DE1115593B - Radsatz fuer einen Sattelauflieger - Google Patents
Radsatz fuer einen SattelaufliegerInfo
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- DE1115593B DE1115593B DEA34302A DEA0034302A DE1115593B DE 1115593 B DE1115593 B DE 1115593B DE A34302 A DEA34302 A DE A34302A DE A0034302 A DEA0034302 A DE A0034302A DE 1115593 B DE1115593 B DE 1115593B
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S9/00—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
- B60S9/14—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring
- B60S9/16—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring for operating only on one end of vehicle
Landscapes
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Description
- Radsatz für einen Sattelauflieger Sattelauflieger, die zu hoch sind, um, auf Waggons verladen, in das für Schienenfahrzeuge vorgeschriebene Profil zu passen, können trotzdem auf solchen Fahrzeugen transportiert werden, wenn man sie mit einem nach hinten herausziehbaren Radsatz ausrüstet. Der Sattelauflieger ruht dann mit seinem Fahrgestell auf dem Boden des Schienenfahrzeuges, etwa einem Plattenwagen, während der herausgezogene Radsatz hinter der hinteren Stirnseite des Aufliegers liegt.
- Um den Radsatz nach hinten herausziehbar zu machen, sind bei einem bekannten Sattelauflieger die Achsen eines achsgleichen Radpaares samt ihrer Lagerung in Schlitzen des Fahrzeugrahmens längsverschiebbar und tragen an ihren freien Enden Lenkerarme, die mit ihren freien Enden in weiteren Schlitzen des Rahmens geführt sind. Dabei sind die beiden Schlitze so zueinander geneigt, daß beim Verschieben der Achsen die Lenkerarme und damit auch die Achsen nicht nur eine Verschiebung, sondern auch eine Drehung erfahren. Da die Räder nicht unmittelbar auf den Achsen sitzen, vielmehr an den freien Enden von mit den Achsen fest verbundenen Schwingarmen drehbar angeordnet sind, werden sie bei dieser Bewegung nach hinten zugleich aufwärts geschwenkt. Der Aufbau dieser Lagerung ist verhältnismäßig verwickelt und außerdem schwer, da die Lenker und Schlitzführungen bei normaler Fahrt auf der Straße das auf dem Radsatz ruhende Gewicht einschließlich der Fahrstöße aufnehmen müssen.
- Gleiches gilt von einem Sattelauflieger nach einem älteren Patent, bei dem die Radachse ebenfalls an Schwingarmen gelagert ist, die in Schlitzführungen des Fahrzeugaufbaues bis zu einem Anschlag an dessen Ende längsverschiebbar und dann um diesen Anschlag nach oben verschwenkbar sind.
- Die Erfindung geht von einem Radsatz für Sattelauflieger aus, dessen Träger am Fahrgestell aus der Fahrstellung nach hinten verschiebbar und in der Endstellung um eine horizontale Achse schwenkbar ist. Erfindungsgemäß besteht der Träger des Radsatzes aus einem Schlitten, der in der hinteren Endstellung aus seiner Führung am Fahrgestell ausschwenkbar und der oberhalb und vor der Achse des Radsatzes oder der Vorderachse eines zweiachsigen Radsatzes mit Drehzapfen versehen ist, die bei Erreichen der hinteren Endstellung in Drehlager einfallen, deren Achse die Schwenkachse bildet. Dieser Schlitten überträgt die Last auf die Radachse ohne Biegungsbeanspruchungen, wie sie in Lenkern auftreten, und mit großer Anlagefläche, die nicht wie ein Führungsschlitz, in dem eine Rolle oder ein Zapfen läuft, unter der Wirkung der Fahrstöße alsbald ausgeschlagen wird.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
- Fig. 1 eine Seitenansicht des rückwärtigen Teiles eines Sattelaufliegers mit den Merkmalen der Erfindung und mit dem Radsatz in Fahrstellung, Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht, jedoch mit nach hinten ausgefahrenem Radsatz, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3 und Fig.5 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung bei nach hinten ausgefahrenem Radsatz.
- Der Träger des Radsatzes besteht aus zwei Längsholmen 21, an denen unten die Federböcke 22 für die die Radachse 23 tragenden Federn 24 sitzen, und einem Steg 25, der die beiden Holme miteinander verbindet. An Lagerböcken 26 auf dem Steg 25 sind Zapfen 27 angebracht, die in U-förmige Schienenführungen 28 greifen. Diese Führungen erstrecken sich bis nahe zur Hinterkante 29 des Fahrgestells 30 und sind dort durch Lagerschalen 31 begrenzt. Die Zapfen 27 liegen gemäß Fig. 1 in Fahrstellung oberhalb der Achse 23 und nach vorn gegen diese versetzt.
- Die Holme 21 mit dem Steg 25 bilden einen die Räder 32 tragenden Schlitten, auf dem das Fahrgestell 30 in Fahrstellung gemäß Fig. 1 und 3 mit großer Berührungsfläche satt aufliegt. Dazu sind die Holme 21 mit prismatischen Flächen 33 versehen, die in unten am Fahrgestell 30 ausgebildete V-Profile 34 greifen. Die Last und die Fahrstöße werden mithin von den Flächen 33 aufgenommen, während die mit Spiel in die U-Schienen 28 greifenden Zapfen 27 an der Aufnahme der Last nicht mitwirken.
- Wird der Radsatz nach hinten ausgefahren, so kommen die Zapfen 27 an die Lagerschalen 31, zur Anlage, die die Verschiebung begrenzen. Wird der Sattelauflieger dann abgesenkt, so wälzen sich die Räder 32 auf der Plattform 13 des Schienenfahrzeuges ab, wobei sich der Schlitten 21, 25 aus seiner Führung 34 löst und mittels der Zapfen 27 in den Lagerschalen 31 bis in die Stellung nach Fig. 7 geschwenkt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Radsatz für einen Sattelauflieger, dessen Träger am Fahrgestell aus der Fahrstellung nach hinten verschiebbar und in der Endstellung um eine horizontale Achse schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger des Radsatzes (11) aus einem Schlitten (21, 25) besteht, der in der hinteren Endstellung aus einer Führung (34) am Fahrgestell (30) ausschwenkbar und der oberhalb und vor der Achse (23) des Radsatzes (11) oder der Vorderachse eines zweiachsigen Radsatzes mit Drehzapfen (27) versehen ist, die bei Erreichen der hinteren Endstellung in Drehlager (31) einfallen, deren Achse die Schwenkachse bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA34302A DE1115593B (de) | 1958-07-15 | 1958-07-15 | Radsatz fuer einen Sattelauflieger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA34302A DE1115593B (de) | 1958-07-15 | 1958-07-15 | Radsatz fuer einen Sattelauflieger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115593B true DE1115593B (de) | 1961-10-19 |
Family
ID=6928494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA34302A Pending DE1115593B (de) | 1958-07-15 | 1958-07-15 | Radsatz fuer einen Sattelauflieger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1115593B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4032399A1 (de) * | 1990-10-12 | 1992-04-16 | Schwelm Anlagen App | Verfahren zum manipulieren eines tankbehaelters von einem kraftfahrzeug beim absatteln und aufsatteln des tankbehaelters und fuer die durchfuehrung des verfahrens eingerichtetes kraftfahrzeug |
-
1958
- 1958-07-15 DE DEA34302A patent/DE1115593B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4032399A1 (de) * | 1990-10-12 | 1992-04-16 | Schwelm Anlagen App | Verfahren zum manipulieren eines tankbehaelters von einem kraftfahrzeug beim absatteln und aufsatteln des tankbehaelters und fuer die durchfuehrung des verfahrens eingerichtetes kraftfahrzeug |
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