DE1117038B - Doppelkettenkratzerfoerderer - Google Patents
DoppelkettenkratzerfoerdererInfo
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- DE1117038B DE1117038B DET16208A DET0016208A DE1117038B DE 1117038 B DE1117038 B DE 1117038B DE T16208 A DET16208 A DE T16208A DE T0016208 A DET0016208 A DE T0016208A DE 1117038 B DE1117038 B DE 1117038B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G19/00—Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
- B65G19/18—Details
- B65G19/22—Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Framework For Endless Conveyors (AREA)
Description
- Doppelkettenkratzerförderer Die Erfindung bezieht sich auf einen Doppelkettenkratzerförderer, bei dem die senkrecht zum Förderer längsgeteilten Kratzer durch Kettenschlösser mit den Seitenketten verbunden sind und die Kratzerenden die Kettenschlösser übergreifen.
- Die bekannten, hauptsächlich im Grubenbetrieb unter Tage eingesetzten Doppelkettenkratzerförderer weisen in ihrer Mehrzahl in einteiligen Förderrinnen zwangsgeführte Doppelketten auf, die, in kurze Kettenstränge unterteilt, in bestimmten Abständen durch starre Mitnehmer oder Kratzer verbunden sind.
- Die Verbindung der einzelnen Kettenstränge erfolgt in der Mehrzahl durch waagerecht liegende sogenannte Ketten schlösser nach Art der Becherbügel, die zwischen ihren offenen Schenkeln einteilige Mitnehmer aufweisen, wobei die in Längsrichtung zur Kette angeordnete Verbindungsschraube des Ketten-- schlosses gleichzeitig durch das Mitnehmerende greift und dieses festklemmt. Um die Kratzer auch bei gespannter, in der lninnenzwangsführung laufender Doppelkette ein- und ausbauen zu können, ist die Länge des einteiligen Kratzers durch die lichte Weite zwischen den Kettensträngen begrenzt. Ein solcher Kratzer vermag also nicht die Kette in der Förderrinne zu führen und gegen Verschleiß zu schützen.
- Diese wichtige Funktion übernehmen die vorerwähnten Kettenschlösser, die durch eine besondere Art ihrer Ausbildung einseitig an dem außen liegenden Längsteil ihres Schloßbügels und einteilig mit diesem hergestellte starke Schleiß- und Führungswulste aufweisen, die das Kettenband in der Zwangsführung der Förderrinne leiten.
- So vorteilhaft diese mit den stark bemessenen Wulsten versehenen Kettenschlösser sich auch erwiesen haben, besteht ihr großer Nachteil darin, daß durch ihre Formgebung unvermeidlich große und plötzliche Querschnittübergänge im Schloßbügel bestehen, die durch ihre naturgemäßen großen Dehnungsunterschiede bei Biegungsbeanspruchungen häufig zu Brüchen an den Querschnittsübergängen führen und damit empfindliche Förderstörungen verursachen.
- Ein weiterer Nachteil des Wulstschlosses in Verbindung mit dem gebräuchlichen kurzen Kratzer ist das Abknicken zwischen Schloß und Kratzer bei gelockerter Schraube oder Verschleiß der Anlageflächen. Hierdurch ergeben sich besonders im Untertrum durch Herausfallen des Kettenbandes aus der Führung empfindliche Förderstörungen.
- Um den Ein- und Ausbau der Kratzer zu erleichtern, sind auch bereits längsgeteilte Kratzer bekannt, deren beide Hälften durch Schrauben miteinander verbunden sind. Hier setzt nun die Erfindung ein und bezweckt, den Ein- und Ausbau des an beiden Enden durchgehenden Kratzers bei gespanntem Kettenband und in Förderrinnen mit Zwangsführung in einfachster Weise zu erleichtern. Erreicht wird dieses gemäß der Erfindung dadurch, daß jede Kratzerhälfte nur mit einem Ende den Kettenbügel des Kettenschlosses übergreift, während das andere Ende nur zwischen den offenen Schenkeln des Kettenschlosses liegt.
- Der erfindungsgemäß ausgebildete Kratzer für Doppelkettenkratzförderer, ermöglicht durch die zweckmäßige Längsteilung, daß der Ein- und Ausbau an jeder Stelle des Förderers auch bei gespannten Ketten möglich ist und nach Verbindung der Einzelhälften durch die hierfür vorgesehenen Schloßschrauben die Kratzer bis in die Endbereiche der Führungen des Förderers greifen, so daß ein Herausfallen auch bei Verschleiß oder gelockerten Schrauben mit Sicherheit vermieden wird.
- Weiterhin ist es von Vorteil, daß die Kratzereisenhälften mit in Förderrichtung wirksamen Führungselementen ausgerüstet sind, wobei die außen liegenden Führungselemente in einem solchen Abstand von den jeweiligen Enden der Kratzereisen angeordnet sind, daß sie das Einschwenken der Kratzereisenhälften von oben in das Kettenschloß nicht behindern. Für dieses Merkmal wird jedoch kein selbständiger Schutz beansprucht.
- Ebenfalls ist es vorteilhaft, daß die mit der Förderrinne zusammenwirkenden unteren Endbereiche der Kratzereisenhälften an der Teilfuge so abgerundet oder abgewinkelt ausgebildet sind, daß sie bei auftretenden Widerständen innerhalb der Förderrinne ohne Anhaken über diese hinweggleiten können.
- Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Teilansicht des eingebauten Schloßkratzers, Fig. 2 eine entsprechende Ansicht von oben -und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 1.
- Beide untereinander gleichen, längsgeteilten Hälften 2 des Kratzers werden von den offenen Schein keln 3 des ohne Wulst ausgebildeten Kettenschlosses 4 umfaßt und mit diesen durch eine Befestigungsschraube 5 verklemmt.
- Das längere Kratzerende 6 greift über den äußeren Schloßbügel 7 des Kettenschlosses 4. Das kürzere Kratzerende 8 läßt sich nach Lösen der Befestigungsschraube 5 nach oben herausschwenken. Beide Kratzerhälften 2 bilden im dargestellten Beispiel im Querschnitt gemäß Fig. 3 ein T-Profil.
- Die Oberkante 9 des Schloßschenkels 3 legt sich am Kratzer an, wodurch ein Verdrehen zwischen Schloß und Kratzer vermieden wird.
- Der Kratzer ist über die ganze Länge -mit einer entsprechenden Verbreiterung 13 versehen, an deren Unterkante sich das Schloß anlegt. Um genügend Anlagefläche zur Oeringhaltung der Flächenpressung aus dem Kippmoment zu erhalten, können die Schloßschenkel 3 ausreichend lang ausgeführt werden. Bei Schlössern mit einteiligen Kratzern ist dies aus Einbaugründen nicht möglich. Damit ein einwandfreies Anliegen zwischen Schenkeloberkante9 und Unterkante der Mitnehmerverbreiterung 13 möglich ist, sind die Innenkanten der Schloßschenkel im dargestellten Beispiel mit Abschrägungen 14 versehen. Um das Schloß in jeder Lage einbauen zu können, ist das Schloß symmetrisch ausgebildet. Die Auflagekante der Verbreiterung 13 dient beim Auflegen auf die Schenkelkante 9 gleichzeitig zur Zentrierung der Kratzerhälften.
- Im Mittelstück an den Außenseiten trägt jede Kratzerhälfte Versteifungsrippen 10 sowie Gleitnokken 11, die jedoch so angeordnet sind, daß ein Einführen zwischen den Schloßschenkeln von oben her möglich ist. Die Unterkante 12 an der Trennfuge ist derart abgerundet, daß auch bei Versetzen der Kratzerhälften ein einwandfreier Lauf über die Rinnenstöße möglich ist.
- Um die Schleißschutzwirkung der Kratzerenden zu erhöhen, können die Laufflächen der längeren Kratzerenden zwecks Erhöhung des Schleißschutzes aus härterem Material als die übrigen Kratzerbereiche bestehen, indem sie beispielsweise einem Härteverfahren unterzogen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Doppe]kettenkratzerförderer, bei dem die senkrecht zum Förderer längsgeteiften Kratzer durch Kettenschlösser mit den Seitenketten verbunden sind und die Kratzerenden die Kettenschlösser übergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kratzerhälfte(2) nur mit einem Ende (6) den Kettenbügel (7) des Kettenschlosses (4) übergreift, während das andere Ende (8) nur zwischen den offenen Schenkeln (3) des Kettenschlosses liegt.
- 2. Doppelkettenkratzerförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzereisenhälften mit in Förderrichtung wirksamen Führungselementen (11) ausgerüstet sind, wobei die außen liegenden Führungselemente in einem solchen Abstand von den jeweiligen Enden der Kratzereisen angeordnet sind, daß sie das Einschwenken der Kratzereisenhälften von oben in das Kettenschloß nicht behindern.
- 3. Doppelkettenkratzerförderer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Förderrinne zusammenwirkenden unteren Endbereiche der Kratzereisenhälften an der Teilfuge so abgerundet oder abgewinkelt ausgebildet sind, daß sie bei auftretenden Widerständen innerhalb der Förderrinne ohne Anhaken über diese hinweggleiten können.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 035 049, 833 322, 838 123; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 770 188, 1709094; französische Patentschrift Nr. 844483 Zusatz zu 53255.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET16208A DE1117038B (de) | 1959-01-30 | 1959-01-30 | Doppelkettenkratzerfoerderer |
| BE587122A BE587122A (fr) | 1959-01-30 | 1960-01-29 | Raclette montée sur articulations pour transporteur à deux chaînes. |
| FR817067A FR1247613A (fr) | 1959-01-30 | 1960-01-29 | Raclette à manille pour convoyeur à raclettes à chaînes latérales |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET16208A DE1117038B (de) | 1959-01-30 | 1959-01-30 | Doppelkettenkratzerfoerderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1117038B true DE1117038B (de) | 1961-11-09 |
Family
ID=7548163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET16208A Pending DE1117038B (de) | 1959-01-30 | 1959-01-30 | Doppelkettenkratzerfoerderer |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE587122A (de) |
| DE (1) | DE1117038B (de) |
| FR (1) | FR1247613A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190392B (de) | 1963-09-05 | 1965-04-01 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Doppelkettenkratzfoerderer |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR844483A (fr) * | 1938-04-07 | 1939-07-26 | Perfectionnement aux batteuses légères à bâti métallique à deux roues | |
| FR53255E (fr) * | 1943-09-25 | 1945-10-03 | Fournier & Mouillon Ets | Perfectionnements aux convoyeurs à raclettes et aux raclettes montées sur ceux-ci |
| DE833322C (de) * | 1950-11-22 | 1952-03-06 | Demag Ag | Mitnehmerbefestigung |
| DE838123C (de) * | 1952-03-27 | Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik u. Eisengießerei m.b.H., Bochum | Kettenförderer | |
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-
1959
- 1959-01-30 DE DET16208A patent/DE1117038B/de active Pending
-
1960
- 1960-01-29 BE BE587122A patent/BE587122A/fr unknown
- 1960-01-29 FR FR817067A patent/FR1247613A/fr not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE1190392B (de) | 1963-09-05 | 1965-04-01 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Doppelkettenkratzfoerderer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE587122A (fr) | 1960-05-16 |
| FR1247613A (fr) | 1960-12-02 |
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