DE1115492B - Ein- und Ausgabevorrichtung fuer Magnettrommelspeicher - Google Patents
Ein- und Ausgabevorrichtung fuer MagnettrommelspeicherInfo
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/004—Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic drums
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- Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
Description
In Daten verarbeitenden Maschinen ist es erwünscht, daß die Aufzeichnung von Daten auf eine
Magnettrommel sowie das Ablesen dieser Daten mit hoher Geschwindigkeit erfolgt. Werden in jeder Spur
eines Magnettrommelspeichers nur gleiche Signale gespeichert, dann bedarf es auch nur eines Magnetkopfes
zum Aufzeichnen oder zum Ablesen dieser Signale. Zur besseren Ausnutzung der Länge einer
Spur des Magnettrommelspeichers ist bereits vorgeschlagen worden, verschiedene Signale in verschiedenen
Sektoren einer Kreisspur zu speichern. Zur Verkürzung der Zugriffszeit zu den einzelnen
Sektoren ist es bekannt, mehrere Magnetköpfe längs einer Spur anzuordnen. Jede Leitung erhält hierbei
über den mit ihr fest verbundenen Magnetkopf während eines Umlaufes der Magnettrommel Zugang zu
allen Sektoren. Dies erschwert die Aufzeichnung einzelner Signale in bestimmten Sektoren.
Diese Nachteile werden durch die Ein- und Ausgabevorrichtung für Magnettrommelspeicher, deren
Spuren in mehrere Sektoren unterteilt sind, denen eine entsprechende Zahl von Magnetköpfen zugeordnet
ist, gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß zwischen den Magnetköpfen und einer entsprechenden
Anzahl von Ein- bzw. Ausgabeleitungen eine Schalteinrichtung angeordnet ist, die in Synchronismus
mit dem Umlauf der Magnettrommel gesteuert wird und die Verbindung zwischen den Leitungen
und den Magnetköpfen zyklisch in solcher Weise ändert, daß jede Ein- bzw. Ausgabeleitung während
eines Umlaufs der Trommel nacheinander mit allen Magnetköpfen verbunden wird und unabhängig von
der Winkelstellung der Trommel jede Leitung stets in den gleichen Sektor eingibt oder aus diesem entnimmt.
Die Erfindung gewährleistet somit, daß in einfacher Weise Informationen von mehreren Leitungen
auf eine Magnettrommel in verschiedene Sektoren einer Trommelspur aufgezeichnet werden bzw.
die in den verschiedenen Sektoren abgelesenen Informationen an mehrere Ausgangsleitungen übertragen
werden. Jede Leitung erhält dabei binär geschriebene Signale, die eine Nachricht darstellen,
wobei eine Eins durch einen elektrischen Impuls und eine Null durch die Abwesenheit eines Impulses dargestellt
wird. Auf jeder Leitung erscheinen die Signale in Reihe. Werden die Informationen durch einen
vierstelligen Kode dargestellt, dann werden vier Leitungen bei der Übertragung von Informationen verwendet.
Andere Kodes, wie z. B. ein siebenstelliger, können auch benutzt werden. Des weiteren ist die
Erfindung nicht darauf beschränkt, nur mit solchen Kodes zusammenzuarbeiten, die eine Rückkehr zur
Ein- und Ausgabevorrichtung
für Magnettrommelspeicher
für Magnettrommelspeicher
Anmelder:
Sperry Rand Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Weintraud, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. März 1959 (Nr. 798 548)
V. St. v. Amerika vom 10. März 1959 (Nr. 798 548)
Arthur J. Gehring jun., Haddonfield, N. J.,
Laurence F. Harrison, Philadelphia, Pa.,
und Lloyd W. Stowe, Broomall, Pa. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Neutralstellung erfordern. Es können auch andere Schreibweisen für Signale verwendet werden, z. B.
die Phasenmodulation. Weitere Merkmale der den Gegenstand der Erfindung bildenden Ein- und Ausgabevorrichtung
sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung,
Fig. 1 a eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Magnettrommel,
Fig. 2 eine detaillierte Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Schaltgerätes,
Fig. 3 zwei Schemata, in denen die Arbeitsweise des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispieles
während des Lese- und Schreibvorganges gezeigt ist.
Wie anschließend im einzelnen beschrieben, werden die Daten auf den einzelnen Teilen der zylindrischen
Oberfläche einer Magnettrommel aufgezeichnet. Obwohl die Daten in die von dem Winkel eingeschlossenen
Sektoren der Trommel eingeschrieben werden, wird der Begriff »Sektor« hier in seinem
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weitesten Sinne gebraucht und schließt definitionsgemäß den eingeschlossenen Winkel eines Sektors,
ein. Jedoch bezieht sich dieser Begriff auch auf andere, wirkungsgleiche Darstellungen, wie z.B. auf
einen Sektor in einer Ebene.
Entsprechend den Fig. 1 und 1 a hat die Magnettrommel 10 eine Umfangsspur 12/. Diese Spur 12/
ist in vier gleiche mit Sektor bezeichnete Teile geteilt, wobei diese vier Sektoren mit den römischen
Ziffern I, II, III und IV bezeichnet sind. Jeder der Sektoren vermag eine gleiche Anzahl von Signalen,
z.B. zehn, zu speichern. Der Spur 12/ stehen vier Magnetköpfe 12 a, 12 b, 12 c und 12 d, jeweils um
90° voneinander verschoben, gegenüber. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, steht der Magnetkopf 12 a im Sektor
I, wenn die Magnetköpfe 12 b, 12 c und 12 d den Sektoren II, III bzw. IV gegenüberstehen. Die
Magnettrommel 10 wird durch geeignete Mittel, wie z. B. durch einen hier nicht dargestellten Motor,
ständig in Drehbewegung gehalten. Während sich die Magnettrommel 10 in der angezeigten Richtung,
d. h. entgegengesetzt der Richtung des Uhrzeigers, bewegt, tritt der Sektor I der Trommel 10 dem Magnetkopf
12b gegenüber. Zur gleichen Zeit stehen die Sektoren II, III und IV den Magnetköpfen 12 c, 12 d
bzw. 12 a gegenüber. Wenn sich die Trommel dann weiterdreht, gelangt der Magnetkopf 12 c an den Sektor
I, während gleichzeitig die Magnetköpfe 12 d, 12 a und 12 b an die Sektoren II, III bzw. IV gelangen.
Ähnlich erreicht durch die weitere Drehung der Trommel der Sektor I den Magnetkopf 12 d, während
zur gleichen Zeit die Sektoren II, III und IV der Magnettrommel 10 an die Köpfe 12a, 12 b bzw. 12 c
gelangen.
Eine Vorrichtung 13 zur Erzeugung von Quadrantimpulsen erzeugt jeweils einen Impuls, wenn die
Magnetköpfe 12 von einem Sektor in einen anderen gelangen, d. h., jedesmal, wenn die Köpfe 12 in einen
neuen Quadranten eintreten, wird von der Vorrichtung 13 ein Quadrantimpuls erzeugt. Gemäß dem
Ausführungsbeispiel enthält die Vorrichtung 13 einen Magnetlesekopf 13 α, der mit einer Magnetspur 13 &
auf der Trommel 10 in Verbindung steht. Auf der Spur 13 b sind vier gleich weit voneinander entfernte
Impulse aufgetragen, so daß der Kopf 13 a einen auf der Spur 13 & aufgetragenen Impuls synchron mit jedem
Sektorenwechsel der Magnetköpfe 12 abliest.
In Fig. 2 ist ein Zähler 14 dargestellt, der vier verschiedene Zustände annehmen kann. Dieser Zähler
hat zwei Paar Ausgangsleitungen, ein linkes sowie ein rechtes Paar, wobei das linke Paar dieser Ausgangsleitungen
ein binäres Signal höherer Ordnung liefert als das rechte Paar. Wenn auf einer Leitung eines
Paares ein Signal ist, so befindet sich auf der anderen Leitung desselben Paares kein Signal. Der Zähler 14
ist ein rückstellbarer Zähler, wie er in der Technik bereits bekannt ist. Er ist so eingerichtet, daß er in
seinen »Vorwärts«-Zustand versetzt wird, sobald an die »Vorwärts«-Klemme ein »Schreib«-Signal angelegt
wird. Außerdem ist er so eingerichtet, daß er in seinen »Rückwärtse-Zustand versetzt wird, sobald
an die »Rückwärts«-KIemme ein »Lese«-Signal angelegt wird. Der Wechsel von einem »Schreib «-
Signal auf ein »Lese«-Signal oder von einem »Lese«- Signal auf ein »Schreib«-Signal erfolgt im 00-Zustand
des Zählers 14. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wechselt der Zähler von einem Zustand in einen anderen,
wenn an der »Auslöse«-Klemme des Zählers ein Quadrantimpuls erscheint. Wenn an beiden »0«-
Klemmen Schaltimpulse vorliegen, befindet sich der Zähler im 00-Zustand. Erscheint ein Quadrantimpuls
an der »Auslöse«-Klemme des Zählers und gleichzeitig ein »Schreib«-Signal an der »Vorwärts«-
Klemme, so ändert sich der rechte Teil bzw. der Teil nidriger Ordnung dergestalt, daß ein Schaltimpuls an
der linken »0«-Klemme und ein Schaltimpuls an der rechten »1 «-Klemme vorliegen. Der Zähler befindet
sich dann in seinem 01-Zustand. Ein darauffolgender Quadrantimpuls bewirkt — vorausgesetzt, daß sich
der Zähler 14 im »Vorwärts«-Zustand befindet — daß ein Schaltimpuls an der linken »1 «-Klemme und ein
Schaltimpuls an der rechten »0 «-Klemme erscheint, wodurch der Zähler in den 10-Zustand versetzt wird.
Auf ähnliche Weise bewirkt ein nächster Quadrantimpuls den Wechsel des Zählers in seinen 11-Zustand.
Weitere darauffolgende Impulse veranlassen den Zähler, den Kreis zu schließen und wieder den
00-Zustand zu erreichen, um von dort in »Vorwärts«- Richtung wiederum in die Zustände 01, 10 usw. zu
gelangen.
Während des Lesevorganges liegt kein »Schreibe-Impuls an der »Vorwäts«-Klemme an. Hingegen befindet
sich an der »Rückwärts«-Klemme des Zählers 14 ein »Lese«-Impuls. Der Zähler zählt dann rückwärts,
und zwar in der Ordnung 00, 11, 10, 01 und weiter nach 00 usw. Der Zähler 14 ist in der Technik
bekannt und enthält z. B. ein Paar bistabiler Vorrichtungen, die in Kaskade miteinander verschaltet sind,
um so einen zweistufigen, vier Zustände habenden binären Zahlet zu bilden.
Der Zähler 14 ist so synchronisiert, daß er sich stets im 00-Zustand befindet, wenn der Magnetkopf
12 a mit dem Sektor I der Trommel 10 in Verbindung steht. Geeignete, hier nicht dargestellte Vorgabesignale
der Trommel 10 können dazu benutzt werden, den Zähler 14 beim Einschalten des Gerätes in seinen
richtigen Ausgangszustand zu bringen. In Verbindung mit der beschriebenen Schaltung ist der Zähler nicht
auf die besondere Ausführungsform des in den Zeichnungen
geeigneten Zählers 14 beschränkt. So können z. B. an Stelle des gezeigten Zählers ein Paar Flip-Flop-Schaltungen
verwendet werden, deren Eingangstorschaltungen auf der Trommel gespeicherte Steuersignale
empfangen können, wodurch die Flip-Flops umgeschaltet werden, um die gewünschten Ausgangssignale
in der beschriebenen Reihenfolge zu erhalten. Die Steuersignale können sich auf einer besonderen
Spur 12 h der Trommel 10 befinden, um sowohl den Zähler 14 zu betätigen als auch den richtigen Takt
für die Auslösung der »Lese«- und »Schreib«-Impulse zu geben. Diese »Lese«- und »Schreibe-Signale
können vom Steuerteil eines Elektronenrechners oder von einer anderen äußeren, nicht dargestellten Quelle
angeliefert werden.
Entsprechend Fig. 1 ist der Ausgang des Zählers 14 mit einem Schaltgerät 16 verbunden, das weiter
unten in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben wird. Das »Schreib«-Signal wird nicht nur dem Zähler 14
zugeführt, sondern auch mit den vier »Schreib«- Koinzidenzschaltungen 18, 20, 22, 24, deren Ausgänge
mit den Magnetköpfen 12 a, 12 b, 12 c bzw. 12 a* verbunden sind. Die Koinzidenzschaltung, die
auch unter dem Namen UND-Schaltung bekannt ist, ist in der Zeichnung als Halbkreis mit einem Punkt
in der Mitte dargestellt, der für die logische UND-Funktion steht. Die Koinzidenzschaltung liefert ein
Schaltausgangssignal, wenn an ihren sämtlichen Eingangsklemmen Schaltsignale anliegen.
Eine ODER-Schaltung ist als Halbkreis mit dem für die logische ODER-Funktion stehenden Symbol
» + « im Halbkreis dargestellt. Eine ODER-Schaltung liefert ein Schaltausgangssignal, wenn an einer ihrer
Eingangsklemmen ein Schaltsignal anliegt. Die ODER-Schaltung isoliert ihre verschiedenen Eingangsleitungen
voneinander, um eine störende Rückkopplung zu vermeiden.
Fig. 1 zeigt vier »Lese«-Koinzidenzschaltungen 26, 28, 30 und 32. Eine Leitung zur Übertragung des
»Lese«-Signals ist neben dem Zählet 14 auch mit einem Eingang jeder der »LeseÄ-Koinzidenzschaltungen
26, 28, 30 und 32 verbunden. Die Ausgänge der vier »Schreib«-Koinzidenzschaltungen 18, 20, 22 und
24 sind mit den entsprechenden übrigen Eingängen der »Lese«-Koinzidenzschaltungen 26, 28, 30 bzw.
32 verbunden. Durch diese Schaltung sind die »Lese«- Koinzidenzschaltungen 26, 28, 30 und 32 daher in
der Lage, von den Leseköpfen 12 a, 12 b 12 c bzw. 12 d Signale zu empfangen.
Die Ausgänge der »Lese«-Koinzidenzschaltungen 26, 28, 30 und 32 sind durch ODER-Schaltungen
bzw. durch Trennkreise 34, 36, 38 bzw. 40 mit der ersten, zweiten, dritten und vierten Eingangsklemme
des Schaltgerätes 16 verbunden. Auf den mit einer Eingangstorschaltung 42 verbundenen Eingangsleitungen
1, 2, 3 und 4 erscheint eine vierstellige binäre Kodegruppe. Die vier Ausgänge der Eingangstorschaltung
42 sind mit den zugeordneten ODER-Schaltungen 34, 36, 38 bzw. 40 verbunden. Bei Vorliegen
eines »Schreib«-Signals öffnet die Eingangstorschaltung 42. Die Eingangstorschaltung 42 hat vier
UND-Schaltungen, mit denen sie in ähnlicher Weise verbunden ist wie die anderen in den Zeichnungen
dargestellten Torschaltungen, wobei sie so eingezeichnet ist, um die Zeichnung zu vereinfachen.
Das Schaltgerät 16 hat vier Ausgangsklemmen, die Signale anliefern, wenn sich der Zählet im 00-Zustand
befindet. Diese Signale entsprechen den Signalen, die auf den Eingangsleitungen 1, 2, 3 und 4 bzw. auf
den Ausgangsleitungen 1', 2', 3' und 4' erscheinen. Zugeordnete Ausgangsklemmen des Schaltgerätes sind
mit den Ausgangs-Koinzidenzschaltungen 44, 46, 48 und 50 sowie mit den »Schreibe-Koinzidenzschaltungen
18, 20, 22 und 24 verbunden. Das Signal mit der Anweisung »Lesen« wird den anderen Klemmen der
Ausgangs-Koinzidenzschaltungen 44, 46, 48 und 50 zugeführt.
Das Schaltgerät 16 ist im einzelnen in Fig. 2 dargestellt. Die Eingangssignale erscheinen im vierstelligen
Binärkode auf den Eingangsleitungen 1, 2, 3 und 4. Die Leitung 1 liegt an einer Eingangsklemme
jeder der mit zwei Eingängen versehenen Koinzidenzschaltungen 60, 62, 64 und 66 der unteren Zeile. Die
Leitung 2 liegt an einer Eingangsklemme jeder der mit zwei Eingängen versehenen Koinzidenzschaltungen
68, 70, 72 und 74 der zweiten Zeile. Die Leitung 3 liegt an einer Eingangsklemme jeder der mit
zwei Eingängen versehenen Koinzidenzschaltungen 76, 78, 80 und 82 der dritten Reihe. Ähnlich liegt die
Leitung 4 an einer Eingangsklemme jeder der mit zwei Eingängen versehenen Koinzidenzschaltungen
84, 86, 88 und 90 der oberen Zeile.
Die rechten 01-Leitungen des Zählers 14 sind mit jeweils einem Eingang der Koinzidenzschaltungen 52
und 56 sowie mit einem Eingang der Koinzidenzschaltungen 54 und 58 verbunden, wobei die betreffenden
Koinzidenzschaltungen jeweils zwei Eingänge haben. Die linken 01-Leitungen des Zählers 14 sind
mit den anderen Eingängen der Koinzidenzschaltungen 52 und 58 bzw. 54 und 56 verbunden. Die
Koinzidenzschaltung 52 liefert daher einen Schaltausgangsimpuls, wenn der Zähler 14 sich im
00-Zustand befindet. Die Koinzidenzschaltung 58 liefert einen Schaltausgangsimpuls, wenn sich der
Zählet im 01-Zustand befindet. Die Koinzidenzschaltung 56 liefert einen Schaltausgangsimpuls, wenn sich
der Zähler 14 in seinem 10-Zustand befindet, und die
Koinzidenzschaltung 54 liefert einen Schaltausgangsimpuls, wenn sich der Zähler 14 in seinem H-Zustand
befindet. Der Ausgang der Koinzidenzschaltung 52 ist mit den anderen Eingangsklemmen der
linksseitigen Koinzidenzschaltungen 60, 68, 76 und 84 verbunden. Der Ausgang der Koinzidenzschaltung
54 ist mit den anderen Eingangsklemmen der ao nächsten Spalte von Koinzidenzschaltungen 62, 70,
78 und 86 verbunden. Ähnlich ist der Ausgang der Koinzidenzschaltung 56 mit den anderen Eingangsklemmen der anschließenden Spalte von Koinzidenzschaltungen
64, 72, 80 und 88 verbunden, und der Ausgang der Koinzidenzschaltung 58 ist mit den
rechtsseitigen Koinzidenzschaltungen 66, 74, 82 und 90 verbunden. Die Ausgänge der Koinzidenzschaltungen
60, 70, 80 und 90 sind mit der Ausgangsleitung 1' verbunden. Die Ausgänge der Koinzidenzschaltungen
68, 78, 88 und 66 sind mit der Ausgangsleitung 2' verbunden. Die Ausgänge der Koinzidenzschaltungen
76, 86, 64 und 74 sind mit der Ausgangsleitung 3' verbunden, und die Ausgänge der Koinzidenzschaltungen
82, 62, 72 und 82 sind mit der Ausgangsleitung 4' verbunden.
Die Arbeitsweise des Systems wird am besten sichtbar aus der Fig. 3. Während des Schreibvorganges
befinden sich Schreibsignale auf der »Schreib «- Leitung. Auf der »Lese«-Leitung befinden sich keine
Signale. Während des Schreibvorganges, wenn sich der Zähler 14 im 00-Zustand befindet, wird ein auf
den Eingangsleitungen 1, 2, 3 und 4 erscheinendes Signal durch die Köpfe 12a, 12b, 12c bzw. 12d auf
die Sektoren I, II, III bzw. IV aufgezeichnet. In gleicher Weise werden nacheinander auf den Eingangsleitungen eintreffende Signale nacheinander in jedem
der Sektoren I bis IV aufgezeichnet. Wenn der Zähler dann die Zustände 01 oder 10 oder 11 erreicht, werden
die auf den Eingangsleitungen 1, 2, 3 und 4 erscheinenden Signale durch die jeweils zugeordneten
Magnetköpfe 12 auf die entsprechenden Sektoren I, II, III und IV aufgezeichnet, wie in Fig. 3 gezeigt.
Während des Lesevorganges, wenn ein Schaltsignal auf der »Lese«-Leitung erscheint und sich auf der
»Schreib «-Leitung kein Signal befindet, zählt der Zähler 14 rückwärts (s. Fig. 3). Wenn der Zähler im
00-Zustand ist, wird die in den Sektoren I, II, III und IV gespeicherte Information durch die Magnetköpfe
12a, 12b, 12c bzw. 12d in die Ausgangsleitungen
1', 2', 3' bzw. 4' gelesen, dann wechselt der Zähler 14 in den Zustand 11 und danach in die Zustände
10 und 01. Während dieser Zustände werden die in den Sektoren I, II, III und IV erscheinenden
Informationen durch die zugeordneten Köpfe 12 abgelesen und auf die Ausgangsleitungen 1', 2', 3'
bzw. 4' geschaltet, wie in Fig. 3 dargestellt.
Entsprechend Fig. 1 werden während eines Schreibvorganges Eingangssignale durch die Eingangs-Ko-
inzidenzschaltung 42 und die ODER-Schaltungen 34, 36, 38 und 40 an die zugeordneten Ausgangsklemmen
des Schaltgerätes 16 gelegt, dann an die »SchreibÄ-Koinzidenzschaltungen 18, 20, 22 bzw. 24
weitergegeben (sofern sich der Zähler in seinem 00-Zustand befindet) und von dort den »Schreib«-Köpfen
12 a, 12 b 12 c und 12 d angeliefert. Dabei werden die auf der Eingangsleitung 1 befindlichen Signale im
Sektor I aufgezeichnet, die auf der Eingangsleitung 2 befindlichen Signale im Sektor II, die auf der Eingangsleitung
3 befindlichen Signale im Sektor III und die auf der Eingangsleitung 4 befindlichen Signale im
Sektor IV. Alle auf den vier Eingangsleitungen befindlichen Daten werden auf einer einzigen Spur 12/
von den vier Magnetköpfen 12 α, 12 b, 12 c und 12 d eingeschrieben.
Während eines Lesevorganges werden die von den Magnetköpfen 12 a, 12 b, 12 c und 12 d gelesenen
Informationen über die »Lesee-Koinzidenzschaltungen 26, 28, 30 bzw. 32 sowie die ODER-Schaltungen ao
34, 36, 38 bzw. 40 an das Schaltgerät 16 und von dort durch die Ausgangs-Koinzidenzschaltungen 44,
46, 48 und 50 an den Ausgang geliefert. Die auf den Ausgangsleitungen 1', 2', 3' und 4' erscheinenden
Daten entsprechen den Daten, die auf der Spur 12/ der Sektoren I, II, III bzw. IV aufgezeichnet waren.
Die vorliegende Erfindung läßt sich auch durch andere Ausführungsbeispiele und Abänderungen darstellen,
ohne daß dabei ihr Wesen verändert wird. So existiert z. B. ein siebenstelliger Binärkode, der mit
Erfolg verwendet wird und mit dem sich bis zu 64 verschiedene Zeichen sowie ein Quersummenprüfschritt
darstellen lassen. Dieser siebenstellige Binärkode wird z. B. in Verbindung mit Schnelldruckern
benutzt. Bei Anwendung eines siebenstelligen Kodes ist es zweckmäßig, acht Magnetköpfe zu verwenden:
vier Köpfe 12a, 12b, 12c und 12d auf der Spur 12/
(entsprechend Fig. la) sowie vier Köpfe auf einer weiteren Spur 12 g. Drei der Sektoren auf der Spur
12 g speichern Informationen, während der vierte leer bleibt. Jedoch sind in Verbindung mit der Spur 12 g
vier Magnetköpfe vorhanden, obwohl stets nur drei Köpfe in Betrieb sind. Der in Fig. 1 gezeigte Stromkreis
für den vierstelligen Binärkode wird für die übrigen drei Binärstellen verdoppelt. Jedoch werden
nur drei der vier Ausgangsleitungen bei der verdoppelten Schaltung benötigt, da die Koinzidenzschaltung
50 leer läuft. Außerdem braucht auch der Zähler 14 nicht verdoppelt zu werden. Die Ausgänge dieses
Zählers können verzweigt werden, um Signale an die beiden Sätze des doppelten Schaltgerätes 16 anzuliefern.
Nach Fig. 1 wird jedes auf der Trommel aufgezeichnete Signal innerhalb einer Vierteldrehung der
Trommel 10 herausgelesen. Die Zugriffszeit zur Trornmel
ist dadurch wesentlich verbessert, verglichen mit der Zeit, die bei Verwendung von nur einem Magnetkopf
benötigt würde. In einem anderen Ausführungsbeispiel können die Informationen auf der Trommel
mehrfach aufgezeichnet werden, z. B. dreifach, wodurch sie von der Trommel 10 dann innerhalb
höchstens einer Zwölftelumdrehung herausgelesen werden können. In Übereinstimmung mit dem erfolgreich
betriebenen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Zusammenarbeit in dem in einer
älteren Patentanmeldung beschriebenen Drucker werden zum Aufzeichnen eines siebenstelligen Kodes
zwei Spuren verwendet und die Informationen dreifach aufgezeichnet, so daß die Daten von der Trommel
mit sehr großer Geschwindigkeit herausgelesen werden können.
Claims (8)
- PATENTANSPRUCH ti:1 Ein- und Ausgabevorrichtung für Magnettrommelspeicher, deren magnetisierbare Spuren mehrere Sektoren aufweisen und mit einer der Zahl der Sektoren entsprechenden Anzahl magnetischer Köpfe zusammenarbeiten, dadurch gekenn zeichnet, daß zwischen den Magnetköpfen und einer entsprechenden Anzahl Ein- bzw. Ausgabeleitungen eine Schalteinrichtung angeordnet ist, welche in Synchronismus mit dem Umlauf der magnetischen Trommel gesteuert wird und die Verbindung zwischen den Leitungen und den Magnetköpfen zyklisch in solcher Weise ändert, daß jede Ein- bzw. Ausgabeleitung während eines Umlaufs der Trommel nacheinander mit allen Magnetköpfen verbunden wird und unabhängig von der Winkelstellung der Trommel jede Leitung stets in den gleichen Sektor eingibt oder aus diesem entnimmt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede magnetisierbare Spur vier gleiche Teile aufweist und mit vier Magnetköpfen zusammenarbeitet.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in vier gleiche Sektoren eingeteilte Magnettrommel zwei magnetisierbare Spuren aufweist, welche beide in gleiche Abschnitte durch die Sektoren geteilt sind, von denen der erste Sektorabschnitt der ersten Spur zur Speicherung einer Information der ersten binären Ordnung, der zweite Sektorabschnitt der ersten Spur zur Speicherung einer Information der zweiten binären Ordnung, der dritte Sektorabschnitt der ersten Magnetisierungsspur zur Speicherung einer Information der dritten binären Ordnung, der vierte Sektorabschnitt der ersten Magnetisierungsspur zur Speicherung einer Information der vierten binären Ordnung, der erste Sektorabschnitt der zweiten Magnetisierungsspur zur Speicherung einer Information der fünften binären Ordnung, der zweite Sektorabschnitt der zweiten Magnetisierungsspur zur Speicherung einer Information der sechsten binären Ordnung und der dritte Sektorabschnitt der zweiten Magnetisierungsspur zur Speicherung einer Information der siebenten binären Ordnung geeignet ist und daß sieben Eingangsleitungen zum Empfangen von Informationen, die aus Eingangssignalen entsprechend sieben binären Ordnungen bestehen, sowie sieben Ausgabeleitungen vorgesehen sind für die Abgabe von Signalen entsprechend den sieben binären Ordnungen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Aufnahme eines Schreibsignals mit einem Eingang eines Steuerkreises verbunden ist, welcher geeignet ist, Eingangssignale von vier Eingabeleitungen auf entsprechende Eingänge der Schaltvorrichtung durchzulassen, und daß eine Einrichtung zum Empfang eines Lesesignals mit einem Ausgabesteuerkreis verbunden ist, der geeignet ist, von der Schalteinrichtung Signale zu empfangen und diese an vier Ausgabeleitungen während des Vorliegens eines Lesesignals durchzulassen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge der Schalteinrichtung sowohl mit dem Eingangssteuerkreis als auch mit den Magnetköpfen verbunden sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein umkehrbarer vierstufiger Zähler, der seitens der Magnettrommel gesteuert wird, vorgesehen ist, um die Schalteinrichtung während jedes Umlaufes der Magnettrommel viermal zu steuern zwecks Änderung der Verbindung zwischen den Magnetköpfen und den Eingangsleitungen bzw. den Ausgabeleitungen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gegekennzeichnet, daß der Zustand des Zählers geändert wird, sobald andere Sektoren der Trommel mit den Magnetköpfen zusammenarbeiten.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Auf-10nähme eines Schreibsignals und die Einrichtung zur Aufnahme eines Lesesignals mit dem Zähler verbunden sind, um zu veranlassen, daß der Zähler in der einen oder in der anderen von zwei möglichen Richtungen arbeitet, so daß Informationen auf den ersten, zweiten und dritten und vierten Eingabeleitungen nacheinander in den ersten, zweiten, dritten und vierten Abschnitten der magnetischen Spur gespeichert werden, während Lesesignale, die in den ersten, zweiten, dritten und vierten Abschnitten der magnetischen Spur gespeichert sind, in der gleichen Reihenfolge auf die Ausgabeleitungen übertragen werden.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1032 320;
USA.-Patentschrift Nr. 2 680 239.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US798548A US3103650A (en) | 1959-03-10 | 1959-03-10 | Switching device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115492B true DE1115492B (de) | 1961-10-19 |
Family
ID=25173680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES67377A Pending DE1115492B (de) | 1959-03-10 | 1960-03-02 | Ein- und Ausgabevorrichtung fuer Magnettrommelspeicher |
Country Status (5)
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| DE (1) | DE1115492B (de) |
| GB (1) | GB916883A (de) |
| NL (1) | NL249143A (de) |
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