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DE1117243B - Verfahren zur Herstellung blauer Dispersionsfarbstoffe der Anthrachinonreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung blauer Dispersionsfarbstoffe der Anthrachinonreihe

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Publication number
DE1117243B
DE1117243B DES63214A DES0063214A DE1117243B DE 1117243 B DE1117243 B DE 1117243B DE S63214 A DES63214 A DE S63214A DE S0063214 A DES0063214 A DE S0063214A DE 1117243 B DE1117243 B DE 1117243B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
carboxylic acid
same
alcohol
formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63214A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Buecheler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE1117243B publication Critical patent/DE1117243B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/50Amino-hydroxy-anthraquinones; Ethers and esters thereof
    • C09B1/503Amino-hydroxy-anthraquinones; Ethers and esters thereof unsubstituted amino-hydroxy anthraquinone

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung blauer Dispersionsfarbstoffe der Anthrachinonreihe der Formel
Verfahren zur Herstellung
blauer Dispersionsfarbstoffe
der Anthrachinonreihe
NH2
— CO—-OR (I)
OH
worin ein X die Hydroxygruppe, das andere X die Aminogruppe und R eine gegebenenfalls weitersubstituierte Alkylgruppe bedeutet.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß man in einer Verbindung der Formel
NH2
(Π)
OH
worin die beiden X die obengenannte Bedeutung haben und Y die Nitril- oder Carbonsäuregruppe bedeutet, den Substituenten Y in einen gegebenenfalls substituierten Carbonsäurealkylesterrest überführt.
Die Carbonsäuren können nach bekanntenMethoden verestert werden, z. B. durch Behandeln mit Diazomethan in einem organischen Medium oder mit Alkohol in konzentrierter Schwefel- oder Phosphorsäure, vorzugsweise bei Temperaturen von 90 bis 110°C. Als Alkohole kommen z.B. in Betracht die einwertigen primären und sekundären Alkohole von Methanol bis etwa zum Amylalkohol, Halogenalkohole (Chloräthanol, Chlorpropanol), Alkoxyalkohole und Alkoxyalkoxyalkohole (Äthoxyäthanol, Methoxypropanol, Methoxybutanol, Methoxyäthoxyäthanol) sowie mehrwertige Alkohole (Äthylenglykol, Propylenglykol, 1,3-Propandiol).
Zur Überführung der Nitrile in die Carbonsäureester behandelt man sie z. B. mit einem Gemisch aus einem Alkohol und konzentrierter Schwefelsäure, vorzugsweise bei Temperaturen von 80 bis 110°C.
Die als Ausgangssubstanzen zu verwendenden Nitrile werden z. B. durch Umsatz der entsprechenden Halogenverbindungen mit Cuprocyanid und Pyridin in Nitrobenzol bei Temperaturen von 190 bis 210° C hergestellt.
Anmelder:
Sandoz A. G., Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. W. Schalk, DipL-Ing. P. Wirth,
DipL-Ing. G. E. M, Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 30. Mai 1958
Dr. Paul Bücheier, Reinach, Basell. (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
Durch Verseifung der Nitrile z. B. in starken Mineralsäuren, vorzugsweise in Schwefelsäure, und bei Temperaturen von 80 bis 140°C werden die Carbonsäuren erhalten.
Eine zweite Methode zur Herstellung der Diaminodihydroxyanthrachinoncarbonsäuren besteht darin, daß man eine Anthrachinonverbindung der Formel
NO2
COOH
(ΠΙ)
worin ein Y Wasserstoff und das andere Y die Nitrogruppe bedeutet, reduziert, die 1,5(8)-Diaminoanthrachinon-2-carbonsäure in den 4,8(5)-SteIlungen halogeniert und die Halogenatome durch Hydroxygruppen ersetzt.
Die Halogenierung kann in inerten organischen Lösungsmitteln, wie Dichlorbenzol, Nitrobenzol, Trichlorbenzol, vorzugsweise bei Temperaturen von 80 bis 200°C, eventuell unter Zuhilfenahme eines
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Halogenüberträgers, wie Jod, Aluminiumchlorid usw., oder aber in Schwefelsäure bei Temperaturen von etwa 20 bis 1400C erfolgen.
Der Austausch der Halogenatome gegen Hydroxygruppen erfolgt in konzentrierter Schwefelsäure unter Zuhilfenahme von Borsäure, vorzugsweise bei Temperaturen von 80 bis 1600C.
Eine dritte Methode besteht darin, daß man eine l,5(8)-Dinitroanthrachinon-2-carbonsäure durch Behandeln mit Schwefelsesquioxyd in konzentrierter Schwefelsäure, vorzugsweise in Gegenwart von Borsäure, in einer Operation zur 1,5(8)-Dihydroxylarninoanthrachinon-2-carbonsäure reduziert und diese in die 1,5(8) - Diamino - 4,8(5) - dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäure umlagert.
Die erhaltenen Ester stellen wertvolle Farbstoffe der Anthrachinonreihe dar. Sie sind im allgemeinen in den üblichen organischen Lösungsmitteln löslich. Nach Überführen in feinverteilten Zustand, z.B. durch Mahlen der wäßrigen Suspension in Gegenwart eines geeigneten Dispergiermittels, eignen sie sich vorzüglich zum Färben und Bedrucken von Fasern aus Celluloseestern und -äthern und linearen aromatischen Polyestern.
Die erhaltenen Färbungen auf Acetatkunstseide besitzen sehr gute Licht-, Wasch-, Schweiß- und Rauchgasechtheit.
Auf linearen aromatischen Polyestern erhält man ausgezeichnet licht-, wasch-, schweiß-, plissier- und thermofixierechte Färbungen. Diese sind z. B. wesentlieh plissierechter als die mit dem Farbstoff aus dem Beispiel 10derUSA.-Patentschrift2 823 212 erhaltenen Färbungen.
Die Färbungen auf Cellulosetriacetat weisen sehr gute Licht-, Thermofixier-, Wasch-, Schweiß- und Plissierechtheit auf.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente.
Beispiel 1
7 Teile l,5-Diamino-2-cyan-4,8-dihydroxyanthrachinon, 40 Teile n-Propylalkohol und 28 Teile 96%ige Schwefelsäure werden 24 Stunden lang bei 1000C gerührt. Die Reaktionsmasse wird hierauf in 500 Teile Wasser eingerührt. Der entstandene Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen, bis das Filtrat neutral abläuft, und bei 400C im Vakuum getrocknet.
1 Teil des so erhaltenen l,5-Diamino-4,8-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäure-n-propylesters, 1 Teil Natriumsalz der Dinaphthylmethandisulfonsäure und 8 Teile Wasser werden gemahlen, bis eine feine Dispersion entstanden ist. Dieses Gemisch wird in eine aus 3000 Teilen Wasser, 2 Teilen hochsulfoniertem Ricinusöl und 2 Teilen 2-Hydroxy-l,l'-diphenyl bestehende Lösung gegossen. In dieses Färbebad werden bei 6O0C 100 Teile Polyesterfaser gebracht. Das Färbebad wird innerhalb von 20 Minuten auf Kochtemperatur erhitzt. Das Färbegut wird 60 Minuten lang bei 1000C gefärbt, aus dem Bad herausgenommen und mit Wasser gespült. Man behandelt dann die Färbung 15 Minuten bei 700C in einem aus 3000 Teilen Wasser und 1,5 Teilen eines Alkylphenylpolyglykoläthers bestehenden Bad, spült sie und trocknet sie. Die Polyesterfaser ist in einem grünstichigblauen, vorzüglich wasch-, plissier- und lichtechten Ton gefärbt.
Das als Ausgangsmaterial verwendete 1,5-Diamino-2-cyan-4,8-dihydroxyanthrachinon kann auf folgende Weise hergestellt werden:
18 Teile l,5-DiaimDW-2-brom-4,8-dihydroxy-anthrachinon, 5 Teile Cuprocyanid, 100 Teile Nitrobenzol und 5 Teile Pyridin werden 20 Stunden lang bei 200 ° C verrührt. Man läßt die Reaktionsmasse erkalten, filtriert den entstehenden Niederschlag ab und wäscht ihn mit Äthylalkohol, bis das Nitrobenzol entfernt ist. Das Reaktionsprodukt wird 6 Stunden in 500 Teilen 5%igor Salzsäure bei 700C verrührt. Der Niederschlag wird hierauf abfiltriert, mit heißem Wasser gewaschen und getrocknet.
Beispiel 2
5 Teile l,5-Diamino-4,8-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäure, 40 Teile Benzol und 50 Teile 2%ige ätherische Diazomethanlösung werden 15 Stunden lang bei 250C verrührt. Die Reaktionslösung wird hierauf in 250 Teile Petroläther gegossen. Der entstandene Niederschlag wird abfiltriert, mit Petroläther gewaschen, bis das Filtrat farblos abläuft, und getrocknet.
1 Teil des so erhaltenenl,5-Diamino-4,8-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäuremethylesters, 1 Teil Natriurdigninsulfonat und 8 Teile Wasser werden gemahlen, bis eine feine Dispersion entstanden ist. Dieses Gemisch wird in eine aus 3000 Teilen Wasser und 6 Teilen Marseillaner Seife bestehende Lösung gegossen. Nach Einführen von 100 Teilen eines Gewebes aus Acetatkunstseide wird das Färbebad in einer halben Stunde auf 8O0C erwärmt und 1 Stunde lang bei dieser Temperatur gehalten. Hierauf wird das Gewebe aus der Flotte herausgenommen, mit Wasser gespült und getrocknet. Man erhält eine blaue Färbung von guter Wasch-, Licht- und Rauchgasechtheit. Färbt man in obigem Färbebad Fasern und Gewebe aus linearen aromatischen Polyestern bei 1000C in Gegenwart eines Carriers, so erhält man blaue Färbungen von sehr guter Wasch- und Plissierechtheit, welche hervorragend lichtecht sind.
Die als Ausgangsmaterial verwendete 1,5-Diamino-4,8-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäure kann aus ihrem im Beispiel 1 beschriebenen Nitril durch Verseifung in 80%iger Schwefelsäure erhalten werden.
Beispiel 3
12 Teile !,S-Dinitroanthrachinon^-carbonsäure, 185 Teile Schwefelsäure und 6 Teile Schwefelpulver werden bei 500C verrührt. Man läßt zu der Mischung bei 50 bis 55 0C 30 Teile Oleum, enthaltend 66%, Schwefeltrioxyd, dazutropfen. Die Reaktionsmasse wird 24 Stunden bei 1200C gerührt und dann in 1500Teile Wasser gegossen. Der Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
7 Teile der so erhaltenen l,5-Diamino-4,8-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäure, 50 Teile 83%ige Phosphorsäure und 15 TeüeÄthylalkohol werden 15 Stunden bei 1000C verrührt. Die Reaktionsmasse wird dann in 500 Teile Wasser eingerührt. Der entstandene Niederschlag wird abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Er wird hierauf in 500 Teilen l%iger Ammoniumhydroxydlösung 30 Minuten lang verrührt, abgesaugt, mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet. 1 Teil des so erhaltenen !,S-Diamino^S-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäureäthylesters wird mit 1 Teil Natriumsalz der Dinaphthylmethandisulfonsäure und mit 8 Teilen Wasser so lange gemahlen, bis eine feine Dispersion entstanden ist. Dieses Gemisch wird in ein Färbebad gegossen, das aus 3000 Teilen Wasser und 6 Teilen eines Fettalkoholsulf onates besteht. Man geht
bei Zimmertemperatur mit 100 Teilen Triacetatkunstseide in das Bad ein, erwärmt es innerhalb einer Stunde auf 1000C und hält es 1 Stunde lang bei 1000C. Dann nimmt man das Färbegut aus dem Bade heraus, spült und trocknet es. Man erhält eine blaue Färbung von guter Licht-, Wasch-, Rauchgas- und Plissierechtheit.
Färbungen mit ausgezeichneter Licht-, Wasch- und Plissierechtheit werden ebenfalls erhalten, wenn man in obigem Färbebad Fasern oder Gewebe aus linearen aromatischen Polyestern bei einer Badtemperatur von 98 0C unter Verwendung eines geeigneten Quellmittels färbt.
Geht man in obigem Beispiel statt von der 1,5-Dinitroanthrachinon-2-carbonsäure von einer gleichen Menge l,8-Dinitroanthrachinon-2-carbonsäure oder von einem beliebigen Gemisch von 1,5- und 1,8-Dinitroanthrachinon-2-carbonsäure aus, so erhält man Farbstoffe von ähnlichen färberischen Eigenschaften.
Beispiel 4
10 Teile l,8-Diamino-4,5-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäure, 185 Teile Schwefelsäuremonohydrat und 30 Teile Äthylalkohol werden 15 Stunden lang bei 1000C gerührt. Die Reaktionsmasse wird hierauf in 1000 Teile Wasser gegossen. Der entstandene Niederschlag wird abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Er wird hierauf während einer halben Stunde bei Raumtemperaturin 1000 Teilen 1 %iger Ammoniumhydroxydlösung verrührt, dann abfiltriert, mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet. Der so erhaltene 1,8-Diamino - 4,5 - dihydroxyanthrachinon - 2 - carbonsäurearylester weist ähnliche färberische Eigenschaften auf wie der im Beispiel 3 beschriebene Farbstoff.
Die in obigem Beispiel verwendete 1,8-Diamino-4,5-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäure kann aus dem !,S-Diamino^-brom^S-dihydroxyanthrachinon durch Umsatz mit Cuprocyanid und durch anschließende Verseifung des erhaltenen Nitrils in analoger Weise hergestellt werden, wie es für die l,5-Diamino-4,8-dihydroxyanthrachinon-2-carbonsäure in den Beispielen 1 und 2 beschrieben ist.
Auf ähnliche Weise, wie in den obigen Beispielen beschrieben, können die in der folgenden Tabelle beschriebenen Ester hergestellt werden.
Säure Verestert mit Farbe
Bei der
spiel Lösung
Nr. 1,5-Diamino- Isopropylalkohol in Chlor
4,8-dihydroxy- benzol
5 anthrachinon- Blau
2-carbonsäure
desgl. n-Butylalkohol
desgl. Isobutylalkohol
6 desgl. 2-Hydroxyäthyl- desgl.
7 alkohol desgl.
8 desgl. 2-Methoxyäthyl- desgl.
alkohol
9 desgl. 2-Äthoxyäthyl- desgl.
alkohol
10 desgl. 2-(2'-Methoxy> desgl.
äthoxyäthyl-
11 alkohol desgl.
desgl. 4-Methoxybutyl-
alkohol
12 desgl.
55
Säure Verestert mit Farbe
Bei der
spiel Lösung
Nr. 1,5-Diamino- 2-Chloräthyl- in Chlor
4,8-dihydroxy- alkohol benzol
13 anthrachinon- Blau
2-carbonsäure
desgl. 3-Chlorpropyl-
alkohol
14 l,8-Diamino-4,5- Methylalkohol desgl.
dihydroxyanthra-
15 chinon-2-carbon- desgl.
säure
desgl. n-Propylalkohol
desgl. Isopropylalkohol
16 desgl. n-Butylalkohol desgl.
17 desgl. 2-Äthoxyäthyl- desgl.
18 alkohol desgl.
19 desgl. 3-Hydroxypropyl- desgl.
alkohol
20 desgl. 3-Methoxypropyl- desgl.
alkohol
21 desgl. 2-Chloräthyl- desgl.
alkohol
22 Gemisch von Methylalkohol desgl.
1,8-Diamino-
23 4,5-dihydroxy- desgl.
anthrachinon-
2-carbonsäure und
1,5-Diamino-
4,8-dihydroxy-
anthrachinon-
2-carbonsäure
desgl. n-Propylalkohol
desgl. 2-Hydroxyäthyl-
24 alkohol desgl.
25 desgl. 2-Hydroxypropyl- desgl.
alkohol
26 desgl. 2-Äthoxyäthyl- desgl.
alkohol
27 desgl. 2-(2'-Methoxy)- desgl.
äthoxyäthyl-
28 alkohol desgl.
desgl. 2-Chlorpropyl-
alkohol
29 desgl.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung blauer Dispersionsfarbstoffe der Anthrachinonreihe, dadurch gekenn zeichnet, daß man in einer Anthrachinonverbindung der Formel
X O NH2
(Π)
X O OH
worin ein X die Hydroxygruppe, das andere X die Aminogruppe und Y die Nitril- oder Carbonsäuregruppe bedeutet, den Substituenten Y in an sich bekannter Weise in einen gegebenenfalls substituierten Carbonsäurealkylesterrest überführt
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Carbonsäuren der Formel (II) durch Behandeln mit Alkohol und konzentrierter Schwefel- oder Phosphorsäure in die Carbonsäureester überführt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei 90 bis 1100C ausführt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Carbonsäuren der Formel (II) durch Behandeln mit Diazomethan in einem inerten Lösungsmittel in die Carbonsäuremethylester überführt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei Raumtemperatur ausführt.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Nitrile der Formel (II) durch Behandeln mit Alkohol und konzentrierter Schwefelsäure in die Carbonsäureester überführt.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei Temperaturen von 80 bis 1100C ausführt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 823 212.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel mit Erläuterungen ausgelegt worden.
© 109 739/347 11.61
DES63214A 1958-05-30 1959-05-29 Verfahren zur Herstellung blauer Dispersionsfarbstoffe der Anthrachinonreihe Pending DE1117243B (de)

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