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DE1115825B - Wicklung aus Flachleitern fuer eine rotierende elektrische Maschine mit scheibenfoermgem Rotor und Stator - Google Patents

Wicklung aus Flachleitern fuer eine rotierende elektrische Maschine mit scheibenfoermgem Rotor und Stator

Info

Publication number
DE1115825B
DE1115825B DES66830A DES0066830A DE1115825B DE 1115825 B DE1115825 B DE 1115825B DE S66830 A DES66830 A DE S66830A DE S0066830 A DES0066830 A DE S0066830A DE 1115825 B DE1115825 B DE 1115825B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
conductors
magnetic material
covered
flat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES66830A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe dElectronique et dAutomatisme SA
Original Assignee
Societe dElectronique et dAutomatisme SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe dElectronique et dAutomatisme SA filed Critical Societe dElectronique et dAutomatisme SA
Publication of DE1115825B publication Critical patent/DE1115825B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/26Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors consisting of printed conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Wicklung aus Flachleitern für eine rotierende elektrische Maschine mit scheibenförmigem Rotor und Stator
    spalt ist ferner weitgehend homogen. Bei Wicklungen, die die ganze Fläche des Trägers gleichmäßig bedecken, wird diese Homogenität bereits durch die Wicklungsanordnung selbst gewährleistet; bei Wicklungen, die größere Flächenabschnitte frei lassen, läßt sich die Homogenität durch geeignete Wahl des zwischen den Leitern angebrachten magnetischen Materials leicht erreichen.
  • Die Erfindung eignet sich für alle Wicklungsarten unabhängig davon, ob sie einseitig oder doppelseitig ausgebildet sind.
  • Es sei bemerkt, daß es an sich bekannt ist, Wicklungen für elektromagnetische Systeme aus einem zugleich leitenden und magnetischen Material herzustellen. Es handelt sich dabei um Systeme mit mindestens zwei Wicklungen, die derart ineinandergreifen, daß jeweils eine Wicklung den Magnetkern für die andere Wicklung bildet. Es ist offensichtlich, daß mit diesen bekannten Anordnungen das Problem der Erzielung eines -sehr -kleinen und homogenen Luftspalts bei. Maschinen der eingangs angegebenen Art -laicht gelöst wird. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgeführte Wicklung, Fig. 2 eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels einer Wellenwicklung, die notwendigerweise doppelseitig ausgebildet ist, Fig. 3 die Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels einer Schleifenwicklung; die notwendigerweise doppelseitig ausgeführt ist, Fig. 4 die Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels einer Polwicklung und Fig. 5 die Hinteransicht der Wicklung von Fig. 4, falls diese doppelseitig ausgebildet ist.
  • Eine Wicklung der Art, bei der die Erfindung Anwendung findet, besteht im allgemeinen aus einem dunen isolierenden Ring 1 (Fig. 1), aus zwei Leiternetzen 2 und 3, die an den entsprechenden Stellen durch leitende, durch das Isoliermaterial 1 hindurchgeführte Brücken 4 bzw. 5 verbunden sind. Das Isoliermaterial 1 kann je nach den Erfordernissen dielektrisch oder magnetisch sein. In den meisten Fällen bilden die Leiternetze 2 und 3 Halbwicklungen, wobei der elektrische Aufbau der Gesamtwicklung durch die Verbindungen zwischen diesen Netzen definiert wird.
  • Die von den Leiternetzen 2 und 3 gegebenenfalls nicht abgedeckten, den Luftspalten zugewandten Flächenteile des isolierenden Ringes 1 sind durch ein mit der Höhe der Flachleiter der Leiternetze abschneidendes, von den Leiternetzen isoliertes magnetisches Material bedeckt.
  • Erfindungsgemäß sind die Leiter und Brücken (welche auch über die Ränder des Isoliermaterials 1 hinwgegehen können, anstatt durch dieses hindurchgeführt zu sein) aus einem Material gebildet, das gleichzeitig elektrisch leitend und magnetisch ist. Eisen oder eine Eisenlegierung ist hierfür besonders geeignet, weil sich diese Stoffe von Natur aus für die Verfahren, die bei der Bildung von gedruckten Leitern üblicherweise angewendet werden, ebensogut wie Kupfer eignen, aus dem bisher derartige Wicklungen gebildet wurden. Diese Verfahren ergeben sich aus der üblichen Technik der gedruckten Schaltungen und liegen außerhalb des Rahmens der Erfindung.
  • Erfindungsgemäß kann die Wicklung auch so ausgebildet sein, daß sie das Isoliermaterial 1 (das, wie gesagt, aus einem dünnen dielektrischen Material oder aus einem elektrisch nichtleitenden magnetischen Material, wie Ferrit, bestehen kann) praktisch vollständig bedeckt.
  • Diese Bedingungen werden ohne weiteres bei den in Fig. 2 für eine Wellenwicklung und in Fig. 3 für eine Schleifenwicklung angegebenen Wicklungsschemata erfüllt. Jeder Leiter einer Halbwicklung wird dabei durch einen radialen Sektor 10 gebildet, der auf der einen und der anderen Seite in geneigte Abschnitte 11 nach außen hin und 12 nach innen hin übergeht, die auch gekrümmt sein können. Diese Abschnitte enden in sektorförmigen Kontaktstücken 13 bzw. 14. In den Schemata bezeichnen die Linien und schwarzen Teile das Isoliermaterial und die Teile zwischen den Linien den magnetischen Leiter.
  • Die Wicklung von Fig. 2 ist eine Serienwellenwick lung mit 41 Windurgen für eine vierpolige rotierende Maschine. Die Wicklung von Fig. 3 ist eine Schleifenwicklung mit 42 Windungen, ebenfalls für eine vierpolige Maschine. Die Ausbildung der Rückseiten ergibt sich sinngemäß, da die radialen Abschnitte sowie die Kontaktstücke einander gegenüberliegen, während die geneigten Abschnitte auf den beiden Seiten entgegengesetzte Richtungen haben, wie in den Zeichnungen durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
  • Die Verbindungen zwischen den beiden Seiten erfolgen zwischen den einander gegenüberliegenden Kontaktstücken. Derartige Wicklungen können für die Rotoren angewendet werden, wobei dann die Bürsten in der Maschine so angeordnet sind, daß sie auf dem einen oder anderen Kranz aus geneigten Abschnitten 11 bzw. 12, je nach Wunsch des Benutzers, schleifen. Die Wicklungen eignen sich auch für die Statoren, wobei dann an einigen der Kontaktstücke 13 oder 14 geeignete Abgriffe angebracht werden. Natürlich werden bei der Herstellung im Hinblick auf diese Abgriffe einige der einander gegenüberliegenden Kontaktstücke nicht miteinander verbunden.
  • Die in Fig. 4 gezeigte Wicklung ist eine Polwicklung für eine sechspolige rotierende Maschine, und sie wird allgemein in dem Stator einer derartigen Maschine verwendet. Sie besitzt sechs sektorförmige Flachspulen I bis VI, für die zur deutlicheren Darstellung jeweils nur vier Windungen gezeigt sind. Jede sektorförmige Spirale endet nach innen hin in einer Durchführung, die zur entgegengesetzten Seite des Elementes verläuft. Diese Durchführungen sind mit einem Punkt bzw. einem Kreuz entsprechend der üblichen Darstellung der Richtungen elektrischer Ströme bezeichnet. Bei dem gezeigten Beispiel tritt der Strom bei 15 in die sektorförmige Spirale I ein und verläßt diese über die Durchführung, die mit einem Punkt bezeichnet ist, von der er auf der gegenüberliegenden Seite des Isoliermaterials zu der mit einem Kreuz markierten Durchführung der sektorförmigen Spirale 1I gelangt. Er durchläuft daher diese Spirale im entgegengesetzten Umlaufsinn in bezug auf den Umlaufsinn in der sektorförmigen Spirale I. über den Außenleiter 17 wird der Strom dann zu der Spirale III geleitet, welche er in einem Sinn durchläuft, der dem Umlaufsinn in der Spirale 1I entgegengesetzt ist, bis er zu der mit einem Punkt markierten Durchführung gelangt, die den Strom über eine Verbindung auf der Rückseite zu der mit einem Kreuz bezeichneten Durchführung in der Spirale IV leitet. Von hier wird der Strom über einen Außenleiter 18 zu der Spirale V gebracht, welche er bis zu der mit einem Punkt markierten Durchführung in dieser Spirale durchläuft. Auf der Rückseite wird der Strom über die mit einem Kreuz bezeichnete Durchführung in die Spirale VI geleitet, aus der er schließlich bei 16 autsritt.
  • Die Verbindungen auf der Rückseite können einfach ausgeführt sein, da die Wicklung nur einseitig ausgebildet ist. Wie bereits erwähnt wurde, ist es aber im Hinblick auf die Ziele der Erfindung vorteilhaft, jede Wicklung zweiseitig auszubilden; für diesen Fall ist in Fig. 5 die Rückseite der Wicklung von Fig. 4 dargestellt. Diese Rückseite enthält gleichfalls sechs sektorförmige Spiralen I' bis VI', welche teilweise durch kreisbogenförmige Außenleiter 1T, 18' und 19' miteinander verbunden sind. Das Wicklungsschema der beiden Seiten ist praktisch das gleiche mit Ausnahme der Ausgangsklemmen und der Verbindung 19'. Bei der doppelseitigen Schaltung werden die beiden Wicklungen von Fig. 4 und 5 auf die beiden Seiten des Isoliermaterials so aufgebracht, daß die Spiralen mit den gleichen Bezeichnungen in der fertigen Wicklung übereinanderliegen, wobei dann der Umlaufsinn des Stromes in jedem Paar der so miteinander verbundenen und übereinanderliegenden Sektoren gleich ist.
  • Diese Art von Polwicklung aus sektorförmigen, miteinander verbundenen Spulen ergibt noch nicht von allein vollständige Bedeckung der Flächen des Elements mit einem Material, das gleichzeitig magnetisch und leitend ist. Die Abschnitte des isolierenden Trägers, welche von den Wicklungsleitern nicht bedeckt sind, werden dann mit einem magnetischen Ergänzungsmaterial überzogen, damit die gewünschte Wirkung erhalten wird. Die Dicke dieses Ergänzungsüberzugs entspricht derjenigen der Wicklungsleiter. Der Überzug kann aus einem dielektrischen magnetischen Material, beispielsweise Ferrit, oder aus einer Mischung von magnetischen Teilchen, die mit einem dielektrischen Bindemittel getränkt sind, hergestellt werden, und er kann nach der Bildung der Wicklung auf das Element aufgetragen werden. Der Überzug kann auch gleichzeitig mit der Wicklung aufgedruckt werden, wobei er dann aus dem gleichen magnetischen und leitenden Material wie die Wicklung gebildet wird. In diesem letzten Fall ist es jedoch erforderlich, den Ergänzungsüberzug in geeigneter Weise zu unterteilen, um die Bildung von Wirbelströmen darin zu verhindern.
  • An Stelle einer Polwicklung mit sektorförmigen Spulen kann ebensogut eine Wicklung aus mäanderförmigen Mehrfachspiralen in Betracht gezogen werden, die Ende an Ende aneinandergefügt sind, so daß eine Mehrfachspirale wenigstens auf einer Seite des Elements gebildet wird; die von dieser Spirale nicht bedeckten sektorförmigen Abschnitte werden dann mit dem zuvor erwähnten Ergänzungsüberzug versehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wicklung aus Flachleitern für eine rotierende elektrische Maschine mit scheibenförmigem Rotor und Stator, die fest auf einem ringscheibenförmigen isolierenden Träger haften, dessen von den Flachleitern gegebenenfalls nicht abgedeckten, dem Luftspalt bzw. den Luftspalten zugewandten Flächenteile durch ein mit der Höhe der Flachleiter abschneidendes, von den Leitern isoliertes magnetisches Material bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungsleiter aus einem zugleich elektrisch leitenden und magnetischen Material hergestellt sind.
  2. 2. Wicklung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material Eisen oder eine Eisenlegierung ist.
  3. 3. Wicklung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliermaterial ein elektrisch nichtleitendes magnetisches Material ist.
  4. 4. Wicklung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den nicht von den Leitern bedeckten Flächenteilen angebrachte magnetische Material ebenfalls Eisen oder eine Eisenlegierung ist und daß es in wirbel stromfreie Abschnitte unterteilt ist.
  5. 5. Wicklung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den nicht von den Leitern bedeckten Flächenteilen angebrachte magnetische Material aus einem magnetischen Pulver in einem dielektrischen Bindemittel besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 824 521; französische Patentschrift Nr. 1160 490.
DES66830A 1959-02-06 1960-01-28 Wicklung aus Flachleitern fuer eine rotierende elektrische Maschine mit scheibenfoermgem Rotor und Stator Pending DE1115825B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1115825X 1959-02-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1115825B true DE1115825B (de) 1961-10-26

Family

ID=9629167

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES66830A Pending DE1115825B (de) 1959-02-06 1960-01-28 Wicklung aus Flachleitern fuer eine rotierende elektrische Maschine mit scheibenfoermgem Rotor und Stator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1115825B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185280B (de) 1959-02-12 1965-01-14 S E A Soc D Electronique Et D Wicklung fuer eine elektrische Maschine mit axialem Luftspalt
DE1239773B (de) * 1964-08-04 1967-05-03 Licentia Gmbh Auf einen bandfoermigen Traeger aus Isolierstoff gedruckte Faltwiklungen fuer Transformatoren, Drosselspulen und dergleichen Induktionsgeraete
DE1254231B (de) * 1962-04-04 1967-11-16 Sulzer Ag Elektrischer Stellmotor mit Kommutator fuer den Regelantrieb mechanischer Stellglieder
DE3703523C1 (en) * 1987-02-03 1988-11-10 Gerd Schlueter Electrical power supply device for cycles

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DE824521C (de) * 1948-02-26 1951-12-13 Alfred Walz Dr Ing Elektromagnetisches System mit mindestens zwei zur Stromaufnahme eingerichteten Wicklungen
FR1160490A (fr) * 1956-11-07 1958-07-16 Electronique & Automatisme Sa Machines électriques tournantes perfectionnées

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