DE1115762B - Empfaenger fuer ein Farbfernseh-UEbertragungssystem - Google Patents
Empfaenger fuer ein Farbfernseh-UEbertragungssystemInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
N18243 YUla/lla1
ANMELDETAG: 28. APRIL 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 26. OKTOBER 1961
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 26. OKTOBER 1961
Die Erfindung bezieht sich auf einen Empfänger für ein Farbfernseh-Übertragungssystem, bei dem das
übertragene, auf eine Trägerwelle aufmodulierte Signal eine Komponente, die sich im wesentlichen auf
die Helligkeit einer Szene bezieht, und mindestens eine Komponente enthält, die aus einer Hilfsträgerwelle
besteht, die durch mindestens ein Signal moduliert wird, welche sich auf den Farbinhalt der betreffenden
Szene bezieht.
Bei einem bekannten System vorerwähnter Art besteht die zuerst genannte Komponente, das Helligkeitssignal,
aus einer Kombination dreier Signale, von denen das erste sich auf die grünen Farbkomponenten
der Szene, das zweite auf die roten Farbkomponente dieser Szene und das dritte auf die blauen Farbkomponenten
dieser Szene bezieht.
Die zweite Komponente besteht aus einer Hilfsträgerwelle,
die in Quadratur mit zwei Signalen moduliert ist, die auch Kombinationen der drei Signale
sind, welche sich auf die grünen, roten bzw. blauen Farbkomponenten der Szene beziehen, welche
Kombinationen sich jedoch untereinander unterscheiden und außerdem von der Kombination des
Helligkeitssignals verschieden sind.
Empfänger für das vorstehend geschilderte System wirken wie folgt: Nach Detektion steht im Empfänger
das Helligkeitssignal und die in Quadratur modulierte Hilfsträgerwelle zur Verfügung. Mittels eines gewöhnlich
als Synchrondetektion bezeichneten Verfahrens werden aus dieser modulierten Hilfsträgerwelle
die zwei von dem Helligkeitssignal verschiedenen Kombinationen abgeleitet. Aus diesen zwei Kombinationen
und dem Helligkeitssignal werden schließlich die drei der Wiedergabevorrichtung zuzuführenden
Farbsignale abgeleitet.
Zum Erzielen der zwei Komponenten kann man die durch diese Komponenten modulierte Trägerwelle,
die in der Praxis meistens in die Zwischenfrequenzlage zurückgeführt wird, einem einzigen Detektor zuführen.
Mittels Filternetzwerken im Ausgang dieses Detektors können die beiden Komponenten getrennt
werden.
Es ist auch bekannt, daß auf eine Trägerwelle aufmodulierte Signal zwei Detektoren zuzuführen; dem
Ausgang eines Detektors wird die erste, sich im wesentlichen auf die Helligkeit beziehende Komponente
entnommen; dem Ausgang des anderen Detektors wird die zweite, aus der Hilfsträgerwelle
mit den sich auf den Farbinhalt beziehenden Modulationssignalen bestehende Komponente entnommen.
Diese Verwendung von zwei Detektoren dient dazu, die Möglichkeit zu schaffen, die betreffenden Detek-
Empfänger für ein Farbfernseh-Übertragungssystem
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. E. Walther, Patentanwalt, Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität: Niederlande vom 1. Mai 1959 (Nr. 238 820)
Willem van den Bussche, Eindhoven (Niederlande), ist als Erfinder genannt worden
toren besser an die Komponente anzupassen, welche von dem betreffenden Detektor aus dem auf eine
Trägerwelle aufmodulierten Signal zurückgewonnen werden muß.
Bei Verwendung zweier Detektoren wird das auf eine Trägerwelle aufmodulierte Signal einem Transformator
zugeführt, dessen Sekundärwicklung mit einem Detektor gekoppelt ist, dem die erste Komponente
entnommen wird, wobei die Primärwicklung mit einem Detektor gekoppelt ist, dem die zweite
Komponente entnommen wird, um eine bessere Trennung der beiden Komponenten zu erzielen.
Es ergibt sich, daß Harmonische der Zwischenfrequenz Bild- und Tonträgerwellen, die in dem mit
der Primärwicklung des Transformators gekoppelten Detektor erzeugt werden, auf den letzten Zwischenfrequenz-Verstärkerabschnitt
zurückwirken und über das Chassis, durch die Bedrahtung und auch durch direkte Strahlung sehr störende Signale in den Antennenkreis
des Empfängers einführen.
Um diesen Nachteil zu beheben, ist bereits vorgeschlagen worden, das auf eine Trägerwelle aufmodulierte
Signal über gesonderte Verstärker zwei Detektoren zuzuführen, wobei einem dieser Detektoren
die erste Komponente und dem anderen dieser Detektoren die zweite Komponente entnommen wird.
Bei Fernsehempfängern im allgemeinen liegt oft, mit Rücksicht auf Regel- und/oder Meßzwecke, die
Notwendigkeit vor, über die Bildträgerwelle verfügen zu können.
Es ist bekannt, die Zwischenfrequenz-Bildträgerwelle einem Frequenzdiskriminator zuzuführen, dem
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eine Regelspannung entnommen wird, die zur Fein- liert wird. Das Antennensystem 1 ist mit einer Hochabstimmung
des Empfängers dient. frequenzstufe 2 und einer Mischstufe 3 gekoppelt. Das
Es ist weiter bekannt, die Zwischenfrequenz-Bild- Ausgangssignal der Mischstufe 3 wird einer Zwischenträgerwelle
einem gesonderten Detektor zuzuführen, frequenzstufe 4 zugeführt.
in dem eine Spannung erzeugt wird, die dazu dient, 5 Der letzte Abschnitt dieser Zwischenfrequenzstufe 4
eine Fehlabstimmung des Empfängers auf den be- ist im einzelnen veranschaulicht, ähnlich wie die zwei
treffenden Wert anzuzeigen. mit dieser Stufe gekoppelten Detektoren 5 und 15.
Die Entnahme dieser Bildträgerwelle aus dem Bevor auf diese Einzelteile, auf welche sich die Er-Fernsehsignalkanal
erfordert besondere Vorkehrung findung bezieht, weiter eingegangen wird, werden zuzum
Vermeiden von Verzerrung der Amplituden- io nächst der allgemeine Zusammenbau und die
Frequenz-Kennlinie dieses Kanals. In beiden vor- Wirkungsweise des Empfängers näher erörtert,
erwähnten Fällen wird das gesamte Zwischenfrequenz- Die durch das Tonsignal modulierte Trägerwelle signal einem auf die Frequenz der Bildträgerwelle ab- kann in der Zwischenfrequenzstufe 4 oder in einem gestimmten Schwingungskreis zugeführt, der als der Detektoren 5 oder 15, wobei das Differenzträgersolcher eine Belastung des Kanals für das Fernseh- 15 prinzip benutzt wird oder nicht, von dem Fernsehsignal bildet und in diesem Kanal die Signal- signal getrennt werden. In dem dargestellten Auskomponenten mit Frequenzen in der Nähe der Bild- führungsbeispiel erfolgt diese Trennung im Detektor trägerwelle erheblich dämpft. 15. Die Tonträgerwelle wird einer Zwisehenfrequenz-
erwähnten Fällen wird das gesamte Zwischenfrequenz- Die durch das Tonsignal modulierte Trägerwelle signal einem auf die Frequenz der Bildträgerwelle ab- kann in der Zwischenfrequenzstufe 4 oder in einem gestimmten Schwingungskreis zugeführt, der als der Detektoren 5 oder 15, wobei das Differenzträgersolcher eine Belastung des Kanals für das Fernseh- 15 prinzip benutzt wird oder nicht, von dem Fernsehsignal bildet und in diesem Kanal die Signal- signal getrennt werden. In dem dargestellten Auskomponenten mit Frequenzen in der Nähe der Bild- führungsbeispiel erfolgt diese Trennung im Detektor trägerwelle erheblich dämpft. 15. Die Tonträgerwelle wird einer Zwisehenfrequenz-
Um diese Dämpfung zu vermeiden, ist es z. B. be- stufe 11 zugeführt, die an sich mit einem Tondetektor
kannt, das Fernsehsignal dem Schwingungskreis über 20 12 gekoppelt ist. Das Ausgangssignal des Detektors
eine Trennröhre zuzuführen; diese Maßnahme be- 12 wird über einen Niederfrequenzverstärker 13 einem
reitet jedoch zusätzliche Kosten. oder mehreren Lautsprechern 14 zugeführt.
Nach der Erfindung wird in einem Empfänger für Das übertragene Fernsehsignal enthält außerdem
ein Farbfernseh-Übertragungssystem, bei dem das die erforderlichen Synchronisiersignale sowohl für die
übertragene, auf eine Trägerwelle aufmodulierte Si- 25 Sägezahngeneratoren für die horizontale und vertikale
gnal eine Komponente, die sich im wesentlichen auf Ablenkung als auch für den Oszillator, der die bei
die Helligkeit einer Szene bezieht, und mindestens Synchrondetektion erforderlichen Spannungen erzeugt,
eine Komponente enthält, die aus einer Hilfsträger- Die Synchronisiersignale für horizontale und vertikale
welle besteht, die durch mindestens ein Signal modu- Ablenkung werden in dem Trennkreis 7 aus dem
liert wird, das sich auf den Farbinhalt dieser Szene 30 Ausgangssignal einer Videoverstärkerstufe 6 zurückbezieht,
wobei das auf eine Trägerwelle aufmodu- gewonnen, die mit dem Detektor 5 gekoppelt ist.
lierte Signal über gesonderte Verstärker zwei Detek- Die Synchronisierimpulse für die vertikale Abtoren zugeführt wird, denen die betreffenden Korn- lenkung werden einer Vorrichtung 8 zum Synchroniponenten entnommen werden, die Bildträgerwelle für sieren eines einen Einzelteil derselben bildenden Regel- und/oder Meßzwecke über einen Schwingungs- 35 Sägezahngenerators zugeführt; die Ausgangsströme kreis abgenommen, der in den Detektor aufgenommen der Vorrichtung 8 werden den in der Figur nicht darist, dem die aus der modulierten Hilfsträgerwelle be- gestellten Vertikalablenkspulen der Wiedergaberöhre stehende Komponente entnommen wird. zugeführt.
lierte Signal über gesonderte Verstärker zwei Detek- Die Synchronisierimpulse für die vertikale Abtoren zugeführt wird, denen die betreffenden Korn- lenkung werden einer Vorrichtung 8 zum Synchroniponenten entnommen werden, die Bildträgerwelle für sieren eines einen Einzelteil derselben bildenden Regel- und/oder Meßzwecke über einen Schwingungs- 35 Sägezahngenerators zugeführt; die Ausgangsströme kreis abgenommen, der in den Detektor aufgenommen der Vorrichtung 8 werden den in der Figur nicht darist, dem die aus der modulierten Hilfsträgerwelle be- gestellten Vertikalablenkspulen der Wiedergaberöhre stehende Komponente entnommen wird. zugeführt.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß Die Synchronisierimpulse für die horizontale Abeine
Dämpfung der Signalkomponenten in der Nähe 40 lenkung werden der Vorrichtung 9 zugeführt zum
der Bildträgerwelle im Detektor für die zweite Korn- Synchronisieren des einen Teil derselben bildenden
ponente, deren Frequenzbereich im modulierten Zu- Sägezahngenerators; die Ausgangsströme der Vorstand
in einem erheblichen Abstand von der Frequenz richtung 9 werden den auch in der Figur nicht darder
Bildträgerwelle liegt, auf diese zweite Korn- gestellten Horizontalablenkspulen der Wiedergabeponente
nahezu keinen beeinträchtigenden Einfluß 45 röhre zugeführt.
ausüben kann und außerdem daß eine Rückwirkung Die Vorrichtungen 8 und 9 enthalten die gegebenendieser
Dämpfung auf das Eingangssignal des Detek- falls noch erforderlichen Schwungradschaltungen, und
tors für die sich auf die Helligkeit beziehende Korn- es kann außerdem von der Vorrichtung 9 auf beponente,
auf welche diese Dämpfung wohl be- kannte Weise aus dem Rückschlag des Zeilensägeeinträchtigend
einwirken könnte, praktisch ausge- 50 zahngenerators eine Gleichspannung erzielt werden, die
schlossen ist dank der Tatsache, daß das auf die als Hochspannungfür dieWiedergaberöhredienenkann.
Zwischenfrequenzträgerwelle aufmodulierte Signal Das Ausgangssignal der Videoverstärkerstufe 6
über gesonderte Verstärker den zwei Detektoren zu- wird einem Unterdrückungsfilter 17 zugeführt. Begeführt
wird. kanntlich wird die Frequenz der Hilfsträgerwelle so
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung 55 gewählt, daß die störende Einwirkung der zweiten
angegebenen Figuren beispielsweise näher erläutert. Signalkomponente auf die erste Signalkomponente
Dabei zeigt minimal ist, aber es ergibt sich dennoch als not-
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Empfängers wendig, in dem Kanal der ersten Komponente ein
nach der Erfindung; Unterdrückungsfilter für die zweite Komponente vor-
Fig. 2 und 3 zeigen Einzelteile eines solchen Emp- 60 zusehen.
fängers, wobei die Anwendung der über den Das Ausgangssignal der Videoverstärkerstufe 6
Schwingungskreis erhaltenen Bildträgerwelle an Hand wird außerdem einer Vorrichtung 29 zugeführt, in der
zweier Beispiele näher veranschaulicht ist. eine Regelspannung für die selbsttätige Stärkeregelung
In Fig. 1 bezeichnet 1 ein geeignetes Antennen- erzeugt wird, welche Regelspannung sowohl der
system zum Empfang einer durch die zwei erwähnten 65 Zwischenfrequenzstufe 4 als auch der Hochfrequenz-Komponenten
modulierten Trägerwelle. Außerdem stufe 2 zugeführt werden kann,
wird noch eine zweite Trägerwelle empfangen, die in Das Ausgangssignal des Detektors 15 wird einer-Frequenz und Amplitude durch ein Tonsignal modu- seits einem Bandfilter 16, das nur die zweite Korn-
wird noch eine zweite Trägerwelle empfangen, die in Das Ausgangssignal des Detektors 15 wird einer-Frequenz und Amplitude durch ein Tonsignal modu- seits einem Bandfilter 16, das nur die zweite Korn-
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ponente durchläßt, abgesehen selbstverständlich von Steuergittern zweier parallel geschalteter Verstärkerden
in dem Frequenzbereich der zweiten Komponente röhren 41 und 42 zugeführt wird. Die Verstärkerröhre
liegenden Frequenzen des Helligkeitssignals, und 41 ist über einen Transformator 44 mit dem Detektor 5
andererseits der Tonzwischenfrequenzstufe 11 zu- und die Verstärkerröhre 42 ist über einen Transgeführt.
5 formator 45 mit dem Detektor 15 gekoppelt.
Die Entnahme des Differenzträger-Tonsignals von Es wird einleuchten, daß es gegebenenfalls auch
dem Detektor für die zweite Komponente hat den möglich ist, das Ausgangssignal der Mischstufe 3 unVorteil,
daß in dem Eingang des Detektors für das mittelbar den gesonderten Verstärkern zuzuführen.
Helligkeitssignal die Tonträgerwelle sehr stark unter- Die Elemente 46 und 47 des Detektors 5 bilden mit
drückt werden kann, so daß im Ausgang dieses De- io dem Transformator 44 ein Bandfilter, das an die erste
tektors oder in dem Videoverstärker kein zusatz- Komponente angepaßt ist; 48, 49 bezeichnen einen
liches, auf das Helligkeitssignal nachteilig einwirkendes Kreis, der zum Unterdrücken der Tonträgerwelle in
Unterdrückungsfilter für diese Tonträgerwelle vor- diesem Detektor dient; 50 bezeichnet die Detektorgesehen
zu werden braucht. diode, und die Kondensatoren 51 und 53 und die
Das Ausgangssignal des Bandfilters 16 wird einem 15 Spule 54 dienen zum Unterdrücken der Harmonischen
Verstärker 19 zugeführt, der einerseits mit einem des Zwischenfrequenzsignals im Ausgang des Detek-
Trennkreis 18, in dem die Synchronisiersignale für tors. Der Videoverstärker 6 ist über eine Verzöge-
die Synchrondetektion aus dem Ausgangssignal des rungsleitung 52 mit dem Verbindungspunkt der Spule
Verstärkers 19 zurückgewonnen werden, und anderer- 54 und des Kondensators 53 gekoppelt. Die Verzöge-
seits mit zwei Synchrondetektoren 20 und 21 ver- 20 rungsleitung 52 dient dazu, die Verzögerungen in dem
bunden ist. Demodulationsprodukten der in Quadratur modu-
Die Synchronisiersignale für die Synchrondetektion, lierten Hilfsträgerwelle am Eingang des Matrixnetz-
welche Signale am Ausgang des Trennkreises 18 auf- werkes 25 auszugleichen.
treten, werden einem Oszillator 10 zugeführt, an Die Elemente 55 und 56 des Detektors 15 bilden
dessen Ausgang zwei Spannungen mit gleichen Fre- 25 mit dem Transformator 45 ein Bandfilter, das an die
quenzen auftreten, deren Phasen jedoch um 90° zweite Komponente angepaßt ist; 57 bezeichnet die
gegeneinander verschoben sind. Auch diese zwei Detektordiode des Detektors 15, und die Konden-
Spannungen werden den Synchrondetektoren 20 bzw. satoren 58 und 59 und die Spule 60 dienen wieder
21 zugeführt. zum Unterdrücken der Harmonischen des Zwischen-
Es wird angenommen, daß das Ausgangssignal des 30 frequenzsignals. Dem Verbindungspunkt des Konden-
Detektors 20 das Signal mit der größeren Bandbreite sators 59 und der Spule 60 wird das Eingangssignal
(das /-Signal) enthält und daß das Ausgangssignal für das Bandfilter 16 und die Ton-Zwischenfrequenz-
des Detektors 21 das Signal mit der kleineren Band- stufe 11 entnommen,
breite (das Q-Signal) besitzt. Parallel zum Kondensator 56 ist bei dem dar-
Der Synchrondetektor 20 ist weiter mit einem Tief- 35 gestellten Ausführungsbeispiel die Reihenschaltung
paßfilter 22 mit verhältnismäßig großer Bandbreite des Kondensators 61 und des Kreises 62 angeschaltet,
und der Synchrondetektor 21 ist mit einem Tiefpaß- Dieser Kreis 62 ist auf die im Empfänger ge-
filter 23 mit einer verhältnismäßig kleinen Bandbreite wünschten Frequenz der Bild-Zwischenfrequenz-
verbunden. Trägerwelle abgestimmt.
Mit Rücksicht auf die Tatsache, daß das Filter 23 40 Das über diesem Kreis auftretende Signal wird
eine größere Verzögerung in das durch dieses Filter über das Klemmpaar 63, 73 einer in dieser Figur
gehende Signal einführt als das Filter 22, ist in dem nicht weiter dargestellten Vorrichtung zugeführt,
Ausgang des Filters 22 eine Verzögerungsleitung 28 welche dieses Signal für Regel- und/oder Meßzwecke
aufgenommen, die diesen Verzögerungsunterschied benutzt,
ausgleicht. 45 Die Dämpfung, welche dieser Kreis in dem De-
Die Ausgangssignale der Leitung 28 und des Filters tektor 15 auf die Signalkomponenten in der Nähe der
23 werden einem Matrixnetzwerk 23 zugeführt, das Bildträgerwelle ausübt, hat praktisch keinen Einfluß
aus diesen Ausgangssignalen drei sogenannte Färb- auf die Signalkomponenten der zweiten Komponente,
differenzsignale bildet. Ein Farbdifferenzsignal ist ein Außerdem kann diese Dämpfung keinen Einfluß
Signal, das dem Helligkeitssignal zugezählt ein Signal 50 durch Rückwirkung auf den Detektor 5 ausüben dank
liefert, das sich auf eine bestimmte Farbkomponente der Tatsache, daß die beiden Detektoren durch die
der wiederzugebenden Szene bezieht. Verstärker 41 und 42 voneinander getrennt sind.
Die Kombination mit dem Helligkeitssignal erfolgt Nach der Figur ist die Klemme 73 des Kreises 62
in dem dargestelten Beispiel in der Wiedergaberöhre geerdet. Es wird einleuchten, daß dies nicht notwendig
26 selber. Dazu wird das Ausgangssignal des Unter- 55 ist. In der weiter unten zu erörternden Fig. 3 ist, z. B.
drückungsülters 17, d. h. das Helligkeitssignal, mit zwischen Klemme 73 und Erde, noch ein Netzwerk
negativer Polarität den drei miteinander verbundenen vorgesehen, das aus der Parallelschaltung einer Diode
Kathoden 30 der mit drei Elektronenkanonen ver- und eines Widerstandes besteht,
sehenen Dreifarbenröhre 26 zugeführt. Es sei bemerkt, daß, wenn das übertragene Signal
Indem außerdem die Ausgangssignale der Matrix 60 mehr als eine aus einer modulierten Hilfsträgerwelle
25 den drei nicht miteinander verbundenen Steuer- bestehende Komponente enthalten würde, diese andere
gittern 31, 32 bzw. 33 zugeführt werden, werden die Komponente oder Komponenten auch dem Detektor
von den drei Elektronenkanonen erzeugten Elek- 15 entnommen werden könnten,
tronenbündel je mit der Summe des Helligkeitssignals In Fig. 2 ist der Detektor 15 samt einer Verbrauchend
eines Farbdifferenzsignals moduliert. 65 vorrichtung der über dem Kreis 62 auftretenden
In bezug auf die Zwischenfrequenzstufe 4 enthält Schwingung gesondert dargestellt. Diese Verbrauchsder
zweitletzte Abschnitt eine Verstärkerröhre 40, vorrichtung dient hierbei als Anzeigevorrichtung für
deren Ausgangssignal über ein Filternetzwerk 43 den die Abstimmung und ist an sich bekannt.
Entsprechende Elemente der Fig. 1 und 2 sind auf gleiche Weise bezeichnet.
Das an den Klemmen 63 und 73 auftretende Signal wird im Detektor 64 detektiert, der aus der Diode
65, dem Widerstand 66 und dem Kondensator 67 besteht. Die über dem Widerstand 66 auftretende Gleichspannung,
deren Größe bekanntlich ein Maß für die Abstimmung ist, wird der Verstärkerröhre 68 zugeführt.
Die über dem Belastungswiderstand 69 dieser Röhre 68 auftretende Spannung wird dem Steuergitter
des Triodenteiles der Anzeigeröhre 69 zugeführt, wobei die Anode 70 dieses Triodenteiles mit dem
Steuerelement 71 des Anzeigeteiles der Röhre 69 verbunden ist, wodurch auf bekannte Weise aus der
Änderung der leuchtenden Oberfläche des Leuchtschirmes 72 eine Anzeige für die Abstimmung des
Empfängers erzielt wird.
In Fig. 3 ist der Detektor 15 wieder samt einer anderen Verbrauchsvorrichtung gesondert dargestellt,
welche Vorrichtung in diesem Falle zum Erzeugen einer Regelspannung für selbsttätige Frequenzregelung
des Ortsoszillators dient, der einen Teil der Mischstufe 3 bildet.
Entsprechende Elemente der Fig. 1 und 3 sind auch hier auf gleiche Weise bezeichnet.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schwingungskreis 62' ein Einzelteil eines Frequenzdiskriminators.
Mit Rücksicht darauf ist die Kapazität dieses Kreises in zwei Kondensatoren 74 und 75
unterteilt, und das Fernsehsignal wird über einen Kopplungskondensator 76 dem Verbindungspunkt der
Kondensatoren 74 und 75 zugeführt. Die Klemmen 63' und 73' sind mit je einer Diode 76 bzw. 77 verbunden,
die durch je einen Widerstand 78 bzw. 79 überbrückt sind. Die Ausgangsspannung des Frequenzdiskriminators
über dem Kondensator 80 wird über das Netzwerk des Widerstandes 81 und des Kondensators
82 der Verstärkerröhre 83 zugeführt. Über dem Kathodenwiderstand 84 dieser Röhre wird die
Regelspannung erhalten. Diese Regelspannung wird dem Ortsoszillator der Mischstufe 3 zugeführt, und
diese Spannung sorgt auf bekannte Weise dafür, daß der Ortsoszillator stets derart nachgeregelt wird, daß
die Frequenzen der erzeugten Zwischenfrequenz-Bild- und -Tonträgerwellen den für die Zwischenfrequenz-Durchlaßkurve
günstigsten Wert annehmen.
Es ist ersichtlich, daß der in den Detektor 15 eingefügte Schwingungskreis keinen Teil des Frequenzdiskriminators
zu bilden braucht. Der Diskriminator kann mit einem gesonderten Kreis versehen sein. Die
Klemme 63 des Schwingungskreises 62 in Fig. 1 kann dabei z. B. direkt kapazitiv oder transformatorisch mit
dem Verbindungspunkt der Kondensatoren 74 und des Schwingungskreises 62' der Fig. 3 gekoppelt
sein.
Claims (5)
1. Empfänger für ein Farbfernseh-Übertragungssystem,
wobei das übertragene, auf eine Trägerwelle aufmodulierte Signal eine Komponente, die
sich im wesentlichen auf die Helligkeit einer Szene bezieht, und weiter mindestens eine Komponente
enthält, die aus einer Hilfsträgerwelle besteht, die durch mindestens ein Signal moduliert
wird, das sich auf den Farbinhalt dieser Szene bezieht, wobei die Rückgewinnung dieser beiden
Komponenten durch je einen Detektor erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das auf eine Trägerwelle
aufmodulierte Signal über gesonderte Verstärker den beiden Detektoren zugeführt wird und
daß für Regel- und/oder Meßzwecke eine Bildträgerwelle über einen Schwingungskreis erhalten
wird, der in den Detektorkreis aufgenommen ist, dem die aus der modulierten Hilfsträgerwelle bestehende
Komponente entnommen wird.
2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Verstärker transformatorisch
mit dem betreffenden Detektor gekoppelt ist.
3. Empfänger nach Anspruch 1 oder 2 des Überlagerangstyps, dadurch gekennzeichnet, daß
die über den Schwingungskreis erhaltene Bildträgerwelle einem Detektor zugeführt wird, dessen
Ausgangsspannung zur Abstimmanzeige benutzt wird.
4. Empfänger nach Anspruch 1 oder 2 des Überlagerangstyps, dadurch gekennzeichnet, daß
die über den Schwingungskreis erhaltene Bildträgerwelle einem Frequenzdiskriminator zugeführt
wird, dessen Ausgangsspannung zur selbsttätigen Frequenzregelung des Ortsoszillators benutzt
wird.
5. Empfänger nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungskreis einen
Teil des Frequenzdiskriminators bildet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1010 566.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1010 566.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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