DE1972878U - Einkettenkratzfoerderer. - Google Patents
Einkettenkratzfoerderer.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G45/00—Lubricating, cleaning, or clearing devices
- B65G45/10—Cleaning devices
- B65G45/12—Cleaning devices comprising scrapers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G19/00—Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
- B65G19/18—Details
- B65G19/22—Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Framework For Endless Conveyors (AREA)
Description
Essen, den 6. Juli I967
PATENTANWALT (2Q 82l/Ja-)
Dr. Andrejewski
Essen, KettwigerStr.36
Essen, KettwigerStr.36
(Am Hauptbahnhof · Udntarg)
Telefon 225802/03
Telefon 225802/03
Gebrauchsmusteranmeldung
der Firma Halbach & Braun,
Wuppertal-Barmen, Blombacherbach 22
der Firma Halbach & Braun,
Wuppertal-Barmen, Blombacherbach 22
Einkettenkratzförderer
Einkettenkratzförderer sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und bestehen in ihrem grundsätzlichen
Aufbau aus einer aus Rinnenschüssen zusammengesetzten Förderrinne, der über eine Antriebsstation geführten
Förderkette, die zumeist mittig in der Förderrinne läuft, und daran angeschlossenen Kratzern mit von der Förderkette
beidseitig vorkragenden Kratzerarmen, die eine bogenförmig geführte Kratzerkante aufweisen und in
Führungsrillen an der Förderrinne geführt sind. Kratzerkante bezeichnet dabei diejenige Kante, die auf dem
Boden der Förderrinne schleift. - Bei derartigen Einkettenkratzförderer,
befinden sich die Kratzkanten in Förderrichtung an der Vorderseite der Kratzer bzw.
Kratzerarme, was zweckmässig ist, um die Momente aufzu-
nehmen, die bei der Förderarbeit auftreten und versuchen,
die Kratzer um ihre Längsachse zu verdrehen. Im Vertikalschnitt stellen die Kratzerarme bekannter Einkettenkratzförderer
im allgemeinen ein umgekehrtes L dar.
Die bekannte Ausführungsform von Einkettenkratzförderern hat sich an sich bewährt, zumal die Möglichkeit besteht,
den Stich des Bogens der bogenförmig geführten Kratzkante so zu wählen, daß auch Stoßstellen an den Rinnenschüssen,
an denen stufenartige Versetzungen der Bleche der Rinnenschüsse auftreten können, ohne weiteres überfahren
werden. Es werden jedoch siuweilen Schwierigkeiten beobachtet, wenn die Einkettenkratzförderer durch Mulden
verlegt werden müssen. Im Bereich von Mulden bewirkt die gespannte Förderkette, daß die Kratzer mit ihren Kratzerarmen
an den oberen Führungsflächen der Führungsrillen schleifen. Die dadurch entstehenden Hebelarmkräfte, die
sehr groß sein können, bringen zusätzliche Momente, die Verkantungen auslösen können. Infolge der angegebenen
Profilform treten weitere Nachteile auf. In diesem Profil kann sich Fördergut festsetzen und von den Kratzerarmen
in den Untertrum geschleppt werden. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einkettenkratzförderer der
eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, daß die beschriebenen Nachteile vermieden werden.
Die Erfindung betrifft einen Einkettenkratzförderer mit aus Rinnenschüssen zusammengesetzter Förderrinne,
Förderkette und daran angeschlossenen Kratzern mit von der Förderkette beidseitig vorkragenden Kratzerarmen,
die eine bogenförmig geführte Kratzkante aufweisen können und in Führungsrillen an den Seitenwänden der Förderrinne
geführt sind. Die Erfindung besteht darin, daß die Kratzerarme ein ^rofil aufweisen, welches im Quer«
schnitt - bis auf die verbreiterten Enden und die Anschlußeinrichtung für die Förderkette - im wesentlichen
als gegenüber der Förderrichtung schräg nach hinten gestelltes Dreieck oder Trapez gestaltet ist. In Kombination
dazu ist zweckmässigerweise die Anordnung so getroffen,
daß die Kratzerarme an ihren freien Enden in Aufsicht und in Bezug auf die Grundrißmittellinie nach beiden
Seiten hin gleich breit sind. Nach bevorzugter Ausführungs· form der Erfindung, die sich durch maximale Stabilität
und Verkantungsfreiheit beim Durchfahren von Mulden und gleichzeitig durch Blockierungsfreiheit beim Passieren
von Rinnenschußstoßstellen mit gestuft versetzten Blechen der Rinnenschüsse auszeichnet, ist die Anordnung so getroffen,
daß die Kratzerkante in Aufsicht aus dem Bereich der Mitte nach außen hin im Bogen zu der Spitze der
in Förderrichtung vorderen Verbreiterung der freien Enden der Kratzerarme geführt ist. - Im allgemeinen wird
man zusätzlich die Kratzerkante im Bereich der schwalbenschwanzförmig
verbreiterten Enden mit einem Abstützansatz versehen. - %e Querschnittsform der erfindungsgemässen
Kratzerarme kann auch aus einem Rechteck gebildet
werden, das zur Kratzerkante hin angeschrägt und ausserdem
an der Kratzerkante mit einem Freikratzwinkel versehen ist. Das führt zu der als dreieckig oder trapezförmig
bezeichneten Querschnittsgestaltung.
Bei dem erfindungsgemässen Einkettenkratzförderer ist die Verbreiterung der freien Enden in ihrer Erstreckung
grundsätzlich beliebig. Im allgemeinen soll die Verbreiterung insgesamt etwa ein Drittel mehr als die Grundrißbreite
der Kratzerarme im schmälsten Teil betragen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß bei dem erfindungsgemässen Kettenkratzförderer
infolge der dreieckförmigen oder trapezförmigen Profilgestaltung beim Durchfahren von Mulden und
durch unter die Kratzer gelangende Steine nachteilige Momente und Verkantungen nicht mehr auftreten, wobei
durch geeignete Führung des Stiches der bogenförmig geführten Kratzerarme und auch Rinnenschußstoßstellen
ohne weiteres überfahren werden können. Das erreicht die Erfindung unter Beibehaltung der üblichen und bei Ein«
kettenkratzförderern für Untertagebetriebe erforderlichen
Toleranzen allein durch weitere Ausbildung der Kratzerarme. Daher besteht die Möglichkeit, die in der beschriebenen
Weise gestalteten Kratzer gegen die üblichen Kratzer von Einkettenkratζförderern auszutauschen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführ-
licher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 die Aufsicht auf einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen
Einkettenkratzförderer,
Pig. 2 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt in Richtung B-B durch den Gegenstand
nach Pig. I.
Der in den Figuren ausschnittsweise dargestellte Einkettenkratzförderer
besteht in seinem grundsätzlichen Aufbau aus einer Förderrinne 1, die aus mehreren Rinnenschüssen
zusammengesetzt ist, einer Förderkette 2 und daran angeschlossenen Kratzern j5. Von der Förderkette
kragen die Kratzerarme 4 dieser Kratzer 3 beidseitig vor. Sie besitzen eine bogenförmig geführte Kratzerkante
5, wobei im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung der Stich dieses Bogens so
gewählt ist, daß an Rinnenschußstoßstellen Blockierungen oder dergl. nicht auftreten können, wenn diese Stoßstellen
stufenartig gegeneinander versetzte Bleche der Rinnenschüsse aufweisen. Im übrigen sind die Kratzerarme
in Führungsrillen 6 an der Förderrinne 1 geführt.
Insbesondere aus der Fig. 1 entnimmt man, daß die Kratzerarme 4 an ihren freien Enden in Aufsicht und in Bezug auf
die Grundrißmittellinie M nach beiden Seiten hin breiter werden mit einseitiger Endverbreiterung J und Abrundung
Bis zur Grundrißmittellinie M springt amen der Bogen der Kratzerarme 4 zurück. Im übrigen ist die Kratzerkante 5
in besonderer Weise geführt, und zwar aus dem Bereich der Mitte nach außen hin im Bogen zu der Spitze der in Förderrichtung
vorderen Verbreiterung 1J der freien Enden der Kratzerarme 4, während das Profil der Kratzerarme 4 im
Querschnitt - bis auf die verbreiterten Enden und die Anschlußeinrichtung 9 für die Förderkette 2 - im wesentli~
chen als gegenüber der Förderrichtung schräg gestelltes Dreieck oder Trapez 10 gestaltet ist. Diese Kratzerkante
5 besitzt ausserdem im Bereich der verbreiterten Enden einen Abstützansatz 11. Im übrigen ist im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung
die Anordnung so getroffen, daß die in Förderriohtung
vordere Verbreiterung 7 etwa ein Drittel breiter ist als die Kratzerarme an schmälster Stelle.
Beim Durchfahren einer Mulde treten infolge der gespannten Förderkette 2 Kräfte auf, die die Kratzer 3 gegen die
oberen Führungsflächen 12 der Führungsrillen 6 drücken. Sind die Kratzer 5 i*1 der beschriebenen Weise gestaltet,
so ist ihre Führung auch beim Durchfahren von Mulden hinreichend stabilisiert, so daß Verkantungen, oder
ein Kippen um die Längsachse der Kratzerarme 4 verhindert wird. Dazu trägt insgesamt auch die
schräggestellte dreieckförmige oder trapezförmige Quer-
sohnittsgestaltung der Kratzerarme 4 bei, wobei diese
Querschnittsgestaltung gleichzeitig verhindert, daß sich
hinter den Kratzern Kohlenklein ansammelt und in den Untertrum eingetragen wird.
Der Anschluß der Kratzer 3 an die Förderkette 2 kann
auf verschiedene Weise erfolgen. Im Ausführungsbeispiel ist eine besondere Lagerbettausbildung 13 für das Kettenglied
14 vorgesehen, an welches die Kratzer 3 angeschlossen
werden, wobei die Befestigung mit Hilfe eines U-förmigen
Befestigungsbügels 15 erfolgt, dessen Schenkel als Schraubenbolzen mit aufgesetzten Muttern ΐβ ausgeführt
sind.
Ansprüche:
Claims (1)
- RA.390008*f4 1 67Schutzansprüche1. Einkettenkratzförderer mit aus Rinnenschüssen zusammengesetzter Förderrinne, Förderkette und daran angeschlossenen Kratzerarmen, die eine bogenförmig geführte Kratzkante aufweisen können und in Führungsrillen an der Förderrinne geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzerarme (4) ein Profil aufweisen, welches im Querschnitt - bis auf die Verbreiterungen (7*8) und die Anschlußeinrichtung (9) für die Förderkette (2) - im wesentlichen als gegenüber der Förderrichtung schräg nach hinten gestelltes Dreieck oder Trapez (10) gestaltet ist.2. Einkettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Kombination dazu die Kratzerkante (5) aus dem Bereich der Mitte nach außen hin im Bogen zu der Spitze der in Förderrichtung vorderen Verbreiterung der freien Enden der Kratzerarme geführt ist.5. Einkettenkratzförderer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzerkante (5) imBereich der schwalbenschwanzförmig verbreiterten Enden einen Abstützansatz (ll) aufweist.k. Einkettenkratzförderer nach den Ansprüchen 1 bis ~*>, dadurch gekennzeichnet, daß die in Förderrichtung vordere Verbreiterung (7) etwa ein Drittel breiter ausgeführt ist als der Kratzerarm (4) an seiner schmälsten Stelle.Patentanwalt Dr. Andrejewski
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH59579U DE1972878U (de) | 1967-07-14 | 1967-07-14 | Einkettenkratzfoerderer. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH59579U DE1972878U (de) | 1967-07-14 | 1967-07-14 | Einkettenkratzfoerderer. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1972878U true DE1972878U (de) | 1967-11-16 |
Family
ID=33345046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH59579U Expired DE1972878U (de) | 1967-07-14 | 1967-07-14 | Einkettenkratzfoerderer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1972878U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2830513A1 (de) * | 1978-07-12 | 1980-01-31 | Becker Pruente Gmbh | Kettenband fuer kettenkratzfoerderer, insbesondere des untertagebetriebes |
-
1967
- 1967-07-14 DE DEH59579U patent/DE1972878U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2830513A1 (de) * | 1978-07-12 | 1980-01-31 | Becker Pruente Gmbh | Kettenband fuer kettenkratzfoerderer, insbesondere des untertagebetriebes |
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