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DE1116677B - Verfahren zur Herstellung von 11-Methoxy-17 ª‡-cyan- 18ª‰-(3', 4', 5'-trimethoxybenzoyloxy)-16ª‰-methoxycarbonyl-3ª‰, 20ª‡-yohimban - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 11-Methoxy-17 ª‡-cyan- 18ª‰-(3', 4', 5'-trimethoxybenzoyloxy)-16ª‰-methoxycarbonyl-3ª‰, 20ª‡-yohimban

Info

Publication number
DE1116677B
DE1116677B DEL30179A DEL0030179A DE1116677B DE 1116677 B DE1116677 B DE 1116677B DE L30179 A DEL30179 A DE L30179A DE L0030179 A DEL0030179 A DE L0030179A DE 1116677 B DE1116677 B DE 1116677B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cyano
acid
methoxy
carboxylic acid
methoxycarbonyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30179A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georges Muller
Roland Bardoneschi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Laboratoires Francais de Chimiotherapie SA
Original Assignee
Laboratoires Francais de Chimiotherapie SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Laboratoires Francais de Chimiotherapie SA filed Critical Laboratoires Francais de Chimiotherapie SA
Publication of DE1116677B publication Critical patent/DE1116677B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D493/00Heterocyclic compounds containing oxygen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system
    • C07D493/02Heterocyclic compounds containing oxygen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D493/04Ortho-condensed systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 11-Methoxy-17a-cyan-18p-(3",4",5"-trimethoxybenzoyloxy)-16p-methoxycarbonyl-3p,20a-yohÜnban Nach dem Verfahren der Erfindung wird das vorzugsweiselinksdrehendell-Methoxy-17x-cyan-18p-(3',4',5'-trimethoxybenzoyloxy)-16fl-methoxycarbonyl-3fl,20oc-yohimban (XVIII) aus dem Lacton der 2cc-Brom-8fl-oxy-3fl,5fl-epoxy-1,2,3,4,4ax,5,8,8axoctahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (1), welches im deutschenPatent 1096363 beschriebenist, über diefolgenden Verbindungen, die bisher noch nicht beschrieben wurden, hergestellt: das rechtsdrehende Lacton der 2a - Cyan - 8ß - oxy - 3ß,5ß - epoxy - 1,2,3,4,4a#x,5,8,8 ax -octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (I1); das linksdrehende 1,8-Lacton der 6o#-Brom-7ß,8p-dioxy-2cccyan- 3p,5fl-epoxy- 4 ax,8 ax- decahydronaphthalin- Ißcarbonsäure (111); das linksdrehende Lacton der 6*-Brom-8ß-oxy-2#x-cyan-3ß,5p-epoxy-7-oxo-4a-Y,8 axdecahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (IV); die linksdrehende 3ß-Oxy-2,x-eyan-7-oxo-1,2,3,4,4a#x,7,8,8ae#-oetahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (V); deren linksdrehender Methylester (V1); die linksdrehende 3ß-Acetoxy - 2x - cyan - 7 - oxo - 1,2,3,4,4acc,7,8,8 a#x - octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (VII); deren linksdrehender Methylester (Vlll); das Iß-Carboxymethyl-2ß-methoxycarbonyl - Ix - cyan - 4fl - acetoxy -- formyl - cyclohexan (IX); dessen Methylester (X); der Methylester der 18p - Acetoxy - 11 - methoxy - 17x - cyan - 16ß - methoxycarbonyl-2,3;3,4-diseco-4(21),20#x-yohimben-3-earbonsäure (X1); das rechtsdrehende 11-Methoxy-17x-cyan-18p-oxy-3-oxo-16fl-methoxycarbonyl-2,3-seco-20A-yohimban (XII); das rechtsdrehende 1 1-Methoxy-17#y.-cyan-18ß-acetoxy-3-oxo-16fl-methoxycarbonyl-2,3-seco-20x-yohimban (XIII); das linksdrehende 1 1-Methoxy - 17oc - cyan - 1- acetoxy - 16ß - methoxycarbonyl-3(14),20#x-yohimben (XIV); das linksdrehende 11 -Methoxy - 17a - cyan - 18fl - acetoxy - 16ß - methoxycarbonyl-3fl,20#x-yohimban (XVI); das linksdrehende 11-Methoxy- 17,x-cyan- 1 8#-oxy- 16fl-methoxycarbonyl-3fl,20,tyohimban (XVII). Als Nebenprodukt entsteht das linksdrehende 11-Methoxy-17x-cyan-18ß-acetoxy-16flmethoxycarbonyl-3#x,20x-yohimban (XV).
  • Das 11-Methoxy-17a-cyan-18fl-(3',4',5'-trimethoxybenzoyloxy) - 16fl - methoxycarbonyl - 3fl,20x - yohimban unterscheidet sich vom Reserpin dadurch, daß die 17x-Methoxygruppe durch eine reaktionsfähige Nitrilgruppe ersetzt ist.
  • Das Verfahren der Erfindung, das in dem Reaktionsschema dargestellt ist, besteht darin, daß man das Lacton der Formel 1 mit Kaliumeyanid behandelt, das erhaltene und abgetrennte Produkt der Formel 11 mit einem N-Bromamid, N-Bromimid, besonders N-Bromsuccinimid oder einem N-Bromhydantoin in Gegenwart einer Mineralsäure, wie Schwefelsäure oder Perchlorsäure, umsetzt, das Lacton der Formel III mit Chromsäureanhydrid in Essigsäure oxydiert und das Lacton der Formel IV mit Zinkpulver in einem Gemisch aus Aceton und Essigsäure reduziert. Nach dem Eindampfen der Mischung zur Trockne nimmt man den Rückstand in Wasser auf, trennt vom Unlöslichen ab, säuert die Lösung an, wodurch die Säure V auskristallisiert. Diese wird mit Diazomethan in den Methylester VI übergeführt. Dann acetyliert man den Methylester mit Essigsäureanhydrid in Gegenwart von Pyridin. Die erhaltene Verbindung VIII kann auch durch Acetylierung derVerbindungVund anschließendc Veresterung hergestellt werden, d. h., man kann die Reihenfolge der Umsetzung umkehren. Die Verbindung VIII führt man in das Ozonid über. Nach der Entfernung des überschüssigen Ozons zersetzt man das Ozonid bei tiefer Temperatur mit Jodsäure (HJ 0j, Periodsäure (HJO,) oder Wasser. Man extrahiert die erhaltene Aldehydsäure IX in an sich bekannter Weise und verestert sie mit Diazomethan zum Methylester X, den man mit 6-Methoxytryptamin kondensiert.
  • Die erhaltene Schiffsche Base XI wird init Alkaliborhydrid reduziert, wobei gleichzeitig Ringschluß und eine Entacetvheruniz in 18-Stell-aniz eintritt und die Verbindung XII erhalten wird. Der Methylester XII wird in 18-Stellung zu der Verbindung XIII acetyliert. Der Ringschluß in 2,3-Stellung unter Bildung der Verbindung XIV wird mit Phosphoroxychlorid oder Thionylchlorid durchgeführt, Die Doppelbindung wandert bei der anschließenden Behandlung mit Ammoniak in 3,14-Stellung. Die Verbindung XIV wird anschließend entweder mit Borhydrid und einem Alkalimetall bei einer Temperatur in der Nähe der Zimmertemperatur unter Bildung des 3or-Isomeren XV oder mit Zink und einer niedermolekularen aliphatischen Carbonsäure, vorzugsweise Essigsäure, unter Bildung eines Gemischs aus 3#-Isomeren XVI und des 3(x-Isomeren XV reduziert, das man in an sich bekannter Weise extrahiert. Die Überführung in die Nitrate ermöglicht dann die Trennung der beiden Isomeren XV und XVI, wobei jenes in Aceton wenig löslich ist. Die Hydroxylgruppe in 18-Stellung der Verbindung XVI wird dann mit Borhydrid und einem Alkalimetall in wasserfreiem Methanol unter Rückfluß entacetyliert. Die gebildete Verbindung XVII wird dann mit einem funktionellen Derivat der 3,4,5-Trimethoxybenzoesäure, wie dem Chlorid, Anhydrid oder gemischten Anhydrid, in an sich bekannter Weise verestert, wobei man die Verbindung XVIII erhält.
  • Aus den Literaturstellen Journal of the American Chemical Society, Bd. 78, 1956, S. 2023, 2024 und 2657, Helvetica Chimica Acta, Bd. 37, 1954, S. 69, 70, und Chemie für Labor und Technik, Bd. 8, 1957, S. 89 bis 101, ist es bekannt, das 1,8-Lacton der 2(x-Brom-8ß-oxy-3ß,5fl-epoxy- 1,2,3,4,4ax,5,8,8ax-octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure über eine Anzahl von Stufen in Reserpin umzuwandeln.
  • Demgegenüber weist das Verfahren der Erfindung, bei dem das genannte 1,8-Lacton 1 als Ausgangsverbindung verwendet wird, die Besonderheit auf, eine ganze Folge von Zwischenstufen zu umfassen, bei welchen die Nitrilgruppe weder entfernt noch hydrolysiert noch epimerisiert wird. Bekanntlich hydrolysiert die Nitrilgruppe sowohl im sauren als auch im alkalischen Mittel leicht zum Amid oder zur Säure.
  • Es war daher erforderlich, Arbeitsbedingungen zu finden, unter welchen die Nitrilgruppe nicht angegriffen wird, was die Reinigung erschweren und die Ausbeute herabsetzen würde. Diese besonderen Bedingungen waren nicht naheliegend, und der günstige Ablauf der Arbeitsgänge konnte in keiner Weise vorhergesehen werden.
  • Außerdem behält die Cyangruppe vom Beginn bis zum Ende der Synthese ihre x-Orientierung. Dies war ebenfalls nicht zu erwarten, da nach den Erfahrungen bei analogen Verbindungen in der Steroidreihe besonders die 17-Cyansteroide, auf Grund einer zusätzlichen Spannung des Ringes, die durch einen starren Substituenten wie die Nz--#C-Gruppe hervorgerufen wird, ziemlich leicht eine Umlagerung erleiden.
  • Das nach dem Verfahren der Erfindung erhältliche 1 1-Methoxy-17,-.-eyan-18ß-(3',4',5'-trimethoxybenzoyloxy)-16p-methoxycarbonyl-3fl,20*-yohimban besitzt physiologische Eigenschaften, die sich von denjenigen des Reserpins wesentlich unterscheiden. Während das Reserpin bekanntlich eine dreifache Wirkung, nämlich eine hypotensive, tranquillisierende und depressive Wirkung auf den tierischen Organismus ausübt, besitzt die nach dem Verfahren der Erfindung erhältliche Verbindung ausschließlich eine hypotensive Wirkung, die beim Tier mit künstlich erzeugter Hypertension ausgeprägt in Erscheinung tritt. Sie besitzt weder eine merkliche depressive noch eine tranquillisierende Wirkung, was für die therapeutische Verwendung einen wesentlichen Vorteil darstellt.
  • Außerdem besitzt die nach dem Verfahren der Erfindung erhältliche Verbindung eine viel geringer-. Giftigkeit und -eine viel niedrigere DL" als das Reserpin.
  • Das Beispiel erläutert das Verfahren der Erfindung. Die augenblicklichen Schmelzpunkte wurden im Block Maquenne bestimmt.
  • Beispiele 1. Herstellung des rechtsdrehenden Lactons der 2oc-Cyan-8fl-oxy-3ß,5ß-epoxy-1,2,3,4,4a#x, 5,8,8 aoc-octahydronaphthalin- Iß-carborsäure (11) Man löst bei 20'C 100 g Lacton der 2o#-Brom-8ß-oxy-3fl,5ß-epoxy- 1,2,3,4,4aa,5,8,8aoc-octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (1) vom F. = 152'C und [a]'D' = + 93' (c = 0, 5 0/, in Chloroform) in 400 ccm Dimethylformamid und bringt in 20 Minuten unter Aufrechterhaltung der Temperatur durch Außenkühlung auf 25 bis 30'C eine Lösung von 50 g Kaliumcyanid in 400 ccm Wasser ein, wodurch die Verbindung II auskristallisiert. Man kühlt die Mischung auf IO'C ab, saugt die Kristalle ab, wäscht sie mit 150 ccm Wasser und saug gt vom Wasser ab. Die Verbindung kann als solche für den weiteren Arbeitsgang verwendet werden.
  • Durch Umkristallisieren aus einem Gemisch aus Aceton und Wasser erhält man die Verbindung II als farblose Nadeln vom F. = 178'C und [x]'D' = + 66' ± 5' C (c = 0, 5 "/, in Aceton). Diese Verbindung ist in Äther unlöslich, in Wasser, Alkohol und verdünnten wäßrigen Säuren und Alkalien wenig löslich und in Aceton und Chloroform löslich.
    CI2H1,0,N; Molekulargewicht = 217,22.
    Berechnet ... C 66,35, H 5,10, 0 22, 10, N 6,45
    gefunden ... C66,2, H5,2, 022,1, N6,40/,.
    Die Verbindung wurde bisher noch nicht beschrieben. 2. Herstellung des linksdrehenden 1,8-Lactons der 6,x-Brom-7p,8p-dioxy-2m-cyan-3ß,5ß-epoxy-4aa,8ax-decahydronaphthalin-lß-carbonsäure (III) Das gesamte nach 1 erhaltene Rohprodukt II wird -unter mechanischem Rühren in 670 ccin Wasser und 135 ccm n-Schwefelsäure aufgeschlämmt und die Aufschlämmung mit 67,5 g N-Bromsuccinimid versetzt. Man erhitzt die Mischung unter Rühren 2 Stunden auf 70'C. Dann kühlt man sie 1 Stunde auf +IO'C, saugt die Kristalle ab, wäscht sie mit Wasser, saugt erneut ab und trocknet die für die folgende Stufe ausreichend reine Verbindung III.
  • Die aus einem Gemisch aus Aceton und Äther (Mischungsverhältnis 1 : 2) umkristallisierte reine Verbindung bildet ungefärbte Prismen, die in Wasser, Äther und in verdünnten wäßrigen Alkalien und Säuren unlöslich, in Chloroform und Äthanol wenig löslich und in Aceton löslich sind. F. = 212'C unter Zersetzen; [,x]i)' = -54' ±5'C (c = 0,501, in Äthanol).
    C"H"0,NBr; Molekulargewicht = 314,15.
    Berechnet ... C 45,87, H 3,85, 0 20,37, N 4,46,
    Br 25,44l)/"
    gefunden ... C 46,0, H 3,9, 0 20,1, N 4,5,
    Br 24,9 0/,.
    Die Verbindung wurde bisher noch nicht beschrieben. 3. Herstellung des linksdrehenden Lactons der 6c.-Brom-8p-oxy-2a-cyan-3fl,5p-epoxy-7-oxo-4aoc,8aoc-decahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (IV) Man schlämmt das gesamte nach 2 hergestellte rohe Lacton Ill, das aus 100 g des Lactons der 2a-Brom-8p - oxy - 3ß,5ß - epoxy - 1,2,3,4,4 acc, 5,8,8 ax - octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (1) erhalten wurde, in 400 ccm Essigsäure auf und versetzt die Aufschlämmung auf einmal mit einer Mischung aus 45 g Chromsäureanhydrid und 45 ccm Wasser, die mit Essigsäure auf 380 ccm aufgefüllt wurde.
  • Man bringt die Mischung in ein Eisbad und rührt sie. Die Temperatur fällt, nachdem sie 10 Minuten 25'C betragen hat, wieder ab. Man läßt die Mischung über Nacht bei 20'C stehen, saugt den Niederschlag ab, wäscht ihn mit Wasser und trocknet ihn. Man erhält 68 g (entsprechend einer Ausbeute von 59 "/" bezogen auf die eingesetzte Verbindung I) an links drehendem Lacton der 6,y-Brom-8fl-oxy-2a-cyan-3ß,5ß-epoxy-7-oxo-4a,x,8 aa-decahydronaphthalin- Iß-carbonsäure (IV) vom F. = 210'C unter Zersetzen. Man verwendet die Verbindung ohne weitere Reinigung für den folgenden Arbeitsgang.
  • Nach dem Umkristallisieren aus Aceton erhält man beigegefärbte Prismen (die Färbung ist durch die Chromsalze bedingt), die in Wasser, Äthanol, Benzol, Äther und Chloroform unlöslich, in Aceton wenig löslich und in Dimethylformamid löslich sind. F. 210'C unter Zersetzung; [,x]ID' # -46' ±5'C (c 0, 5 0/,) in Dimethylformamid).
  • Diese Verbindung wurde bisher noch nicht beschrieben.
  • C"H"0,NBr; Molekulargewicht = 312,13.
    Berechnet ... C 46,17, H 3,23, 0 20,50, N 4,49,
    Br 25,60 0/0;
    gefunden ... C 46,2, H 3,2, 0 20,5, N 4,5,
    Br 25,3 0/,.
    4. Herstellung der linksdrehenden 3fl-Oxy-2x-eyan-7-oxo-1,2,3,4,4ax,7,8,8 ax-octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (V) Einem Gemisch aus 360 ccm Aceton, 40 ccm Essigsäure und 40 g Zinkpulver setzt man unter Rühren in 10 Minuten und unter Aufrechterhaltung einer Temperatur von 20'C durch Außenkühlung 20 g rohes linksdrehendes Lacton der 6a-Brom-8ß-oxy-2cc-cyan-3fl,5ß - epoxy - 7 - oxo - 4a*,8 aa - decahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (IV) zu. Nach 20minutigem Rühren der Mischung fällt die Temperatur auf IO'C. Man saugt den Niederschlag unter Verwendung eines Filterhilfsmittels ab, wäscht den Filterrückstand mit Aceton und dampft das Filtrat im Vakuum zur Trockne ein. Den Rückstand nimmt man mit 30 ccm Wasser von 50'C auf, kühlt die Mischung auf 20'C, saugt ab und erhält 2 bis 3 g unlösliches Produkt, was 10 bis 15111, des eingesetzten Produkts entspricht. Die Mutterlauge wird mit 20"/,iger Schwefelsäure auf einen pli-Wert = 1 angesäuert und mit Natriumchlorid gesättigt, wodurch die 3ß-Oxy-2x-cyan-7-oxo-1,2,3,4,4 aa,7,8,8 ax - octahydronaphthalin -- carbor@ säure (V) auskristallisiert. Nach dem Abkühlen der Mischung in Eis, Absaugen des Niederschlags, Waschen mit Wasser, Absaugen und Trocknen bei 80'C erhält man 8,8 g, entsprechend 58 0/, der berechneten Menge, der Verbindung V vom F. = 252'C. Man verwendet die Säure als solche für den folgenden Arbeitsgang. Die aus einem Gemisch aus Aceton und Äther umkristallisierte Säure bildet ungefärbte Pyramiden, die in Äther, Benzol und Chloroform unlöslich, in Äthanol, Wasser und verdünnten Säuren wenig löslich und in Aceton und verdünnten wäßrigen Alkalien löslich sind. [,x]IDI = -125' ±5'C (c = 0,501, in Äthanol).
  • C"HI,0,N, Molekulargewicht = 235,23.
    Berechnet ... C 61,27, H 5,57, 0 27,21, N 5,96 0/,;
    gefunden ... C 61,2, H 5,8, 0 27,4, N 5,9 0/,.
    Die Verbindung wurde noch nicht beschrieben. 5. Herstellung des linksdrehenden Methylesters der 3ß-Acetoxy-2x-cyan-7-oxo-1,2,3,4,4aa, 7,8,8aoc-octahydronaphthalin-lß-carbonsäure (VIII) a) Über den linksdrehenden Methylester der 3P-Oxy-2,x-cyan-7-oxo-1,2,3,4,4aoc, 7,8,8aoc-octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (V1) Man kühlt eine Aufschlämmung von 27 g 3ß-Oxy-2x - cyan - 7 - oxo - 1,2,3,4,4aoc,7,8,8aoc - octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (V) in 27 ccm Methanol auf O'C und versetzt die Aufschlämmung mit einer Lösung aus Diazomethan und Methylenehlorid. Man läßt die Mischung 5 Minuten bei O'C stehen und dampft sie dann im Vakuum zur Trockne ein. Den erhaltenen harzartigen Rückstand kann man unmittelbar für die folgende Acetylierung verwenden. Die reine ehromatographisch an neutralem Aluminiumoxyd in Methylenchlorid abgetrennte Verbindung VI wird aus einem Gemisch aus Aceton und Äther umkristallisiert. Sie bildet in wasserfreier Form ungefärbte Prismen und mit 1 Mol Wasser hydratisiert ebenfalls ungefärbte kleine Nadeln. Sie ist in Äther unlöslich, in Wasser sehr wenig löslich und in Äthanol, Aceton, Benzol und Chloroform löslich. Wasserfrei schmilzt sie bei 172'C; -99' ± 5'C (c = 0,5 in Äthanol).
  • C,3H1,04N; Molekulargewicht = 249,26.
    Berechnet ... C 62,64, H 6,07, 0 25,68, N 5,62 0/0;
    gefunden ... C 62,5, H 6,1, 0 25,8, N 5,6 01,.
    Die Verbindung wurde noch nicht beschrieben.
  • Das erhaltene Harz löst man nach dem Behandeln mit Diazomethan in 54 ccm Pyridin und 40 ccm Essigsäureanhydrid. Nach dem Stehenlassen der Mischung über Nacht bei 20'C, Zugabe von 20 ccm Wasser und erneutem Istündigem Stehenlassen gießt man sie auf ein Gemisch aus Eis und Salzsäure, extrahiert mit Methylenchlorid, wäscht den Extrakt mit Natriumbicarbonatlösung, trocknet ihn über Magnesiumsulfat, chromatographiert an 500 g neutralem Aluminiumoxyd und wäscht mit Methylenchlorid aus. Aus der Methylenehloridlösung kristallisiert der Methylester der 3fl-Acetoxy-2oc-cyan-7-oxo-1,2,3,4,4aoc,7,8,8axoctahydronaphthalin-Iß-carbonsäure aus, der aus wasserhaltigem Äther umkristallisiert wird. Man erhält 25,7g, entsprechend 760/" der berechneten Menge ungefärbte Prismen, die in Äther unlöslich und in Äthanol, Aceton, Benzol und Chloroform löslich sind. F. = 103'C; [x]'D' 142' ± 5'C (c # 0,5 0/, in Äthanol).
  • C"H"0,5N; Molekulargewicht = 291,29.
    Berechnet ... C 61,85, H 5,88, 0 27,46, N 4,810/,;
    gefunden ... C 61,9, H 5,9, 0 27,6, N 4,9 0/,.
    Diese Verbindung wurde bisher noch nicht beschrieben. b) Über die linksdrehende 3P-Acetoxy-2cc-cyan-7-oxo-1,2,3,4,4a,%,7,8,8aa-oetahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (VII) Man löst 2 g rohe 3ß-Oxy-2#x-cyan-7-oxo-1,2,3,4, 4a,#,7,8,8atx-octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (V) in 4 ccm Pyridin und 3 ccm Essigsäureanhydrid. Dann läßt man die Mischung 1 Stunde bei 20'C stehen, versetzt sie mit Wasser, säuert mit konzentrierter Salzsäure bis zu einem pH-Wert von 1 an, sättigt sie mit Natriumchlorid, extrahiert mit Methylenehlorid, trocknet den Methylenchloridextrakt, dampft ihn im Vakuum zur Trockne ein, nimmt in einem Gemisch aus gleichen Teilen Essigsäureäthylester und Äther auf, saugt den Niederschlag ab und trocknet ihn. Man erhält nach dem Umkristallisieren aus einer Mischung aus Essigsäureäthylester und Äther 1,65 g, entsprechend 70 0/, der berechneten Menge, 3ß-Acetoxy-2#x-cyan-7 - oxo - 1,2,3,4,4ax,7,8,8aoc octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (VII) vom F. 200'; focl'D' = -160' ± 5 - C (c = 0,5 0/0 in Äthanol). Die Verbindung bildet ungefärbte Blättchen, die in Äther unlöslich, in Wasser, Benzol und Chloroform wenig löslich und in Äthanol, Aceton und verdünnten wäßrigen Alkalien löslich sind.
  • Cl,H"0,N; Molekulargewicht = 277,27.
    Berechnet . . . C 60,64, H 5,45, 0 28,85, N 5 05
    gefunden ... C 60,7, H 5,3, 0 28,7, N 5:0 0/,.
    Die erhaltene Verbindung wird anschließend mit Diazomethan nach der unter a) beschriebenen Arbeitsweise unter Bildung des Methylesters VIII verestert, der mit dem unter a) beschriebenen Ester gleich ist.
  • 6. Herstellung von Iß-Carboxymethyl-2ß-methoxyearbonyl-3,x-cyan-4ß-acetoxy-6ß-formylcyclohexan (IX) Man löst 7 g des Methylesters der 3ß-Acetoxy-2,-,# - cyan - 7 - oxo - 1,2,3,4,4aoc,7,8,8aoc - octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure in 170 ccm. Essigsäureäthylester, destilliert aus der Lösung 30 ccm ab, kühlt auf -30'C und leitet dann durch die Lösung Sauerstoff, der 1 bis 20/, Ozon enthält, mit einer Geschwindigkeit von 0,4 1 je Minute. Nach 2stündigem Durchleiten des ozonhaltigen Sauerstoffs entfernt man das Ozon aus der Lösung durch Stickstoff und anschließend unter Rühren im Vakuum. Dann versetzt man die Mischung unter Rühren und ständiger Aufrechterhaltung einer Temperatur von -30'C mit einer Mischung aus 3,5 g Kaliumjodat, 3,5 ccm 200/"iger Schwefelsäure, die mit Wasser auf 70 cem aufgefüllt wurde.
  • Man erhitzt die Mischung 1 Stunde unter Rühren auf 35'C, kühlt sie dann bis in die Nähe von O'C, sättigt sie mit Natriumchlorid und extrahiert mit Essigsäureäthylester. Man trennt diese saure Fraktion durch eine Extraktion mit Natriumbicarbonatlösung ab, die man anschließend mit konzentrierter Salzsäure bis zu einem p-u-Wert von 1 ansäuert. Dann extrahiert man die saure Mischung mit Methylenchlorid. Die Arbeitsgänge von der Sättigung mit Natriumchlorid bis zur Extraktion mit Methylenchlorid müssen bei tiefer Temperatur (in der Nähe von O'C) und sehr rasch durchgeführt werden, um Dismutation der Aldehydgruppe und die Enolisierung des der Aldehydgruppe benachbarten Asymmetriezentrums zu vermeiden. Man trocknet den Methylenchloridextrakt und dampft ihn im Vakuum zur Trockne ein. Man erhält als Rückstand etwa 8 g der Verbindung IX, die man unmittelbar für die weitere Umsetzung verwendet. Die Zersetzung des Ozonids kann mit Wasser, ohne Kaliumjodat und Schwefelsäure durchgeführt werden, doch ist die Ausbeute dann geringer.
  • 7. Herstellung des Methylesters des Iß-Carboxymethyl-2ß-methoxycarbonyl-3m-cyan-4ß-acetoxy-6fl-formylcyclohexans (X) 8 g der Verbindung IX werden in 14 cm Methylenchlorid gelöst, diese Lösung versetzt man langsam bei O'C mit einer Lösung von 10/, Diazonmethan in Methylenchlorid bis zum bleibenden durch Gelbfärbung sichtbaren Überschuß. Nach 5 Minuten dampft man die Mischung im Vakuum zur Trockne ein. Den aus der Verbindung X bestehenden Rückstand verwendet man unmittelbar für die weitere Umsetzung.
  • 8. Herstellung des Methylesters der 18fl-Acetoxy-1 1-methoxy-17a-cyan-16fl-methoxycarbonyl-2,3,3,4-diseco-4(21),20x-yohimben-3-carbonsäure(XI) Den unter 7 erhaltenen Rückstand versetzt man mit einer lauwarmen Lösung von - 4,9 g 6-Methoxytryptamin in 245 ccm wasserfreiem Tetrahydrofuran. Nach 20minutigem Stehen bei 30' C dampft man die Mischung im Vakuum zur Trockne ein. Das aus der Verbindung XI bestehende braune Harz wird unmittelbar für die folgende Umsetzung verwendet.
  • 9. Herstellung von rechtsdrehendem 11-Methoxy-17cc-cyan-18ß-oxy-3-oxo-16ß-methoxycarbonyl-2,3-seco-20a-yohimban (XII) Die nach 8 erhaltene braune gumniiartige Verbindung wird in 140 ccm wasserfreiem Methanol gelöst. Man versetzt die Lösung dann mit 4,2 g Kaliumborhydrid, läßt sie 10 Minuten bei 10' C stehen, erhitzt sie 15 Minuten unter Rückfluß zum Sieden, engt sie im Vakuum auf 30 ccm ein, zerstört das überschüssige Kaliumborhydrid mit einigen Tropfen Essigsäure, säuert mit Salzsäure auf eineij pH-Wert= 1 an, extrahiert mit Chloroform, das 30 0/, Äthanol enthält, trocknet den Extrakt und dampft ihn zur Trockne ein.-Den Rückstand nimmt man in Methanol auf, saugt den Niederschlag ab, wäscht und trocknet ihn bei 80' C und erhält 3,45 g, entsprechend 340f, der berechneten Menge, 11-Methoxy-17tx-cyan-18ß-oxy-3-oxo-16ß-methoxycarbonyl-2,3-seco-20,x-yohimban (XII), das man ohne jede weitere Reinigung für die folgende Umsetzung verwendet.
  • Durch Umkristallisieren aus Methanol erhält man die reine Verbindung XII vom F. = 233' C und [x]IDI = + 32' ± 5' C (c = 0,5 0/, in Äthanol). Die bisher noch nicht beschriebene Verbindung bildet Prismen, die in Äther, Wasser und verdünnten wäßrigen Säuren und Alkalien unlöslich, in Äthanol wenig löslich und in Aceton, Benzol und Chloroform löslich sind.
  • C"H"0,N,; Molekulargewicht = 425,47.
    Berechnet ... C64,92, H6,40, 018,80, N9,890/,;
    gefunden ... C64,9, 116,4, 018,8 N9,60/,.
    10. Herstellung von rechtsdrehendem 11-Methoxy-17ex-cyan-18ß-acetoxy-3-oxo-I6P-methoxycarbonyl-2,3-seco-20cc-yohimban (XIII) Man erhitzt eine Lösung von 10,4 g 1 1-Methoxy-17oc-cyan-18ß-oxy-3-oxo-16p-methoxycarbonyl-2,3-seco- 20a-yohimban, in 40 ccm Pyridin und 24 ccm Essigsäureanhydrid, 20 Minuten auf 60' C, dampft die Lösung im Vakuum zur Trockne ein, nimmt den Rückstand in 20 ccm Essigsäureäthylester auf, versetzt die Mischung mit 30 ccm Äther, kühlt sie in Eis, saugt den Niederschlag ab, wäscht ihn mit Äther und trocknet ihn bei 90' C. Es werden 10,51 g, entsprechend 92 "/, der berechneten Menge, der Verbindung XIII erhalten, die unmittelbar für die weitere Umsetzung verwendet wird.
  • Die reine Verbindung XIII wird durch Umkristallisieren aus einer Mischung aus Aceton und Äther erhalten. F. = 200'C; = +48' ±5'C (c = 0,5 % in Äthanol). Die Verbindung bildet ungefärbte Prismen, die in Wasser, Äther und wäßrigen Säuren und Alkalien unlöslich und in Äthanol, Aceton, Benzol und Chloroform löslich sind.
  • .r,H"0,N3; Molekulargewicht = 467,51. Cp
    Berechnet ... C 64,22, H 6,25, 0 20,53, N 8,99
    gefunden ... C 64,3, H 6,4, 0 20,5, N 9,0 Ö/,.
    Diese Verbindung wurde bisher noch nicht beschrieben.
  • 11. Herstellung von linksdrehendem-1 1-Methoxy-1Tx-cyan- 1 8ß-acetoxy- 1 6ß-methoxycarbonyl-3(I4),20A-yohimben (XIV) 6 g rohes 1 1-Methoxy-17a-cyan-18fl-acetoxy-3-oxo-16ß-methoxycarbonyl-2,3-seco-20,x.yohimban werden 90 Minuten unter Rückfluß mit 60 ccm Phosphoroxychlorid umgesetzt. Man entfernt das überschüssige Phosphoroxychlorid durch Eindampfen der Mischung im Vakuum bis zur Trockne. Den Rückstand nimmt man in 60 ccm Aceton auf, versetzt die Mischung bei 0' C mit wäßtigem konzentriertem Ammoniak und anschließend mit 90 ccm Wasser. Man kühlt dann die Mischung in Eis, saugt die Kristalle ab, wäscht sie mit Wasser und mit Methanol und trocknet sie bei 80' C. Man erhält 5,46 g, entsprechend 95 0/, der berechneten Menge, 11-Methoxy-17oc-cyan-18ß-acetoxy-16ß-methoxycarbonyl-3(I4),20a-yohimben(XIV), das man ohne Reinigung für die weitere Umsetzung verwendet. Durch Umkristallisieren aus einer Mischung aus Aceton und Wasser erhält man die reine Verbindung vom F. = 280 bis 285' C und [,x]" = -13' +l0' C (c = 0,501,) in Chloroform). Sie bildet weißgelbliche Prismen, die in Äther, Wasser und verdünnten wäßrigen Alkalien unlöslich, in Äthanol wenig löslich und in Aceton, Benzol, Chloroform und verdünnten wäßrigen Säuren löslich sind.
  • Cm H, 0, N,; Molekulargewicht = 449,49.
    Berechnet ... C 66,80, H 6,05, N 9,35 0/,;
    gefunden ... C 66,7, H 6,1, N 9,3 0/0.
    Diese Verbindung wurde bisher noch nicht beschrieben.
  • 12. Hydrierung der 3(I4)-ständiäen Doppelbindung des 11-Methoxy-17x-cyan-18fl-acetoxy-16#-methoxyearbonyl-3(I4),20oc-yohimbens(XIV),.#, a) Herstellung von linksdrehendem 11 -Methoxy-17cc-cyan- 1 8ß-acetoxy- 1 6ß-methoxycarbonyl-3x,20*-yohimban (XV) Man versetzt eine Lösung von 200 mg des 1 1-Methoxy - 17oc-cyan- 18fl- acetoxy - 16ß- methoxycarbonyl-3(I4.),20,x-yohirnbens in 6 ccm Methanol und 0,1 cem konzentrierter Salzsäure bei +IO'C mit 10Omg Natriumborhydrid, gibt dann 6 ccm Wasser zu, saugt den Niederschlag ab, wäscht ihn mit Wasser und Methanol und trocknet ihn bei 90' C. Man erhält 166 mg, entsprechend 82 0/, der berechneten Menge, des 3x-Isomeren, das man aus einem Gemisch aus Aceton und Wasser umkristallisiert. F. # 290' C; [oc]IC)0 = -96' ±5' C (c = 0,501, in Dimethylformamid). Diese noch nicht beschriebene Verbindung bildet weißgelbliche Prismen, die in Wasser, Äther und verdünnten wäßrigen Alkalien unlöslich, in Äthanol und Aceton wenig löslich und in Chloroform und verdünnten wäßrigen Säuren löslich sind.
  • b) Herstellung von linksdrehendern 11 -Methoxy-17o#-cyan-lgß-acetoxy-16ß-methoxycarbonyl-3ß,20#x-yohimban (XVI) Man mischt 1 g linksdrehendes 11-Methoxy-17,xcyan - 18ß - acetoxy- 16ß - methoxycarbonyl - 3(14),20xyohiniben (XIV), 40 cem Essigsäure und 5 g Zinkpulver und erhitzt die Mischung 10 Minuten unter Rückfluß. Dann saugt man unter Verwendung einer Füterhilfe ab, wäscht mit Wasser, kühlt das Filtrat in Eis und versetzt es mit überschüssigem wäßrigem konzentriertem Ammoniak. Hierauf extrahiert man mit Methylenchlorid, trocknet # den Extrakt über Magnesiumsulfat und dampft ihn zur Trockne ein. Man löst den Rückstand in Aceton, versetzt mit verdünnter Salpetersäure und saugt das kri&tallisierte Nitrat des 3x-Isomeren ab. Aus der Mutterlauge erhält man nach Zugabe von konzentriertem wäßrigem Ammoniak das 3fl-Isomere, das man absaugt und mit Methanol wäscht. Beim Umkristallisieren aus Aceton erhält man weißgelbliche Nadeln vom F. = 305' C und = -120' -1-20' C (c = 0,20#p in Dimethylformamid). Diese Verbindung ist in Ather, Wasser und wäßrigen Alkalien unlöslich, in Äthanol, Aceton, Benzol und Chloroform wenig löslich und in verdünnten wäßrigen Säuren löslich.
  • C#, H,., 0., X, Molekulargewicht = 451,5 1.
    Berechnet ... C 66,5, H 6,47, 0 17,72, N 9,310/,;
    gefunden ...- C 66,4, H-6,5-1- 0 f797, N 9,2"/,.
    Diese Verbindung wurde noch nicht beschrieben. 13. Herstellung von linksdrehendem 1 1-Methoxy-17x -cya-n-18fl-oxy-16#-niethoxycarbonyl-3ß,20,x-yohimban (XVII) Man erhitzt 1,65 g linksdrehendes 11-Methoxy-17a-cyan- lgß-acetoxy-16ß-methoxycarbonyl-3ß,20ayohimben (XVI), 66 ccm wasserfreies Methanol und 660 mg Kaliumborhydrid 1 Stunde unter Rückfluß. Dann kühlt man die Mischung in -Eis, saugt den Niederschlag ab, wäscht ihn mit -Wasser und mit Methanol und trocknet ihn bei .90' C. Man erhält 1, 175 g, entsprechend 80 % der berechneten Menge, rohes 11-,Methoxv-17a-cyan-18ß-oxy-16ß-methoxyüarboti#l.;3,6-,20#x-yohimban, das ohne Reinigung für die weitere Umsetzung verwendet wird. Aus einem Gemisch aus Methylenchlorid und Methanol umkristallisiert, bildet die Verbindung weißgelbliche Kristalle vom F. = 295' C und [x]'0' = -155' -4-5' C (c = 0,5 "/, in Dimethylformamid). Sie ist in Wasser, Äther, Chloroform und verdünnten wäßrigen Al- kalien unlöslich, in Äthanol und Aceton wenig löslich und in verdünnten wäßrigen Säuren löslich. C"H,0,Na; Molekulargewicht # 409,47.
    Berechnet ... C 67,46, H 6,65, 0 15,63, N 10,26 0/0;
    gefunden ... C 67,2, H 6,5, 0 15,8, N 10, 10/,.
    Diese Verbindung wurde noch nicht beschrieben. 14. Herstellung von linksdrehendem 11 -Methoxy-17,x-eyan-16fl-methoxycarbonyl-18ß-(3',4',5'-trimethoxybenzoyloxy)-3fi,20,x-yohimban (XVIII) Man mischt 1,05 g 1 1-Methoxy-17oc-cya.n-18ß-oxy-16p-methoxycarbonyl-3fl,20--yohimban, 2,4g 3,4,5-Trimethoxybenzoylchlorid und 20 ccm Pyridin, verschließt das Reaktionsgefäß und läßt es 17 Stunden bei 75' C stehen. Dann kühlt man ab, verdünnt die Mischung mit 5 ccm Wasser, läßt sie 1/, Stunde bei 40' C stehen, säuert sie mit einem Gemisch aus Eis und Salssäure an, extralliert mit Methylenehlorid, wäscht den Extrakt mit Wasser und wäßrigem Ammoniak, trocknet ihn über Magnesiumsulfat und dampft ihn im Vakuum zur Trockne ein. Den Rückstand nimmt man in Methanol auf, kühlt die Mischung in Eis, saugt den Niederschlag ab, wäscht ihn mit kaltem Methanol. Nach dem Trocknen erhält man 0,95 g, entsprechend 65 0/, der berechneten Menge, 11 - Methoxy - 17a - cyan - 16ß - methoxycarbonyl - 18ß-(3',4',5'- trimethoxybenzoyloxy) - 3ß,20oc - yohimban, das man aus einem Gemisch aus Aceton und Wasser umkristallisiert. F. = 298' C; = - 107' ± 5' C (c = 0,51)1, in Chloroform). Die Verbindung bildet weißgelbliche Kristalle, die in Wasser, Äther und verdünnten wäßrigen Säuren und Alkalien unlöslich, in Äthanol wenig löslich und in Chloroform und Aceton löslich sind.
  • C"H",0"N." Molekularjeewicht = 603,65.
    Berechnet ... C 65,56, H 6,18, 0 21,20, N 6,96 0/,);
    gefunden ... C 65,6, H 6,2, 0 21,2, N 7,10/0.
    Diese Verbindung wurde noch nicht beschrieben. Nach dem Verfahren der Erfindung kann man auch die entsprechenden Enantiomorphen oder Racemate herstellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von 11-Methoxy-17x-eyan-18ß-(3',4',5'-trimethoxybenzoyloxy)-16ß-methoxycarbonyl-3ß,20x-yohimban (XVIII), dadurch gekennzeichnet, daß man das Lacton der 2#x-Brom-8ß-oxy-3fl,5ß-epoxy-1,2,3,4,4ax,5,8,8aocoetahydronaphthalin-Iß-carbonsäure(1) in Dimethylformamid mit einer wäßrigen Alkalicyanidlösung, vorzugsweise Kaliumcyanidlösung, behandelt, das erhaltene Lacton der 2oc-Cyan-.#8ß-oxy-3ß,5ß - epoxy - 1,2,3,4,4a,%,5,8,8ax - octahydronaphtha-Iin-Iß-carbonsäure (11) mit einem N-Bromamid, N-Bromimid, wie N-Bromsuccinimid oder einem N-Bromhydantoin in Gegenwart einer Mineralsäure, wie Schwefelsäure oder Perchlorsäure, umsetzt, das entstandene 1,8-Lacton der 6x-Brom-7ß,8p-dioxy-2x-eyan-3ß,5ß-epoxy-4acc,8aoc-decahydronaphthalin-Iß-carbonsäure (III) mit Chromsäureanhydrid in Essigsäure oxydiert, das erhaltene Lacton der 6oc-Brom-8ß-oxy-2c#-cyan-3ß,5ß-epoxy-7- oxo -4a#x,8aix - decahydronaphthalin -- carbonsäure (IV) mit Zink und Essigsäure reduziert, die erhaltene 3P-Oxy-2cc-cyan-7-oxo-1,2,3,4,4a#x,7,8, 8aa-octahydronaphthalin-Iß-carbonsäure(V)ander Hydroxylgruppe acetyliert und an der Carboxylgruppe verestert, die geschützte VerbindungVIII über das Ozonid, das man mit Jodsäure (HJOJ, Perjodsäure(HJOJ oder Wasser abbaut, in das lß-Carboxymethyl-2ß-methoxycarbonyl-3cc-cyan-4p-acetoxy-6fl-forrnyl-cyclohexan (IX) überführt, dessen MethylesterX mit 6-Methoxytryptamin kondensiert, den erhaltenen Methylester der 18ß-Acetoxy-11-methoxy-17oc-cyan-16ß-methoxyearbonyl-2,3,3,4-diseco-4(21),20oc-yohimben-3-carbonsäure(X1) unter gleichzeitigem Entacetylieren und Ringschluß mit einem Alkahborhydrid, vorzugsweise Kaliumborhydrid, in wasserfreiem Methanol bei einer Temperatur zwischen +5 und +40' C, vorzugsweise unter Beendigung der Kondensation zum Lactam in der Wärme reduziert, das erhaltene 1 1-Methaxy-17oc-cyan-18ß-oxy-3-oxo-16p-methoxycarbonyl-2,3-seco-20oc-yohimban (XII) in 18-Stellung in an sich bekannter Weise acetyliert und mit Phosphoroxychlorid oder Thionylchlorid ringschließt, dann mit Ammoniak behandelt und mit Zink und einer niedermolekularen allphatischen Carbonsäure die Doppelbindung in 3,14-Stellung unter Bildung von 11-Methoxy-17oc-cyan-18ß-acetoxy-16ß-methoxycarbonyl-3ß,20a-yohimban (XVI) hydriert, die entstandene Verbindung mit einem Alkaliborhydrid in wasserfreiem Methanol in der Wärme entacetyliert und mit einem reaktionsfähigen funktionellen Derivat der 3,4,5-Trimethoxybenzoesäure, wie dem Chlorid, Anhydrid oder gemischten Anhydrid, verestert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das rechtsdrehende Lacton der 2x - Brom - 8ß- oxy-3ß,5fl-epoxy-1,2,3,4,4ax,5,8,8axoctahydronaphthalin - lß-carbonsäure (1) in das linksdrehende 11-Methoxy-17oc-cyan-18fl-(3',4', Y- trimethoxybenzoyloxy) - 16ß- methoxycarbonyl-3fl,20x-yohimban (XVIII) überführt. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Zersetzung - des Ozonids mit Jodsäure bei einer Temperatur zwischen -10 und -35' C durchführt.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Chemie für Labor und Technik, Bd. 8, 1957, S. 89 bis 101; Helvetica Chimica Acta, Bd. 373 1954, S. 69 und 70; Journal of the American Chemical Society, Bd. 78, 1956, S. 2023, 2024 und 2657.
DEL30179A 1957-06-21 1958-04-12 Verfahren zur Herstellung von 11-Methoxy-17 ª‡-cyan- 18ª‰-(3', 4', 5'-trimethoxybenzoyloxy)-16ª‰-methoxycarbonyl-3ª‰, 20ª‡-yohimban Pending DE1116677B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197090B (de) * 1961-11-20 1965-07-22 Spofa Vereinigte Pharma Werke Verfahren zur Herstellung von racemischem 17-Desmethoxy-17 alpha-aethylreserpin

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