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CH217539A - Zehnerschaltvorrichtung an Rechenmaschinen. - Google Patents

Zehnerschaltvorrichtung an Rechenmaschinen.

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Publication number
CH217539A
CH217539A CH217539DA CH217539A CH 217539 A CH217539 A CH 217539A CH 217539D A CH217539D A CH 217539DA CH 217539 A CH217539 A CH 217539A
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CH
Switzerland
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sub
switching device
armature
slide
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English (en)
Inventor
H W Egli A G
Original Assignee
H W Egli A G
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Publication date
Application filed by H W Egli A G filed Critical H W Egli A G
Publication of CH217539A publication Critical patent/CH217539A/de

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Description


      Zehnerschaltvorriehtung    an Rechenmaschinen.    Bei Rechenmaschinen mit zueinander  parallelen Rechenachsen, z. B. den Resultat  achsen im Zählwerk bei Maschinen mit Staf  felwalzen oder mit     Zahnstangenantrieb,    er  folgt die Zehnerschaltung bisher in der  Weise, dass sie beim Übertragen eines Zah  lenwertes nur vorbereitet und erst anschlie  ssend vollzogen wird. Die infolgedessen vor  handene zeitliche Trennung der Übertragung  eines Zahlenwertes und des Vollzuges einer  Zehnerschaltung bedeutet eine entsprechende  Verkürzung der während einer Umdrehung  der Schaltwelle für die     Übertragung    des  Zahlenwertes zur Verfügung stehenden Zeit.  



  Gemäss der Erfindung sind zueinander  parallelen Rechenachsen Hilfswerke zuge  ordnet, durch welche gegebenenfalls, das  heisst je nachdem es die durchzuführende  Rechnung erfordert, Rechenkörpern während  ihrer für den Rechnungsvorgang erfolgenden  Drehung eine zusätzliche     Drehschaltung    für  den Vollzug der Zehnerschaltung gegeben  wird.

      Zufolge erwähnter, zweckmässig mittels  Planetengetriebes zu bewirkender zusätz  licher Drehschaltung des oder der in Be  tracht kommenden Rechenkörper während  des Rechenvorganges steht demgemäss mehr  Zeit zur Durchführung des Rechenvorganges  zur Verfügung, was eine entsprechende Er  höhung der     Antriebsgeschwindigkeit    der  Rechenkörper     gestattet,    wodurch die Lei  stung der Maschine im gleichen Masse ge  steigert     wird.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes an einer       Staffelwalzenmaschine    veranschaulicht, von  der im wesentlichen nur die zur Erklärung  der Erfindung beitragenden Teile gezeich  net sind.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss mit Schnitt,       Fig.    2 in etwas kleinerem Massstab eine       teilweise    Oberansicht mit Schnitt,       Fig.        ä    eine Resultatachse mit Planeten  getriebe im Schnitt;       Fig.    4 zeigt hiervon eine schaubildliche  Darstellung,           Fig.    5 eine zweite Resultatachse in der       Fig.    3 entsprechenden Darstellung;       Fig.    6 zeigt schaubildlich und zerlegt.

    einen Schieber, dessen Unterlage, auf dem  Schieber vorgesehene     Bewegungsteile.    und  zugehörige Befestigungsteile;       Fig.    7 zeigt in einem Grundriss mit in  verschiedenen Ebenen gelegten Schnitten die  Anordnung solcher Schlitten     zwischen    Re  sultatachsen, deren gegenseitiger Abstand  grösser als in Wirklichkeit angenommen  wurde, zwecks Verdeutlichung der Darstel  lung;       Fig.    8 bis 10 dienen zur Erklärung der  Wirkungsweise dieser Schlitten, und       Fig.    11 zeigt schaubildlich den     Oberteil     des     Zählwerkwagens    sowie weitere Bewe  gungsteile.  



  Es ist eine Maschine     angenommen,    deren  Hauptwelle 1 mit einer Handkurbel<B>2,</B> ver  sehen ist, statt dessen aber auch Motorantrieb  besitzen kann. Die Hauptwelle 1 überträgt  ihre Drehbewegung durch     Winkelgetriebe    3.  4 auf zueinander parallele     Wellen    5, auf  denen je eine Staffelwalze 6 befestigt ist.  Oberhalb jeder Staffelwalze 6 befindet sich  eine vierkantige     Schalt-,velle    7 mit verschieb  barem Einstellrad 8 zum Zusammenwirken  mit der betreffenden Staffelwalze 6.

   Auf  den Schaltwellen 7 ist noch ein Doppelkegel  rad 9     (Fig.    1) verschiebbar angeordnet, das  zum Zusammenwirken mit einem     am        Zähl-          werkwagen    gelagerten Kegelrad 10 bestimmt  ist.

   Das Doppelkegelrad 9,      -elches    zusam  men mit dem Kegelrad 10 ein     Wendegetriebe     bildet und an seinen beiden     Rädern    zehn       Zähne    besitzt, kann mittels der Steuerschiene  11 nach Erfordernis axial verschoben wer  den, um das eine oder andere Rad mit dem  Kegelrad 10 in Eingriff zu bringen, je nach  dem, ob das     ZVendegetiiebe    auf Addition  oder Subtraktion arbeiten soll; die Steuer  schiene 1.1. wird selbsttätig in der erforder  lichen Weise bewegt nach     Massgabe    der in  bekannter Art mittels Taste jeweils vor  genommenen Einstellung der Arbeitsweise  der Maschine.

   Von der Reihe der Schaltwel  len 5 trägt die eine in     Fig.    2 ersichtliche,    äusserste Schaltwelle auf einer Verlängerung  ein Zahnrad 12, das zusammen mit einem  Zahnrad 13 ein Winkelgetriebe bildet für  den Antrieb einer zur Hauptwelle 1 par  allelen Hilfswelle 14, welche mit ihren Enden  in Lagern 15 und 16 (siehe auch     Fig.    11)  angeordnet ist. Auf der Hilfswelle 14 sind  zwei Steuerscheiben 17 befestigt, welche je  mit einer Anschlagrolle 18 zusammenarbei  ten. die am einen Arm eines Winkelhebels 19  vorgesehen ist. Die beiden Winkelhebel 19  sitzen auf einer ebenfalls in den Lagern 15  und 16 drehbar angeordneten Achse 20; eine  am einen Winkelhebel 19 angreifende Zug  feder 21 bewirkt     ständiges    Anliegen der An  schlagrollen 18 an die Steuerscheiben 17.

    Bei jeder Umdrehung der Hilfswelle 14 wird  durch die Steuerscheiben 17 eine schwin  gende: Hin- und     Herbewegung    der Winkel  liebel 19 veranlasst, die dabei eine Steuer  stange 2? mitnehmen, welche in je einer       Gabel    des zweiten Armes der Winkelhebel  19 liegt. Die Steuerstange 22 ist mit ihren  Enden in zwei Tragarmen 23 angeordnet,  welche auf einer Welle 24 befestigt sind,  die an einer Leiste 25 gelagert ist. Diese       Leiste    25 ist gemäss     Fig.    1 durch Stehbolzen  26 und     27    fest mit einer untern und einer  obern Platte 28     bezw.    29 des Zählwerk  wagens verbunden.

   Die Welle 24 bildet zu  sammen mit den zwei Tragarmen 23 und der       Steuerstange    22 einen Schwingrahmen mit  einer Anzahl von auf der Welle 24 fest  sitzenden Schaltfingern 30, je einer für jede  Rechenstelle.  



  In     Fig.    7 bezeichnen 31 und 32 zwei ein  ander benachbarte Rechen-     bezw.    Resultat  achsen, die je für eine     Rechenstelle    des Zähl  werkwagens bestimmt und an diesem in  bezug aufeinander in wechselnder Reihen  folge und parallel zueinander angeordnet  sind. Diese Resultatachsen 31 und 32 sind  in der untern     Wagenplatte    28 sowie in der  obern Platte 29 des     Zählwerkwagens    gelagert  und besitzen je einen Flansch 33, welcher  gemäss     Fig.    3 bei der     Resultatachse    31 dem  obern Griffende der Achse näher ist als  gemäss     Fig.    5 bei der     Resultatachse    32.

   Am      Flansch 33 sind zwei einander diametral  gegenüberstehende Planetenräder 34 (siehe  auch     Fig.    4) angeordnet, welche mit einem  zentralen, an der Resultatachse vorgesehenen       Ritzel    35     sowie    mit einem Innenzahnkranz  36 zusammenwirken, der durch einen stern  förmigen Halter 37 mit einer auf die Achse  aufgeschobenen Büchse 38 fest verbunden  ist, welche ferner als Rechenkörper eine Re  sultatscheibe 39 trägt; die vorhandenen Re  sultatscheiben 39 liegen in Vertiefungen der  Unterseite der obern Platte 28 des     Zählwerk-          wagens,    welche Platte     Anzeigelöcher    40 für  die Resultatscheiben 39 aufweist.

   Die Büch  sen 38 der Resultatachsen 31 und 32 sind  gemäss     Fig.    3 und 5 mit einer Verzahnung  41 versehen, wovon diejenige der Resultat  achsen 32 gemäss     Fig.    5 in zwei Zahnkränze  unterteilt ist; diese Verzahnungen sind zum       Zusammenwirken    mit einer für das Resultat  werk vorgesehenen, nicht näher gezeichneten  Löschvorrichtung bestimmt. Die drehbar auf  den Resultatachsen 31 und 32 angeordneten       Ritzel    35 stehen, wie später näher erklärt  wird, noch     mit    einem     Übertragungsrad    im  Eingriff, wofür das erste     Ritzel    in zwei  Zahnkränze     unterteilt    ist.

   An ihrem untern  Ende trägt jede der Resultatachsen 31 und  32 ein Kegelrad 10 eines Wendegetriebes.  Auf diesem Kegelrad 10, das vierzehn Zähne  besitzt, ist eine mit gleich vielen Zähnen ver  sehene Sperrscheibe 42 befestigt, mit wel  cher eine federbelastete Sperrkugel 43     zu-          sammenwirkt.    Die vorhandenen Sperrkugeln  43 sind in einer Führungsschiene 44 ange  ordnet und dienen zur Sicherung der Resul  tatachsen 31 und 32 in ihrer jeweiligen Ein  stellage, z. B. wenn die Kegelräder 10 ausser  Eingriff mit den Doppelkegelrädern 9 kom  men, beispielsweise zwecks Überganges von  der einen auf die andere Rechnungsart (Ad  dition, Subtraktion) oder behufs     Verschie-          bens    des     Zählwerkwagens.     



  Zwischen je zwei einander benachbarten  Resultatachsen 31 und 32 ist im     Sinne    der       Fig.    7 je ein     Schieber    45 angeordnet, wel  cher     vorn    zwei aufstehende Stirnlappen 46  (siehe auch     Fig.    6 und 8 bis 10) und hinten    einen aufstehenden Stirnlappen 47 aufweist.

    Jeder Schieber 45 ist durch Bolzen 48     und     49     (Fig.    6) in zwei Schlitzen 50 und 51 der       untern        Wagenplatte    28 verschiebbar geführt  und trägt auf einem Achsbolzen 52 einen  Anker 53, der mit einem als Schaltrad die  nenden Sternrad 54 zusammenarbeitet, wel  ches mittels eines Achsbolzens 55, der einen  Schlitz des Schiebers 45 durchsetzt, auf der  untern Wagenplatte 28 angeordnet ist; nor  malerweise ist der     Anker    53 nicht im Ein  griff mit dem Sternrad 54, und dieses liegt  gemäss     Fig.    7 mit zwei Zähnen     zwischen    den  vordern Stirnlappen 46 des Schiebers 45  und ist dadurch gegen Drehung gesichert.

    Auf der Nabe des Sternrades 54 ist ein       Übertragungsrad    56 befestigt, welches mit  dem     Ritzel    35 einer zugeordneten Resultat  achse 31     bezw.    32     zusammenwirkt.        Eine     Zugfeder 57 ist bestrebt, den Schieber 45 im       Sinne    des Eingreifens des Ankers 53 in das  Sternrad 54 zu halten.

   Der Anker 53 besitzt  an seinem     rückwärtigen    Ende     einen    Aus  schnitt 58     (F'ig.    6) zur     Aufnahme    des Dau  mens 59     eines    Steuergliedes 60, das auf einer  Welle 61 gelagert     ist        und        in        einem    herz  förmigen     Ausschnitt        einen        Mitnehmerstift    62  aufnimmt. Der     Mitnehmerstift    62 ist an  einem Sperrhebel 63 vorgesehen, welcher von  einer Zugfeder 64 beeinflusst und auf     einer     Welle 65 gelagert ist.

   An der Nabe des  Steuergliedes 60     ist    ein     Arm    66 angebracht,  der zum     Zusammenarbeiten    mit einem Schalt  zahn 37' des Halters 37 bestimmt ist, wel  cher an der einen dem Schieber 45 benach  barten Resultatachse 31     bezw.    32 angeordnet  ist. Für den Anker 53 sind an der untern  Wagenplatte je zwei Anschlagstifte 67 an  gebracht. Das Zahnrad 56 hat vierundzwan  zig Zähne, das     Ritzel    35 besitzt zwölf Zähne,  und die Planetenräder 34 haben neun     Zähne.     



       Wenn    von der Hauptwelle 1 aus über  die Staffelwalze 6, die Einstellräder 8 und  die Wendegetriebe 9, 10 die Resultatachsen  31     und    32 angetrieben werden, führen die  von den     Tragflanschen    33     mitgenommenen     Planetenräder 34 eine kreisende     Bewegung     aus und drehen sich zugleich     um    ihre eigene      Achse, indem sie sich auf den     Ritzeln    35  abwälzen, welche normalerweise von     den          L        bertragungsrädern    56 festgehalten werden,  die lediglich nur für den Vollzug einer Zeh  nerübertragung geschaltet werden.

   Durch die  um ihre eigene Achse sich drehenden und zu  gleich     kreisenden    Planetenräder 34     werden     die Zahnkränze 36 gedreht und dabei dem  entsprechend über die Halter 37 und Buch  sen 38 die Resultatscheiben 39 gedreht,     und     zwar um so viele Einheiten ihrer Zahlen  teilung-, wie der Drehung der Einstellräder 8  entspricht.

   Beim Übergang einer Zahl von 9  auf 0 (Addition) oder von (1 auf 9 (Subtrak  tion) wird durch den Schaltzahn<B>37'</B> des be  treffenden, sinngemäss sich     drehenden    Hal  ters 3 7 der Arm 66 des zugehörigen Steuer  gliedes 60     verschwenkt,    wobei durch den  Daumen 59 der Anker 53 aus der in     Fig.    7  gezeichneten Ruhelage     versehwenkt    wird,  und zwar entsprechend der im Gang befind  lichen Rechnungsart, bei Subtraktion gemäss  Ei-. 8 nach links, bei Addition gemäss       Fig.    9 nach rechts.

   Durch das sich drehende  Steuerglied 60 wird zugleich der     finit    ihm  über den     llitnehmerstift    6?     gehoppelte          Sperrhebel    63 so     verschwenkt,    dass er den  bisher gemäss Ei-. 7 an einer seitlichen 'Nase       .I'        :

  3        fes@f,        t-chaltenen        Schieber        45        frei-iht.        der          alsdann    dem     'Lug    seiner Feder 5 7 folgt     und     sich     vorschiebt,    wobei der Anker 53, wie     aus          Fig.    8 und 9 hervorgeht, in eine     Zahnlücke     des Sternrades 54 eintritt.

   Der aus der Ruhe  lage     versehwenkte    Anker 53 kommt beim       Vorschub    des     Schiebers    45 mit dem einen der  beiden Anschlagstifte 67 zum Zusammen  wirken, wodurch der Anker 53 in seine  Ruhelage     zuriiclzgeschwenl,:t    wird,     wobei    er  das Sternrad 54 um einen Zahn schaltet, wie  aus Ei-. 10     hervorgeht:    die beiden     Insehlag-          stifte    6 7 begrenzen die     Seliwenlrbewegung     des Ankers<B>53.</B>     lIit    dem Sternrad     :

  54    wird  das auf dessen     'Nabe    befestigte     1'bert:ragungs-          rad    56 um drei Zähne gedreht und     deinent-          sprechend    das zwölf Zähne besitzende, auf  der Resultatachse drehbar gelagerte     Ritzel     <B>3.53</B> um drei Zähne geschaltet. Dies hat     über     die Planetenräder 34 ein entsprechendes zu-         sätzliches    Drehen des Innenzahnkranzes 36  und somit über den Halter 37 und die Büchse  38 der betreffenden Resultatscheibe 39 zur  Folge, wodurch sich die Zehnerschaltung  vollzieht, wie nachstehend an einem Rech  nungsbeispiel näher erklärt wird.  



  Es sei angenommen, im     Zählwerkwagen     werde durch die Zahlenscheiben 39 die Zahl  74 9t>1) angezeigt, zu welcher die Zahl 9900  hinzugezählt werden soll. Hierzu werden die  Einstellräder 8 der Hunderter- und Tausen  derstelle mittels der nicht gezeichneten Ein  stellvorrichtung je auf die Zahl 9 eingestellt,  so dass in der Folge bei einer Umdrehung  der     Hauptwelle    1 die die erwähnten zwei  Einstellräder 8 tragenden Schaltwellen 7 eine        /,,-Umdrehung    ausführen. Mittels nicht ge  zeichneter Vorrichtung sind durch die Steuer  schiene 11 die vierzehn Zähne besitzenden  Doppelkegelräder 9 in die erforderliche Wir  kungslage eingestellt worden.

   Beim     angenom-          inenen    Rechnungsbeispiel     haben    zwei Zeh  nerübertragungen, nämlich von der dritten  auf die vierte und von der vierten auf die  fünfte Stelle     zii    erfolgen, was während des       Einrollens    des im Resultatwerk sich ergeben  den Zahlenwertes geschieht. Da in der Hun  derterstelle schon die Zahl 9 angezeigt wird,  findet gleich im Anfang des Rechnungsvor  ganges von dieser, das heisst von der dritten  zur vierten Rechnungsstelle, eine Zehnerüber  tragung statt.

   Hierzu wird durch den der  Resultatachse der dritten Rechnungsstelle  zugeordneten Schaltzahn 37' des betreffen  den Halters 37 der     zugehörige    Arm 66 des  Steuergliedes 60 so weit gedreht, dass der  Anker 53 des entsprechenden Schiebers 45  aus der Ruhelage     verschwenkt    und durch  den Sperrhebel 63 der Schieber 45 freigege  ben wird.

   In der Folge wird das diesem  Schieber 45     zugeordnete    Sternrad 54 in der  schon erklärten Weise um einen Zahn und  somit durch das     Vbertragungsrad    56 das     Rit-          zel    35 der betreffenden Resultatachse um  drei Zähne geschaltet, was der Zahlenteilung  der Resultatscheibe 39 entspricht, die dem  gemäss um eine Teilung geschaltet     wird.     Dies stellt die Drehschaltung für die Zehner-           übertragung    dar und     bildet    einen zusätz  lichen Schaltschritt zu der vom Einstellrad 8  aus veranlassten Schaltung der Resultat  scheibe 39, die somit beim angenommenen  Beispiel zehn Schaltschritte ausführt;

   der  zusätzliche Schaltschritt der Resultatscheibe  39 für     die        Zehnerübertragung    vollzieht sich  stets während des     Einrollens    des in Betracht  kommenden Zahlenwertes beim gegebenen  Beispiel, also der Zahl 9.

   In ähnlicher Weise  erfolgt die Zehnerschaltung von der vierten  auf die fünfte Rechnungsstelle und dement  sprechend die Schaltung der Resultatscheibe  der fünften     Rechnungsstelle,    wenn es sich  statt um Addition, um Subtraktion handelt,  findet die Zehnerschaltung in entsprechender  Weise statt, nur mit dem Unterschied, dass  dabei durch den Schaltzahn 37' des Halters  37 der Resultatachse der Anker 53 des Schie  bers 45 sinngemäss in zur früheren     Ver-          schwenkung        entgegengesetzter    Richtung aus  der Ruhelage     verschwenkt    wird und in der  Folge das Übertragungsrad 56 im entspre  chenden Sinne geschaltet wird.

   Am Ende der  Umdrehung der Hauptwelle 1 wird von der  mit ihr sich drehenden Hilfswelle 14 aus  durch die Steuerscheiben 17 und die Win  kelhebel 19 der     Schwingrahmen    22-24 vor  übergehend derart aus der Ruhelage     ver-          schwenkt,    dass durch die Finger 30 jeweils  die während des Rechnungsvorganges aus der  Ruhelage bewegten     Schieber    45 wieder in  ihre Ausgangslage zurückgezogen werden,  indem die Finger 30     vorübergehend    am hin  tern     Stirnlappen    47 wirksam sind; die zu  rückgezogenen Schieber 45 werden alsdann  wieder durch die Sperrhebel 63 in der Ruhe  lage gesichert.  



  Wenn die Resultatscheibe 39 beim Rech  nungsvorgang nur eine Zehnerschaltung aus  zuführen hat, so geschieht dies selbstver  ständlich durch das Planetengetriebe des be  treffenden Hilfswerkes während der für den  Rechenvorgang stattfindenden Drehung der       in.    Betracht kommenden benachbarten Resul  tatscheibe.  



  Die Zehnerschaltung kann im Zählwerk  wagen, auch wenn dieser infolge entspre-         chender    Länge über den andern Teil der       Maschine        hinausragt,    gegebenenfalls ohne  weiteres bis zur     höchsten    Stelle des Resultat  werkes durchlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zehnerschaltvorrichtung an Rechenmaschi nen, dadurch gekennzeichnet, dass zueinan der parallelen Rechenachsen Hilfswerke zu geordnet sind, durch welche gegebenenfalls Rechenkörper während ihrer für den Rech nungsvorgang erfolgenden Drehung eine zu sätzliche Drehschaltung für den Vollzug der Zehnerschaltung gegeben wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Zebnerschaltvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Hilfswerk ein Planetengetriebe auf weist.
    2. Zehnerschaltvorrichtung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe auf einer von demselben beeinflussbaren Resultatachse angeordnet ist. 3. Zehnerschaltrorrichtung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe durch einen Schaltzahn auf eine Schaltvorrichtung einwirken kann, um durch diese die zusätzliche Drehschaltung des Rechenkörpers zu veranlassen.
    4. Zehnerschaltvorrichtung nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltzahn an einem Getriebeteil vorgesehen ist, mit welchem Planetenräder zusammen arbeiten. 5. Zehnerschaltvorrichtung. nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltzahn einen Anker steuert, welcher mit einem Schaltrad zusammenarbeitet, um ein Übertragungsrad zu schalten zwecks Voll zuges der Zehnerschaltung.
    6. Zehnersehaltvorrichtung nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsrad beim Schalten einen Ge triebeteil des Planetengetriebes mitdreht. 7. Zehnerschalevorrichtung nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker durch eine Steuervorrichtung von selbst so cingestellt wird. dass die Zehner schaltung nach Erfordernis im additiven oder subtraktiven Sinne erfolgt.
    B. Zehnerschaltvori-iclituiig nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung zwecks Vollzuges der Zeh nerschaltung einen den Anker tragenden Schieber aus der Ruhelage freigibt, worauf der Schieber sich von selbst verschiebt und durch den Anker das Schaltrad um einen Schritt gedreht wird. 9. Zehnerschaltvorrichtung nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet., dass die Steuervorrichtung einen Sperrhebel steuert, welcher den Sehieber normalerweise in Ruhe lage hält.
    10. Zehnerschaltvorrichtung nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber Mittel besitzt, um das Schaltrad hei ans iler Ruhelage verschobenem Schieber, nachdem es durch den Anker geschaltet wurde und ausser Eingriff mit demselben gekommen ist, in seiner Winkelstellung fest zuhalten, his es mit dem Anker wieder in Eingriff kommt.
    11. Zehnerschaltvorrichtung nach Unter- aiisprueh 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Fingern versehener Schwingkörper vor handen ist, welcher jeweils vorübergehend aus der Ruhelage verschwenkt wird, um den bezw. die Schieber wieder in die Ruhelage zurückzubewegen.
CH217539D 1941-05-13 1941-05-13 Zehnerschaltvorrichtung an Rechenmaschinen. CH217539A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2558631A (en) * 1951-06-26 Suter
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DE1108484B (de) * 1957-04-18 1961-06-08 Diehl Fa Staffelwalzenantrieb fuer Rechenmaschinen

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