DE1115672B - In Bergbauschaechten zu verlagernde Bunkerschuesse zur Abwaertsfoerderung von Kohlen, Bergen oder sonstigen Mineralien - Google Patents
In Bergbauschaechten zu verlagernde Bunkerschuesse zur Abwaertsfoerderung von Kohlen, Bergen oder sonstigen MineralienInfo
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- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/04—Transport of mined material in gravity inclines; in staple or inclined shafts
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Description
- In Bergbauschächten zu verlagernde Bunkerschüsse zur Abwärtsförderung von Kohlen, Bergen oder sonstigen Mineralien Die Erfindung bezieht sich auf in Bergbauschächten zu verlagernde Bunkerschüsse zur Abwärtsförderung von Kohlen, Bergen oder sonstigen Mineralien.
- Im Bergbau werden zur Abwärtsfördemng von Kohlen, Bergen und dergleichen vielfach Falleitungen, Wendel rutschen, Fallbunker und Falitreppen verwendet. Alle diese sogenannten Seigerfördermittel haben den großen Nachteil, daß sie sehr sperrig sind und dadurch den Einbau oftmals erschweren und ferner nach dem Einbau in Gesenken od. dgl. durch Druckwirkungen zeitweise dermaßen stark eingeklemmt sind, daß ein Auswechseln der einzelnen Schüsse nur unter verhältnismäßig großem Aufwand auszuführen ist.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, wird erfindung gemäß bei Bunkerschüssen vorgeschlagen, daß ihre Wände aus elastischem, walkfähigem, leicht verformbarem Werkstoff bestehen und durch Druckmittel aufnehmende Hohlräume versteift sind, deren Wände ebenfalls aus walkfähigem, geschmeidigem Material bestehen.
- Dabei ist es von Vorteil, wenn die Hohlräume in voneinander unabhängige Einzelkammern unterteilt sind. Zusätzlich können die Einzelkammern durch Ventile miteinander verbunden sein.
- Die erfindungsgemäßen Bunkerschüsse werden also nicht mehr aus starrem Material, wie Gußeisen, Stahlblech od. dgl., hergestellt, sondern aus flexiblen, walkfähigen, leicht verformbaren Werkstoffen, vorzugsweise Weichkunststoff, Gummi od. dgl., die man wiederum mit Gewebeeinlagen oder mit sonstigen zur Verstärkung dienenden walkfähigen Armierungen versehen kann. Aus diesem elastischen Kunststoff können vieleckige oder rundkörperförmige Bunkerschüsse in Längen von mehreren Metern angefertigt werden. An der Außenwandung des Bunkerschusses oder auch zwischen den Wandungen bringt man Druckmittelversteifungsrippen, -rohre, -zellen od. dgl. an und füllt diese mit einem unter Druck stehenden Medium, z. B. Preßluft, Wasser od. dgl., vorzugsweise einem Medium, welches im Grubenbetrieb in dem auszukleidenden Blind- oder Hauptschacht, Aufhauen od. dgl. vorhanden ist.
- Es sind wohl bereits auf anderen Gebieten aus biegsamen Hohlkörpern bestehende Träger bekannt, um eine druckfeste Auflage zu schaffen. Demgegenüber wird jedoch nach der Erfindung die Innenwand des erfindungsgemäß geschaffenen Körpers als Förderfläche benutzt. Für eine derart ausgebildete Förderfläche konnten aus den bekannten Vorschlägen aber keine Hinweise entnommen werden.
- Weiterhin sind auch bereits aufblasbare Zelte be- kannt, die jedoch ebenfalls nicht zur Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe dienen können.
- Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung wird darin gesehen, daß der Einsatz der Bunkerschüsse auch dort möglich wird, wo der Förderschacht beispielsweise durch Gebirgsdruck deformiert worden ist. In einem solchen Falle kann ein starr ausgebildeter Bunkerschuß nur unter größten Schwierigkeiten und zusätzlichen umständlichen Arbeiten eingebracht werden. Der erfindungsgemäße Bunker dagegen kann praktisch unter Umgehung beliebiger, in den Schacht hineinreichender Vorsprünge zunächst in den Schacht eingebracht werden und wird dann erst nach Füllung der Versteifungsprofile mittels Druckluft oder Druckwasser in seine vorgesehene Arbeitsform gepreßt.
- Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung, die zwei beliebige Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung einen erfindungsgemäß ausgebildeten Bunkerschuß und Fig. 2 einen Schnitt durch die Wand eines Bunkerschusses, bei welchem die Druckmittelversteifungsrippen innerhalb der Wandung eingebracht sind.
- Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wird der aus flexiblem Material bestehende Bunkerschuß 1 durch Druckmittelversteifungsrohre 2 und 3, die beispielsweise mit Druckluft oder Druckwasser gefüllt werden können, versteift.
- Die Druckmittelversteifungsrohre 2 und 3-können dabei, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, in einzelne Kammern unterteilt werden, die durch nicht näher dargestellte Ventile miteinander in Verbindung stehen, um bei Beschädigung einer oder mehrerer Kammern die Gesamtstruktur des Bunkerschusses nicht zu beeinträchtigen.
- Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt durch das Bunkerwandprofil, bei welchem die entsprechenden Druckmittelversteifungsrippen innerhalb der eigentlichen Bunkerwand verlegt sind.
- Durch diese Art von Bunkerschüssen ist man in der Lage, einen Bunkerschuß von z. B. 5 m Länge zusammenzurollen und ihn beim Einbau zwischen den Ein strichen hindurchzuschieben und im Bunkertrum nach dem Aufblasen an den Kappen, Einstrichen, Jochhölzern od. dgl. zu befestigen. Der Verschleiß in diesen Bunkerschüssen ist wesentlich geringer als in einem starren Schuß, da dieser Körper elastisch verformbar ist und der abzuweisende Stein nicht mit der gesamten Energie der Wucht einen Abrieb an den Wandungen bewirkt, sondern die Wandung beim Aufschlag elastisch ausweicht und den aufschlagenden Stein oder sonstiges Mineral zurückfedert und zur Mitte des Bunkerschusses zurück- drückt. Steht der Bunker in einem Schacht, der unter Abbaudruck steht, so ist in einfacher Weise, je nach den örtlichen Verhältnissen, dieser elastische Bunkerschuß den ihm zur Verfügung stehenden freien Querschnitt anzupassen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. In Bergbauschächten zu verlagernde Bunkerschüsse zur Abwärtsförderung von Kohlen, Bergen oder sonstigen Mineralien, dadurch gekennzeicbiiet, daß ihre Wände aus elastischem, walkfähigem, leicht verformbarem Werkstoff bestehen und durch Druckmittel aufnehmende Hohlräume versteift sind, deren Wände ebenfalls aus walkfähigem, geschmeidigem Material bestehen.
- 2. Bunkerschüsse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume in voneinander unabhängige Einzelkammern unterteilt sind.
- 3. Bunkerschüsse nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Verbindung der Einzelkammern durch Ventile.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 71875; Zeitschrift »Straßen- und Tiefbau«, 1957, S. 431.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH35461A DE1115672B (de) | 1959-01-27 | 1959-01-27 | In Bergbauschaechten zu verlagernde Bunkerschuesse zur Abwaertsfoerderung von Kohlen, Bergen oder sonstigen Mineralien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH35461A DE1115672B (de) | 1959-01-27 | 1959-01-27 | In Bergbauschaechten zu verlagernde Bunkerschuesse zur Abwaertsfoerderung von Kohlen, Bergen oder sonstigen Mineralien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115672B true DE1115672B (de) | 1961-10-26 |
Family
ID=7152709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH35461A Pending DE1115672B (de) | 1959-01-27 | 1959-01-27 | In Bergbauschaechten zu verlagernde Bunkerschuesse zur Abwaertsfoerderung von Kohlen, Bergen oder sonstigen Mineralien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1115672B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1293081B (de) * | 1964-07-30 | 1969-04-17 | Schenck Gmbh Carl | Einrichtung zum Austragen von austragsschwierigem, zum Zusammenbacken neigendem Gut aus Bunkern |
| DE1802329B1 (de) * | 1968-10-10 | 1970-04-02 | Ludwig Maurer | Foerderbanduebergaberutsche |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE71875C (de) * | J. SOUMOVSKI in Kursk, Rufsland | Aus aneinandergereihten, mit Luft oder dergl. gefüllten biegsamen Hohlkörpern bestehender Träger |
-
1959
- 1959-01-27 DE DEH35461A patent/DE1115672B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE71875C (de) * | J. SOUMOVSKI in Kursk, Rufsland | Aus aneinandergereihten, mit Luft oder dergl. gefüllten biegsamen Hohlkörpern bestehender Träger |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1293081B (de) * | 1964-07-30 | 1969-04-17 | Schenck Gmbh Carl | Einrichtung zum Austragen von austragsschwierigem, zum Zusammenbacken neigendem Gut aus Bunkern |
| DE1802329B1 (de) * | 1968-10-10 | 1970-04-02 | Ludwig Maurer | Foerderbanduebergaberutsche |
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