[go: up one dir, main page]

DE1117020B - Zigarettenstrangmaschine - Google Patents

Zigarettenstrangmaschine

Info

Publication number
DE1117020B
DE1117020B DEM29877A DEM0029877A DE1117020B DE 1117020 B DE1117020 B DE 1117020B DE M29877 A DEM29877 A DE M29877A DE M0029877 A DEM0029877 A DE M0029877A DE 1117020 B DE1117020 B DE 1117020B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
feed device
speed
test device
test
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM29877A
Other languages
English (en)
Inventor
Desmond Walter Molins
Gordon Francis Wellingt Powell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Molins Machine Co Ltd
Original Assignee
Molins Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Molins Machine Co Ltd filed Critical Molins Machine Co Ltd
Publication of DE1117020B publication Critical patent/DE1117020B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/14Machines of the continuous-rod type
    • A24C5/18Forming the rod
    • A24C5/1871Devices for regulating the tobacco quantity

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Zigarettenstrangmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Zigarettenstrangmaschine, bei der geschnittener Tabak aus einem Stapelraum einer Fördervorrichtung zugeführt wird, die ihn unmittelbar oder über weitere Fördervorrichtungen zu einer Tabakvorschubvorrichtung zur Bildung eines Füllstranges vorschiebt. Es ist schon bekannt, bei solchen Maschinen eine radioaktive, etwa eine Betastrahlenquelle oder eine elektrostatische Prüfvorrichtung zum Prüfen der Verschiedenheiten in der Menge des durch die Fördervorrichtung zugeführten Tabaks vorzusehen, die die Geschwindigkeit in der Vorschubvorrichtung ändert, wenn die durchgehende Menge den gewünschten Wert ändert, wobei die radioaktive Prüfvorrichtung in einer gewissen Entfernung vor der Stellung ist, an der der Geschwindigkeitswechsel stattfindet.
  • Die elektrostatische Prüfvorrichtung, bei der der Tabak zwischen zwei Kondensatorplatten aus elektrisch leitendem Stoff hindurchgeht und das Dielektrikum des Kondensators bildet, spricht in der Hauptsache auf den Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks an. Wenn dieser jedoch konstant bleibt, ergeben die Anzeigen der Prüfvorrichtung Änderungen der Masse des Tabaks.
  • Die radioaktive, Prüfvorrichtung verwendet eine Quelle von durchdringender Strahlung, z. B. eine Betastrahlenquelle, und eine auf diese Strahlen ansprechende Vorrichtung, in der Änderungen in der Masse des durchgehenden Tabaks entsprechende Stromänderungen bewirken.
  • Da bei der Maschine, von der die Erfindung ausgeht, nun der Tabak von einer ersten Fördervorrichtung als ein Strom gefördert und auf eine zweite Fördervorrichtung, hier zur Unterscheidung die Tabakvorschubvorrichtung genannt, abgegeben wird, die ihn weiterführt, muß die Regelung der Geschwindigkeiten der beiden Fördervorrichtungen im Verhältnis zueinander erfolgen; es ist daher gemäß der Erfindung die Prüfvorrichtung so angeordnet, daß die durch das Bewegen des Tabaks von der Prüfvorrichtung bis zur Vorschubvorrichtung gebrauchte Zeit gleich derjenigen Zeit ist, die für die Änderung der Geschwindigkeit der Vorschubvorrichtung entsprechend dem Prüfergebnis der radioaktiven Prüfvorrichtung erforderlich ist. Diese Anordnung ist von besonderer Bedeutung, da die überführung des Tabaks von der Fördervorrichtung zur Vorschubvorrichtung in gewissen Fällen besondere Einrichtungen benötigt. Alle diese Vorrichtungsteile bringen eine gewisse Verzögerung mit sich, so daß ein von der Prüfvorrichtung ausgehender Impuls erst nach Ablauf einer gewissen Zeit in eine Geschwindigkeitsänderung der Vorschubvorrichtung umgewandelt wird. Da es im allgemeinnen erwünscht ist, wenigstens die erste Fördervorrichtung ziemlich kurz auszuführen, ist eine elektrostatische Priifvorrichtung vorzuziehen, da sie sehr rasch auf eine Massenänderung anspricht, und obwohl ihre Wirkung hauptsächlich durch den Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks erfolgt, so ist doch die Masse des Tabaks so lange ihrer Wirkung proportional, als der Feuchtigkeitsgehalt konstant bleibt.
  • Es ist wünschenswert, daß die Prüfvorrichtung auf eine durchschnittliche Änderung des vorbeigehenden Tabakstromes innerhalb eines kurzen Teiles seiner Länge anspricht. Die Prüfvorrichtung enthält hierzu bei Verwendung einer elektrostatischen Prüfvorrichtung Mittel, die aus einer Reihe von Prüfergebnissen der elektrostatischen Prüfvorrichtung während einer kurzen Zeit, in der der Tabakstrom durch die Prüfvorrichtung geht, ein Durchschnittsergebnis bildet, da es weder einfach noch wünschenswert ist, die Geschwindigkeit der Vorschubvorrichtung in jedem Augenblick zu ändern, in dem ein Unterschied in der vorbeigehenden Masse festgestellt wird.
  • Soweit der Ausdruck »gleich« in den vorstehenden Ausführungen benutzt wurde, bedeutet er »so weit gleich, als die vorhandene Vorrichtung es zuläßt«, d. h., die Zeitverzögerungen sind sorgfältig berechnet oder gemessen und die Lage der Prüfvorrichtung so. festgeleg daß die Zeit, die der Tabak braucht, um die Vorschubvorrichtung zu erreichen, so nahe als möglich an die Durchschnittszeit herankomm , die für die in einer gegebenen Anordnung vorzunehmende Einstellung erforderlich ist.
  • Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsforinen der Erfindung, wobei die Einrichtungen nur schematisch in ihrem Grundaufbau dargestellt sind. Es zeigt Fig. 1 zwei Fördervorrichtungen, von denen die zweite zur Unterscheidung Vorschubvorrichtung genannt werden soll, und eine Prüfvorrichtung sowie die Geschwindigkeitsänderungsvorrichtung für die Vorschubvorrichtung; Fig. 2 ist der Fig. 1 ähnlich, aber die erste Förder#-vorrichtung nimmt hier einen Tabakschauer auf; Fig. J zeigt die Erfindung in ihrer Anwendung auf eine Zigarettenstrangmaschine, bei der der Tabak durch die Zuführuna eines sich rasch bewegenden Tabakstromes auf eine sich langsamer bewegende Vorschubvorrichtung verdichtet wird, und Fig. 41 eine weitere Maschinenart, bei der die erste Fördervorrichtung einen Tabakschauer aufnimmt und sich mit geringerer Geschwindigkeit bewegt als es sonst bei der Aufnahme eines Schauers üblich ist.
  • Gemäß Fig. 1 gibt eine erste Fördervonichtung 1 den Tabak auf eine zweite Fördervorrichtung, die Vorschubvorrichtung 2, ab. Zwischen den einander zugekehrten Enden der beiden Vorrichtungen ist eine kurze Brücke 3 vorgesehen. An der ersten Fördervorrichtung ist eine elektrostatische Prüfvorrichtung 4 vorgesehen, deren Platten oberhalb und unterhalb des Tabaks auf der Fördervorrichtung liegen, obwohl natürlich die Platten auch seitlich von dem Tabak angebracht sein können.
  • Die Platten 4 sind mit einem Hochfrequenzverstärker oder einer sonstigen bekannten Vorrichtung verbunden, so daß ein Wechsel in der Kapazität des aus den Platten 4 und dem Tabakstrom gebildeten Kondensators ein Relais od. dgl. in Tätigkeit setzt. Diese Vorrichtung ist durch einen Block 5 angedeutet. Das Relais setzt einen Motor 6 in Tätigkeit, der je nach der Art des Prüfergebnisses in der einen oder anderen Richtung umläuft. Der Motor stellt ein V-Riemen-Geschwindigkeitswechselgetriebe 7 ein, über das die Fördervorrichtung 2 angetrieben wird.
  • Wenn der gerade zwischen den Platten 4 befindliche Tabak eine größere oder geringere als die gewünschte Masse hat, ergibt die Änderung der Kapazität des Kondensators einen Impuls. Es ist erwünscht, einen Durchschnittsimpuls für eine kurze Zeit zur Bedienung des Detektors und des Relais zu benutzen. Die Tätigkeit des Detektors und Relais nimmt nur eine außerordentlich kurze Zeit in Anspruch. Zusätzlich muß das Relais den Motor 6 anlassen, wodurch wiederum eine kurze Zeit vergeht. Der Motor muß dann die Geschwindigkeit des Getriebes 7 ändern, und schließlich muß die Vorschubvorrichtung 2 die neue Geschwindigkeit annehmen. Durch alles dieses entsteht eine bemerkenswerte Verzögerung zwischen dem Auftreten des Impulses und der Geschwindiüeitsänderung, die im ganzen je nach den Umständen etwa '/4 bis '/2 Sekunde beträgt. Die Entfernung A muß infolgedessen so sein, daß der Tabakstrom sie innerhalb des richtigen Zeitraumes durchläuft. Wenn angenommen wird, daß die Fördervorrichtungen mit einer Stranggeschwindigkeit von 1200 Zigaretten pro Minute laufen, müßte die Entfernung A bei einer Zeitverzögerung von 1/4 Sekunde der Gesamtlänge von fünf Zigaretten entsprechen. Diese Zahlen geben nur ein Beispiel, in der Praxis müssen die zeitlichen Verzögerungen der verschiedenen Teile der Vorrichtung genau festgestellt werden, und die Geschwindigkeiten der Fördervorrichtungen und die Entfernung A müssen der gesamten Verzögerung entsprechen. Wenn sich solche Förderg geschwindigkeiten ergeben, daß die erste Fördervorrichtung nicht lang genug ist, um die notwendige Entfernung einzuhalten, dann müssen die zeitlichen Verzögerungen durch Verwendung geeigneterer Prüfvorrichtungen für die Geschwindigkeitsänderungen verkürzt werden.
  • Die in Fig. 2 gezeigte Anordnung ist in jeder Beziehung der Fig. 1 ähnlich, nur nimmt die Fördervorrichtung 1 hier einen Schauer auf, indem sie unterhalb einer Tabakzuführvorrichtung 8 läuft. Die Fördervorrichtung 2 kann gleichzeitig zur Stranbildung dienen, wie später in Verbindung mit Fig. 3 beschrieben werden soll.
  • In Fig. 3 nimmt die erste Fördervorrichtung 11 den Schauer aus der Tabakzuführvorrichtung 13 auf, und der sich ergebende Strom wird über einen glatten überführungskanal 14 auf die Vorschubvorrichtung 12 abgegeben, auf der er in einen Papierstreifen 15 eingehüllt wird und ein ununterbrochener Zigarettenstrang gebildet wird.
  • Die Fördervorrichtung 1, etwa ein Förderband, wird durch eine Bandtrommel 16 angetrieben, deren Geschwindigkeit in der gleichen Weise wie die Geschwindigkeit der Vorschubvorrichtung 2 bei dem vorher angegebenen Beispiel geändert wird. Es ist hier ein großer Unterschied von ungefähr 140: 100 zwischen den normalen Geschwindigkeiten der ersten Fördervorrichtung und der Vorschubvorrichtung vorhanden. Da die Geschwindigkeit der ersten Fördervorrichtung konstant ist, verursacht die Regelung der Geschwindigkeit der Vorschubvorrichtung eine geringe Änderung in dem genannten Verhältnis. Dies schadet aber nichts, da der Geschwindigkeitsunterschied eine gewisse Verdichtung innerhalb des glatten überführungskanals veranlaßt. Die Änderungen infolge der Prüfung sind verhältnismäßig klein und vorübergehend und beeinflussen die Verdichtungswirkung nicht schädlich.
  • Gemäß Fig. 4 wird der Tabak aus der Tabakzuführvorrichtung 20 auf eine langsam laufende Fördervorrichtung 21 geschauert, die bei dem Ausführungsbeispiel etwa 10 cm breit ist, während die Breite des auf dem Trichterband einer gewöhnlichen Zigarettenmaschine gebildeten Tabakstromes etwa 2,5 bis 3 cm beträgt, wenn ein flacher Tabakstrom hergestellt wird. Die Fördervorrichtung 21 kann also mit ungefähr einem Viertel bis der Hälfte der Geschwindigkeit eines gewöhnlichen Trichterbandes laufen und nimmt drei- bis viermal soviel Tabak pro Längeneinheit mit. Der geschauerte Tabak bildet dann einen 1.0 cm breiten Teppich auf dem Band. Das Förderband kann indessen auch schmaler sein als bei dem oben angegebenen Ausführungsbeispiel, es bildet dann einen breiten, tiefen Tabakstrom und läuft natürlich entsprechend rascher.
  • Am rechten Ende der als Förderband ausgeführten Fördervorrichtung 21. ist eine mit Zähnen oder Stiften versehene bekannte Walze 23 vorgesehen, und links von ihr befindet sich eine ebenfalls übliche Abschlagwalze 24. Der Tabak wird durch eine glatte Walze 25 in die Stiftwalze hineingedrückt. Die Stifte der Abschlagwalze 24 sind in der Drehrichtung gesehen nach hinten gebogen, und dadurch wird das Abschlagen des Tabaks aus der Stiftwalze23 gefördert, ohne daß erhebliche Tabakmengen brechen. Die Umfangsgeschwindigkeit der Stiftwalze ist etwas geringer als die lineare Geschwindigkeit des Förderbandes 21, so daß beim übergang des Tabaks von dem Band auf die Stiftwalze eine gewisse Verdichtung eintritt. An der rechten Seite der Stiftwalze ist eine konkave Umhüllung26 vorgesehen, und der Tabak wird an der Kante27 dieser Umhüllung in der üblichen Weise abgeschlagen. Der abgeschlagene Tabak wird über eine Rinne 28 auf eine Vorschubvorrichtung, etwa ein Band22, niedergeworfen. Dieses ist etwa 3 cm breit, so daß ihre Geschwindigkeit 3,2mal so groß ist wie diejenige des Bandes 2. Mit Rücksicht auf die nahe Lage des Bandes 22 an dem Band 21 hat die Rinne 28 geneigte Seitenwände.
  • Das Vorschubband 22 hat bei der besonderen dargestellten Maschine eine Neigung in ihrer Bewegungsrichtung, da es den Tabak in eine Stellung heben muß, aus der er in einen glatten Kanal 29 bekannter Art übergehen muß. Am unteren Ende dieses Kanals ist ein Papierstreifen 30 vorgesehen, der den Tabak durch die Strangform-, die Verschließ-und die Schneidvorrichtungen hindurchführt.
  • Der Teppich oder der gegebenenfalls gebildete breite, tiefe Tabakstrom auf dem Förderband 21 geht zwischen den Platten 4 der Prüfvorrichtung hindurch, die ebenso wie die Antriebssteuerung für die Vorschubvorrichtung 22 den vorher beschriebenen gleich sind. In diesem Falle bildet die Entfernung A eine ziemlich gewundene Bahn von den Platten 4 um die Stiftwalze 23 herum und von der Abschlagstelle des Tabaks nach der Vorschubvorrichtung 22.
  • Der Zweck des Hochfrequenzdetektors ist in der Hauptsache, örtliche oder kurzzeitige Veränderungen in der Masse des Tabaks zu beseitigen, es ist aber gewöhnlich wünschenswert, auch eine Steuerung vorzusehen, die auf den Durchschnitt einer Reihe aufeinanderfolgender örtlicher Massen anspricht, d. h. die innerhalb längerer Zeit erfolgenden Änderungen in der Tabakmasse feststellt. Wie bei 31 gezeigt, kann hierzu ein radioaktiver Detektor vorgesehen sein, der die Geschwindigkeit des Papierstreifens 3 in einer bereits vorgeschlagenen Weise steuert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ändert sich die Geschwindigkeit der Fördervorrichtung 22 entsprechend dem Wechsel in der Tabakmasse an der Prüfvorrichtung, man kann jedoch gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Geschwindigkeit der Vorschubvorrichtung 22 stets um einen gleichen bestimmten Betrag ändern, wenn sich die Masse des Tabakstromes genügend geändert hat. Die Steuerung erfolgt so, daß die Geschwindigkeitsänderung erst nach einer bestimmten Zeit erfolgt, die notwendig ist, damit der geprüfte Tabak die Vorschubvorrichtung 22 erreicht. Bei einem Fehlbetrag in der geprüften Masse, der über eine gegebeneToleranz hinausgeht, wird die Geschwindigkeit der Vorschubvorrichtung 22 um einen bestimmten Betrag verringert. Umgekehrt, wenn man annimmt, daß in einem besonderen Falle die durch die Maschine herzustellenden Zigaretten nicht mehr als 10 11/o über oder unter einem bestimmten Gewicht haben dürfen, dann erhält die Fördervorrichtung 22, wenn die Prüfvorrichtung 4 feststellt, daß die zu einer bestimmten Zeit vorbeigehende Tabakmenge außerhalb der gegebenen Toleranz liegt, z. B. ± 12 % über der gewÜnschten Menge, eine Einstellung, dergemäß sie sich um einen festen Betrag schneller oder langsamer bewegt, um diese übermäßige, Abweichung auszugleichen. Der feste Betrag, um den sie rascher oder langsamer läuft, ist derselbe Prozentsatz ihrer normalen Geschwindigkeit wie der Toleranzprozentsatz, innerhalb dessen die Zigaretten hergestellt werden sollen, gewöhnlich ± 10 19/o. Wenn man demnach annimmt, daß der durch den Detektor 4 hindurchgehende Tabak um 12 19/o zu schwer ist, dann wird, wenn die Vorschubvorrichtung 22 zu der Zeit, in der diese gemessene Tabakmenge die Fördervorrichtung 22 erreicht, um 10 % beschleunigt ist, der Tabak auf der Vorschubvorrichtung 22 innerhalb der angegebenen Toleranz liegen, d. h., er wird nur 2 % über dem gewünschten Gewicht haben. Ebenso wird, wenn ein durch die Prüfvorrichtung 4 gemessener Teil gegenüber dem gegebenen Gewicht als etwa um 15 1/o zu niedric, befunden wird, die Fördervorrichtung 22 um den festen Betrag, also 10 "/o, verlangsamt werden, so daß sie das Tabakgewicht auf der Vorschubvorrichtung 22 auf - 5 4)/o gegenüber dem gewünschten Gewicht bringt. Es wird demnach dadurch, daß die Fördervorrichtung 22 entweder um einen feststehenden Betrag rascher oder langsamer läuft, sichergestellt, daß Veränderungen, die außerhalb des Toleranz:bereiches liegen, auf einen innerhalb der gewünschten Toleranz liegenden Betrag gebracht werden. Die Vorrichtung ist so angeordnet, daß soweit wie möglich die Zeit, die der Tabak braucht, um von der Prüfvorrichtung 4 nach der Vorschubvorrichtung 22 zu gelangen, gleich dem Zeitbedarf für die Richti-stelluno, des Fehlers ist. Wenn also der Teil des durch die Prüfvorrichtung laufenden Tabaks als außerhalb der gegebenen Toleranz liegend befunden wird, wird die Berichtigung um 10'% den Steuer- und Antriebsvorrichtungen für die Fördervorrichtung 22 sofort zugeleitet, und während der Zeit, in der der geprüfte Tabak auf die Vorschubvorrichtung 22 gelangt, hat gleichzeitig die Berichtigung an dem Förderband stattgefunden.
  • Die Antriebsvorrichtungen für die Fördervorrichtung 22 können ähnlich den schon beschriebenen sein, es ist nur notwendig, daß ein Detektorsignal den Motor für eine bestimmte Zeit in Gang setzt, worauf er sich selbst abschaltet und stillsteht, bis ein entgegengesetzter Impuls ihn in der umgekehrten Richtung in Bewegung setzt, wobei jedesmal das Getriebe 7 um den gleichen Betrag verstellt wird. Angenommen, das Zahnrad wird zuerst aus der Mittellage auf die höchste Geschwindigkeit eingestellt, dann bewegt es der nächste Impuls wieder in die Mittellage zurück. Wenn dann die Tabakzufuhr noch weiter niedriger wird, dann wird das Getriebe bei der nächsten Einstellung auf die niedrige Geschwindigkeit eingestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Zigarettenstrangmaschine, bei der der geschnittene Tabak aus einem Stapelraum einer Fördervorrichtung zugeführt wird, die ihn unmittelbar oder über weitere Fördervorrichtungen zu einer Tabakvorschubvorrichtung zur Bildung eines Füllstranges vorschiebt, und bei der eine radioaktive, etwa eine Betastrahlenquelle oder eine elektrostatische Prüfvorrichtung zum Prüfen der Verschiedenheiten in der Menge des durch die Fördervorrichtung zugeführten Tabaks vorgesehen ist, die die Geschwindigkeit in der Vorschubvorrichtung ändert, wenn die durchgehende Menge den gewünschten Wert ändert, wobei die Prüfvorrichtung in einer gewissen Entfernung vor der Stellung ist, an der der Geschwindigkeitswechsel stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfvorrichtung (4) so angeordnet ist, daß die durch das Bewegen des Tabaks von der Prüfvorrichtung bis zur Vorschubvorrichtung gebrauchte Zeit gleich derjenigen Zeit ist, die für die Änderung der Geschwindigkeit der Vorschubvorrichtung 'entsprechend dem Prüfergebnis der radioaktiven Prüfvorrichtung erforderlich ist.
  2. 2. Zigarettenstrangmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer elektrostatischen Prüfvorrichtung (4) Mittel (5) vorgesehen sind, die aus einer Reihe von Prüfergebnissen der elektrostatischen Prüfvorrichtung während einer kurzen Zeit, in der der Tabakstrom durch die Prüfvorrichtung geht, ein Durchschnittsergebnis bilden. 3. Zigarettenstrangrnaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung(1) vergleichsweise erheblich langsamer arbeitet als die Vorschubeinrichtung(2) und einen breiteren Strom führt, dessen Breite etwa durch einen überführungstrichter (28) während der überführung des Tabaks von der Fördervorrichtung (1) nach der Vorschubvorrichtung (2) geschmälert wird. 4. Zigarettenstrangmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine bekannte Stachelwalze (23), in die der von der Fördervorrichtung herangeführte bzw. abgeworfene Tabak eingebracht wird, und eine ebenfalls bekannte Schlagwalze (24), die den Tabak aus der Stachelwalze herausschlägt und ihn über geneigte Führungen (28) in einem auf die Breite der Vorschubvorrichtung (22) geschmälerten Schauer auf die Vorschubvorrichtung schauert. 5. Zigarettenstrangmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine weitere radioaktive Prüfvorrichtung (31), die mit der Vorschubvorrichtung verbunden ist und die Geschwindigkeit des Papierstreifens (30) so steuern kann, daß sich über längere Zeiträume erstreckendeÄnderungen in derMassedesTabakstromcs berücksichtigt werden, dergestalt, daß bei länger dauernder überschußmasse das Papierband seine Geschwindigkeit so ändert, daß sie mit der Änderung der Masse in der Prüfvorrichtung übereinstimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 707238; USA.-Patentschrift Nr. 2 357 860. In Betracht gezogene ältere Patente. Deutsches Patent Nr. 1053 995.
DEM29877A 1955-03-08 1956-03-07 Zigarettenstrangmaschine Pending DE1117020B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1117020X 1955-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1117020B true DE1117020B (de) 1961-11-09

Family

ID=10875289

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM29877A Pending DE1117020B (de) 1955-03-08 1956-03-07 Zigarettenstrangmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1117020B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2357860A (en) * 1944-09-12 Cigarette detecting and correcting
GB707238A (en) * 1950-03-09 1954-04-14 American Mach & Foundry Detecting electrically, variations in a product and operating a control in response to such detection
DE1053995B (de) 1951-08-15 1959-03-26 Molins Machine Co Ltd Zigarettenstrangmaschine

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2357860A (en) * 1944-09-12 Cigarette detecting and correcting
GB707238A (en) * 1950-03-09 1954-04-14 American Mach & Foundry Detecting electrically, variations in a product and operating a control in response to such detection
DE1053995B (de) 1951-08-15 1959-03-26 Molins Machine Co Ltd Zigarettenstrangmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1082177B (de) Vorrichtung zum Herstellen eines ununterbrochenen Tabakstromes
DE2017360C3 (de) Verfahren und Maschine zum Herstellen von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie
DE3502009A1 (de) Zufuehrvorrichtung fuer streifen von einwickelmaterial an eine verpackungsmaschine fuer zigaretten vom typ mit doppelraupe
DE3631227A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von zigaretten
DE2749174A1 (de) Anordnung zum steuern der rotierenden schneidwalze einer querschneidvorrichtung
DE1296065B (de) Vorrichtung zum Herstellen eines zusammengesetzten Stranges aus Bestandteilen fuer Zigaretten od. dgl.
DE1246496B (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Filterstaeben fuer Zigaretten oder andere stabfoermige Gegenstaende einer Reihe von queraxial ausgerichteten Filterstopfen
EP0930023A1 (de) Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines Zigarettenstranges mit einer Einlage
DE3742251A1 (de) Strangmaschine zum herstellen eines doppelstrangs der tabakverarbeitenden industrie
DE3402775A1 (de) Foerdersystem zum weiterleiten einer masse von staebchenfoermigen artikeln, insbesondere von zigaretten
DE3736447A1 (de) Verfahren und anordnung zum messen der haerte einer zigarette
DE2613261C3 (de) Einrichtung zur aufeinanderfolgenden Abgabe von Briefsendungen aus einem Stapel
DE1246498B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines fortlaufenden zusammengesetzten Mundstueckstranges
DE2138487C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Effektgarn mittels einer Offenend-Spinnvorrichtung
DE3542843C2 (de) Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von zwei ununterbrochenen Zigarettenströmen
DE2246976C3 (de) Zigarettenherstellungsmaschine für einen aus einem Kern und Tabakring bestehenden Strang
DE665405C (de) Strangformvorrichtung
DE2308349A1 (de) Vorrichtung zur bildung von paaren koaxial zueinander ausgerichteter, voneinander axial distanzierter zigaretten od. dgl
DE1117020B (de) Zigarettenstrangmaschine
DE2618297A1 (de) Anordnung an einer zigarettenmaschine
DE891222C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Mundstueckzigaretten
DE884171C (de) Vorrichtung zur Bildung eines Tabakstranges an einer Strangzigarettenmaschine
DE862113C (de) Tabakschneidmaschine
DE3131469A1 (de) "foerdereinrichtung fuer konditorwaren"
DE1077591B (de) Zigarettenstrangmaschine