DE1116421B - Anordnung zur magnetischen Aufzeichnung von in Frequenzbereiche aufgeteilten Frequenzgemischen - Google Patents
Anordnung zur magnetischen Aufzeichnung von in Frequenzbereiche aufgeteilten FrequenzgemischenInfo
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- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
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- Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)
Description
- Anordnung zur magnetischen Aufzeichnung von in Frequenzbereiche aufgeteilten Frequenzgemischen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur magnetischen Aufzeichnung von in Frequenzbereiche aufgeteilten Frequenzgemischen mit in Aufzeichnungsträgerlauf hintereinander angeordneten Sprechköpfen, die jeweils einen Frequenzbereich mit dafür optimaler Vormagnetisierung aufzeichnen.
- Bei langsamen Trägergeschwindigkeiten (unter 10 cm/sec) zeigt sich eine große Abhängigkeit des Frequenzganges und des Klirrfaktors von der Stärke der Hochfrequenzvormagnetisierung, so daß die Schallereignissen entsprechenden Aufzeichnungen je nach Einstellung der Vormagnetisierung entweder einen niedrigen Klirrfaktor bei tiefen Frequenzen oder einen guten Frequenzgang der höheren Frequenzen aufweisen. Das hier zu lösende Problem - nämlich einen von der Vormagnetisierung unabhängigen Frequenzgang - mittels eines einzigen Sprechkopfes zu erzielen, ist bisher noch nicht gelöst worden.
- Es ist bekannt, mehrere Sprechköpfe mit verschiedenen Frequenzbereichen und für den Bereich optimaler Vormagnetisierung vorzusehen und in Trägerlauf hinter- oder nebeneinander anzuordnen und beide auf die gleiche oder annähernd gleiche Bandstelle einwirken zu lassen. Bei Hintereinanderanordnung darf kein Zwischenraum zwischen den Köpfen sein; dadurch werden aber die beiden Magnetkopfsysteme miteinander magnetisch gekoppelt, d. h., der eine Kopf wird durch den anderen magnetisch beeinffußt, und umgekehrt. Eine brauchbare Aufzeichnung läßt sich hierbei nicht erreichen, auch in dem Fall nicht, wenn, wie auch schon vorgeschlagen wurde, die beiden Köpfe in Bandlauf nebeneinander angeordnet werden, wobei noch hinzukommt, daß hierbei die ausnutzbare Spurbreite halbiert wird.
- Zur Beseitigung der Nachteile der bekannten Anordnungen ist die neue Anordnung der beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Laufzeit des Aufzeichnungsträgers von Spalt zu Spalt für den oder die auf den im Bandlauf ersten Sprechkopf folgenden Sprechköpfe, die die jeweils höheren Frequenzbereiche mit geringerer Vormagnetisierung aufzeichnen, durch eine Signalverzögerung ausgeglichen wird. Diese Signalverzögerung kann mittels eines Magnettonverzögerungsgerätes oder durch Laufzeitglieder erfolgen. Der Aufzeichnungsträger des Magnettonverzögerungsgerätes kann dabei unmittelbar auf der Schwungscheibe der den Aufzeichnungsträger vorschiebenden Tonrolle angeordnet sein; bzw. der zu besprechende Aufzeichnungsträger läuft vor der Aufzeichnung selbst durch das Magnettonverzögerungsgerät. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung an Hand eines Schaltschemas dargestellt.
- Über einen Aufsprechverstärker AV 1 wird ein Aufzeichnungsträger l mit Hilfe eines Sprechkopfes 2, dem eine starke Vormagnetisierung zugeführt wird, mit kleinem Klirrfaktor bei tiefen Frequenzen und sich durch die starke Vormagnetisierung ergebenden starkem Höhenabfall besprochen. Die hohen Frequenzen werden über einen Hochpaß HP l nach Verzögerung durch einen Magnettonverzögerer 7 mit einem Löschkopf 4, einem Sprechkopf 5 und einem Wiedergabekopf 6 über einen Wiedergabeverstärker W V 1 und einem weiteren Aufsprechverstärker AV 3 dem Sprechkopf 3 zugeführt. Der Sprechkopf 3 erhält eine geringe Vormagnetisierung, die zur Aufzeichnung hoher Frequenzen optimal eingestellt ist, und die bei hohen Frequenzen, z. B. 15 kHz, und einer Bandgeschwindigkeit von 9,5 cm/sec einen Pegelgewinn bis 10 db zuläßt. Der Vollständigkeit halber wird noch darauf hingewiesen, daß dem Hochpaß HP 1 bzw. dem Sprechkopf 5 noch ein weiterer Aufsprechverstärker AV 2 zugeordnet ist. Auch bei tiefen Frequenzen ist ein Pegelgewinn mit der Anordnung gemäß der Erfindung bis zu 8 db möglich. Wenn über die Vollaussteuerung hinaus ausgesteuert wird, so treten hierbei keine Verzerrungen auf, im Gegensatz zur üblichen Magnettontechnik, bei der bei einer Aussteuerung über die Vollaussteuerung hinaus der Klirrfaktör stark zunimmt.
- Selbstverständlich können statt der drei Aufsprechverstärker ein einziger Verwendung finden, der die Funktionen der eben genannten drei Aufnahmeverstärker, die im Schaltschema getrennt dargestellt sind, vereinigt. Es ist auch ohne weiteres möglich, die Wiedergabeverstärker entsprechend zusammenzufassen. Die Wiedergabe des Aufzeichnungsträgers erfolgt in üblicher Weise mit einem Wiedergabekopf 8 und einem Wiedergabeverstärker WV 2.
- Der Abstand der im Ausführungsbeispiel gezeigten beiden Sprechköpfe sollte, um elastische Aufzeichnungsträgerdehnungen zwischen- den Köpfen klein zu halten, möglichst klein sein. Selbstverständlich müssen die beiden Sprechköpfe in einem so großen Abstand voneinander angeordnet sein, daß eine gegenseitige Beeinflussung, eventuell durch Anordnung geeigneter Abschirmmittel, innerhalb tragbarer Grenzen gehalten wird. Die beiden Sprechkopfsysteme - es können selbstverständlich auch mehr Köpfe vorgesehen sein - werden daher zweckmäßigerweise in Form eines Dreischenkelkopfes zusammengefaßt.
- Vorzugsweise werden die einzelnen Sprechköpfe in einem einzigen Gehäuse untergebracht, so daß nach außen hin nur eine Einheit in Erscheinung tritt.
- Das Magnettonverzögerangsgerät 7 wird zweckmäßig mit der den Aufzeichnungsträger verschiebenden Tonrolle mechanisch gekoppelt, um Laufzeitdifferenzen innerhalb eines Gerätes wirkungslos zu machen.
- Auf besonders einfache Weise kann diese Kopplung derart vorgenommen werden, daß die an der Tonrolle befestigte Schwungscheibe als L7bertragungselement für die Verzögerung herangezogen wird; dies kann beispielsweise so erfolgen, daß der Tonträger des Magnettonverzögerungsgeräts 7 auf der Schwungscheibe angebracht ist.
- Eine besonders günstige Möglichkeit, das eben genannte Magnettonverzögerungsgerät mit den Sprechköpfen zusammenzufassen, besteht darin, daß der Aufzeichnungsträger unmittelbar durch das Verzögerungsgerät - und zwar vor der endgültigen Aufzeichnung - läuft; selbstverständlich muß in diesem Fall eine Löschung des Aufzeichnungsträgers z. B. mittels eines Löchkopfes erfolgen, bevor der Aufzeichnungsträger die endgültige Aufzeichnung erhält.
- Durch die neue Anordnung ist nicht nur ein wesentlich breiterer Frequenzbereich bei gleicher Aufzeichnungsträgergeschwindigkeit erreichbar, sondern auch durch den höheren aufzeichenbaren Pegel im gesamten Frequenzbereich - und besonders bei den höheren Frequenzen - eine erhebliche Senkung des Grundgeräusches von Aufzeichnungsträger und Magnettongerät erreichbar; abgesehen davon ist auch bei gleichen Verhältnissen eine erhebliche Senkung der Aufzeichnungsträgergeschwindigkeit möglich.
Claims (4)
- PATENTANSPRLICHE: 1. Anordnung zur magnetischen Aufzeichnung von in Frequenzbereiche aufgeteilten Frequenzgemischen mit in Aufzeichnungsträgerlauf hintereinander angeordneten Sprechköpfen, die jeweils einen Frequenzbereich mit dafür optimaler Vormagnetisierung aufzeichnen, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Laufzeit des Aufzeichnungsträgers (1) von Spalt zu Spalt für den oder die auf den im Bandlauf ersten Sprechkopf (2) folgenden Sprechköpfe (3 ... ), die die jeweils höheren Frequenzbereiche mit geringerer Vormagnetisierung aufzeichnen, durch eine Signalverzögerung ausgeglichen wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalverzögerung mittels eines Magnettonverzögerungsgerätes (7) oder durch Laufzeitglieder erfolgt.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträger (1) des Magnettonverzögerungsgerätes (7) unmittelbar auf der Schwungscheibe der den Aufzeichnungsträger vorschiebenden Tonrolle angeordnet ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zu besprechende Aufzeichnungsträger (1) vor der Aufzeichnung selbst durch das Magnettonverzögerungsgerät (7) läuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 714123, 713 924, 861327, 873 310; deutsche Auslegeschriften Nr.1042 913, 1013 441; britische Patentschriften Nr. 775 050, 654 685, 652340.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB56999A DE1116421B (de) | 1960-03-10 | 1960-03-10 | Anordnung zur magnetischen Aufzeichnung von in Frequenzbereiche aufgeteilten Frequenzgemischen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB56999A DE1116421B (de) | 1960-03-10 | 1960-03-10 | Anordnung zur magnetischen Aufzeichnung von in Frequenzbereiche aufgeteilten Frequenzgemischen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1116421B true DE1116421B (de) | 1961-11-02 |
Family
ID=6971526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB56999A Pending DE1116421B (de) | 1960-03-10 | 1960-03-10 | Anordnung zur magnetischen Aufzeichnung von in Frequenzbereiche aufgeteilten Frequenzgemischen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1116421B (de) |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1960
- 1960-03-10 DE DEB56999A patent/DE1116421B/de active Pending
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