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DE1116930B - Vorrichtung zum gleichzeitigen Wechseln des Preises und der Zusammensetzung des Kraftstoffgemisches bei Zapfsaeulen fuer zwei Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Wechseln des Preises und der Zusammensetzung des Kraftstoffgemisches bei Zapfsaeulen fuer zwei Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1116930B
DE1116930B DEC17658A DEC0017658A DE1116930B DE 1116930 B DE1116930 B DE 1116930B DE C17658 A DEC17658 A DE C17658A DE C0017658 A DEC0017658 A DE C0017658A DE 1116930 B DE1116930 B DE 1116930B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drums
gear
price
coupled
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC17658A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Giuseppe Ferraro
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC17658A priority Critical patent/DE1116930B/de
Priority to DEC20117A priority patent/DE1140761B/de
Priority to DEC23829A priority patent/DE1151687B/de
Publication of DE1116930B publication Critical patent/DE1116930B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/74Devices for mixing two or more different liquids to be transferred
    • B67D7/741Devices for mixing two or more different liquids to be transferred mechanically operated
    • B67D7/742Devices for mixing two or more different liquids to be transferred mechanically operated involving mechanical counters, e.g. of clock-work type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum gleichzeitigen Wechseln des Preises und der Zusammensetzung des Kraftstoffgemisches bei Zapfsäulen für zwei Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die das gleichzeitige Wechseln des Preises und der Zusammensetzung des Kraftstoffgemisches bei Zapfsäulen für zwei Flüssigkeiten gestattet.
  • Die gleichzeitige Angabe des jeweils richtigen Preises bei Änderung des Gemisches ist heute sehr wichtig in Anbetracht der stetigen Entwicklung von Zapfsäulen für Kraftstoffgemische für Motorroller. Die Benutzer dieser Kraftfahrzeuge verlangen bekanntlich die verschiedensten Gemische, und der Tankwart muß imstande sein, diesen Forderungen nachzukommen. Während die Änderung des Gemisches bei allen Zapfsäulen in verhältnismäßig einfacher Weise erzielt wird, ist es schwer, gleichzeitig den entsprechenden Preis zu bilden, damit der Käufer nicht nur genau weiß, welches Gemisch er erhalten hat, sondern auch, was er dafür zahlen soll, ohne dazu verwickelte Berechnungen anzustellen oder der vom Tankwart rasch gemachten Rechnung glauben zu müssen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Wechseln des Preises und der Zusammensetzung eines Flüssigkeitsgemisches bei Zapfsäulen mit Einstellung des Preisrechners durch das Gemischeinstellmittel, mit Zahnradstufenkegel und damit zusammenwirkenden, in axial und radial dazu mittels Kurvenkörpern verstellbaren Haltern gelagerten Abtriebszahnrädern, und das Wesentliche besteht darin, daß die Kurvenkörper und somit die Abtriebsräder derZahnradhalter mittels ihnen jeweils zugeordneter Trommeln -einstellbar sind, die in bekannter Weise in gleichförmigen Abständen längs der Erzeugenden Löcher für einsetzbare Stifte aufweisen, mittels der diese Trommeln in an sich bekannter Weise bei kraftschlüssigem Antrieb derselben durch einstellbare Anschlagsglieder in ihren durch die Stifte bestimmten Wertstellungen anhaltbar sind, und daß ferner diese Anschlagsglieder auf einem achsparallel zu den Trommeln verschiebbaren, sich quer zu den Trommelachsen erstreckenden Rechen angeordnet sind, der mit dem Gemischeinstellmittel durch übertragungsmittel gekuppelt ist.
  • Dieses Gemischeinstellmittel besteht, wie schon vorgeschlagen, grundsätzlich aus veränderlichen, gegenseitig sich ergänzenden Hubräumen, das aber nicht zur vorliegenden Erfindung gehört. Einer Vergrößerung des Hubraumes der einen Meßeinrichtung entspricht hierbei eine gleichwertige Verminderung des Hubraumes der anderen Meßeinrichtung, so daß bei jederDehnung derMeßeinrichtungen, die mit gleicher Drehzahl betrieben werden, das gleiche Gesamtvolumen der Mischung geliefert wird. Ein an der Abtriebswelle einer solchen Meßeinrichtung angeschlossener Zähler genügt somit zur Angabe der gesamten gelieferten Gemischmenge.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung weist einen einfachen Aufbau auf, arbeitet mit voller Sicherheit und gestattet eine wesentliche Verminderung der Herstellungskosten.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 den schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 und 3 zwei verschiedene Querschnitte dazu, Fig. 4 dieArbeitsweise desSteuerorgans imSchema, Fig.5 einen senkrechten Schnitt durch eine ähnliche Ausführungsform der Vorrichtung, Fig. 6 einen Querschnitt D-D nach Fig. 5, Fig. 7 einen Grundriß, Fig. 8 eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 9 einen Querschnitt F-F nach Fig. 8 und Fig. 10 einen Querschnitt C-C nach Fig. 9.
  • Gemäß der in Fig. 1 bis 4 schematisch dargestellten Ausführungsform sind drei Trommeln A; B, C mit je einem Organ gekoppelt, das Zahnräderpaare verstellt, die mit einer Zahnradstufenscheibe im Eingriff sind, deren Bewegung auf die Summentrommel übertragen wird, die den zu zahlenden Betrag angibt.
  • Jede Trommel weist auf ihrer Oberfläche einen Anschlag für die Nullstellung und eine Mehrzahl paralleler Lochreihen 1 auf, und zwar zehn Löcher je Reihe, die in gleichförmigen Abständen voneinander auf dem Trommelumfang verteilt sind. In diese Löcher können Stifte 2 eingesetzt werden, und zwar ein Stift in jede Umfangsreihe jeder Trommel in vorbestimmten Lagen und für den unten erläuterten Zweck.
  • Mittels Zwischenräder 3 und 4 können die mit Reibungskupplungen (60 gemäß Fig. 5) versehenen Trommeln A, B, C durch ein einziges Zahnrad 5 in Drehung versetzt werden; dieses Zahnrad 5 erhält seine Drehbewegung durch eine Zahnstange 6 und eine (nicht dargestellte) Reibungskupplung.
  • Ein Rechen 7 ist parallel zu den Trommelachsen verschiebbar angeordnet und mit Anschlägen 8, 9, 10 versehen, gegen die die Stifte 2 stoßen können, um die betreffende Trommel zum Halten zu bringen.
  • Eine Welle 12 mit einem Handgriff 11 ist mit einer Welle 13 durch ein Kugel- oder Kardangelenk 14 verbunden, wobei die Welle 13 mit einer Spindel (Welle od. dgl.) gekuppelt ist, die, wie oben dargelegt, das Mischungsverhältnis einsteuert.
  • Die Welle 13 trägt eine Schnecke 15, die ein Schneckenrad 16 nebst Zahnrad 17 antreibt, das mit einer Zahnstange 18 im Eingriff ist, die die Gleitbewegung (achsparallele Verschiebung über den Trommeln A, B, C) des Rechens 7 steuert.
  • Die Welle 12 trägt eine Muffe 19, die mit einer Kurbelwelle 20 gekoppelt ist, die einen Zahnsektor 21 in Drehung versetzt, der mit der Zahnstange 6 im Eingriff ist.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Angenommen, ein Gemisch von n Teilen Benzin und m Teilen Öl kostet DM 1,25 pro Liter.
  • In der horizontalen Lochreihe, die diesem Gemisch entspricht, werden in die Trommel A ein Stift in das mit Ziffer 1 bezeichnete Loch, in Trommel B ein Stift in das mit 2 bezeichnete Loch und in Trommel C ein Stift in das mit 5 bezeichnete Loch eingesetzt. In den anderen Lochreihen für weitere Gemischverhältnisse werden in die dem Preis entsprechenden Löcher weitere Stifte eingesetzt, so daß für jedes gewünschte Gemisch der Preis in den Trommeln in der entsprechenden Lochreihe gespeichert ist.
  • Die Welle 12 wird nun am Handgriff 11 gefaßt und zunächst von der in Fig. 4 mit L bezeichneten Lage in die Lage H verschwenkt, wodurch das Zahnradgetriebe von der (nicht dargestellten) Zahnradstufenscheibe entkoppelt wird. Die Welle wird dann weiter bis in die Lage K verschwenkt, wodurch der frühere Preis vom Zählwerk gelöscht wird und alle Zahnräder in die Ausgangslage gebracht werden. Hierauf wird die Welle 12 vom Handgriff 11 aus gedreht, um die verschiedenen Organe in die Lage zu bringen, bei der das gewünschte Gemisch von der Zapfsäule geliefert wird, und gleichzeitig den Rechen 7 in die Lage zu verschieben, die ihm in Abhängigkeit vom eingestellten Gemisch (Ölanteil) zukommt.
  • Nun wird die Welle 12 in die Lage H zurückverschwenkt, um die Trommeln A, B, C gleichzeitig so weit zu drehen, bis die einzelnen Stifte 2 auf die entsprechenden Anschläge 8, 9, 10 des Rechens stoßen; die Drehbewegung der einzelnen Trommeln bestimmt hierbei die Eingriffstufe der entsprechenden Zahnräder auf der Stufenscheibe.
  • Schließlich wird die Welle 12 wieder in die Anfangslage L gebracht, um die verschiedenen Organe in ihrer neuen Lage zu verriegeln, die die Lieferung des gewünschten Gemisches sichert und den der gelieferten Menge entsprechenden Preis zu DM 1,25 pro Liter anzeigt.
  • Aus dem Gesagten geht hervor, daß das Hauptmerkmal der Vorrichtung in der Zentralisierung einer Anzahl von Handhabungen in ein einziges Steuerorgan liegt, das sich dadurch auszeichnet, daß seine Endlagen vorbestimmt sind und somit Bezugspunkte bilden, die für irgendwelche kinematische, elektrische oder sonstige Kopplung verwendbar sind, die zum Festklemmen oder Lösen der gesamten Meßvorriehtung geeignet sind.
  • Nach Fig. 5 bis 10, die eine weitere in gleicher Art arbeitende Ausführungsform der Vorrichtung darstellen, bezeichnet 22 die Zahnradstufenscheibe eines Zählerkopfes bekannter Art, die im vorliegenden Falle neun abgestufte Zahnräder aufweist, deren Zähnezahl nach einer arithmetischen Reihe (gewöhnlich mit der Differenz von acht Zähnen) abnimmt und deren Drehbewegung im Verhältnis zur gelieferten Flüssigkeitsmenge steht (z. B. Benzin -f- Öl, oder zwei verschiedene Benzinsorten wie normales und Super-Benzin). Diese Zahnradstufenscheibe ist durch die Welle K unmittelbar mit dem Flüssigkeitsmesser verkoppelt.
  • Mit 23, 24, 25 sind drei Trommeln bezeichnet, wovon jede mit einer Anzeigetromme126, 27, 28 verbunden ist, auf der der eingetragene Preis ersichtlich ist. Jede Trommel ist mittels Kegelradgetriebe 29, 30, 31 (Fig. 7 bis 8) der Wellen 32, 33, 34 und Kegelradgetriebe 35, 36, 37 mit axialen Nocken 38, 39, 40 gekoppelt.
  • Die axialen Nocken 38 und 40 übertragen über Zahnstangen 41 und 42 die Drehbewegung der Trommeln 26 und 28 auf sekundäre Anzeigetrommeln 46 und 44; der Nocken 39 überträgt die Drehbewegung der Trommel 27 über ein Stirnradgetriebe 43 auf eine sekundäre Anzeigetromme145. Auf diesen sekundären Anzeigetrommeln 44, 45, 46 kann man also auf der entgegengesetzten Seite der Zapfsäule den eingestellten Preis ablesen.
  • Jede Trommel 23, 24, 25 weist auf ihrer Oberfläche eine Mehrzahl paralleler Lochreihen 47 (Fig. 8) auf, und zwar zehn Löcher je Reihe, die in gleichförmigen Abständen voneinander über den Trommelmantel verteilt sind. In diese Löcher können Stifte 48 (Fig. 5, 6 und 8) in vorbestimmten Lagen eingelassen werden, und zwar ein Stift in jede Umfangsreihe der verschiedenen Trommeln.
  • Ein Rechen 49 (Fig. 6) ist parallel zu den Trommelachsen verschiebbar angeordnet und mit Anschlägen 50, 51, 52 versehen, gegen die die Stifte 48 bei der Drehung der Trommeln anstoßen, um die entsprechende Trommel zum Halt zu bringen. Die Trommeln 23, 24, 25 können durch Verschieben einer Zahnstange 53 (Fig. 5) verdreht werden, die mit einem Zahnrad 54 zusammenarbeitet, das die drei Trommeln über Zahnräder 55, 56, 57, 58, 59 in Drehung versetzt.
  • Zwischen den Zahnrädern 55, 57, 59 und den entsprechenden Trommeln 25, 24, 23 sind Reibungskupplungen 60 (Fig. 5) eingeschaltet, welche ein Gleiten der zugehörigen Trommel gestatten, nachdem der entsprechende Stift 48 auf den Ansatz des Rechens 49 gestoßen ist; hierdurch wird die Weiterdrehung der Räder 55, 56, 57, 58, 59 nicht gehemmt.
  • Der Rechen 49 ist mit einem (schwenkbaren) Zahnradhalter 61 verbunden, der in vertikaler Richtung mit dem Rechen im Verhältnis der Ölmenge verschiebbar ist. Die insgesamt gelieferte Kraftstoffmenge und der Preis werden unter Zuhilfenahme der Zahnradstufenscheibe 22 angezeigt.
  • Die axialen Nocken 38, 39, 40 sind als Wählertrommeln ausgebildet (s. Nocken 39 in Fig. 5), in welchen eine Nut 62 eingegraben ist, in welche ein Stift 63 eindringt, der mit einem (schwenkbaren) Zahnradhalter 64 verbunden ist, der in die Zahnradstufenscheibe 22 eingreifen kann; die anderen beiden (schwenkbaren) Zahnradhalter 65 und 66 werden durch die anderen axialen Nocken angetrieben und wirken in gleicher Weise wie der erste Zahnradhalter. Jeder Zahnradhalter wird in ausgeschwenkter Lage (Nichteingriffslage) durch die Wählertrommel achsenparallel verschoben und dann durch Antriebshebel geschwenkt, und sein Zahnrad greift dann in die Zahnradstufenscheibe 22 in der eingestellten Höhe ein, die der Ablenkung der zugehörigen Wählertrommel entspricht, die wiederum von der Winkelablenkung der betreffenden Trommel 23, 24 oder 25 abhängt. Die Zahnradhalter 61, 64, 65, 66 können gleichzeitig außer Eingriff von der Zahnradstufenscheibe 22 gekippt werden, da sie alle mit einer einzigen Scheibe 67 (Fig. 9) durch Hebel 68, 69, 70, 71 gekoppelt sind. Zum Drehen der Scheibe 67 sind Hebel 72 und 73 (Fig. 8, 9 und 10) und ein Handgriff 74 am Ende des Hebels 75 vorgesehen.
  • Der Handgriff 74 steht in Betriebslage aufrecht; er ist am Ende eines Hebels 75 (Fig. 6 und 8) angebracht, der in einem Gehäuse 75' untergebracht ist und aus diesem herausschwenkbar ist und bei Beginn seiner Schwenkbewegung um einen Zapfen 76 durch seinen Eingriff in eine Gabel 77 (Fig. 6) die Bewegung der Stange 73 und somit die Lösung der vier Zahnradhalter bewirkt. Nach der Lösung kann der Hebel weiterschwenken, bis sein Zahnrad 78 (Fig. 8) mit einem Zahnrad 79 zum Eingriff kommt. In dieser Lage entspricht einer Drehung des Handgriffs 74 über eine Kardanwelle 80 (Fig. 9), Kegelräder 81, 82 und ein Stirnrad 83 einer Verschiebung des Rechens 49 bis in eine Höhe, die der gewünschten Einstellung des Mischverhältnisses entspricht (in der Zeichnung nicht dargestellt).
  • Nachdem der Rechen 49 die gewünschte Lage erreicht hat, wird der Hebel 75 in entgegengesetzter Richtung wieder in sein Gehäuse 75' zurückgeschwenkt.
  • Die Abwärtsbewegung des Hebels 75 bewirkt ferner über ein Lenkerparallelprogramm 84 und über ein damit verbundenes Stirnrad 85 (Fig. 8 und 9) eine Verschiebung der Zahnstange 53 (Fig. 5), die die Trommeln 23, 24, 25 in Drehung versetzt und diese und ferner über die Zahnräder 29, 30, 31 die Anzeigetrommeln 44, 45, 46 in die Nullage bringt.
  • Bei der Aufwärtsbewegung wird die Zahnstange 53 in entgegengesetzter Richtung verschoben und bewirkt die Drehung der Trommeln 23, 24, 25 bis zum Anstoß der Stifte 2 an die Anschläge 50, 51, 52 des Rechens.
  • Hierbei erscheint der eingestellte Preis sowohl auf den Haupttrommeln 26, 27, 28 als auch auf den Hilfstrommeln 44, 45, 46, da die Trommel 26 die Mark, die Trommel 27 die Zehner und die Trommel 28 die Einheiten der Pfennige des Preises angeben.
  • Dank der Reibungskupplungen 60 können die Zahnstange 53 und der Hebel 75 immer eine gleich große Bewegung vollenden, wie groß auch die Drehbewegung der Trommeln sein mag.
  • Die mit dem Zahnrad des Zahnradhalters 61 gekoppelte Welle 61 a dreht sich um einen Winkel, der im Verhältnis zur gelieferten Menge der einen Flüssigkeit (und zwar der Flüssigkeit im kleineren Prozentsatz) steht und treibt einen gemeinsam mit der Einstellung des Gemisches verstellten (nicht dargestellt) Gesamtmischzähler, der die jeweils gelieferte Gemischmenge anzeigt.
  • Die anderen drei Zahnradhalter 64, 65, 66 erteilen über einen Summenzähler 86 (Fig. 5) einer Welle 87 eine Drehbewegung, die dem zu zahlenden Betrag proportional ist, da die Drehbewegung der Welle K, die der gelieferten Gesamtmenge proportional ist, mit dem übersetzungsverhältnis multipliziert wird, das dem Preis entspricht.
  • Eine andere (nicht dargestellte) Welle ist mittels eines Zahnradgetriebes mit der Welle K gekoppelt und liefert in Verbindung mit einem Zähler die Angabe der jeweils ausgeliefertem Gesamtmenge.
  • Das Ag kann in folgenden Einzelheiten geändert werden. Man könnte z. B. mittels einer zusätzlichen Vorrichtung von der Art eines üblichen Zählerkopfes die automatische Anzeige des Einheitspreises bewirken, ehe mit der Ausgabe des Gemisches begonnen wird.
  • Die Zahnradstufenscheibe könnte auch zehn oder mehr Räder aufweisen, um die arithmetische Reihe zu erweitern, oder auch Zahnräder tragen, deren Zähnezahl nicht einer arithmetischen Reihe entsprechen, sondern ganz willkürlich ist. Ferner könnte die Bewegung der vom Hangriff betätigten Welle auf die verschiedenen Steuerorgane auch in anderer als in der angegebenen Weise übertragen werden, z. B. durch hydraulische statt mechanische Mittel, oder auch mittels einer zusammengesetzten automatischen Vorrichtung, die infolge der Betätigung eines einzigen Startorgans die verschiedenen Operationen der Reihe nach einleitet. Ferner könnten die Trommeln statt in einem gemeinsamen Gehäuse einzeln untergebracht werden; die verschiedenen Trommeln. könnten auch durch eine einzige volle oder hohle Trommel ersetzt werden, die den äußeren Zylindermantel bildet oder vervollständigt.
  • Es ist ferner möglich, daß die Funktion der Trommeln, die die Stifte tragen, und die Funktion des Rechens mit den Anschlägen untereinander vertauscht werden, indem die Trommeln verschiedene Winkellagen entsprechend der Zusammensetzung des gewünschten Gemisches annehmen, während die Anschläge des Rechens einen verschiedenen Hub in Abhängigkeit vom Einheitspreis des Gemisches ausführen.
  • Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht unter anderem auch darin, daß alle getriebenen Teile von der Preiseinstellung getrennt sind und alle Teile von außen leicht sichtbar und zugänglich sind, was die Einstellung, die Prüfung und die etwaigen Reparaturen wesentlich erleichtert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Wechseln des Preises und der Zusammensetzung eines Flüssigkeitsgemisches bei Zapfsäulen mit Einstellung des Preisrechners durch das Gemischeinstellmittel, mit Zahnradstufenkegel und damit zusammenwirkenden, in axial und radial dazu mittels Kurvenkörpern verstellbaren Haltern gelagerten Abtriebszahnrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenkörper (38-40) und somit die Abtriebsräder der Zahnradhalter (64-66) mittels ihnen jeweils zugeordneten Trommeln (23-25) einstellbar sind, die in bekannter Weise in gleichförmigen Abständen längs der Erzeugenden Löcher (47) für einsetzbare Stifte (48) aufweisen, mittels der diese Trommeln in an sich bekannter Weise bei kraftschlüssigem Antrieb (60) derselben durch einstellbare Anschlagsglieder (50-52) in ihren durch die Stifte bestimmten Wertstellungen unhaltbar sind, und daß ferner diese Anschlagsglieder auf einem achsparallel zu den Trommeln verschiebbaren, sich quer zu den Trommelachsen erstreckenden Rechen (49) angeordnet sind, der mit dem Gemischeinstellmittel (74) durch übertragungsmittel (80-83) gekuppelt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln (A, B, C; 23, 24, 25) mittels Zahnräder (3, 4; 55-59) durch ein einziges Zahnrad (21; 54) über eine Zahnstange (6; 53) antreibbar sind, während in bekannter Weise Reibungskupplungen (60) jeweils zwischen Trommeln und die Zahnräder geschaltet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Handgriff (11; 74) an einer Welle (12; 75) befestigt ist, die mit einer zweiten Welle (13; 80) gekuppelt bzw. kuppelbar ist, die mit einer Spindel zur Dosierung des Ölanteils verbunden ist, wobei die erste Welle (12; 75) bei Drehung die achsparallele Verschiebung des Rechens (7; 49) mittels mechanischer oder hydraulischer Kupplungen synchron und verhältnisgleich zur Änderung der prozentualen Ölmenge bestimmt, während durch Verschwenken der Welle aus ihrer Ausgangslage heraus bzw. zurück das Auskuppeln der im Eingriff mit dem Zahnradkegel stehenden Räder bzw. deren Rückführung in Ausgangslage und die Einstell- bzw. Rückstelldrehung der Trommeln bewirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer zusätzlichen Vorrichtung, z. B. eines üblichen Zählerkopfes, nach der Einstellung der Einheitspreis selbsttätig anzeigbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zueinander parallelen Trommeln (23, 24, 25) mit darüberliegenden, kleineren Zifferntrommeln (26, 27, 28) zur Anzeige des Einheitspreises verbunden sind und über Kegeiradgetriebe (29, 30, 31, 36) mit den axialen Kurvenkörpern (38, 39, 40) und in bekannter Weise über Zahnstangen (41, 42) mit einer gleichen Anzahl Anzeigetrommeln (44, 45, 46) auf der Rückseite des Apparates gekuppelt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder axiale Kurvenkörper (38, 39, 40) als Wählertrommel ausgebildet ist, in die eine (stetige oder abgestufte) Nut (62) eingelassen ist, in die ein mit einem schwenkbaren Zahnradhalter (64, 65, 66) verbundener Stift (63) eingreift, der in bekannter Weise durch die Nuten (62) auf die gewünschte Höhe einer Zahnradstufenscheibe (22) bringbar ist, und zwar in Abhängigkeit von der Drehbewegung der Wählertrommeln und der mit diesen mechanisch gekuppelten Haupttrommeln (23, 24, 25), während ein schwenkbarer Zahnradhalter (61) ebenfalls mit der Zahnradstufenscheibe (22) zusammenwirkt, der in vertikaler Richtung mit dem Rechen (49) verschiebbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradstufenscheibe (22) eine doppelte Funktion erfüllt, indem sie gleichzeitig das Übersetzungsverhältnis zur Anzeige des zu zahlenden Gesamtbetrages und der von einer der beiden Flüssigkeiten gelieferten Menge bildet. B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Zahnradhalter (61, 64, 65, 66) gleichzeitig von der Zahnradstufenscheibe (22) abhebbar sind, indem sie mit einer einzigen Scheibe (67) gekuppelt sind, die durch Betätigung eines Handgriffes (74), der die ganze Vorrichtung beherrscht, eine Winkelbewegung ausführt und die Zahnradhalter (durch Hebel 68, 69, 70, 71) in auskuppelnder Richtung antreibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 575379; USA.-Patentschrift Nr. 2105 640.
DEC17658A 1957-10-12 1958-10-09 Vorrichtung zum gleichzeitigen Wechseln des Preises und der Zusammensetzung des Kraftstoffgemisches bei Zapfsaeulen fuer zwei Fluessigkeiten Pending DE1116930B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE575379C (de) * 1929-05-21 1933-04-27 Vittorio Mazzucchelli Zaehlvorrichtung mit selbsttaetiger Unterbrechung des Zaehlvorganges und Ausloesung von Vorsignal-, Signal- oder Ausrueckvorrichtungen
US2105640A (en) * 1938-01-18 Cash register

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