichtschwindende Burgersche Vektoren aufweist. Hinsichtlich einer Erläuterung Burgerscher
Kreise und Vektoren wird auf Kapitel 2 von Imperfections in nearly perfect crystals (Störstellen bei
nahezu vollkommenen Kristallen) verwiesen, ein Bericht von dem Committee on Solids, Division of
Physical Sciences, National Research Council, W. Shockley, Chairman Editorial Committee. Die
Veröffentlichung erschien bei John Wiley & Sons, Inc., Copyright USA 1953.
Die Halbleiterplatte gemäß Fig. 2 ist hervorragend geeignet zur Bildung von Halbleiteranordnungen für
den Betrieb mit hohen Frequenzen. Beispielsweise kann die Halbleiterplatte vom p-Typ gemäß Fig. 1
einem Diffusionsvorgang unterworfen werden, bei dem Donatoren in die Halbleiterplatte hineindiffun-
, diert werden. Die Diffusion von Donatoren bildet eine Schicht vom η-Typ von im wesentlichen einheitlicher
Tiefe auf den Oberflächen der Platten sowie längs der Oberflächen der Löcher. Demzufolge
können die Oberflächenschichten der Platte durch mechanische oder chemische Mittel, mit Ausnahme
ίο eines Bandes 20, das die Löcher verbindet, entfernt
werden, um eine Platte von der in Fig. 3 und 4 gezeigten Art zu bilden.
Durch Steuern der Diffusion ist es möglich, die Schichten 16 (Fig. 3) an den Löchern innerhalb einer
gewünschten kleinen Strecke W einander zu nähern.
Zwischen den Seiten 17 und 18 der Platte besteht ein relativ enger und kurzer Kanal. Die Länge dieses
Kanals ist durch die Strecke L bezeichnet. Die in .den Löchern gebildeten Schichten erstrecken sich zu
den Oberflächen der Kontaktplatte hin. An diese Schichten kann von einem oder beiden Enden her
ein elektrischer Anschluß hergestellt werden. In die Löcher kann leitendes Material eingeführt werden,
um einen hinreichenden elektrischen Kontakt längs der inneren freiliegenden Oberfläche der Löcher zu
schaffen. An die Seiten 17 und 18 können geeignete Ohmsche Kontakte angebracht werden, um beispielsweise
Anschlüsse 21 und 22 zu bilden. Die Anordnung kann als Feldwirkungstransistor betrieben werden,
bei dem die Raumladungsschicht in dem Kanal veränderbar ist, um den Ladungsträgerfluß vom Zuflußanschluß
21 zum Abflußanschluß 22 zu steuern. Der relativ kurze enge Kanal ergibt eine für einen
Hochfrequenzbetrieb besonders geeignete Anordnung.
In Fig. 5 ist eine andere aus einer Halbleiterplatte gemäß der Erfindung hergestellte Halbleiteranordnung
dargestellt. Bei der Herstellung einer Anordnung nach Fig. 5 wurde von einem Block ausgegangen,
der aus einem Halbleitermaterial vom n-Typ
statt vom p-Typ besteht, um die Vielseitigkeit des Verfahrens zu erläutern. Bei der Anordnung gemäß
Fig. 5 wird die Diffusion so gesteuert, daß Schichten 16 a erzeugt werden, die sich vereinigen, um eine
durchgehende Basisschicht vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp zu bilden, welche die beiden Zonen
26 und 27 trennt. Auf diese Weise werden Emitter- und Kollektorübergänge 28 und 29 gebildet. Die
Basis ist relativ dünn, wie es einem Betrieb mit Hochfrequenz entspricht. Jedoch ist es einfach, einen
Elektrodenanschluß an sie herzustellen. Zum Beispiel können an der Basisschicht Kontakte, durch Einführung
leitenden Materials in die Löcher hergestellt werden.
Kristalle, die Grenzflächen mit Kantenversetzungen aufweisen, werden häufig auf Grund thermischer Beanspruchungen gezogen oder gezüchtet. Es ist aber erwünscht, eine kontrollierte Methode zum Ziehen von Kristallen mit unter einem kleinen Winkel liegenden Grenzflächen zu schaffen.
Kristalle, die Grenzflächen mit Kantenversetzungen aufweisen, werden häufig auf Grund thermischer Beanspruchungen gezogen oder gezüchtet. Es ist aber erwünscht, eine kontrollierte Methode zum Ziehen von Kristallen mit unter einem kleinen Winkel liegenden Grenzflächen zu schaffen.
Fig. 6 zeigt einen einzelnen Impfkristall, der zum Ziehen eines Kristalls geeignet ist, welcher eine unter
einem kleinen Winkel verlaufende Grenzfläche enthält. Der Impfkristall 31 wird aus einem vollkommenen
Kristall aus Halbleitermaterial herausgeschnitten, so daß die verschiedenen Flächen für das Ziehen
richtig ausgerichtet sind. Der Kristall wird mit einem Einschnitt 32 versehen, so daß bei thermischer Beanspruchung
während des Ziehens eine relative Dre-
hung der beiden Teile 33 und 34 stattfindet. Der Impfkristall wird durch die Temperaturgradienten beansprucht,
die bei seinem Eintauchen in die Schmelze entstehen. Die unteren Teile 33 und 34 auf jeder
Seite des Einschnittes werden relativ zueinander bewegt, und die Ausrichtung der unteren Fläche wird
dadurch verändert. Wenn der Kristall gezogen wird, wird eine Korngrenzfläche längs des durch den Einschnitt
begrenzten Bereiches auf Grund des Unterschiedes der Kristallausrichtung zu beiden Seiten des
Einschnittes gebildet.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen eine andere Art des Aufbaues des Impfkristalls, die zu einer genauen Steuerung
der Ausrichtung benutzt werden kann. In diesem Falle wird aus einem einzelnen Kristall ein Körper
herausgeschnitten, der eine Zone 36 aufweist, in der durch eine Heizeinrichtung 37 eine unterschiedliche
Ausdehnung erzeugt wird, so daß eine gesteuerte Verkantung der beiden Impfkristalle 38
und 39 erzielt wird, die sich von der Zone 36 aus nach unten erstrecken. Das Prinzip ist besonders
deutlich aus Fig. 9 zu erkennen, die eine Grundrißansicht des Kristalls nach Fig. 7 zeigt. Ein Schenkel
des Rahmens wird erwärmt, um ihn zu veranlassen sich auszudehnen, was ein Verdrehen der beiden
Seiten 41 und 42 zur Folge hat, welche den kältesten und heißesten Teil des Rahmens trennen. Nach der
Elastizitätslehre ist es möglich, Rahmen so auszubilden, daß kleine Verkantungswinkel willkürlich kontrollierbar
sind, und auf diese Weise Korngrenzflächen zu erzeugen, die große Abstände zwischen
den Verlagerungen aufweisen. Fig. 9 zeigt einen solchen Fall in übertriebener Weise, derart, daß deutlich
zu sehen ist, daß die vertikalen Impfkristalle 38 und 39, die in die Schmelze eintauchen, um einen Winkel
zueinander geneigt sind, der in der Zeichnung mit einem liegenden S in einem Kreis bezeichnet ist.
Fig. 10 zeigt eine Abwandlung der Anordnung, bei der die Enden der beiden Samen dichter aneinander
herangerückt sind, während sie in die Schmelze eintauchen.
Bei der Anordnung nach Fig. 11 ist ein Impfkristall 46 aus einem Block aus Halbleitermaterial
geschnitten, der eine Zwillingsgrenzfläche 47 enthält. Ein Längseinschnitt 48 kann längs der Zwillingsgrenzfläche, wie oben beschrieben, hergestellt wer
den, oder der Kristall kann auf die eine oder andere der beschriebenen Arten Beanspruchungen ausgesetzt
werden. Der gezogene Kristall weist dann eine schlecht ausgerüstete oder verkantete Zwillingsgrenzfläche
auf. Ein Kristall, der eine schlecht ausgerichtete Zwillingsgrenzfläche aufweist, ist wahrscheinlich noch
stabiler als einer, der eine Korngrenzfläche aufweist. Die Kantenversetzungen haben die Neigung, längs
der Zwillingsgrenzfläche zu liegen, ίο Durch die Erfindung werden somit eine neuartige
Halbleiterplatte und eine Methode zu ihrer Herstellung angegeben. Die Halbleiterplatte eignet sich besonders
zur Herstellung von Halbleiteranordnungen für hohe Frequenzen.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung eines Unipolartransistors, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst
ein plattenförmiger Halbleiterkörper vom einen Leitfähigkeitstyp mit einer durchgehenden Korngrenzfläche
gezogen wird, daß dann der Halbleiterkörper so geätzt wird, daß an der Korngrenzfläche
sich Ätzgruben zu durch den plattenförmigen Halbleiterkörper hindurchgehenden Löchern vereinigen, daß längs der Oberfläche der
Löcher Halbleiterzonen vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp gebildet und auf diesen Zonen
Ohmsche Steuerelektroden angebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen vom entgegengesetzten
Leitfähigkeitstyp durch Diffusion gebildet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diffusion so gesteuert wird,
daß die Zonen vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp benachbarter Löcher sich vereinigen, so
daß sich eine durchgehende Zone vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp im Halbleiterkörper
bildet.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 966 905, 969 464,
748;
französische Patentschriften Nr. 1135 760,
1163 241;
USA.-Patentschriften Nr. 2 771382, 2 778 980.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Family
ID=25084854
Family Applications (1)
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| Country | Link |
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